Kontakt

formula Müller-Wohlfahrt Health & Fitness AG
Konrad-Zuse-Platz 8
81829 München

www.formula-mw.de

Werbebeitrag

Bindegewebe

Lange Zeit hielt man Bindegewebe für tote Kollagenfasern, die den Körper stützen. Aber es kann mehr: das Bindegewebe hat eine zentrale Funktion für die Gesundheit.

Es ist überall in unserem Körper und sorgt dafür, dass unser Organismus einwandfrei funktioniert: das Bindegewebe. Dabei ist das Bindegewebe nicht nur wichtig für Halt und Festigkeit im Körper – es ist auch entscheidend beteiligt an unserem Stoffwechsel und hilft uns, wenn wir uns bewegen oder etwas wahrnehmen. Auch Abfallstoffe werden hier abtransportiert und selbst Immunzellen wirken in unserem Bindegewebe.

Ist es zu schwach, dann leiden vor allem Frauen an Cellulite, Falten, Krampfadern und Schwangerschaftsstreifen. Männer bekommen bei kraftlosem Bindegewebe leichter einen Leistenbruch. Beide Geschlechter sind anfälliger für Probleme mit den Bandscheiben sowie für Gelenk- und Rückenschmerzen.

Aufgaben

Das Bindegewebe füllt Zellzwischenräume, schützt und ernährt die Organe, leitet Nervenimpulse und Informationen weiter und dient als eine Art Gleitschicht. Seine Allrounder-Fähigkeiten hat er seinen wandlungsfähigen Zellen zu verdanken. Sie sind nicht auf bestimmte Funktionen spezialisiert, sind äußerst flexibel und an den unterschiedlichsten Stellen einsetzbar. Bänder, Knorpel, Knochen, Sehnen, Wirbel, Nervengewebe, Darm und Magen, Haut, Haare, Nägel und isolierendes Gewebe bei Organen und Blutgefäßen bestehen aus Bindegewebe. Nicht selten wird es auf reine Äußerlichkeiten reduziert, zum Beispiel auf die Formel: schwaches Bindegewebe – schlaffe Haut.

Dabei ist ein Bandscheibenvorfall in Wirklichkeit häufig die Folge einer krankheitsbedingten Veränderung des Bindegewebes. Bindegewebe ist auch das zentrale Transportsystem des Körpers. Es sorgt beispielsweise dafür, dass eine Hautzelle am linken kleinen Zeh mit einer Gehirnzelle kommunizieren kann, die rund 1,80 Meter und viele Billionen Zellen weit entfernt liegt. Denn das Bindegewebe durchzieht, anders als Herz, Leber oder Lunge, den ganzen Körper.

Über das Bindegewebe werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt, durch es werden aber auch Abfallprodukte und Gifte entsorgt. Wenn das Bindegewebe undurchlässig ist, wenn es verschlackt oder mit Säuren oder Schadstoffen überlastet ist, kann es auch seiner zweiten Hauptaufgabe, den Körper zu stützen, nicht mehr richtig nachkommen. Oft mit schlimmen Folgen wie Rückenschmerzen. Denn das Bindegewebe ist nicht nur Transportweg, sondern auch das Stützkorsett.

Bindegewebsschwäche

Der Hauptbestandteil des Bindegewebes ist Kollagen. Seine Konsistenz kann je nach Ort und Funktion im Körper gelartig oder flüssig sein. Der selbst schon äußerst variable, flüssige Grundstoff verbindet sich in unterschiedlichen Mengen, je nach Anforderung, mit Kollagenfasern, dem Hauptbestandteil des Bindegewebes: hier wässrig, dort gallertartig, hier dicht und unelastisch, dort hart wie Stein. Mit zunehmendem Alter nimmt seine Stabilität jedoch ab. Eine der Folgen: die Haut wird schlaffer. Dieser Prozess beginnt nicht erst in der Lebensmitte, wie viele Menschen meinen, sondern kündigt sich bereits im Alter von 20 Jahren an. Bei Frauen macht sich die Bindegewebsschwäche in Form von Dellen insbesondere an Po, Hüften, Oberschenkeln und Bauch bemerkbar.

Die gefürchtete Orangenhaut macht sich breit, auch Cellulite genannt. Die Ursache liegt in den tieferen Schichten der Haut. Ist der Untergrund nicht mehr straff, passt sich die Oberfläche den tieferen Schichten an und wird bei Belastungen schnell rissig und wellig. Später kommen Falten hinzu, die Neigung zu Krampfadern verstärkt sich, Gelenke büßen an Beweglichkeit ein, und Bänder, Sehnen und Muskeln sind weniger belastbar.

Aber auch mindestens 80 Prozent aller Männer erleiden früher oder später Krankheiten als direkte Folge einer angeborenen oder erworbenen Bindegewebsschwäche. Die Liste der daraus resultierenden Leiden ist lang: Jeder zehnte Mann erkrankt irgendwann an Blasenschwäche, jeder siebte Mann unter chronischen Rückenschmerzen, jeder vierte Mann erleidet mindestens einmal im Leben einen Leistenbruch, jeder vierte Mann hat Krampfadern, jeder zweite Mann bekommt mindestens einmal Hämorrhoiden.

Sport und Ernährung

Genauso wie das Herz-Kreislauf-System braucht auch das Bindegewebe dringend regelmäßige Bewegung. Schon wenige Kilometer Laufen oder Radfahren in der Woche halten das Bindegewebe stark und flexibel. Muskeln, Sehnen und Gelenke bleiben intakt und die lebenswichtigen Nährstoffe fließen ungehindert. Ballaststoffreiche sowie eiweiß- und vitaminhaltige Kost hält das Bindegewebe gesund. Darüber hinaus kann man dem Bindegewebe über Nahrungsergänzungsmittel mit Extra-Vitalstoffen zuführen, wie etwa Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine.