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Diabetes und Technik

Mit modernen Gewebezucker-Messsystemen gewinnt der Alltag von vielen Diabetes-Betroffenen stark an Lebensqualität. Nun bieten diese Systeme noch mehr Komfort.

Die kontinuierliche Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM) ist eine Innovation, die Diabetes-Patienten entspannter und sorgenfreier leben lässt. Dabei wird der Glukosewert mittels eines Sensors im Unterhautfettgewebe alle fünf Minuten gemessen und auf das Smartphone oder andere Empfangsgeräte des Trägers übertragen. Dennoch gab es viele Wünsche von Nutzern zu mehr Auswahlmöglichkeiten, um den Sensor am Körper tragen zu können – bis jetzt konnte der Sensor etwa bei Kindern zwischen zwei und 17 Jahren im oberen Gesäßbereich sowie bei allen Trägern nur am Bauch eingesetzt werden. Diese Wünsche hat einer der Hersteller solcher Systeme, das Unternehmen Dexcom, bei seinem Produkt G6 nun umgesetzt. Jetzt kann ganz offiziell und mit CE-Kennzeichnung die Oberarmrückseite als Tragestelle genutzt werden.

Warum?

Die Vorteile sind eindeutig. So beispielsweise bei Narben und Verhärtungen vom Insulinspritzen, für Bauchschläfer, wenn der Hosenbund mal kneift oder enganliegende Kleidung getragen wird. Die neue Trageposition bietet darüber hinaus mehr Bewegungsfreiheit (z. B. beim Sport) und spricht eine größere Patientengruppe an, die es bevorzugt, den Sensor am Arm zu tragen, ohne dabei scannen zu müssen. Auch für schwangere Frauen mit Diabetes bietet die neue Tragestelle wesentliche Vorteile, da sie häufig Sorge haben, den Sensor an den Bauch zu setzen.

Auch in der Schwangerschaft

Nicht nur die Möglichkeit, den Sensor an der Oberarmrückseite zu tragen, ist neu: Nun kann das Dexcom G6 auch offiziell im Rahmen des Diabetesmanagements während der Schwangerschaft verwendet werden. Schwangere Diabetikerinnen haben ein erhöhtes gesundheitliches Risiko und bedürfen einer interdisziplinären fachlichen Betreuung. Schlecht kontrollierte Glukosespiegel bei schwangeren Frauen mit Typ 1, Typ 2 oder Schwangerschaftsdiabetes können zu ernsthaften Problemen für Mutter und Kind führen, weshalb eine gute Stoffwechseleinstellung notwendig ist. Experten zufolge kann der Einsatz von kontinuierlicher Glukosemessung bereits ab Kinderwunsch effektiv beim Diabetesmanagement unterstützen. Um Komplikationen wie schwere Hypo- und Hyperglykämien der Mutter oder Auswirkungen des Diabetes wie Makrosomie beim Ungeborenen zu vermeiden sowie das Risiko für Folgeerkrankungen beim Kind zu minimieren, ist eine strenge Stoffwechseleinstellung sowie eine engmaschige Kontrolle der Glukosewerte während der Schwangerschaft unabdingbar.

In Echtzeit empfohlen

Nicht nur bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, sondern auch in der Zeit nach der Geburt, können rtCGM-Systeme unterstützen. Die kontinuierliche Glukosemessung in Echtzeit ist auch in der sogenannten postpartalen Phase wichtig, da sich die Prioritäten der Mutter schlagartig verschieben und der Biorhythmus des Kindes sowie die Anforderungen des neuen Alltags nun im Vordergrund stehen. Hier kann moderne Technik dabei helfen, den Diabetes im „Hintergrund zu managen“. Weiterhin bietet die Follower-Funktion die Möglichkeit, dass auch der Partner oder die Familie mit auf die Mutter aufpassen, während sie sich um das Neugeborene kümmert.

Hightech

Wie aber funktionieren solche Real-Time-Messgeräte, rtCGM? Eine Messelektrode wird in das Unterhautfettgewebe eingesetzt. Dort misst der Sensor kontinuierlich den Glukosegehalt in der interstitiellen Flüssigkeit. Anschließend überträgt ein mit dem Sensor verbundener Transmitter die Messwerte automatisch an das Empfangsgerät. Es werden kontinuierlich Messwerte und der Trend zum Glukosegehalt ausgegeben. Anhand einer Alarmfunktion mit individuell einstellbaren Grenzwerten können die Geräte vor dem Erreichen zu hoher oder zu niedriger Glukosewerte warnen. Systeme wie das Dexcom G6 bieten darüber hinaus für Angehörige und andere Vertrauenspersonen die SHARE-Funktion und Follower-App, welche es ermöglichen, die Gewebeglukosewerte und Alarme des Patienten automatisch mit bis zu fünf Followern zu teilen, sodass diese dem Patienten auf Wunsch zusätzliche Unterstützung geben können.