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Gestochen

Die warme Jahreszeit kommt und manche Menschen locken sie nahezu magnetisch an – Mücken. Was tun, wenn man gestochen wird?

Deutschland ist bislang noch kein klassisches Stechmückenland. »Noch« deshalb, weil durch die globale Erwärmung viele Arten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erst hier Einzug halten werden, die bislang noch weit weg für uns waren. Die 46 in Deutschland vertretenen Stechmückenarten – weltweit gibt es rund 2.500 Arten – benötigen stets hohe Temperaturen und viel Feuchtigkeit. Unsere derzeit heimischen Mücken haben zwei Mal im Jahr Schlupfzeit: Ende Mai bis Juli sowie Ende August bis September.

Stich und Juck

Die Stechmücken in Deutschland übertragen normalerweise keine Krankheiten, wie es in tropischen Ländern der Fall ist. Insektenstiche heimischer Minivampire können aber unangenehm anschwellen und jucken. Manche Menschen reagieren viel heftiger darauf als andere. Hierzulande spielt deshalb vor allem die Zunahme von allergischen Reaktionen nach Insektenstichen eine Rolle. Mit gutem Schutz und abendlicher Mückenjagd kommt man jedoch unversehrt über die Zeit der Plagegeister. Ganz besonders hartnäckig ist die heimische Bremse. Sie gibt es in der Nähe jeder Viehweide und jedes Sees. Diese zur Gattung der Fliegen gehörenden Insekten stechen auch, wenn man nass ist oder durch leichte Kleidung. Sie kennen kein Pardon. Stiche von der Bremse können bis zu zwei Wochen zum Verheilen brauchen. Gerade Allergiker sollten die Stiche gut im Auge behalten und den Arzt aufsuchen, sollten Sie sich verändern.

Besser vorbeugen

Egal ob kleiner Gartenteich oder Regentonne: Schon kleinste Wasserflächen reichen den Mückenweibchen aus, um dort ihre Eier abzulegen. Pflegen Sie daher Ihre Regentonne, schöpfen Sie die Oberfläche ab. Und fließendes Wasser eines kleinen Springbrunnens oder ein Miniaturbachlauf stört die Mücken ebenfalls bei der Eiablage – sie bevorzugen stehende Gewässer. Mückenschutzmittel verhindern, dass sich Insekten auf die unbedeckte Haut setzen. Wirksam und empfehlenswert sind Präparate mit Dimethyl-Phtalat (DPT), Diethyl-m-Toluamid (DEET) oder Bayrepel.

Wenn Kinder zu Mückenzeiten draußen spielen, sollten sie weite, helle und langärmelige Kleidung, lange Hosen sowie Baumwollstrümpfe tragen. Ein Fliegengitter mit enger Maschengröße vor dem Fenster des Kinderzimmers ist enorm hilfreich. Und Säuglinge bekommen ein Moskitonetz über dem Kinderwagen oder das Bettchen. Elektrische Summer oder UV-Lichtgeräte dagegen sind nahezu wirkungslos. Und wenn Sie einen Garten Ihr Eigen nennen, dann pflanzen Sie Katzenminze an. Dies stört die Plagegeister enorm.

Den Stich behandeln

Die Haut rötet sich, ist schmerzhaft gereizt und zum Platzen gespannt oder die Bissstellen der Stechmücken jucken unerträglich. In solchen Fällen kann man aber auch ohne viel Chemie rasch Abhilfe schaffen – mit Kieselsäure. Kieselsäure besteht aus nichts weiter als dem Mineral Silizium, etwas Wasserstoff und Sauerstoff. Am einfachsten lässt es sich in Form von Kieselsäure-Gel, einer wässrigen Lösung der Kieselsäure, auf die betroffen Hautpartien auftragen. Dort wirkt es dann rein physikalisch, eben ohne zusätzliche Chemie. Bei Sonnenbrand wirkt das Kieselsäure-Gel kühlend und schmerzlindernd, es beruhigt die Haut, entspannt sie und lässt die Entzündung schneller abheilen.

Bei Insektenstichen wird der quälende Juckreiz deutlich gemindert. Ganz ohne Wirkstoffe kommen manche Mückenpflaster aus. Deren Wirkung ist rein mechanischer Natur. Indem durch das Aufbringen des Pflasters die obere Hautschicht angehoben wird, soll der plagende Juckreiz verschwinden. Derartige Pflaster zeigen sich in einer Art Netzstruktur, welche die darunter liegende Haut »atmen« lässt und verfügen über hautfreundliche Kleber. Der Clou gerade für Kinder: Sie können die kleinen Pflaster selbst aufbringen und kommen erst gar nicht in Versuchung das Ganze durch Kratzen und Jucken nur noch schlimmer zu machen. Dazu werden die wasserfesten Pflaster in praktischen Mini-Boxen angeboten und sind so ideal mitzunehmen. Und die Moskito-Pflaster können mehrere Tage auf dem Stich verbleiben, sie fallen nach etwa 5 Tagen von selbst ab.