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Harnwegsinfekt bei Blasenentleerungsstörungen

Brennende Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger, starker und plötzlicher Harndrang, Unterleibskrämpfe, eine Blasenentzündung ist eine ernste Angelegenheit. Fast die Hälfte aller Frauen leidet mindestens einmal in ihrem Leben unter einem Harnwegsinfekt, auch Zystitis genannt. Die auslösenden Bakterien haben ihren eigentlichen „Stammplatz“ im Darm. Sie werden aber, z.B. durch eine falsche Reinigungsmethode, nach dem Stuhlgang über die Harnwege in Richtung Blase befördert. Durch korrekte Hygiene lässt sich einer Blasenentzündung oft vorbeugen. Natürlich kann es auch zu Harnwegsinfekten bei Blasenentleerungsstörungen kommen.

Nach Operationen können manche Patienten, Männer wie Frauen, an Blasenentleerungsstörungen leiden. Die Blase nicht mehr willentlich vollständig entleeren zu können, ist ein gravierender Einschnitt ins gewohnte Leben. Spontanität sowie ein aktiver Lebensstil rücken plötzlich scheinbar in weite Ferne. Umso bedeutender wird die Frage nach der geeigneten Versorgungsmethode, die Lebensqualität und Unabhängigkeit zurückbringt. Eine mögliche Behandlungsform für Blasenentleerungsstörungen ist der Intermittierende Selbstkatheterismus. Diese Therapieform ermöglicht auf eine sichere und bequeme Art das regelmäßige selbstbestimmte, vollständige Entleeren der Blase mit Hilfe eines Katheters, der selbstständig durch die Harnröhre eingeführt und nach dem Entleeren der Blase wieder entfernt wird.

Mit dieser Methode kann bei einer Blasenentleerungsstörung die Blase druck- und restharnfrei entleert und Harnwegsinfekte können minimiert werden. Bemerken Sie dabei dennoch ein oder mehrere Symptome, die auf einen Harnwegsinfekt hindeuten, wie eine gesteigerte Katheterisierungsfrequenz mit geringem Entleerungsvolumen, eine mögliche Passagestörung beim Einführen des Katheters und auch Schmerzen in Rücken, Unterbauch oder Harnröhrenbereich, könnte es zu einer Keimbesiedlung des Urins gekommen sein. Diese ruft in der Regel deutliche Symptome hervor. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Urologen bzw. behandelnden Arzt.

Was kann ich selbst tun?

Bei einem Harnwegsinfekt können Sie als Betroffene oder Betroffener aktiv mithelfen, um die Beschwerden zu lindern oder auch generell einer Entzündung vorzubeugen. Besonders wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wer etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag aufnimmt – in Form von Wasser, Tees oder Schorlen – spült den Harntrakt gut durch. Um den Säuregrad des Urins zu erhöhen, kann z. B. Preiselbeer- oder Cranberrysaft getrunken werden oder es können Kapseln eingenommen werden.

Wer den intermittierenden Selbstkatheterismus anwendet, sollte oft genug katheterisieren und darauf achten, dass die Blase vollständig entleert ist und kein Restharn verbleibt. Wichtig ist auch eine gute Körperhygiene.

Was deutet auf einen Harnwegsinfekt beim intermittierendem Selbstkatheterismus hin?

Ein Harnwegsinfekt bleibt in der Regel nicht lange unbemerkt. Anzeichen können sein:

  • häufiger Harndrang

  • brennendes Gefühl beim Wasserlassen

  • gegebenenfalls unwillkürlicher Harnabgang

  • zwischen zwei Katheterisierungen gesteigerte Katheterisierungsfrequenz mit geringem Entleerungsvolumen

  • mögliche Passage-Störung beim Einführen des Katheters

  • Schmerzen in Rücken, Unterbauch oder Harnröhrenbereich

  • Fieber

  • Unwohlsein

  • trüber, übelriechender Urin