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Werbebeitrag Teil 2 von 3

Im Blickpunkt: Haarbalgmilben

Rosacea ist eine chronische Hauterkrankung, bei dem das Hautmikrobiom nicht intakt ist. Eine Ursache dafür könnten Haarbalgmilben sein. Rosacea mit plötzlich auftretenden anhaltenden Rötungen, entzündlichen Knötchen und Eiterpickeln im Gesicht lässt rund 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden. Weitere Sympto-me sind sichtbare feine Äderchen im Bereich von Wangen, Nase, Stirn und Kinn, neben den schon erwähnten Knötchen und Pickeln. Das Ganze tritt oft auch schubweise auf. Die meisten Betroffenen haben eine besonders empfindliche Haut, die auf bestimmte innere und äußere Einflüsse, wie zum Beispiel auf bestimmte Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten und Kosmetika reagieren.

Die Krankheit tritt erstmals zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, ist aber am häufigsten bei Männern und Frauen ab 30 Jahren zu beobachten. Die Auslöser dieser Symptome sind vielfältig. Dazu gehören Stress, Medikamente, Kosmetika und Sonne, aber auch Sport, Alkohol, scharfe Gewürze oder heiße Getränke. Durch sie wird das Erröten der Haut verstärkt und somit auch das Leben der Betroffenen deutlich eingeschränkt. Man geht dabei davon aus, dass das Hautmikrobiom nicht im Gleichgewicht ist. Dabei spielen „böse“ Bakterien wie etwa der Entzündungskeim Staphylococcus Aureus zusammen mit den „guten“ und nützlichen Hautbakterien die Hauptrollen. Sind beide Gruppen im Gleichgewicht, geht es der Haut gut. Aber es gibt einen weiteren entscheidenden Mitspieler bei der Hautkrankheit Rosacea: die Haarbalgmilbe.

Winzige Mitbewohner

Die Ursachen von Rosacea werden unterschiedlich diskutiert: das Immunsystem, Bakterien (Staphylococcus aureus) und Haarbalgmilben (Parasiten in den Hautporen). Letztlich ist immer das lokale Immunsystem, auch Hautmikrobiom genannt, der Haut betroffen, durch das Parasiten und Bakterien leichtes Spiel haben. Die Haarbalgmilben (Demodex folliculorum und Demodex brevis) sind winzig und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Die Demodex-Milben leben in Haarfollikeln sowie Talgdrüsen und ernähren sich von Schweiß und Talg.

Bei normalem Vorkommen unterstützen die Milben die Talgproduktion und dienen damit dem Schutz der Haut vor äußeren Umwelteinflüssen und Chemikalien. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Haare und die oberste Hautschicht geschmeidig bleiben. Bei fast jedem Menschen kommen sie an Kinn, Stirn, Wangen, Schläfen und Nase vor und sind in der Regel harmlos. Allerdings zeigen sich bei vielen der von Rosacea Betroffenen deutlich mehr Milben als beim Rest der Bevölkerung. Daher liegt der Schluss nahe, dass Demodex-Milben ebenfalls ein Auslöser für Rosacea sein können. Auch hier zeigt sich, dass ein ökologisches System, ganz gleich, wie klein es auch sein mag, vom Gleichgewicht der Kräfte profitiert. Nimmt die Anzahl der Milben überhand, dann reagiert die Haut mit einer Immunantwort darauf. Die dann gebildeten Antikörper gegen die Milben lösen eine entzündliche Reaktion auf der Hautoberfläche aus.

Richtig pflegen

Bei der Pflege der geplagten Haut sollte ein Ziel sein, dass sich auch die Zahl der Haarbalgmilben verringert. Einfache Feuchtigkeitsprodukte reichen nicht aus, weil das Gleichgewicht der Hautbakterien gestört ist. Bei Sonnenschutzprodukten sollte man darauf achten, dass der hohe Lichtschutzfaktor nur auf mineralischer Grundlage wie Titaniumdioxid oder Zinkoxid basiert. In Kombination mit beispielsweise Schwefel, Mikrosilber und weiteren Extrakten von hautschutzfördernden Bakterien können solche Produkte das Hautmikrobiom positiv beeinflussen, auch Silikonöle oder Glycerin haben sich als Grundlage in hochwertigen Pflegeprodukten bewährt.

Geduld und Wissen

Bei der Hautregeneration braucht es zudem Geduld. Erfolgreiche Produkte beseitigen die Ursachen der Entzündung und dies über mehrere Phasen. Wer es gewohnt ist, sofort nach dem Eincremen eine Verbesserung der Haut zu erwarten, der wird enttäuscht sein – das Gegenteil ist der Fall, es kommt zuerst zum „Bad Skin Day“, also einer Verschlechterung. Die betroffene Haut ist zuerst überfordert mit der Masse an Haarbalgmilben, so dass sie sich erst 7 bis 14 Tage lang an die aufgetragene Creme gewöhnen muss, bevor es zu signifikanten Verbesserungen kommen kann.

Dazu muss man einfach wissen, dass eine solche Reaktion durchaus erwünscht ist und es sich keineswegs um eine Unverträglichkeit oder Allergie handelt. Die Schwierigkeit hierbei besteht auf Seiten der Anwenderinnen und Anwender. Man muss es aushalten und weiter fleißig cremen. Besonders wichtig dabei ist der großflächige Einsatz der Produkte. Um den Milben keine Chance zum Wandern und Überleben zu geben, muss man unbedingt bis zum Haaransatz oder unter das Kinn cremen. In der letzten Phase zeigt sich dann ein ausgeglichenes Hautbild, einstmals trockene Haut ist nicht mehr trocken, fettige Haut nicht mehr fettig.