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Mobil im Alter

Für eine aktive Lebensgestaltung ist die Möglichkeit, von einem Ort zum anderen zu gelangen, mobil zu bleiben, außerordentlich wichtig – bis ins hohe Alter.

Die Zeiten, in denen ältere Menschen überwiegend zu Hause saßen, sind zum Glück vorbei. Die Senioren von heute sind ganz anders als ältere Menschen früherer Generationen. Sie haben in der Regel ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben geführt. Und das möchten sie im Alter beibehalten. Die Chancen auf ein hohes Alter sind in den vergangenen Jahrzehnten weiter gestiegen. 65-jährige Frauen können heute davon ausgehen, dass sie noch weitere 21 Jahre auf der Erde sind. Die Lebenserwartung von Männern im gleichen Alter ist zwar immer noch deutlich geringer, aber auch sie können immerhin noch mit 17 weiteren Jahren rechnen. Deshalb ist Mobilität für Senioren so wichtig. Denn Mobilität bedeutet aktiv, unabhängig und selbstständig zu sein. Je mobiler ein Mensch ist, umso leichter ist es für ihn, soziale Kontakte zu pflegen.

Ehrenamt

Auch für das bürgerschaftliche Engagement ist Mobilität wichtig. In der Generali Altersstudie 2013 wurde älteren Mitmenschen die Frage gestellt, unter welchen Bedingungen sie sich ehrenamtlich engagieren würden bzw. was sich ändern müsste, damit sie ihr Ehrenamt weiterhin ausüben möchten. Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass der Ort des Ehrenamtes auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein müsse. Für diejenigen Senioren, die sich noch nicht zu einem bürgerschaftlichen Engagement aufgerafft hatten, war dies eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen überhaupt.

Auch mit Handicap beweglich

Mobilität hat einen großen Einfluss auf zahlreiche Körperfunktionen. Besonders im Alter und bei Krankheit „verliert“ sich der Mensch ohne Bewegung oder Mobilisierung. Nach einem Unfall, einer Erkrankung oder wegen hohen Alters müssen Menschen damit rechnen, dass ihr körperliche Mobilität zeitweise oder auf Dauer eingeschränkt ist. Abnehmende Beweglichkeit selbst kann aber auch der eigentliche Grund sein für bestimmte Beschwerden und Krankheitsbilder wie z.B. Herz-/Kreislaufbeschwerden, Fettleibigkeit oder Gelenkbeschwerden.

Lähmungen oder andere körperliche Einschränkungen erschweren alltägliche Selbstverständlichkeiten wie das Autofahren enorm. Behindertengerechte Kraftfahrzeuge sind deshalb speziell auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe abgestimmt und geben beeinträchtigten Menschen damit eine gewisse Mobilität. Nahezu jedes Auto kann in ein behindertengerechtes Fahrzeug verwandelt werden. Wer einen Rollstuhl benötigt, sollte darauf achten, dass er über eine Rampe oder einen Lift ins Fahrzeuginnere gelangen kann.

Fahrradfahren belebt Körper und Geist

Viele Senioren fühlen sich nicht mehr sicher genug, um Auto zu fahren, jedoch muss dies nicht gleichzeitig bedeuten, dass sie jetzt das Haus hüten müssen. Für diejenigen, die zusätzlich nicht mehr gut zu Fuß sind, bietet sich Fahrradfahren als Alternative an, um Einkäufe zu erledigen, Freunde zu besuchen oder einen netten Ausflug in die Umgebung zu machen. Einige Senioren haben sicherlich etwas Angst mit dem Fahrrad zu fahren oder trauen es sich nicht mehr zu. Abhilfe können in solchen Fällen besonders sichere Fahrräder bieten, die kippsicher sind oder mit zusätzlichen Stützrädern ausgestattet sind. So steht dem Radvergnügen nichts mehr im Weg. Neben einer gesteigerten Mobilität bietet das Fahrrad die Möglichkeit, fit zu bleiben.

Viele Studien haben ergeben, dass Bewegung sowohl den Körper als auch den Geist belebt, das Immunsystem stärkt und sich positiv auf Bluthochdruck auswirkt. Viele ältere Menschen leiden zum Beispiel an der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus. Fahrradfahren und die regelmäßige Bewegung kann sich positiv auf den Insulinspiegel auswirken, so dass das Hormon seine Wirkung im Körper viel besser entfalten kann. Kurz, das körperliche Wohlbefinden und schließlich die Gesundheit werden durch den Radsport in einem hohen Maß gefördert.

Besonders für Menschen mit Gelenkbeschwerden oder Übergewicht ist Fahrradfahren sehr geeignet, weil die Belastung auf die Gelenke nicht annähernd so hoch ist als beispielsweise beim Laufen, und das Gewicht wird überwiegend vom Sattel getragen. Aber nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche kommt beim Fahrradfahren auf ihre Kosten. Diese Erfahrung kann noch gesteigert werden, wenn man gemeinsam mit Freunden, der Familie oder Gleichgesinnten unterwegs ist. Eine gemeinsame Radtour mit Zeit für gemeinsame Erlebnisse und Gespräche bleibt im Gedächtnis und fördert die seelische Harmonie. So kann das Fahrradfahren die Lebensqualität rundum verbessern.

Rollstühle und Rollatoren

Kommen jedoch zu einfachen Gelenkbeschwerden schwerere Bewegungseinschränkungen hinzu, dann scheidet auch das Fahrrad als Hilfsmittel aus. Jedoch gibt es moderne Hilfsmittel, die den Alltag erheblich verbessern können. Darunter zählen unter anderem Rollstühle und Elektromobile. Vor allem für gehbehinderte Menschen sind sie zuverlässige Fahrzeuge und bieten die Möglichkeit, den Tag wieder dynamisch gestalten und spontane Entscheidungen treffen zu können. Während sich Rollstühle sehr genau auf die Bedürfnisse der oft mehrfach behinderten Personen einstellen lassen, dienen Elektromobile Senioren, die meist gehbehindert sind, zur Fortbewegung – auch auf größeren Strecken.

Rollstühle sind sichere Gefährte, um sich in- und außerhalb der Wohnung fort bewegen zu können. Mittlerweile gibt es ein Antriebssystem, das die Lücke zwischen einem Elektrorollstuhl und einem manuellen Rollstuhl schließt: Zwei unauffällig in den Radnaben integrierte Elektromotoren unterstützen die Anschubbewegung des Rollstuhlfahrers wirkungsvoll. Bergauf und bergab ist der Antrieb ein wertvoller Helfer, da nur wenig Kraft erforderlich ist. Die elektrische Servobremse schafft zusätzlich Sicherheit. Das Antriebssystem passt an nahezu alle handelsüblichen Rollstuhlfabrikate.

Rollstühle und Rollatoren

Rollatoren zum Sitzen und Stehen

Es gibt Rollatoren, die so konzipiert sind, dass sie mehrere Funktionen erfüllen. Im eingeklappten Zustand schieben Sie ihn einfach vor sich her. An Steigungen oder Bordsteinen können Sie sich dank des Elektromotors unterstützen lassen. Gehen Sie soweit, wie Sie können (Einkaufen, Spaziergänge, usw.) – ohne Angst. Sollten die Kräfte nachlassen, klappen Sie den multifunktionalen Rollator einfach auseinander und können entspannt, sitzend oder stehend, weiterfahren. Solche Mobilitätshilfen nutzen besonders Betroffene, die Probleme mit dem Rücken, Knie, der Hüfte haben oder an Rheuma oder MS leiden, also insgesamt auch Rehapatienten sind. Auch sie können damit ihre Muskeln und die Beweglichkeit trainieren und wieder unabhängiger werden.