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Osteoporose erkennen

Es gibt sie, die Früherkennung für Osteoporose. Therapien können so schneller und besser greifen.

Osteoporose, eine Diagnose, die in vielen Fällen erst spät gestellt wird. Grund dafür sind die bisher üblichen Verfahren der Knochendichtemessung, die stets mit einer – wenn auch bei modernen Verfahren wie Flash-Beam geringen – Strahlenbelastung einhergehen. Was aber hat es mit Osteoporose auf sich? Wir alle gehen davon aus, dass unser erwachsener Körper ein starres Gebilde ist, er ist gewissermaßen »fertig«.

Das aber stimmt nicht. Knochenmasse etwa wird permanent auf- und abgebaut; ein permanenter Umbau des gesamten Körpers. Bis zum 30. Lebensjahr nimmt die Masse langsam zu, um sich dann ab etwa dem 40. Lebensjahr stetig zu verringern. Ein Prozess, der so nicht zu stoppen ist, aber auch kein Problem darstellt, wenn die Abbaugeschwindigkeit nicht ein gewisses Maß übersteigt. Dann spricht man von Osteoporose. Das Ergebnis: Knochenbrüche können auftreten. Dabei sind Stellen wie der Unterarm, die Rückenwirbel oder auch der Oberschenkelhals besonders betroffen.

Risikogruppe

Ja, es gibt auch bei Osteoporose spezifische Risikogruppen. Dazu gehören Menschen mit Autoimmunerkrankungen ebenso wie etwa Krebspatienten. Und insbesondere Frauen in und nach den Wechseljahren sind davon betroffen. Der Grund liegt im Hormon Östrogen. Dieses hat nicht nur eine Geschlechtsfunktion, sondern wirkt sich zudem positiv auf den Stoffwechsel innerhalb der Knochen aus und schützt diese. Verringert sich daher das Hormon, fällt der Schutz weg. Schätzungen gehen von 30-40% Prozent aller Frauen aus, die in der Menopause eine Osteoporose entwickeln.

Aber auch Männer sind davor nicht gefeit. Hier ist es oftmals ein zu geringer Vitamin-D-Spiegel, der den Knochenschwund verstärkt. Insgesamt geht man von weit mehr als 300.000 Frakturen im Jahr, die auf Osteoporose zurückzuführen sind, und mehr als sechs Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Wie aber nun kann man erkennen, ob man selbst betroffen ist?

Testen

Seit wenigen Monaten hat sich etwas Fundamentales bei der Früherkennung von Osteoporose verändert. Konnte die Erkrankung zuvor in erster Linie mittels einer Knochendichtemessung nachgewiesen werden, sind nun Testkits für jedermann erhältlich, die über Blut oder Urin ein ganz objektives Ergebnis liefern, ohne einer Strahlenbelastung oder Ähnlichem ausgesetzt zu sein. Erfunden wurde das Verfahren in Deutschland von dem Unternehmen Osteolabs, das im vergangenen Jahr aus dem Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ausgegründet wurde. Und das Meer spielte bei der Entdeckung eine entscheidende Rolle, denn Korallen brachten Durchbruch.

Bei deren Erforschung machten Professor Anton Eisenhauer von Geomar Forschungsinstitut und sein Team die entscheidende Entdeckung: Die Methode, wie Kalziumisotope bei Korallen analysiert werden, kann auch auf den Menschen übertragen werden. Und dies ganz ohne intensiven maschinellen Einsatz oder gar energetischen Strahlen. Bereits am Tag 1 nach Ausbruch der Erkrankung kann damit Osteoporose sicher erkannt werden. »Dieses Verfahren kann zuverlässig und viel früher als mit den traditionellen Methoden Knochenschwund erkennen und im Krankheitsfall auch den Therapieerfolg messbar machen«, so Prof. Eisenhauer. Was nun noch fehlt, ist die Aufnahme des Verfahrens in den Leitlinienkatalog zur Osteoporose.

Bis es so weit ist, können potenziell Betroffene schon jetzt den Schnelltest in Eigenregie durchführen. Bei der Kieler Osteolabs ist man vom Erfolg überzeugt und konnte bereits zwei internationale Großaufträge an Land ziehen. In Zukunft soll das Verfahren dann in Deutschland mit den Krankenkassen verhandelt werden und auch in übergreifenden Programmen als offiziell anerkannte Diagnosemethode einfließen.

DMP

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das »Disease Menagement Program«, oder auf Deutsch: Krankheitsmanagement Programm. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Behandlungsprogramm, welches bei chronischen Erkrankungen greift mit dem Ziel, die Qualität der medizinischen Versorgung und die bereichsübergreifenden Behandlungsabläufe zu verbessern. Seit Januar 2020 nun wird auch die Osteoporose als Erkrankung geführt, die innerhalb eines DMP versorgt wird. Vorteile für die Patienten sind die jeweils klaren Behandlungsvorgaben, die immer auf den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden.