Akne

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Akne

Akne entsteht durch eine Überproduktion von Talg, der die Poren verstopft, in Kombination mit Bakterien und Entzündungsreaktionen. Um die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Akne besser zu verstehen, ist es wichtig, sich mit deren Entstehung und den verschiedenen Therapieansätzen auseinanderzusetzen. Die Hauptursache für Akne ist die Überaktivität der Talgdrüsen, die oft hormonell bedingt ist. Dies geschieht häufig während der Pubertät, wenn der Körper eine Vielzahl von Hormonen produziert, die das Wachstum und die Funktion der Talgdrüsen beeinflussen. Auch hormonelle Veränderungen im Erwachsenenleben, wie sie beispielsweise während der Menstruation oder in der Schwangerschaft auftreten, können Akne begünstigen. Zudem spielen genetische Faktoren eine Rolle, da Akne in manchen Familien besonders häufig vorkommen kann.

Ein weiterer bedeutender Faktor ist die Ansammlung von abgestorbenen Hautzellen, die die Poren verstopfen und somit ein ideales Milieu für Bakterien schaffen. Das Bakterium „Propionibacterium acnes“ ist häufig in diesen verstopften Poren zu finden und kann Entzündungen auslösen, die zu schmerzhaften Pickeln führen. Stress und ungesunde Ernährung, insbesondere der Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Zuckergehalt oder Milchprodukten, können ebenfalls die Akne verschlimmern.

Vielfältige Therapie

Die Behandlung von Akne ist individuell und hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Leichte Formen können oft mit rezeptfreien Produkten behandelt werden, die Wirkstoffe wie Benzoylperoxid oder Salicylsäure enthalten. Diese Substanzen wirken antimikrobiell und fördern den Abbau von abgestorbenen Hautzellen. Für schwerere Formen der Akne kommen oft verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz. Dazu zählen topische Retinoide, die die Hauterneuerung fördern und die Poren reinigen, sowie orale Antibiotika, die entzündungshemmend wirken und Bakterien abtöten. In einigen Fällen kann auch eine hormonelle Therapie in Betracht gezogen werden, insbesondere bei Frauen, bei denen hormonelle Schwankungen die Akne begünstigen.

Neben der medikamentösen Behandlung spielt die Hautpflege eine entscheidende Rolle im Umgang mit Akne. Produkte, die für empfindliche Haut formuliert sind, können helfen, Reizungen zu vermeiden. Am besten eignen sich hautfreundliche, pH-neutrale Seifen (Wasch-Syndets) ohne Parfum und Zusatzstoffe. „Richtige“ Seife lässt die Hornschicht aufquellen und kann dadurch den Säureschutzmantel der Haut beschädigen. Dadurch können sich Aknebakterien noch stärker ausbreiten. Auch alkoholhaltige Gesichtswässer sind für die empfindliche Aknehaut tabu. Nach dem Waschen sollte die Haut mit einer Feuchtigkeitscreme auf Wasserbasis eingecremt werden, da fettige und ölige Cremes und Lotionen die Hautporen verstopfen können. Auch bei Kosmetika und Sonnenschutzmitteln ist es wichtig, auf deren Hautverträglichkeit zu achten. Zu viel Sonne, Kälte, aber auch Wärme (wie trockene Heizungsluft) kann die Haut reizen. Einen Pickel sollte man nicht selbst ausdrücken, da er sich entzünden und zu bleibenden Narben führen kann.

Zusätzlich zu den äußeren Anwendungen gibt es auch einige Lebensstiländerungen, die positive Effekte auf die Haut haben können. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, sowie regelmäßige Bewegung, um den Stresspegel zu senken und die Durchblutung zu fördern. Es ist ratsam, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um die Haut von innen zu hydratisieren. Auch das Vermeiden von Make-up, das die Poren verstopfen kann, trägt zur Verbesserung des Hautbildes bei.

Die Psyche spielt mit

Psychische Aspekte sind bei Akne ebenfalls von Bedeutung. Viele Betroffene leiden unter einem verminderten Selbstwertgefühl und sozialen Ängsten. Daher ist es wichtig, in solchen Fällen auch psychologische Unterstützung in Betracht zu ziehen, um mit den emotionalen Belastungen umzugehen.

Zusätzlich zur konventionellen Behandlung gewinnt auch die Verwendung von natürlichen Heilmitteln an Bedeutung. Einige Menschen schwören auf die Wirkung von Teebaumöl, das antiseptisch wirkt, oder auf die Anwendung von Aloe Vera, die entzündungshemmend und beruhigend sein kann. Diese Alternativen können eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Therapie darstellen, sollten jedoch immer in Absprache mit einem Facharzt verwendet werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass Akne eine komplexe Erkrankung ist, die verschiedene Ursachen hat und individuell behandelt werden muss. Betroffene sollten sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, sei es durch Dermatologen oder Apotheker, um die besten Behandlungsmöglichkeiten und Pflegeprodukte für ihre spezifischen Bedürfnisse zu finden. Mit der richtigen Therapie und Hautpflege können viele Menschen eine signifikante Verbesserung ihres Hautbildes erreichen und sich in ihrer Haut wieder wohlfühlen.