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Ab in den Wald

Von |2020-06-30T09:07:41+02:00Juni 30th, 2020|

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Deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit e.K.
Bornergasse 15
76829 Landau

www.waldbaden-akademie.com

Werbebeitrag Teil 1 von 3

Ab in den Wald

Die Natur spüren, sich vollkommen entspannen – im Wald kann man Geist und Körper etwas Gutes zu tun. Lesen Sie alles darüber in mehreren Teilen.

In unserem ersten Artikel widmen wir uns dem Phänomen Waldbaden. Relativ neu in unseren Breiten wird das »Waldbaden« als besondere Funktion im Wellness-Segment angesehen. Damit sind aber keine physischen Anwendungen gemeint, sondern das geistige Erleben der Natur. Aus Japan kommend nennt man dies dort Shinrin Yoku oder auch Deutsch »Baden in Waldluft«. Der Aufenthalt im Wald soll dabei allerhand entstressende Wirkung haben und so zur Entschleunigung dienen. Selbst als Burn-out-Prophylaxe wird es eingesetzt.

Zurück zur Natur

Dieser Leitspruch gilt bereits seit vielen Jahren und begleitet nicht nur unsere Art der Ernährung. Immer mehr Menschen wollen im Einklang mit der Natur leben. Einer der Gründe hierbei ist sicherlich der ungebremste Strom aus den ländlichen Regionen in die Zentren hinein. Stadtmenschen leben nicht nur schneller und hektischer, sie haben vielfach auch den Bezug zu ganz normalen, natürlichen Dingen verloren. Denken wir nur einmal an den Zwang, die eigenen Kinder in jeder Sekunde maximal behüten zu wollen und sie zudem klinisch rein zu halten – auf dem Land undenkbar. Dort geht es nach der Schule raus zum Spielen und Dreckigwerden; Pflichtprogramm. Wer dies in jungen Jahren nicht kennenlernt, der ist für Angebote wie das Waldbaden ganz sicher extrem aufgeschlossen. Eine Art Entdeckungsreise zu Orten, die man eigentlich schon längst hätte kennen sollen und die einen positiven Einfluss auf Denken und Handeln haben.

Soll wirken

In Japan selbst wurden einige Studien zu den Effekten des Waldbadens in Auftrag gegeben, die Ergebnisse zeigten wie: blutdrucksenkend, stresshormonsenkend und immunsystemstärkend. Nicht wirklich verwunderlich. Bei den angebotenen Kursen geht man in Gruppen durch den Wald, erforscht ihn, berührt und bekommt ganz intensiv Gerüche, Farben und Töne mit. Das Ganze über etwa zwei Stunden, und auch Gesprächsthemen können zuvor definiert werden oder bestimmte Bewegungsmuster. Wie auch immer: Die Naturwahrnehmung steht im Vordergrund.

Selbst baden

Nun sind derartige Angebote sicher schön und gut, aber eigentlich können Sie so etwas auch selbst auf die Beine stellen. Das Schöne ist nämlich, dass Deutschland zu den waldreichsten Ländern in ganz Europa zählt. Fast ein Drittel unserer Gesamtfläche besteht aus Wald. Also wird es Wald auch bei Ihnen gleich nebenan geben. Sie müssen ihn nur erkunden und sich vor allem Zeit dazu nehmen. Nicht einfach mit Walkingstöcken oder anderen Sportmaterialien durchhetzen, sondern einfach zwei Stunden im Terminplaner eingeben und dann los. Mit offenen Augen und Interesse die Umgebung erkunden, das macht jede Menge Spaß. Sie werden merken, wie Ihre Gedanken freien Lauf bekommen und Sie es schaffen, selbst Probleme zu lösen. Und Sie müssen nicht allein umherschweifen. Laden Sie Freunde und Freundinnen ein, mitzumachen. In der Gruppe macht es noch mehr Freude. Unser Tipp: Nehmen Sie einen Naturführer mit und lernen Sie die heimische Flora und Fauna besser kennen. Auch das ist für unseren Geist erfrischend und beruhigend. Das Smartphone wäre zwar vielleicht noch cleverer mit Antworten auf Naturfragen, aber den Klingelstörenfried lassen Sie besser zu Haus.

Spüren

Wer Waldbaden in seiner intensiven Form nutzen möchte, der macht sich allein auf den Weg. Dann kann man sich ganz bewusst dem Wald und seinen Bäumen hingeben. Ertasten Sie die Baumrinden, riechen Sie an Ästen und Blättern. Die eigene Wahrnehmung steigern, darauf kommt es an. Dabei achtet man auf alles, was einen umgibt – auch das Laub, durch das man geht, ist interessant. Was bewegt sich da? Was liegt darunter? Ruhiges Atmen gehört dazu, dann fährt der gesamte Organismus quasi herunter, man entspannt. Schließlich ist es diese Ruhe und Entspannung, die neue Energie verleit und auch die vielfältigen Gerüche – etwa durch unterschiedlichste ätherische Öle –, die die der Wald an seine Umwelt abgibt. Immer daran denken: An erster Stelle steht der Genuss, nicht das Tempo. Waldbaden macht Spaß und man bekommt eine Vielzahl an neuen Eindrücken.

Selen stärkt das Immunsystem

Von |2020-06-29T10:23:10+02:00Juni 30th, 2020|

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biosyn Arzneimittel GmbH
Schorndorfer Straße 32
70734 Fellbach

www.biosyn.de

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Selen stärkt das Immunsystem

Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das der Körper nicht selbst bilden kann. Für das Immunsystem aber ist das Spurenelement Selen unverzichtbar.

Durch eine gesunde, abwechslungsreiche Mischkost mit viel frischem Obst und Gemüse lässt sich im Normalfall der Bedarf an den meisten Mikronährstoffen decken. Manche Vitamine und Spurenelemente sind in unserer Nahrung aber heute nur noch in eingeschränktem Maß enthalten. Schuld daran sind die generelle Verarmung der Böden, der Einsatz von Pestiziden und der hohe Verarbeitungsgrad vieler Lebensmittel, aber auch Nährstoffverluste durch Transport und Lagerung. Zudem bleibt im anstrengenden Alltag oft nicht so viel Zeit, immer auf gesunde und ausgewogen zusammengestellte Nahrungsmittel zu achten. Das Spurenelement kommt natürlicherweise vor allem in Fleisch, Fisch, Eiern, Milch- und Getreideprodukten vor. Auch Paranüsse und Steinpilze gelten als gute Selenquellen. Der Selengehalt unserer Nahrungsmittel hängt jedoch stark von der Selenkonzentration im Boden ab. Die ist in Mitteleuropa – anders als etwa auf dem amerikanischen Kontinent – generell niedrig. Vor allem in Deutschland findet man in den meisten Regionen selenarme Böden. Deshalb enthält zum Beispiel Getreide hierzulande nur etwa ein Zehntel so viel Selen wie in den USA. In der Viehzucht wird das durch Selenzusätze in Futtermitteln ausgeglichen. Wäre das nicht der Fall, wären viele Nutztiere von Selenmangelerkrankungen betroffen. Für den Menschen ist es dagegen schwierig, den Selenbedarf durch die Nahrung ausreichend zu decken. Das gilt besonders dann, wenn man nur wenige oder überhaupt keine tierischen Nahrungsmittel zu sich nimmt.

Oxidativer Stress

Dazu kommt der Umstand, dass je mehr Stress wir haben, desto mehr Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe braucht unser Körper. Wird der gestiegene Bedarf nicht gedeckt, sinkt die psychische und körperliche Belastbarkeit weiter – eine Abwärtsspirale aus Stress und Nährstoffmangel entsteht. Durch Stress, ungesunde Ernährung, Zigarettenrauch und Alkohol steigt zudem die Bildung freier Radikale. Diese hochreaktiven Moleküle entstehen als Nebenprodukt bei fast allen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper und schädigen die Zellstrukturen durch Oxidation. Das machen sich die Abwehrzellen zwar in kontrollierter Weise auch beim Kampf gegen Eindringlinge zu Nutze. Nimmt die Produktion von freien Radikalen jedoch überhand, entsteht oxidativer Stress: Er schwächt das Immunsystem und forciert Entzündungsreaktionen. Um ihn einzudämmen, benötigt der Körper große Mengen sogenannter Antioxidantien, die freie Radikale unschädlich machen können.

Was ist Selen?

Das Halbmetall Selen zählt zu den sogenannten essenziellen Spurenelementen: Der Organismus benötigt davon zwar nur sehr geringe Mengen täglich, diese sind jedoch für eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen notwendig. Für gesunde Erwachsene empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine tägliche Selenzufuhr von 70 Mikrogramm bei Männern und 60 Mikrogramm bei Frauen. Die tatsächliche Aufnahme beträgt in Deutschland im Durchschnitt aber nur etwa 30 Mikrogramm pro Tag bei Frauen und 42 Mikrogramm pro Tag bei Männern.

Selen steigert die Aktivität der natürlichen Killerzellen. Diese erkennen und zerstören veränderte Körperzellen: von Krankheitserregern befallene Zellen ebenso wie Krebszellen. Außerdem kurbelt Selen die Produktion von spezifischen Antigenen an und unterstützt so den Organismus im Kampf gegen Viren und Bakterien. Auf der anderen Seite trägt eine gute Selenversorgung auch dazu bei, überschießende Reaktionen des Immunsystems – zum Beispiel bei Allergien und Autoimmunerkrankungen – zu bremsen und chronische Entzündungen einzudämmen. Dem altersbedingten Rückgang der Abwehrkräfte, der sogenannten Immunseneszenz, wirkt Selen ebenfalls entgegen.

Selenmangel

Steht dem Organismus nicht genügend Selen zur Verfügung, steigt die Belastung durch oxidativen Stress. Auch das schwächt das Immunsystem und fördert Entzündungsreaktionen. Entzündliche Prozesse spielen bei sehr vielen Erkrankungen eine Rolle – etwa bei rheumatoider Arthritis, den Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, bei Neurodermitis und atherosklerotischen Gefäßveränderungen. Sie gehen oft mit einem erniedrigten Selenspiegel einher. Mögliche Zeichen für eine unzureichende Selenversorgung können Leistungsschwäche, Müdigkeit, Haarausfall und eine Weißfärbung der Fingernägel sein. Von einem Selenmangel sprechen Mediziner, wenn der Selenspiegel im Blutserum weniger als 80 Mikrogramm pro Liter beträgt. Wie eine große europäische Studie 2015 zeigte, liegt der durchschnittliche Selenwert in Deutschland mit etwa 74 Mikrogramm pro Liter knapp darunter.

Diabetes und Technik

Von |2020-06-29T10:45:09+02:00Juni 30th, 2020|

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Dexcom Deutschland GmbH
Haifa-Allee 2
55128 Mainz

www.dexcom.com

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Diabetes und Technik

Mit modernen Gewebezucker-Messsystemen gewinnt der Alltag von vielen Diabetes-Betroffenen stark an Lebensqualität. Nun bieten diese Systeme noch mehr Komfort.

Die kontinuierliche Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM) ist eine Innovation, die Diabetes-Patienten entspannter und sorgenfreier leben lässt. Dabei wird der Glukosewert mittels eines Sensors im Unterhautfettgewebe alle fünf Minuten gemessen und auf das Smartphone oder andere Empfangsgeräte des Trägers übertragen. Dennoch gab es viele Wünsche von Nutzern zu mehr Auswahlmöglichkeiten, um den Sensor am Körper tragen zu können – bis jetzt konnte der Sensor etwa bei Kindern zwischen zwei und 17 Jahren im oberen Gesäßbereich sowie bei allen Trägern nur am Bauch eingesetzt werden. Diese Wünsche hat einer der Hersteller solcher Systeme, das Unternehmen Dexcom, bei seinem Produkt G6 nun umgesetzt. Jetzt kann ganz offiziell und mit CE-Kennzeichnung die Oberarmrückseite als Tragestelle genutzt werden.

Warum?

Die Vorteile sind eindeutig. So beispielsweise bei Narben und Verhärtungen vom Insulinspritzen, für Bauchschläfer, wenn der Hosenbund mal kneift oder enganliegende Kleidung getragen wird. Die neue Trageposition bietet darüber hinaus mehr Bewegungsfreiheit (z. B. beim Sport) und spricht eine größere Patientengruppe an, die es bevorzugt, den Sensor am Arm zu tragen, ohne dabei scannen zu müssen. Auch für schwangere Frauen mit Diabetes bietet die neue Tragestelle wesentliche Vorteile, da sie häufig Sorge haben, den Sensor an den Bauch zu setzen.

Auch in der Schwangerschaft

Nicht nur die Möglichkeit, den Sensor an der Oberarmrückseite zu tragen, ist neu: Nun kann das Dexcom G6 auch offiziell im Rahmen des Diabetesmanagements während der Schwangerschaft verwendet werden. Schwangere Diabetikerinnen haben ein erhöhtes gesundheitliches Risiko und bedürfen einer interdisziplinären fachlichen Betreuung. Schlecht kontrollierte Glukosespiegel bei schwangeren Frauen mit Typ 1, Typ 2 oder Schwangerschaftsdiabetes können zu ernsthaften Problemen für Mutter und Kind führen, weshalb eine gute Stoffwechseleinstellung notwendig ist. Experten zufolge kann der Einsatz von kontinuierlicher Glukosemessung bereits ab Kinderwunsch effektiv beim Diabetesmanagement unterstützen. Um Komplikationen wie schwere Hypo- und Hyperglykämien der Mutter oder Auswirkungen des Diabetes wie Makrosomie beim Ungeborenen zu vermeiden sowie das Risiko für Folgeerkrankungen beim Kind zu minimieren, ist eine strenge Stoffwechseleinstellung sowie eine engmaschige Kontrolle der Glukosewerte während der Schwangerschaft unabdingbar.

In Echtzeit empfohlen

Nicht nur bei Kinderwunsch und Schwangerschaft, sondern auch in der Zeit nach der Geburt, können rtCGM-Systeme unterstützen. Die kontinuierliche Glukosemessung in Echtzeit ist auch in der sogenannten postpartalen Phase wichtig, da sich die Prioritäten der Mutter schlagartig verschieben und der Biorhythmus des Kindes sowie die Anforderungen des neuen Alltags nun im Vordergrund stehen. Hier kann moderne Technik dabei helfen, den Diabetes im „Hintergrund zu managen“. Weiterhin bietet die Follower-Funktion die Möglichkeit, dass auch der Partner oder die Familie mit auf die Mutter aufpassen, während sie sich um das Neugeborene kümmert.

Hightech

Wie aber funktionieren solche Real-Time-Messgeräte, rtCGM? Eine Messelektrode wird in das Unterhautfettgewebe eingesetzt. Dort misst der Sensor kontinuierlich den Glukosegehalt in der interstitiellen Flüssigkeit. Anschließend überträgt ein mit dem Sensor verbundener Transmitter die Messwerte automatisch an das Empfangsgerät. Es werden kontinuierlich Messwerte und der Trend zum Glukosegehalt ausgegeben. Anhand einer Alarmfunktion mit individuell einstellbaren Grenzwerten können die Geräte vor dem Erreichen zu hoher oder zu niedriger Glukosewerte warnen. Systeme wie das Dexcom G6 bieten darüber hinaus für Angehörige und andere Vertrauenspersonen die SHARE-Funktion und Follower-App, welche es ermöglichen, die Gewebeglukosewerte und Alarme des Patienten automatisch mit bis zu fünf Followern zu teilen, sodass diese dem Patienten auf Wunsch zusätzliche Unterstützung geben können.

Gelenke im Griff

Von |2020-06-29T10:38:59+02:00Juni 30th, 2020|

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Dr. Niedermaier Pharma GmbH
Georg-Knorr-Str. 1
85662 Hohenbrunn bei München

www.regulat.com

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Gelenke im Griff

Unsere Gelenke spielen nicht immer so mit, wie sie sollten. Wir erläutern in mehreren Teilen, wie Sie zu fitten Gelenken kommen.

Die Ursachen von Bewegungsstörungen sind vielfältig. Überstrapazierte Sehnen und Muskeln, ein nicht mehr voll intaktes Knochengerüst und vor allem immer wieder Probleme in den Gelenken, welche vielfach durch jahrzehntelange Überlastung oder Fehlhaltungen provoziert wurden. Und wenn erst einmal ein stechendes Ziehen in der Handwurzel, im Ellenbogen oder in den Zehen, ein plötzlicher Schmerz in den Hüftgelenken, im Knie oder den Schultern auftritt, dann kann dies ein Alarmsignal unseres Körpers sein – die Entstehung von Arthrose, Arthritis oder Rheuma wird so angezeigt.

Schmerz woher?

Wenn sich Gelenke bewegen, entsteht Reibung. Um diese Reibung zu vermindern, hat die Natur unsere Gelenke mit entsprechenden Knorpeln und der sogenannten Synovialflüssigkeit ausgestattet. Beide zusammen verhindern – sofern sie intakt sind – die Reibung von Knochen auf Knochen. Können Knorpel und Synovialflüssigkeit durch altersbedingten Verschleiß, falsche Ernährung oder Überbeanspruchung nicht mehr ihre Funktion erfüllen, können heftige Schmerzen die Folge sein. Gegen diese „Volkskrankheit“ gibt es heute hilfreiche Stoffe.

Nährstoffe

Welche Nährstoffe sind nun für die reibungslose Funktion der Gelenke verantwortlich? Hierbei spielen Glucosamin, Chondroitin, Kollagenhydrolysat oder auch Hyaluronsäure eine bedeutende Rolle. So ist beispielsweise Hyaluronsäure deshalb so wichtig, weil sie als körpereigene Substanz einen großen Anteil an der Bildung der Gelenkschmiere hat, wie Prof. C. Bamberger, Direktor des Präventionscentrums in Hamburg, die Synovialflüssigkeit bildhaft beschreibt. Er ist der Auffassung, dass bei zu geringer eigener Bildung von Hyaluron die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln, welche Hyaluronsäure enthalten, bei Arthrose sehr sinnvoll sein kann. Durch die ausreichende Versorgung des Gelenkknorpels mit Flüssigkeit hält diese wichtige körpereigene Substanz nicht nur den Knorpel elastisch, sondern gewährleistet auch die notwendige Flüssigkeit in den Gelenkzwischenräumen.

Der Mix machts

Aber nicht ein Wirkstoff allein, sondern die richtige Kombination vieler Mikronährstoffe bringt den Erfolg. So sind etwa auch entsprechend hohe Gehalte an Glucosamin und Glucoronolacton ein wesentlicher Baustein des Erfolgsrezepts. Und auch Vitamine sind für die Gelenke wichtig und sollten nicht vergessen werden. Die zusätzliche Gabe von Vitaminen kann dann sinnvoll sein, wenn die Vitamine die Bioverfügbarkeit erhöhen können, sie also dem Körper die Aufnahme von Wirkstoffen erleichtern. Sinnvoll sind etwa die Vitamine C und E. All diese Substanzen tragen zum Erhalt der Knochenmasse bei und fördern die Festigkeit der Knochen.

Ernährung umstellen

Auch wenn Nahrungsergänzungsmittel durchaus von Fall zu Fall sinnvoll sein können, so beachten Sie doch, dass Sie zusätzlich Ihre Ernährung überdenken sollten. Ernähren Sie sich ausgewogen, tun Sie Ihrem Körper sehr viel Gutes. Dazu gehört, dass Sie den Fleischkonsum wirklich einschränken. Essen Sie mehr Obst und auch viel mehr Gemüse. Das bedeutet nicht, dass Sie nun Verzicht in großem Maßstab zum Aspekt Ihres Handelns machen, sondern einfach variabler genießen. Nicht immer das Gleiche, Tag für Tag. Und wenn Sie der Meinung sind, dass der Arbeitsalltag zu problematisch für eine gesunde – und letztlich gelenkunterstützende – Ernährung ist, dann täuschen Sie sich. Auch in der Kantine kommt man mit ein paar wenigen Tipps gesund durch. Schauen Sie auf Ihren Teller: Sehen Sie mindestens drei verschiedene Farben? Obst und Gemüse sind das beste Fitmacher-Food: viele Vitamine, viele Mineralstoffe, aber wenig Kalorien.

Also immer schön bunt essen. Und abwechseln. Kombinieren Sie „Ungesundes“ immer mit etwas „Gesundem“: Es ist kein Problem, mal einen Hamburger oder eine Currywurst zu essen – wenn es dazu einen frischen Salat gibt oder als Nachtisch Weintrauben, einen Apfel oder anderes Obst. Außerdem bitte weniger Fett – bevorzugen Sie gedünstete, gekochte und gegrillte Speisen statt frittierte oder gebratene. Frittiertes und Gebratenes enthält in der Regel sehr viel Fett, das müde und dick macht. Trinken muss auch sein, auch beim Essen. Gönnen Sie sich einen leckeren frisch gepressten Saft, ansonsten Mineralwasser oder Saftschorle. Sie sehen, Sie haben die Basis für gesunde Gelenke selbst in der Hand. Darüber hinaus können aber auch die richtigen Nahrungsergänzungsmittel wichtig sein. Bedenken Sie aber bei Schmerzen immer: Der erste Weg führt zu Ihrem Arzt.

Kosmetik aus der Natur

Von |2020-06-30T09:05:06+02:00Juni 30th, 2020|

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Gebr. Ewald GmbH
OT Hinternah
Waldauer Berg 2
98553 Schleusingen

www.ewaldsolutions.de

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Kosmetik aus der Natur

Immer mehr Hersteller setzen bei Kosmetik auf „Natur pur“. Keine künstlichen Konservierungsstoffe, keine Tierversuche, aber Bio-Inhaltsstoffe.

Woraus besteht nun Naturkosmetik? Im besten Fall aus kontrolliert biologisch angebauten Pflanzen. Denn eine Pflanze, die Zeit hat, sich naturgemäß zu entwickeln, hat einen anderen Stoffwechsel, mehr wertvolle Inhaltsstoffe, mehr Tocopherole, mehr Flavonoide. Kurz: mehr Kraft. Haben Sie mal eine Tomate oder Erdbeere aus kontrolliert biologischem Anbau gegessen, dann wissen Sie, was gemeint ist. Genauso wichtig ist allerdings, was nicht drin ist. Zertifizierte Naturkosmetik verzichtet naturgemäß auf: Parabene (synthetische Konservierungsmittel, die als Allergieauslöser, manchmal sogar als krebserregend verdächtigt werden), synthetische Farb- und Duftstoffe (Allergieauslöser), PEG (Emulgatoren oder Tenside, die Defekte an der Lipidbarriere verursachen können), Silikone, Mineralöl, Mikroplastik, Tierversuche und ist vegan und dermatologisch getestet. Der Begriff Bio wird nicht einheitlich gehandhabt. Wenn Sie das Label auf einer Packung sehen, können dennoch sicher sein, dass das darin enthaltene Produkt nicht nur die Voraussetzungen eines strengen Standards erfüllt, sondern auch, dass ein zuverlässiges Zertifizierungsverfahren durch unabhängige Zertifizierungsstellen durchgeführt wurde, die selber einem strengen Zulassungsverfahren unterzogen wurden.

Pflanzliche Kosmetik

In Deutschland ist der Umsatz von Naturkosmetik 2018 um 11 Prozent gestiegen und alle Prognosen weisen auf ein stetiges Wachstumssegment hin. Vom gesamten Kosmetikumsatz nimmt zertifizierte Kosmetik heute mehr als 6 Prozent ein. Unsere Gesellschaft zeigt ein zunehmendes Bewusstsein und Verantwortung für die Erhaltung unserer Natur. Der Verbraucher wünscht sich saubere, reine und natürliche Inhaltsstoffe, keine weiteren Belastungen für die Natur, und einen fairen Umgang mit Arten- und Tierschutz. Entsprechend der Nachfrage kommen jeden Tag neue „Natur-Produkte“ auf den Markt.

Strapaziertes Haar

Ein Fahrradausflug ins Grüne, ein Picknick im Park, Sonne und Strand, Baden im Meer, das ist Hochsommer. Eventuelle Nebenwirkungen sind strapazierte Haut und ausgebleichtes, trockene Haar. Viele Hautcremes stoßen hier aber schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Falls Ihre Haut nach einem Ausflug doch verbrannt sein sollte, verwöhnen Sie sie mit einer feuchtigkeitsspendenden Après-Sun-Lotion. Aber denken Sie auch beim Duschen und dem Haarewaschen daran, dass Sie Ihre spröde Haut und Ihrem Haar etwas Gutes tun. Achten Sie bei Ihren Pflegeprodukten auf pflanzliche Inhaltsstoffe.

Wirkungen auf Haut und Haar

Malve: Äußerlich eignet sich die Malve in Form von Waschungen, Bädern und auch Kompressen gegen trockene entzündliche Haut, Neurodermitis, Psoriasis, Insektenstichen, Hämorrhoiden, Furunkeln, bei Ekzemen und Juckreiz. Da Malvenextrakte Entzündungen vorbeugen, werden sie häufig als Badezusätze oder für Haarpflegeprodukte verwendet.

Hamamelis: Hamamelisblätter- und Hamamelisrinde-Extrakt enthalten Gerbstoffe, die eine zusammenziehende, juckreizlindernde Wirkung haben und das Hautbild verbessern. Bei Neurodermitis kommen feuchte Umschläge mit Hamamelis-Extrakt im akut-nässenden Stadium, Cremes im Übergangsstadium und fetthaltige Salben bei trockener Haut zum Einsatz. Ein Ölbad mit Hamamelis-Extrakt wirkt wohltuend juckreizlindernd und spendet der Haut neue Feuchtigkeit.

Kiefernkernholz-Extrakt: Neueste Studien beweisen, dass die Inhaltsstoffe das Hautbild signifikant verbessern insbesondere bei Trockenheit, Spannungen und Rissen. Der Extrakt wirkt zudem erfrischend, beruhigt die Haut und stärkt die hauteigene Schutzbarriere.

Kiefernnadelöl: Kiefernnadelöl ist reich an Proteinen und Vitamin E, was unterstützend zur Pflege von Haut und Kopfhaut beiträgt. Der Duft der Kiefernadel erinnert dabei an einen Waldspaziergang. Der wohl stärkste Effekt des Kiefernnadelöls ist seine entzündungshemmende Wirkung. Der im Öl enthaltene Wirkstoff Caren ist für diese Eigenschaft verantwortlich. Das macht das Öl zu einem idealen Mittel zur Behandlung entzündlicher Beschwerden, auch bei äußerlichen Entzündungen auf der Haut.

Mate-Extrakt: Mate-Blätter enthalten als wirksame Inhaltsstoffe vor allem Koffein (0,4 bis 1,7 Prozent), außerdem Theobrombin, Theophyllin, Gerbstoffe und andere Komponenten, die die Haarwurzel und den Zellstoffwechsel aktivieren. Sie wirken anregend auf das zentrale Nervensystem, erhöhen die Schlagkraft und Schlagfrequenz des Herzens und wirken harntreibend, denn Aminosäuren binden Wasser in der Haut und wirken dem Austrocknen entgegen.

Nachhaltige Babykleidung

Von |2020-06-29T10:22:35+02:00Juni 30th, 2020|

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Engel GmbH
Wörthstraße 155
72793 Pfullingen

www.engel-natur.de

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Nachhaltige Babykleidung

Ob im Kindergarten oder beim Toben auf dem Spielplatz: Kinder- und Babybekleidung soll wärmeausgleichend, atmungsaktiv und angenehm auf der Haut sein.

Kinder tragen ihre Kleidung genau wie die Erwachsenen auf der bloßen empfindlichen Haut, und sie hat damit einen großen Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Die Verarbeitung und die Wahl der Rohstoffe sind hierbei absolut entscheidend. In Anbetracht der viel diskutierten Plastikmüllproblematik sollte Bekleidung nicht aus Synthetikfasern sein. Wolle ist ein Alleskönner und die perfekte Faser für die sensible Baby- und Kinderhaut, im Winter wie im Sommer. Die besonders weiche, kratzfreie Wolle von Merinoschafen hat das beste Warmhaltevermögen aller Textilfasern aufgrund des Faseraufbaues. Durch die spiralförmige Kräuselung entstehen Hohlräume, die als Wärmeisolatoren dienen, weil die Luft zirkulieren kann. Dieser regelmäßige Temperaturausgleich lässt eine gesunde Hautatmung zu.

Wolle nimmt Feuchtigkeit und Schweiß viel besser auf als alle anderen Fasern und absorbiert bis zu 30 % ihres eigenen Gewichts, ohne sich nass anzufühlen. Die Feuchtigkeit wird vom Körper weggeleitet. So wärmt Wolle auch in feuchtem Zustand, das macht sie zur idealen Faser für Baby- und Kinderbekleidung, drinnen und draußen. Darüber hinaus absorbieren Wollfasern auf natürliche Weise die UV-Strahlung und schützen so die Kleinsten vor der hautschädigenden Wirkung des Sonnenlichts. Wolle ist schmutzabweisend, muss deshalb nicht so oft gewaschen werden, Auslüften genügt. Das ist besonders bei Kindern, die viel draußen sind, ein großer Vorteil. Durch das Tragen von Wollbekleidung sparen wir also Wasser, Waschmittel und Energie.

Seide ist wie Haut

Seide ist leicht und trotzdem äußerst reißfest – sie übertrifft jedes natürliche und synthetische Material, das wir kennen. Seide zeichnet sich darüber hinaus durch ihren Glanz aus und wirkt isolierend gegen Kälte und Wärme. Seide kommt im Aufbau der menschlichen Haut am nächsten, deshalb zählt sie zu den hautverträglichsten Fasern und ist hervorragend für Allergiker und die empfindliche Babyhaut geeignet. Alle eingesetzten Farbstoffe müssen frei von Schwermetallen und frei von gesundheitsschädlichen AZO-Farben sein. Zur Einfärbung der Wolltextilien sollten nur Reaktivfarbstoffe verwendet werden, die sich besonders stabil mit der Faser verbinden und durch eine hohe Echtheit auszeichnen. Bei der Textilausrüstung sollte auf jegliche chemische Veredelung verzichtet werden.

Biologisch abbaubar

Nachhaltigkeit bedeutet, dass nicht nur nachwachsende Rohstoffe für Bekleidungsprodukte eingesetzt werden und auf die Schadstofffreiheit in den fertigen Textilien geachtet wird, sondern dass während des gesamten Entstehungsprozesses eines Bekleidungsstückes umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe erst gar nicht zum Einsatz kommen.

Grundsätzlich müssen alle eingesetzten Stoffe biologisch abbaubar sein und dürfen Boden, Luft und Wasser nicht belasten. Alle verwendeten Metallteile müssen nickelfrei, die Knöpfe aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Hohe Anforderungen an Lichtechtheit, Speichelechtheit, Schweißechtheit, Waschechtheit und Einlaufen müssen als Qualitätsstandards festgelegt sein. Diese Eigenschaften, zusammen mit Rückstandsgrenzwerten für umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe, werden in regelmäßigen Abständen von unabhängigen und zertifizierten Umweltlabors und Instituten untersucht. Als Verbraucher erkennen sie dies an den Qualitätszeichen NATURTEXTIL- IVN ZERTIFIZIERT BEST oder Global Organic Textile Standard.

Richtige Ohrenpflege

Von |2020-06-29T10:22:17+02:00Juni 30th, 2020|

Richtige Ohrenpflege

Wattestäbchen gehören nicht in den Gehörgang. Das Reinigen der Ohrmuschel reicht meist aus. Aus Hygienesicht reinigt sich das innere Ohr selbst.

Das Ohr ist ein wichtiges Sinnesorgan. Es dient der Orientierung im Raum und der Verständigung. Unser Gehör öffnet uns die Welt der Musik, hilft uns die zwischenmenschliche Kommunikation zu verstehen und warnt uns wie eine „Alarmanlage“ vor potentiellen Gefahren. Das Ohrenschmalz wird im Gehörgang gebildet. Es ist steril und soll die empfindliche Gehörgangshaut schützen, fetten und Fremdkörper aus dem Gehörgang entfernen. Das Ohrenschmalz wird aus dem Gehörgang zur Ohrmuschel transportiert, das ist von der Natur so vorgesehen. Mechanische Reizungen wie falsche Ohrreinigung, das Tragen von Hörgeräten oder Gehörschutz und auch häufiges Schwimmen oder Tauchen führen dazu, dass die Gehörgangshaut austrocknet. Wir bemerken das durch Juckreiz. Der Gehörgang ist ein wichtiger Bestandteil beim Hören. Meist ist uns das nicht bewusst. Erst wenn Beschwerden auftreten, werden wir an unsere Ohren (Gehörgänge) erinnert. Diese Probleme können mit Hörminderungen, Trockenheit, Juckreiz bis hin zu Schmerzen einhergehen. Häufig sind wir selbst mitschuldig an dieser Entwicklung. Bequem nach dem Duschen oder Baden werden die Gehörgänge auch sauber und trocken gemacht. Mit den Wattestäbchen. Fast jeder weiß, dass man es nicht machen sollte, aber die Macht der Gewohnheit gewinnt.

Wattestäbchen sind unnötig

Was sagen die HNO-Ärzte? Wattestäbchen gehören nicht in die Gehörgänge. Aber warum? Das hat mehrere Gründe. Niemand kann sich selbst in den Gehörgang sehen. Man will ja nur ganz vorne das Ohrenschmalz (am Gehörgangseingang) entfernen. Leider kann man nicht sicher abschätzen, wie weit man mit dem Wattestäbchen in den Gehörgang gelangt ist. Auch wird mit dem Wattestäbchen das Ohrenschmalz nur zum Teil entfernt und der Rest weiter hineingeschoben. Dies führt zu den berühmten Ohrschmalzpfröpfen, diese können nur vom HNO-Arzt entfernt werden. Sollten nur diese Probleme auftreten, hat man noch Glück gehabt. Gehörgangsverletzungen, bis hin zu Löchern im Trommelfell, sind nicht selten. Ein weiterer, aber fast noch wesentlicherer Grund, warum man die Gehörgänge nicht reinigen sollte, ist der, dass der Körper dies alleine macht. Häufig meinen wir, dass der Juckreiz im Gehörgang andeutet, dass er gereinigt werden muss. Doch genau das Gegenteil ist richtig.

Hautpflege

Die Haut im Gehörgang schwillt etwas an, die Reizung wird nur verstärkt. Das ist ähnlich, als wenn wir unsere Hände zu lange im Waschwasser baden, auch diese Haut trocknet aus. Die Hände pflegen wir dann mit einer Hautsalbe oder Lotion. Da wir den gleichen Effekt im Gehörgang haben, muss auch dort die Haut gepflegt und gefettet werden. Dies soll mit einem Öl geschehen, da Salben oder Lotionen mit Fremdkörpern in den Gehörgang eingebracht und verteilt werden müssten. Es gibt inzwischen Tropfen, die mit einer Pipette dieses pflegende Öl in den Gehörgang bringen, wo es sich dann allein verteilt. Es eignet sich besonders nach dem Badengehen im Sommer für Schwimmer, Taucher, Kinder und natürlich für Menschen mit empfindlichen Gehörgängen für ungetrübten Badespaß.

Wie die Ohren reinigen?

Die Ohren reinigen sich grundsätzlich selbst, weswegen der Einsatz eines Wattestäbchens innerhalb des Gehörgangs nicht notwendig ist. Schmutz wird in die Ohrmuschel getragen, wo er mit einem Wattepad oder Waschlappen entfernt werden kann. Beim Duschen oder Baden kann man auch etwas warmes Wasser in den Gehörgang fließen lassen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass kein Shampoo oder Duschgel mit ins Ohr läuft. Wer unter gereizter oder trockener Haut in der Ohrmuschel leidet, kann Babyöl auf die betroffenen Stellen geben. Fachärzte raten gerade bei Kindern dazu, die Stellen hinter den Ohren gründlich zu reinigen und abzutrocknen, da es dort leicht zu Entzündungen kommt. Wer Probleme mit der Reinigung der Ohren hat, sollte, statt eben Wattestäbchen zu benutzen, lieber einen Facharzt aufsuchen.

Wer allzu engagiert mit einem Wattestäbchen oder anderen Gegenständen im Ohr werkelt, kann nämlich sein Trommelfell verletzen. Werden spitze Werkzeuge verwendet, drohen zusätzlich Schnittverletzungen, die sich entzünden können. „Entzündungen nach Verletzungen sehen wir zum Glück sehr selten“, sagt der HNO-Arzt Dr. Roland Laszig, ehemaliger Leiter der Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik Freiburg. Für die Betroffenen seien diese jedoch sehr unangenehm: Die Behandlung ist laut Laszig langwierig und die Entzündung oft sehr schmerzhaft. Bei manchen Menschen produziert das Ohr zwar zu viel Schmalz, so dass es Beschwerden verursacht. Doch auch dann sind Wattestäbchen nicht die Lösung, sondern ein Arzttermin.

Schluss mit Infektionen

Von |2020-06-01T11:25:12+02:00Juni 2nd, 2020|

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Colostrum BioTec GmbH
Richthofenstrasse 21 ½
86343 Königsbrunn

www.colostrum-biotec.de

Werbebeitrag Teil 1 von 2

Schluss mit Infektionen

Wer sein Immunsystem stärkt, hat Viren und Bakterien mehr entgegenzusetzen. Was kann der Geheimtipp »Colostrum«? Lesen Sie unseren ersten von zwei Teilen. Der menschliche Körper muss sich pausenlos darum kümmern, dass schädliche Eindringlinge eliminiert werden und wir gesund bleiben. Gelangen Viren, Bakterien & Co. etwa über die Schleimhäute in den Körper, reagiert dieser mit einer Immunantwort. Das Immunsystem legt los und schickt Lymphozyten aus. Diese Immunzellen entdecken die Eindringlinge und können etwa humoral und auch auf Zellbasis eingreifen – hier sind die sogenannten T-Zellen die wohl bekanntesten. Sie greifen Antigene an und vernichten diese; übrigens auch körpereigene Zellen, die von Viren betroffen oder mutiert sind. Das gesamte Immunsystem ist hochkomplex. Umso wichtiger also, dass wir es pflegen und fit halten. Etwa mit Colostrum. Aber was ist das überhaupt?

Prophylaxe mit Colostrum

Darunter versteht man die Erstmilch der Kuh. Diese wird idealerweise innerhalb der ersten 24 bis 36 Stunden nach der Kalbung gewonnen. Diese Milch ist etwas Besonderes, denn sie enthält immunologische Wirkkomponenten, Wachstumsfaktoren und Antioxidantien, Immunglobuline, Laktoferrin, Laktoperoxidase, Prolin-Rich-Polypeptide und vieles mehr. So stimmen die Immunglobuline mit den Rezeptoren der menschlichen Antikörper überein und können damit für die Bekämpfung von Viren im Körper direkt eingesetzt werden. Interessant außerdem, dass die Inhaltsstoffe von Colostrum lange im Magen-Darm-Trakt verweilen können, ohne sofort zerstört zu werden. Dadurch bleiben im Darm mindestens noch die Hälfte der Immunglobulin-Antikörper immunologisch aktiv. Colostrum ist ideal als Infektionsprophylaxe bei einfachen Erkältungen, grippalen Infekten und selbst bei einer Influenza. Es hilft bei der Sanierung des Darm-Mikrobioms und repariert, eine geschädigte Darmbarriere wie man sie beispielsweise nach Antibiotikagabe oder beim Leaky-Gut-Syndrom beobachtet. Zudem verhindert Colostrum den Darmtransfer von Bakterien, Toxinen sowie unverdauten Nahrungsbestandteilen und unterstützt die allgemeine Leistungsfähigkeit.

Immunglobuline

Es ist der Immunschutzschild schlechthin – Immunglobulin G (IgG). Darunter versteht man Antikörper, die – in sieben unterschiedlichen Klassen aufgeteilt –, jeweils spezifische Funktionen besitzen. So wird etwa IgG dann alarmiert, wenn Viren in eine Zelle eingedrungen sind. Sie besitzen eine natürliche bakterizide Wirkung gegen eine Reihe von Bakterien. Gestartete wird die Immunantwort aber über IgM. Dieses Immunglobulin ist ein Frühantikörper. Bedeutet: Er steigt nach einer Infektion sehr rasch an, verbraucht sich aber auch sehr schnell. In den oberen Schleimhäuten wird IgM immer prophylaktisch im Sekret gebildet. Und dieses ist etwa bei chronischem Stress oder schwerer körperlicher Belastung immer erniedrigt. Ein nächstes Immunglobulin: IgA. Es klammert sich an Antigene von Viren und Bakterien und neutralisiert diese.

Versagt IgA bzw. sind zu wenig Antikörper vorhanden, werden die Schleimhautzellen durch die Viren gezwungen, Virennachwuchs zu produzieren. In der Folge kann die Zelle auch zerstört werden. Oral zugeführtes Immunglobulin sollte, wenn möglich, bis zu drei Minuten im Mund und Rachen belassen werden; das körpereigene sekretorische IgA (sIgA) auf den Schleimhäuten in Mund und Rachen wird verstärkt und gleichzeitig kann damit IgG wirksam werden. Die dann verschluckten Immunglobuline werden nur in kleinen Mengen im Darm resorbiert, gehen in den Blutkreislauf über und stehen dort dem gesamten Organismus zur Verfügung. Dadurch haben sie auch erheblichen Einfluss auf das Darmmilieu. Colostrum stellt all diese Globuline zur Verfügung und kann damit einen entscheidenden Einfluss auf unser Immunsystem ausüben.

Bewegung

Damit unser Immunsystem aktiv bleibt, kann aber man noch mehr tun, beispielsweise sich bewegen. Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Neurologe und Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Universität Paderborn, erklärt dazu: »Wenn es zu einer Infektion kommt, ist es vorteilhaft, gesundheitlich und in Bezug auf die eigene Fitness bestmöglich aufgestellt zu sein. Die körperliche Leistungsfähigkeit und das Immunsystem zu stärken, ist essentiell – in Zeiten von Corona mehr denn je. Auch bislang nicht oder wenig Aktive sollten jetzt trainieren, wenn sie nicht an Krankheitssymptomen leiden. Sport erhält nicht nur die Fitness, sondern hilft dem Körper durch seine Wirkung auf die Abwehrkräfte dabei, mit Infektionen besser fertig zu werden.« Gleichzeitig macht er deutlich:

»Das Infektionsrisiko als solches wird nicht verringert. Das Virus betrifft fitte und weniger fitte Menschen gleichermaßen – aber die Verläufe sind vermutlich unterschiedlich.« Es ist also nie zu spät, bringen Sie Ihr Immunsystem jetzt in Schuss, Bewegung und Colostrum sind zwei gute Vorsätze.

Hilfe, ich habe Falten

Von |2020-06-02T09:02:56+02:00Juni 2nd, 2020|

Hilfe, ich habe Falten

Was sind die Gründe für das Altern der Haut? Wie kommt es, dass wir Falte um Falte im Alter bekommen? Alle Menschen, aber besonders Frauen leiden unter den natürlichen Alterungsprozessen ihrer Haut. Wir alle bekommen Falten, Cellulite – ja, auch bei Männern ist diese Schwäche des Bindegewebes durchaus vorhanden – wird sichtbar und Konturen erschlaffen.

Neben verschiedenen Faktoren, wie etwa einer zu starken Sonneneinstrahlung, Nikotin und Alkohol, beeinflussen verlangsamte Stoffwechselprozesse im Alter die Produktion des natürlichen Eiweißbausteins Kollagen. Junge und gesunde Haut besteht zu 80 Prozent aus Kollagen. Der Eiweißbaustein ist das häufigste Protein im menschlichen Körper und für unsere Haut sowie das Bindegewebe unverzichtbar. Kollagen verleiht der Haut Festigkeit, Dichte, Glätte und Elastizität. Durch seine Quellfähigkeit kann Kollagen hervorragend Wasser speichern –
was die Haut von innen aufpolstert, glättet und festigt.

Struktur für die Haut

Das Unterhautgewebe des Körpers ist stark von den Kollagenstrukturen geprägt. Die Kollagenfasern greifen bei junger Haut ineinander und bilden eine Art Gerüst. Durch diese Struktur können die Kollagenfasern Wasser besser aufnehmen und speichern. Die Haut bleibt fest und stabil. Mit zunehmendem Alter verringert sich die körpereigene Kollagenproduktion und die wichtigen Kollagenfasern verlieren zusätzlich an Festigkeit und Stabilität. Dazu kommen äußere Einflüsse, wie z. B. UV- oder Infrarot-Strahlen, Nikotin oder Alkohol, welche die Kollagenbilanz des Körpers negativ beeinflussen. Die Folge: Das Gerüst und die Strukturen der Haut fallen in sich zusammen – Falten und Linien entstehen.

Wenn die Haut vorzeitig altert

Exzessive Sonneneinstrahlung und andere Schadstoffbelastungen können die Hautalterung deutlich verstärken – folglich altert die Haut dann vorzeitig. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Kollagenfasern werden vorzeitig so verändert, so dass es zu Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust, Faltenbildung und Pigmentstörungen wie Altersflecken kommt. Eine gezielte Pflege der Haut kann der Haut einen höheren Gewebedruck durch Wassersättigung geben und somit die Elastizität im Rahmen einer vorzeitigen Hautalterung verbessern.

Radikalfänger-Eigenschaften haben die Vitamine A, E, C, Biotin und Beta-Carotin sowie das Spurenelement Selen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird durch sie die Zellerneuerung gesteigert und reaktive, schädigende Verbindungen werden entschärft. Durch Zufuhr von Hyaluronsäure und zusätzlichem Kollagen kann ein gewisses Defizit der alternden Haut ausgeglichen werden. Bekommt die Haut mehr Feuchtigkeit, entwickelt sie auch mehr Spannkraft und die Faltenbildung kann vermindert werden. Auch Panthenol ist für die Hautfeuchtigkeit wichtig. Es ist eine in Kosmetika stabilere Variante des B-Vitamins Pantothensäure. Es bietet eine optimale Pflege für trockene und spröde Haut. Wer nicht zu radikaleren Maßnahmen wie einem Lifting oder Botox-Spritzen greifen will, sollte schon in jungen Jahren damit anfangen, die Haut pfleglich zu behandeln.

Ernährung für die Haut

Eine ausgewogene Ernährung schützt vor vielen Krankheiten, hält fit und die Haut straff. Sie soll fettarm, eiweiß-, ballaststoff- und abwechslungsreich sein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher fünf Portionen Obst und Gemüse täglich. Aber auch Magermilchprodukte, Fisch und Geflügel sowie Vollkornerzeugnisse sollten in den Speisenplan integriert werden. Sehr wichtig sind Vitamine, die dafür sorgen, dass alle Vorgänge im Körper reibungslos funktionieren. Sie regulieren die Verwertung von Nährstoffen, wie Kohlenhydrate, Eiweiße und Mineralstoffe, und sind verantwortlich für deren Ab- und Umbau. Zusätzlich dienen Vitamine auch der Energiegewinnung.

Natürliche Behandlungsmethoden

Wer etwas gegen seine Hautalterung tun möchte, hat laut Aussage von Dermatologin Dr. Gerrit Schlippe vom Institut Dermatest aus Münster verschiedene Möglichkeiten. »Cremes oder Seren werden oberflächlich aufgetragen und wirken daher auch häufig und im Wesentlichen in der obersten Hautschicht und da, wo sie aufgetragen werden. Wissenschaftler und Dermatologen haben spezielle Kollagen-Peptide zum Trinken entwickelt, die die körpereigene Kollagenproduktion in den tieferen Hautschichten gezielt aktivieren können.« Und wo wir schon beim Trinken sind: Wer aktiv etwas für eine gesunde und straffe Haut tun möchte, der sollte seinem Körper stets und ausreichend Flüssigkeit zuführen.

Was ist eine Demenz?

Von |2020-06-01T12:16:14+02:00Juni 2nd, 2020|

Was ist eine Demenz?

Schon wieder etwas vergessen? Nicht immer steckt eine Demenz wie Alzheimer dahinter. Dennoch sollten Sie erste Anzeichen trotzdem ernst nehmen.

Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel verlegen, einen Termin vergessen oder Ihnen der Name eines Bekannten nicht einfällt, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung. Denn es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. „Treten jedoch häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentration oder der Orientierung auf (man kann sich nicht mehr erinnern, einen bestimmten Termin überhaupt vereinbart zu haben, oder man findet sich in neuen Umgebungen wesentlich schlechter zurecht als früher), so ist dies ein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Auch bei stärkeren Schwankungen der Stimmungslage und geistigen Fähigkeiten ist es gut, einen Arzt zu kontaktieren“, schreibt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft auf ihrer Website.

Warum vergesse ich?

Schwierigkeiten, sich an bestimmte Dinge zu erinnern, sind bis zu einem gewissen Grad normal. Solche Aussetzer sind an sich nicht besorgniserregend, zumindest solange sie nur ab und an auftreten. Das Gedächtnis besteht nicht aus Zement. Die Verknüpfungen zwischen einzelnen Gedächtnisinhalten ändern sich ständig, neues Wissen wird eingebaut, alte Informationen werden überarbeitet oder in den Hintergrund gedrängt. Allein wenn wir eine Erinnerung abrufen, lassen wir dadurch neue Verbindungen im Gehirn entstehen. „Wir erinnern uns im Grunde nie zweimal an genau dasselbe“, sagt Professor Hans Förstl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in München.

Die Vergesslichkeits-Symptome können ganz verschiedene Ursachen haben und stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Demenz. Sie können beispielsweise durch Stress, Burn-out, seelische Belastungen, Depressionen oder auch eine Umstellung des Hormonhaushalts wie in den Wechseljahren hervorgerufen werden. Auch eine Unterfunktion der Schilddrüse, ein erhöhter Hirndruck, wie er im Alter auftreten kann, oder ein Tumor können dafür verantwortlich sein. Auch bestimmte Medikamente, die zum Beispiel gegen Schmerzen oder zur Senkung des Blutdrucks eingenommen werden, können Nebenwirkungen haben, die sich auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Wer zu wenig getrunken hat oder mit einer Grippe im Bett liegt, hat manchmal auch Gedächtnisprobleme. plagen. Tritt das ab und an auf, muss man sich in der Regel keine Sorgen machen.

Was deutet auf eine Demenz hin?

Wann sollte man sich aber ernsthafte Sorgen machen? Bei gelegentlichen Aussetzern sicherlich noch nicht. „Sie sollten stutzig werden, wenn Gedächtnisstörungen zunehmen oder man sich Dinge nicht mehr merken kann, die einem früher keine Probleme bereitet haben“, sagt Förstl. Etwa wenn vertraute Arbeitsabläufe auf einmal Probleme bereiten. Dann ist eine Untersuchung beim Hausarzt auf jeden Fall sinnvoll. Der prüft mit Tests, ob Anzeichen für eine Demenzerkrankung vorliegen und überweist den Patienten gegebenenfalls weiter zum Facharzt. Allerdings entwickelt sich eine Demenz meist schleichend und wird im Frühstadium oft nicht bemerkt. Das macht die Krankheit tückisch. Eine pauschale Empfehlung, bis wann man sich keine Sorgen machen muss und ab wann man sich besser untersuchen lässt, gibt es nicht. Im Zweifelsfall ist Vorsicht meist die bessere Alternative. Je eher eine Demenz erkannt wird, desto besser kann sie auch behandelt werden. Erster Ansprechpartner dafür ist der Hausarzt.

Alzheimer und Demenz

Demenz ist der Oberbegriff. In Deutschland sind etwa 1,7 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen (Stand: 2018). Die meisten sind 85 Jahre und älter. Laut Deutscher Alzheimer Gesellschaft nimmt die Anzahl der Demenzerkrankungen mit dem Lebensalter zu: Sind in der Altersgruppe von 70 bis 74 Jahre noch unter vier Prozent betroffen, so sind es bei den 80 bis 84-jährigen bereits mehr als 15 Prozent.

Neben einem eingeschränkten Kurzzeitgedächtnis deuten noch andere Symptome auf eine Demenz hin: Betroffenen fällt es oft schwer, zu planen und Probleme zu lösen oder Rechnungen zu verstehen. Demenzpatienten kämpfen mit gewohnten Verrichtungen. Kein Anzeichen für eine Demenz ist, wenn ältere Menschen zuerst einmal Schwierigkeiten haben, einen Computer oder ein Smartphone zu bedienen. Ein typisches Alzheimer-Symptom sind räumliche und zeitliche Orientierungsschwierigkeiten oder eine Uhr zu zeichnen. Wenn vertraute Gesichter nicht mehr erkannt oder räumliche Dimensionen nicht mehr erfasst werden, sind das Wahrnehmungsstörungen. Oder wenn die Brille im Kühlschrank landet, die Stimmung stark schwankt und sich die Persönlichkeit ändert, dann sind das ernste Warnsignale und ein Grund, eine umfassende Diagnostik vornehmen zu lassen.