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Plötzlicher Haarausfall

Von |2023-01-26T13:37:07+01:00Januar 26th, 2023|

Autorin Anne Klein

Plötzlicher Haarausfall

Bei Alopecia Areata handelt es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems. Statt nur Bakterien und Viren abzuwehren, greift das Immunsystem auch die eigenen Haare an. Warum es zu dieser Fehlfunktion kommt, konnte bislang nicht genau erforscht werden. Allerdings spielen wohl mehrere Faktoren zusammen wie Stress, eine Virusinfektion oder entsprechende Erbanlagen. Patienten mit Alopecia Areata leiden auch häufiger an einer anderen Autoimmunerkrankung, zum Beispiel einer Schilddrüsenerkrankung oder rheumatoiden Arthritis. Die Autoimmunerkrankung kann sich bei Menschen jeden Alters zeigen. Beim kreisrunden Haarausfall kommt es also zum Immunangriff auf die Haarwurzel. Es bilden sich meist relativ rasch oder auch schubweise einzelne, runde, haarlose Flecken: im Kopfhaar, seltener im Bart, im Gesicht oder in der Körperbehaarung. Am Rand der haarlosen Flecken stehen meist kurze, abgebrochene Haare, sogenannte „Ausrufezeichen“-, „Komma“- oder „Kolben“-Haare. Zur Pore auf der Haut hin sind sie dünner.

Die Abwehrzellen richten sich plötzlich gegen die körpereigenen Haare. Dort, genauer: an den Haarwurzeln, lösen sie eine Entzündung aus. Der Vorgang entspricht einer Autoimmunkrankheit (auto-, gr. = selbst). In der Folge wachsen die Haare nicht mehr richtig und fallen aus. In vielen Fällen wachsen die Haare dann aber innerhalb von etwa sechs bis zwölf Monaten von selbst wieder nach. Ein Wiederauftreten der Erkrankung ist allerdings möglich.

Schwierige Behandlung

Bislang gibt es kein Medikament, mit dem kreisrunder Haarausfall dauerhaft geheilt werden kann. Laut Deutscher Dermatologischer Gesellschaft kommt es bei etwa 50 Prozent der Betroffenen nach dem ersten Haarausfall innerhalb eines Jahres zu einer Spontanheilung. Das heißt, die Haare wachsen von selbst wieder nach. Das sei insbesondere bei Menschen mit gering ausgeprägter Alopecia Areata der Fall. Man sollte also abwarten. Ist keine Spontanheilung in Sicht, kann bei ausgeprägtem Befund eine Therapie mit Kortison zum Auftragen auf die kahlen Stellen begonnen werden. Kortison unterdrückt Immunreaktionen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Kortison unter die Haut der haarlosen Stellen zu spritzen, wenn es nur wenige sind. Bei starker Aktivität des Haarausfalls kann Kortison im Einzelfall zum Beispiel als Stoßtherapie (in Tablettenform) in abnehmender Dosierung über einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden. Obwohl Kortison die Entzündungsreaktion bremst, kann diese nach Absetzen wieder auftreten. Der Arzt wird wegen möglicher Nebenwirkungen eine solche Therapie sehr sorgfältig abwägen.

Falls auf den haarlosen Stellen bei ausgeprägten und hartnäckigen Verläufen, etwa auch nach Therapieversuchen mit Kortison, kein Neuwachstum der Haare zu erkennen ist, besteht die Möglichkeit einer Behandlung mit dem sogenannten Kontaktallergen Diphenylcyclopropenon (DCP), die sogenannte DCP-Therapie. Hierbei wird eine Salbe auf die Kopfhaut aufgetragen. Diese führt an der Hautoberfläche zu einer Entzündung, wodurch sich die Immunzellen von den Haarwurzeln lösen. Forscher arbeiten auch an neuen Therapien. So wurde in den USA der Wirkstoff Baricitinib zugelassen, bisher hatte man den Wirkstoff dort bei Arthritis und Corona-Patienten im Krankenhaus angewendet. An den US-Studien mit Baricitinib nahmen insgesamt 1.200 Erwachsene mit starkem kreisrundem Haarausfall teil, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden: eine Gruppe bekam ein Placebo, eine zweite täglich eine Dosis von zwei Milligramm und die dritte Gruppe täglich vier Milligramm. Nach etwa einem dreiviertel Jahr wuchsen bei fast 40 Prozent der Personen mit der höchsten Dosis 80 Prozent der Kopfhaare nach. Für die Forschenden ein vielversprechendes Ergebnis. Das Problem: Meist fallen die Haare nach Absetzen der Medikamente wieder aus.

Kassen zahlen nicht

Diejenigen, die sich für eine Behandlung entscheiden, müssen die Kosten größtenteils selbst tragen, da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht dafür aufkommen. Es gibt im Gesetz eine Vorlage, in der es heißt: Haarerkrankungen sind prinzipiell Lifestyle-Erkrankungen. „Da hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass alle Haarerkrankungen zum Lebensstil gehören. Er hat aber nicht bedacht, dass es ja auch autoimmunologisch bedingte Haarerkrankungen gibt, wie die Alopecia Areata“, erklärt Prof. Dr. Ulrike Blume-Peytavi, stellvertretende Direktorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité in Berlin. Für sie ist klar, dass sich das ändern muss. Eine Behandlung einer Alopecia Areata sollte eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen sein. Die Krankenkassen zahlen allerdings meist einen Zuschuss zu Perücken.

Blaue Flecken

Von |2023-01-26T13:35:22+01:00Januar 26th, 2023|

Autorin Anne Klein

Blaue Flecken

Ans Schienbein gestoßen und plötzlich ist er da, der blaue Fleck. Ein blauer Fleck ist ein Hämatom, also ein kleiner Bluterguss unter der Hautoberfläche. Durch einen Stoß werden winzige Blutgefäße, sogenannte Kapillaren, verletzt und eine minimale Menge Blut gelangt ins Unterhautgewebe. Wenige Tage später macht sich das Blut als blauer Fleck bemerkbar. Die betroffene Stelle schmerzt, weil das angesammelte Blut die umliegenden Gewebsschichten zusammendrückt. Trotzdem ist ein blauer Fleck halb so schlimm. Innerhalb von zwei bis drei Wochen baut der Körper das Blut im Gewebe wieder ab. Dadurch verändert sich auch die Farbe des blauen Flecks von blau-rot zu grünlich-gelb. Doch auch nachdem ein Muskel getroffen wurde, kann es durch die Muskelprellung zu einem blauen Fleck kommen: Durch die Quetschung des weichen Gewebes werden Blut- und Lymphgefäße zerstört, sodass Flüssigkeit meist zwischen die Muskelfasern läuft und ein Bluterguss entsteht. Der Pferdekuss geht mit einem blauen Fleck und einer Schwellung einher und kann sehr schmerzhaft sein. Während manche Menschen schon bei minimalen Stößen mit blauen Flecken übersät sind, kann anderen kaum ein Stoß etwas anhaben. Das hat mehrere Gründe: Werden wir älter, verändert sich auch das Weichgewebe rund um unsere Blutgefäße, es wird dünner, so wie auch die Haut. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Blutgefäße verletzt werden, steigt, da die Haut weniger elastisch ist als zu Jugendzeiten. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann die Haut dünner und damit auch anfälliger für Hämatome machen. Das sind insbesondere kortisonhaltige Medikamente gegen Entzündungen und Asthma, aber auch acetylsalicylsäurehaltige oder blutgerinnungshemmende Präparate und Anti-Depressiva können Hämatome begünstigen. In seltenen Fällen kann eine verringerte Zahl von Blutplättchen im Körper dazu führen, dass schon kleinste Berührungen ohne Grund eine große Einblutung in die Unterhaut zur Folge haben.

Wie beugt man vor?

Wenn Sie Ihren Körper vor blauen Flecken schützen möchten, sollten Sie Ihre Blutgefäße stärken. Besonders gut eignet sich dafür Vitamin C. Essen sie also häufig Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Heidelbeeren, Paprika, Petersilie und Fenchel. Ebenfalls vorbeugend wirkt Rutin. Eigentlich wird Rutin von Pflanzen gebildet, um Blätter und Blüte vor UV-Strahlung zu schützen. Beim Menschen verstärkt Rutin jedoch die Gefäßwände der Kapillaren. Besonders viel Rutin steckt in Petersilie, Johanniskraut und Zitrusfrüchten. Sie können Rutin aber auch als Kapsel im Drogeriemarkt kaufen. Um blauen Flecken vorzubeugen, sollten Sie unbedingt auf unnötige Belastungen der Blutgefäße verzichten. Dazu gehören zum Beispiel Saunagänge, Wechselduschen, zu heiße Bäder (Max. 35°C) und Sonnenbaden.

Schnelle Hilfe

Trotzdem lässt sich ein blauer Fleck manchmal einfach nicht vermeiden. Damit der Bluterguss so klein wie möglich bleibt, können Sie folgendes beachten: Die Formel lautet: P E C H.
Pause: Aktivität einstellen, beruhigen.
Eiskühlung: mit einem Coldpack oder was immer zur Hand ist, allerdings kein Eis oder Coldpack direkt auf die blauen Flecken, sondern immer ein Tuch dazwischen legen. Kälte bewirkt, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, es tritt kein Blut mehr aus, eine Schwellung bleibt aus.
Compression: Druck durch einen Verband, das bewirkt eine Gewebeverdichtung.
Hochlagerung: verringert ebenfalls den Blutfluss.
Blaue Flecken wegdrücken: Wenn Sie kein Eis zur Hand haben, dann sollten Sie unmittelbar nach dem Schlag oder Stoß mit der Hand fest auf die verletzte Stelle drücken und wenigstens eine Minute lang anhalten.
Wärmende Umschläge: Etwa ab dem zweiten Tag nach der Verletzung (nicht vorher!), wenn der Körper die Reparaturmaßnahmen mehr oder weniger abgeschlossen hat, steigern warme Umschläge die Durchblutung. Das Blut, das ins Unterhautgewebe gelangt ist, wird dadurch schneller abgebaut.
Gele und Cremes: Salben mit Arnika wirken abschwellend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Generell helfen Extrakte auch aus den folgenden Pflanzen beim Heilungsprozess: Beinwell, Johanniskraut, Kampfer, Ringelblume, Rosskastanie.
Schüßler Salze: Eine Wirksamkeit ist nicht nachgewiesen, aber manche schwören auf Schüßler Salze. Nummer 3, Nummer 1, Nummer 11 und 12.
Wann sollte man zum Arzt? Stecken seltene Erkrankungen des Gefäßsystems, Erkrankungen des Gerinnungssystems oder Gewalteinwirkungen von außen hinter den Hämatomen, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Treten im Zusammenhang mit einem Bluterguss starke Schmerzen oder Schwellungen auf, sind Körperfunktionen eingeschränkt oder machen sich Kreislaufbeschwerden bemerkbar, ist das ebenfalls ein Warnsignal – vor allem dann, wenn Brustkorb, Bauch oder Kopf von den blauen Flecken betroffen sind. Da in diesem Bereich Hämatome von außen nicht immer erkennbar sind und eine Blutung nach innen vorliegen kann, sollte auch hier ein Arzt die Diagnose stellen.

Was ist das PCO-Syndrom?

Von |2023-01-26T13:33:12+01:00Januar 26th, 2023|

Autorin Anne Klein

Was ist das PCO-Syndrom?

Das polyzystische Ovarsyndrom, kurz: PCO-Syndrom, verursacht viele verschiedene Symptome, die bei jeder Patientin unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die Haare auf dem Kopf fallen aus, dafür wachsen sie an unliebsamen Stellen, der Körper wird männlicher, Akne kommt hinzu, der Kinderwunsch bleibt unerfüllt: Das PCO-Syndrom ist eine der häufigsten Ursachen von Unfruchtbarkeit. Und nicht nur deshalb ist es für Betroffene eine psychische Belastung. Man geht von einer Million betroffenen Frauen in Deutschland aus, zwischen fünf und zehn Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden an dieser Hormonerkrankung. Die namensgebenden „Zysten“ in den Eierstöcken (Ovarien) sind eigentlich gar keine. Bei den kleinen Bläschen, die im Ultraschall zu sehen sind, handelt es sich um unreife Eizellen. Und nur 70 Prozent der betroffenen Frauen haben überhaupt dieses Symptom. Beim PCO-Syndrom handelt es sich um eine Störung im hormonellen Regelkreis von Frauen. Männliche Hormone werden überproduziert, weshalb das PCO-Syndrom für viele Betroffene mit männlicher Körperbehaarung und einer männlichen Statur einhergeht.

Ursachen unklar

Wie die Krankheit entsteht, ist nicht geklärt. Sicher ist, dass die Gene mitentscheiden: Frauen, die betroffen sind, haben oft Mütter mit PCO-Syndrom oder Väter, die hormonell bedingt früh eine Glatze bekommen haben. Außerdem ist der Zusammenhang des Syndroms mit dem Körpergewicht auffällig: Drei von vier Betroffenen sind übergewichtig. Die meisten Frauen, auch die normalgewichtigen, leiden zudem an einer Insulinresistenz: Ihre Zellen reagieren nicht mehr auf das hormonelle Signal des Insulins, den Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Der Körper produziert daraufhin immer mehr Insulin. Deswegen haben Frauen mit PCO-Syndrom ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Die Insulinresistenz begünstigt wiederum Übergewicht, weil das Hormon den Körper veranlasst, immer mehr Energie zu speichern, zudem fördert es die Produktion männlicher Hormone — ein Teufelskreis.

Vielfältige Folgen

Das PCO-Syndrom führt vor allem zu einer Überproduktion der Androgene, also der männlichen Geschlechtshormone. Zwar bildet der Körper jeder Frau in geringen Mengen auch männliche Hormone, ein Überschuss bringt allerdings mitunter den gesamten Hormonhaushalt durcheinander. Eine für Frauen mit Kinderwunsch gravierende Folge des gestörten Hormonhaushalts ist die eingeschränkte Fruchtbarkeit, die möglicherweise bis hin zur Unfruchtbarkeit geht. In den Eierstöcken einer gesunden Frau entwickeln sich im gebärfähigen Alter in jedem Zyklus mehrere Eibläschen, die sogenannten Follikel. In diesen flüssigkeitsgefüllten Bläschen reift jeweils eine Eizelle heran. Beim Eisprung platzt einer der Follikel auf und setzt die Eizelle frei. Beim PCO-Syndrom ist dieser Prozess gestört: Die Follikel reifen nicht ausreichend heran, und der Eisprung bleibt aus. Stattdessen sammeln sich die Follikel in den Eierstöcken an. Zudem entstehen unter Umständen mehr Eibläschen als üblich. Darüber hinaus trägt der unregelmäßige Zyklus dazu bei, die Fruchtbarkeit herabzusetzen. Normalerweise ist es heute möglich, trotz des PCO-Syndroms schwanger zu werden. Allerdings ist eine Schwangerschaft risikoreicher. Es treten vermehrt Fehlgeburten, Schwangerschaftsdiabetes und Mehrlingsschwangerschaften auf. Daher müssen sich schwangere Frauen mit PCO-Syndrom regelmäßig ärztlich untersuchen lassen, damit Komplikationen schnell erkannt werden.

Was lässt sich tun?

Neben der Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke sind umfangreiche Blutuntersuchungen notwendig: auf männliche Hormone, weibliche (Zyklus-)Hormone und das Anti-Müller-Hormon, das bei Betroffenen häufig erhöht ist. Weil mit dem PCO-Syndrom tiefgreifendere Stoffwechselveränderungen verbunden sind, werden auch die Blutfettwerte bestimmt und gegebenenfalls ein Glukose-Toleranz-Test (oGTT) gemacht. Zudem ist eine Untersuchung der Schilddrüsenhormone angeraten, da etwa jede dritte Betroffene auch an einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse leidet, der sogenannten Hashimoto-Thyreoditis. Bei Übergewicht bewirkt die Gewichtsabnahme allein oft eine deutliche Besserung. Allerdings ist Abnehmen für Betroffene durch die gestörte Hormonkonstellation häufig schwer. Eine Veränderung des Lebensstils und der Ernährung hilft, den gestörten Hormonhaushalt wieder zu regulieren. Denn wenn die Muskeln aktiv sind und insbesondere das hormonproduzierende Bauchfett, reagieren die Zellen besser auf Insulin, der Blutzuckerspiegel sinkt und damit auch die Produktion männlicher Hormone. Daher sollten vor allem Weißmehlprodukte und Süßigkeiten möglichst gemieden werden. Stattdessen gehören mehr Gemüse, Vollkorn und sättigendes Eiweiß auf den Speiseplan, kombiniert mit omega-3-haltigen Ölen wie Walnuss- oder Leinöl.

Schwitzen im Wohnzimmer

Von |2023-01-26T13:31:24+01:00Januar 26th, 2023|

Autor Peter M. Crause

Schwitzen im Wohnzimmer

Wenn sich ein Trend aus der für viele alltäglichen Isolation aufgrund Corona in den vergangenen Jahren entwickelt hat und bis heute geblieben ist, dann ist es der, allein Sport zu treiben. Wer zuvor noch Fitness im Studio betrieb, der landete vor dem heimischen Fernseher. Und damit die Fitness-Freunde auch weiterhin ihren Apps und Games treu sind, kommen Jahr für Jahr neue Möglichkeiten auf den Markt. Mit der sogenannten „Gamification“ kommen immer mehr spielerische Elemente in Fitness-Trainings hinein. Spezielle Punktsysteme, vergleichbare Highscores und mehr – wer sich richtig ins Zeug legt, der profitiert. Wer etwa eine Spielkonsole wie die Nintendo Switch besitzt, für den gibt es seit vergangenem Jahr „Let’s get fit“. Vier verschiedene Trainer und detaillierte Tutorials helfen neuen Spielern bei den ersten Schritten zu mehr Fitness und bieten erfahrenen Sportlern Abwechslung abseits des Gyms. Egal, ob das letzte Training schon eine Weile her ist oder man das Fitness-Studio gegen das eigene Wohnzimmer tauschen möchte – hier findet sich das passende Work-out. Dabei helfen sollen eine Fülle an Sensoren. Um das Beste aus dem Training herauszuholen, befestigt man die Controller mit den Sportgurten an Armen oder Beinen. So hilft das präzise Motion Tracking den Spielern, die 100 im Spiel enthaltenen Übungen korrekt auszuführen. Weiterhin kann man mit dem Fitness-Game in Wettbewerb zu anderen Spielern treten. Das online Leader-Board zeigt, wie andere Spieler trainieren. Außerdem im Spiel integriert: Ein Kalender, der dabei hilft, einen Trainingsplan zu erstellen und Übungen zu planen. So legt Let’s Get Fit zusätzlich die Basis für ein regelmäßiges Training und eine effiziente Fitness-Routine. Auch für Playstation & Co. existiert ein großes Programm an Fitnessmöglichkeiten – vom schweißtreibenden Tanzspiel oder Zumba bis zur Entspannungsrunde mit Yoga. Radsportler kennen die Kombination von Training und Gaming schon länger. Apps wie Zwift bieten maximalen Wettbewerb und Anstrengung und werden weltweit tagtäglich von Zehntausenden genutzt.

Akzeptiert

Eindeutig ist, dass Sport zu Hause bei den Fans von Bewegung angekommen ist. Das zeigen aktuelle Umfragen. Es zeigt sich: Der Spaß beim animierten Sport ist da. In der repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom aus 2021 erklärten zwei Drittel (67 Prozent) derjenigen, die Fitness- und Bewegungsspiele nutzen, dass sie durch diese Games motiviert werden, Sport zu treiben. Zudem ist diese Art des Sports sehr praktisch: So stimmen 64 Prozent der Aussage zu, dass die Spiele eine Alternative zum normalen Sportprogramm darstellen, wenn das Wetter schlecht ist oder wenig Zeit besteht. Ein weiterer Vorteil für mehr als die Hälfte (57 Prozent): unbeobachtet in den eigenen vier Wänden die Sportübungen durchzuführen. Und: Mehr als einem Drittel (35 Prozent) haben die Fitness- und Bewegungsspiele nach eigenem Bekunden geholfen, durch die Pandemie zu kommen. Für fast genauso viele (31 Prozent) waren die Spiele ein guter Ausgleich für den fehlenden Besuch im Fitnessstudio oder Sportverein. Dennoch ist für drei Viertel (76 Prozent) die Nutzung von Fitness- und Bewegungsspielen kein wahrer Ersatz dafür. Nur jede oder jeder Sechste (17 Prozent) nutzt lieber Fitness- und Bewegungsspiele, als auf herkömmliche Weise Sport zu treiben. Ebenso viele (17 Prozent) sagen wiederum, dass sie ohne solche Games überhaupt keinen Sport machen würden. Unser Tipp daher: Egal, welche Spielekonsole oder Computer: Es gibt keinen Grund mehr, keinen Sport zu treiben. Wenn Sie nun der Ehrgeiz gepackt hat und Sie damit anfangen wollen, gehen Sie es langsam an. Gerade diejenigen, die jahrelang keinen Sport mehr gemacht haben, sind oftmals viel zu forsch dabei. Schnell geht es, und man verletzt sich und schon ist es mit dem Sport wieder vorbei. Wir empfehlen Ihnen dann einen Check im Voraus beim Arzt, wenn Sie unter körperlichen Einschränkungen leiden oder auf Medikamente angewiesen sind. Selbstverständlich können trotzdem die allermeisten wieder Sport mit dem Sport anfangen, aber es ist hilfreich, zuvor einen Arzt zu fragen. Dieser wird Ihnen erklären können, welche Intensität angemessen ist für den Neustart. Noch ein Tipp: Bevor Sie richtig einsteigen, sollten Sie Bewegung in den Alltag einbauen. Treppensteigen, Fahrrad fahren, viel zu Fuß gehen. Das ist eine hervorragende Grundlage für das schweißtreibende Programm in den eigenen vier Wänden.

Sag „Ja“ zum Leben

Von |2023-01-26T13:29:58+01:00Januar 26th, 2023|

Kontakt

NESCURE GmbH
Am Kurpark 5
82435 Bad Bayersoien

www.nescure.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Sag „Ja“ zum Leben

Corona und die darauffolgenden Einschränkungen haben die Alkoholsucht in unserem Land auf ein neues – negatives – Spitzenniveau steigen lassen, darin sind sich Experten sicher. Laut repräsentativer Statistiken und Hochrechnungen liegen die Zahlen bereits ohne eine Pandemie bei geschätzt 3,4 Millionen Erwachsene, die mit teils gewaltigen Alkoholproblemen zu kämpfen haben. Wer sich zum Leben bekennt und die Sucht hinter sich lassen möchte, muss sich helfen lassen. Eine Therapie ist nicht einfach, aber sie lohnt sich. Klassisch wird die Therapie in vier Phasen aufgeteilt. Die erste Phase, die Vorbereitung, zielt darauf, dass eine Motivation zur Therapie selbst hergestellt wird. Dabei spielen unterschiedlichste Gesprächspartner wie Beratungsstellen, Ärzte oder Psychologen eine Rolle. Darauffolgend kommt es zum –​ meist stationären – Entzug, der von Medizinern begleitet wird und in welcher Phase auch unterstützend Medikamente gegeben werden können. In der dritten Phase schließlich geht es um Entwöhnung und Rehabilitation: Körper, Psyche und Sozialverhalten des Suchtkranken müssen stabilisiert werden, Mediziner, Psychotherapeuten und Sozialtherapeuten arbeiten zusammen und der Prozess kann stationär, teilstationär oder auch ambulant durchgeführt werden. In der letzten Einteilung findet sich dann die Nachsorge, die Festigung des Behandlungserfolgs. Auch hierbei kann stationär gearbeitet werden oder kommen regelmäßige Termine in Beratungsstellen oder der Psychotherapie infrage.

Sucht eingestehen

Die wohl schwierigste Hürde bei jeder Sucht ist es, sich selbst darüber bewusst zu werden, dass man abhängig ist. Hierbei spielt die Selbstreflexion eine Rolle. Wer etwa in der typisch geselligen abendlichen Runde regelmäßig mehr Alkohol zu sich nimmt als alle anderen, sollte das eigene Trinkverhalten überdenken. Brauchen Sie etwa diese bestimmte Menge mehr an Alkohol, um den eigentlich Rauscheffekt zu erreichen, dann ist dies ein eindeutiges Zeichen einer Alkoholsucht. Und wer mit übermäßigem Trinken seine Probleme vergessen will, der wandelt definitiv auf den Spuren einer Alkoholsucht. Für Freunde und Außenstehende ist das Erkennen meist schwierig. So ziehen sich Alkoholsüchtige oftmals zurück und verheimlichen ihre Sucht. Dazu kommt, dass Alkohol nun einmal ganz legal ist, und nicht jeder, der zum opulenten Essen am Abend einen Wein genießt, gleich süchtig ist – das macht es schwer zu erkennen. Eindeutig aber wird es, wenn schon früh am Tag oder gar bei der Arbeit, Alkohol mit im Spiel ist. Wer seine Freunde und Verwandte dann damit konfrontiert, der sollte weniger belehrend sein, als vielmehr versuchen, Verständnis aufzubringen und Hilfe anzubieten. Denn nur eine positive und zielführende Diskussion kann die Mauer des Schweigens durchbrechen. Was aber kommt danach?

Kliniken

Immer noch zu wenige Kliniken gibt es in Deutschland, die sich auf die Alkoholsucht spezialisiert haben, entsprechend wenige Plätze stehen zur Verfügung. Gerade aber die Spezialisierung verspricht eine hochwertige Behandlung, denn Sucht ist nicht gleich Sucht. Es fängt schon damit an, dass in allgemeinen Suchtkliniken Gruppentherapien mit unterschiedlichsten Kranken besetzt sind – für den Behandlungserfolg aber haben sich homogene Gruppen bewährt, bei denen es um ein und dasselbe Krankheitsbild geht. Achten Sie auch auf die richtige Gruppengröße. Zwischen acht und zwölf Patienten sind ideal. Und Ihr Bezugstherapeut sollte so viel Zeit aufbringen, dass Sie ihn mindestens 4x pro Woche im Einzelgespräch haben. Ebenso ist ein gemeinsamer Start aller Patienten einer Gruppe von großem Vorteil. Ohne störende Verabschiedungs- und Vorstellungsrunden wachsen die Patienten zusammen und es entsteht eine vertrauensvolle Gruppenatmosphäre. Gute klinische Angebote zeichnen sich durch eng miteinander verbundene Behandlungsformen von Medizinern, Psychologen und anderen Therapeuten aus. Ein qualifizierter Entzug kann hier innerhalb von 3 Wochen gelingen. Interessante Konzepte sind diejenigen, die den klassischen harten Zweiklang aus „erst Entzug, dann Entwöhnung“ durchbrechen. Dies verringert nicht nur die Aufenthaltslänge in der Klinik selbst, sondern zeigt auch qualitativ Wirkung – die Abbruchquoten sind zumeist verschwindend gering. Daneben sind es die klassischen Therapieformen für Psyche, Entspannung und Verhalten, die in stationären Angeboten den Großteil der Therapie bilden. Ebenso wichtig ist die Nachsorge. Auch hier sollten Sie sich im Voraus darüber informieren, inwieweit die Klinik mit Nachsorgeeinrichtungen wie Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Psychotherapeuten zusammenarbeitet und konkrete Hilfestellung bietet.

Nachhaltig Bauen

Von |2023-01-26T13:27:45+01:00Januar 26th, 2023|

Kontakt

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896
Alpenweg 25
D-87746 Erkheim

www.baufritz.de

Werbebeitrag 1 von 3/ Autor Peter M. Crause

Nachhaltig Bauen

Wohnraum – er fehlt in unserem Land in nahezu jeder Gemeinde. Und bezahlbarer Wohnraum ist nahezu zum Luxus geworden. Dazu geht der Trend ganz klar hinaus aus der Stadt und auf das Land. Logisch, denn Bauplätze in kleineren Gemeinden sind zwar auch im Preis eindeutig gestiegen, aber immer noch für Familien bezahlbar. Wenn dann noch die Infrastruktur stimmt, dann sind dies beste Voraussetzungen, um außerhalb der Stadt sein Wohnglück zu finden. Hat man einen solchen Bauplatz, dann fangen für viele aber die Probleme erst richtig an. Wie bauen? Schließlich ist nach der Energiekrise vor der Klimakrise. Massivhaus? Holzhaus? Fertighaus? Energiesparhaus? Die Fragen sind vielschichtig und die richtige Antwort darauf ist nicht leicht zu finden. Aber es gibt Möglichkeiten, viele der Fragen zu bündeln und sich von erfahrenen Bauberatern und Herstellern Hilfe zu holen. Gerade der Fertighaussektor hat sich stark gewandelt. Dort finden sich Unternehmen, die das Wort „Nachhaltigkeit“ in Bezug auf Baumaterialien umfassend umsetzen und die sich dazu mit der Baubiologie sowie dem Energiesparen intensiv auseinandergesetzt haben.

Holz

In der Bauwirtschaft vollzieht sich laut einer Mitteilung des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes e. V. (DHV) ein tiefgreifender Strukturwandel: Planung, Vorfertigung und die Montage auf der Baustelle werden stärker als jemals zuvor verzahnt. Aus der Verknüpfung traditioneller Handwerkskunst mit Ingenieurwissen, digitalisierten Herstellungsverfahren und modernster Maschinentechnik erwachsen innovativen Holzbau-Betrieben neue Chancen und Häuslebauern nachhaltige Möglichkeiten des Bauens. Im politischen Berlin und in holzbauaffinen Bundesländern wird bereits seit geraumer Zeit über eine verbindliche Holzbauquote für Bauvorhaben nachgedacht. So wird in Bayern seit dem Juli vergangenen Jahres eine Klimaprämie für Holzhäuser im Rahmen eines Holzbauförderprogramms gezahlt. Wenn weniger wirklich mehr sein kann, dann beim Verbrauch natürlicher Ressourcen. „Holz steht uns nach wie vor in bedarfsgerechten Mengen zur Verfügung. Dennoch sind wir gut beraten, mit dem Baumaterial sorgsam umzugehen und nur so viel zu verwenden, wie im Wald von selbst nachwächst“, unterstreicht DHV-Vorstandsmitglied Ahmed Al Samarraie, Obmann im Arbeitskreis ökologischer Holzbau. Wie wichtig ein sensibler Umgang auch mit Holz ist, zeigt sich in der Tatsache, dass in Deutschland doppelt so viel Holz verbraucht wird wie im globalen Durchschnitt. Deshalb ist auch bei diesem Rohstoff der Kampf gegen Verschwendung angesagt – Prioritäten sollten beim Einsatz des begrenzten Rohstoffs gesetzt werden, sagen die Experten. Geht man mit Augenmaß vor, zeigen sich die Vorteile von Holz – auch beim Bauen. Seit Urzeiten liefern Bäume dem Menschen Rohstoffe zum Bauen, Heizen und für viele andere Zwecke. Nachdem lange künstliche Materialien dem Holz den Rang abgelaufen haben, richtet sich im Zeitalter der Umweltkrisen der Blick wieder zunehmend auf die traditionelle Ressource. Denn das Naturprodukt gilt als nachhaltig: Bäume wachsen kontinuierlich nach, dabei werden Treibhausgase gebunden und Holz ist zudem biologisch abbaubar. So wird es zunehmend als Ersatz für Beton beim Gebäudebau eingesetzt, als Alternative für fossile Brennstoffe zum Heizen und als Grundstoff für die Herstellung von Bioplastik.

Biologie

Wie schadstoffarm ein Haus wirklich ist, das macht sich nicht ausschließlich an einem Naturstoff wie Holz fest. Die Suche nach einem allergiefreien Haus beginnt schon mit der Wahl des Bauplatzes. Bereits hier sollten Allergiker darauf achten, dass die schöne Natur vor der eigenen Haustür im Nachhinein sich nicht als Problem entpuppt. Besonders Pollenallergikern könnte von Wiesen, Bäumen und Gärten allerhand Ungemach drohen. Und von Altlasten im Boden erst gar nicht zu sprechen. Weiterhin sind Immissionen von Straßen und auch Industrieanlagen zu beachten. Ein gesundes, nach baubiologischen Kriterien gebautes Haus sollte laut Umweltbundesamt UBA einen VOC-Summenwert für Luftschadstoffe (TVOC) von 1000 Mikrogramm pro m³ nicht überschreiten, um als hygienisch unbedenklich zu gelten. In Schlafräumen sollte dieser Wert am besten unter 300 liegen. Leider liegen konventionelle und nicht nach gesundheitlichen Kriterien gebaute Neubauten und Energieeffizienzhäuser meist weit, bis zu einem zehnfachen, über den baubiologischen Vorgaben und maximalen Richtwerten für VOCs. Daher sollte also sehr sorgsam geprüft werden, welche Bau-, und Hilfsstoffe beim Bau eines Hauses eingesetzt werden. Hierfür braucht es Experten wie erfahrene Baubiologen. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe.

Warum Wasseraufbereitung?

Von |2022-12-19T15:27:15+01:00Dezember 19th, 2022|

Autor: Nadeen Althoff

Warum Wasseraufbereitung?

Diese Frage des „Warum?“ Stellen sich wahrscheinlich viele Menschen. Eine schnelle Antwort wäre: Wir trinken zu wenig, weil uns unser Leitungswasser nicht mehr schmeckt. Wenn wir aber nicht regelmäßig Wasser zu uns nehmen, dehydrieren wir, reduzieren unseren Stoffwechsel, werden kraftlos, matt und später krank. Wasseraufbereitung und Wasserbelebung will ihr Wasser wieder süffig machen. Aber, warum schmeckt das Leitungswasser nicht mehr? Der Hauptgrund liegt darin, dass wir seit Mitte der 60er-Jahren Wasser mit zu hohem Druck in den Leitungen transportieren. Das zerstört die Kräfte im Wasser, die Inhaltsstoffe „verkleben“ und machen es rau. Es kratzt im Hals beim Trinken, will im Körper nicht „laufen“ und beim Baden & Duschen entsteht raue & trockene Haut … fast jede kennt das.

Moderne Wasseraufbereitung & Belebung wird leider meistens mit unnatürlichen technischen Konzepten und entsprechenden Anlagen durchgeführt. Beim genauen Hinschauen wird durch technische Wassermanipulation der Mensch, der ein Biotop ist, zu einer „technischen Verwertungsanstalt“ umfunktioniert. Das hat die Folge, dass 80 % aller Krankheiten bei uns Stoffwechselkrankheiten sind. Es bewirkt eine gesundheitliche Schwächung, die kaum ein „Gesundheitsfachmann“ mit dem Trinkwasser in Verbindung bringt. Unsere Medizinwelt kann sich nicht vorstellen, dass „Lebendiges Wasser“ an sich ein unspezifisches Gesunderhaltungsmittel/Heilmittel ist. Lebendiges Wasser maximiert den Stoffwechsel im Körper und zugleich alle körperlichen Abläufe und Funktionen. Das ist inhaltlich schnell verstanden, weil wir zu ca. 75 % aus Wasser bestehen und damit eigentlich Wasserwesen sind.

Ursprünglich wird ein guter Stoffwechsel mit echtem Quellwasser möglich, aber wer hat das heute noch zur Verfügung? Flaschenwasser ist in der Regel ein unreifes als Mineralwasser ausgelobtes Brunnenwasser. Es wird durch UV-Bestrahlung oder Kohlensäure konserviert und so vor dem Umkippen/Verkeimen in der Flasche bewahrt. Frisches echtes Quellwasser ist eine wunderbare Sache, aber es verliert, je länger es steht, seine physikalischen Kräfte – Energie ist flüchtig. Abgestanden ist es zwar immer noch sauber, kann aber kräftemäßig keinen optimalen Stoffwechsel mehr aufbauen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn ein Körper schon stoffwechselbedingte Krankheitssymptome aufweist. Krankheit bedeutet, dass die körpereigenen Reparaturmechanismen nicht mehr funktionieren. Heilung entsteht nur, wenn die eigene Stoffwechselleistung wieder harmonisch funktioniert.

Aufbereitung

Natürliche Wasseraufbereitung bei Ihnen zu Hause (Bionik) unterscheidet sich klar von modernen technischen Manipulationen am Wasser. Bionik spricht die gleiche Sprache wie Ihr Körper, oder kurz gesagt: Hier passen „Schlüssel und Schloss“ zusammen. Die Bioverfügbarkeit nach diesem ganzheitlichen Naturprozess mit Ihrem Leitungswasser ist wieder maximal. Denn natürliche Wasserbelebung basiert auf den Gesetzmäßigkeiten der Natur, nach denen auch Ihr Körper aufgebaut ist. Natürliche Belebung bedient alle Bereiche im Körper, um ihn in seiner Ablaufregulation zu stärken. Das komplett zu beschreiben, bräuchte ein Buch. Aber jeder, der die Natur des Wassers ein wenig beobachtet, weiß das schon. Zur Erinnerung ein paar Stichworte für natürliche (bionische) Wasserbelebung: Bewegungsdynamik durch Verwirbelung – natürlich beide Drehrichtungen. Wie von der Herztätigkeit bekannt wirbelt die Arterie links in den Körper hinein (Versorgung) während die Vene rechtsdrehend zum Herzen zurück wirbelt (Regeneration). Beide Wirbelrichtungen sind gleichberechtigt … das erzeugt Harmonie im Wasser. Verwirbelung ist das natürliche Reinigungsverfahren der Natur, d. h. es reinigt nicht nur Materie, sondern auch alle alten Informationen (Cluster genannt). Die informatorische Belebung bzw. Wiederaufladung (Wasser ist der größte Informationsspeicher überhaupt) geschieht, wie in der Natur, durch Steine aller Art, Edelsteine und Mineralien (vgl. Bach in der Natur). Stabilität erhält ein solches Wasser, wenn dieser Wirbelvorgang rhythmisch abläuft (die gesamte Natur ist rhythmisch aufgebaut, wie das Ein- und Ausatmen). Wasseraufbereitung und Wasserbelebung ist in der Natur kein technischer Vorgang, sondern folgt Naturgesetzen. Naturverfahren kann man aber nachbauen (Bionik), um Ihrem Leitungswasser bei Ihnen zu Hause wieder die Kräfte zu vermitteln, die es auf dem Weg zu Ihnen verloren hat.

Nadeen Althoff vom Unternehmen Bormia ist Getränkeentwickler für unpasteurisierte Getränke, praxisorientierter Wasserforscher und Verfasser regelmäßiger Veröffentlichungen über Wasserthemen.

Akupressur der Füße

Von |2022-12-19T15:25:34+01:00Dezember 19th, 2022|

Kontakt

Hofer’sche Sanvithek
Bahnhofstraße 2
85567 Grafing bei München

www.sanvithek.de

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Akupressur der Füße

Wir alle beanspruchen unsere Füße den gesamten Tag über, Erholung gibt es nur in der Nacht. Und das ist bitter nötig, schließlich tragen unsere Füße tagsüber unser ganzes Gewicht, im Bundesdurchschnitt zwischen 60 und 80 kg. Sie bringen uns dorthin, wo wir wollen – manchmal langsam, manchmal schnell, im Schnitt mit 8 km/h. Und wir legen im Laufe des Lebens 160.000 Kilometer mit ihnen zurück, das heißt: Wir laufen viermal um die ganze Welt. Unser Fuß besteht aus 28 Knochen, 33 Gelenken und zahlreichen Muskeln. Die Gelenke sind zuständig für die Dynamik, sorgen aber auch für die Stabilität des Fußes. Alle Teile arbeiten gemeinsam in diesem hochkomplexen System. Nur ein Teil des Fußes bildet mit einigen Fußknochen einen Bodenkontakt. Die anderen Teile werden durch die Muskulatur in einer Bogenform gehalten. Außerdem befindet sich eine Sehnenplatte, die sogenannte Plantaraponeurose beziehungsweise Plantarfaszie, unter dem Fuß. Diese verläuft von dem Fersenbein beginnend v-förmig nach vorn in Richtung der Zehen. Sie sorgt ebenfalls für Stabilität und hat eine abfedernde Wirkung während des (Barfuß-)Laufens.

Akupressur der Fußreflexzonen

Hierbei geht man davon aus, dass es für jedes Organ und alle Systeme im Körper eine entsprechende Reflexzone an den Fußsohlen gibt und so die Zonen mit allen menschlichen Organen, Muskelgruppen und Körperteilen verknüpft sind.

Dazu gehört auch der Kopf.

„Kopfschmerzen gelten in der Fußreflexzonenmassage als Blockierung, die sich durch eine Massage lösen lassen“, erklärt Heilpraktiker Karsten Schloberg in einer Meldung von ratiopharm. Die Massage fördert die Durchblutung und das Gewebe wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das löst Verspannungen, transportiert Schadstoffe ab und aktiviert die Selbstheilungskräfte. „Vor Fehlern bei der Massage braucht niemand Angst zu haben, denn es kann nicht mehr passieren, als dass die Massage nicht wirkt“, beruhigt Heilpraktiker Karsten Schloberg. Eine analoge Wirkung haben auch sogenannte Gesundheitsmatten, mit denen man in Eigenregie die Fußreflexzonen aktivieren kann. Diese sind sehr einfach in der Handhabung und können eine gute Hilfe nicht nur bei Kopfschmerzen sein, sondern auch viele weitere Therapien effektiv unterstützen. Die Wirksamkeit bestimmter Massageformen bestätigt auch das unabhängige Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, IQWiG.

Neben der Reflexzonenmassage sollte man insgesamt verstärkt auf die Gesundheit der eigenen Füße achten. Dabei spielt auch das richtige Schuhwerk eine große Rolle. So wird durch das Gehen auf harten, flachen Böden, unser natürliches Stoßdämpfersystem vernachlässigt und es entstehen Probleme am Bewegungsapparat durch Über- und Fehlbelastung. Werden Schuhe getragen, die eine zu starke Unterstützung des Fußgewölbes geben, wird die natürliche Knick- und Senkung des Fußgewölbes unterbunden. Die Fußmuskulatur, die diese Aufgabe eigentlich übernimmt, wird dadurch geschont und geschwächt. Es gibt natürlich Fälle, in denen eine starke Unterstützung wie beispielsweise durch Einlagen erforderlich ist. Diese Menschen sollten auf das Barfußlaufen verzichten. Viele Fehlstellungen der Hüfte oder auch Rückenbeschwerden stehen im Kontext der Füße. Wenn die Füße zu schwach oder unterschiedlich stark muskulär ausgebildet sind, werden unbewusst Ausweichbewegungen gemacht, die zu muskulären Dysbalancen führen können. Um seinen Füßen und dem gesamten Körper etwas Gutes zu tun, ist es daher zeitweise sinnvoll und ein gutes Training, barfuß zu laufen. Aber das muss gelernt werden. Die Füße sollten sich langsam an die neuen Belastungen gewöhnen können. Die Fußmuskulatur benötigt wie jeder andere Muskel auch Zeit, um sich anzupassen.

Empfehlenswert ist es daher, am Anfang nur kurze Strecken – am besten auf einem weichen, natürlichen Untergrund (Wiese, Waldboden, Strand) – barfuß zu laufen und mit dem Tragen von Schuhen abzuwechseln. Bei Vorverletzungen gilt besondere Vorsicht. „Nach Fuß- und auch Knieverletzungen wie Bänderrissen sollte zunächst gezielt Muskelaufbau und Propriozeptionstraining, also Stabilitätsübungen und Gleichgewichtstraining auf instabilen Untergründen, bei einem Physiotherapeuten betrieben werden“, rät Ute Repschläger, Physiotherapeutin und Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Selbstständiger Physiotherapeuten.

Stiff-Person-Syndrom

Von |2022-12-19T15:23:32+01:00Dezember 19th, 2022|

Autor: Peter M. Crause

Stiff-Person-Syndrom

Ein prominenter Fall machte vor Kurzem auf die Krankheit aufmerksam: Die bekannte Sängerin Céline Dione musste ihre Konzerte absagen, denn sie leidet unter dem Stiff-Person-Syndrom – auf Deutsch etwa „steife Person Krankheit“. Und der Name ist Programm, denn es versteift sich die gesamte Körpermuskulatur zuerst anfallsartig, später dann auch dauerhaft. Platzangst und übergroße Schreckhaftigkeit kommen hinzu. Wenn die Krankheit voll ausgeprägt ist, können die Betroffenen weder gehen noch stehen; sie sind dann auf den Rollstuhl angewiesen, so in einer Mitteilung der Neurologischen Klinik in Würzburg. Erstmalig beschreiben wurde das Syndrom 1956 an vierzehn Fällen. Die Erkrankung wird äußerst selten diagnostiziert – von einer Million Menschen trifft es im Durchschnitt eine Person. Auffällig ist, dass Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Der Ausbruch der Krankheit kann in allen Altersstufen geschehen, das mittlere Alter der Entdeckung der Erkrankung liegt bei 46 Jahren. Schaut man auf den kanadischen Superstar mit ihren 54 Jahren, dann fällt auch sie noch in diese Gruppe. Dem Syndrom liegt eine Immunerkrankung des Zentralen Nervensystems zugrunde: Bestimmte Antikörper greifen in Gehirn und Rückenmark gezielt ein Protein an. Normalerweise wehren Antikörper gefährliche Eindringlinge wie Bakterien oder Viren ab. Sie können sich aber auch fälschlicherweise gegen den eigenen Körper richten, wie es beim Stiff-Person-Syndrom geschieht. Mediziner sprechen dann von einer Autoimmunkrankheit.

Ganz genau betrachtet wird das Enzym Glutamatdecarboxylase im Gehirn angegriffen, welches zentral für die Rolle von Nervenzellen ist. Der Angriff schließlich lässt das gesamte Nervensystem verrückt spielen. Kommen dann noch Anspannung oder Stress hinzu, kann es sein, dass sich die Muskeln ruckartig zusammenziehen und die betroffene Person steif wie ein Brett wird. Welche Muskelgruppen dann betroffen sind, dies kann ganz unterschiedlich sein. So sind zwar oftmals die Beine betroffen, aber auch die Rückenmuskulatur kann es treffen oder beide gemeinsam. Genau hierin liegt auch eine Schwierigkeit bei der Erkennung. Überhaupt machen Autoimmunerkrankungen nahezu immer Probleme in der Diagnostik, da die Betroffenen vielfach an weiteren (Autoimmun-)Erkrankungen leiden, was es den Medizinern erschwert. So kommt es auch vor, dass der Auslöser des Stiff-Person-Syndroms ein noch unentdeckter Tumor ist, der sich im besten Fall operativ entfernen und damit auch das Syndrom nicht mehr ausbrechen lässt. Ein Beispiel für einen solch unentdeckten Tumor ist das sogenannte Thymom – eine Vergrößerung der Thymusdrüse. Grundsätzlich gilt, dass spontane Heilungen allerdings sehr selten sind; der Verlauf des Syndroms ist chronisch, mit schleichenden Verschlechterungen ebenso wie mit langen, stabilen Phasen sowie spontanen Krankheitsschüben.

Therapie

Heilen kann man die Krankheit nicht, aber sie lässt sich mit einer dauerhaften medikamentösen Therapie unter Kontrolle halten. So werden zwei verschiedene Therapiemethoden angewendet. Zum einen eine Behandlung, welche die Beschwerden angeht und zum anderen eine Behandlung, welche sich den Ursachen widmet. Um die Beschwerden unter Kontrolle zu halten, bieten sich muskelentspannende Präparate verschiedener Medikamentengruppen sowie eine Physiotherapie an. Weiterhin wichtig ist es, die betroffenen Muskelgruppen nicht noch zusätzlich zu aktivieren. Entspannung ist das Gebot der Stunde. Geht es um die Ursachen, dann wird hierbei versucht, das Immunsystem – da es die nicht gewünschten Antikörper bildet – zu dämpfen; Immunglobuline sowie Diazepam oder Kortisonpräparate werden eingesetzt. Lindernd wirkt ebenso lindernd wirken sich bei den Betroffenen Blutwäschen aus, weil dadurch die schädlichen Antikörper vorübergehend aus dem Blut entfernt werden. Dauerhaft gelingt das nicht, denn die Antikörper werden von den B-Zellen des Immunsystems immer wieder neu produziert. Allerdings lassen sich auch die B-Zellen angreifen: mit Medikamenten, die ihre Aktivität hemmen. Warum diese Autoimmunerkrankung als nicht heilbar gilt, während andere – ebenfalls Autoimmunerkrankungen – doch entscheidend mit einer Therapie verbessert werden können, liegt noch im Dunkeln. Klar ist nur, dass der Mechanismus der Erkrankungen wohl noch nicht vollständig entschlüsselt wurde.

Mit Erfahrung, Forschung und Herzblut

Von |2022-12-19T15:21:35+01:00Dezember 19th, 2022|

Kontakt

Iscador AG
Kirschweg 9
4144 Arlesheim
Schweiz

www.iscador.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein/ Fotograf: Jürg Buess

Mit Erfahrung, Forschung und Herzblut

Vor über 100 Jahren, genauer gesagt 1917, entwickelte die Frauenärztin Ita Wegman für die Behandlung ihrer Krebspatientinnen zusammen mit dem Apotheker Adolf Hauser das erste Mistelpräparat „Iscar“. Den Anstoß zur Erforschung der eigentümlichen Pflanze gab Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie. Dennoch war Ita Wegman federführend in der Umsetzung und als Frau ihrer Zeit weit voraus.
Ihre Ansprüche waren hoch: Erst Ende 1928 war Ita Wegman zufrieden mit dem Mistelpräparat, das 1926 unter dem Namen „Iscador“ registriert wurde. Die Elemente der Herstellung nach den Anregungen von Rudolf Steiner waren ihr dabei besonders wichtig und zeichnen das Medikament noch heute aus.

In Arlesheim in der Schweiz wurden auf einer speziell konstruierten Maschine die ersten Mistelpräparate nach Steiners Idee hergestellt. Heute verbinden sich hier ursprüngliche Tradition und neuste Technik, um höchste Qualität zu gewährleisten. In der Erntezeit klettern die Mitarbeitenden in die Baumwipfel, um von Hand Beeren und Zweige der Mistel zu sammeln. Auch in der weiteren Verarbeitung sind die meisten Schritte reine Handarbeit. Schutzanzüge und klinische Reinräume sind aber Standard, denn schließlich wird aus der Pflanze ein wichtiges Medikament für die begleitende Krebstherapie.

Die Mitarbeitenden in Arlesheim sind stolz auf die traditionsreiche Geschichte und darauf, mit ihrem Wirken die Lebensqualität von Krebspatientinnen und -patienten zu verbessern. Das spürt man besonders in der Erntezeit, wenn alle mit anpacken: „Wir haben das Glück, von den wertvollen, langjährigen Erfahrungen unserer Vorgängerinnen und Vorgänger profitieren zu dürfen. Das hilft uns auch in herausfordernden Situationen. Die Stimmung ist jedes Mal etwas ganz Besonderes“, beschreibt Miriam Weiss die Sommer- und Winterernte. Zweimal pro Jahr wird die Mistel in der Schweiz, Deutschland und Frankreich geerntet, um aus ihren Stängeln, Blättern sowie im Winter aus den Beeren Wirkstoffe für die Krebsbehandlung zu gewinnen. Viele Mitarbeitende sind schon Jahrzehnte dabei – wie Mirio Grazi aus der Botanik, dessen Vater sich bereits um die misteltragenden Bäume gekümmert und seinen Sohn oft mitgenommen hatte: „Schon als kleiner Junge habe ich ihm geholfen, die Bäume waren für mich wie Familienmitglieder“.

Die starke Verbindung mit der Natur und speziell der Mistel ist überall auf dem weitläufigen Areal in Arlesheim spürbar. Neben farbenfrohen Gärten begegnen einem auch die fünf verschiedenen Baumarten, deren Misteln verwendet werden: Apfelbaum, Tanne, Kiefer, Eiche und Ulme. Da Misteln erst nach etwa 10 Jahren zum ersten Mal beerntet werden können, werden die Bäume umsichtig und mit großer Voraussicht gepflegt. Denn Krankheiten und der Klimawandel beeinflussen sie und dadurch auch die Mistel nachhaltig.

Mit ebenso großer Sorgfalt wird die nach Rudolf Steiners Angaben konstruierte spezielle Apparatur zur Vermischung der Winter- und Sommerextrakte der Misteln instandgehalten: „Auf der Maschine findet der wesentliche Prozessschritt zur Herstellung des Wirkstoffes statt“, erklärt Gerhard Schaller, Leiter Herstellung. Bei über 10’000 Umdrehungen pro Minute verbinden sich die Winter- und Sommersäfte zu dem, was sich Ita Wegman schon 1917 vorgestellt hat: Zu einer Unterstützung für von Krebs betroffene Personen, die ihnen ein Stück Lebensqualität zurückgeben kann. Dafür sprechen auch zahlreiche Studien, wie die Ärztin Sarah Monz weiß: „Die Mistel ist eine der am besten untersuchten Heilpflanzen: Es gibt über 150 klinische Studien. Und wir hier in Arlesheim arbeiten täglich daran, diese faszinierende Pflanze noch genauer zu erforschen.“

Hier ist nicht nur Ita Wegmans Forschergeist spürbar, sondern auch der Wunsch, den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Wünschen ins Zentrum zu stellen und ihm eine ganzheitliche Behandlung angedeihen zu lassen.

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