Über admin

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat admin, 24 Blog Beiträge geschrieben.

Bindegewebe

Von |2020-05-03T12:01:07+02:00Mai 4th, 2020|

Kontakt

formula Müller-Wohlfahrt Health & Fitness AG
Konrad-Zuse-Platz 8
81829 München

www.formula-mw.de

Werbebeitrag

Bindegewebe

Lange Zeit hielt man Bindegewebe für tote Kollagenfasern, die den Körper stützen. Aber es kann mehr: das Bindegewebe hat eine zentrale Funktion für die Gesundheit.

Es ist überall in unserem Körper und sorgt dafür, dass unser Organismus einwandfrei funktioniert: das Bindegewebe. Dabei ist das Bindegewebe nicht nur wichtig für Halt und Festigkeit im Körper – es ist auch entscheidend beteiligt an unserem Stoffwechsel und hilft uns, wenn wir uns bewegen oder etwas wahrnehmen. Auch Abfallstoffe werden hier abtransportiert und selbst Immunzellen wirken in unserem Bindegewebe.

Ist es zu schwach, dann leiden vor allem Frauen an Cellulite, Falten, Krampfadern und Schwangerschaftsstreifen. Männer bekommen bei kraftlosem Bindegewebe leichter einen Leistenbruch. Beide Geschlechter sind anfälliger für Probleme mit den Bandscheiben sowie für Gelenk- und Rückenschmerzen.

Aufgaben

Das Bindegewebe füllt Zellzwischenräume, schützt und ernährt die Organe, leitet Nervenimpulse und Informationen weiter und dient als eine Art Gleitschicht. Seine Allrounder-Fähigkeiten hat er seinen wandlungsfähigen Zellen zu verdanken. Sie sind nicht auf bestimmte Funktionen spezialisiert, sind äußerst flexibel und an den unterschiedlichsten Stellen einsetzbar. Bänder, Knorpel, Knochen, Sehnen, Wirbel, Nervengewebe, Darm und Magen, Haut, Haare, Nägel und isolierendes Gewebe bei Organen und Blutgefäßen bestehen aus Bindegewebe. Nicht selten wird es auf reine Äußerlichkeiten reduziert, zum Beispiel auf die Formel: schwaches Bindegewebe – schlaffe Haut.

Dabei ist ein Bandscheibenvorfall in Wirklichkeit häufig die Folge einer krankheitsbedingten Veränderung des Bindegewebes. Bindegewebe ist auch das zentrale Transportsystem des Körpers. Es sorgt beispielsweise dafür, dass eine Hautzelle am linken kleinen Zeh mit einer Gehirnzelle kommunizieren kann, die rund 1,80 Meter und viele Billionen Zellen weit entfernt liegt. Denn das Bindegewebe durchzieht, anders als Herz, Leber oder Lunge, den ganzen Körper.

Über das Bindegewebe werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt, durch es werden aber auch Abfallprodukte und Gifte entsorgt. Wenn das Bindegewebe undurchlässig ist, wenn es verschlackt oder mit Säuren oder Schadstoffen überlastet ist, kann es auch seiner zweiten Hauptaufgabe, den Körper zu stützen, nicht mehr richtig nachkommen. Oft mit schlimmen Folgen wie Rückenschmerzen. Denn das Bindegewebe ist nicht nur Transportweg, sondern auch das Stützkorsett.

Bindegewebsschwäche

Der Hauptbestandteil des Bindegewebes ist Kollagen. Seine Konsistenz kann je nach Ort und Funktion im Körper gelartig oder flüssig sein. Der selbst schon äußerst variable, flüssige Grundstoff verbindet sich in unterschiedlichen Mengen, je nach Anforderung, mit Kollagenfasern, dem Hauptbestandteil des Bindegewebes: hier wässrig, dort gallertartig, hier dicht und unelastisch, dort hart wie Stein. Mit zunehmendem Alter nimmt seine Stabilität jedoch ab. Eine der Folgen: die Haut wird schlaffer. Dieser Prozess beginnt nicht erst in der Lebensmitte, wie viele Menschen meinen, sondern kündigt sich bereits im Alter von 20 Jahren an. Bei Frauen macht sich die Bindegewebsschwäche in Form von Dellen insbesondere an Po, Hüften, Oberschenkeln und Bauch bemerkbar.

Die gefürchtete Orangenhaut macht sich breit, auch Cellulite genannt. Die Ursache liegt in den tieferen Schichten der Haut. Ist der Untergrund nicht mehr straff, passt sich die Oberfläche den tieferen Schichten an und wird bei Belastungen schnell rissig und wellig. Später kommen Falten hinzu, die Neigung zu Krampfadern verstärkt sich, Gelenke büßen an Beweglichkeit ein, und Bänder, Sehnen und Muskeln sind weniger belastbar.

Aber auch mindestens 80 Prozent aller Männer erleiden früher oder später Krankheiten als direkte Folge einer angeborenen oder erworbenen Bindegewebsschwäche. Die Liste der daraus resultierenden Leiden ist lang: Jeder zehnte Mann erkrankt irgendwann an Blasenschwäche, jeder siebte Mann unter chronischen Rückenschmerzen, jeder vierte Mann erleidet mindestens einmal im Leben einen Leistenbruch, jeder vierte Mann hat Krampfadern, jeder zweite Mann bekommt mindestens einmal Hämorrhoiden.

Sport und Ernährung

Genauso wie das Herz-Kreislauf-System braucht auch das Bindegewebe dringend regelmäßige Bewegung. Schon wenige Kilometer Laufen oder Radfahren in der Woche halten das Bindegewebe stark und flexibel. Muskeln, Sehnen und Gelenke bleiben intakt und die lebenswichtigen Nährstoffe fließen ungehindert. Ballaststoffreiche sowie eiweiß- und vitaminhaltige Kost hält das Bindegewebe gesund. Darüber hinaus kann man dem Bindegewebe über Nahrungsergänzungsmittel mit Extra-Vitalstoffen zuführen, wie etwa Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine.

Diabetes und Corona

Von |2020-05-03T12:18:59+02:00Mai 4th, 2020|

Kontakt

Dexcom Deutschland GmbH
Haifa-Allee 2
55128 Mainz

www.dexcom.com

Werbebeitrag

Diabetes und Corona

Verunsicherung an vielen Stellen. Auch Menschen mit Diabetes stellen sich Fragen, wie sie in Zeiten des Virus handeln sollen.

Homeoffice, Videokonferenzen und geschlossene Restaurants statt arbeiten im Betrieb oder gemeinsame Abende mit Freunden. Das Coronavirus und seine einschränkenden Maßnahmen bestimmen unseren Alltag. Und auch Menschen mit Diabetes sind aus verständlichen Gründen verunsichert, denn offiziell gehören sie durch ihre Stoffwechselerkrankung zur Risikogruppe. Dennoch stellt sich bei vielen die Frage: »Ich bin ja nicht wirklich krank – wie muss ich mich denn jetzt genau verhalten?« Und: »Was für Möglichkeiten habe ich zuhause, um meinen Diabetes bestmöglich im Griff zu haben?«

Nicht höher

Generell gilt, dass für Menschen mit Diabetes nicht per se ein höheres Risiko besteht, an Covid-19 zu erkranken als für andere Menschen. Entscheidend ist aber ein gut eingestellter Blutzucker, denn stabile Glukosewerte bedeuten auch ein geringeres Infektionsrisiko. Ganz anders allerdings Menschen, die neben Diabetes noch an weiteren Erkrankungen wie etwa dem Immunsystem oder der Lunge leiden. Sie sollten in jedem Fall das Gespräch mit dem Arzt suchen.

Tipps der Expertin

Diabetes-Beraterin Ulrike Thurm hat praktische Ratschläge für einen guten Umgang mit dem Diabetes in Corona-Zeiten: »Ich würde den Menschen raten, dass sie sich auf eine solche Situation vorbereiten sollen. Hierzu gehört zum Beispiel ein Vorrat an Diabetesmaterialien – bestenfalls ausreichend für 30 Tage«, so die Expertin. »Dabei ist es wichtig, die erforderlichen Hilfsmittel und Medikamente in der doppelten Menge einzuplanen, falls sich z. B. ein CGM Sensor oder Insulinpumpenkatheter frühzeitig ablöst. Durch eine eventuelle (Corona-)Infektion wird die Insulinresistenz erhöht, was meist eine deutlich höhere Insulindosis erforderlich macht. Weiterhin kann es helfen, sich ein Konzept zu überlegen, wie im Falle einer Erkrankung die Stoffwechseldaten mit dem behandelnden Diabetesteam geteilt werden können, um dann gemeinsam eine individuelle Therapieanpassung durchzuführen«, sagt Frau Thurm.

Gefahr Stoffwechselentgleisungen

»Auch das Thema Ketoazidose ist hier sehr wichtig«, erklärt die Expertin weiter. »Etwa 30-40 Prozent der ketoazidotischen Entgleisungen, als einer Stoffwechselübersäuerung in Folge eines schweren Insulinmangels, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen, sind auf eine Infektion zurückzuführen. Bei schweren Infektionen ist die Insulinempfindlichkeit meist deutlich herabgesetzt, was wiederum das Risiko für die Entstehung dieser sehr schweren Stoffwechselentgleisung erhöht. Deshalb sollten Menschen mit einem Typ-1-Diabetes unbedingt sicherstellen, dass sie ausreichend geschult sind, was die Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung einer Ketoazidose betreffen. Außerdem sollten die Patienten, um eine Ketoazidose sicher diagnostizieren zu können, ein Blutketonmessgerät und Blutketonmessstreifen zuhause haben.«

Besser messen in Ruhe

Weniger Hektik für alle ist einer der wenigen positiven Aspekte der aktuellen Krise. Umso schöner, wenn auch die Blutzuckermessung dadurch ruhiger und kontinuierlicher gemacht werden kann. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Systemen. Dazu erneut die Expertin: »Für zuhause ist gerade jetzt Diabetes-Technik, wie zum Beispiel moderne CGMSysteme, von großer Bedeutung, denn sie bieten viele Vorteile gegenüber der punktuellen Blutzuckermessung«. Derartige Geräte senden automatisch und in Echtzeit alle fünf Minuten über einen Sensor die gemessenen Gewebeglukosewerte an das Empfangsgerät oder auf das Smartphone; selbst auf die Smartwatch ist dies möglich.

»Mit Hilfe der gemessenen CGM-Daten kann der Stoffwechselverlauf lückenlos über 24 Stunden, also auch über die gesamte Nacht, erfasst werden, was dem Patienten zusammen mit seinem Diabetesteam sehr viele Informationen liefert, wie die individuelle Therapie angepasst werden kann. Sehr oft haben Patienten großen Respekt davor, ihre Insulindosis um 50 bis 100 Prozent zu erhöhen, um die durch die Infektion verschlechterte Insulinempfindlichkeit auszugleichen. Sie haben Angst, unbemerkt in eine Hypoglykämie zu rutschen. Mit einem rtCGM-System ist das Risiko sehr viel niedriger, da sie den Nutzer mit ihren Warnungen oder durch einen Sicherheitsalarm warnen können, bevor eine schwerwiegende Entgleisung eintritt«, so Ulrike Thurm. Und noch mehr: Topmodelle können sogar über eine definierbare Alarmkette Freunde und Familie automatisch informieren und dazu noch die ermittelten Daten ganz ohne direkten Kontakt an den jeweiligen Arzt senden.

Nach dem Brustkrebs

Von |2020-05-03T11:56:24+02:00Mai 4th, 2020|

Kontakt

Amoena
Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
Kapellenweg 36
83064 Raubling

www.amoena.com

Werbebeitrag

Nach dem Brustkrebs

Nach der Brustkrebsdiagnose ist es wichtig, dass Frauen all die Informationen erhalten, die sie benötigen, um die für sie angemessene Behandlungsoption auszuwählen.

Die Diagnose Brustkrebs ist für eine Frau ein gewaltiger Schock. Wie schnell muss gehandelt werden? Sie wird alles daransetzen, den Krebs so schnell wie möglich zu überwinden und ihre Überlebenschancen zu steigern. Doch meist handelt es sich nicht um einen medizinischen Notfall wie beispielsweise einen Herzinfarkt, bei dem sofort gehandelt werden muss. Es bleibt Zeit, um sich gut zu informieren und die Behandlungsoptionen gegeneinander abzuwägen. Das setzt selbstverständlich ausreichende Informationen vom Arzt und dem gesamten medizinischen Team voraus. Eine Frau soll sich also in Ruhe entscheiden, denn viele dieser Entscheidungen sind unumkehrbar.

Behandlungsoptionen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Operation: die direkte Mastektomie, das ist die vollständige oder teilweise Entfernung der Brustdrüse, die Mastektomie mit unmittelbarer Rekonstruktion oder die mit zeitversetzter Rekonstruktion. Viele Frauen kennen sich damit nicht aus und sie brauchen Zeit, um die Unterschiede zu verstehen und zu entscheiden, was sie wirklich wollen. Frauen befürchten, dass Fragen zu ihrem Äußeren als Eitelkeit ausgelegt werden könnten; das ist aber nicht der Fall — sondern Teil der langfristigen Ergebnisse. Heutzutage steht das Überleben vermehrt im Mittelpunkt und eine richtige Entscheidung am Beginn der Behandlung bewirkt, dass sich die Patientin am Ende — und ihr restliches Leben lang sehr viel besser fühlt.

Brustkrebs ist auch nicht gleich Brustkrebs. Manche Frauen brauchen für ihre Entscheidungen einfach länger, weil ihre Behandlung nicht mit chirurgischen Eingriffen, sondern mit präoperativer Chemotherapie oder Medikamenten beginnt, die den Tumor verkleinern sollen, was die Möglichkeit einer brusterhaltenden Operation statt Mastektomie nicht ausschließt.

Selbsthilfegruppen bei Brustkrebs

Bevor die Entscheidung getroffen wird, können sich Frauen zum Beispiel bei spezialisierten klinischen Krankenpflegerinnen informieren und sich Rekonstruktionen der Brust zeigen lassen und so eine Ahnung davon bekommen, wie das Leben nach der Diagnose weitergeht. Dort kann man Brustprothesen anfassen, Implantate befühlen und sich Fotos von Rekonstruktionen anschauen.

In manchen Abteilungen der Plastischen Chirurgie gibt es eine Art Präventionskurs, bei dem sich Frauen treffen und über ihre Brustkrebserkrankung sprechen, ihre Rekonstruktionen zeigen und anderen erlauben, diese zu berühren. „Frauen, die kurz vor einer Behandlung stehen, helfen diese Gruppen sehr, und es zeigt außerdem, wie selbstsicher Patientinnen nach einer Operation auftreten können“, sagt die Brustchirurgin Jo Franks. „Wichtig ist jedoch, dass keine Chirurgen mit dabei sind — es geht nicht um unsere Einstellungen zur Brustchirurgie, sondern um die persönlichen Ansichten der Frauen, und der offene Austausch funktioniert eben nur ohne Chirurgen.“

Brustprothetische Versorgung

Wenn nicht brusterhaltend operiert werden konnte, gibt es eine riesige Auswahl an Brustprothesen und Ausgleichsformen, das sind Teilprothesen, die in den BH oder den Badeanzug ergänzend eingelegt werden. Immer gilt: Je besser die Brustprothese passt, je mehr sie der noch verbliebenen Brust ähnelt, desto mehr Sicherheit gibt sie den Frauen und desto besser können sie sie akzeptieren. Wichtig für die Akzeptanz ist jedoch auch, dass die Frauen aktiv zwischen den verschiedenen Brustprothesen auswählen können. Denn selbst zu entscheiden, welche Brustprothese sie fortan tragen wollen, gibt ihnen auch ein Stück Autonomie zurück. Eine Brustprothese kann helfen, den veränderten Körper zu akzeptieren.

Die Pflegewissenschaftlerin Regina Wiedemann hat in ihrer Dissertation untersucht, wie es in Deutschland um die brustprothetische Versorgung von Frauen nach einer Mastektomie aufgrund von Brustkrebs bestellt ist. Sie fand heraus, dass 70 bis 80 Prozent der Frauen nach Brustkrebs mit ihrem äußerlichen Brustausgleich zufrieden sind. „Frauen möchten wieder zurück in ihr „normales Leben“ finden, das heißt: Normalität erleben. Dazu gehört auch, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, wenn möglich, die „Ein-Seitigkeit“ anzunehmen – denn mit dem Körper wurde auch ein Teil ihrer Identität verletzt.

Wie gut den Frauen das gelingt, hängt dann nicht nur davon ab, wie gut die Prothese die fehlende Brust „kaschiert“, sondern auch, was Weiblichkeit und Frausein für sie bedeuten“, sagt Regina Wiedemann. Was erwarten sie von einem Brustausgleich? „Dass sie ihrer verbliebenen Brust so ähnlich ist wie möglich, sowohl vom Aussehen her als auch vom Gefühl. Den meisten Frauen geht es tatsächlich vor allem darum, dass andere Menschen den Brustverlust nicht bemerken.“

Hygiene überall

Von |2020-05-03T12:14:09+02:00Mai 4th, 2020|

Hygiene überall

Ob Zuhause oder unterwegs, Hygiene spielt in Zeiten von Corona eine ganz wesentliche Rolle.

Will man der Pandemie überhaupt etwas Positives abgewinnen, dann vielleicht, dass sich die Menschen in unserem Land endlich darüber klar werden, welche Hygienemaßnahmen nicht nur leicht umzusetzen, sondern auch effektiv sind. Das gilt auch für die Nach-Corona-Zeit, denn diese wird ganz sicher kommen. Wenn wir alle dann nur wenige der vielen Maßnahmen weiterführen, könnten wir in Zukunft alle weniger krank werden. Was sollte man beachten?

Berührungen

Sicher können Sie es schon nicht mehr hören, aber es ist und bleibt eine Tatsache: Die Handhygiene ist ein ganz entscheidender Faktor. Wenn wir unsere Hände sauber halten, ist dies wesentlich effektiver als jeder noch so virentötende Wasch- oder Putzmittelzusatz. Aber warum? Dazu erläutert Haptikforscher Prof. Dr. Martin Grunwald von der Universität Leipzig: »Zwischen 400- bis 800-mal am Tag berühren wir unser Gesicht und in der Regel nehmen wir von dieser Bewegung, die circa 1,3 Sekunden dauert, keine Notiz.

Selbstberührungen sind also eine sehr häufige Alltagshandlung; von allen Menschen, weltweit. Spontane Selbstberührungen sind neurobiologische Regulationsprozesse des Organismus auf der Basis einer akuten Bedarfssituation. Zudem sind diese Bewegungen hochgradig unbewusst: der Organismus hilft sich selbst und verbraucht bei der Initiierung von Selbstberührungen so wenig wie möglich Aufmerksamkeitsressourcen. Es liegt somit in der Natur der spontanen Selbstberührungen, dass sie sich unserer bewussten Kontrolle in der Regel entziehen.« Und das Problem bei der Berührung im Gesicht ist, dass immer auch Viren und Bakterien in die Nähe oder direkt auf unsere Schleimhäute gelangen, die dann leichtes Spiel haben.

Waschen

Wer sich daher regelmäßig die Hände gründlich wäscht, der verringert sein Risiko für Atemwegserkrankungen ganz ungemein. Und auch der Magen-Darm-Bereich profitiert davon, denn auch solche Infekte bleiben damit außen vor. Daher: Vor allen Mahlzeiten, nach dem Nachhausekommen, nach dem Toilettengang und nachdem man mit Tieren in Kontakt war, ist das Händewaschen wichtig. Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmen Wasser abspülen, gründlich einseifen und dann zwischen den Fingern und der gesamten Hand verteilen – abspülen, fertig. 30 Sekunden, die schützen. Und übrigens: immer nach dem Waschen cremen, nicht umgekehrt. Aber: Regelmäßiges Händewaschen schützt zwar vor Krankheitserregern, doch übertreiben sollte man es damit nicht.

So warnt Prof. Detlef Goelling vom Forschungsunternehmen Organobalance davor, durch aggressive Reinigung wie zum Beispiel mit typischen Desinfektionsmitteln neben den schädlichen Keimen auch viele gesunde Bakterien zu beseitigen. Wenn man die gesunde Hautflora zerstöre, »schafft man Platz für pathogene Stämme, die sich auf der Haut einnisten«, betont Goelling. Das kann zu Hautentzündungen führen. Auch unterwegs sind saubere Hände überhaupt kein Problem. Es gibt bereits leicht desinfizierende Tücher, die einfach immer dabei sein können und auch ein kleines Fläschchen Handhygienemittel ist perfekt. Achten Sie immer darauf, wenn Sie etwa vom Einkaufen aus dem Markt gehen.

Einkaufswagen

Manche Märkte machen es bereits, sie desinfizieren die Griffe ihrer Einkaufswagen. Und dies aus gutem Grund. Hatte doch eine US-amerikanische Studie bereits im Jahr 2012 herausgefunden, dass 72 Prozent der dort getesteten Wagengriffe mit Fäkalbakterien und sogar 50 Prozent mit E.Coli-Erregern besiedelt waren. Da solche Krankheitserreger dort bis zu Monaten überleben können, hatte das Forscherteam bereits damals empfohlen, die Griffe von Einkaufswagen nach jedem Gebrauch zu desinfizieren. Ein wesentlicher Faktor auch in Zeiten nach Corona.

Niesen

Niesen in die Hand und danach noch ein »leckeres« Textil-Taschentuch, das geht überhaupt nicht. Wenn Sie der Niesreiz überkommt, dann bitte in die Armbeuge. Sieht ebenfalls nicht sehr geschmackvoll aus, das wissen wir, aber zumindest geben Sie die Keime nicht beim nächsten Händedruck weiter. Und Ihre Umwelt wird es Ihnen danken, wenn Sie Ihre Erreger nicht mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h in den Raum werfen, denn so schnell wird die Luft beim Niesen beschleunigt.

Auch hier gilt: Es wird eine Zeit nach Corona kommen, dann wird man nicht mehr mit Masken in die Öffentlichkeit gehen und dennoch wollen wir alle gesund bleiben. Daher hilft es, wenn man nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf seine Umgebung achtet. Verhalten Sie sich so, dass ihre Umgebung »sauber« bleibt, dann profitieren alle. Seien Sie achtsam aber übertreiben Sie es nicht.

Der ewige Heuschnupfen

Von |2020-05-03T12:10:12+02:00Mai 4th, 2020|

Der ewige Heuschnupfen

Was tun, wenn die Augen brennen, jucken und tränen, die Nase läuft und das Niesen kein Ende nimmt? Was hilft gegen Heuschnupfen? Und zwar schnell?

Die Birken blühen bereits, Erlen, Eschen und Haseln sind vielerorts drauf und dran, aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. Was vielen Naturliebhabern das Herz aufgehen lässt, ist für Allergiker ein alljährlich wiederkehrender Albtraum: Ihre Nase läuft permanent, die Augen tränen, unangenehmer Husten reizt die Bronchien. Und es trifft mehr Menschen, als man denkt. So leiden nach Erkenntnissen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) etwa 16 Prozent der Deutschen unter Heuschnupfen, wie die Pollenallergie im Volksmund heißt.

Nach den blühenden Bäumen folgen bald die Gräser, inzwischen haben wir fast das ganze Jahr Pollensaison. Weil sich die Witterung durch den Klimawandel verändert, leiden immer mehr Allergiker stärker und länger. Denn die Zeiten, in denen die Nase tropft und die Augen tränen, beginnen immer früher. Experten rechnen damit, dass Pflanzen aus dem südlichen Vegetationsraum auch im wärmer werdenden Norden eine Heimat finden und die Allergiker plagen könnten. Ein Beispiel hierfür ist die beifußblättrige Ambrosia (Traubenkraut), deren Pollen nach Angaben der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft besonders stark allergieauslösend sind. Steigende Temperaturen könnten die Ausbreitung dieser Pflanze fördern, die in den 70er Jahren durch Saatgut aus den USA eingeschleppt wurde und deren Samen sich vermutlich über Vogelfutter verbreiten. In Frankreich und Italien sind Ambrosia-Allergien bereits zu einem massiven Problem geworden.

So hilft der Arzt

Das Grundprinzip lautet: Meiden Sie den Auslöser. Doch das ist oft einfacher gesagt als getan. Ein Allergologe sollte gerade in schweren Fällen hinzugezogen werden, bevor es zu allergischem Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen kommt. Er entscheidet über Medikamente oder gar eine Immuntherapie bzw. Hypersensibilisierung. Dabei wird das Immunsystem über eine längere Zeit mit einer langsam steigenden Dosis an Allergieauslösern bombardiert und somit daran gewöhnt.

  • Die 4-Wochen-Therapie: Die Hyposensibilisierung, wie die Behandlung früher hieß, zielt darauf ab, das Immunsystem mit denjenigen Pollenbestandteilen vertraut zu machen, die die Allergiesymptome auslösen. Dazu spritzt einem der Arzt bei der Kurzzeittherapie einen verdünnten Pollenextrakt ein- bis zweimal wöchentlich in seiner Praxis unter die Haut. Insgesamt dauert diese „Aufdosierungsphase“ vier Wochen. Während des Pollenflugs ist Pause, anschließend wird für drei Jahre eine Spritze pro Monat fällig („Erhaltungsphase“).

  • Die 5-Tage-Therapie: Bei den „Rush-“ bzw. „Cluster-Immuntherapien“ bekommen Patienten vier oder mehr Allergenspritzen täglich, um die Abwehr so fix wie möglich an die Allergieauslöser zu gewöhnen. Im schnellsten Fall dauert die Grundtherapie dann nur ein bis fünf Tage. Welche Behandlung geeignet ist, muss der Arzt individuell entscheiden – je nachdem, wie stark die Allergie ausfällt oder auf wie viele verschiedene Auslöser die Patienten überempfindlich reagieren.
    Unter Umständen kann es dann besser sein, die Behandlung doch erst im Herbst zu starten.

  • Die Pille gegen Pollen: Wer speziell auf die Pollen von Gräsern überempfindlich reagiert, dem bietet sich eine bequeme Alternative zur Injektionskur: eine Impftablette (rezeptpflichtig). Das Lutsch-Präparat wird täglich und über einige Jahre eingenommen. Gerade Kindern kann man so den unangenehmen Piks mit der Nadel ersparen. Das leichte Kribbeln im Mund ist normal. Je eher die Therapie beginnt, desto besser die Wirkung schon in der ersten Saison. Dass die Grastablette hilft, gilt inzwischen als erwiesen. Studien zufolge kann sie die Symptome von Heuschnupfen deutlich senken. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen – ebenso wie für die unterschiedlichen Formen der Immunisierung per Spritze.

Schnelle Hilfe aus der Apotheke

Bei akuten Problemen lindern Augentropfen oder Nasensprays die Beschwerden. Ihre Wirkstoffe (z. B. Azelastin, Levocabastin) bremsen die Entzündungssubstanz Histamin, die die Schleimhäute anschwellen lässt. Die größtenteils rezeptfreien Mittel helfen nach 15 bis 30 Minuten. Fallen die Symptome heftiger aus, lieber zu Antihistaminika in Tablettenform (z. B. Cetirizin, Loratadin) oder zu cortisonhaltigen Nasensprays greifen.

Tipp: Der Markt der sogenannten Antihistaminika ist riesig. Lassen Sie sich auch von Ihrem Allergologen beraten, welches Mittel infrage kommt. Zu empfehlen sind Tropfen oder Sprays, die Mastzellstabilisatoren enthalten (z. B. Cromoglicinsäure). Sie verhindern, dass Entzündungsstoffe freigesetzt werden. Die Mittel viermal täglich einnehmen. Start: zwei Wochen vor der Pollensaison.

Osteoporose erkennen

Von |2020-05-03T12:22:11+02:00Mai 4th, 2020|

Kontakt

Osteolabs GmbH
Wischhofastr. 1-3
24148 Kiel

www.osteolabs.de

Werbebeitrag

Osteoporose erkennen

Es gibt sie, die Früherkennung für Osteoporose. Therapien können so schneller und besser greifen.

Osteoporose, eine Diagnose, die in vielen Fällen erst spät gestellt wird. Grund dafür sind die bisher üblichen Verfahren der Knochendichtemessung, die stets mit einer – wenn auch bei modernen Verfahren wie Flash-Beam geringen – Strahlenbelastung einhergehen. Was aber hat es mit Osteoporose auf sich? Wir alle gehen davon aus, dass unser erwachsener Körper ein starres Gebilde ist, er ist gewissermaßen »fertig«.

Das aber stimmt nicht. Knochenmasse etwa wird permanent auf- und abgebaut; ein permanenter Umbau des gesamten Körpers. Bis zum 30. Lebensjahr nimmt die Masse langsam zu, um sich dann ab etwa dem 40. Lebensjahr stetig zu verringern. Ein Prozess, der so nicht zu stoppen ist, aber auch kein Problem darstellt, wenn die Abbaugeschwindigkeit nicht ein gewisses Maß übersteigt. Dann spricht man von Osteoporose. Das Ergebnis: Knochenbrüche können auftreten. Dabei sind Stellen wie der Unterarm, die Rückenwirbel oder auch der Oberschenkelhals besonders betroffen.

Risikogruppe

Ja, es gibt auch bei Osteoporose spezifische Risikogruppen. Dazu gehören Menschen mit Autoimmunerkrankungen ebenso wie etwa Krebspatienten. Und insbesondere Frauen in und nach den Wechseljahren sind davon betroffen. Der Grund liegt im Hormon Östrogen. Dieses hat nicht nur eine Geschlechtsfunktion, sondern wirkt sich zudem positiv auf den Stoffwechsel innerhalb der Knochen aus und schützt diese. Verringert sich daher das Hormon, fällt der Schutz weg. Schätzungen gehen von 30-40% Prozent aller Frauen aus, die in der Menopause eine Osteoporose entwickeln.

Aber auch Männer sind davor nicht gefeit. Hier ist es oftmals ein zu geringer Vitamin-D-Spiegel, der den Knochenschwund verstärkt. Insgesamt geht man von weit mehr als 300.000 Frakturen im Jahr, die auf Osteoporose zurückzuführen sind, und mehr als sechs Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Wie aber nun kann man erkennen, ob man selbst betroffen ist?

Testen

Seit wenigen Monaten hat sich etwas Fundamentales bei der Früherkennung von Osteoporose verändert. Konnte die Erkrankung zuvor in erster Linie mittels einer Knochendichtemessung nachgewiesen werden, sind nun Testkits für jedermann erhältlich, die über Blut oder Urin ein ganz objektives Ergebnis liefern, ohne einer Strahlenbelastung oder Ähnlichem ausgesetzt zu sein. Erfunden wurde das Verfahren in Deutschland von dem Unternehmen Osteolabs, das im vergangenen Jahr aus dem Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ausgegründet wurde. Und das Meer spielte bei der Entdeckung eine entscheidende Rolle, denn Korallen brachten Durchbruch.

Bei deren Erforschung machten Professor Anton Eisenhauer von Geomar Forschungsinstitut und sein Team die entscheidende Entdeckung: Die Methode, wie Kalziumisotope bei Korallen analysiert werden, kann auch auf den Menschen übertragen werden. Und dies ganz ohne intensiven maschinellen Einsatz oder gar energetischen Strahlen. Bereits am Tag 1 nach Ausbruch der Erkrankung kann damit Osteoporose sicher erkannt werden. »Dieses Verfahren kann zuverlässig und viel früher als mit den traditionellen Methoden Knochenschwund erkennen und im Krankheitsfall auch den Therapieerfolg messbar machen«, so Prof. Eisenhauer. Was nun noch fehlt, ist die Aufnahme des Verfahrens in den Leitlinienkatalog zur Osteoporose.

Bis es so weit ist, können potenziell Betroffene schon jetzt den Schnelltest in Eigenregie durchführen. Bei der Kieler Osteolabs ist man vom Erfolg überzeugt und konnte bereits zwei internationale Großaufträge an Land ziehen. In Zukunft soll das Verfahren dann in Deutschland mit den Krankenkassen verhandelt werden und auch in übergreifenden Programmen als offiziell anerkannte Diagnosemethode einfließen.

DMP

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das »Disease Menagement Program«, oder auf Deutsch: Krankheitsmanagement Programm. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Behandlungsprogramm, welches bei chronischen Erkrankungen greift mit dem Ziel, die Qualität der medizinischen Versorgung und die bereichsübergreifenden Behandlungsabläufe zu verbessern. Seit Januar 2020 nun wird auch die Osteoporose als Erkrankung geführt, die innerhalb eines DMP versorgt wird. Vorteile für die Patienten sind die jeweils klaren Behandlungsvorgaben, die immer auf den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden.

Gestochen

Von |2020-03-27T11:38:33+01:00April 1st, 2020|

Kontakt

Apaloo GmbH
Staigstr. 9
78609 Tuningen

www.moskinto.de

Werbebeitrag

Gestochen

Die warme Jahreszeit kommt und manche Menschen locken sie nahezu magnetisch an – Mücken. Was tun, wenn man gestochen wird?

Deutschland ist bislang noch kein klassisches Stechmückenland. »Noch« deshalb, weil durch die globale Erwärmung viele Arten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erst hier Einzug halten werden, die bislang noch weit weg für uns waren. Die 46 in Deutschland vertretenen Stechmückenarten – weltweit gibt es rund 2.500 Arten – benötigen stets hohe Temperaturen und viel Feuchtigkeit. Unsere derzeit heimischen Mücken haben zwei Mal im Jahr Schlupfzeit: Ende Mai bis Juli sowie Ende August bis September.

Stich und Juck

Die Stechmücken in Deutschland übertragen normalerweise keine Krankheiten, wie es in tropischen Ländern der Fall ist. Insektenstiche heimischer Minivampire können aber unangenehm anschwellen und jucken. Manche Menschen reagieren viel heftiger darauf als andere. Hierzulande spielt deshalb vor allem die Zunahme von allergischen Reaktionen nach Insektenstichen eine Rolle. Mit gutem Schutz und abendlicher Mückenjagd kommt man jedoch unversehrt über die Zeit der Plagegeister. Ganz besonders hartnäckig ist die heimische Bremse. Sie gibt es in der Nähe jeder Viehweide und jedes Sees. Diese zur Gattung der Fliegen gehörenden Insekten stechen auch, wenn man nass ist oder durch leichte Kleidung. Sie kennen kein Pardon. Stiche von der Bremse können bis zu zwei Wochen zum Verheilen brauchen. Gerade Allergiker sollten die Stiche gut im Auge behalten und den Arzt aufsuchen, sollten Sie sich verändern.

Besser vorbeugen

Egal ob kleiner Gartenteich oder Regentonne: Schon kleinste Wasserflächen reichen den Mückenweibchen aus, um dort ihre Eier abzulegen. Pflegen Sie daher Ihre Regentonne, schöpfen Sie die Oberfläche ab. Und fließendes Wasser eines kleinen Springbrunnens oder ein Miniaturbachlauf stört die Mücken ebenfalls bei der Eiablage – sie bevorzugen stehende Gewässer. Mückenschutzmittel verhindern, dass sich Insekten auf die unbedeckte Haut setzen. Wirksam und empfehlenswert sind Präparate mit Dimethyl-Phtalat (DPT), Diethyl-m-Toluamid (DEET) oder Bayrepel.

Wenn Kinder zu Mückenzeiten draußen spielen, sollten sie weite, helle und langärmelige Kleidung, lange Hosen sowie Baumwollstrümpfe tragen. Ein Fliegengitter mit enger Maschengröße vor dem Fenster des Kinderzimmers ist enorm hilfreich. Und Säuglinge bekommen ein Moskitonetz über dem Kinderwagen oder das Bettchen. Elektrische Summer oder UV-Lichtgeräte dagegen sind nahezu wirkungslos. Und wenn Sie einen Garten Ihr Eigen nennen, dann pflanzen Sie Katzenminze an. Dies stört die Plagegeister enorm.

Den Stich behandeln

Die Haut rötet sich, ist schmerzhaft gereizt und zum Platzen gespannt oder die Bissstellen der Stechmücken jucken unerträglich. In solchen Fällen kann man aber auch ohne viel Chemie rasch Abhilfe schaffen – mit Kieselsäure. Kieselsäure besteht aus nichts weiter als dem Mineral Silizium, etwas Wasserstoff und Sauerstoff. Am einfachsten lässt es sich in Form von Kieselsäure-Gel, einer wässrigen Lösung der Kieselsäure, auf die betroffen Hautpartien auftragen. Dort wirkt es dann rein physikalisch, eben ohne zusätzliche Chemie. Bei Sonnenbrand wirkt das Kieselsäure-Gel kühlend und schmerzlindernd, es beruhigt die Haut, entspannt sie und lässt die Entzündung schneller abheilen.

Bei Insektenstichen wird der quälende Juckreiz deutlich gemindert. Ganz ohne Wirkstoffe kommen manche Mückenpflaster aus. Deren Wirkung ist rein mechanischer Natur. Indem durch das Aufbringen des Pflasters die obere Hautschicht angehoben wird, soll der plagende Juckreiz verschwinden. Derartige Pflaster zeigen sich in einer Art Netzstruktur, welche die darunter liegende Haut »atmen« lässt und verfügen über hautfreundliche Kleber. Der Clou gerade für Kinder: Sie können die kleinen Pflaster selbst aufbringen und kommen erst gar nicht in Versuchung das Ganze durch Kratzen und Jucken nur noch schlimmer zu machen. Dazu werden die wasserfesten Pflaster in praktischen Mini-Boxen angeboten und sind so ideal mitzunehmen. Und die Moskito-Pflaster können mehrere Tage auf dem Stich verbleiben, sie fallen nach etwa 5 Tagen von selbst ab.

Eigenfett

Von |2020-03-27T11:42:21+01:00April 1st, 2020|

Kontakt

Human Med AG
Wilhelm-Hennemann-Straße 9
19061 Schwerin, Deutschland

www.humanmed.com

Werbebeitrag

Eigenfett

Soll der eigene Körper eine attraktivere Silhouette bekommen, sprechen wir über „Bodyforming“. Die Kraft des Wassers kann hierbei eine entscheidende Rolle spielen.

Immer mehr Menschen leben gezielter, ernähren sich gesünder und treiben Sport. Man sollte meinen, dass damit auch die Zufriedenheit in den eigenen Körper und das Selbstbewusstsein entsprechend zunehmen. Leider aber ist das nicht immer so, denn selbst die größte Selbstdisziplin genügt manchmal nicht, um optisch zu gefallen. Darüber hinaus sollte man den Faktor »Selbstbewusstsein« nicht unterschätzen, wenn sich Menschen dazu entschließen, sich einer Operation zu unterziehen. Besonders unter Frauen etwa leiden nicht wenige unter ihrer Brust oder unter Fettpolstern an nicht gewünschten Stellen. Das Resultat: Pro Jahr mehr als 4.300 OPs zur Fettabsaugung und mehr als 3.500 Brustvergrößerungen. Und dabei sind mittlerweile alternative Methoden zum Silikon auf dem Vormarsch.

Skandal als Auslöser

Der Aufschrei war im Jahr 2012 groß. Weltweit sollen bis zu 500.000 Frauen minderwertige Silikonkissen der französischen Firma Poly Implant Prothèse erhalten haben. Auch wenn es keine verlässlichen Zahlen für Deutschland gab, so waren doch wohl auch hier mehrere Tausend Frauen betroffen, die sich die Implantate mit dem gesundheitsgefährdenden Silikon wieder entfernen lassen mussten. Eine Katastrophe für die Betroffenen und auch ein Problem, dass das Vertrauen in derartige Silikon-Implantate nachhaltig störte – zu Recht. Ganz sicher war auch dies ein wesentlicher Antrieb, um die Alternativen schnell weiterzuentwickeln. Hier hat sich Eigenfett als weitere Möglichkeit der Wahl herauskristallisiert.

Alternative zu Silikon

Viele Jahre haben forschende Mediziner nach Alternativen zum Silikon für den Brustaufbau gesucht. Eigenfett aus intakten Fettzellen, gewonnen mit der schonenden, wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung, ist eine solche Alternative. „Das seit fast 10 Jahren erprobte Verfahren, der so genannte wasserstrahl-assistierte, autologe Fetttransfer, bietet uns die Möglichkeit, intaktes, vitales und unbelastetes Fett zu erhalten. Der unmittelbare Einsatz in der Brust ist damit ideal: Die Blutgefäße ummanteln das in viele kleine und dünne Kanäle gespritzte Fett optimal und lassen es dadurch anwachsen“, schildert Dr. Klaus Ueberreiter, Facharzt für plastische Chirurgie in Berlin, das innovative Verfahren. Das Ergebnis ist eine natürlich aussehende, pralle Brust – ganz ohne Silikon.

Wasserkraft

Bei der wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung wird das Fettgewebe mit einem fächerförmigen Wasserstrahl sehr schonend vom übrigen Gewebe gelöst. Anders als bei gängigen Methoden wird hierbei das Gewebe durch eine geringe Menge an Narkoselösung (Tumeszenzlösung) nicht oder nur wenig aufgeweicht; diese wird gleichmäßig ins Gewebe eingespritzt und sofort wieder abgesaugt, das umliegende Gewebe wird geschont. Die Fettzellen werden entsprechend kaum zerstört, sondern bleiben intakt und unbelastet und können als vitale Fettzellen abgesaugt werden.

„Die Behandlung und damit der wasserstrahl-assistierte Fetttransfer ist für Patientinnen, die einen natürlichen und moderaten Brustaufbau anstreben, ideal“, betont. Dr. Ueberreiter. Hinzu kommt, dass dieses Verfahren in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann – Dämmerschlaf oder Vollnarkose sind aber ebenfalls möglich. Dadurch sinkt auch die Medikamentenbelastung durch zusätzliche Narkosemittel und Schmerzmittel.

Die Studien zum Fetttransfer

Bereits im September 2011 haben Dr. Ueberreiter und Kollegen ihre Studie über „Autologe Fettgewebstransplantation als Salvage Verfahren nach Kapselkontraktur von Brustimplantaten“ in einem deutschen Lehrbuch für plastische Chirurgie veröffentlicht. Sie stellt heraus, dass der wasserstrahl-assistierte, autologe Fetttransfer eine sichere und effektive Methode für den Volumenersatz sowohl in der Brustrekonstruktion als auch in der primären Brustaugmentation ist. Deutlich sichtbar – so zeigen die Mediziner auf – ist die positive Veränderung der Brust hin zu einem natürlichen Erscheinungsbild auch nach einer Implantatsentfernung.

Die Mediziner betonen, dass der wasserstrahl-assistierte autologe Fetttransfer eine sichere und endgültige Alternative zu wiederholten Implantatwechseln sei. Und ob nun schonende Fettabsaugung oder behutsamer Aufbau mit Eigenfett, die wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung ist eine sanfte Methode. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

Bioverfügbarkeit

Von |2020-04-09T10:40:15+02:00April 1st, 2020|

Kontakt

Crystalswiss AG
Lindenstrasse 16
CH-6341 Baar
Schweiz

shop.crystalswiss.com

Werbebeitrag

Bioverfügbarkeit

Was nutzen die wertvollsten Phytostoffe, wenn sie vom Körper nicht aufgenommen werden? Viele gut gemeinte Tabletten und Kapseln erreichen nicht die gewünschte Wirkung.

Viele chemische und pflanzliche Wirkstoffe sind nur schwer wasserlöslich und werden deswegen vom Körper nur in einem geringen Maß absorbiert. 98 Prozent aller Stoffwechselvorgänge finden aber in wässrigem Milieu statt. Es ist bei jedem Wirkstoff die Frage, wie er an den Ort gelangt, an dem er wirken soll und dann von der Zelle aufgenommen wird. Man nennt das Bioverfügbarkeit. Wissenschaftler definieren den Begriff so: Als Bioverfügbarkeit wird das Ausmaß und die Geschwindigkeit bezeichnet, mit welchen ein Wirkstoff aus einer Arzneiform in den Blutkreislauf gelangt. Die Bioverfügbarkeit ist abhängig von der Löslichkeit des Arzneistoffs, dessen Resorption und von Ausmaß und Geschwindigkeit der Freisetzung des wirksamen Anteils aus der Verabreichungsform (Zubereitung).

Viele Wirkstoffe in Lebensmitteln oder Arzneimitteln stellen Forscher aber vor ein großes Problem: Sie sind nur schwer wasserlöslich und lösen sich daher schlecht oder nur sehr langsam in Körperflüssigkeiten wie etwa dem Magen- oder Darmsaft auf. In der Folge tritt nur ein kleiner, gelöster Anteil über die Magen- oder Darmschleimhaut in den Blutkreislauf über, während die weitaus größere Wirkstoffmenge auf direktem Wege ausgeschieden wird. Aber selbst von den Wirkstoffmolekülen, die in den Blutkreislauf gelangen konnten, erreicht häufig nur ein kleiner Prozentsatz das zu behandelnde Zielorgan. Der weitaus größere Anteil wird unverändert mit dem Urin ausgeschieden.

Schlechte Löslichkeit

Es ist eine große Herausforderung für die Chemiker und Pharmakologen herauszufinden, wie man die Bioverfügbarkeit erhöhen könnte. Welche Tricks führen dazu, dass auf diese Weise beispielsweise Medikamente effizienter vom menschlichen Körper aufgenommen werden können? Ohne neue Herstellprozesse würden sich manche der Wirkstoffmoleküle zu Kristallen zusammenschließen, die schwer löslich sind. Wegen schlechter Löslichkeit ist bereits in vielen Fällen die Entwicklung neuartiger Pharmawirkstoffe eingestellt worden.

Viele moderne pharmazeutische Wirkstoffe weisen eine schlechte Wasserlöslichkeit, dafür aber eine gute Löslichkeit in Fetten und Ölen auf. Infolgedessen steigt der Bedarf an alternativen Darreichungsformen, um diese Arzneistoffe geeignet zu verabreichen. Die Darreichungsform kann jedoch verbessert werden, wenn die Größe der Wirkstoffpartikel reduziert wird, wodurch sich grundlegende andere biophysikalische Eigenschaften ausbilden.

Vielfältige Forschungsansätze

Entsprechende Nanopartikel von Arzneimitteln oder Trägerteilchen in Dispersionen, sogenannte kolloidale Trägersysteme für solche Wirkstoffe, bieten Vorteile für die Bioverfügbarkeit von Arzneimitteln. Die Produktion dieser Partikel in ausreichender hoher pharmazeutischer Qualität stellt allerdings nach wie vor eine Herausforderung dar. Am Institut für Mikrotechnik der TU Braunschweig unter Leitung von Prof. Andreas Dietzel arbeitet man daran: „Viele Wirkstoffe können ihre biologische Wirkung nur als Nanopartikel entfalten. Es besteht ein dringender Bedarf an Methoden, die es erlauben, die Partikelgröße während der Herstellung besser zu kontrollieren.“

An der Technischen Hochschule in Köln setzt man auf den Einsatz von Polymeren, dabei werden moderne Synthesetechniken sowie neue tierversuchsfreie Testsysteme eingesetzt. Die Polymere sollen nach Abschluss der Entwicklung vielseitig einsetzbar sein. Bisher haben die meisten Technologien auf diesem Gebiet gemeinsam, dass vor allem die Lösungsgeschwindigkeit der Wirkstoffmoleküle, nicht aber ihre Löslichkeit erhöht wird. Das führt bei Arzneimitteln beispielsweise zur Rekristallisation im Verdauungsapparat. Ein Großteil der Wirkstoffe bleibt dabei ungenutzt.

Beispiel Curcumin

Auch bei den pflanzlichen Wirkstoffen, zum Beispiel bei dem aus der Kurkuma-Pflanze gewonnenem Curcumin, muss das Problem der Bioverfügbarkeit gelöst werden. Einen speziellen Weg zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit ist die Forschungsabteilung eines Schweizer Unternehmens gegangen. Sie entwickelte nicht nur eine neue Darreichungsform, sondern auch einen speziellen „Aktivator“, und kommt so ermutigenden Ergebnissen.

Zusammen mit diesem Aktivator, bei dem es sich um ein spezielles, zuerst entleertes und dann neu angereichertes, mineralisiertes, kristallines und strukturiertes Wasser handelt, wird es zum größten Teil über die Wangenschleimhäute appliziert und gelangt so über die Mundschleimhäute direkt in die obere Hohlvene und somit in den Blutkreislauf und die Nervenbahnen bis in jede der Körperzellen. Durch dieses Verfahren und ein Zweikomponentensystem soll eine mehr als 500-fache Bioverfügbarkeit erreicht und damit die Aufnahme von klinisch relevanten Dosen ermöglicht werden.

Mobil im Alter

Von |2020-04-09T10:43:07+02:00April 1st, 2020|

Kontakt

EWO life quality
Gevener Weg 36
58809 Neuenrade Küntrop

www.ewo-life.de

Werbebeitrag

Mobil im Alter

Für eine aktive Lebensgestaltung ist die Möglichkeit, von einem Ort zum anderen zu gelangen, mobil zu bleiben, außerordentlich wichtig – bis ins hohe Alter.

Die Zeiten, in denen ältere Menschen überwiegend zu Hause saßen, sind zum Glück vorbei. Die Senioren von heute sind ganz anders als ältere Menschen früherer Generationen. Sie haben in der Regel ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben geführt. Und das möchten sie im Alter beibehalten. Die Chancen auf ein hohes Alter sind in den vergangenen Jahrzehnten weiter gestiegen. 65-jährige Frauen können heute davon ausgehen, dass sie noch weitere 21 Jahre auf der Erde sind. Die Lebenserwartung von Männern im gleichen Alter ist zwar immer noch deutlich geringer, aber auch sie können immerhin noch mit 17 weiteren Jahren rechnen. Deshalb ist Mobilität für Senioren so wichtig. Denn Mobilität bedeutet aktiv, unabhängig und selbstständig zu sein. Je mobiler ein Mensch ist, umso leichter ist es für ihn, soziale Kontakte zu pflegen.

Ehrenamt

Auch für das bürgerschaftliche Engagement ist Mobilität wichtig. In der Generali Altersstudie 2013 wurde älteren Mitmenschen die Frage gestellt, unter welchen Bedingungen sie sich ehrenamtlich engagieren würden bzw. was sich ändern müsste, damit sie ihr Ehrenamt weiterhin ausüben möchten. Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass der Ort des Ehrenamtes auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein müsse. Für diejenigen Senioren, die sich noch nicht zu einem bürgerschaftlichen Engagement aufgerafft hatten, war dies eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen überhaupt.

Auch mit Handicap beweglich

Mobilität hat einen großen Einfluss auf zahlreiche Körperfunktionen. Besonders im Alter und bei Krankheit „verliert“ sich der Mensch ohne Bewegung oder Mobilisierung. Nach einem Unfall, einer Erkrankung oder wegen hohen Alters müssen Menschen damit rechnen, dass ihr körperliche Mobilität zeitweise oder auf Dauer eingeschränkt ist. Abnehmende Beweglichkeit selbst kann aber auch der eigentliche Grund sein für bestimmte Beschwerden und Krankheitsbilder wie z.B. Herz-/Kreislaufbeschwerden, Fettleibigkeit oder Gelenkbeschwerden.

Lähmungen oder andere körperliche Einschränkungen erschweren alltägliche Selbstverständlichkeiten wie das Autofahren enorm. Behindertengerechte Kraftfahrzeuge sind deshalb speziell auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe abgestimmt und geben beeinträchtigten Menschen damit eine gewisse Mobilität. Nahezu jedes Auto kann in ein behindertengerechtes Fahrzeug verwandelt werden. Wer einen Rollstuhl benötigt, sollte darauf achten, dass er über eine Rampe oder einen Lift ins Fahrzeuginnere gelangen kann.

Fahrradfahren belebt Körper und Geist

Viele Senioren fühlen sich nicht mehr sicher genug, um Auto zu fahren, jedoch muss dies nicht gleichzeitig bedeuten, dass sie jetzt das Haus hüten müssen. Für diejenigen, die zusätzlich nicht mehr gut zu Fuß sind, bietet sich Fahrradfahren als Alternative an, um Einkäufe zu erledigen, Freunde zu besuchen oder einen netten Ausflug in die Umgebung zu machen. Einige Senioren haben sicherlich etwas Angst mit dem Fahrrad zu fahren oder trauen es sich nicht mehr zu. Abhilfe können in solchen Fällen besonders sichere Fahrräder bieten, die kippsicher sind oder mit zusätzlichen Stützrädern ausgestattet sind. So steht dem Radvergnügen nichts mehr im Weg. Neben einer gesteigerten Mobilität bietet das Fahrrad die Möglichkeit, fit zu bleiben.

Viele Studien haben ergeben, dass Bewegung sowohl den Körper als auch den Geist belebt, das Immunsystem stärkt und sich positiv auf Bluthochdruck auswirkt. Viele ältere Menschen leiden zum Beispiel an der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus. Fahrradfahren und die regelmäßige Bewegung kann sich positiv auf den Insulinspiegel auswirken, so dass das Hormon seine Wirkung im Körper viel besser entfalten kann. Kurz, das körperliche Wohlbefinden und schließlich die Gesundheit werden durch den Radsport in einem hohen Maß gefördert.

Besonders für Menschen mit Gelenkbeschwerden oder Übergewicht ist Fahrradfahren sehr geeignet, weil die Belastung auf die Gelenke nicht annähernd so hoch ist als beispielsweise beim Laufen, und das Gewicht wird überwiegend vom Sattel getragen. Aber nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche kommt beim Fahrradfahren auf ihre Kosten. Diese Erfahrung kann noch gesteigert werden, wenn man gemeinsam mit Freunden, der Familie oder Gleichgesinnten unterwegs ist. Eine gemeinsame Radtour mit Zeit für gemeinsame Erlebnisse und Gespräche bleibt im Gedächtnis und fördert die seelische Harmonie. So kann das Fahrradfahren die Lebensqualität rundum verbessern.

Rollstühle und Rollatoren

Kommen jedoch zu einfachen Gelenkbeschwerden schwerere Bewegungseinschränkungen hinzu, dann scheidet auch das Fahrrad als Hilfsmittel aus. Jedoch gibt es moderne Hilfsmittel, die den Alltag erheblich verbessern können. Darunter zählen unter anderem Rollstühle und Elektromobile. Vor allem für gehbehinderte Menschen sind sie zuverlässige Fahrzeuge und bieten die Möglichkeit, den Tag wieder dynamisch gestalten und spontane Entscheidungen treffen zu können. Während sich Rollstühle sehr genau auf die Bedürfnisse der oft mehrfach behinderten Personen einstellen lassen, dienen Elektromobile Senioren, die meist gehbehindert sind, zur Fortbewegung – auch auf größeren Strecken.

Rollstühle sind sichere Gefährte, um sich in- und außerhalb der Wohnung fort bewegen zu können. Mittlerweile gibt es ein Antriebssystem, das die Lücke zwischen einem Elektrorollstuhl und einem manuellen Rollstuhl schließt: Zwei unauffällig in den Radnaben integrierte Elektromotoren unterstützen die Anschubbewegung des Rollstuhlfahrers wirkungsvoll. Bergauf und bergab ist der Antrieb ein wertvoller Helfer, da nur wenig Kraft erforderlich ist. Die elektrische Servobremse schafft zusätzlich Sicherheit. Das Antriebssystem passt an nahezu alle handelsüblichen Rollstuhlfabrikate.

Rollstühle und Rollatoren

Rollatoren zum Sitzen und Stehen

Es gibt Rollatoren, die so konzipiert sind, dass sie mehrere Funktionen erfüllen. Im eingeklappten Zustand schieben Sie ihn einfach vor sich her. An Steigungen oder Bordsteinen können Sie sich dank des Elektromotors unterstützen lassen. Gehen Sie soweit, wie Sie können (Einkaufen, Spaziergänge, usw.) – ohne Angst. Sollten die Kräfte nachlassen, klappen Sie den multifunktionalen Rollator einfach auseinander und können entspannt, sitzend oder stehend, weiterfahren. Solche Mobilitätshilfen nutzen besonders Betroffene, die Probleme mit dem Rücken, Knie, der Hüfte haben oder an Rheuma oder MS leiden, also insgesamt auch Rehapatienten sind. Auch sie können damit ihre Muskeln und die Beweglichkeit trainieren und wieder unabhängiger werden.