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Ayurveda-Kuren

Von |2020-09-01T09:01:23+02:00September 1st, 2020|

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TOMESA FACHKLINIK F & M GmbH
Riedstraße 19
36364 Bad Salzschlirf
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Ayurveda-Kuren

Kuren ist wieder in und Ayurveda sowieso. Was kann also besser sein, als beides miteinander zu verbinden? Bei Ayurveda handelt es sich um eine mehrere tausend Jahre alte Lebenswissenschaft – auch das bedeutet Ayurveda wörtlich übersetzt –, die fast alle modernen medizinischen Disziplinen einbezieht oder zumindest streift. Dabei versteht man unter »Wissenschaft« nicht die westliche Ausprägung mit Versuch und Beweis, sondern es geht hierbei um Erfahrungswerte und zudem eine stark philosophische Betrachtungsweise. Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit, einer der ältesten heute noch von indischen Brahmanen und in Gelehrtenkreisen gebrauchten Hochsprache, und setzt sich aus Ayu und Veda zusammen. Die ältesten bekannten Ursprünge von Ayurveda liegen im alten Indien, wo es als ganzheitliches System bereits lange existierte, ehe es etwa 5.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung schriftlich niedergelegt wurde.

Das macht Ayurveda

Ayurveda beschäftigt sich mit der Vorbeugung und der Heilung von Krankheit in allumfassender Sicht. Nicht Symptome werden bekämpft, sondern die Ursachen von Krankheit und deren Entstehung werden betrachtet. Dies geschieht auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene. Neben rein medizinischen Präparaten, die nur von ausgebildeten Ärzten verordnet werden dürfen, gibt es empfehlenswerte Produkte, die aus ayurvedischer Sicht den Anforderungen an natürliche, verträgliche, schonende und ökologisch unbedenkliche Kriterien gerecht werden. Basis von Ayurveda ist die Annahme der drei Lebensenergien, der Doshas. In jedem lebenden Organismus sollen Vata, Pitta und Kapha in einem ausgeglichenen Verhältnis existieren. Je nachdem, welcher Typus in einem Menschen besonders stark ausgeprägt ist und eben, welche Krankheit vorliegt, ordnet ein ayurvedischer Arzt die entsprechenden Therapien an.

In der ayurvedischen Lehre spielen hierbei Massage und Reinigung, Ernährung, spirituelles Yoga und die Pflanzenheilkunde eine Rolle. Die Prämisse, dass Vorbeugen besser als Nachsorgen ist, erläutert David Frawley, ein amerikanischer Ayurveda-Experte, mit »was immer wir selbst tun können, um unsere eigene Gesundheit zu stärken, wirkt besser als das, was andere für uns tun.« Ayurvedische Behandlungen schließlich konzentrieren sich darauf, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktiveren. Dazu gehören etwa Ganzkörper-Ölmassagen von ein oder auch zwei Therapeuten synchron oder der Stirnölguss (Shirodhara) sowie die Fußmassage (Padabhyanga), welche Energieblockaden lösen soll.

Verdauung

Im Ayurveda wird bedacht, dass ein Nahrungsmittel noch so gesund sein kann, wird es nicht richtig verwertet, ist es auch weniger wert. Und da süße Speisen schwer zu verdauen sind, kommen diese zuerst an die Reihe. Verwechseln Sie aber bitte nicht ayurvedische Küche mit asiatischer. Es gibt Überschneidungen, gewiss, aber eben auch viel mehr Unterschiede. Wichtig zu wissen ist ebenfalls, dass im Ayurveda keine Rohkost gereicht wird. Nahezu alle Speisen sind gekocht, um vom Körper besser aufgenommen zu werden.

Kuren

Wichtig zu verstehen beim Thema Ayurveda-Kuren ist, dass wir nicht von Wellness im ursprünglichen Sinn sprechen, sondern von medizinisch-therapeutischen Kuren. Diese sollten ausschließlich in Fachzentren angeboten werden. Typisch für eine Ayurveda-Kur ist die Panchakarma-Kur. Der Begriff bedeutet »die fünf Handlungen« und genau darum geht es auch. Eine tiefe Reinigung ist das Ziel, alle Schlacken und Gifte sollen aus dem Körper hinausgeleitet werden. Dabei kann Panchakarma sowohl präventiv eingesetzt werden, als auch zur Heilung von Krankheiten. Die Reinigung selbst dreht sich um das Abführen und Ausschwitzen. Zu diesem Zweck bekommen die Patienten spezifische Kräuterzubereitungen gereicht. Übergeordnetes Ziel ist es, Körperfunktionen wie den Fettstoffwechsel oder die Leber zu aktivieren, um so die sogenannten Schlacken aus dem Körper zu schwemmen. Nach diesen Reinigungsprozessen wird der Körper während der Kur auch wieder gestärkt und aufgebaut. Hierfür werden auch Massagetechniken wie etwa Wasser-Shiatsu oder auch Yoga eingesetzt. Wie genau die Kurinhalte aufgebaut sind, ist von Angebot zu Angebot unterschiedlich. Wesentlich für Interessenten ist, dass es bei einer Ayurveda-Kur nicht um eine schicke Massage in einem netten Ambiente geht, sondern dass man bewusst einen seriösen Anbieter wählt, der auch das medizinisch-therapeutische Wissen aufweisen kann.

Gesundheit!

Von |2020-08-31T11:28:15+02:00September 1st, 2020|

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Phönix Laboratorium GmbH
Benzstraße 10
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Gesundheit!

Der Ruf für den nahenden Herbst. Jetzt heißt es, den Körper fit zu machen. Man glaubt es kaum, aber neben der Corona-Epidemie gibt es auch noch weitere Erkrankungen. Etwa eine Erkältung. Und die kommt so sicher, wie der Herbst kommen wird. Aber was ist das überhaupt, eine Erkältung? Wie bekommt man sie? Was kann man dagegen tun? Fragen, auf die wir hier Antworten liefern.

Mehrfach im Jahr

Jeder Mensch bekommt durchschnittlich zwei- bis viermal im Jahr eine Erkältung. Hochsaison hat sie vor allem in den in wenigen Wochen sicher einsetzenden kühlen Herbst- und später Wintermonaten. Der Grund dafür liegt vermutlich in der in diesen Jahreszeiten herabgesetzten Immunabwehr. Nicht zu verwechseln ist eine normale Erkältung mit einer echten Grippe, die durch spezielle Grippeviren verursacht wird. Während man bei Letzterer unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte, ist eine normale Erkältung meist harmlos und selbst in den Griff zu bekommen. Wenn sie nach ein bis zwei Wochen allerdings nicht abklingt und Komplikationen wie Augen-, Nasennebenhöhlen-, Ohren- oder Halsentzündungen dazu kommen, gehört die Behandlung jedoch auch hier in die Hände eines Arztes. Insgesamt sind es über 200 Viren, die für eine Erkältung sorgen. Diese Quälgeister befallen jeden von uns sogar im Schnitt 250 Mal im Laufe unseres Lebens. Bevor wir aber selbst merken, dass wir erkältet sind, vergehen noch einige wenige Tage – viel Zeit für die Viren, sich an weitere Personen in unserer Nähe zu heften und dort zu wüten.

Verlauf

In den meisten Fällen gelangen die Erreger über die Nasen- oder Mundschleimhaut in unsere Atemwege und breiten sich dort über den Organismus aus. Und genau dort, wo die Viren ihr fieses Spiel beginnen, ist auch die Immunantwort des Körpers hier am stärksten. So individuell Erkältungen auch sind, der Verlauf ist zumeist sehr ähnlich. Spüren Sie schon ein leichtes Kribbeln und Kratzen im Hals? Das ist die Schleimhaut. Der ideale Ort für die Vermehrung und Verbreitung der Viren. Von hier geht es in Richtung Nase, schließlich der Husten. All dies kommt in unterschiedlichsten Ausprägungen vor und sollte nach etwa zehn Tagen verschwunden sein.

Saubere Hände

Um erst gar nicht mit den Erregern näher in Kontakt zu kommen, gibt es eine einfache Lösung: das strikte Händewaschen. Vor allen Mahlzeiten, nach dem Nachhausekommen, nach dem Toilettengang und nachdem man mit Tieren in Kontakt war, ist das Händewaschen wichtig. Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmen Wasser abspülen, gründlich einseifen und dann zwischen den Fingern und der gesamten Hand verteilen – abspülen, fertig. Etwa 30 Sekunden, die schützen. Und übrigens: immer nach dem Waschen cremen, nicht umgekehrt. Aber: Regelmäßiges Händewaschen schützt zwar vor Krankheitserregern, doch übertreiben sollte man es damit nicht. So warnt Prof. Detlef Goelling vom Forschungsunternehmen Organobalance davor, durch aggressive Reinigung wie zum Beispiel mit typischen Desinfektionsmitteln neben den schädlichen Keimen auch viele gesunde Bakterien zu beseitigen. Wenn man die gesunde Hautflora zerstöre, »schafft man Platz für pathogene Stämme, die sich auf der Haut einnisten«, betont Goelling. Das kann zu Hautentzündungen führen.

Prophylaxe

Auch eine wirkungsvolle Prophylaxe gegen Erkältungsviren ist möglich. Bringen Sie Ihr Immunsystem auf Trab, damit es gut und schnell auf Erreger antworten kann. Sport ist dafür perfekt. Egal wie kalt oder ungemütlich, eine Sportart an der frischen Luft geht immer, und wenn es »nur« ein intensiver Spaziergang ist. Aber: Bewegen Sie sich draußen. Die Fitness-Tempel sind zwar toll für körperliche Ertüchtigung bei miserablem Wetter, dennoch empfehlen wir Ihnen, sich lieber aufzuraffen und es draußen zu versuchen. Es lohnt sich meist mehr. Schließlich noch die Ernährung. Essen Sie sich gesund, wobei »gesund« besser durch »ausgewogen« ersetzt werden sollten.

Wichtig: Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum. Das ist nicht nur gut für den eigenen Körper, sondern entlastet auch unsere Umwelt. Denken Sie daran, dass man etwa Stress nicht mit einer Currywurst bekämpft, sondern mit Salaten, mit Beeren und mit Nüssen. Diese enthalten viel Magnesium. Ein Mineral, das unsere Nerven »massiert« und uns gelassener werden lässt. Und wer an der Arbeit leistungsfähig bleiben möchte, der sollte sich ebenfalls an Gemüse halten. Zudem sind Hülsenfrüchte immer ein gutes Mittel, wenn es gilt, die mentale Belastung im Zaum zu halten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt sogar fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag. Aber keine Angst, das macht Sie noch nicht zu einem Vegetarier –
wobei dies auch keine schlechte Idee wäre – sondern wir sprechen in diesem Fall von etwa 700 Gramm. Das schaffen Sie spielend.

Curcumin kann Viren töten

Von |2020-08-31T11:35:20+02:00September 1st, 2020|

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Crystalswiss AG
Lindenstrasse 16
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Curcumin kann Viren töten

Ein Laborversuch kam zu dem Schluss, dass Curcumin Viren töten kann. Ob das auch beim Menschen funktioniert und bei welchen Viren, muss noch erforscht werden. Viele lindernde und heilende Eigenschaften der indischen Kurkuma-Pflanze sind bereits bekannt. Aber jetzt haben Forscher des Institute of Bioengineering in Wuhan, China, herausgefunden, dass dieser natürliche Wirkstoff dazu beitragen kann, bestimmte Viren zu eliminieren. Es wurde zunächst nur in einer Zellstudie im Reagenzglas gezeigt, dass Curcumin die Vermehrung einiger Virustypen hemmt, einschließlich Dengue-Virus, Hepatitis B und Zika-Virus. Es wurde auch festgestellt, dass Curcumin eine Reihe signifikanter biologischer Wirkungen hat, einschließlich antitumor-, entzündungshemmender und antibakterieller Aktivitäten. Die Forscher hoffen nun, ihre Forschung am lebenden Objekt fortzusetzen und anhand eines Tiermodells zu beurteilen, ob die hemmenden Eigenschaften von Curcumin in einem komplexeren System sichtbar sind.

Hoffnung auch bei Corona?

Die chinesischen Forscher vermuten, dass bestimmte Inhaltstoffe im Curcumin in der Lage sind, das Virus direkt abzutöten, bevor es die Zelle infizieren kann, indem es sich in die Virushülle integriert. So „inaktivieren“ sie das Virus. Dadurch, dass es den Stoffwechsel von Zellen verändert, verhindert es gleichzeitig das Eindringen der Viren. Komplementärmediziner und Heilpraktiker Forscher raten bereits jetzt dazu, das menschliche Immunsystem mit Curcumin zu schützen und zu stärken und zahlreiche Erfahrungsberichte von Therapeuten und vor allem von Patienten bestätigen die positive und vor allem nebenwirkungsfreie Wirkung von Curcumin. Achten sollte man nur darauf, dass man nicht nur die viel gerühmte „Golden Milk“ oder einfach nur Küchenkurkuma einnimmt –
der Curcumin-Gehalt ist viel zu gering und noch geringer ist die Bioverfügbarkeit.

Curcumin weltweit erforscht

In der ayurvedischen Medizin Indiens ist die Verwendung von Kurkuma seit über 2.000 Jahren bekannt. Das beweisen die schriftlichen Aufzeichnungen im ayurvedischen Sushruta Samhita, einem medizinisches Kompendium, das in Sanskrit auf Palmblätter um 250 v. Chr. niedergeschrieben wurde und bis heute erhalten ist. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Kurkuma wurde damals durch einfaches Beobachten überwacht. Kurkuma war und ist seit jener Zeit besonders in Indien weit verbreitet. Öle und Arzneigemische wurden aufgrund von Erfahrungen immer wieder angepasst und weiterentwickelt und die analytische und klinische Forschung wurde spätestens durch Avicenna (um 1000 n. Chr.), jenem bedeutenden persischen Arzt, Physiker, Philosoph und Wissenschaftler, der spätestens seit dem Bestsellerroman „Der Medicus“ einem breiten Publikum bekannt ist, etabliert.

Erst in den letzten 30 Jahren ist Kurkuma in den Fokus der internationalen Forschung geraten und es gibt mittlerweile Tausende von wissenschaftlichen Forschungsarbeiten und Studien, die sich mit den Wirkstoff der Pflanze, der wichtigste davon ist das Curcumin, und seiner Wirkungsweise, bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern beschäftigen. Man kann wohl sagen, dass keine andere Pflanze weltweit so großes Interesse gefunden hat wie Kurkuma.

Palliativpflege

Von |2020-08-31T11:30:14+02:00September 1st, 2020|

Palliativpflege

Die Palliativpflege begleitet Patienten, bei denen kaum oder keine Aussicht auf Heilung besteht. Neben der Pflege und der Linderung geht es auch um seelischen Beistand. „Palliativ“ stammt von dem lateinischen Wort pallium ab und bedeutet „mantelartiger Überwurf“. Palliativversorgung bedeutet somit, dass der Betroffene umhüllt und beschützt werden soll. Palliativpatienten leiden an unheilbaren, fortschreitenden (progredienten) Erkrankungen wie Krebs, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Demenz, AIDS, oder Parkinson. Eine heilende (kurative) Therapie ist nicht mehr möglich und die Lebenserwartung ist begrenzt. In der Palliativversorgung geht es aber nicht mehr darum, welche Krankheit ein Patient hat – der Blick richtet sich auf die Symptome und deren Linderung. In der Palliativversorgung geht es um die umfassende Betreuung von Menschen mit nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankungen bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung. Das oberste Ziel ist die Linderung ihrer Beschwerden und die Steigerung ihrer Lebensqualität.

Die Würde des Patienten

Die Würde des Patienten ist immer zu respektieren. Seine Selbstbestimmung und Autonomie sind zu achten und seine Bedürfnisse sollten im Vordergrund stehen. Die Bedürfnisse können körperlicher, psychischer, sozialer und spiritueller Natur sein, z.B. dass er seine letzten Angelegenheiten regeln kann, schmerzfrei ist, Angehörige und Freunde bei ihm sein können, dass er auch zu Hause sterben oder beten kann, wenn ihm danach ist. Die Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen sollte immer individuell und multiprofessionell sein. Sie reicht über den Tod hinaus, bis in die Trauerphase. Wichtig ist der Vertrauensaufbau: Das erfordert einen offenen und ehrlichen Umgang aller Beteiligten miteinander. Insbesondere auch mit dem Thema Sterben und Tod. Der Patient soll sich sicher, geborgen und ernst genommen fühlen.

Ziel: ganzheitliche Linderung

Palliativpatienten leiden oft nicht nur körperlich. Sie leiden auch an psychischen, sozialen, seelischen und finanziellen Folgen ihrer Krankheit. Ziel der Palliativversorgung ist deshalb, neben den körperlichen Beschwerden einer unheilbaren Krankheit auch psychische Probleme (Angst, Trauer) und soziale Schwierigkeiten (Einsamkeit, Kommunikation, Einkommensverlust) zu lindern und die letzte Lebenszeit lebenswert zu machen. Deshalb müssen alle Helfer (z.B. Ärzte, Pflegende, Ehrenamtliche, Angehörige, Seelsorger oder Sozialarbeiter) und alle Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Palliativstationen oder Pflegedienste) zusammenarbeiten.

Quälende Symptome können alles andere überdecken. Deshalb steht im Mittelpunkt der medizinischen Behandlung eines Palliativpatienten die Linderung von Beschwerden (Symptomkontrolle) wie Schmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Atemnot. Wenn die Lebensdauer begrenzt ist, können manche Symptome wirksamer bekämpft werden, weil man z.B. nicht mehr auf Spätfolgen von Medikamenten achten muss, deshalb werden zum Teil auch sehr starke Medikamente eingesetzt. Einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität leisten Pflegende, spezialisierte Therapeuten und Angehörige. Massagen und Mobilisierung, Entspannung und Kräftigung, Mund- und Körperpflege, Raumklima, Ernährung, Versorgung von Wunden, richtige Lagerung des Patienten, sind hier oft zentrale Themen. Einerseits geht es um die Erleichterung von Beschwerden, andererseits um das Wiedergewinnen von Normalität und Alltag.

Dauer und Kosten

Der Aufenthalt auf einer Palliativstation ist zeitlich begrenzt. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei zehn bis 14 Tagen. Deswegen ist es sinnvoll, sich schon vor der Aufnahme um eine Folgebetreuung zu kümmern. Hospize sind eine Sonderform zwischen der ambulanten Palliativpflege zu Hause und der Palliativpflege im Pflegeheim. Hospize sind für Sterbende die letzte Herberge. Alles, was Krankenhaus-Atmosphäre schafft, wird in einem Hospiz jedoch möglichst vermieden – bis auf die für den Sterbenden notwendige medizinische und pflegerische Ausstattung. In einem Hospiz arbeiten interdisziplinäre Teams, bestehend aus Pflegepersonal, Ärzten, Sozialarbeitern, Psychologen, Psycho- und Physiotherapeuten, freiwilligen Begleitern und Vertreter aller Glaubensrichtungen. Manche Hospize bieten auch die Möglichkeit, Patienten nur tagsüber zu versorgen. Im Hospiz können Menschen ihre ganze noch verbleibende Lebenszeit verbringen.
Seit 2007 hat in Deutschland per Gesetz jeder Todkranke das Recht, bis zum Tod palliativ versorgt zu werden. Deswegen übernimmt die Krankenkasse die palliative Versorgung durch den Hausarzt, Schmerztherapeuten oder Palliativmediziner. Auch die häusliche palliative Pflege wird von der Krankenkasse getragen.

Blutblasen richtig behandeln

Von |2020-08-31T11:32:30+02:00September 1st, 2020|

Blutblasen richtig behandeln

Eine Blutblase ist schmerzhaft, aber eigentlich ungefährlich, wenn sie keine Keime verunreinigen. Das ist das Problem beim Aufstechen. Blutblasen treten besonders gerne an den Fingern, den Händen oder an den Füßen auf, und zwar immer dann, wenn das betroffene Körperteil zu sehr beansprucht wird. Wer es also bei der Gartenarbeit übertreibt und mehrere Tage hintereinander mit dem Spaten arbeitet, der muss mit einer Blutblase am Finger oder im Handteller rechnen. Das Gleiche gilt auch für alle, die gerne zu Fuß unterwegs sind und dabei zu enge Schuhe tragen, denn dann bilden sich Blutblasen häufig an den Füßen. Eine Blutblase entsteht immer dann, wenn die Haut über einen längeren Zeitraum einer intensiven Reibung ausgesetzt wird. Durch diese Reibung löst sich dann die obere Schicht der Haut ab und es entsteht eine Lücke zwischen der Oberhaut, der sogenannten Epidermis, und der Lederhaut, der Dermis. Diese Lücke füllt sich dann entweder mit Wundwasser oder eben mit Blut.

Der kleine Unterschied

Gibt es einen Unterschied zwischen einer mit Gewebewasser gefüllten und einer mit Blut gefüllten Blase? Den gibt es und er bezieht sich nicht nur auf die Art der Füllung, sondern auch auf den Grad der Hautschädigung. In der Lederhaut sind die ersten Blutgefäße der Haut zu finden und diese Gefäße werden beschädigt, wenn sich eine Blutblase bildet. Aus den beschädigten Gefäßen dringt Blut in den Zwischenraum, der die Oberhaut von der Lederhaut trennt und das sorgt für Schmerzen. Ein weiterer Unterschied zwischen Wasser- und Blutblase besteht im Heilungsprozess, denn da sich die Haut ständig erneuert, heilt eine mit Gewebewasser gefüllte Blase deutlich schneller als eine Blutblase, bei deren Bildung die Haut tiefer geschädigt worden ist.

Aufstechen oder nicht?

Die meisten Blutblasen verursachen einen unangenehmen Druck und schmerzen bei jeder noch so kleinen Berührung. Wenn das der Fall ist, dann wächst das Bedürfnis, die Blutblase zu öffnen, um so den Druck und damit auch die Schmerzen zu beenden. Beim Öffnen einer Blutblase sollte man jedoch immer vorsichtig sein, denn wenn die Blase unsachgemäß geöffnet wird, dann drohen eine Infektion und im schlimmsten Fall sogar eine Blutvergiftung. Bei großen Exemplaren lautet die Devise: Nicht selbst herumdoktern, sondern lieber den Arzt ranlassen: Große Blutblasen entstehen durch Reibung und sollten ausschließlich vom Dermatologen behandelt werden. Eine große Blutblase sollte nur unter sterilen Bedingungen beim Arzt geöffnet werden. Der Mediziner sticht mit einer Nadel in den Blasenrand, fängt das Blut mit einem sterilen Tupfer auf und verbindet die Stelle. Die Heilungsdauer beträgt zwischen drei und sieben Tagen, je nach Patient. Kleine Blutblasen sollten dagegen geschlossen bleiben und mit einem Pflaster abgedeckt werden.

Selber öffnen?

Wer es nicht lassen kann und partout nicht zum Arzt will, sollte eine kleine Blutblase mit Umsicht so öffnen: Die Nadel muss mit Reinigungsalkohol steril gemacht werden. Nach dem Öffnen muss das Blut vollständig aus der Wunde abfließen. Die Wunde muss mit einer Tinktur beispielsweise aus Spitzwegerich oder Teebaumöl gereinigt werden. Je nach Größe der Wunde schützt entweder ein Pflaster oder ein Verband vor einer möglichen Infektion. Die obere Hautschicht sollte auf keinen Fall abgeschnitten werden, denn sie bietet einen zusätzlichen Schutz. Sollte sich die Haut röten oder die betroffene Körperstelle anschwellen, dann muss auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Pflaster drauf

Die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden. Um die Wunde vor einer erneuten Reibung zu schützen und weitere Schmerzen zu verhindern, sollte zumindest die ersten Tage nach dem Öffnen der Blase ein Pflaster getragen werden. Damit es nicht zu einer Schwellung kommt, sind Eiswürfel, die die Wunde kühlen, sehr hilfreich und auch Salben haben einen entzündungshemmenden und kühlenden Effekt. Besonders geeignet sind Salben aus Ringelblumen und Aloe Vera.
Neben dem Aufstechen gibt es noch die Möglichkeit, die Blutblase auszutrocknen und dabei können einige Hausmittel helfen. Knoblauch und Gurken und Kurkuma mit Honig gehören zu diesen Hausmitteln, mit denen die Blase schnell austrocknet. Gurken enthalten Kieselsäure, die die Haut gut heilen lassen und es reicht schon, eine Gurkenscheibe jeden Tag für einige Minuten auf die Blase zu legen, damit sie austrocknen kann. Der Knoblauch wird nur klein gehackt, mit ein wenig Olivenöl verrührt und dann als Paste auf die betroffene Körperstelle gestrichen. Zwanzig Minuten muss die Paste einwirken und nach wenigen Tagen gehört die Blutblase der Vergangenheit an.

Blutdruck im Griff

Von |2020-08-31T11:22:29+02:00September 1st, 2020|

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Blutdruck im Griff

Bluthochdruck ist eine der größten Gefahren für unseren Körper. Eine Fülle von Herz-Kreislauf- und weiteren Erkrankungen werden dadurch ausgelöst oder unterstützt.

Arterielle Hypertonie oder einfach nur Hypertonie ist die fachlich korrekte Bezeichnung für Bluthochdruck. Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Blutdruck auf oder über dem Wert von 140 mm Hg liegt. Hypertonie ist in nahezu allen Industrienationen weit verbreitet und fällt unter die Bezeichnung „Wohlstandskrankheit“. In Deutschland informiert die Deutsche Hochdruckliga Patienten, Ärzte sowie den Gesetzgeber und setzt sich für die Forschung in diesem Bereich ein. Etwa 35 Millionen Deutsche leiden laut der Hochdruckliga an Hypertonie, aber nur circa die Hälfte der Betroffenen weiß davon. Wird die Krankheit diagnostiziert, können die Blutdruckwerte von ungefähr 10 Prozent der Patienten wieder normalisiert werden.

Schleichfahrt

Je älter man wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, an Hypertonie zu erkranken. Betrachtet man die Altersklasse der 60-Jährigen und darüber, ist im Durchschnitt jeder Zweite davon betroffen. Aber auch in jungen Jahren ist man davor nicht gefeit. Das zunehmende Übergewicht von Kindern und der starke Bewegungsmangel sind Gründe, auch als Jugendlicher an Hypertonie zu erkranken. Darüber hinaus gibt es noch weitere Faktoren, die den Blutdruck von seinen Idealwerten von 120/80 mm Hg nach oben abweichen lassen.

Erste Symptome und Diagnose

Typisch für Bluthochdruck sind die allgemeinen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Herzklopfen oder auch Schwindel und Nervosität. Leiden Sie dauerhaft unter diesen, müssen Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und dies untersuchen lassen. Erst recht, wenn sich zu diesen Beschwerden plötzliche Taubheitsgefühle einer Körperseite oder auch Sehstörungen mit Doppelbildern bemerkbar machen, muss sofort der Arzt aufgesucht werden; unter Umständen kann ein Schlaganfall bevorstehen. Die Diagnose beim Arzt ist unproblematisch. Neben der akuten Blutdruckmessung wird bei Verdacht eine Langzeitmessung initiiert und weitere Risikofaktoren untersucht.

Kampf der Hypertonie

Neben vielen unterschiedlichen Wirkstoffen in rezeptpflichtigen Medikamenten können wir alle durch eine gesunde Lebensweise dem Bluthochdruck vorbeugen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit weniger Fleisch, dafür umso mehr Obst und Gemüse, ist dabei ebenso hilfreich wie regelmäßiger Sport. Gerne ein Ausdauersport wie Schwimmen, Laufen oder Radfahren. Diese Sportarten kann man Stück für Stück intensivieren und in jedem Ausgangszustand beginnen. Ein Vorabcheck beim Arzt klärt zudem, was sich Nichtsportler zutrauen dürfen. Darüber hinaus sind auch Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss wenig hilfreich. Stark Raucher finden Hilfe bei unterschiedlichen Maßnahmen zur Entwöhnung. Vielfach kann die eigene Krankenkasse helfen, die richtige Maßnahme zu finden. Und beim Alkoholkonsum sollten die Tage mit einem Bier oder Wein die Ausnahme in der Woche sein. Genießen Sie ruhig ein Glas, dies aber bewusst und mit Verstand.

Das hilft

Neueste Studien haben zudem gezeigt, dass Arginin und Ornithin extrem hilfreich sein können. Arginin ist als Aminosäure an vielen wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Aus ihr entsteht unter anderem EDRF, welches zu einer Gefäßerweiterung führt – was wiederum den Blutdruck sinken lässt. Ähnlich das Ornithin. Gleichfalls eine Aminosäure entsteht es beim Abbau von Arginin. Beide zusammen sind sowohl für einen gesunden Stoffwechsel relevant als auch dafür, dass die Gefäße bestens durchblutet werden und auch beim Muskelaufbau im Sport werden sie gemeinsam eingesetzt. Und auch das richtige Maß an Schlaf ist gut gegen Bluthochdruck, wer zu wenig schläft, erhöht sein Risiko auf Bluthochdruck. Das ergab eine Studie eines US-amerikanischen Forscherteams aus Ohio aus dem Jahr 2008. Danach haben Jugendliche, die nachts weniger als 6,5 Stunden schlafen, ein 2,5 Mal so hohes Risiko, an Hypertonie zu erkranken, wie Gleichaltrige, die mehr schlafen. Bei nächtlichen Schlafstörungen ist die Wahrscheinlichkeit für Hypertonie sogar um den Faktor 3,5 erhöht. Im Alter zwischen 13 und 16 Jahren liegt der Schlafbedarf bei etwa 9 Stunden. Wird dieser durch eine mangelhafte Schlafqualität gestört, kann dies den Blutdruck ansteigen lassen, was sich wiederum später als handfeste Hypertonie niederschlagen kann. Und nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene profitieren ganz eindeutig von gutem, ausreichenden Schlaf.

Ein wahrer Alleskönner

Von |2020-07-30T11:04:45+02:00Juli 31st, 2020|

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allessenz GmbH
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Ein wahrer Alleskönner

Aloe vera gehört botanisch zu den Spargelartigen, hat aber gesundheitlich weit mehr zu bieten als das königliche Gemüse. Und dies ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Die Geschichte ist voll von Lobpreisungen auf die Aloe. So sollen bereits Cleopatra und Nofretete um die Wirkung der Pflanze gewusst haben und Alexander der Große soll die Verletzungen seiner Krieger mit ihrem Saft auskuriert haben. Christoph Kolumbus schließlich führte Blumentöpfe voll mit ihr auf seinen Schiffen über die Weltmeere. Im Europa der Moderne aber spielt die Aloe vera hauptsächlich im Beauty-Bereich eine Rolle, obgleich einige gesundheitsfördernde Funktionen offensichtlich sind.

Die Pflanze

Zur Familie der Aloe vera Pflanzen zählen über 300 verschiedene Arten und in den Blättern der Wüstenpflanze befindet sich ein Wasserspeicher, der rund 160 Wirkstoffe enthält. Das aus den Blättern gewonnene Mark ist reich an Stoffen wie Vitaminen Mineralsalzen, Aminosäuren, Enzymen und verdauungsfördernden Fermenten. Die echte Aloe vera übrigens trägt die Bezeichnung »Aloe vera Barbadensis Miller«. Deren Mark ist es, welches erst nach einer Reifung zwischen 3 und 5 Jahren so wertvoll ist und dessen heilsame Naturkräfte gefragt sind. Wie wertvoll die Aloe ist, zeigt sich bereits bei der Ernte. Hier werden in aufwendiger Handarbeit die äußeren Blätter geerntet und dann die Haut getrennt. Es kommt das Mark zum Vorschein, welches schonend aus den Blättern herausgelöst wird.

Die Wirkung

Es gibt klinische Studien, die der Aloe und den Naturheilern in Mittelamerika oder in Indien, welche die Aloe seit jeher stark einsetzen, durchaus recht geben. Das frische Gel kann oberflächliche Verletzungen der Haut durch darin befindliche Kohlenhydrate wie Acemannan helfen, schneller zu heilen und die ebenso enthaltene Salizylsäure hemmt Entzündungen. Ursächlich ist auch das enthaltene Enzym Bradykinase. Dieses wirkt schmerzstillend, beruhigt die Haut und entfaltet so bei Wunden eine heilende Wirkung. Zudem wird die Aloe in der alternativen Medizin auch anderweitig eingesetzt. So soll das Gel den Hustenreiz stillen und im Körper eine keimtötende und schmerzstillende Wirkung bewirken und selbst das Zellwachstum soll durch deren Wirkstoffe beschleunigt werden.

Weiterhin ist das Gel der Aloe vera in Teilen der Dermatologie wichtig, da es erschlafftes Gewebe regenerieren helfen soll und so im Anti-Aging-Bereich immer wieder gerne empfohlen wird. Weitere enthaltene Stoffe sind etwa Lignine; diese dringen leicht in obere Hautschicht ein und können dort beruhigend und entzündungshemmend wirken. Außerdem Saponine. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Körper sich gegen Pilze und Bakterien zur Wehr setzen muss. Weitere entzündungshemmende Inhaltsstoffe sind Isoflavonoide, diese wirken aber nicht primär, sondern aktivieren erst Enzyme, die dann Entzündungen hemmen können. Und auch die atherischen Öle in der Aloe vera spielen eine Rolle. Sie regen den Stoffwechsel an und wirken antibiotisch sowie entgiftend.

Welche Produkte anwenden?

Inwieweit allerdings die Haut tatsächlich von den Wirkstoffen der Aloe vera profitiert, das hängt von einigen Faktoren ab. In erster Linie geht es darum, wie lange ein Aloe-Produkt auf der Haut verbleiben kann, um seine Wirkstoffe an diese abzugeben. Werfen wir einen Blick beispielsweise auf Duschgels oder Shampoos, dann wird schnell deutlich, dass eine Wirkung bei solchen Produkten eher zweifelhaft ist, da diese viel zu schnell wieder vom Körper durch Abbrausen entfernt werden. Viel besser geeignet sind Körpercremes und -lotionen. Sie ziehen in die Haut ein und können so viel besser wirken. Gerade jetzt im Sommer spielen hochwertige Hautpflegeserien auf Basis von Aloe vera ihr Können aus.

Der Grund: übermäßiges Sonnenbaden. Leider ist immer noch nicht bei allen Menschen angekommen, dass unsere Haut ein sehr sensibles Organ ist. Wer sich in dieser Jahreszeit zu lange der Sonne aussetzt, der riskiert sogar schwere Hautschädigungen. Daher ist es umso wichtiger, sich gut und intensiv zu schützen. Am einfachsten geht dies mit entsprechender Kleidung, dazu noch aureichend und wirksam Sonnenschutz auftragen, dann macht der Sommer Spaß. Aber nicht immer denkt man auch daran und dann kommt das große Brennen – der Sonnenbrand ist da. Umso wichtiger, dass in diesem Fall Aloe-vera-Gels zur Hand sind. Schnell macht sich der kühlende Effekt bemerkbar und wird die Haut beruhigt. Die geschädigten Hautschichten bekommen die Nährstoffe, die sie benötigen, um sich wieder revitalisieren zu können. Bedenken Sie aber, dass es erst gar nicht zum Sonnenbrand kommen sollte – ein hochwertiges Aloe-vera-Gel hilft der Haut das ganze Jahr und nicht nur im Ernstfall.

Im Blickpunkt: Haarbalgmilben

Von |2020-07-30T10:50:02+02:00Juli 31st, 2020|

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Agenki GmbH
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Im Blickpunkt: Haarbalgmilben

Rosacea ist eine chronische Hauterkrankung, bei dem das Hautmikrobiom nicht intakt ist. Eine Ursache dafür könnten Haarbalgmilben sein. Rosacea mit plötzlich auftretenden anhaltenden Rötungen, entzündlichen Knötchen und Eiterpickeln im Gesicht lässt rund 10 Millionen Menschen in Deutschland leiden. Weitere Sympto-me sind sichtbare feine Äderchen im Bereich von Wangen, Nase, Stirn und Kinn, neben den schon erwähnten Knötchen und Pickeln. Das Ganze tritt oft auch schubweise auf. Die meisten Betroffenen haben eine besonders empfindliche Haut, die auf bestimmte innere und äußere Einflüsse, wie zum Beispiel auf bestimmte Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten und Kosmetika reagieren.

Die Krankheit tritt erstmals zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auf, ist aber am häufigsten bei Männern und Frauen ab 30 Jahren zu beobachten. Die Auslöser dieser Symptome sind vielfältig. Dazu gehören Stress, Medikamente, Kosmetika und Sonne, aber auch Sport, Alkohol, scharfe Gewürze oder heiße Getränke. Durch sie wird das Erröten der Haut verstärkt und somit auch das Leben der Betroffenen deutlich eingeschränkt. Man geht dabei davon aus, dass das Hautmikrobiom nicht im Gleichgewicht ist. Dabei spielen „böse“ Bakterien wie etwa der Entzündungskeim Staphylococcus Aureus zusammen mit den „guten“ und nützlichen Hautbakterien die Hauptrollen. Sind beide Gruppen im Gleichgewicht, geht es der Haut gut. Aber es gibt einen weiteren entscheidenden Mitspieler bei der Hautkrankheit Rosacea: die Haarbalgmilbe.

Winzige Mitbewohner

Die Ursachen von Rosacea werden unterschiedlich diskutiert: das Immunsystem, Bakterien (Staphylococcus aureus) und Haarbalgmilben (Parasiten in den Hautporen). Letztlich ist immer das lokale Immunsystem, auch Hautmikrobiom genannt, der Haut betroffen, durch das Parasiten und Bakterien leichtes Spiel haben. Die Haarbalgmilben (Demodex folliculorum und Demodex brevis) sind winzig und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Die Demodex-Milben leben in Haarfollikeln sowie Talgdrüsen und ernähren sich von Schweiß und Talg.

Bei normalem Vorkommen unterstützen die Milben die Talgproduktion und dienen damit dem Schutz der Haut vor äußeren Umwelteinflüssen und Chemikalien. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Haare und die oberste Hautschicht geschmeidig bleiben. Bei fast jedem Menschen kommen sie an Kinn, Stirn, Wangen, Schläfen und Nase vor und sind in der Regel harmlos. Allerdings zeigen sich bei vielen der von Rosacea Betroffenen deutlich mehr Milben als beim Rest der Bevölkerung. Daher liegt der Schluss nahe, dass Demodex-Milben ebenfalls ein Auslöser für Rosacea sein können. Auch hier zeigt sich, dass ein ökologisches System, ganz gleich, wie klein es auch sein mag, vom Gleichgewicht der Kräfte profitiert. Nimmt die Anzahl der Milben überhand, dann reagiert die Haut mit einer Immunantwort darauf. Die dann gebildeten Antikörper gegen die Milben lösen eine entzündliche Reaktion auf der Hautoberfläche aus.

Richtig pflegen

Bei der Pflege der geplagten Haut sollte ein Ziel sein, dass sich auch die Zahl der Haarbalgmilben verringert. Einfache Feuchtigkeitsprodukte reichen nicht aus, weil das Gleichgewicht der Hautbakterien gestört ist. Bei Sonnenschutzprodukten sollte man darauf achten, dass der hohe Lichtschutzfaktor nur auf mineralischer Grundlage wie Titaniumdioxid oder Zinkoxid basiert. In Kombination mit beispielsweise Schwefel, Mikrosilber und weiteren Extrakten von hautschutzfördernden Bakterien können solche Produkte das Hautmikrobiom positiv beeinflussen, auch Silikonöle oder Glycerin haben sich als Grundlage in hochwertigen Pflegeprodukten bewährt.

Geduld und Wissen

Bei der Hautregeneration braucht es zudem Geduld. Erfolgreiche Produkte beseitigen die Ursachen der Entzündung und dies über mehrere Phasen. Wer es gewohnt ist, sofort nach dem Eincremen eine Verbesserung der Haut zu erwarten, der wird enttäuscht sein – das Gegenteil ist der Fall, es kommt zuerst zum „Bad Skin Day“, also einer Verschlechterung. Die betroffene Haut ist zuerst überfordert mit der Masse an Haarbalgmilben, so dass sie sich erst 7 bis 14 Tage lang an die aufgetragene Creme gewöhnen muss, bevor es zu signifikanten Verbesserungen kommen kann.

Dazu muss man einfach wissen, dass eine solche Reaktion durchaus erwünscht ist und es sich keineswegs um eine Unverträglichkeit oder Allergie handelt. Die Schwierigkeit hierbei besteht auf Seiten der Anwenderinnen und Anwender. Man muss es aushalten und weiter fleißig cremen. Besonders wichtig dabei ist der großflächige Einsatz der Produkte. Um den Milben keine Chance zum Wandern und Überleben zu geben, muss man unbedingt bis zum Haaransatz oder unter das Kinn cremen. In der letzten Phase zeigt sich dann ein ausgeglichenes Hautbild, einstmals trockene Haut ist nicht mehr trocken, fettige Haut nicht mehr fettig.

Atemwegsinfektionen

Von |2020-07-30T11:01:51+02:00Juli 31st, 2020|

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Atemwegsinfektionen

Die oberen Atemwege sind die ersten Einfallstore für Viren. Infektionen können sich von hier in den gesamten Körper verteilen. Zwei große Bereiche bezeichnen unsere Atemwege: die oberen sowie unteren. Zu den oberen Atemwegen gehören Mund- und Nasenhöhle, Nasennebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf. All die Organe, die quasi nur für den Transport der gesamten Atemluft benötigt werden. Schließlich noch die unteren Atemwege, hier findet der eigentliche Gasaustausch statt. Hierzu zählen die Luftröhre sowie die Bronchien; sie führen zu den Alveolen in der Lunge. Wenn Schnupfen oder Nebenhöhlenentzündungen chronisch werden, dann ist große Vorsicht geboten. Besser also darauf achten, dass die oberen Atemwege fit sind.

Wenn die Nase läuft

Nasensprays erfreuen sich bei Schnupfengeplagten großer Beliebtheit, weil sie schnell wirken und bequem angewandt werden können. Sie enthalten meist sogenannte a-Sympathikomimetika, die die entzündete Nasenschleimhaut abschwellen lassen und die Sekretbildung hemmen. Bei längerer und häufiger Anwendung dieser Wirkstoffe kann allerdings die Schleimhaut austrocknen und geschädigt werden. Nicht selten schwillt nach dem Absetzen des Sprays die Nasenschleimhaut erneut und sogar stärker an als zuvor, weshalb einige Betroffene dann immer wieder zu Nasensprays greifen.

Um diese Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, nimmt man am besten Präparate, die lange wirken und nur ein- bis zweimal täglich angewandt werden müssen. Kommt es durch einen starken Schnupfen dazu, dass der Abfluss aus den Nebenhöhlen behindert wird, ist eine Nebenhöhlenentzündung meist nicht mehr weit. Eine Kieferhöhle, in der Bakterien kräftig vor sich hinbrüten können oder die von Viren befallen ist, ist ein Klassiker für eine eitrige Entzündung. Fieber, Kopfschmerzen und auch Zahnschmerzen werden davon oft ausgelöst. Hier hilft weniger die Selbstmedikation und auch keine Inhalation mehr – ein Arzt muss aufgesucht werden. Ist die Entzündung weit fortgeschritten, helfen zumeist nur noch Antibiotika.

Halsschmerzen

Kratzen im Hals oder Schmerzen beim Schlucken sind typische Symptome einer Erkältung. Halsschmerzen dauern in der Regel ein bis drei Tage. Wenn sie länger als eine Woche anhalten, das Atmen schwerfällt oder die Beschwerden sehr stark sind, empfehlen Apotheker einen Arztbesuch. Das gilt auch, wenn die Lymphknoten stark geschwollen sind („dicker Hals“), das Schlucken sehr weh tut oder die Körpertemperatur bei Erwachsenen auf 39 Grad oder mehr klettert. Ebenfalls ganz weit vorn auf der Liste der Atemwegsinfektionen rangiert die Mandelentzündung. Eine ansteckende Erkrankung, die über eine Tröpfcheninfektion weitergegeben werden kann. Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sind die Vorboten. Ist die Entzündung noch leicht, kann man durchaus selbst aktiv werden. Viel trinken hilft. Und halten die Beschwerden an, gilt auch hierbei: unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Immunsystem aktivieren

Nicht nur, wenn die oberen Atemwege von Viren und Bakterien attackiert werden, muss unser Immunsystem sofort anspringen. Denn egal, was wie den Körper herausfordert, nur ein gesundes und schlagkräftiges Immunsystem kann dagegen angehen. Und noch bevor man sich überlegt, wie einfache Nasen- oder Halsschmerzen richtig behandelt werden, kann man selbst noch etwas viel Besseres tun: Das eigene Immunsystem fit machen, um Angriffe schnell abzuwehren und erst gar keine weiteren Probleme zu bekommen. Dazu gibt es eine Fülle von guten und hilfreichen Tipps, einer davon ist sicherlich die Prophylaxe mittels Colostrum, dieses nämlich enthält Immunglobuline, die besonders wirksam sein können. Darunter versteht man Antikörper, die jeweils spezifische Funktionen besitzen. So wird die Immunantwort über IgM gestartet. Dieses Immunglobulin ist ein Frühantikörper.

Bedeutet: Er steigt nach einer Infektion sehr rasch an, verbraucht sich aber auch sehr schnell. In den oberen Schleimhäuten wird IgM immer prophylaktisch im Sekret gebildet. Und dieses ist etwa bei chronischem Stress oder schwerer körperlicher Belastung immer erniedrigt. Und genau diese Immunglobuline sind etwa in Colostrum enthalten, der Erstmilch der Kuh. Diese enthält noch mehr wichtige Inhaltsstoffe, welche in der Erkältungsprophylaxe eine Rolle spielen. Etwa Lactoferrin. Lactoferrin ist nicht nur gegen Bakterien wirksam, sondern auch gegen Viren, Pilze und Protozoen. Seine bakteriostatische Wirkung entsteht durch eine extrem starke Eisenbindungsfähigkeit. Und genau dadurch wird Bakterien deren lebensnotwendiges Eisen entzogen. Vorbeugen ist also durchaus möglich.

Trinkwasserfilter

Von |2020-08-31T11:38:33+02:00Juli 31st, 2020|

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Trinkwasserfilter

Immer mehr Zweifel werden laut, ob unser Trinkwasser tatsächlich so gut ist, wie immer behauptet wird. Was kann man als Verbraucher dennoch tun? Kaum ein Lebensmittel wird in Deutschland so gut überwacht wie Leitungswasser. Dafür sorgen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung, an die sich Wasserwerke halten müssen. Konkret bedeutet das: Leitungswasser darf keine Stoffe und Krankheitserreger in gesundheitsgefährdender Konzentration enthalten. Außerdem muss es „rein und genusstauglich“ sein. Die Stiftung Warentest hat jüngst die Qualität von deutschem Leitungswasser geprüft. „Das Ergebnis beruhigt“, heißt es im Testbericht. Kein Wasser sei gesundheitlich bedenklich. Dennoch machen immer wieder Gerüchte die Runde, das Wasser aus dem Hahn sei gar nicht so gesund, wie oft behauptet würde. Es sei mit Bakterien oder Blei belastet, enthalte womöglich Medikamentenrückstände oder sogar Nitrat aus Gülle. Zu allem Überfluss vermiese Kalk den Trinkgenuss.

Grenzwerte überschritten

Jedes Jahr gibt das Umweltbundesamt (UBA) einen Nitratbericht heraus. Es warnt davor, dass Trinkwasser teurer werden könnte – wegen des erhöhten Aufwands, das Nitrat herauszufiltern. Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschritten nach UBA-Angaben derzeit den Grenzwert von 50 mg/l. Grund sei die auf den Feldern aufgebrachten Gülle und Mist aus der intensiven Tierhaltung oder Mineraldünger für beispielsweise den Obst- und Gemüseanbau. Der Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge könnte dies die Trinkwasserkosten um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter erhöhen, eine vierköpfige Familie müsste dann bis zu 134 € im Jahr mehr bezahlen. Aus unzähligen Quellen gelangen auch andere Schadstoffe in das Grundwasser.

Einige Beispiele sind Nervengifte aus Fassadenfarben, die gegen Pilze und Algen verwendet und vom Regen ausgewaschen werden, aber auch Pflanzenschutzmittel finden sich immer wieder im Grund- und Trinkwasser. In den Kläranlagen können bei weitem nicht alle Stoffe aus dem Abwasser entfernt werden. Vor allem die Rückstände von Medikamenten, der Anti-Baby-Pille, Kontrastmittel und anderen Chemikalien (davon viele hormonähnliche Stoffe) können mit den biologischen Prozessen, die auf einen Abbau von biologischen Stoffen (Fäkalien, Tenside usw.) ausgerichtet sind, gar nicht oder nicht schnell genug abgebaut werden. Auch die Wasserleitungen im Haus bilden einen Biofilm aus unterschiedlichsten Bakterien, viele davon sind unschädlich, einige davon können aber auch ernste Gefahren darstellen wie Legionellen oder Pseumonaten.

Gibt es Alternativen?

Was sollte man tun? Klärwerke müssten nachrüsten, was hohe Kosten bedeuten würde und Hausleitungen müssten erneuert werden. Außerdem kann die Zusammensetzung des Wassers variieren, zum Beispiel gibt es in manchen Gegenden „hartes“ Wasser bzw. Wasser mit hohem Kalkgehalt. Gesundheitlich ist es unbedenklich, jedoch kann der Geschmack des Wassers sich verändern. Eine Alternative in diesem Fall bieten Wasserfilter, die dem Wasser seine Karbonhärte entziehen und es „weich“ machen. Durch diese Entkarbonisierung wird demnach der Calcium- und Magnesiumgehalt reduziert. Alle anderen Mineralien bleiben erhalten und tragen zu einer gesunden Ernährung bei.