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Diabetes und Hightech

Von |2020-03-02T11:54:35+01:00März 1st, 2020|

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Dexcom Deutschland GmbH
Haifa-Allee 2
55128 Mainz

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Diabetes und Hightech

Moderne Systeme erleichtern Menschen mit Diabetes den Alltag. Technik, die echte Lebensqualität schafft.

Die kontinuierliche Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM), ist eine Innovation, die Diabetes-Patienten entspannter und sorgenfreier leben lässt. Dabei wird
der Glukosewert mittels eines Sensors im Unterhautfettgebe alle fünf Minuten gemessen und auf das Smartphone oder auf andere Empfangsgeräte des Trägers übertragen – so auch bei Michael Bender.

Diagnose

In Michael Benders Familie hat man Erfahrung mit Diabetes. „Als ich Weihnachten 2010 vom Studium nach Hause kam, hat mein Vater sofort gemerkt, was los war. Ich habe damals total viel getrunken. Wir haben meinen Blutzucker gemessen, und siehe da, er war viel zu hoch“, erinnert sich der junge Lehrer. Ein Arzt bestätigte schließlich die Diagnose. Der heute 30-Jährige hat einen sehr seltenen Typ, wurde einige Zeit wie ein Typ-2-Diabetiker behandelt, seit vier Jahren nun schon wie ein Typ-1-Diabetiker. Seitdem kam es immer wieder zu nächtlichen Unterzuckerungen: „Ich hatte ein paar echt kritische Nächte, in denen ich es quasi in letzter Sekunde selbst gemerkt habe. Am Ende hatte ich regelrecht Angst einzuschlafen.“ Dazu kam seit Beginn des Referendariats der Stress in der Schule. „Meine Werte hatte ich nicht mehr so gut im Griff wie noch im Studium“, sagt Michael Bender. Abends war er dann oft so müde, dass er auf dem Sofa eingeschlafen ist und die letzte Insulingabe verschlafen hat.

rtCGM

Nach Beratung mit seinem Arzt entschied er sich, auf das Dexcom G6 umzusteigen. Dazu hat er eine Insulinpumpe kombiniert. „Seitdem ist wieder alles gut. Die Feineinstellung meiner Werte klappt, und die Angst vor dem Einschlafen ist auch weg. Ich vertraue meinem Gerät zu 99,9 %. Ich weiß, es warnt mich, bevor ich kritische Werte erreiche. Endlich kann ich mich voll und ganz auf andere Dinge konzentrieren.“ Damit meint Michael Bender zum Beispiel den Sport. Er radelt und joggt für sein Leben gern. „Beides ist jetzt viel entspannter und auch spontaner möglich als früher. Außerdem weiß ich jetzt, welche Auswirkungen Sport auf meine Werte hat. Bei mir verläuft der Zucker nämlich anders als in den Ratgebern beschrieben.“ Aber auch der Unterricht ist entspannter: „Das Handy liegt auf dem Schreibtisch, ich kann mich während meines Unterrichts in der Klasse bis zu sechs Meter davon entfernen.“ Die Kollegen und auch einige Schüler wissen um die Krankheit. „Ich gehe da offen mit um. Die Kollegen wissen, wo mein Notfall-Pen ist. Und für Schüler, die das gleiche Schicksal haben, bin ich eine Unterstützung – vor allem, wenn sie in der Pubertät sind und ihre Krankheit leugnen, weil sie nicht auffallen wollen.“

Körpererfahrung

Ebenso wichtig wie die richtige Diagnose und das individuell passende System zur Kontrolle von Blut- oder Gewebezucker ist es, den eigenen Körper richtig einzuschätzen und das Selbstwertgefühl aufzubauen. Denn, wer kennt es nicht, ab und an schreit es in uns nach Veränderung und wir haben das Gefühl, wir müssen sofort alles neu und alles anders machen: mehr Sport treiben, uns umweltbewusster verhalten oder endlich mal ein vernünftiges Buch lesen anstatt an der zehnten Realityshow im Fernsehenm kleben zu bleiben. Dann beginnen wir, uns Vorsätze zu überlegen und uns Ziele zu stecken, was wir – natürlich im besten Fall so schnell und effektiv wie möglich – an uns ändern wollen. Prinzipiell natürlich keine schlechte Idee, mal den eigenen Lebensstil zu überdenken, doch häufig stressen uns solche Vorhaben mehr, als dass sie uns zufrieden machen.

Deshalb sollten wir versuchen, lieber etwas tiefer stapeln und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass unsere wirklich tollen und sinnvollen Ideen auch in die Tat umgesetzt werden. Denn oft sind es schon die kleinen Schritte, die auf Dauer große Veränderungen mit sich bringen können. Das gilt natürlich auch für Menschen mit Diabetes. Ein paar kleine Durchhaltetricks seien an dieser Stelle verraten: Positiv formulierte Ziele erreichen wir besser. Alles, was nach Verbot klingt, frustriert uns nur. Der alte Spruch „Wer schreibt, der bleibt“ ist gar nicht so falsch. Die Ziele zu notieren kann also helfen. Genauso wie Verbündete uns unterstützen können. Die machen im Idealfall mit oder hören sich zumindest an, wie es uns ergeht. Und immer daran denken: „Rückfälle“ sind kein Weltuntergang. Einfach neu starten!

Sinnvolle und erreichbare Vorsätze

Fahren Sie öfter mit dem Fahrrad statt mit dem Auto. Verbringen Sie mehr Zeit mit Ihren Freunden. Seien Sie gnädiger zu sich selbst. Und ebenso: Lassen Sie keinen Vorsorge-Check ausfallen und stecken Sie sich kurzfristige Ziele. Etwa regelmäßig den eigenen Lebensstil mit der Dexcom G6-App dokumentieren oder Pushnachrichten der G6-App einstellen. Wichtig dabei: Dies alles muss auch gut eingehalten werden können und mittels rtCGM-System gut überprüft werden.

Knochenbruch vorprogrammiert

Von |2020-03-02T11:55:19+01:00März 1st, 2020|

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osteolabs GmbH
Wischhofstraße 1-3
Gebäude 1
24148 Kiel

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Knochenbruch vorprogrammiert

Ein wahrer „Klassiker“ im Alter: Osteoporose. Diese Erkrankung gilt laut Weltgesundheitsorganisation WHO zu den zehn häufigsten Erkrankungen weltweit.

Osteoporose: eine Diagnose, die niemand gerne gestellt bekommt und die etwa 6 Millionen Menschen allein in Deutschland betrifft. Im Zuge der Erkrankung nehmen Knochendichte und die Knochensubstanz ab und es kommt daher zwangsläufig zu Knochenbrüchen selbst bei nur kleineren Unfällen. Besonders Frauen leiden außergewöhnlich häufig darunter. Deutschlandweit kommt es aufgrund von Osteoporose zu mehr als 330.000 Frakturen pro Jahr. Ein Faktor, der den Knochenschwund begünstigt, ist der Mangel an Vitamin D. Ein Vitamin, welches in der Haut und unter UV-Einwirkung gebildet wird. Daher wurde die aktuelle Leitlinie zur Osteoporose-Therapie des Dachverbands Osteologie (DVO) angepasst und eine erhöhte Menge dieses sogenannten „Sonnenvitamins“ zusätzlich aufgenommen.

Besser Vorbeugen

Anstatt verstärkt in die Prophylaxe dieser Krankheit zu investieren, werden mehr als 90 Prozent der Krankheitskosten für die Behandlung der Frakturen ausgegeben und gerade einmal fünf Prozent für die medikamentöse Verhinderung der Osteoporose. Zahlen, die laut Dr. Hermann Schwarz, dem ehemaligen Vorsitzenden des Dachverbandes Osteologie (DVO), zum Nachdenken aufrufen sollten. „Mit einer Prävention und Therapie gemäß dem aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse könnten rund 100.000 schwere Hüft- und Wirbelbrüche verhindert werden. 20.000 Menschen pro Jahr könnten acht Jahre länger leben“, so der Mediziner.

Neueste Studien

Vitamin D ist das wichtigste Instrument im Kampf gegen Osteoporose, dies ist das Fazit nach Auswertung von 2.700 neu publizierten Studien. Besonders in der Basistherapie spielt die ausreichende Zufuhr von Vitamin D eine wesentliche Rolle. Dieser essenzielle Nährstoff hat für unseren Körper viele unglaublich wichtige Funktionen. Knochenbau und Zähne profitieren von Vitamin D; es fördert die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm, die Rückaufnahme des Kalziums aus der Niere sowie die Einlagerung von Kalzium in den Knochen. Wir nehmen Vitamin D mit der Nahrung auf und können es unter Sonnenlicht selbst bilden. Gerade Letzteres ist in der dunklen Jahreszeit ein großes Problem. Bei Menschen, die über ausreichend Vitamin D verfügen, befindet sich das Knochengewebe in einem kontinuierlichen Prozess der Erneuerung und des Umbaus.

Bei einem Vitamin D-Mangel wird dieses neu angelegte Gewebe dagegen nicht mineralisiert, wie jüngste Untersuchungen der Knochenstruktur gezeigt haben. Das nicht mineralisierte Gewebe aus Grundsubstanz und Kollagen belegt einen großen Teil der Knochenoberfläche und versiegelt sie geradezu. Für den Knochen hat dieser Versiegelungseffekt allerdings keine schützende Wirkung. Viel eher führt er dazu, dass der Knochen von den Knochenzellen nicht erreicht werden kann, die ihrerseits für seinen Auf- und Umbau zuständig sind. Die Folge: eine steigende Knochenfragilität und die Neigung zu Frakturen. Um einen hohen Vitamin-D-Spiegel zu halten, wird Osteoporose-Patienten eine generelle Zusatzaufnahme mit 1.000 Internationalen Einheiten (I.E.) Vitamin D3 täglich anstelle der bisher üblichen Dosen von 400 bis 800 I.E. empfohlen. Durch diese Zusatzaufnahme wird die als ausreichend angezeigte Menge von mindestens 20 Nanogramm Vitamin D3 pro Milliliter Blut erreicht. Neben Vitamin D ist auch Kalzium wichtig für unseren Knochenbau. Hier sehen die DVO-Richtlinien eine Gesamtzufuhr von 1.500 Milligramm am Tag vor.

Früherkennung

Wesentlich ist auch die Früherkennung. Und in diesem Bereich gibt es spannende Neuigkeiten. So wurde von dem norddeutschen Unternehmen osteolabs ein neues Verfahren entwickelt. Meeresforscher des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel – GEOMAR – hatten gemeinsam mit Medizinern des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK.SH) die Bestimmung von Kalzium–Isotopen im maritimen Bereich aus der Korallenforschung auf die medizinische Diagnostik von Osteoporose übertragen.

Das Ergebnis: Ein sehr schnelles, röntgenfreies Früherkennungsverfahren für Osteoporose. Prof. Dr. Anton Eisenhauer, Erfinder des Verfahrens und zugleich Wissenschaftler am GEOMAR in Kiel, kommentierte: „Ein Ungleichgewicht in der Versorgung mit Kalzium kann schon frühzeitig und auch in jungen Jahren zu Knochenbrüchen führen. Unser Test kann feststellen, ob gesundheitsgefährdende Kalziumverluste schon frühzeitig erkannt werden können. Der osteolabs-Test ist das einzige uns bekannte Verfahren, welches dazu bisher in der Lage ist.“

Alkoholsucht

Von |2020-02-26T10:04:25+01:00März 1st, 2020|

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NESCURE GmbH
Am Kurpark 5
82435 Bad Bayersoien

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Alkoholsucht

Eine Alkoholsucht hat weitreichende Folgen für den Körper. Aber auch psychische und seelische Folgen von Depressionen bis hin zum Burn-out können auftreten.

Schon bei einmaligem Genuss hat Alkohol gravierende Wirkungen: Alkohol beeinflusst das Gehirn, wir können nicht mehr klar denken und Informationen nur noch langsam verarbeiten. Wer zwei Bier in der Stunde trinkt, verliert neben seinen Hemmungen auch die Fähigkeit, Entfernungen richtig abzuschätzen. Auch die Motorik verschlechtert sich und das Urteilsvermögen sinkt. Gedächtnisausfälle kommen ebenfalls häufig hinzu. Gefühlsregungen wie Freude, Trauer und Zorn werden verstärkt. Viele werden unter Alkoholeinfluss aggressiv. Neben der Rauschwirkung hat Alkohol ein hohes Suchtpotenzial. Die Alkoholsucht spielt eine Rolle bei der Entstehung von 60 Krankheiten. Die Sucht hat nicht nur körperliche Folgen, sondern auch soziale: die Alkoholabhängigkeit führt zu Problemen in der Familie und am Arbeitsplatz.

Kurz- und langfristige Folgen

Wenn ein Mensch mit Alkoholsucht entweder gewollt oder ungewollt auf Alkohol verzichtet, kommt es zum sogenannten Entzugssyndrom (Prädelir). Es zeigt sich durch charakteristische Entzugserscheinungen wie zum Beispiel Brechreiz, Durchfall, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Zittern, Krampfanfällen, innerer Unruhe, Wahrnehmungsstörungen. Das Entzugssyndrom klingt meist nach drei bis sieben Tagen wieder ab. Bei manchen Alkoholabhängigen kommt es jedoch zu einem sogenannten Alkoholdelir (Delirium tremens), das einen lebensbedrohlichen Notfall darstellt. Dabei zeigen sich die gleichen Symptome wie beim Entzugssyndrom, jedoch in der Regel in stärkerer Ausprägung. Hinzu kommen Desorientiertheit, Bewusstseinsstörungen sowie optische Halluzinationen, bei denen der Betroffene zum Beispiel kleine Tiere wahrnimmt.

Bei einem solchen Delir muss der Patient unbedingt ins Krankhaus eingewiesen werden. Chronischer Alkoholkonsum schadet den Organen dauerhaft, kann sogar zu Impotenz führen. Rund 15 Prozent der alkoholbedingten Todesfälle sind auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen. Jeder 5. Alkoholkranke
bekommt eine Nervenschädigung, meist befällt sie die Nerven der Beine. Besonders das Gehirn gehört zu den am häufigsten und schwersten betroffenen Organen. Allerdings sind die Folgen der Hirnschädigung oft erst relativ spät zu erkennen. Seltener sind Psychosen, Wahngedanken oder Sinnestäuschungen. Auch depressive Erkrankungen gehen damit einher, auch ein Burn-out. Manchmal ist die Depression der Auslöser, manchmal auch die Folge der Sucht.

Wege aus der Sucht

Zu Beginn der Behandlung einer Alkoholsucht steht der Entzug. Die Behandlung dient dazu, die körperliche Abhängigkeit vom Alkohol zu beenden. Je nach Schwere der Abhängigkeit zeigen sich ohne Alkohol starke körperliche und seelische Symptome. Alkoholentzug ist daher eine harte Prüfung für die Betroffenen, die nicht ohne ärztliche Aufsicht angegangen werden sollte. In der Regel wird ein Alkoholentzug stationär durchgeführt. Denn die Entzugserscheinungen können in manchen Fällen sehr schwerwiegend und sogar lebensbedrohlich sein.

Der Fachausdruck für den körperlichen Entzug ist Entgiftung. Ein stationärer Aufenthalt bietet den Betroffenen sowohl eine medizinische als auch eine psychologische Betreuung. Ein ambulanter Entzug ist nur dann sinnvoll, wenn der Arzt eine schwere Entzugssymptomatik ausschließen kann. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Betroffenen sich nicht an die ärztlichen Anweisungen halten. Mittlerweile gibt es Medikamente, die die Entzugssymptome deutlich reduzieren können. Sie wirken beruhigend und angstlösend und hemmen sowohl Krampfanfälle als auch Delirien. Aber auch diese Medikamente haben wiederum ein eigenes Suchtpotential. Einige Kliniken bevorzugen andere Formen des Entzugs.

Entgiftung

Der Entgiftungsprozess dauert normalerweise fünf bis zehn Tage, trotz der Medikamente leiden viele Betroffenen unter starken Entzugserscheinungen und Suchtdruck. Nun verzichten erste Kliniken auf Medikamente und setzen auf eine sogenannte Neuro-Elektrische Stimulation. Durch ein Stimulationsgerät, mit Elektroden hinterm Ohr verbunden, werden dabei bestimmte Bereiche im Mittelhirn angeregt. Durch die elektrischen Impulse wird das Areal im Gehirn beeinflusst, das für die Produktion von bestimmten Botenstoffen wie Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin zuständig ist. Durch die elektrischen Impulse wird die Produktion der Botenstoffe wieder angeregt und ausgeglichen.

Bei der Suchtentgiftung werden die Entzugssymptome stark gemindert, sodass Betroffene weniger mit dem körperlichen Entzug zu kämpfen haben und sofort mit psychotherapeutischen Therapiemaßnahmen beginnen können. Dadurch kann die oft langwierige Erholungsphase verkürzt werden. Die Therapie wird so meist effektiver. Nebenwirkungsfrei werden Entzugssymptome und Suchtdruck verringert, depressive Verstimmungen verbessert und das Lernverhalten positiv beeinflusst. Nach der Entgiftung folgt die Behandlung der psychischen Abhängigkeit vom Alkohol. Behandelt wird mit bewährten, klassischen Methoden der Psychotherapie.

Das Öl in der Kosmetik

Von |2020-02-26T10:10:46+01:00März 1st, 2020|

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Henry Lamotte Oils GmbH
Merkurstrasse 47
28197 Bremen

www.lamotte-oils.de

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Das Öl in der Kosmetik

Öle, Fette und Wachse gehören zu den wichtigsten Inhaltsstoffen in der Kosmetik. Schauen Sie einmal auf die Packung, was verbirgt sich dahinter?

Cremes, Lotionen, Lippenstifte und Massageöle, Haarpflegemittel wie Shampoos, Conditioners und Haarkuren – irgendein kosmetisches Öl ist garantiert darin enthalten. Sie wirken unterschiedlich und werden deshalb entsprechend des Hauttyps und der zu erzielenden Wirkung auch als Anti-Aging-Produkte, für sensible Haut, für trockene Haut usw. eingesetzt. Hier ist eine nicht vollständige Auflistung bekannter Kosmetiköle mit ihren Wirkungen.

Arganöl

Arganöl wird aus den Samen des Arganbaumes (Argania spinosa L. Skeels) gewonnen, die 30 bis 55 % fettes Öl enthalten. Zur Ölgewinnung werden nur heruntergefallene Früchte verwendet, da das Abpflücken durch Holz und Dornen verhindert wird. Der Arganbaum zählt zu den Sapotaceae-Gewächsen und gedeiht heute praktisch ausschließlich in Marokko. Es besteht zu 80 % aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, besitzt ein ausgewogenes Fettsäurespektrum zwischen Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure. Es ist reich an natürlichem Vitamin E und enthält Phytosterole. Es ist ein wertvoller Inhaltsstoff für kosmetische Produkte mit zellstimulierender und antioxidativer Wirkung, unterstützt die Regeneration des hauteigenen Lipidfilms. Seine hautschützenden, weichmachenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften wirken positiv bei Hautunreinheiten und Allergien und es ist besonders geeignet bei trockener und reifer Haut.

Mandelöl

Mandelöl wird aus den reifen, schalenfreien Samen des Mandelbaumes gewonnen. Er gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Fruchtkerne enthalten etwa 40 bis 50 % fettes Öl. Ursprünglich stammt die Mandel aus China und Vorderasien, Hauptanbaugebiete heute sind neben den USA (Kalifornien) und China in geringerem Maße auch Spanien und andere Länder. Mandelöl hat einen hohen Anteil an Öl- und Linolsäure und einen hohen Vitamin E-Gehalt. Es ist ein vielseitig einsetzbares Basisöl für jeden Hauttyp, dringt gut in die Haut ein und durchfettet die Haut, wirkt reizlindernd bei rauer, schuppiger und trockener Haut und eignet sich auch sehr gut als Massageöl.

Amaranthöl

Amarantöl wird aus den Samen des Amarants (Amaranthus caudatus L.) gewonnen, einer Pflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae), die auf allen Kontinenten außer der Arktis vorkommt. Die sehr kleinen Samen enthalten nur 5 bis 6 % hochwertiges Öl. Es besitzt einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, z.B. Linolsäure und Ölsäure, einen hohen Anteil an hautpflegendem und antioxidativem Substanzen und einen hohen Anteil an schützender Palmitinsäure. Es wird als Basisöl besonders für raue und trockene oder gereizte Haut eingesetzt, ist feuchtigkeitserhaltend und rückfettend und eignet sich ideal für Sonnenschutzprodukte durch seine natürliche Fähigkeit, UV-Strahlen zu absorbieren.

Granatapfelkernöl

Der Granatapfelbaum ist eine alte Kulturpflanze mit Ursprung vermutlich im Südwesten Asiens. Er gehört zu den Lythraceae, der Blutweiderich Pflanzenfamilie, und hat seine Hauptverbreitungsgebiete heute unter anderem in subtropischen und tropischen Klimazonen. Die hellen rot-orangen Granatapfel-Früchte sind mit einer Lederhaut überzogen und enthalten mehrere Kompartimente mit erbsengroßen Samen, die von rotem Fruchtfleisch umgeben sind. Es enthält einen hohen Anteil der seltenen und ungewöhnlichen Fettsäure Punicinsäure, durch die Fettsäurezusammensetzung weist Granatapfelkernöl eine leichte Viskosität auf.

Es enthält besonders wirksame regenerative Bestandteile wie Phytohormone, Anthocyane und Phytosterole. Aufgrund seines hohen Anteils an Punicinsäure verfügt Granatapfelkernöl über ausgezeichnete antioxidative und regenerative Eigenschaften, Phytosterole tragen zur Regeneration der Lipidschicht der Haut bei, wodurch eine Anti-Aging- und feuchtigkeitsspendende Wirkung erzielt wird. Es bewahrt die Elastizität und Festigkeit der Haut und wirkt belebend und stärkend auf die Hautzellen. Seine entzündungshemmenden Eigenschaften prädestinieren Granatapfelkernöl für die Pflege von atopischer und Haut, die zu Ekzemen neigt.

Hagebuttenkernöl/ Wildrosenöl

Hagebuttenkernöl wird aus den Kernen der Hagebuttenfrüchte gewonnen. Diese Früchte wachsen ausschließlich an wildwachsenden Rosensträuchern (Rosa canina L) als sogenannte Fruchtknoten. Ursprünglich aus Europa stammend wächst die Hagebutte heute in den gemäßigten Zonen von Amerika, Asien und Afrika. Es hat einen hohen Anteil an Linolsäure (Omega-6), enthält Provitamin A und natürliches Vitamin E und besitzt regenerierende und zellschützende Eigenschaften. Es wird verwendet zur Hautregeneration in Cremes und Salben, eignet sich besonders zur Pflege von rissiger, trockener und schuppiger Haut und sorgt für ein besseres Wasserrückhaltevermögen der Haut.

Aufwachen dank Strom

Von |2020-02-26T10:06:14+01:00März 1st, 2020|

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Aufwachen dank Strom

Komapatienten sind nicht einzuschätzen. Wachen Sie wieder auf? Wann? Neue Forschungen könnten nun Hoffnung bringen.

Zuerst stellte sich die Frage für ein isrealisch-amerikanisches Forschungsteam., wo genau im Hirn der Schalter von Schlafen auf Wachen gestellt werden kann. Hierzu nutzten sie bisherige Forschungsergebnisse, die berichteten, dass bei Affen und Ratten der Bewusstseinszustand im Thalamus gesteuert wird, einer Schaltzentrale in unserem Zwischenhirn, welche Reize von unseren Sinnesorganen verarbeitet und Bewegungen kontrolliert. Und dieses Hirnareal steht mit vielen weiteren Regionen im direkten Kontakt, beispielsweise auch dem Frontallappen unseres Gehirns; hier werden motorische Funktionen gesteuert und Emotionen verarbeitet.

Neue Ansätze

Komapatienten sind nicht einzuschätzen. Wachen Sie wieder auf? Wann? Neue Forschungen könnten nun Hoffnung bringen.

Dank moderner Therapiemethoden und Früherkennungsmaßnahmen gehen die Sterblichkeit durch Tumorerkrankungen immer weiter zurück. Trotzdem stellt eine Krebserkrankung und die damit einhergehende medizinische Behandlung eine große Herausforderung für Patienten dar, die sich auf körperlicher, emotionaler und sozialer Ebene bemerkbar machen kann. Lange Zeit waren Ärzte und Therapeuten unsicher inwiefern Bewegung zur Vorbeugung und bei der Behandlung von Krebspatienten eingesetzt werden kann oder eventuell sogar kontraproduktiv sein könne. In Kombination mit der schockierenden Diagnose wurden den verunsicherten Patienten Schonung und Ruhe empfohlen, obwohl Menschen in solchen Ausnahmesituationen ohnehin zu Passivität und sozialem Rückzug neigen. Mittlerweile ist die Empfehlung körperlicher Aktivität in der Onkologie weitverbreitet und nicht mehr wegzudenken – auch in der Prävention.

Forschung

Die Forscher verlegten also Elektroden in diesen Hirnbereich der Versuchstiere und setzten diese unter Narkose. Weit vor dem eigentlichen Erwachen wurden nun die Areale durch feinste Stromreize stimuliert. Der Effekt: Die Tiere wachten auf und auch alle Körperfunktionen entsprachen dem wachen Zustand. Wurde die Elektrostimulation ausgesetzt, schliefen Sie erneut ein. Zudem zeigte sich, dass andere Hirnregionen auf die Stimulation nicht reagierten, beziehungsweise die Tiere weiter schliefen. Selbst kleinste Abweichungen zum zentralen lateralen Nucleus des Thalamus, und es gab kein Erwachen. Aber: War das Erwachen echt?

Abstufungen

Neurologen sind sicher, dass der stimulierte Wachzustand nicht dem normalen Wachzustand entspricht. Was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, denn nach Ansicht der Forscher gibt es eine Fülle an Abstufungen zwischen Wachen und Schlafend. Da leider mit den Tieren nicht kommuniziert werden kann, bliebt die exakte Art des Wachseins weiterhin ein Rätsel. Dennoch könnten die Ergebnisse wichtig für Komapatienten sein. Hier könnten Therapien ansetzen um diese »aufzuwecken«. Dass solche tiefen Hirnstimulationen durchaus erfolgreich sein können, wurde bereits im Jahr 2007 gezeigt.

Damals war ein aufgewachter Komapatient nicht mehr kommunikationsfähig. Nachdem sein Hirn tiefenstimuliert wurde, konnte er sowohl wieder sprechen, wie auch selbstständig essen. Bis aber Therapien an Patienten, die sich noch im Koma befinden, angewendet werden können, braucht es noch eine Fülle an weiteren Experimenten und erfolgreichen Ergebnissen. Die Technik allerdings ist eine seit Langem angewandte. So werden beispielsweise Hirnschrittmacher bei Parkinson-Patienten eingesetzt; durch die eingesetzten Reizströme kann dann das typische Zittern abgestellt werden.

Diese Methoden gibt es schon

Jährlich fallen Zehntausende Menschen in Deutschland durch erworbene Hirnschädigungen, zum Beispiel durch einen Unfall, ins Koma. Eines der wesentlichen Kernprinzipien in der Rehabilitation dieser Menschen ist die frühe Mobilisierung und Aufrichtung. Das heißt, letztlich sollen auch Komapatienten zum Stehen gebracht werden. Hierdurch werden Wachheit und Aufmerksamkeit der Patienten unterstützt, gleichzeitig wird das Herz-Kreislauf-System trainiert. Mit dem Erigo®Pro wird im Therapiezentrum Burgau eines der fortschrittlichsten Medizingeräte für die Frührehabilitation und Patientenmobilisierung eingesetzt. Damit können noch mehr Menschen im Koma möglichst früh nahezu bis zum Stehen gebracht werden.

In den Erigo®Pro sind neben der Liegefläche, die bis zum Stehen aufgerichtet (sogenannte Vertikalisierung) werden kann, auch ein robotisches Beintrainingssystem sowie Elektroden integriert, die die Beinmuskulatur der Patienten gezielt stimulieren. Hierdurch können die schwer betroffenen Patienten künftig noch früher und umfassender aktiviert werden als bisher. Dies findet in Verbindung mit dem seit über 26 Jahren bewährten Burgauer Therapiekonzept statt, indem Therapeuten und Pflegekräfte die vermehrte Wachheit und Aufmerksamkeit für weitere Therapien nutzen können. Das integrierte Beintraining erfüllt neben der Aktivierungskomponente noch die Funktion der Kreislaufaktivierung, sodass die Patienten möglichst lange in der aufrechten Position verbleiben können. Und noch etwas zur Definition: Was für Laien das Wachkoma ist, nennen Ärzte „Syndrom reaktionsloser Wachheit“ (SRW).

Dieser neue Begriff löst die alten bisherigen Bezeichnungen „permanenter vegetativer Zustand“ und „apallisches Syndrom“ ab. Im Zustand des SRW haben die Patienten zwar die Augen geöffnet, zeigen aber keine äußerlich erkennbaren Bewusstseinsregungen. Zwar funktionieren lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Verdauung noch selbstständig, teilweise ist sogar ein Schlaf-Wach-Rhythmus ausgeprägt, aber gezielte Bewegungen oder gar Kommunikation sind nicht möglich. Am häufigsten tritt ein SWR nach traumatischer Verletzung des Gehirns oder nach Herz-Kreislauf-Wiederbelebung (Reanimation) auf.

Better Aging

Von |2020-02-26T10:17:15+01:00März 1st, 2020|

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SWISS Health Care AG
Marktplatz 4
D-79576 Weil am Rhein

swisshealthproducts.com

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Better Aging

Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Erschlaffung, Gelenkschmerzen, unreine Haut sind Vorboten des Älterwerdens. Die Gründe sind vielfältig, aber was lässt sich verbessern in unserer Lebensweise?

Millionen Menschen leiden unter den natürlichen Alterungsprozessen ihrer Haut, bekommen Falten, Cellulite, schlaffe Konturen. Neben verschiedenen Faktoren, wie z. B. einer zu starken Sonneneinstrahlung, Nikotin und Alkohol, beeinflussen verlangsamte Stoffwechselprozesse im Alter die Produktion des natürlichen Eiweißbausteins Kollagen. Junge und gesunde Haut besteht zu 80 Prozent aus Kollagen. Dieser Eiweißbaustein ist das häufigste Protein im menschlichen Körper und für unsere Haut sowie das Bindegewebe unverzichtbar. Kollagen verleiht der Haut Festigkeit, Dichte, Glätte und Elastizität. Durch seine Quellfähigkeit kann Kollagen hervorragend Wasser speichern – dadurch wird die Haut von innen aufgepolstert, geglättet und gefestigt.

Das Unterhautgewebe des Körpers ist stark von den Kollagenstrukturen geprägt. Die Kollagenfasern greifen bei junger Haut ineinander und bilden eine Art Gerüst. Durch diese Struktur können die Kollagenfasern Wasser besser aufnehmen und speichern. Die Haut bleibt fest und stabil. Mit zunehmendem Alter verringert sich die körpereigene Kollagenproduktion und die wichtigen Kollagenfasern verlieren zusätzlich an Festigkeit und Stabilität. Dazu kommen äußere Einflüsse, wie z. B. UV- oder Infrarot-Strahlen, Nikotin oder Alkohol, welche die Kollagenbilanz des Körpers negativ beeinflussen. Die Folge: Das Gerüst und die Strukturen der Haut fallen in sich zusammen – Falten und Linien entstehen.

Neue Ansätze

Dank moderner Therapiemethoden und Früherkennungsmaßnahmen gehen die Sterblichkeit durch Tumorerkrankungen immer weiter zurück. Trotzdem stellt eine Krebserkrankung und die damit einhergehende medizinische Behandlung eine große Herausforderung für Patienten dar, die sich auf körperlicher, emotionaler und sozialer Ebene bemerkbar machen kann. Lange Zeit waren Ärzte und Therapeuten unsicher inwiefern Bewegung zur Vorbeugung und bei der Behandlung von Krebspatienten eingesetzt werden kann oder eventuell sogar kontraproduktiv sein könne. In Kombination mit der schockierenden Diagnose wurden den verunsicherten Patienten Schonung und Ruhe empfohlen, obwohl Menschen in solchen Ausnahmesituationen ohnehin zu Passivität und sozialem Rückzug neigen. Mittlerweile ist die Empfehlung körperlicher Aktivität in der Onkologie weitverbreitet und nicht mehr wegzudenken – auch in der Prävention.

Wenn die Haut vorzeitig altert

Exzessive Sonneneinstrahlung und andere Schadstoffbelastungen können die Hautalterung deutlich verstärken – folglich altert die Haut dann vorzeitig. Die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Kollagenfasern werden vorzeitig so verändert, so dass es zu Feuchtigkeits- und Elastizitätsverlust, Faltenbildung und Pigmentstörungen wie Altersflecken kommt. Eine gezielte Pflege der Haut kann der Haut einen höheren Gewebedruck durch Wassersättigung geben und somit die Elastizität im Rahmen einer vorzeitigen Hautalterung verbessern.

Radikalfänger-Eigenschaften haben die Vitamine A, E, C, Biotin und Beta-Carotin sowie das Spurenelement Selen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird durch sie die Zellerneuerung gesteigert und reaktive, schädigende Verbindungen werden entschärft. Durch Zufuhr von Hyaluronsäure kann ein gewisses Defizit der alternden Haut ausgeglichen werden. Bekommt die Haut mehr Feuchtigkeit, entwickelt sie auch mehr Spannkraft und die Faltenbildung kann vermindert werden.

Moderne „Anti-Aging-Medizin“

Im Fokus stehen dabei auch die natürlichen Vitalstoffe wie Kollagen-Hydrolysat, Astaxanthin, Lycopin, Coenzym Q10, Glucosaminsulfat und neben den schon erwähnten Vitaminen C und E auch speziell das „Anti-Aging“-Vitamin D3. Mit diesen Mikronährstoffen kann der Alterungsprozess verzögert werden. Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein unserer Körpergewebe (Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Arterien, Venen, Lunge, Augen, Nägel und Haare). Besonders diese Organe und Gewebe sind auf eine ausreichende Versorgung mit Kollagen-Hydrolysat angewiesen. Die tägliche Einnahme von 10g Kollagen-Hydrolysat während 8 Wochen hatte in Studien eine deutliche Verbesserung der Struktur und der Elastizität der Haut um 26 bis 30% aufgezeigt. Glucosaminsulfat und Kollagen-Hydrolysat unterstützen den ganzen Bewegungsapparat gegen Alterserscheinungen. Natürliches Astaxanthin gilt als stärkstes Antioxidans der Welt, es wirkt über 60-mal stärker als Vitamin C und übersteigt die antioxidativen Eigenschaften von Vitamin E sogar um das 500-fache.

Die Anti-Aging-Eigenschaften von Astaxanthin wirken in erster Linie auf die Haut, das Immunsystem und gegen Entzündungen und die freien Radikale. Der „Anti-Aging“-Mediziner Dr. med. Nicolas Perricone sagte dazu: „Die Einnahme von Astaxanthin hat den gleichen Effekt wie ein Facelifting“. Natürliches Lycopin aus den Schalen von Tomaten ist ein wichtiger Hautschutzfaktor von Innen. Coenzym Q10 ist für die Energiegewinnung unerlässlich. 95% der gesamten Körperenergie werden durch Coenzym Q10 aktiviert. Ein täglicher Drink mit diesen Bestandteilen schützt den ganzen Körper und nicht nur die Haut.

Wichtig für ein gesundes Altern

  • Täglich 1,5 – 2 Liter Wasser trinken.

  • Mehrmals wöchentlich Bewegung an der frischen Luft. Dauer mindestens 40 bis 45 Minuten.

  • 2-mal wöchentlich frischen Fisch essen oder Omega-3-Fischöl- oder Krillölkapseln einnehmen.

  • Genügend Eiweiß essen, zusammen mit Kraft- training wird dabei die Muskelmasse erhalten.

  • Frisches Obst und Gemüse essen, genügend Ballaststoffe (Vollkornprodukte mit Nahrungsfasern) zu sich nehmen.

  • Nicht rauchen. Moderater Weinkonsum.

  • Qualitativ hochwertige Öle wie Olivenöl oder Rapsöl zum Kochen verwenden.

Bornavirus wirkt tödlich

Von |2020-02-11T13:36:03+01:00Februar 11th, 2020|

Bornavirus wirkt tödlich

Das von Spitzmäusen übertragene Bornavirus ist zu weiten Teilen noch unerforscht. Beim Menschen ist die Krankheit meist tödlich, doch noch bleibt es bei Einzelfällen.

Eine Infektion mit Bornaviren verläuft meist tödlich. Bislang fielen vor allem Nutztiere dem Virus zum Opfer. Doch nun zeigen neueste Untersuchungen: Seit 1995 sind in Deutschland mindestens 14 Menschen in Folge einer Bornavirus-Infektion gestorben. Alle Fälle traten in Bayern auf, das ebenso wie Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Teile angrenzender Bundesländer zu den Risikogebieten gehört. Es soll die Feldspitzmaus sein, die das Virus überträgt, selbst aber nicht erkrankt. Ende 2019 starb in Deutschland ein elfjähriges Mädchen nach einer Infektion mit dem „Borna disease virus 1“ (BoDV-1). Wissenschaftler des „Nationalen Forschungsnetzes zoonotische Infektionskrankheiten haben das nachgewiesen.

Die Feldspitzmaus sieht süß aus, ist aber, zumindest in manchen Gegenden, potentiell tödlich: sie lebt in Straßenböschungen oder alten Steinmauern und steht als bedrohte Art auf der Roten Liste. Diese Maus mit den kleinen Augen und Ohren ist als Insektenfresser kein Nagetier. Die Feldspitzmaus dient dem Virus als „Reservoir“-Wirt: Sie kann den Erreger übertragen, erkrankt aber nicht. Im Gegensatz zu Pferden, Schafen oder anderen Säugetieren, die zwar erkranken, den Erreger aber offenbar nicht an Menschen weitergeben können. Bekannt ist dies schon lange, aber erst 2018 wurde der Bornavirus auch als Ursache für schwere Hirnentzündungen beim Menschen nachgewiesen.

Neue Ansätze

Dank moderner Therapiemethoden und Früherkennungsmaßnahmen gehen die Sterblichkeit durch Tumorerkrankungen immer weiter zurück. Trotzdem stellt eine Krebserkrankung und die damit einhergehende medizinische Behandlung eine große Herausforderung für Patienten dar, die sich auf körperlicher, emotionaler und sozialer Ebene bemerkbar machen kann. Lange Zeit waren Ärzte und Therapeuten unsicher inwiefern Bewegung zur Vorbeugung und bei der Behandlung von Krebspatienten eingesetzt werden kann oder eventuell sogar kontraproduktiv sein könne. In Kombination mit der schockierenden Diagnose wurden den verunsicherten Patienten Schonung und Ruhe empfohlen, obwohl Menschen in solchen Ausnahmesituationen ohnehin zu Passivität und sozialem Rückzug neigen. Mittlerweile ist die Empfehlung körperlicher Aktivität in der Onkologie weitverbreitet und nicht mehr wegzudenken – auch in der Prävention.

Gehirnentzündung

Die durch das Virus hervorgerufene Gehirnentzündung äußert sich zunächst in starken Kopfschmerzen und Fieber, dann kommt es zu Sprach- und Gangstörungen, später fällt der Patient ins Koma. Eine Behandlung gibt es zur Zeit noch nicht. „Wir testen gerade antivirale Substanzen, die auch bei Lassafieber-Infektionen angewendet werden“, sagt Prof. Dr. Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik am Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Die meisten Fälle hatten einen Bezug zum ländlichen Raum, oft gab es auch eine Katze als Haustier. „Ob Katzen auch erkranken, wissen wir noch nicht, und auch nicht, ob sie eine Rolle bei der Übertragung spielen.“ Auch seien die genauen Übertragungswege noch nicht bekannt, „vermutlich wird das Bornavirus durch die Spitzmäuse selbst oder deren Ausscheidungen übertragen.“ Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch sei jedoch auszuschließen.

Das Bundesforschungsinstitut hat gerade eine Studie vorgestellt, in der es zusammen mit mehreren Universitäten die bekannt gewordenen Fälle untersucht hatte. Zwar verlaufe die Infektion meist tödlich, doch sei angesichts der geringen Fallzahlen die Gefahr gering, sich anzustecken. Allerdings ist unklar, ob es nicht weitere Krankheitsfälle gibt, die noch nicht diagnostiziert wurden.

Wie soll man sich verhalten?

Der genaue Übertragungsweg des Virus auf den Menschen ist unbekannt. Die höchste Infektionswahrscheinlichkeit besteht nach aktueller Kenntnis (laut Ärzteblatt) beim Kontakt mit Spitzmäusen oder deren Ausscheidungen in den beschriebenen Endemiegebieten. Auch eine Infektion durch Einatmen kontaminierten Staubes erscheint neben einer Aufnahme des Virus über Wunden auf der Haut möglich.

Vor allem bei Arbeiten im Freien, die zum Kontakt mit Spitzmäusen und/oder deren Ausscheidungen führen können – wie Arbeiten in Garten, Land- und Forstwirtschaft sowie im Bauwesen gibt es ein gewisses Risiko. Auch bei der Reinigung von Gebäuden, in denen Spitzmäuse vorkamen, ist Vorsicht angesagt. Die von Katzen erlegten Spitzmäuse, die sie nach Hause bringen, sollen nicht berührt, sondern mit Plastikhandschuhen entsorgt und alle Kontaktflächen gereinigt werden. Ob Menschen sich mit den Viren auch über den Kot und Urin der Spitzmäuse infizieren können, zum Beispiel bei der Arbeit in der Landwirtschaft oder beim Aufräumen des Gartenschuppens, ist auch noch unklar.

Therapie nicht in Sicht

Eine Therapie der BoDV-1-Meningoenzephalitis gibt es bisher nicht, sodass bei auftretenden Symptomen nur die Aufnahme auf einer Intensivmedizinischen Station in Betracht kommt. Man hat verschiedene Virostatika ausprobiert, auch Kortisonpräparate schlugen nicht an.

Ab März 2020 gibt es eine Meldepflicht für diese Krankheit und es wird weiterhin daran geforscht. Neben dem vom Bund geförderten Forschungskonsortium „ZooBoCo“ soll zudem in Bayern im Sommer das Projekt „Borna Focal Point Bayern“ starten, um den Infektionen weiter auf den Grund zu gehen und eine „qualitätsgesicherte Diagnostik“ zu etablieren.

Makrobiotische Ernährung

Von |2020-02-11T13:36:16+01:00Februar 11th, 2020|

Makrobiotische Ernährung

Basierend auf asiatischen Philosophien, hat die makrobiotische Ernährung schon seit Jahrzehnten auch viele Anhänger in Europa. Worum handelt es sich?

Die makrobiotische Ernährung wird nicht nur von Stars wie Gwyneth Paltrow und Madonna geschätzt, sondern ist eine Jahrhunderte alte Lebensweise, deren Ziel es ist, ein möglichst langes und gesundes Leben zu führen. Ihre Wurzeln hat die Makrobiotik im Zen-Buddhismus und im Taoismus. Die makrobiotische Ernährungsweise wurde stark vom japanischen Philosophen Georges Oshawa geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Art der Ernährung auch in den westlichen Staaten immer populärer.

Bei der Makrobiotik sollen alle Lebensbereiche in ein gesundes Gleichgewicht gebracht werden, was durch die beiden Kräfte Yin und Yang symbolisiert wird. Mittelpunkt dieser Ernährung sind frische biologische Speisen, die den Körper mit Ballaststoffen und Kohlenhydraten versorgen. Wer sich makrobiotisch ernährt, setzt auf einen ausgewogenen Speiseplan mit saisonalen und regionalen Produkten. Tiefkühlkost, Fertiggerichte und raffinierte Nahrungsmittel werden dabei ebenso vermieden wie Alkohol, Nachtschattengewächse, Fleisch, Zucker, Koffein und Milchprodukte. Der Schwerpunkt dieser Ernährungsform liegt auf vollwertigem Gemüse und Getreide, insbesondere auf braunem Reis und fermentierter Sojasoße. Makrobiotische Ernährung ist dennoch nicht eintönig, denn aus den vielen erlaubten Lebensmitteln lassen sich durch einfaches Dünsten, leichtes Kochen oder kurzes Braten köstliche Speisen herstellen.

Was ist erlaubt?

Verzichten sollte man hingegen so weit wie möglich auf Koffein, Alkohol, Zucker, Fleisch, Milchprodukte, Tiefkühlprodukte oder andere industriell hergestellte Lebensmittel. Die Reduktion bzw. den Verzicht auf diese Lebensmittel hat die makrobiotische Ernährung mit vielen anderen Ernährungsformen gemein. Ungewöhnlicher ist da schon die Empfehlung, auf Nachtschattengewächse wie Tomaten und Kartoffeln, sowie verschiedene andere Gemüsearten zu verzichten. Die Energiebilanz dieser Lebensmittel soll sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken.

Eine weitere Empfehlung im Rahmen der makrobiotischen Ernährung ist es, seine Lebensmittel aus der Region und aus biologischem Anbau zu beziehen. Auch für die Zubereitung der Mahlzeiten gibt es bestimmte Richtlinien. So sollen die Speisen hauptsächlich mit Hilfe natürlicher Kochutensilien hergestellt werden. Solche natürlichen Materialien sind beispielsweise Holz oder Glas.

Was ist nicht erlaubt?

Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, tut etwas für seine Gesundheit: Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigen und das Krankheitsrisiko sinkt. Körperlich aktive Menschen erkranken nachweislich seltener an Tumoren des Dickdarms, der Brust und der Gebärmutterschleimhaut. Beispielsweise sinkt das Dickdarm- und Brustkrebsrisiko um 20 bis 30 Prozent bei täglicher Bewegung von mindestens 30 Minuten. Bei weiteren Krebsarten wird ein Zusammenhang angenommen. Wissenschaftler vermuten verschiedene Einflüsse: Im Körper werden durch körperliche Aktivität chronische Entzündungsprozesse gehemmt, das Immunsystem gestärkt und Verläufe unterstützt, durch die der Körper Schäden am Erbgut reparieren kann. Zudem regt regelmäßige Bewegung den Stoffwechsel an und erleichtert die Gewichtskontrolle. Körperliche Aktivität hilft jedoch nicht nur, das Krebsrisiko zu senken, sondern Bewegung und Sport helfen auch in der Phase der Krebstherapie oder im Anschluss an die Behandlung. Sich regelmäßig bewegen steigert die körperliche Leistungsfähigkeit von Krebspatienten, stärkt ihr Immunsystem und reduziert das Fatigue-Syndrom.

Bei vielen Patienten verringert sportliche Betätigung signifikant die Therapie-Nebenwirkungen. Studien weisen zudem darauf hin, dass körperliche Aktivität die Tumorabwehr von Krebspatienten anregt und somit das Rückfall-Risiko reduzieren kann. Damit die guten Vorsätze auch langfristig Bestand haben, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe, sich konkrete und realistische Ziele zu setzen. Insbesondere beim Sport gilt: Langsam anfangen und sich nicht überfordern. Mitstreiter mit ähnlichen Vorsätzen helfen dabei, Rückschläge zu überwinden und an den gefassten Plänen festzuhalten. Empfohlen wird hier besonders ein moderates, individuell angepasstes Ausdauertraining. Was aber, wenn – gerade in der Rehabilitation – die Patienten derart eingeschränkt sind, dass an einen »normalen« Trainings- und Bewegungsablauf nicht zu denken ist? Dann kommen Trainingsgeräte ins Spiel. Und dies nicht nur Rehabilitationszentren, sondern verstärkt in den eigenen vier Wänden.

Gesundheitliche Wirkungen

Befürworter dieser Ernährungsweise sagen, dass durch die nach Yin und Yang sortierte Lebensmittelwahl der Körper in Einklang gebracht werden soll. Man soll Stress besser verarbeiten können. Und da so viele Dickmacher-Lebensmittel wegfallen, nimmt man ganz nebenbei ab. Was jedoch viel wichtiger ist: Die makrobiotische Diät soll dabei helfen, Krebs vorzubeugen, da sie fettarm sowie ballaststoffreich ist und auf frische, vollwertige Lebensmittel setzt. In einer Studie des „Cancer Journal“ erkrankten Frauen, die sich makrobiotisch ernährten, seltener an Brustkrebs.

Ernährungsexperten wiederum bewerten Einiges an der makrobiotischen Ernährung als positiv, anderes als negativ. Als positiv ist hervorzuheben, dass der häufige Verzehr von Vollkornprodukten dazu führt, dass der Körper ausreichend mit Ballaststoffen und Kohlenhydraten beliefert wird. Diese sorgen auch dafür, dass die Verdauung optimiert wird. Ebenfalls ist es förderlich für die Gesundheit, auf Lebensmittel zu setzen, die weitestgehend auf künstliche Zusatzstoffe und auch weitestgehend auf Alkohol oder andere Genussmittel zu verzichten.

Bei einer strengen makrobiotischen Ernährung kann es allerdings schnell zu einem Nährstoffmangel kommen. Die doch recht einseitige Ernährung kann einen Eiweißmangel oder einen Mangel der Vitamine C, A, D und B12 sowie von verschiedenen Mineralstoffen verursachen. Ebenfalls als bedenklich eingestuft wird die geringe Trinkmenge, die im Rahmen einer makrobiotischen Ernährung empfohlen wird.

Bewegen lernen nach Schlaganfall

Von |2020-02-11T13:36:32+01:00Februar 11th, 2020|

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Bewegen lernen nach Schlaganfall

Die Bewegungstherapie nach einem Schlaganfall gilt als wichtiges Instrument, damit Patienten wieder aktiv am Leben teilnehmen können.

Es kann jeden treffen, ein Schlaganfall kommt meist aus heiterem Himmel. Pro Jahr erleiden weltweit 15 Millionen Menschen laut Zahlen der WHO einen Schlaganfall, den fünf Millionen Patienten nicht überleben und der fünf Millionen Menschen dauerhaft beeinträchtigt zurücklässt. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Etwa 270.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Schlaganfall. Damit ist der Schlaganfall eine regelrechte Volkskrankheit, über die zu oft immer erst dann nachgedacht wird, wenn es zu spät ist. Schlimmer noch: Der Schlaganfall ist der häufigste Grund für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter. Dabei gibt es ein riesiges Präventionspotenzial.

Rund 70 Prozent aller Schlaganfälle gelten als vermeidbar durch die Stichworte „Bewegung und Ernährung“ beschrieben. Zu den primären Risikofaktoren für Schlaganfälle gehören Bluthochdruck, zu hohe Blutfett- und Blutzuckerwerte, übermäßiger Alkohol- und Tabakkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht, unausgewogene Ernährung und Stress – also Faktoren, die sich durch geändertes Verhalten und/oder medikamentöse Behandlung beeinflussen lassen. Studien legen nahe, so die WHO, dass eine Reduzierung des systolischen Blutdrucks um je 10 mmHg das Schlaganfallrisiko für Menschen zwischen 60 und 79 Jahren um ungefähr ein Drittel senkt. Etwa jeder vierte Schlaganfallpatient in Deutschland ist im erwerbsfähigen Alter. Auch Kinder sind betroffen.

Bewegungstherapie

Die Auswirkungen eines Schlaganfalls können dramatisch sein. Viele Patienten leiden häufig an einer Langzeitbehinderung, einschließlich Problemen bei der Mobilität, Sehvermögen, Sprache, Gedächtnis, dazu kommen Persönlichkeitsveränderungen, Müdigkeit und Depression. Die schnelle Mobilisation ist einer der Schlüssel für die erfolgreiche Rehabilitation. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Umsetzung der Therapie zu häufig an zu wenig Personal scheitert. Wenn es nicht gerade eine Spezialklinik ist, stehen gerade in der Akutphase häufig zu wenig Fachtherapeuten zur Verfügung, um intensiv mit den Patienten zu arbeiten. Das bedeutet, mehr als eine halbe Stunde Therapie am Tag ist häufig nicht möglich, aber eigentlich viel zu wenig, da sind sich Experten einig.


Die Ursachen für diese zu geringe individuelle Betreuung liegen einerseits in den damit verbundenen Kosten, gleichzeitig ist Fachpersonal nur schwer verfügbar. Wichtig ist aber neben physio-, ergo- und sporttherapeutische Maßnahmen eine spezielle Bewegungstherapie für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die auch im Rollstuhl sitzend oder vom Stuhl aus trainieren können. Auch im Liegen können Patienten mit bestimmten Geräten vom Pflegebett oder von der Therapieliege aus, sich wieder bewegen lernen.

Die Bewegung bringt’s

Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, tut etwas für seine Gesundheit: Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigen und das Krankheitsrisiko sinkt. Körperlich aktive Menschen erkranken nachweislich seltener an Tumoren des Dickdarms, der Brust und der Gebärmutterschleimhaut. Beispielsweise sinkt das Dickdarm- und Brustkrebsrisiko um 20 bis 30 Prozent bei täglicher Bewegung von mindestens 30 Minuten. Bei weiteren Krebsarten wird ein Zusammenhang angenommen. Wissenschaftler vermuten verschiedene Einflüsse: Im Körper werden durch körperliche Aktivität chronische Entzündungsprozesse gehemmt, das Immunsystem gestärkt und Verläufe unterstützt, durch die der Körper Schäden am Erbgut reparieren kann. Zudem regt regelmäßige Bewegung den Stoffwechsel an und erleichtert die Gewichtskontrolle. Körperliche Aktivität hilft jedoch nicht nur, das Krebsrisiko zu senken, sondern Bewegung und Sport helfen auch in der Phase der Krebstherapie oder im Anschluss an die Behandlung. Sich regelmäßig bewegen steigert die körperliche Leistungsfähigkeit von Krebspatienten, stärkt ihr Immunsystem und reduziert das Fatigue-Syndrom.

Bei vielen Patienten verringert sportliche Betätigung signifikant die Therapie-Nebenwirkungen. Studien weisen zudem darauf hin, dass körperliche Aktivität die Tumorabwehr von Krebspatienten anregt und somit das Rückfall-Risiko reduzieren kann. Damit die guten Vorsätze auch langfristig Bestand haben, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe, sich konkrete und realistische Ziele zu setzen. Insbesondere beim Sport gilt: Langsam anfangen und sich nicht überfordern. Mitstreiter mit ähnlichen Vorsätzen helfen dabei, Rückschläge zu überwinden und an den gefassten Plänen festzuhalten. Empfohlen wird hier besonders ein moderates, individuell angepasstes Ausdauertraining. Was aber, wenn – gerade in der Rehabilitation – die Patienten derart eingeschränkt sind, dass an einen »normalen« Trainings- und Bewegungsablauf nicht zu denken ist? Dann kommen Trainingsgeräte ins Spiel. Und dies nicht nur Rehabilitationszentren, sondern verstärkt in den eigenen vier Wänden.

Reha möglichst schnell

In der Schlaganfall-Rehabilitation haben sich vor allem Therapieverfahren bewährt, die auf einem gleichförmigen und sich wiederholenden Bewegungstraining basieren. Die häufigen Wiederholungen können die Fähigkeit des Gehirns anregen, sich neu zu organisieren. Dabei übernehmen gesunde Hirnregionen die ursprünglichen Aufgaben der geschädigten Hirnregion.

Die Bewegungstherapie kann Schlaganfall-Patienten helfen, verloren gegangene Bewegungsmuster teilweise wieder zu erlangen. So können die Hand-/Armfunktionen und die Gehfähigkeit angebahnt oder verbessert werden. Das Bein- und/oder Armtraining kann Spastik reduzieren, Kraft und Ausdauer stärken, die Darmtätigkeit positiv beeinflussen und die Koordination fördern. Elektronisch geregelte Trainingsgeräte lassen sich im Liegen oder Sitzen nutzen. Sie verfügen oftmals über eingebaute Therapieprogramme, können individuell auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt werden und schaffen es, Koordination, Konzentration sowie Muskelleistung zu trainieren.

Therapiegeräte

Das ideale Bewegungstherapiegerät überzeugt durch Flexibilität. Diese Bein- und Armtrainer können über eine Höheneinstellung an die individuellen Anforderungen des jeweiligen Patienten angepasst werden. So profitieren selbst Betroffene in Pflege- und Elektrorollstühlen von diesen Bewegungstherapien. Ebenso flexibel sollten die Therapiemodi dieser motorunterstützten Systeme sein, schließlich ist jeder Patient und dessen Leistungsfähigkeit anders und jede Einschränkung ebenfalls. Funktionen wie Einstiegshilfen, Bewegungsschutz und Spastikerkennung sowie ein Biofeedback, das während des Trainings Rückmeldung über die Symmetrieverhältnisse liefert, sind außerordentlich effektiv. Gerade Schlaganfall-Patienten profitieren von solchen Symmetrie-Trainings, ist bei ihnen doch stets eine Körperseite stärker betroffen.

Stoma als Tabu?

Von |2020-02-11T13:36:51+01:00Februar 10th, 2020|

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Coloplast GmbH
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Stoma als Tabu?

Ein Stoma, was ist das? Dabei handelt es sich um eine kleine Öffnung am Bauch, die mit dem Darm oder den Harnleitern verbunden ist. Sie wird von Chirurgen bewusst herbeigeführt, um schwerwiegende Folgen von Erkrankungen wie Morbus Crohn, Blasen- oder Darmkrebs zu verhindern und um Leben zu retten, z.B. nach einem Unfall mit Bauchverletzungen. Allein in Deutschland leben weit mehr als 150.000 Stomaträger, wie sich die Betroffenen selbst nennen. Und das sieht man den Trägerinnen und Trägern auch nicht an.

Tabu

Dass das Stoma immer noch ein Tabu ist, hängt damit zusammen, dass es sich um Körperausscheidungen handelt – und die sorgen bei vielen Menschen für geradezu eine Hygienehysterie. In diesem Fall aber zu Unrecht, denn seit rund 60 Jahren gibt es den hygienischen Stoma-Versorgungs-Beutel, wie ihn die Betroffenen heute am Bauch tragen. Er fängt die Ausscheidungen aus dem Stoma auf. Da riecht nichts, da dringt nichts nach außen. Trotz der dadurch hohen Lebensqualität für die Betroffenen, halten sich Vorurteile über den „künstlichen Darmausgang“ hartnäckig. Und verunsichern so stark, dass im schlimmsten Fall ein Patient eine für ihn lebensrettende Operation ablehnt. Aus einer Angst vor dem Leben danach, die größtenteils unbegründet ist.

Undicht?

Auch wenn die Sicherheit der Versorgungsbeutel enorm hoch ist, so kann es – wie bei allen Dingen im Leben – auch zu Pannen kommen. Und die geschehen selbstverständlich immer dann, wenn man sie am wenigsten braucht. Die Ursachen für eine undichte Versorgung können vielschichtig sein. So kann es sich sowohl um einen simplen Materialfehler handeln, durch den das System nicht mehr perfekt passt, oder aber ein Fehler vom Anwender hat zu einer Undichtigkeit geführt. Die sogenannte Stomastenose bezeichnet den Umstand, dass sich der Bauch – etwa durch Gewichtszunahme und -abnahme – verändert und mit ihm die Haut an der Durchtrittsstelle; zudem kann es zu Entzündungen oder Vernarbungen kommen. Insgesamt wird die Haut um das Stoma herum stark in Mitleidenschaft gezogen und muss stets im Blick sein. Jeder geringsten Hautveränderung sollte auf den Grund gegangen werden – Unverträglichkeiten etwa mit dem Haftmaterial könnten eine Rolle spielen.

Besonders häufig kommt es beim Zusammenspiel von Gasen aus dem Darm und dem Vakuum im Beutel zu sogenannten »Leckagen«. Dabei ist beachten, dass der Darm nicht nur Gase abgibt, sondern auch Luft einsaugt – dann kommt es zu einem Vakuum im Beutel, der dann ganz flach am Körper anliegt und sich perfekt unter der Kleidung verstecken lässt. Leider aber führt das Vakuum zur Undichtigkeit. Und dies dadurch, dass die Ausscheidungen nicht mehr in den Beutel rutschen können, da dessen Kunststoffwände durch das Vakuum zu fest aneinandergepresst sind. Aber irgendwohin müssen sie. Und so wird ein Ausgang mit weniger Widerstand gesucht und vielfach an der Schnittstelle zwischen Hautschutzplatte und Bauchdecke gefunden. Ein solche Leckage ist dann weitaus mehr, als nur ein physisches Problem, die Betroffenen leiden auch psyhisch, denn ihre Sicherheit im Alltag schwindet. Was also tun, um ein Vakuum zu vermeiden?

So geht’s

Ganz wesentlich ist, dass schon der Beutel frei von Luft ist, wenn er angelegt wird. Und um ein späteres Vakuum und Verkleben zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, etwa einige wenige Tropfen Öl in den Beutel zu träufeln. Dadurch wird der spätere feste Inhalt geschmeidiger gehalten und die Verklebung der Beutelwände durch das Vakuum sinkt. Dann noch die Ernährung. Besonders blähende Nahrungsmittel wie etwa Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukte oder kohlensäurehaltige Getränke sind mit Bedacht zu genießen. In entsprechenden Mengen, verstärken sie das Problem massiv. Wie gut man aber mit einem Stoma leben kann, zeigen viele Beispiele.

Leben

„Den Beutel an meinem Bauch kann ich durchaus auch mal zeigen“ – diese Meinung teilen immer mehr Stomaträger. „Ich gehe selbstbewusst mit meinem Handicap um, was anderen eher schwerfällt. Sie meiden bestimmte Situationen in der Öffentlichkeit und verzichten dann auf einen Badeurlaub, einen Kinobesuch oder auf das wöchentliche Kicken in ihrer Hobby-Mannschaft. Aus Angst, jemand könnte den Beutel sehen oder peinliche Geräusche bemerken und dann mit Ablehnung reagieren“, sagt Nicole.

Die junge Mutter ist sogar froh, dass sie jetzt ein Stoma trägt: Lange Zeit konnte sie wegen einer chronischen Darmerkrankung nicht wirklich am Leben teilnehmen, ihr Alltag war bestimmt von Bauchschmerzen und ständigem Durchfall. Erst das Stoma hat ihr neue Lebensqualität gegeben. „Natürlich war die erste Zeit nicht einfach, aber der Beutel am Bauch wurde schnell zur Nebensache und er gehört seitdem einfach zu mir“, so Christian, 37 Jahre alt. Ein Handicap also, mit dem man lernen kann selbstbewusst umzugehen. Mehr dazu in den kommenden Ausgaben der OTC & Visite.