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Perpmer/ Eliah Sahil
Mariahilfstraße 29, Top 25-27
6900 Bregenz, Österreich

www.eliah-sahil.com

Werbebeitrag/ Autorin:Anne Klein

Die Basis für starke Zähne

Das Zahnfleisch bildet gemeinsam mit den Zähnen und dem Zahnhalteapparat eine funktionelle Einheit. Auf den Zähnen und am Zahnfleischrand sammeln sich ständig Bakterien aus der Mundhöhle. Werden diese Beläge nicht regelmäßig entfernt, kann sich daraus Plaque entwickeln. Die darin enthaltenen Bakterien können Stoffwechselprodukte bilden, die das Zahnfleisch reizen. Eine typische Folge ist die Gingivitis, also eine oberflächliche Zahnfleischentzündung. Sie äußert sich häufig durch gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch und ­Blutungen beim Putzen.

Gerade Zahnfleischbluten sollte deshalb nicht einfach als normale Begleiterscheinung des Zähneputzens hingenommen werden. Zwar kann auch eine zu harte Zahnbürste das Zahnfleisch verletzen, wesentlich häufiger steckt jedoch eine unzureichende Entfernung bakterieller Beläge dahinter. Wird eine Zahnfleischentzündung über längere Zeit nicht behandelt, kann sich die Entzündung auf tiefere Strukturen ausweiten. Aus einer zunächst oberflächlichen Gingivitis kann dann eine Parodontitis entstehen, bei der auch der Zahnhalteapparat betroffen ist. Regelmäßige Kontrollen in der Zahnarztpraxis sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge.

Was sollte man tun?

Die wichtigste Maßnahme für ­gesundes Zahnfleisch bleibt die mechanische Reinigung. Zweimal täglich sollten die Zähne gründlich mit einer geeigneten Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta gereinigt werden. Ebenso wichtig ist die Reinigung der Zahnzwischenräume, denn dort erreicht die Zahnbürste die Beläge nur unzureichend. Zahnseide oder geeignete Interdentalbürsten können helfen, schwer zugängliche Bereiche sauber zu halten. Auch die Zunge kann in die tägliche Mundpflege einbezogen werden, da sich auf ihrer Oberfläche zahlreiche Mikroorganismen ansiedeln.

Darüber hinaus interessieren sich immer mehr Menschen für ­ergänzende, möglichst natürliche Formen der Mundpflege. Eine davon ist das sogenannte Ölziehen. Dabei wird eine ­kleine Menge Pflanzenöl im Mund bewegt und anschließend ausgespuckt. Das Öl gelangt dabei auch in die Zwischenräume und entlang des Zahnfleischrandes. Für diese traditionelle Methode werden verschiedene Pflanzenöle verwendet. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten zwar darauf hin, dass Ölziehen bestimmte Parameter der Mundgesundheit beeinflussen kann, die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch nicht ausreichend, um es als Ersatz für das Zähneputzen oder die professionelle Zahnvorsorge zu ­betrachten.

Pflegeritual

Interessant kann ein solches Mundpflegeritual vor allem als Ergänzung sein. Ein speziell für die Mundpflege zusammengestelltes Zahnöl kann beispielsweise auf ­Waschnusssamenöl basieren und mit pflanzlichen Bestandteilen wie Salbei, Kamille, Pfefferminze, Echinacea und dem Harz des sogenannten Drachenblutbaumes kombiniert werden. Solche Rezepturen verbinden die Eigenschaften eines pflanzlichen Öls mit aromatischen und traditionell in der Mundpflege eingesetzten Pflanzenstoffen. Für die Anwendung wird eine kleine Menge Öl im Mund bewegt und langsam durch die Zahnzwischenräume gezogen. Anschließend wird es ausgespuckt und nicht heruntergeschluckt. Je nach Rezeptur und Herstellerangabe kann eine kurze Anwendung von wenigen Minuten vorgesehen sein. Das Ritual lässt sich beispielsweise am Abend in die Mundpflegeroutine integrieren. Wichtig ist dabei, das Öl nicht als Ersatz für die bewährten Maßnahmen der Zahnhygiene zu verstehen. Insbesondere die Entfernung von Zahnbelag durch Bürsten und die Reinigung der Zahnzwischenräume bleiben entscheidend.

Auch die Ernährung beeinflusst den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch. Häufige zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten fördern das Wachstum bestimmter Bakterien und erhöhen das Risiko für Karies. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend ­Nährstoffen unterstützt dagegen die natürlichen Funktionen von Schleimhaut und Zahnfleisch. Ausreichendes Trinken, vorzugsweise Wasser, trägt zudem dazu bei, die Mundhöhle feucht zu halten. Speichel besitzt eine wichtige Schutzfunktion: Er verdünnt Säuren, unterstützt die Remineralisierung der Zähne und hilft dabei, Nahrungsreste abzutransportieren.

Ebenso bedeutsam sind ­individuelle Risikofaktoren. Rauchen kann die Mundgesundheit erheblich beeinträchtigen und das Risiko für Erkrankungen des Zahnfleisches erhöhen.

Gesundes Zahnfleisch ist kein Ergebnis einer einzelnen Maßnahme, sondern das Resultat einer regelmäßigen und sorgfältigen Mundpflege. Zähneputzen, die Reinigung der ­Zahnzwischenräume, eine zahngesunde Ernährung und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen bilden das Fundament. Ergänzende Rituale wie das Ölziehen können die persönliche Mundpflegeroutine erweitern und für ein gepflegtes Gefühl im Mund sorgen. Entscheidend ist, natürliche Pflege nicht gegen wissenschaftlich etablierte Zahnhygiene auszuspielen, sondern