Fermentierte Pflanzenkraft

Von |2026-05-07T11:01:16+02:00Mai 7th, 2026|

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Fermentierte Pflanzenkraft

Fermentation klingt für viele nach traditioneller Küche – nach Sauerkraut oder Joghurt. Tatsächlich steckt dahinter ein Prozess, der heute auch in modernen Nährstoffkonzentraten eine zentrale ­Rolle spielt. Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze wandeln dabei pflanzliche Rohstoffe um und erzeugen neue Verbindungen. Das Ergebnis: Aus einfachen Ausgangsstoffen entstehen komplexe, oft besser verwertbare Nährstoffe.

Wichtig ist die Unterscheidung: Während Gärung immer ohne Sauerstoff abläuft, kann Fermentation auch unter Sauerstoffeinfluss stattfinden. In beiden Fällen entstehen ­Stoffwechselprodukte, die den ursprünglichen Pflanzenstoff verändern – und häufig aufwerten. Pflanzen enthalten von Natur aus viele wertvolle Inhaltsstoffe, aber nicht alle stehen dem Körper direkt zur Verfügung. Genau hier setzt Fermentation an. Sie baut ­sogenannte antinutritive Substanzen wie Phytate oder Tannine ab, die Mineralstoffe binden können. Gleichzeitig werden Enzyme aktiv, die Mikronährstoffe freisetzen.

Das bedeutet konkret: Mineralstoffe wie Eisen, Zink oder Kalzium liegen nach der Fermentation oft in einer Form vor, die der Körper leichter aufnehmen kann. Auch Vitamine profitieren davon. Bestimmte Mikroorganismen sind in der Lage, Vitamine wie B2, B12 oder ­Folsäure selbst zu bilden und so den Gehalt im Endprodukt zu erhöhen.

Ein weiterer Effekt betrifft die Eiweißstruktur. Gerade bei pflanzlichen Quellen verbessert sich durch Fermentation die Verdaulichkeit, und essenzielle Aminosäuren werden besser zugänglich. Für Menschen, die sich überwiegend pflanzlich ernähren, ist das ein relevanter Punkt.

Bioverfügbarkeit: Entscheidend ist, was ankommt

Ein Begriff taucht in diesem Zusammenhang immer wieder auf: Bioverfügbarkeit. Gemeint ist damit, wie schnell und in welchem Umfang ein Nährstoff vom Körper aufgenommen und tatsächlich genutzt werden kann. Ein hoher Gehalt an Vitaminen oder Mineralstoffen allein sagt noch wenig aus. Erst wenn der Körper diese Stoffe effizient aufnehmen kann, entfalten sie ihre Wirkung. Fermentierte Pflanzenstoffe haben hier einen klaren Vorteil, weil sie bereits „vorverdaut“ sind. Der Organismus muss weniger Umwandlungsarbeit leisten.

Nebenbei entstehen während der Fermentation zusätzliche bioaktive Substanzen. Auch die Vielfalt der Inhaltsstoffe nimmt zu, da enzymatische Prozesse neue Moleküle bilden. Ein weiterer Aspekt betrifft die Darmgesundheit. Fermentierte Produkte enthalten häufig lebende Mikroorganismen, darunter Milchsäurebakterien. Diese können das natürliche Gleichgewicht im Darm unterstützen. Gleichzeitig beeinflusst Fermentation auch den Blutzuckerstoffwechsel. Durch den Umbau von Stärke und die Bildung resistenter Stärke kann der glykämische Effekt eines Lebensmittels sinken. Das sorgt für stabilere Blutzuckerwerte und eine gleichmäßigere Energieversorgung. Auch in Bezug auf Haltbarkeit spielt Fermentation weiterhin eine Rolle. Die entstehende Milchsäure senkt den pH-Wert und hemmt unerwünschte Keime. Das macht Produkte nicht nur länger haltbar, sondern auch mikrobiologisch stabiler.

Nährstoffversorgung im Alltag

Trotz eines großen Lebensmittelangebots ist eine ausreichende Nährstoffversorgung nicht selbstverständlich. Besonders im höheren Alter zeigt sich häufig ein schleichender Mangel. Ursachen sind veränderte Essgewohnheiten, ein geringerer Appetit oder auch körperliche Einschränkungen. Die Folgen bleiben oft lange unbemerkt. Erst mit der Zeit machen sich Defizite bemerkbar, etwa durch nachlassende Muskelkraft, ein schwächeres Immunsystem oder verzögerte Regeneration. Hinzu kommt, dass viele ältere Menschen regelmäßig Medikamente einnehmen, die den Nährstoffhaushalt zusätzlich beeinflussen können.

Bestimmte Wirkstoffe stehen im Verdacht, Vitamine und Mineralstoffe im Körper zu reduzieren oder deren Aufnahme zu behindern. Dazu zählen unter anderem Vitamin B12, Magnesium oder Coenzym Q10. Dadurch entsteht eine doppelte Belastung: Der Bedarf steigt, während die Versorgung sinkt. Hier setzen moderne Nährstoffkonzentrate an, die auf fermentierten Pflanzen basieren. Sie liefern Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe in einer Form, die der Körper leichter verwerten kann. Durch die Vorarbeit der Mikroorganismen stehen viele Inhaltsstoffe bereits in aktivierter Form zur Verfügung.

Das macht solche Produkte besonders interessant für Menschen mit erhöhtem Bedarf – sei es im Alter, in stressreichen Phasen oder bei unausgewogener Ernährung. Auch für Kinder kann eine zusätzliche Versorgung sinnvoll sein, etwa in Wachstumsphasen oder bei hoher körperlicher Aktivität. Entscheidend dabei: Qualität schlägt Quantität, die Verfügbarkeit entscheidet.

Nährstoffe für den Darm

Ein gesunder Darm ist die Grundlage für ein starkes Immunsystem, eine stabile Psyche und langanhaltende Energie. Doch wie bleibt der Darm gesund? Neben ballaststoffreicher Ernährung und ausreichend Bewegung spielen fermentierte Lebensmittel eine zentrale Rolle. Sie versorgen die Darmbakterien mit genau dem, was sie brauchen, um zu gedeihen – und schützen gleichzeitig vor schädlichen Keimen. Besonders im Alter wird die Darmgesundheit oft unterschätzt. Dabei ist sie entscheidend für die Lebensqualität. Ein gut funktionierendes Darmmikrobiom kann Entzündungen reduzieren, die Nährstoffaufnahme verbessern und sogar die Gehirnfunktion unterstützen. Vitabalance* ist hier ein idealer Begleiter: Es kombiniert die Vorteile fermentierter Nährstoffe mit der Einfachheit einer modernen Nahrungsergänzung. So wird gesunde Ernährung zum Kinderspiel – für ein langes, aktives Leben.Denn eines ist klar: Wer heute in seine Darmgesundheit investiert, profitiert morgen von mehr Vitalität, besserer Abwehrkraft und einem allgemeinen Wohlbefinden.

Schlafmangel verkürzt das Leben

Von |2026-05-07T10:55:07+02:00Mai 7th, 2026|

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German Health Technology GmbH
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Werbebeitrag/ Autor: Dieter Becker

Schlafmangel verkürzt das Leben

Schlaf ist genauso wichtig wie Ernährung und Bewegung, betont die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Doch für viele Menschen ­bedeutet Schlafen eine Qual. Sie leiden unter Schlafstörungen. In einer neuen Studie warnen Wissenschaftler und ­Ärzte vor Schlafmangel! Das dramatische Ergebnis: ­Schlafmangel verkürzt das Leben. Wer weniger als sieben Stunden schläft, stirbt früher! Schlafmangel ist schlimmer als schlechte Ernährung, Einsamkeit oder Bewegungsmangel. Nur Rauchen ist tödlicher. Das ist das Ergebnis einer Studie aus den USA, deren Ergebnisse im „Journal Sleep Advance“ veröffentlicht wurden. Für die Studie wurden Millionen von Gesundheits­daten ausgewertet. Die Untersuchung belegt: Schlaf ist das wahre Wundermittel des Körpers. Er zählt zu den wichtigsten biologischen Prozessen unseres Körpers. Schlaf repariert, stärkt und schützt die Psyche und die Physis. Schlaf ist Medizin. Er sorgt für Glück, Wohlbefinden und Gesundheit. Schlaf verlängert das Leben.

Studienlage

Die Ergebnisse einer Schlafstudie der Krankenkasse Pronova BKK ist ebenfalls alarmierend! Die Fakten: Die Mehrheit der Deutschen schläft zu wenig! 60 Prozent fehlen im Schnitt fünf Stunden Schlaf unter der Woche. 87 Prozent wachen nachts auf, etwa jeder Fünfte sogar mindestens dreimal. Schlafforscher ­sagen, dass mindestens acht Millionen Deutsche an einer Schlaf­störung leiden. Der renommierte Schlafmediziner und Somnologe, Dr. Michael Feld aus Frechen (NRW) warnt: „Im Bereich der Schlafstörungen und insbesondere was das Durchschlafen anbelangt, steuern wir auf eine regelrechte Epidemie zu. Immer mehr Menschen leiden unter extremen Schlafstörungen. Mögliche Folgen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt, Konzentrationsprobleme und dadurch auch Unfälle.“ Übrigens: Mehr Frauen als Männer leiden unter Schlafstörungen. Dazu gehörte auch Doris Schwengeler. Die Friseurin aus der Schweiz, konnte nach eigener Aussage etwa 30 (!) Jahre lang nicht mehr schlafen! Die Mutter von zwei Kindern erinnert sich: „Ich lag Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr, hellwach im Bett. Es war der reinste Horror, ein gelebter Albtraum. Ich versuchte alles: Tee, Schlaftabletten, Akupunktur, Klinik, Schlaflabor – alles ohne Erfolg.“ Die Frau war täglich beruflich stark gefordert, als Friseurin und für die Büroarbeiten ihres Mannes. Geholfen hat ihr schließlich ein Medizinprodukt made in Germany – eine stromlose Magnetfeld-Technologie mit dem Namen Biorelax/Kleinsche Felder; unter anderem eingearbeitet in Schlafauflagen. Die mit einem Award ausgezeichnete Technologie, wurde von dem zertifizierten Medizinprodukthersteller Bernhard Klein (Bremen) entwickelt. Doris Schwengeler: „Dank der Kleinsche-Felder-Schlafauflage konnte ich schon nach drei Wochen täglich sieben bis acht Stunden durchschlafen. Für mich war das wie eine zweite Geburt.“

Wichtig: Nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die Qualität des Schlafs entscheidet darüber, ob wir ausgeruht aufwachen. Interessant: Jeder dritte Deutsche ­würde ohne Partner besser schlafen. Der Grund: Schnarchen.

Insbesondere Schlafapnoe ist eine ernsthafte Schlafstörung mit Atemaussetzern (Apnoen), oft begleitet von lautem Schnarchen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen. Der renommierte Wissenschaftler, Forscher und Arzt, Dr. Dr. Jordan Petrow, Leiter der Akademie für Wissenschaft und Forschung in Rostock, berichtet: „Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Unbehandelt steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Schlaganfall. Aber Schlafapnoe kann sofort beendet werden, und zwar mit einem Kleinsche-Felder-Streifen. Diesen mit einem dünnen Schal am Nacken anbringen. Dort ist das Atem- und Kreislaufzentrum. Mit dieser Therapie habe ich bei vielen Schlafapnoe-Betroffenen einen durchschlagenden Erfolg erzielt.“

Weitere Informationen unter

www.ght-med.com
www.chronischekrankheiten.net
www.rivo.ag
www.institut-naturheilverfahren.de
www.dr-michael-feld.de

Schlafmediziner Dr. Michael Feld (links) bei einem Vortrag mit dem Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse zum Thema „Gesunder Schlaf“.

Neuer Adipositas-Grenzwert?

Von |2026-05-07T09:46:30+02:00Mai 7th, 2026|

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Neuer Adipositas-Grenzwert?

Der Body-Mass-Index berechnet sich aus dem Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und teilt Menschen in Kategorien wie Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas ein. Doch zunehmend wird Kritik laut: Ist der BMI noch zeitgemäß, oder brauchen wir einen neuen Grenzwert – vielleicht sogar ein ganz neues System zur Bewertung von Körperfett und Gesundheitsrisiken?

Der größte Vorteil des BMI liegt in seiner Einfachheit. Er ist schnell berechnet, benötigt keine aufwendige Technik und erlaubt eine grobe Einordnung großer Bevölkerungs­gruppen. Gerade in der Epidemiologie und Public Health hat er sich deshalb als nützliches Instrument etabliert. Allerdings basiert der BMI auf einer vereinfachten Annahme: dass Körpergewicht in Relation zur Größe ausreichend ist, um Gesundheitsrisiken abzuschätzen. Diese Annahme gerät zunehmend ins Wanken.

Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass der BMI nicht zwischen Muskelmasse und Fettmasse unterscheidet. Ein ­durchtrainierter Mensch kann denselben BMI haben wie eine Person mit hohem Körperfettanteil, obwohl die gesundheitlichen Risiken völlig unterschiedlich sind. Ebenso berücksichtigt der BMI nicht, wo sich Fett im Körper befindet. Dabei gilt insbesondere viszerales Fett, also Fett im Bauchraum, als besonders gesundheitsschädlich.

Menschen mit einem normalen BMI können dennoch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes haben, wenn sie viel Bauchfett besitzen – ein Phänomen, das als „normalgewichtige Adipositas“ beschrieben wird.

Frauen und Männer

Auch alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede ­bleiben beim BMI unberücksichtigt. Ältere Menschen verlieren oft Muskelmasse, wodurch ihr BMI sinken kann, obwohl der Körperfettanteil steigt. Bei Frauen und Männern unterscheidet sich die Fettverteilung ebenfalls deutlich, was sich im BMI nicht widerspiegelt. Zudem gibt es ethnische Unterschiede: Bei asiatischen Populationen treten gesundheitliche Risiken bereits bei niedrigeren BMI-Werten auf, weshalb dort teilweise andere Grenzwerte empfohlen werden.

Vor diesem Hintergrund wird verstärkt über alternative Messmethoden diskutiert. Ein häufig genannter Kandidat ist der Taillenumfang oder das Verhältnis von Taille zu Körpergröße. Diese Maße geben Hinweise auf die Fettverteilung und sind eng mit metabolischen Risiken verbunden. Auch ­bildgebende Verfahren oder bioelektrische Impedanzanalysen können den Körperfettanteil genauer bestimmen, sind jedoch im Alltag aufwendiger und teurer.

Ein weiterer Ansatz ist die Kombination mehrerer Parameter. Anstelle eines einzelnen Grenzwerts könnte ein multidimensionales Modell treten, das BMI, Taillenumfang, Blutwerte und Lebensstilfaktoren einbezieht. Ein solcher Ansatz würde der Komplexität von Adipositas besser gerecht werden, stellt jedoch höhere Anforderungen an Diagnostik und Interpretation. Denkbar sind etwa Risikoscores, die ähnlich wie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen individuelle Faktoren gewichten und daraus eine personalisierte Einschätzung ableiten.

„Metabolische“ Gesundheit

In der wissenschaftlichen Diskussion gewinnt zudem der Begriff der „metabolischen Gesundheit“ an Bedeutung. Nicht jeder Mensch mit einem erhöhten BMI weist automatisch krankhafte Stoffwechselveränderungen auf, während umgekehrt auch Personen mit normalem Gewicht metabolische Störungen entwickeln können. Faktoren wie Insulinresistenz, Blutfettwerte oder Entzündungsmarker liefern oft ein genaueres Bild des tatsächlichen Gesundheitszustands als das Körpergewicht allein. Dies spricht dafür, Adipositas stärker als komplexe chronische Erkrankung zu verstehen und weniger als rein äußerlich sichtbaren Zustand.

Auch die praktische Umsetzung neuer ­Bewertungsmodelle wirft Fragen auf. Während der BMI weltweit etabliert und leicht verständlich ist, könnten komplexere Systeme im Alltag schwerer anzuwenden sein – insbesondere in der hausärztlichen Versorgung oder in ressourcenschwachen Regionen. Hier zeigt sich ein Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und praktischer Umsetzbarkeit. Ein idealer Ansatz müsste beide Aspekte miteinander verbinden: ausreichend präzise, um individuelle Risiken zu erfassen, und zugleich einfach genug, um breit eingesetzt werden zu können.

Hinzu kommt eine gesellschaftliche Dimension. Der BMI wird nicht nur medizinisch genutzt, sondern auch in Fitnessprogrammen, Versicherungen oder öffentlichen Gesundheitskampagnen. Eine Ablösung oder grundlegende Veränderung dieses Maßstabs hätte daher weitreichende Folgen.

Trotz aller Kritik plädieren viele Fachgesellschaften nicht für die Abschaffung des BMI, sondern für seine Ergänzung. Der BMI kann weiterhin als erstes Screening-Instrument dienen, sollte aber durch weitere Messgrößen ergänzt werden, um individuelle Gesundheitsrisiken genauer zu erfassen.

Die Natur des Wassers

Von |2026-05-06T10:08:18+02:00Mai 5th, 2026|

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Bormia.de (Natur Pur / Bionik)
Klaus Jürgen Althoff (Nadeen)

Zwischen den Wegen 27
D-88696 Owingen

www.shop.bormia.de

Werbebeitrag/ Autorin: Nadeen Althof

Die Natur des Wassers

Wasser zu filtern ist eine gängige Methode, um das Wasser von unerwünschten Stoffen zu befreien. Wir entziehen dem Wasser zwar Stoffe, haben aber die Information – quasi den energetisch wirksamen Fingerabdruck – noch im Wasser. Zusätzlich fehlt unserem Leitungswasser Vitalität, da die übliche Druckführung von mindestens 4 bar in geraden Rohren nicht mit den Gegebenheiten einer Quelle vergleichbar ist. Druckgeführtes Leitungswasser über 2,5 bar verliert seine Kräfteaspekte und damit seine Kolloidalität. Wir haben also nach der Filterung ein saubereres, aber informatorisch (homöopathisch) belastetes und energetisch „schlappes“ Trinkwasser.

Zwei markante, aber kaum bekannte Hinweise:

  • Trinkwässer werden generell einer Ozon- und/oder Chlor- Behandlung unterzogen, bevor sie ins Wassernetz gehen. Diese sehr starke Oxidationsmittel brechen organische Moleküle auf. Huminstoffe, Mikroschadstoffe, Pestizidreste, kolloidale organische Stoffe wie Bakterien, Viren und Mikroorganismen werden oxidiert und danach mit Aktivkohle- oder Sandfiltern herausgefiltert.
  • Weltweit wird unser Leitungs-Trinkwasser zwischen 4 – 25 Bar Druck transportiert. Wasser verliert aber bereits ab 2,5 bar Druck sein energetisches Potential. Nicht umsonst ist die Wasserqualität seit Mitte der 60er Jahre, mit Stilllegung der üblichen Wassertürme – unbemerkt – zurückgegangen und Stoffwechselkrankheiten sind auf ca. 80% aller Krankheiten angewachsen. An diesem Punkt zeigt sich die Richtigkeit, dass ein deformiertes, informatorisch belastetes und kraftloses Wasser keine positiven Kräfte hat, die es auf organisches Leben (wie unseren Körper) übertragen kann.

Der Wirbel

Wie in der letzten Ausgabe schon erwähnt, ist das Wesens­merkmal des Wassers seine Dynamik. Alle Flüssigkeiten, die auf Wasser basieren, nutzen den Wirbel als einfachste, schnellste und energieeffiziente Bewegungsform. Auch unser Herz, das ich als Urform der harmonischen Bewegung definiere, nutzt für den Bluttransport den Wirbel. Das Herz kann, wenn es seiner normalen Tätigkeit nachgehen kann, einen Menschen bis zu 120 Jahre durchs Leben tragen… zwischen langer Krankheit und Marathonlauf. Wenn es nicht mehr mit lebendig-kolloidalem Wasser und entsprechenden Lebensmitteln versorgt wird und – als pulsierend aktives Zentralorgan im Körper – vermehrt arbeiten muss, wird es überfordert. Der Körper muss deformierte und de’strukturierte Stoffe, auch Wasser selbst, im Körper erst dynamisieren, um diese zellgängig und bioverfügbar zu machen. Andernfalls würde der Körper verstopfen und verschlacken!

Seit ich denken kann spricht man in der Wissenschaft davon, dass das Herz eine „mechanische“ Pumpe sei. Aber nein, es ist eine Wirbelkammer und besteht aus nur einem langen Muskel, der – symbolisch zu sehen – zu einem Herz ­zusammengewachsen ist. Wir sprechen hier eigentlich darüber, dass das zentrale, polare, männliche & weibliche Harmonie-Prinzip, sich überall in der organischen Natur zeigt und wirkt… und z. B. aus einem langen Muskel ein funktionierendes Herz formt. Es erzeugt das Leben und dient dem Lebendigen. Dies in seiner Funktionsweise, ­Tiefe und Sinnhaftigkeit zu erkennen, bedeutet einen ganz neuen und zugleich einfach-natürlichen Blick auf und in die ­Schöpfung.

Der Wirbel… das Reinigungsprinzip der Natur

Der dynamisierende Wirbel, als zentrale Funktion im Wasser, ist das Reinigungsprinzip der Natur. Es ist auch bei den Winden zu finden. Ich nenne es das Nanometrisierungsprinzip der Natur. Je höher das Wasser verwirbelt und rhythmisiert wird, desto kraftvoller und effizienter ist dieser Vorgang. Gleichzeitig erhöht sich dadurch die Bioverfügbarkeit bzw. Zellgängigkeit des Wassers in unserem Körper. Wasser erhöht durch ­innere Wirbeldynamik seine Fläche und wird immer wieder neu zu einem ‚Flächenwesen‘. Jede Flächenschicht fließt durch Temperatur- und Impulsunterschiede unterschiedlich schnell. Jeder der einmal im See gebadet hat, kennt die in der Tiefe fühlbaren Temperaturunterschiede oder dass Wasser nach einem Wasserfall kälter ist. Stoffe, die zwischen den fließenden Flächen liegen, werden mit wirksamer Dynamik im Wassers zerrieben, in seine Bestandteile zerlegt und zurück geführt. Auch der energetische Fingerabdruck der aufgelösten Stoffe (Informationscluster) wird demontiert. Durch diese ‚Löschfunktionen‘ wird Wasser durch den Wirbel auch informatorisch immer wieder gesäubert. Der Wirbel begrenzt sich also nicht nur auf die Dynamik im Trinkwasser, die auf den Körper übergeht und das Herz unterstützt, sondern ermöglicht auch die Reinheit des Wassers. Zu bemerken ist, dass im natürlich fließenden Wasser, im Bach oder Fluss, immer beide Wirbelrichtungen auftreten … auch hier ist das Hand in Hand gehende männlich- & weibliche-Prinzip, wie im Herzen, wirksam angelegt.

Der Wirbel und das Gedächtnis der Natur

In fließendem Wasser kann man überall größere und kleinere Wirbeltrichter beobachten. Jede Bewegung im Wasser, auch mikroskopisch kleine, formt Wirbeltrichter. Sie funktionieren wie „Vakuumsauger“, um Luft und ätherische Kräfte (Information, Energie) in das Wasser einzusaugen. Diese Informationen schreiben sich in dessen Flächen ein. Auch durch Gesteine im Bach über das das Wasser fließt, fällt, hüpft etc. wird Wasser informatorisch angereichert. Dieses Prinzip nennt man das Gedächtnis oder die Erinnerung des Wassers (etwas wird verinnerlicht).

Homöopathie & Lebendiges Wasser

Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass das ‚Gedächtnis des Wassers‘ das umstrittene Prinzip der Homöopathie ist. Samuel Hahnemann und Edward Bach sind nicht die Erfinder der Homöopathie, sondern die Anwender dieses Prinzips. Der Erfinder ist ‚das Wesen des Wassers‘ mit all seinen hier beschriebenen Fähigkeiten. Naturbelassenes, informationsreiches, dynamisch Lebendiges Wasser wird so zu einem unspezifischen Heilmittel! Homöopathie ist keine esoterische Erfindung, sondern ein rhythmisierendes und potenzierendes Phänomen des Lebendigen im Wasser. Die bisherige, rein materialistische Sicht auf Wasser sollte endlich um ein lebendiges naturkonformes Forschen erweitert und bereichert werden. NATUR-Wissenschaftler sollten hier nachdenklich werden und ihrem Titel wieder gerecht werden.

Um ein einfaches aber einprägsames Bild dieses Vorgangs im Wasser zu vermitteln, folgendes Beispiel: Beschrifte ein 1 kg schweres Holzbrett mit z. B. dem Wort ‚Arnika‘… schicke es in Deiner Vorstellung durch harmonische Wirbelvorgänge und erzeuge so ein 1 kg schweres Buch mit 1.000 Seiten. Du kannst jetzt die Arnika-Information von dem dicken Holzbrett 1.000 Mal mehr in das entstandene Buch einschreiben. Das bewirkt eine hohe Informations-Kraft, mit entsprechender Wirkung auf den Körper. Dieses Beispiel beschreibt ungefähr den Vorgang, der innerhalb der Herstellung von Homöopathie angewendet wird: Potenzierung durch Flächenmehrung. Leider muss unsere heutige Homöopathie mit Umkehrosmose- oder destilliertem Wasser hergestellt werden, statt mit dynamischem Quellwasser. So hat die ursprüngliche Wirkung von homöopathischer Information entscheidend an Kraft verloren.

Teil 3 vom „Das Wesen des Wassers“ wird fortgesetzt in der Juni-Ausgabe und online.

Kaliummangel

Von |2026-03-02T12:31:51+01:00März 2nd, 2026|

Kaliummangel

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Kaliummangel

Kalium ist wichtig – das lässt sich kaum anders sagen. Dieser Mineralstoff ist für unseren Körper so essenziell wie Sauerstoff und Wasser. In jeder noch so kleinen Zelle spielt Kalium eine Schlüsselrolle: Es hilft dabei, elektrische Impulse weiterzuleiten, reguliert den Blutdruck, unterstützt das Zellwachstum und hält den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht. Ohne Kalium funktioniert keine Muskelkontraktion, keine ordentliche Verdauung – und das Herz gerät buchstäblich aus dem Takt. Doch trotz seiner zentralen Bedeutung bleibt ein Kaliummangel oft lange unerkannt. Denn die Symptome schleichen sich ein: Wer tagsüber regelmäßig müde ist, sich abgeschlagen fühlt, über Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit klagt, denkt zunächst selten an ein Mineralstoffdefizit. Erst wenn Kreislaufprobleme, Muskelkrämpfe oder Herzrhythmusstörungen dazukommen, wird vielen klar, dass mehr dahinterstecken könnte. Dabei ist Kaliummangel keine Seltenheit – hauptsächlich nicht in Zeiten, in denen viele Menschen unausgewogen essen, zu wenig trinken, häufig schwitzen oder regelmäßig zu Abführmitteln greifen. Besonders wenn es in wenigen Wochen wärmer wird und das Frühjahr naht, ist Sport im Freien wieder angesagt. Eine gute Wahl, aber damit einher geht immer ein Flüssigkeitsverlust. Schwitzen führt aber nicht nur zu Flüssigkeitsverlust, sondern auch zu einem starken Ausschwemmen von Mineralien – darunter Kalium. Wer dann zusätzlich salzreich isst, verschärft das Problem: Zu viel Natrium im Körper verdrängt Kalium aus dem fein austarierten Gleichgewicht. Auch Sportler, insbesondere Freizeitsportler, unterschätzen häufig den Bedarf an Mineralstoffen, wenn sie über längere Zeit trainieren, ohne auf eine ausgewogene Versorgung zu achten.

Ernährung

Bei einem Kaliummangel steht vordergründig eines im Mittelpunkt: eine frische, ausgewogene und möglichst ­naturbelassene Ernährung. Da Kalium in vielen pflanzlichen Lebensmitteln reichlich vorkommt, lässt sich ein leichter Mangel häufig gut über die tägliche Kost ausgleichen. Besonders kaliumreich sind Gemüse wie Kartoffeln, Brokkoli, Spinat, Möhren und Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen. Auch Obst trägt wesentlich zur Versorgung bei – vorwiegend Bananen, Aprikosen, Avocados und Äpfel. Trockenfrüchte wie getrocknete Aprikosen oder Rosinen enthalten konzentrierte Mengen des Mineralstoffs, sollten jedoch wegen ihres hohen Zuckergehalts in Maßen verzehrt werden. Nüsse und Samen sowie Vollkornprodukte liefern ebenfalls nennenswerte Mengen. Wichtig ist dabei nicht nur die Auswahl der Lebensmittel, sondern auch deren Zubereitung. Kalium ist wasserlöslich. Wird Gemüse in viel Wasser gekocht und dieses anschließend weggegossen, geht ein Teil des Mineralstoffs verloren. Schonender ist Dünsten oder Garen mit wenig Flüssigkeit. Wer Kartoffeln oder Hülsenfrüchte kocht, kann das Kochwasser beispielsweise als Basis für Suppen oder Soßen weiterverwenden und so die enthaltenen Mineralstoffe nutzen. Ebenso entscheidend ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Gerade bei Hitze, starkem Schwitzen oder sportlicher Aktivität verliert der Körper neben Wasser auch Elektrolyte. Hier kann eine mineralstoffreiche Ernährung helfen, den Verlust auszugleichen. In den meisten Fällen genügt eine bewusste Ernährungsumstellung, um den Kaliumspiegel zu stabilisieren. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, insbesondere bei bestehenden Herz- oder Nierenerkrankungen. Eine Blutuntersuchung gibt verlässlich Auskunft darüber, ob tatsächlich ein Mangel vorliegt und wie stark dieser ausgeprägt ist.

Vorsicht ist geboten

Anders sieht es bei Menschen mit Vorerkrankungen, etwa an Herz oder Nieren, aus. Hier kann sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss schwerwiegende Folgen haben. Während gesunde Menschen überschüssiges Kalium in der Regel problemlos über die Nieren ausscheiden, kann ein Überangebot bei Nierenpatienten schnell zur Gefahr werden. Deshalb gilt: Nahrungsergänzungsmittel mit Kalium sollten nie unkontrolliert eingenommen werden. Nur eine ärztliche Blutuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob tatsächlich ein Mangel besteht – und wie dieser gegebenenfalls zu behandeln ist. Besonders kritisch wird es, wenn das Herz betroffen ist. Denn der Herzmuskel ist auf eine präzise elektrische Steuerung angewiesen – und Kalium ist dafür unverzichtbar. Ein zu nie­driger Kaliumspiegel kann hier nicht nur zu Rhythmusstörungen führen, sondern im Extremfall auch lebensbedrohliche Folgen haben. Zwar ist ein solch dramatischer Verlauf selten, doch bei älteren Menschen oder Patienten, die entwässernde Medikamente einnehmen, steigt das Risiko deutlich. Es zeigt sich: Kalium ist klein, aber mächtig. Ein gesunder Kaliumspiegel schützt Herz, Kreislauf, Muskulatur und Nerven. Wer sich ausgewogen ernährt, ausreichend trinkt und auf die Signale seines Körpers achtet, ist gut geschützt. Doch wer regelmäßig unter unklaren Beschwerden leidet, sollte Kalium als möglichen Auslöser nicht unterschätzen. Manchmal ist es gerade der unscheinbare Mangel, der große Auswirkungen hat.

Historische Krankheiten

Von |2026-03-02T12:28:15+01:00März 2nd, 2026|

Historische Krankheiten

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Historische Krankheiten

Pest und Krätze – zwei Namen, die sofort Bilder aus vergangenen Jahrhunderten hervorrufen. Massengräber, Quaran­täneflaggen, überfüllte Armenhäuser. Man würde erwarten, dass diese Krankheiten heute höchstens noch im Museum der Medizingeschichte vorkommen. Doch ganz verschwunden sind sie nicht. Beide treten weiterhin auf, und in bestimmten Regionen nehmen die Fallzahlen sogar zu. Natürlich reden wir nicht von einer Wiederholung des 14. Jahrhunderts. Die medizinischen Möglichkeiten sind heute andere. Trotzdem lohnt sich ein genauer Blick darauf, warum ausgerechnet diese historischen Erkrankungen wieder sichtbarer werden. Kaum eine Krankheit hat Europa so geprägt wie die Pest. Der sogenannte ­Schwarze Tod forderte im Mittelalter Millionen Opfer. Ausgelöst wird die Krankheit durch das Bakterium „Yersinia pestis“, übertragen vorrangig durch Flöhe, die auf Nagetieren leben. Heute ist die Pest behandelbar, wenn sie früh erkannt wird. Antibiotika können den Verlauf stoppen. Dennoch werden jedes Jahr mehrere hundert bis einige Tausend Fälle weltweit registriert. Besonders betroffen sind Regionen in Afrika, darunter Madagaskar und die Demokratische Republik Kongo.

Warum die Pest nicht einfach Geschichte ist

Die Weltgesundheitsorganisation weist regelmäßig darauf hin, dass die Pest nie vollständig verschwunden ist. Sie zirkuliert weiterhin in sogenannten Naturherden, also in Tierpopulationen. Wenn Menschen engen Kontakt zu infizierten Nagetieren oder deren Flöhen haben, kann es zu Ausbrüchen kommen. Mehrere Faktoren begünstigen neue Fälle. Armut und eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung spielen eine große Rolle. Wer weit entfernt von einer Klinik lebt oder Symptome nicht einordnen kann, sucht oft zu spät Hilfe. Auch Umweltveränderungen wirken sich aus. Wenn sich Lebensräume von Nagetieren durch Klimaschwankungen oder Abholzung verschieben, erhöht sich das Risiko für den Kontakt zwischen Mensch und Tier. Hinzu kommen politische Krisen und Konflikte, die Gesundheitssysteme schwächen. Impfprogramme und Überwachung geraten ins Stocken, während sich Erreger unbemerkt ausbreiten. In Industrieländern sind Fälle selten, aber nicht ausgeschlossen. Selbst in den USA treten vereinzelt Infektionen auf, meist im Zusammenhang mit Wildtieren. Die Pest ist also keine Legende, sondern eine kontrollierbare, aber reale Infektionskrankheit.

Krätze: Unterschätzt und weit verbreitet

Weniger spektakulär, aber deutlich häufiger ist die Krätze. Verursacht wird sie durch die Milbe „Sarcoptes scabiei“, die sich in die Haut eingräbt und starken Juckreiz auslöst. Die Erkrankung ist seit der Antike bekannt und galt lange als typische „Armutskrankheit“. In den vergangenen Jahren melden jedoch auch wohlhabende Länder steigende Fallzahlen. Schulen, Kitas, Pflegeheime oder Gemeinschaftsunterkünfte sind typische Orte, an denen sich die Milben verbreiten. Entscheidend ist enger, längerer Hautkontakt. Mit mangelnder Körperpflege hat das nichts zu tun, auch wenn dieses Vorurteil noch existiert. Ein Grund für die Zunahme liegt in der hohen Mobilität. Menschen ziehen um, reisen viel und leben zeitweise in Gemeinschaftseinrichtungen. Wird eine Infektion nicht früh erkannt, kann sie sich rasch weiterverbreiten. Hinzu kommen praktische Probleme bei der Behandlung. Standardtherapien mit speziellen Cremes sind wirksam, müssen aber korrekt angewendet werden. Außerdem sollten alle engen Kontaktpersonen gleichzeitig behandelt werden. Geschieht das nicht, beginnt der Kreislauf von vorn. Die Weltgesundheitsorganisation führt Krätze inzwischen als vernachlässigte Tropenkrankheit. Das zeigt, dass sie weltweit ein relevantes Gesundheitsproblem ist, besonders in Regionen mit eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung. Pest und Krätze unterscheiden sich stark in Verlauf und Gefährlichkeit. Die Pest kann unbehandelt tödlich enden, Krätze ist in der Regel therapierbar. Trotzdem gibt es Parallelen. Beide Krankheiten profitieren von sozialen und strukturellen Schwächen. Wo Armut herrscht, Gesundheitssysteme überlastet sind oder Aufklärung fehlt, steigen die Risiken. Globale Vernetzung sorgt zusätzlich dafür, dass Erreger nicht an Landesgrenzen haltmachen. Historische Krankheiten verschwinden nicht automatisch, nur weil sie aus dem Alltag vieler Menschen verschwunden sind. Sie bleiben im Hintergrund präsent. Solange die Bedingungen stimmen, tauchen sie wieder auf. Der Unterschied zu früher liegt hauptsächlich darin, dass wir heute wissen, womit wir es zu tun haben – und wie wir reagieren können.

Autofahren mit Pflegegrad 2

Von |2026-03-02T12:20:53+01:00März 2nd, 2026|

Autofahren mit Pflegegrad 2

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Autofahren mit Pflegegrad 2

s gibt diese Momente, in denen man sich hinter dem Steuer wieder wie 20 fühlt – Musik an, Fenster runter, die Welt zieht vorbei. Doch eines Tages kommt die Realität: etwas weniger Kraft in den Armen, ein paar Medikamente, die müde ­machen, oder einfach die Sorge, dass man vielleicht nicht mehr so schnell reagiert wie früher. Für Menschen mit Pflegegrad 2 stellt sich die Frage besonders: Darf ich noch Auto fahren? Muss ich meinen Führerschein abgeben? Pflegegrad 2 bedeutet, dass man im Alltag Unterstützung benötigt – beim Anziehen, Einkaufen oder Zubereiten von Mahlzeiten. Aber es heißt nicht automatisch: kein Auto mehr. Viele Betroffene fahren weiterhin selbstständig, oft mit kleinen Anpassungen. Entscheidend ist, ob die körperlichen, geistigen und sensorischen Voraussetzungen noch stimmen. Wer noch sicher Gas geben, bremsen und lenken kann und bei dem Konzentration und Reaktionsfähigkeit nicht leiden, darf fahren.

Körperliche Einschränkungen sind bei Pflegegrad 2 ­häufig. Eingeschränkte Beweglichkeit, Kraftverlust oder Gleichgewichtsstörungen können das Lenken, Einparken oder ­schnelle Reagieren erschweren. Oft hilft hier Technik: Ein Auto mit Automatikgetriebe, Lenkradkranzverstärker oder Pedalverlängerungen kann die Steuerung erleichtern. Auch Sitzkissen, spezielle Spiegel oder Assistenzsysteme wie Einparkhilfen reduzieren das Risiko. Es lohnt sich, solche Hilfsmittel zu prüfen und individuell anzupassen, damit man die Kontrolle behält.

Doch nicht nur der Körper spielt eine Rolle. Medikamente sind ein Thema, das oft unterschätzt wird. Schmerzmittel, Beruhigungsmittel oder bestimmte Herz- und ­Blutdruckmedikamente können die Reaktionsfähigkeit dämpfen oder Schwindel ­verursachen. Selbst scheinbar harmlose Medikamente wie Anti­histaminika können die Aufmerksamkeit beeinflussen. Wer Medikamente einnimmt, sollte immer ärztlich klären, ob das Fahren noch sicher ist, und gegebenenfalls alternative Mobilitätslösungen einplanen.

Realistisch bleiben – und trotzdem mobil sein

Neben körperlichen und medikamentösen Einschränkungen spielen auch kognitive Fähigkeiten eine Rolle. Pflegegrad 2 kann mit leichten Gedächtnisproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Orientierungsschwierigkeiten einhergehen. ­Gerade in komplexen Verkehrssituationen wie Kreuzungen, Baustellen oder bei starkem Verkehr kann das zu Herausforderungen werden. Hier helfen Strategien wie kürzere, vertraute Strecken zu fahren, Tageszeiten zu wählen, in denen weniger Verkehr herrscht, oder Navigationshilfen einzusetzen. Das ­Sehvermögen ist ein weiterer Faktor. Selbst leichte Eintrübungen oder Veränderungen der Gesichtsfelder können gefährlich werden, weil Straßenschilder oder Fußgänger später erkannt werden. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind daher wichtig. Auch das Hören darf nicht unterschätzt werden: Warntöne, Blaulichter oder Hupe nehmen im Straßenverkehr eine entscheidende ­Rolle ein. Wer Hörprobleme hat, sollte prüfen, ob Hörgeräte oder andere Hilfsmittel die Sicherheit erhöhen.

Rechtlich bleibt der Führerschein grundsätzlich gültig, solange keine gravierenden Einschränkungen festgestellt werden. Wenn sich jedoch die Fahrtüchtigkeit verschlechtert, kann die Fahrerlaubnisbehörde Einschränkungen auferlegen oder im Extrem­fall die Fahrerlaubnis entziehen. Wichtig ist, dass Betroffene selbst realistisch einschätzen, ob sie noch sicher unterwegs sind, und Angehörige oder Pflegedienste offen über mögliche Risiken sprechen. Wer unsicher ist, kann auch Fahrtrainings für Senioren oder Menschen mit Einschränkungen nutzen. Diese Kurse zeigen, wie Reflexe, Sehvermögen und Reaktionszeiten im Alltag wirken und welche Anpassungen am Auto sinnvoll sein ­können.

Familie, Freunde oder Pflegedienste können ebenfalls helfen, die Situation realistisch einzuschätzen. Es ist besser, frühzeitig über Alternativen nachzudenken – etwa Mitfahrgelegenheiten, Taxi oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln –, statt Risiken einzugehen. Gleichzeitig bedeutet Pflegegrad 2 nicht das Ende der Selbstständigkeit: Mit den richtigen Anpassungen am Fahrzeug, etwas mehr Planung und regelmäßigen Checks kann man die Mobilität oft lange erhalten und die kleinen Freiheiten genießen, die ein eigenes Auto bietet. Bleiben Sie daher aufmerksam, lassen Sie sich regelmäßig ärztlich untersuchen, dann können Sie auch mit Pflegegrad 2 weiterhin die Freiheit des Fahrens genießen. Es geht nicht darum, alles wie früher zu machen, sondern die Mobilität verantwortungsvoll anzupassen. Wer einmal den eigenen Rhythmus hinter dem Steuer ­erlebt hat, weiß: Ein bisschen Freiheit auf vier Rädern kann durch nichts ersetzt werden – solange man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

Großes und kleines Blutbild

Von |2026-03-02T12:07:55+01:00März 2nd, 2026|

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Großes und kleines Blutbild – was sagen die Werte aus?

Besonders häufig werden dabei das kleine und das große Blutbild bestimmt. Für Patientinnen und Patienten ist es oft schwierig, die vielen Abkürzungen und Zahlen richtig einzuordnen. Ein grundlegendes Verständnis hilft jedoch, die ärztlichen Erklärungen besser nachzuvollziehen.

Das Blut besteht aus flüssigen Bestandteilen, dem Plasma, und festen Bestandteilen, den Blutzellen. Dazu zählen die roten Blutkörperchen, die weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen. Das kleine Blutbild untersucht vor allem Menge, Größe und Beschaffenheit dieser Zellen und ist Bestandteil vieler Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen.

Im Mittelpunkt des kleinen Blutbildes stehen die roten Blutkörperchen, auch Erythrozyten genannt. In Laborbefunden werden sie meist mit RBC oder Ery abgekürzt. Sie sind für den Transport von Sauerstoff im Körper verantwortlich. Ein wichtiger Messwert ist das Hämoglobin (Hb), der rote Blutfarbstoff. Ist der Hb-Wert zu niedrig, kann dies auf eine Blutarmut hinweisen, die sich zum Beispiel durch Müdigkeit, Blässe oder Leistungsabfall bemerkbar macht. Ursachen können Eisenmangel, Vitaminmangel oder chronische Erkrankungen sein. Ergänzend wird der Hämatokrit (Hkt oder Hct) bestimmt, der angibt, wie viel Prozent des Blutvolumens aus roten Blutkörperchen besteht. Veränderungen dieses Wertes können Hinweise auf Flüssigkeitsmangel oder Blutverlust liefern.

Zusätzlich werden sogenannte Erythrozytenindizes gemessen. Dazu gehört das mittlere korpuskuläre Volumen (MCV), das die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen beschreibt. Der mittlere Hämoglobingehalt eines einzelnen Erythrozyten wird als MCH bezeichnet, die mittlere Hämoglobinkonzentration als MCHC. Abweichungen dieser Werte helfen Ärztinnen und Ärzten, verschiedene Formen der Blutarmut voneinander zu unterscheiden, etwa einen Eisenmangel von einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel.

Blutbestandteile

Ein weiterer Bestandteil des kleinen Blutbildes sind die Blutplättchen, medizinisch Thrombozyten. Im Laborbericht erscheinen sie meist als PLT oder Thrombo. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung und Wundheilung. Zu niedrige Werte können mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen, während stark erhöhte Werte das Risiko für Blutgerinnsel steigern können. Die Ursachen reichen von Infektionen über Medikamente bis hin zu Erkrankungen des Knochenmarks.

Auch die weißen Blutkörperchen, die Leukozyten, werden im kleinen Blutbild erfasst. Die gängige Abkürzung lautet WBC oder Leuko. Sie sind Teil des Immunsystems und wehren Krankheitserreger ab. Ein erhöhter Leukozytenwert tritt häufig bei akuten Infektionen oder Entzündungen auf, kann aber auch durch Stress oder bestimmte Medikamente bedingt sein. Niedrige Werte finden sich zum Beispiel nach schweren Infektionen, bei Vitaminmangel oder als Nebenwirkung von Arzneimitteln.

Das große Blutbild baut auf dem kleinen Blutbild auf und liefert zusätzliche Informationen über die verschiedenen Untergruppen der weißen Blutkörperchen. Dieses sogenannte Differenzialblutbild weist die prozentuale oder absolute Verteilung der einzelnen Zellarten aus. ­Neutrophile Granulozyten werden meist als NEU oder Neutro angegeben, eosinophile Granulozyten als EOS, basophile Granulozyten als BASO oder BAS, Lymphozyten als LYM und Monozyten als MONO.

Neutrophile Granulozyten steigen insbesondere bei bakteriellen Infektionen an. Lymphozyten spielen eine zentrale Rolle bei Virusinfektionen und der Bildung von Antikörpern. Erhöhte oder erniedrigte Lymphozytenwerte können ­Hinweise auf Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder Störungen des Immunsystems geben. Monozyten sind an der Beseitigung von Krankheitserregern und Zelltrümmern beteiligt und können bei chronischen Entzündungen vermehrt auftreten. Eosinophile Granulozyten sind häufig bei allergischen Reaktionen oder Parasitenbefall erhöht, während basophile Granulozyten vor allem bei allergischen Prozessen eine Rolle spielen.

Interpretation

Die Interpretation eines großen oder kleinen ­Blutbildes sollte immer im Zusammenhang mit Beschwerden, Vor­erkrankungen und weiteren Untersuchungen erfolgen. Einzelne Abweichungen von Normwerten sind nicht automatisch krankhaft. Referenzbereiche können zudem je nach Labor leicht ­variieren. Wichtig ist daher das ärztliche Gesamtbild und gegebenenfalls die Verlaufskontrolle.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ein großes Blutbild im Rahmen des Check-ups ab 35 Jahren regulär alle drei Jahre (bzw. einmalig zwischen 18 und 34 Jahren). Bei medizinischer Notwendigkeit (Symptome, Erkrankung) übernimmt die Kasse die Kosten jedoch jederzeit. Ohne Anlass ist es eine Selbstzahler-Leistung.

Ist vegan auch gesund?

Von |2026-03-02T11:59:11+01:00März 2nd, 2026|

Ist vegan auch gesund?

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Ist vegan auch gesund?

Bei der veganen Ernährung handelt es sich um eine Unterform der vegetarischen Ernährung. Vegetarier verzichten auf Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Ein Veganer verzichtet zudem auf Eier, Honig sowie Milchprodukte. Es werden somit keinerlei tierischen Lebensmittel gegessen. Vegane ­Ernährung genießt seit Jahren ein positives Image. Sie wird mit Umweltbewusstsein, ethischer Verantwortung und einem gesunden Lebensstil verbunden. Viele Menschen entscheiden sich aus Überzeugung gegen tierische Produkte und erwarten gleichzeitig gesundheitliche Vorteile. Tatsächlich zeigen ­wissenschaftliche Untersuchungen, dass eine ausgewogen gestaltete pflanzenbasierte Ernährung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Übergewicht senken kann. Dennoch ist vegan nicht automatisch gesund. Wie bei jeder Ernährungsform hängt der gesundheitliche Nutzen maßgeblich von der Qualität, Vielfalt und Zusammensetzung der verzehrten Lebensmittel ab.

Ein häufiges Problem ist die zunehmende Verfügbarkeit hochverarbeiteter veganer Produkte. Vegane Burger, Fleischalternativen, Fertiggerichte oder Süßwaren tragen zwar das Label „pflanzlich“, enthalten jedoch oft große Mengen an Salz, Zucker, gesättigten Fetten und Zusatzstoffen. Aus ernährungsphysiologischer Sicht unterscheiden sich diese Produkte teilweise kaum von stark verarbeiteten tierischen Lebensmitteln. Wer sich überwiegend von solchen Ersatzprodukten ernährt, profitiert kaum von den potenziellen Vorteilen einer pflanzlichen Kost. Studien zeigen sogar, dass eine vegane Ernährung mit hohem Anteil an Ultra-Processed Foods mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen verbunden sein kann.

Nährstoffversorgung

Neben der Lebensmittelqualität spielt die Nährstoff­versorgung eine zentrale Rolle. Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe kommen in pflanzlichen Lebensmitteln nur in geringen Mengen oder in schlechter bioverfügbarer Form vor. Besonders kritisch ist Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Produkten enthalten ist. Ein Mangel bleibt oft lange unbemerkt, kann jedoch schwerwiegende Folgen haben. Dazu zählen Blutarmut, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen sowie dauerhafte Nervenschäden. Menschen, die sich vegan ernähren, sind daher zwingend auf eine regelmäßige Supplementierung angewiesen. Eine ausreichende Versorgung allein über pflanzliche Lebensmittel ist nicht möglich.

Auch Eisen stellt eine Herausforderung dar. Pflanzliches Eisen wird vom Körper deutlich schlechter aufgenommen als Eisen aus Fleisch. Gleichzeitig hemmen bestimmte ­Pflanzenstoffe wie Phytate oder Polyphenole die Eisenresorption zusätzlich. Besonders Frauen im gebärfähigen Alter sind dadurch gefährdet, einen Eisenmangel zu entwickeln. Ähnliches gilt für Zink, Jod und Calcium. Calcium wird zwar über einige pflanzliche Lebensmittel aufgenommen, doch ohne angereicherte Produkte oder mineralstoffreiches Trinkwasser kann die empfohlene Zufuhr schwer erreicht werden. Jodmangel ist in Deutschland ohnehin weit verbreitet und kann sich bei veganer Ernährung ohne jodiertes Salz oder Supplemente weiter verschärfen.

Ein weiterer oft unterschätzter Aspekt betrifft die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren. Während Alpha-Linolensäure in pflanzlichen Ölen enthalten ist, ist die körpereigene Umwandlung in die biologisch wirksamen Fettsäuren EPA und DHA begrenzt. Diese spielen jedoch eine wichtige Rolle für Herz, Gehirn und Augen.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert die vegane Ernährung bei sensiblen Personengruppen. Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und ältere Menschen haben einen erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen. Eine unzureichend geplante vegane Ernährung kann in diesen Lebensphasen Wachstum, Entwicklung, Knochengesundheit oder kognitive Funktionen beeinträchtigen.

Was ist mit dem Darm?

Auch die Verdauung kann durch eine vegane Ernährung beeinflusst werden. Zwar fördert eine ballaststoffreiche Kost grundsätzlich eine gesunde Darmflora, doch ein Übermaß an bestimmten fermentierbaren Kohlenhydraten kann bei empfindlichen Menschen zu Blähungen, ­Bauchschmerzen oder Durchfall führen. Zudem kann eine sehr einseitige pflanzliche Ernährung die Vielfalt der Darmbakterien reduzieren, wenn wichtige Lebensmittelgruppen fehlen.

Man muss die Sache differenziert betrachten: Vegan zu leben kann gesund sein, erfordert jedoch Wissen, Planung und Verantwortung. Vegan ist keine Garantie für Gesundheit. Entscheidend ist nicht der Verzicht auf tierische Produkte, sondern eine ausgewogene, möglichst wenig verarbeitete Ernährung, die den individuellen Bedarf deckt. Wer sich bewusst und gut informiert vegan ernährt, kann davon profitieren. Wer jedoch allein auf das Label „vegan“ vertraut, riskiert langfristig gesundheitliche Nachteile.

Magnesium – Zu viel ist ungesund

Von |2026-03-02T11:51:28+01:00März 2nd, 2026|

Magnesium

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Zu viel ist ungesund

Von der Energieproduktion über die Funktion von Muskeln und Nerven bis hin zur Regulation des Herzrhythmus und der Knochenbildung, für all das ist Magnesium ­lebenswichtig. Im Normalfall reguliert der Körper den Magnesiumspiegel sehr effektiv: Überschüssiges Magnesium wird vor allem über die Nieren ausgeschieden, und eine Aufnahme über die Nahrung allein führt bei gesunden Menschen selten zu Problemen. Anders verhält es sich aber, wenn Magnesium in überhöhten Mengen über ­Nahrungsergänzungsmittel oder bestimmte Medikamente aufgenommen wird oder wenn die Ausscheidung gestört ist. In diesen Fällen kann es zu einer Überdosierung kommen – medizinisch spricht man von Hypermagnesämie.

Eine Überdosierung von Magnesium ist in der Praxis zwar relativ selten, vor allem wenn es über die Nahrung aufgenommen wird, aber sie kann auftreten, wenn sehr hohe Dosen an Nahrungsergänzungsmitteln oder medizinische Präparate (z. B. bestimmte Abführmittel oder säurebindende Mittel) eingenommen werden. Diese Produkte können für den Körper große Mengen an elementarem Magnesium liefern; Werte von weit über 5.000 mg Magnesium pro Tag werden in Verbindung mit toxischen Effekten beschrieben.

Überdosierung

Das klinische Bild der Hypermagnesämie hängt stark von der Höhe des Magnesiumspiegels im Blut und der individuellen Empfindlichkeit ab. Bei niedrigeren, aber schon über dem normalen Bereich liegenden Konzentrationen können zunächst unspezifische Beschwerden wie Durchfall und Magen-Darm-Reizungen auftreten. Magnesium wirkt im Darm als osmotisches Mittel: Es zieht Wasser in den Darm und kann so zu Durchfall, Bauchkrämpfen, Übelkeit und Erbrechen führen – vor allem, wenn mehrere hundert Milligramm Magnesium täglich zusätzlich eingenommen werden.

Steigt der Magnesiumspiegel weiter an, werden auch systemische Funktionen des Körpers beeinträchtigt. Muskel- und Nervenfunktionen werden gehemmt, was sich klinisch in Müdigkeit, Schwäche, verminderter Reflexantwort und Lethargie äußern kann. Auch Veränderungen im Herz-Kreislauf-System sind möglich: Zu viel Magnesium kann die elektrische Leitfähigkeit des Herzens stören und damit Herzrhythmusstörungen, einen Abfall des Blutdrucks oder in schweren Fällen sogar einen Herzstillstand begünstigen.

Noch kritischere Stadien der Hypermagnesämie sind geprägt von schwerer muskuloskelettaler Lähmung und Atemdepression. Wenn die Konzentration im Blut weiter steigt, kann dies die Atemmuskulatur beeinträchtigen und zu Atemnot bis hin zu respiratorischer Insuffizienz führen. Ohne rasche medizinische Intervention – beispielsweise intravenöse Gabe von Calcium, Diuretika oder in extremen Fällen Dialyse – kann eine solche Entwicklung lebens­bedrohlich sein.

Bestimmte Personengruppen sind besonders gefährdet, eine toxische Ansammlung von Magnesium zu entwickeln. Der wichtigste Risikofaktor ist eine eingeschränkte Nierenfunktion: Da die Nieren für die Ausscheidung des Minerals verantwortlich sind, kann eine Nierenerkrankung oder -insuffizienz zu einer verminderten Elimination und damit zu hohen Serumspiegeln führen. Auch Menschen mit Herz-, Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen sowie ältere Personen haben ein erhöhtes Risiko. In diesen Gruppen kann bereits eine moderat hohe Zufuhr von Magnesium aus Präparaten problematisch werden.

Das sind die Grenzen

Weißes Rauschen ist kein Allheilmittel gegen Schlafprobleme. Bei Stress, Sorgen oder unregelmäßigen Schlafzeiten kann es höchstens unterstützen, aber keine Ursachen lösen. Dennoch kann es für bestimmte Gruppen hilfreich sein: Menschen mit hoher Geräuschempfindlichkeit, Eltern von Babys oder Personen, die oft in lauten Umgebungen schlafen müssen. Ein weiterer Punkt ist die Gewöhnung. Manche Menschen berichten, dass sie ohne Rauschen irgendwann gar nicht mehr einschlafen können. Das muss kein Problem sein, kann aber die Flexibilität einschränken, etwa auf Reisen. Hier lohnt es sich, das Rauschen bewusst als Hilfsmittel und nicht als Voraussetzung zu nutzen. Daher unser Fazit: Weißes Rauschen kann den Schlaf verbessern, vor allem indem es Störungen reduziert und das Einschlafen erleichtert. Studien bestätigen diese Wirkung zwar, doch sie ist nicht universell, sondern stark abhängig von persönlicher Wahrnehmung, Geräuschumgebung und Einsatzart. Wer es ausprobiert, sollte auf den eigenen Körper hören, verschiedene Klänge testen und realistische Erwartungen haben. Dann kann das leise Rauschen in der Nacht tatsächlich zu mehr Ruhe führen, ohne zum neuen Schlafzwang zu werden. Ebenso sollte besser zu einem speziellen kleinen Lautsprecher zur Klangerzeugung gegriffen werden, als auf das eigene Smartphone. Dieses nämlich unterbricht mit Nachrichten und allerlei anderen Tönen den Schlaf viel zu oft und sollte daher stets außerhalb des Schlafzimmers in der Nacht aufbewahrt werden.

Vorsicht: Wechselwirkungen

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Magnesium-Überdosierung ist die Wechselwirkung mit anderen Mineralstoffen und Medikamenten. Magnesium konkurriert im Körper mit Kalzium und Kalium um Transportmechanismen und kann deren Spiegel beeinflussen. In hohen Konzentrationen kann ein Übermaß an Magnesium daher indirekt zu ­weiteren Elektrolytstörungen führen, die den Herzrhythmus, die Muskelkontraktion und andere lebenswichtige Funktionen beeinträchtigen.

Die Frage, ab welcher Menge eine Überdosierung zu ­erwarten ist, lässt sich nicht pauschal für alle Menschen beantworten, da dies von individuellen Faktoren wie Nierenfunktion, Alter und gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente abhängt. Leitlinien für Nahrungsergänzungsmittel geben oft eine tolerierbare obere Aufnahmemenge für zusätzliches Magnesium an; für Erwachsene werden dabei Werte um 350 mg pro Tag als Richtwert für Supplemente genannt, darüber hinaus steigt das Risiko für Nebenwirkungen deutlich an.

In der Praxis bedeutet das: Eine ausgewogene Ernährung mit magnesiumreichen Lebensmitteln wie grünen Blattgemüsen, Nüssen und Vollkornprodukten liefert in der Regel ausreichend Magnesium für die meisten Menschen ohne Risiko einer Überdosierung. Supplemente sollten nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater und unter Berücksichtigung der individuellen Situation verwendet werden. Besonders bei bestehenden gesundheitlichen Problemen oder der Einnahme anderer Medikamente ist eine medizinische Begleitung wichtig, um das Risiko einer toxischen Überschreitung zu minimieren.

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