Lymphödem nach Brustkrebsoperation

Von |2022-08-26T11:02:23+02:00August 26th, 2022|

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Lymphödem nach Brustkrebsoperation

Bei Patientinnen mit Brustkrebs sind oft Operationen und eine Strahlentherapie erforderlich, die den Lymphabfluss beeinträchtigen und so die Entwicklung eines Lymphödems am Arm begünstigen können. Der Arm fühlt sich schwer an, er kribbelt oder spannt und Fingerringe sitzen eng am Finger: Nach einer Brustkrebsbehandlung können das Warnzeichen für ein Lymphödem sein. Es gibt auch Brust- und Thoraxlymphödeme. Lymphödeme früh zu erkennen und rasch etwas gegen die Schwellung zu unternehmen, kann entscheidend sein. Denn mit der Zeit können sich die Beschwerden verstärken. Wie aber kann ein Lymphödem entstehen? Operationen und Bestrahlungen können die Lymphgefäße beeinträchtigen. Bei einer Brustkrebsoperation kann es nötig sein, Lymphknoten aus der Achselhöhle zu entfernen, um festzustellen, ob sie Krebszellen enthalten. Manchmal ist die Schädigung der Lymphknoten auch ein nicht beabsichtigter Nebeneffekt der Behandlung. Dies lässt sich nicht immer vermeiden – auch wenn Chirurgen versuchen, so schonend wie möglich zu operieren.

Wann es auftritt

Direkt nach der Operation ist ein Lymphödem nicht ungewöhnlich. Normalerweise ist es eher schwach ausgeprägt und nach einigen Wochen oder Monaten wieder verschwunden. Man kann nicht genau vorhersagen, bei wem sich ein Lymphödem entwickeln wird und ob sich die Beschwerden später verstärken oder dauerhaft bestehen bleiben. Man weiß nur, dass Übergewicht das Risiko für ein Lymphödem erhöht. Es kann auch noch Monate oder Jahre nach einer Krebsbehandlung auftreten. Etwa 6 bis 20 von 100 Frauen, die wegen Brustkrebs operiert oder bestrahlt wurden, entwickeln es, meist im ersten oder zweiten Jahr nach der Krebsbehandlung. Nach einer Brustkrebsoperation bildet sich ein Lymphödem meist im Arm, manchmal aber auch an der Hand oder im Brustbereich. Das Risiko für ein Lymphödem hängt davon ab, wie während der Operation vorgegangen wird. Früher wurden in der Regel zehn und mehr Achsel-Lymphknoten entfernt. Nach einem solchen Eingriff bildet es sich bei etwa 20 von 100 Frauen, schreibt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Gibt es nach Voruntersuchungen keinen Hinweis auf einen Befall der Achsel-Lymphknoten, wird mittlerweile nur noch der sogenannte Wächterlymphknoten entfernt und untersucht. In diesem Lymphknoten würden sich bei einer Ausbreitung des Tumors zuerst Krebszellen finden. Ist er nicht befallen, müssen die anderen Lymphknoten in der Achselhöhle nicht entfernt werden. Nach diesem Vorgehen bekommen etwa 6 von 100 operierten Frauen ein Lymphödem.

Wann das Risiko steigt

Das Risiko steigt mit der Radikalität der Tumortherapie. Wichtig ist, dass nach einer Brustoperation jede auch noch so geringfügige Armschwellung behandelt wird, um Folgeschäden zu vermeiden. Ein Lymphödem wird begünstigt durch:

  • die Anzahl der entfernten Lymphknoten oder eine Bestrahlung der Lymphabflusswege
  • Brustoperationen mit Komplikationen wie Wundinfektionen, Erysipele, Nekrosen und Fibrosen
  • BHs, die einschnüren und nicht richtig passen
  • Metastasen
  • Narben

Wie behandelt wird

Die Therapie eines Lymphödems besteht meist aus mehreren Elementen: Kompressionstherapie, Lymphdrainage, Bewegungsübungen und Hautpflege. Eine solche kombinierte Behandlung kann helfen, das Lymphödem zu verkleinern und die Beschwerden zu lindern. Die Lymphdrainage ist eine Massagetechnik und soll helfen, die angestaute Flüssigkeit aus dem Körpergewebe abzutransportieren. Dabei stimuliert eine Physiotherapeutin das Gewebe unter anderem durch sanfte, kreisende Bewegungen der Handflächen. Ein Programm mit Bewegungsübungen wird genau auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Auch bei der Prothesenversorgung ist einiges zu beachten: Bei einem Lymphödem im Thorax- oder Brustbereich ist es sinnvoll, den Druck auf den Schultern zu minimieren, um den Lymphabfluss nicht zusätzlich zu behindern. Leichtprothesen sind um 25 % bzw. 40 % leichter – im Vergleich zu normalschweren Prothesen. Durch die Gewichtsreduzierung liegt weniger Gewicht auf dem Träger des BHs, damit kann das Einschneiden und damit das Blockieren des Lymphabflusses vermindert werden. Sie werden daher von brustoperierten Frauen mit Lymphödem im Thorax- oder Brustbereich als besonders angenehm empfunden, Belege gibt es allerdings dafür nicht. Es gibt inzwischen innovative Brustprothesen mit integrierter Luftkammertechnologie, die eine individuelle und einfache Volumenanpassung ermöglicht. Gerade bei Lymphödemen im Thorax- oder Brustbereich und die daraus resultierenden Umfangschwankungen, kann eine unkomplizierte Anpassung des Volumens für eine stets perfekte Passform hilfreich sein. Die Prothese mit Luftkammertechnologie gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch als Teilprothese bei Brustasymmetrie.

Natur-Resilienz

Von |2022-08-26T11:00:17+02:00August 26th, 2022|

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Natur-Resilienz

Waldbaden kann erstaunliche Effekte auf die Gesundheit haben. Bisher weiß man, dass ein Aufenthalt im Wald vor allem Blutdruck, Stress und Stimmungen positiv beeinflussen kann. Bei der Waldtherapie wird die Achtsamkeit geschult. Im Wald baden wie in einem grünen Meer: Der Trend aus Japan wird auch hierzulande beliebter. In einer großen Studie in Deutschland wird die Wirkung des Waldes nun genauer erforscht.
Für viele Japanerinnen und Japaner besitzt jede natürliche Sache eine Seele, daher ist ihnen der Wald heilig: Sie glauben, dass es im Baum einen Gott gibt und beten Bäume deshalb manchmal auch an. Im Wald können sie neue Kraft schöpfen. Asiatische Studien bestätigen, dass sich der Wald wie ein Medikament heilend auf Körper, Geist und Seele auswirken kann.
Während man beim Waldbaden zum Entspannen und Kraft sammeln auch allein im Grün spazieren gehen kann, funktioniert eine Waldtherapie mit körperlichen, sensorischen und mentalen Übungen unter Anleitung. Dabei schulen Waldtherapeutinnen oder -therapeuten die Teilnehmenden in Achtsamkeit: Es gilt zu spüren, zu lauschen und zu riechen, um das Tempo rauszunehmen und die Sinne zu schärfen.

Der Wald zur Beruhigung

Wissenschaftler der Berliner Charité sind dabei, die Wirkung des Waldes auf die Gesundheit zu untersuchen. Als gesichert gilt bisher: Der Wald ist für unser Gehirn ein Beruhigungsmittel, wenn man ihm achtsam begegnet. Er beruhigt unser Stressempfinden und hat eine stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung. Waldaromen stärken die Abwehrkräfte. Auch der Duft des Waldes ist heilsam: Die Waldaromen heißen Terpene, mit ihnen kommunizieren die Bäume und wehren Feinde ab. Vermutlich haben diese Duftstoffe auch eine pharmakologische Wirkung auf uns Menschen: Beim achtsamen Gehen entdeckt man nicht nur die Details des Waldes, sondern nimmt auch die Gerüche intensiv wahr. Diese Duftdusche könnte dann unsere Abwehrkräfte stärken. In der Waldtherapie lernt man auch, sich auf einen Baum einzulassen. Sie schauen sich um und beschäftigen sich intensiv mit einem Baum, den Sie näher kennenlernen möchten. Was skurril klingen mag, kann aber durchaus heilsam sein. Eine niederländische Studie hat herausgefunden: Menschen, deren Wohnort von Bäumen umgeben ist, bekommen seltener Depressionen. Dort, wo viele Bäume stehen, sinkt zudem die Gefahr für Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislaufstörungen. Expertinnen und Experten raten, sich im Wald aufzuhalten, wann immer es geht. Doch wem kein Wald zur Verfügung steht, kann dessen positive Wirkungen auch einfacher erreichen: Schon ein grüner Garten, Zimmerpflanzen oder auch ein achtsamer Spaziergang im Stadtpark können heilsam sein.

Waldbaden

Also, ab in den Wald. Aber wie funktioniert Waldbaden überhaupt? Anders als beim Wandern oder Laufen geht es nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder an seine persönlichen Grenzen zu gehen. Es ist viel mehr die bewusste Wahrnehmung des Waldes, auf die es ankommt. Tauchen Sie ein in die ganz eigene Wald-Atmosphäre: Die Luft riecht würzig, das Licht tanzt über den bemoosten Waldboden, die Baumwipfel rauschen sachte im Wind und der Boden federt mit jedem Ihrer Schritte. Das Tempo Ihres Waldspaziergangs bestimmen Sie selbst. Schlendern Sie einen Waldpfad entlang, balancieren Sie auf Baumstämmen, springen Sie über kleine Bachläufe oder versuchen Sie sich mal an einer Yoga-Übung oder einer kurzen Meditation. Wichtig ist dabei nur, dass Sie sich ganz auf Ihre Erlebnisse einlassen, ohne Druck.

Neue Therapie bei Alzheimer

Von |2022-08-26T10:57:43+02:00August 26th, 2022|

Autor Peter M. Crause

Neue Therapie bei Alzheimer

Alzheimer-Demenz und andere Formen der Demenz sind weltweit auf dem Vormarsch. Mittlerweile 1,8 Millionen Deutsche sind von diesen neurodegenerativen Krankheitsbildern betroffen, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DALZG) Ende August 2022 mitteilte und die Zahlen somit abermals nach oben korrigierte. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht dringenden Handlungsbedarf und rechnet mit einem weltweiten Ansteigen auf 153 Millionen der Betroffenen-Zahlen bis 2050 (in Deutschland sollen es dann um die 2,8 Millionen Menschen sein). Weshalb Demenz-Krankheiten so massiv expandieren, ist nicht genau geklärt. Dass unsere Gesellschaften immer älter werden, ist sicherlich ein Grund. Aber auch viele weitere Faktoren wie etwa ein ungesunder Lebensstil, Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettleibigkeit, aber auch Depressionen, Luftverschmutzung, Umweltbelastungen und bestimmte Medikamente können laut aktueller Forschung Demenz-Erkrankungen begünstigen.

Alzheimer-Forschung läuft auf Hochtouren – in verschiedenen medizinischen Bereichen.

Alzheimer-Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen verlangen dementsprechend nach intensiver Forschung, um dieser neuen Geisel unserer Zeit zu begegnen. Doch bisher sind Demenz-Erkrankungen weder heilbar noch in ihrem Verlauf medizinisch nennenswert aufhaltbar. In der Arzneimittelindustrie hatte man sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Forschung an sog. Antikörper-Wirkstoffen konzentriert. Man hoffte, mit verschiedenen Wirkstoff-Varianten vor allem die Beta-Amyloide bzw. die Tau-Fibrillen – dies sind Protein-Ablagerungen an den Nervenzellen, die verklumpen und die Zellen sukzessive zerstören sollen – bekämpfen zu können. Doch nach neuesten Meldungen wankt die „Amyloid-These“ derzeit in der Wissenschaft als solche und die Studien mussten wegen mangelnder Erfolgsaussichten und starker festgestellter Nebenwirkungen immer wieder eingestellt werden. Auch der im vergangenen Jahr voreilig gehypte Wirkstoff Aducanumab (Handelsname: Aduhelm) aus Amerika wurde von der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA) erst gar nicht zugelassen und ist mittlerweile in den USA wieder vom Markt genommen worden. Neue Arzneimittel sind also derzeit nicht in Sicht.

Doch auch andere medizinische Disziplinen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Alzheimer-Forschung beschäftigt. In der Medizintechnik begannen Wissenschaftler bereits Ende der 1990er Jahre im klinischen Bereich ein Augenmerk auf physikalische Therapieansätze zu werfen, und konkret den Einfluss von Stoßwellen – auch Schallwellen genannt – auf das menschliche Gehirn zu untersuchen. Stoßwellen-Verfahren sind in der Medizin längst keine Unbekannten mehr: Seit mehr als 40 Jahren kommen sie in unterschiedlichen medizinischen Disziplinen durchaus erfolgreich zum Einsatz, zum Beispiel in hochenergetischer Form zur Nierensteinzertrümmerung oder seit den 2000er Jahren in mittelenergetischer Form im Bereich der Orthopädie.

Mit ultrakurzen Stoßwellen-Pulsen Gehirnzellen aktivieren: Das Prinzip der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®)

Nach intensiver Forschung und ersten Studien konnte die Transkranielle Pulsstimulation – kurz: TPS – als erstes nicht-medikamentöses und nicht-invasives, also den Körper bzw. hier das Gehirn nicht berührendes, Verfahren im August 2018 CE-zugelassen werden. Es dauerte dann nur noch einige Monate, bis die TPS als rein ambulantes Verfahren in ersten Kliniken und Praxen zur Verfügung stand. Die Behandlungs-Ergebnisse, flankiert von weiteren laufenden klinischen Studien, sind so vielversprechend, dass mittlerweile zahlreiche Kliniken und Praxen in ganz Deutschland, allen voran an mehreren Standorten der renommierte Regenerationsmediziner Prof. Dr. med. Musa Citak, mit der Transkraniellen Pulsstimulation arbeiten und dieses sanfte, sichere und für die Patient:innen tatsächlich unkomplizierte Verfahren als bedeutenden Baustein in der Behandlung von Alzheimer-Demenz-Betroffenen sehen. Die Erfahrungswerte der Ärzt:innen und der Betroffenen, also Patient:innen wie Angehörigen, decken sich signifikant: Die TPS scheint in den jeweiligen Fällen tatsächlich in der Lage, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, teils gar aufzuhalten und die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen zu fördern. Wie diese neue Methode, die übrigens Hand in Hand mit den medikamentösen Therapien der Patient:innen einhergeht, funktioniert und welche Aussichten sich daraus für die Bekämpfung der Alzheimer-Demenz ergeben, lesen Sie in der kommenden Oktober- Ausgabe.

Brustkrebs und Ernährung

Von |2022-08-26T10:55:43+02:00August 26th, 2022|

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Brustkrebs und Ernährung

Etwas mehr als 30 % aller Krebserkrankungen bei Frauen sind dem Brustkrebs zuzuschreiben, das entspricht etwa 70.000 neuen Diagnosen Jahr für Jahr allein in Deutschland. Zwar können daran auch Männer erkranken – das aber sind weniger als ein Zehntel der Quote der Frauen. Und auch wenn Brustkrebs zwar die häufigste Krebsart bei Frauen ist, so ist dieser Krebs doch nicht der gefährlichste. Je schneller er erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Was aber nun haben Nahrungsmittel damit zu tun? Zuerst muss klar sein, dass es kein Lebensmittel gibt, welches primär gegen einen speziellen Krebs wirkt – noch weniger, überhaupt keine Form dieser Erkrankung kann mittels spezieller Ernährung therapiert werden. Dann aber stellt sich die Frage: Warum dann überhaupt über Ernährung reden? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir verstehen, wie Krebs entsteht. Krebs – auch Brustkrebs – entsteht immer dann, wenn sich im Laufe des Lebens zufällige Fehler im Erbgut einer Zelle anhäufen und diese Zelle vom Körper nicht vernichtet wird, sondern beginnt, sich unkontrolliert zu vermehren. Bei etwa 40 Prozent aller Neuerkrankungen wird dieser Vorgang durch beeinflussbare Faktoren mit verursacht. Zu ihnen gehören unter anderem eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, regelmäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Tabakkonsum. Auch wenn ein gesundheitsbewusster Lebensstil und das Meiden von Krebsrisikofaktoren keine Garantie darstellen, so könnte prinzipiell jedoch bis zu 200.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Krebs erspart bleiben.

Prävention

Wie also nun sich selbst schützen? Dazu empfiehlt der europäische Kodex zur Krebsbekämpfung eine ausgewogene Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln und arm an hoch verarbeiteten, kalorienreichen Fertigprodukten ist. Essen Sie also häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Verzehren Sie selten kalorienreiche Nahrungsmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt. Meiden Sie zuckerhaltige Getränke. Trinken Sie wenig und nicht täglich Alkohol und legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht. Und dann ist ja doch noch die Sache mit dem Fleisch. Besonders jetzt, da Grillwetter ist. Besonders problematisch wird es für Speck & Co. beim Grillen. So gehören geräucherte oder gepökelte Speck- und Fleischsorten wie Fleisch- oder Bockwürste, Leberkäse, Schinken oder Kassler nicht auf den Grill. Sie sind mit Nitritpökelsalz behandelt, um länger haltbar zu sein. Bei Hitze kann das Nitrit mit Eiweißstoffen (Aminen) des Fleisches reagieren, wobei sogenannte Nitrosamine entstehen, die in höherer Dosis krebserregend sind. Dennoch: „Man darf die krebspräventive Wirkung der Ernährung sowie einzelner Nahrungsmittel aber nicht isoliert betrachten. Erst im Zusammenspiel mit Bewegung und einem gesunden Lebensstil kommt sie zum Tragen. Jemand, der sich gut ernährt, aber raucht und keinen Sport treibt, hat dennoch ein erhöhtes Krebsrisiko“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. rer. biol. hum Nicole Erickson, Koordinatorin für Gesundheitskompetenz und E-Health am LMU Klinikum München.

In der Nachsorge muss der Körper wieder Kraft tanken, um widerstandsfähig zu sein. Gerade jetzt sind hoch verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Dazu gehören Fertigprodukte ebenso wie viele Süßigkeiten und süße Milchprodukte. Auch der Fleischkonsum sollte von „rotem“ auf „weißes“ Fleisch verändert werden und 500 Gramm pro Woche nicht überschreiten. Vollkornprodukte sollten in Maßen genossen werden. Dafür aber darf es gerne viel Gemüse und Obst sein. Salate in allen Formen und Farben, Bohnen, Sojabohnen, Linsen, Erbsen, Paprika, Möhren, Gurke, Tomate, Fenchel, Aubergine, Artischocken, Spinat, alle Kohlarten und vieles mehr. All dies wird vom Immunsystem honoriert. Und Fisch? Schwimmt der nicht in einer undefinierbaren weißen Soße, ist er empfehlenswert. Dazu kommt alles, was beispielsweise die lecker-leichte mediterrane Küche bietet. Und Prof. Dr. med. Renate Oberhoffer-Fritz, Dekanin und Ordinaria am Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der TU München erklärt: „Durch einen gesunden Lebensstil könnten 40 Prozent aller Krebserkrankungen verhindert werden. Körperliche Inaktivität, Übergewicht, ungesunde Ernährung, Genussmittel und Schutz vor UV-Strahlung sind beeinflussbare Risikofaktoren für Krebs. Diese gilt es in der Primärprävention zu reduzieren, damit Krebs gar nicht erst entsteht. Die Sekundär- und Tertiär-Prävention zielt darauf ab, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und krankheits- oder therapiebedingte Nebenwirkungen und Spätfolgen zu mildern. Das gilt in der Krebs-Nachsorge, aber auch für krebskranke Kinder und Jugendliche, bei denen der Lebensstil nicht Ursache für den Krebs ist.“

Nebenwirkungen durch Sonne

Von |2022-07-31T16:15:31+02:00Juli 31st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Nebenwirkungen durch Sonne

Medikamente und Sonne? Das verträgt sich nicht immer, so die Mitteilung des AOK-Bundesverbands. Manche Arzneimittel steigern nämlich die Lichtempfindlichkeit der Haut. Da reicht dann schon eine geringe ultraviolette (UV-)Belastung, um sonnenbrandähnliche Hautreaktionen auszulösen. „Wer Medikamente einnimmt, sollte daher immer gründlich den Beipackzettel lesen. Darin sind Hinweise auf Nebenwirkungen zu Lichtempfindlichkeit und Sonneneinwirkung beschrieben“, sagt Tobias Lindner, Apotheker im AOK-Bundesverband. Reagiert die Haut nach der Einnahme von Medikamenten überempfindlich auf Sonnenlicht, ist dafür vor allem die UV-A-Strahlung verantwortlich. Üblicherweise wird Sonnenbrand durch zu viel UV-B-Strahlung ausgelöst, die kurzwelliger und energiereicher ist. Bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente, einige entzündungshemmende Arzneimittel, manche Chemotherapeutika, Blutdrucksenker, aber auch pflanzliche Medikamente wie Johanniskraut können in Verbindung mit Sonnenlicht Nebenwirkungen auslösen. Dabei sind ältere Menschen eher betroffen, da sie häufiger Medikamente einnehmen. Unterschieden wird zwischen zwei Reaktionen: die phototoxische und die photoallergische. Phototoxische Reaktionen sind viel häufiger und zeigen sich meist gleich nach dem ersten Sonnenbad. Sie finden sich nur an den Körperstellen, die ungeschützt der Sonne ausgesetzt waren. Bei der deutlich selteneren Photoallergie treten die Nebenwirkungen meistens erst nach mehrmaligem Sonnenkontakt auf. Hier können dann auch Hautstellen betroffen sein, die nicht unmittelbar der Sonne ausgesetzt waren. Manche Medikamente können beides auslösen. Daher wird in Beipackzetteln auch der Oberbegriff „Photosensibilisierung“ benutzt. Die Symptome ähneln denen eines Sonnenbrandes: Die Haut rötet sich, brennt, juckt und es können sich Blasen oder Pusteln bilden.

Das hilft

Wenn die Haut geschädigt ist, helfen kühlende Lotionen. Bei stärkeren Beschwerden sollten Betroffene mit ihrem Arzt oder Apotheker klären, welche Mittel sich eignen. Bei akuten Reaktionen gilt: sofort raus aus der Sonne! Besteht der Verdacht auf Photosensibilisierung durch ein Medikament, sollte man dies durch den Arzt oder die Ärztin abklären lassen. Wenn möglich, wird das Medikament abgesetzt oder durch ein besser Verträgliches ersetzt. Geht das nicht, sollten Betroffene Sonnenbäder meiden und sich konsequent vor UV-Strahlung schützen. Der akuten Phase kann eine monatelange Überempfindlichkeit gegenüber UV-Licht folgen. Oft kommt es auch zur verstärkten Pigmentierung der betroffenen Hautstellen. Phototoxische Reaktionen können übrigens nicht nur durch Medikamente, sondern auch durch Kosmetika oder bestimmte Pflanzen und Lebensmittel hervorgerufen werden, zum Beispiel durch Zitrusfrüchte, Sellerie und die Herkulesstaude („Bärenklau“). „Damit es erst gar nicht zu einer photosensiblen Reaktion kommt, helfen eine Reihe von Maßnahmen“, so Apotheker Lindner. So sollten Medikamente mit kurzer Wirkdauer möglichst abends eingenommen werden. Aktivitäten im Freien legt man besser in die Morgen- oder Abendstunden und meidet die Mittagssonne. Auf Solariumbesuche sollten Betroffene ebenfalls verzichten. Den besten Sonnenschutz erreicht man mit Kleidung – je dichter gewebt, desto besser. Es gibt auch spezielle UV-Schutzkleidung.

Dabei sollte auf den UV-Standard 801 geachtet werden. Sinnvoll ist außerdem ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 und mehr), das auch ausreichenden Schutz vor UV-A-Strahlung bietet, da vor allem diese eine photosensibilisierende Hautreaktion auslöst – auch durch einfaches Fensterglas oder dünne Kleidung hindurch. Das heißt: Auch bei längeren Autofahrten oder im Büro brauchen Betroffene Schutz. Auch die richtige Lagerung von Medikamenten ist im Sommer lauf der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wesentlich. So sollen die meisten Arzneimittel zwischen 15 und 25 Grad gelagert werden. In der Wohnung kann man sie auch im Hochsommer in einem ungekühlten Schrank verstauen. Aber einige Arzneimittel gehören in den Kühlschrank, zum Beispiel Insuline. Wenn es auf der Verpackung vermerkt ist, sollten sie zwischen 2 und 8 Grad aufbewahrt werden. Im Jahr 2021 gaben die Apotheken 19,5 Millionen kühlpflichtige Arzneimittel ab. Apothekerin Silke Laubscher: „Es gibt außerdem kühlkettenpflichtige Arzneimittel, die auch während des Transports von der Apotheke zum Patienten eine kontinuierliche Kühlung brauchen. Diese eignen sich nicht für einen Versand per Post.“ Sie empfiehlt deshalb, kühlpflichtige Arzneimittel in einer Apotheke vor Ort zu beziehen. Die Apotheken gaben im Jahr 2021 rund 11,4 Millionen kühlkettenpflichtige Arzneimittel ab.

Sonne und Augen

Von |2022-07-31T16:14:19+02:00Juli 31st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Sonne und Augen

Stars und Sternchen setzen sie selbst in dunkelsten Räumen nicht ab – die Lieblings-Sonnenbrille. Ob von berühmten Modedesignern entworfen, modisch cool oder auch die preiswerten Varianten, Sonnenbrillen sollten vorwiegend eines tun: die Augen vor schädlichen UV-Strahlen schützen. Und wenn die Brillen dann auch noch besonders gut aussehen, umso besser, schließlich nimmt auch in unseren Breitengraden die Intensität dieser nicht sichtbaren UV-Strahlung zu. Und diese Gründe sind eindeutig, denn unsere Augen werden Studien zufolge genauso wie die Haut geschädigt, wenn sie über einen längeren Zeitraum ungeschützt der UV-A- oder UV-B-Strahlung ausgesetzt sind. Diese Strahlung ist immer vorhanden, selbst bei Bewölkung. Besonders die Augenoberfläche, die Linse und die Netzhaut sind gefährdet. Mögliche Erkrankungen sind Schneeblindheit, Pterygium (sogenanntes Flügelfell: Verwachsungen von Gefäßen und Bindehautgewebe über den Rand der Hornhaut hinweg), Katarakt – der Grauer Star – oder Makuladegeneration; also die Schädigung der Makula des Auges, der Stelle des schärfsten Sehens.

Die richtige Brille

Sonnenbrille ist nicht gleich Sonnenbrille. Besonders bei ganz günstigen Modellen ist große Vorsicht geboten, denn Ihre Augen können dadurch ernsthaft Schaden nehmen. Preisgünstig bedeutet oft dunkle, meist minderwertige Gläser und kaum UV-Schutz. Durch die Verdunkelung öffnen sich die Pupillen weiter, und es dringen viel mehr UV-Strahlen ins Auge als ohne Brille. Zudem lassen sich einfache Modelle nicht oder nur eingeschränkt auf den eigenen Kopf anpassen – unschöne Druckstellen auf der Nase sind die Folge. Achten Sie beim Kauf von Sonnenbrillen daher vorwiegend auf die Qualität der Gläser. Sie sollten über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen, der alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich filtert. Weiterhin sollte auf das CE-Zeichen geachtet werden. Mit diesem Zeichen garantiert der Hersteller, dass sein Erzeugnis den in Europa gültigen Qualitätsmindestanforderungen entspricht. Studien zeigen außerdem, dass seitlich eintretende UV-Strahlen den Effekt von Sonnenbrillen deutlich vermindern können, sodass ein Modell mit Seitenschutz sinnvoll sein kann. Ideal sind sportliche Modelle. Diese haben zumeist eine recht umfassende Form und decken selbst seitlichen Lichteinfall ab. Und welches Glas? Ideal sind graue und braune Gläser, da sie Farben fast neutral wiedergeben. Grün und gelb getönte Gläser dagegen sind vor allem für Autofahrer ungeeignet, da sie Farben verfälschen. Bei Kunststoffgläsern nimmt bereits das durchsichtige Kunststoffmaterial einen großen Teil des UV-Lichts auf. Bei mineralischen Gläsern ermöglichen dies chemische Zusätze zum Glasmaterial. Die Tönung verbessert den UV-Schutz und den Schutz vor blauem Licht noch zusätzlich.

Kratzer oder Schlieren auf den Gläsern verfälschen nicht nur die Wahrnehmung, sondern können Augen- und Kopfschmerzen verursachen. Leider spürt man das Augenleiden erst dann, wenn die Augen bereits gereizt und angegriffen sind. Alarmzeichen: müde, gerötete oder sogar tränende Augen. Dann sollte man ein paar Tage Sonnenpause einlegen. Sonnenbrillen für Senioren sollten nach unten hin heller werden. Das schützt vor Blendungen. Für Kinder gilt das gleiche: Besonders Kinder mit heller Haut und hellen Haaren sollten eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz tragen, da sie weniger Farbpigmente besitzen als dunkelhäutigere Kinder und daher etwas lichtempfindlicher sind. Bei kleinen Kindern empfiehlt sich, zusätzlich auf bruchsicheres Material zu achten. Lassen Sie Ihre bestehende Sonnenbrille auf UV-Schutz untersuchen. Bei vielen Augenoptikern gibt es dafür spezielle Strahlungsmessgeräte. Und wenn Sie jetzt gerade auf der Suche nach einem neuen Modell sind, schauen Sie bei einem Optiker nach. Dort gibt es hochwertige Qualität auch zu bezahlbaren Preisen. Zu beachten ist auch, für welchen Einsatzzweck Sie eine Sonnenbrille benötigen. Ein paar Euro mehr an der richtigen Stelle investiert und Sie sorgen für die eigene, lang anhaltende Gesundheit der Augen. Und Vorsicht vor fliegenden Händlern mit Schnäppchenangeboten im Urlaub und am Strand.

Nicht nur, dass es sich oft um billige Kopien hochwertiger Markenware handelt, auch die Gläserqualität hat die bereits beschriebenen Probleme und die Augen leiden unter der durchdringenden Strahlung. Daher kann die Empfehlung nur lauten, sich vor Urlaubsantritt eine wertige Sonnenbrille zuzulegen. Vielleicht auch zwei – ein Modell für das Führen von Kraftfahrzeugen und das Flanieren am Strand, ein günstigeres Modell für den Strand und den Sand, dem auch der ein oder andere Kratzer egal sein können.

Fersensporn

Von |2022-07-31T16:12:44+02:00Juli 31st, 2022|

Autorin: Anne Klein

Fersensporn

Viele Menschen um die 40 klagen über Schmerzen unter der Fußsohle. Ungefähr jeder Zehnte von uns quält sich früher oder später mit einem so genannten Fersensporn, ein knöcherner Stachel, der bis zu 15 Millimeter groß werden kann. Ein Fersensporn oder Hackensporn (medizinisch Kal-kaneussporn) ist ein knöcherner Fortsatz, der sich im Laufe des Lebens an der Sohlenseite des Fersenknochens (dem Fersenbein) bilden kann. Nicht immer bereitet der Dorn Probleme. Erst, wenn sich das Gewebe um den Fersensporn entzündet, zum Beispiel durch eine Überbelastung des Fußes, kommt es zu Schmerzen. Oft wird der Fersensporn dann erst entdeckt. Typische Symptome sind Fersenschmerzen beim Auftreten, insbesondere morgens nach dem Aufstehen. Als ob man in einen Nagel oder in eine Glasscherbe getreten wäre, so beschreiben es manche Patienten. Allerdings muss dieser selbst gar nicht unbedingt wehtun, die eigentliche Schmerzursache ist eine starke Entzündung. Und zwar die der Sehnenplatte, die unten am Fersenknochen ansetzt und diesen mit den Muskelsträngen der Fußsohle verbindet. „Plantarsehnenentzündung“ oder „Plantarfasziitis“ lautet denn auch die medizinische Diagnose.

Häufig sind es die Schuhe

Bei Frauen kommt der Fersensporn häufiger vor als bei Männern. Patienten mit Rheuma bekommen ihn überdurchschnittlich oft, genau wie Menschen mit Senk- oder Plattfuß. Übergewicht ist ein weiterer Risikofaktor. Aber es gibt auch einen äußeren Risikofaktor: die Schuhmode. Riskant sind vor allem hohe Absätze. Sie befördern die Verkürzung der Wadenmuskulatur. Dadurch steigt die Gefahr einer Plantarfasziitis. Warum entsteht der Fersensporn? Wird der Fuß übermäßig oder falsch belastet, versucht der Körper gegenzusteuern: Er lagert Kalk an den betroffenen Sehnenansätzen ein, um für mehr Stabilität zu sorgen. Der Fersensporn ist also eigentlich eine Art Notfallmaßname unseres Organismus. Hält die Fehlbelastung jedoch weiter an, kann sich das Gewebe um den Knochenauswuchs herum entzünden und Schmerzen bereiten. Auslöser der Probleme ist also weniger der neue, zusätzliche Knochendorn, sondern vielmehr eine anhaltende Überbelastung des Fußes.

Was entlastet die Füße?

Zur längerfristigen Behandlung haben sich individuell angepasste Schuheinlagen bewährt. Sie unterstützen den Fuß gezielt und reduzieren die Belastung im Bereich des Fersensporns durch Schaumgummi-Unterfütterung. Sie sorgen auch für eine optimale Druckverteilung. Wichtig ist natürlich auch, dass das Gewicht auf den Fuß verringert wird. Einseitige Belastungen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Sportler sollte sich vor dem Training stets mit ein paar Übungen aufwärmen. Die Füße brauchen außerdem immer wieder ausreichende Ruhepausen. Wer viel Sport treibt, sollte sich am besten in Sachen optimales Schuhwerk und Lauftechnik beraten lassen. Hat die Ferse schon einmal Probleme bereitet, ist es besonders wichtig, nicht nur zum Training, sondern möglichst oft bequeme, gut gepolsterte Schuhe zu tragen. Die Muskeln und Sehnen an der Fußsohle werden mit bestimmten Übungen gedehnt und gekräftigt, das macht meist eine gute Physiotherapie.

Schmerztherapie und Schonung

Schonen Sie Ihre Füße bis die Entzündung und damit die Beschwerden abgeklungen sind. Verzichten Sie vorübergehend auf intensive Belastung wie Leistungssport oder lange Fußmärsche. Wenn möglich, legen Sie Ihre Füße öfter hoch. Coolpacks oder entzündungshemmende Gele können akute Schmerzen lindern. Gepolsterte Fersenkissen verringern den Druck auf die Ferse und ermöglichen so, dass das entzündete Gewebe abschwellen kann. Bei unterem Fersensporn haben sich dafür sogenannte Locheinlagen mit Aussparung bewährt, bei hinterem Fersensporn spezielle Fersenkissen. Zusätzlich können Fußbäder sowie Massagen dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern. Auch Schmerzmittel oder Kortisonspritzen können kurzfristig helfen. Stoßwellen- und Strahlentherapie sind weitere Optionen. Ihr Arzt wird zusammen mit Ihnen entscheiden, welche Behandlungsform für Sie individuell am besten geeignet ist. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt als längerfristige Therapie zum Beispiel Physiotherapie mit gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen. Manchmal sind auch Einlagen hilfreich. Bei hartnäckigen Fersensporn-Beschwerden können individuell angepasste orthopädische Schuheinlagen helfen. Sie verteilen den Druck gleichmäßiger auf den gesamten Fuß. Und natürlich gute Schuhe: Es empfiehlt sich, so oft wie möglich gut gedämpftes Schuhwerk und möglichst selten hohe oder enge Schuhe zu tragen. Für Sportler: Viele Sportfachgeschäfte bieten eine Videolaufbandanalyse an und beraten Sie zu geeigneten Sportschuhen und gegebenenfalls auch zur richtigen Lauftechnik. Vergessen Sie auch nicht regelmäßige Aufwärmübungen und Ruhepausen.

Unbekanntes Organ: Bindegewebe

Von |2022-07-31T16:11:15+02:00Juli 31st, 2022|

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Unbekanntes Organ: Bindegewebe

Ob Knochen, Sehnen, Muskeln oder Gelenkkapseln – es gibt keinen Teil des Bewegungsapparates, der nicht von den vielfältigen Strukturen des Bindegewebes durchzogen ist. Auch wenn das Bindegewebe fälschlicherweise oft auf ästhetische Gesichtspunkte reduziert wird, ist es das zentrale Transportsystem im menschlichen Körper und ein natürlicher Schutzschild gegen Verletzungen. Über dieses „unbekannte Organ“ mit seinen kollagenen und elastischen Fasern werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus ist das Bindegewebe dafür verantwortlich, dass Schlackstoffe und Gifte in die Entsorgungskanäle des Körpers gelangen. Zudem bildet das Bindegewebe aber auch das Stützkorsett für den ganzen Körper. Wird es undurchlässig, verschlackt es oder ist es mit Säuren und Schadstoffen überlastet, kann es dieser zweiten Hauptaufgabe – den Körper zu stützen – nicht mehr richtig nachkommen. Tatsächlich ist es so: Der Zustand des Bindegewebes entscheidet mit über den Allgemeinzustand des Körpers.

Schwaches Bindegewebe

Dellen an Oberschenkeln, Po, Hüften oder Oberarmen sind kein gesundheitliches, sondern ein kosmetisch-ästhetisches Problem, unter dem die Betroffenen leiden. Fast 80 Prozent der Frauen haben früher oder später einmal Cellulite. Ein schwaches Bindegewebe kann nicht mehr in ausreichendem Maße neue Fasern produzieren, und es begünstigt viele Alltagsbeschwerden wie zum Beispiel Gelenk- oder Rückenschmerzen und macht anfälliger für Verletzungen. So wissen nur wenige, dass auch ein Bandscheibenvorfall häufig die Folge einer Bindegewebsschwäche ist. Darüber hinaus „verstopfen“ in einem schwachen Bindegewebe die Transportwege zwischen den Zellen.

Warum erschlafft das Bindegewebe? Problematisch ist, dass die Zahl der Fettzellen beim erwachsenen Menschen nicht mehr beeinflussbar ist, wohl aber ihre Größe. Die Fettzellen speichern die aus der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren, die nicht gleich verwertet werden. Werden die Fettzellen größer und praller, dann kann das dazwischen liegende Bindegewebe nicht mehr optimal seine Haltefunktion ausführen. Die elastischen Bindegewebsfasern erschlaffen, drücken die vergrößerten Fettzellen zusammen und lassen so Wölbungen entstehen. Auch Blut- und Lymphgefäße werden gepresst und in ihrer Funktion eingeschränkt. Die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und der Abtransport von Schlackestoffen ist stark behindert. Die Haut wirkt dellig.

Neben der genetischen Veranlagung spielt auch das zunehmende Alter eine entscheidende Rolle. Allerdings gibt es viele weitere Faktoren, die eine Bindegewebsschwäche zusätzlich begünstigen. Im Laufe der Jahre verliert das Bindegewebe an Stärke und Stabilität, weshalb es zu sichtbaren Erscheinungen kommt. So stellen Dehnungsstreifen, Besenreiser sowie Krampfadern typische Symptome eines schwachen Bindegewebes und eines sinkenden Kollagenanteils dar. Aufgrund der Hormone und des weiblichen Körperbaus sind Frauen zwar häufiger davon betroffen, doch auch Männer können unter Cellulite sowie Dehnungsstreifen leiden.

Tipps für ein straffes Bindegewebe

1. Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur für eine straffe Haut besonders wichtig. Dies umfasst viel frisches Obst, Gemüse, Eiweiß, Proteine und ausreichend Wasser. Um Ihr Bindegewebe langfristig zu stärken, sollte Ihre Ernährung so aussehen: Vitamin C wie etwa Zitrusfrüchte, Paprika oder Brokkoli, Omega-3-Fettsäuren wie Avocados, Nüsse oder Lachs, Vitamin B3 wie etwa Milchprodukte, Eier oder Fleisch, frisches Obst und Gemüse, 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag.

2. Massieren Sie Ihr Bindegewebe straff: Einen Einfluss auf das Bindegewebe haben auch fachmännische Massagen, da sie den Lymphfluss und die Durchblutung anregen.

3. Wechselduschen stellen eine besonders effektive Maßnahme dar, um die Durchblutung zu fördern und das Bindegewebe zu stärken. Durch die Anwendung regelmäßiger Wechselduschen wird der Stoffwechsel angekurbelt und die Haut gestrafft.

4. Effektive Übungen gegen Cellulite: Treiben Sie täglich Sport – denn regelmäßige Bewegung ist das beste Mittel gegen ein schwaches Bindegewebe. Bereits 30 Minuten täglich stärken das Bindegewebe. Hier sind Übungen wie Springen (auch mit einem Springseil), Kniebeugen und Beinwalzen ideal geeignet. Für Letzteres benötigen Sie eine Faszienrolle, ein Massagegerät aus Schaumstoff oder Kork. Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden, platzieren Sie die Rolle unter den Oberschenkeln und stützen Sie die Hände ein Stück hinter dem Körper ab. Dann heben Sie Ihren Po leicht an und rollen langsam vor und zurück.

5. Unterstützen Sie Ihr Bindegewebe mit Nahrungsergänzungsmitteln, die wichtige Nährstoffe für ein starkes und gesundes Bindegewebe enthalten. Spurenelemente wie Mangan sowie Kupfer unterstützen die Bildung und den Erhalt des normalen Bindegewebes und Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei.

Ernährung und Brustkrebs

Von |2022-07-31T16:08:25+02:00Juli 31st, 2022|

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Werbebeitrag/ Autorin Anne Klein

Ernährung und Brustkrebs

Vorweg: Es gibt keine bestimmte „Krebsdiät“, die das Tumorwachstum hemmen könnte. Es geht bei Brustkrebs vor allem um eine ausgewogene Ernährung. Wie für gesunde Frauen gelten auch gelten für Brustkrebspatientinnen die allgemeinen Regeln einer ausgewogenen Nahrungsaufnahme. Es gibt unzählige Theorien, die vorgeben, dass sich diese Krankheit verhindern ließe, sofern nur „alle richtigen Maßnahmen ergriffen werden“ – was auch immer darunter zu verstehen ist. Das Problem ist jedoch herauszufinden, worin die richtige bzw. falsche Ernährungsweise bei Brustkrebs besteht. Schlussfolgerungen in Bezug auf Nahrungsmittel und ihre Auswirkungen auf Brustkrebs sind keine leichte Sache, da der Großteil der bisher durchgeführten Studien entweder an zu wenigen Patientinnen oder nur über zu kurze Zeit durchgeführt wurden. Laut einigen Experten liegen einfach keine dementsprechenden Daten vor. Vor allem folgende Fragen harren der eindeutigen Beantwortung: Sollten wir auf rotes Fleisch verzichten? Oder überhaupt auf Fleisch? Sollten wir nicht alle besser vegan leben? Wie steht es mit Konservierungsmitteln? Führen Milchprodukte zu Infektionen? Habe ich eine Glutenunverträglichkeit? Fördert Zucker das Wachstum von Krebszellen?

Wie sollte dennoch die Ernährung aussehen?

Man wird wohl nie mit aller Sicherheit wissen, ob die Ernährungsweise und Brustkrebs zusammenhängen. Doch zahlreiche Ernährungsberater sind sich darin einig, dass eine Ernährungsweise, die reich ist an Nährstoffen und unverarbeiteten Lebensmitteln wie Gemüse, Obst oder Vollkorngetreide, das allgemeine Wohlbefinden erhöhen und Erkrankungen wie Diabetes sowie bestimmten Formen von Krebs vorbeugen kann. Trinken Sie außerdem viel Wasser –
idealerweise um die 2 Liter pro Tag. Und schränken Sie Ihren Alkoholkonsum drastisch ein bzw. verzichten Sie ganz darauf, um die Anzahl der aufgenommenen Kalorien zu beschränken und gleichzeitig das Risiko zahlreicher weit verbreiteter Folgeerscheinungen zu verringern. Einige wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass einige als „Superfoods“ vermarktete Lebensmittel durchaus positive Wirkungen auf die Brustkrebsprävention haben könnte, zum Beispiel dunkles, grünes Blattgemüse, Tomaten, Brokkoli, Paprika, Kohl, Auberginen, Zitrusfrüchte, Karotten, Zwiebeln, Birnen, Pfirsiche, Erdbeeren, Äpfel.

Was ist mit Zucker?

Zucker lässt Krebszellen schneller wachsen – darauf deuten einige Studien hin. Aber stimmt das auch? Es gibt die These, dass Krebszellen verhungern, wenn sie nicht mehr mit Zucker und Kohlenhydraten versorgt werden. Zucker und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot und Pasta sollen demnach richtiges Kraftfutter für Krebszellen sein. Viele Krebspatienten quälen sich deshalb mit einer zuckerfreien Diät, verzichten auf Brot und Nudeln. Auf diese Weise, so hoffen sie, soll der Energiestoffwechsel der Krebszellen zum Erliegen kommen. Exakte wissenschaftliche Beweise für diese Annahmen gibt es allerdings noch nicht. Sinnvoll ist es nur, auf zu viel Zucker zu verzichten. Hintergedanke dabei ist auch, Übergewicht abzubauen oder zu vermeiden. Oft stellt sich die Frage nach einer ketogenen Diät, einer Form der Low-Carb-Diät. Süßigkeiten und Früchte, die eine Menge Fruchtzucker enthalten – etwa Orangen – sind bei dieser Diät tabu. Ebenso wie Kartoffeln, Nudeln und Müsli. Erlaubt sind viel Gemüse und Fisch, aber auch fettreiche Lebensmittel wie Eier, Fleisch, Nüsse sowie Milchprodukte wie Sahne und Käse. Ziel der Diät ist die sogenannte Ketose: Der langfristige Zuckermangel soll den Körper dazu bringen, seinen Stoffwechsel zu ändern. Statt aus Zucker sollen die Zellen ihre Energie fortan nur noch aus Fetten und Eiweißen gewinnen. Das Ergebnis: Der Tumor „verhungert“ – zumindest in der Theorie. Ernährungswissenschaftler des Tumorzentrums München (TZM) sind von diesem Ansatz nicht überzeugt. Bisher gebe es keine ausreichenden Belege für die positive Wirkung dieser Diät. Von Zellkulturen auf den Menschen zu schließen, sei „unseriös“. Für Menschen mit Krebserkrankungen sei die ketogene Diät daher nicht zu empfehlen.

Dem Urteil schließt sich auch Professorin Jutta Hübner, Wissenschaftlerin und Mitglied der Arbeitsgruppe Prävention und Integrative Onkologie (PRiO) der Deutschen Krebsgesellschaft an: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegt keine wissenschaftliche Untersuchung vor, die belegt, dass eine derartige Kostform (kohlenhydratarme oder ketogene Diät) Wachstum und Metastasierung eines Tumors beim Menschen verhindern beziehungsweise zurückdrängen kann.“ Abgesehen davon, dass es bislang keine Studie gibt, die den Nutzen der ketogenen Diät nachweist, so Hübner, sei auch die Theorie zumindest fragwürdig: „Ihren Blutzuckerspiegel sollten Krebspatienten tatsächlich gar nicht zu sehr senken – ebenso wenig wie Gesunde.“

Blutspenden ist wichtig!

Von |2022-06-29T10:50:33+02:00Juni 29th, 2022|

Autorin Anne Klein

Blutspenden ist wichtig!

In einem erwachsenen Menschen fließen etwa fünf bis sechs Liter Blut. Auf seinem Weg durch den Gefäßkreislauf nimmt das Blut Stoffe auf und transportiert sie dorthin, wo sie gebraucht werden. So versorgt es den Körper beispielsweise mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Protein Hämoglobin. Es enthält Eisen und macht etwa 90 Prozent der roten Blutkörperchen aus. Da es für deren Farbe verantwortlich ist, wird es auch roter Blutfarbstoff genannt. Hämoglobin ist sowohl für die Aufnahme und Verteilung von Sauerstoff verantwortlich als auch für die Neubildung von Blut im Rückenmark. Verliert der Körper Blut, verliert er auch Hämoglobin und ist irgendwann nicht mehr in der Lage, den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Schwere Schäden können etwa bei einem Verlust von etwa 1,5 Liter auftreten. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, sondern nur im Körper produziert wird – für einen Liter braucht er einen Monat – muss Fremdblut übertragen werden.

Engpässe

Blutkonserven sind bei vielen Operationen und Erkrankungen unverzichtbar. Doch dieser lebenswichtige Stoff wird immer knapper, sodass es selbst an großen Kliniken immer wieder zu Engpässen kommt. Vor allem in den Sommermonaten, wenn viele Blutspender in den Urlaub fahren, fehlt es an Nachschub. Dann werden zwar alle Notfälle und dringlich zu behandelnden Patienten mit Blut versorgt, geplante Operationen aber immer wieder verschoben. Derzeit spenden nur drei Prozent der Deutschen regelmäßig Blut. Auf der anderen Seite werden 4,5 Millionen Konserven Jahr für Jahr benötigt. Je älter die Menschen werden, desto höher ist ihr Blutbedarf, denn die Mediziner führen heute immer aufwendigere Behandlungen auch bei älteren Patienten durch. Gleichzeitig ist die Spendenbereitschaft bei jüngeren Menschen gering. Deshalb wird es in Zukunft immer häufiger Engpässe geben, obwohl die Kliniken sehr sparsam mit dem kostbaren Saft umgehen.

Wer darf spenden?

Wer in Deutschland zur Blutspende zugelassen ist, geht aus den Richtlinien der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Instituts hervor. Demnach dürfen gesunde Menschen ab dem 18. Lebensjahr Blut spenden. Nach oben gilt eine Altersgrenze von 68 Jahren. Sofern ein Arzt keine gesundheitlichen Bedenken hat, dürfen Spender auch älter sein. Erstspender dürfen maximal 60 Jahre alt sein. Doch auch hier sind Ausnahmen möglich, falls ein Arzt oder eine Ärztin zustimmt. Blut spenden kann also fast jeder, der volljährig und gesund ist. Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf etwa hat das maximale Spenderalter auf 75 Jahre festgesetzt. Blutspenden ist nicht schädlich. Ob der Spender davon gesundheitlich profitiert, ist nicht eindeutig erwiesen. Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf etwa führt neben den vorgeschriebenen Blutuntersuchungen noch weitere durch. Spenden kann man in vielen großen Krankenhäusern, in allen Unikliniken, bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes, in kommunalen und privaten Spendezentren sowie bei mobilen Blutspendediensten. Wie oft darf man eigentlich spenden? Der Körper gleicht den Flüssigkeitsverlust einer Blutspende wenige Stunden später aus. Innerhalb von zwei Wochen hat er auch die entnommenen Blutzellen ersetzt. Deutlich länger – etwa acht Wochen – braucht der Körper jedoch, um den Verlust von Eisen zu kompensieren. Deshalb müssen Spender zwischen den Blutspenden eine Pause einlegen. Männer dürfen höchstens sechs Mal pro Jahr Blut spenden. Frauen dürfen – aufgrund der Menstruation – bis zu vier Mal pro Jahr Blut spenden. Bei Bedarf empfehlen oder verabreichen Blutspendedienste Eisentabletten.

Wie wird das Blut genutzt?

Vor allem die Blutgruppe „Null Rhesus negativ“ ist ebenso knapp wie begehrt, denn nur diese ist im Notfall zur Transfusion geeignet, wenn die Zeit nicht ausreicht, die Blutgruppe des Empfängers zu testen: „Null negativ“ vertragen alle Menschen, aber nur sieben Prozent der Bevölkerung haben selbst diese Blutgruppe. So kommt es ganz automatisch zu einer starken Verknappung von diesen Blutkonserven. Weil es viel zu wenig Spenderblut gibt, werden jeder Tropfen und jeder einzelne Blutbestandteil verwendet. Eine Zentrifuge trennt das Blut in feste und flüssige Bestandteile: rote Blutkörperchen und Blutplasma. Die roten Blutkörperchen (Erythrozytenkonzentrate) bekommen Patienten, die viel Blut verloren haben. Das Blutplasma enthält die Gerinnungsfaktoren und die Eiweißstoffe, die für Patienten mit Gerinnungsstörungen gedacht sind. Daneben wird aus dem Rest von vier Vollblutspenden ein Thrombozytenkonzentrat. Es enthält die für die Gerinnung unverzichtbaren Blutplättchen, die vor allem von Patienten in der Chemotherapie und Tumorpatienten benötigt werden.

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