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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause Teil 1 von 2

Sodbrennen

Jeder vierte Deutsche leidet mindestens einmal pro Monat unter Sodbrennen – wegen zu häufigem und zu reichhaltigem Essen sind viele Menschen in Deutschland betroffen. Ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, ein drückendes Gefühl im Magen, häufiges Aufstoßen, teilweise mit Säure und sogar Speisebrei: Das sind Anzeichen für Sodbrennen oder Reflux, also das Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre. Wegen der reichlichen und oft fettigen Speisen sind gerade an den Weihnachtstagen viele betroffen. „Vor allem spätabends eingenommene reichhaltigen Speisen verursachen nächtliches Sodbrennen,“ so Professor Dr. med. Thomas von Hahn, Experte der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten – DGVS – und Chefarzt für Gastroenterologie und Interventionelle Endoskopie, Asklepios Klinik Barmbek. „Häufige Ursache hierfür ist eine Erschlaffung des oberen Schließmuskels des Magens. So fließen saurer Magensaft und angedaute Speisereste im Liegen zurück in die Speiseröhre. Schlafen mit erhöhtem Oberkörper kann dagegen helfen, vor allem aber sollte man gerade abends auf zu reichhaltiges Essen verzichten“, erklärt von Hahn.

Magensäure

Sodbrennen kann jedoch nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag auftreten. Der Grund hierfür ist dann jedoch häufig ein anderer: eine sogenannte Hyperazidität. „In unserem Magen befindet sich der verdauende Magensaft, die Magensäure ist ein Teil des Magensaftes. Fettiges Essen, aber auch Alkohol und Nikotin, stimulieren die Produktion der Magensäure. Der Magensaft wird dann so sauer, dass er Beschwerden hervorrufen kann“, so der DGVS-Experte. Um der Hyperazidität entgegenzuwirken, gibt es verschiedene Mittel und Maßnahmen, führt von Hahn weiter aus: „Vermeiden Sie Getränke und Speisen, von denen Sie wissen, dass Sie bei Ihnen Sodbrennen verursachen und essen Sie keine zu großen Portionen, sondern lieber über den Tag verteilt kleinere, und kauen Sie diese gut“. Haben sich die Schmerzen bereits eingestellt, gibt es verschiedene Hausmittel, die helfen: „Das einfachste ist ein Glas lauwarmes Leitungswasser – das verdünnt den Magensaft und senkt so den Säuregehalt. Ebenfalls wirksam sind ein Glas Milch oder ein Glas mit aufgelöstem Natron. Auch Kaugummi kauen kann helfen, da es den Speichelfluss anregt und so die Magensäure verdünnt“, erklärt der DGVS-Experte. Wenn in den kommenden Wochen die Tage kürzer werden, die Stimmung leicht kippt und daher öfter reichhaltig gegessen wird – von den Festtagen im Dezember wollen wir erst gar nicht reden –, dann wird gerne zum Verdauungsschnaps gegriffen. Davon rät von Hahn ab. Der Alkohol belastet zusätzlich, denn er hemmt die Magenmuskulatur und verlängert dadurch die Zeit, die der Speisebrei im Magen verbringt. „Nach dem Essen ist ein Spaziergang die bessere Alternative, er regt die Verdauung an, indem er die Magen- und Darmbewegung stimuliert“, so von Hahn.

Wichtig jedoch: „Wer nicht nur an bestimmten Tagen, sondern auch sonst häufig an Sodbrennen und saurem Aufstoßen leidet, sollte zur Abklärung einen Gastroenterologen konsultieren“, so Professor Dr. med. Heiner Wedemeyer, DGVS-Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit und Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Und welche Hausmittel helfen noch? Etwa das gute, alte Natron. Dessen Effekt: Es neutralisiert die Magensäure. Nehmen Sie hierzu einen Teelöffel Backnatron und lösen sie das Natron in einem Glas mit stillem Wasser auf; danach bitte in kleinen Schlucken langsam trinken. Aber Vorsicht: Nicht zu oft auf Natron ausweichen, es kann bei einer Überdosierung zu Magenschmerzen, starkem Aufstoßen oder Durchfall kommen. Überhaupt Trinken – oftmals genügen schon stilles Wasser oder ein einfacher, säurearmer Tee, um die Säure zu verdünnen und wieder dahin zu befördern, wo sie auch hingehört; in den Magen. Wer zudem verstärkt in der Nacht von Sodbrennen aufgesucht wird, der ist gut darin beraten, sich so zu legen, dass der Magen entscheidend niedriger liegt als die Speiseröhre. Auch frei verfügbare Medikamente helfen. Bei diesen wird oftmals der Wirkstoff Pantoprazol eingesetzt. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.