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Schmerzfreies Büro

Von |2020-06-01T11:21:37+02:00Juni 2nd, 2020|

Schmerzfreies Büro

Wir alle sitzen viel zu viel jeden Tag. Das lässt sich oftmals nur schwer ändern. Aber: Man kann den Büroarbeitsplatz anpassen. Allein in Deutschland verbringen rund 16,3 Millionen Menschen ihren Arbeitstag im Büro. Ein Fünftel der Bevölkerung sitzt täglich mehr als sechs Stunden vor dem Computer. Wenig Bewegung und eine schlechte Sitzhaltung gehören dabei zum Alltag. Vor allem der Rücken leidet unter den vielfach ungünstigen ergonomischen Bedingungen. Aktuellen Zahlen zufolge sind etwa zwei Drittel der Bundesbürger von Rückenschmerzen betroffen, dreißig Prozent von ihnen dauerhaft. Die Zahl der ständig Betroffenen hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre fast verdoppelt. Bei den Krankheitstagen verursachten Muskel- und Skeletterkrankungen auch die meisten Arbeitsausfälle.

Klare Fakten

Dass dauerhaftes Sitzen negative Auswirkungen auf uns hat, zeigte eine britische Langzeitstudie. Autor Frank Thömmes beruft sich auf dieses Studiendesign mit den mehr als 12.000 Teilnehmern, wenn er in seinem Buch provokant titelt: »Wer länger sitzt, ist früher tot.« Der Grund dafür findet sich im Studienfazit. Menschen mit täglich mehr als sechs Sitz-Stunden, besitzen eine um 20 Prozent niedrigere Lebenserwartung haben als diejenigen, die nur drei oder weniger Stunden pro Tag sitzen. Eine Prozentzahl, die durchaus aufhorchen lässt und welche die Frage aufwirft, was dagegen getan werden kann. Sport ist definitiv ein wichtiger Hebel, aber das alleine genügt noch nicht. Wesentlich wirkungsvoller ist es, bereits beim Sitzen einzugreifen. Der ergonomische Arbeitsplatz macht den Unterschied.

Dynamik und Bewegung sind wichtig

Wesentliches Problem der Büroarbeit ist die fehlende Bewegung. Bürostühle sollten das dynamische Sitzen fördern, welches die Durchblutung der Muskulatur sowie die Stoffwechselprozesse der Bandscheiben anregt. Dies wird auch durch einen veränderbaren Öffnungswinkel zwischen Sitzfläche und Rückenlehne möglich. Die Rückenlehne, deren Widerstand individuell eingestellt wird, kann durch Krafteinwirkung über den üblichen 90°-Winkel hinaus nach hinten bewegt werden. Außerdem ist es wichtig, dass sich Sitzfläche und Rückenlehne individuell einstellen lassen und dass der Lendenwirbelbereich großflächig abgestützt wird. Optimale Anpassungsfähigkeit bieten bereits einige mit dem AGR-Gütesiegel (Aktion Gesunder Rücken e.V.) ausgezeichneten Bürostühle.

Aktiv ist gesund

Eine Alternative zu klassischen Bürodrehstühlen bieten sogenannte Aktivsitzmöbel – diese gibt es nicht nur für das Büro, auch als ergonomische Sitzmöbel im heimischen Essbereich oder für Musiker sind sie perfekt geeignet. Deren Konzept: Durch Flexibilität in allen Achsen passt sich der Sitz dem Menschen an und nicht umgekehrt. So wird Bewegung gefördert und ebenfalls gefordert; dies sorgt für erhöhte Konzentration und Leistungsfähigkeit. Dass bei derartigen Sitzmöbeln die Lehne fehlt, mag nur im ersten Augenblick merkwürdig erscheinen. Bereits wer kurz zur Probe sitzt, wird feststellen, dass es die Wirbelsäule selbst ist, die nun die Haltearbeit der Lehne übernimmt. Durch das aktive Sitzen fungiert die Wirbelsäule mit ihren feinen Muskelfaserbündeln als natürliches Stützorgan – und dies viele Stunden vollkommen ermüdungsfrei.

Wie so oft gilt auch für den Büroalltag: Die richtige Mischung – in diesem Fall zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen – ist entscheidend. Durch einen Haltungswechsel werden Rücken- und Beinmuskulatur trainiert, Herz und Kreislauf angeregt und die Atmung verbessert. Optimal sind deshalb neben individuell ein- und höhenverstellbaren Schreibtischen auch rückenfreundliche Stehpulte; auch hiervon gibt es im Handel zahlreiche Produkte. Schließlich wird der gesunde Arbeitsplatz durch ergonomische PC-Eingabegeräte wie Tastatur und Maus komplettiert. Aufgrund ihrer Beschaffenheit können diese Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich sowie Kribbeln in den Fingern verhindern und sie schonen außerdem das Hand-Arm-System.

Checkliste

Möchten Sie Ihren Stuhl richtig einstellen, achten Sie bitte zuerst darauf, dass die Sitzfläche in der Höhe richtig eingestellt ist. Dies ist dann der Fall, wenn Ober- und Unterschenkel einen 90°-Winkel bilden. Und zwischen Kniekehle und Vorderkante sollte noch zwei bis drei Finger breit Platz sein. Der Rücken schließlich sollte die Lehne berühren und im Lendenbereich großflächig abgestützt werden. Der Widerstand der Rückenlehne ist perfekt eingestellt, wenn eine angenehme dynamische Bewegung möglich ist. Die Unterarme sollen mit den Oberarmen maximal einen rechten Winkel bilden, wenn sie auf den Armlehnen liegen. Wenn Sie all dies beherzigen, sind wir sicher, dass Sie das Sitzen schon viel weniger belasten wird. Fragen Sie auch Ihren Arbeitgeber, ob es nicht möglich ist, ergonomische Möbel anzuschaffen. Letztlich profitiert auch er davon, denn es wird in der Folge zu weniger Fehltagen durch Krankheit kommen.

Ansteckung über Fleisch?

Von |2020-06-01T12:13:27+02:00Juni 2nd, 2020|

Ansteckung über Fleisch?

Besteht die Gefahr, sich über Hähnchenbrustfilet, Schweinenackensteak, Frikadelle oder Würstchen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu infizieren?

Hunderte Mitarbeiter deutscher Schlachthöfe haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, nur einige der betroffenen Betriebe sind geschlossen worden. Was bedeutet das für Steaks und Würste, die auf unseren Tellern landen? Kann man sich über ein kontaminiertes Stück Fleisch mit Corona infizieren? Haben die Tiere das Virus auf den Menschen übertragen? Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hält diesen Fall für bisher unwahrscheinlich. „Bislang gibt es weltweit keine Hinweise darauf, dass in Deutschland verwendete Nutztiere als Überträger des Coronavirus fungieren.“ Es können sich weder Schweine noch Hühner mit SARS-CoV-2 infizieren, so das FLI. Zu Rindern stehen die Tests noch aus. Doch auch hier gebe es bislang keine Hinweise, dass sich die Tiere mit dem Erreger anstecken könnten.

Nur durch Niesen und Husten

Grundsätzlich können Coronaviren nur durch direktes Niesen oder Husten einer infizierten Person auf Wurst oder Fleisch gelangen. Passiert das im Schlachtbetrieb, sind die Erreger bereits abgestorben, wenn die Waren in der Fleischtheke landen. Denn Coronaviren können sich in oder auf Lebensmitteln nicht vermehren, dafür benötigen sie einen lebenden tierischen oder menschlichen Wirt. Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, dass es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass Covid-19 über Lebensmittel übertragen wird. Das größte Risiko bei der Krankheit und bei Lebensmitteln bestehe darin, dass man beim Einkaufen mit anderen Personen im Lebensmittelgeschäft zusammen ist, die das Virus beispielsweise in die Luft oder auch auf Gegenstände wie Einkaufswagen oder Körbe abgeben können. Das RKI dazu: „Bei Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet.“

Kein Fall bekannt

Der französischen Lebensmittelsicherheitsbehörde Anses zufolge ist nach derzeitigem Kenntnisstand eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus über den Verdauungstrakt ohnehin nicht möglich. Eine Infektion der Atemwege beim Kauen kontaminierter Lebensmittel könne jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Bisher ist allerdings kein Fall bekannt, bei dem sich ein Mensch direkt über Lebensmittel mit Corona angesteckt hat: Nicht über den Verzehr und auch nicht über Oberflächenkontakt.

Bisher gibt es auch laut der Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization) keine Hinweise darauf, dass Tierprodukte eine Rolle bei der weltweiten Verbreitung des Coronavirus spielen. „Fleisch von gesundem Vieh, das gründlich gekocht wird, bleibt ein sicheres Lebensmittel“, heißt es von der Organisation. Auch Fisch und Meeresfrüchte, die den nationalen und internationalen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen, stellen weiterhin kein Problem dar. Jederzeit, auch ohne das Coronavirus, sei es hingegen gefährlich, tierische Produkte zu verzehren, bei denen die Herkunft unbekannt ist oder Fleisch von Tieren zu essen, die aus unbekannten Gründen gestorben sind. Auch rohes Wildfleisch oder ungekochte Gerichte aus Wildtierbestandteilen sollten nicht verzehrt werden. Dabei können eine Menge Infektionen auftreten, die unabhängig vom Coronavirus gefährlich sein können.

Hygieneregeln schützen

In der Regel sind Fleisch und Fleischwaren jedoch durch einen Spritzschutz an der Theke vor Niesen und Husten durch Kunden geschützt, wodurch die Kontaminationsgefahr minimiert wird. Außerdem müssen Verkäufer wie Kunden mittlerweile bundesweit einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Um sich vor Virusübertragungen zu schützen, ist es grundsätzlich wichtig, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags, wie regelmäßiges Händewaschen und Fernhalten der Hände aus dem Gesicht, zu beachten.

Das Fleisch und Geflügel sollte generell auch zum Schutz vor möglichen anderen Krankheitserregern vor dem Verzehr ausreichend und gleichmäßig vollständig in Pfanne, Herd, Backofen oder Grill erhitzt werden. Denn die hier vorherrschenden Temperaturen von 70 bis 100 Grad machen eventuell anwesenden Viren und Bakterien den Garaus. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass das Fleisch auch im Inneren ausreichend erhitzt wurde und zwar solange, bis der austretende Fleischsaft klar ist und das Fleisch eine entsprechende Farbe angenommen hat. Geflügel sollte weißlich sein, Schweinefleisch graurosafarben und Rind graubraun. Und wer noch sicherer gehen will, könnte sich auch mal wieder an ein paar vegetarischen Gerichten versuchen.

Frequenztherapie für daheim

Von |2020-06-01T12:27:53+02:00Juni 2nd, 2020|

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Mannayan GmbH & Co. KG
Unterer Anger 15 RGb
80331 München

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Frequenztherapie für daheim

Einige Heilpraktiker gehen davon aus, dass die große Krankheit der heutigen modernen Gesellschaft in einer Überladung besteht. Die Therapie dagegen bestehe in einer Entladung.

Wir sind täglich Tausenden von äußeren krankmachenden Einflüssen ausgesetzt, die beständig unsere Vitalität und Gesundheit schwächen und denen wir uns nicht entziehen können. Wie schön wäre der Gedanke an einen Schutzpanzer, den man anlegen und sich somit vor den krankmachenden Einflüssen schützen könnte. Können Sie sich vorstellen, dass es etwas gibt, das Sie vor den vielfältigen äußeren krankmachenden Einflüssen, die täglich auf Sie einwirken, schützen kann? Können Sie sich vorstellen, dass Sie Ihre Vitalität zurück erobern können, so dass sie wieder in Ihrem alten Glanz scheint, wie ein Diamant, der gut poliert wurde, dessen kristalline Strukturen blendend seinen Glanz reflektieren?

Können Sie sich vorstellen, dass die meisten kleinen Unpässlichkeiten, die Sie täglich überfallen, allmählich verschwinden und der Vergangenheit angehören? So dass Sie sogar vergessen, dass Sie jahrelang darunter litten? Können Sie sich vorstellen, dass man auf dem Körper wie auf einem Musikinstrument spielt und ihn dadurch wieder völlig harmonisiert? Durch das Befolgen von zwei unabhängigen Prinzipien, die Sie mühelos, sozusagen nebenbei, befolgen, können Sie dieses kristallklare Ergebnis erlangen: eine regelmäßige Entladung und ein funktionierendes diamantenes Schutzschild.

Was ist eine Frequenz?

Der physikalische Begriff „Frequenz“ bezeichnet eine Schwingung pro Zeiteinheit, die die Maßeinheit Hertz (Hz = 1 Schwingung/pro Sekunde) besitzt. Durch die moderne Physik ist bekannt, dass jede Substanz und alles, was „lebendig“ ist, ein eigenes und spezielles Schwingungsmuster besitzt. Dies machen sich bestimmte fachliche Bereiche der Medizin zunutze, z.B. die Frequenztherapie (Therapie mit Mikroströmen). Die Frequenztherapie hat sich komplementär zur Schulmedizin entwickelt. Was ist die elektrische Ladung? Mit der elektrischen Ladung beschreibt man den Elektronenmangel oder den Elektronenüberschuss. Die elektrische Ladung kann ganz einfach durch Reibung entstehen (Elektrisieren). Dabei werden entweder Elektronen weggenommen oder Elektronen angehäuft.

Was ist eine Überladung?

Heilpraktiker beschreiben das so: Ladung ist jede unverarbeitete, unverdaute Belastung oder Information auf physischer, psychischer und weiteren Ebenen. Jede Ladung muss sich im Körper als eigenständiges Minifeld abspeichern, bis es verarbeitet und aufgelöst wird. Die Natur dieses Minifeldes im Gewebe ist elektromagnetisch. Jedes Umweltgift, dem der Körper im Alltag ausgesetzt ist und das er nicht schafft zu verarbeiten, wird im Gewebe oder in Organen abgespeichert und produziert ebenfalls eine Ladung. Wenn Sie sich über jemanden ärgern und gespannt sind (geladen sind), wird es ebenfalls im Gewebe abgelegt, bis es verarbeitet wird.

In dieser Konsumgesellschaft sind wir auf allen Ebenen überladen: von der Flut an Informationen über sämtliche Medien, rasanten Veränderungen in der Gesellschaft, seit Jahren herrschenden Sorgen über die Entwicklung der Weltwirtschaft, elektrischen, elektromagnetischen und Hochfrequenz-Feldern, die uns stets umgeben, Giftstoffen, die jährlich von der Industrie neu produziert werden, Luft- und Wasserverschmutzung, negativem beruflichen Stress, hohem Anspruch an Aussehen, Erfolg, beruflichen und sozialen Ansprüchen, sehr hohen Anforderungen in den modernen Beziehungen und von vielem anderen mehr. Allen gemeinsam ist: jeder einzelne Punkt produziert bereits mehr Ladungen, als jemals von der Natur für den einzelnen Menschen vorgesehen war. Was bedeutet das für die psychische und physische Anpassungsfähigkeit und Regulation des Körpers?

Die Lösung

Die Lösung ist nicht, aus allem auszusteigen, alles zu reduzieren, um den erdrückenden Ladungen zu entkommen. Wir leben in dieser Welt, in dieser Zeit, und wir müssen damit fertigwerden. Die Lösung muss und kann also zwangsläufig nur in einer Entladung bestehen. Und anschließend müssen wir dafür sorgen, dass unser angeborenes Schutzschild Überladungen in Zukunft so gut wie möglich standhält. Da kommt die Frequenztherapie ins Spiel, die 1934 von Royal Rife aus Südkalifornien entdeckt wurde. Mit einem Frequenzgenerator, der verschiedene Frequenzen erzeugt, man nennt ihn Zapper, der einen geringen elek-
trischen Strom in ausgewählten Frequenzen über zwei Elektroden durch den Körper leitet, soll das körperliche und psychische Wohlbefinden gesteigert werden und der Körper entspannen können. Diese Geräte enthalten vorinstallierte Programme, die verschiedenen Zwecken dienen, z. B. ein Wohlfühlprogramm oder ein Entspannungsprogramm. Natürlich können aber auch alle Frequenzen von Dr. Hulda Clark und Royal Rife verwendet werden.

Bindegewebe

Von |2020-05-03T12:01:07+02:00Mai 4th, 2020|

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formula Müller-Wohlfahrt Health & Fitness AG
Konrad-Zuse-Platz 8
81829 München

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Bindegewebe

Lange Zeit hielt man Bindegewebe für tote Kollagenfasern, die den Körper stützen. Aber es kann mehr: das Bindegewebe hat eine zentrale Funktion für die Gesundheit.

Es ist überall in unserem Körper und sorgt dafür, dass unser Organismus einwandfrei funktioniert: das Bindegewebe. Dabei ist das Bindegewebe nicht nur wichtig für Halt und Festigkeit im Körper – es ist auch entscheidend beteiligt an unserem Stoffwechsel und hilft uns, wenn wir uns bewegen oder etwas wahrnehmen. Auch Abfallstoffe werden hier abtransportiert und selbst Immunzellen wirken in unserem Bindegewebe.

Ist es zu schwach, dann leiden vor allem Frauen an Cellulite, Falten, Krampfadern und Schwangerschaftsstreifen. Männer bekommen bei kraftlosem Bindegewebe leichter einen Leistenbruch. Beide Geschlechter sind anfälliger für Probleme mit den Bandscheiben sowie für Gelenk- und Rückenschmerzen.

Aufgaben

Das Bindegewebe füllt Zellzwischenräume, schützt und ernährt die Organe, leitet Nervenimpulse und Informationen weiter und dient als eine Art Gleitschicht. Seine Allrounder-Fähigkeiten hat er seinen wandlungsfähigen Zellen zu verdanken. Sie sind nicht auf bestimmte Funktionen spezialisiert, sind äußerst flexibel und an den unterschiedlichsten Stellen einsetzbar. Bänder, Knorpel, Knochen, Sehnen, Wirbel, Nervengewebe, Darm und Magen, Haut, Haare, Nägel und isolierendes Gewebe bei Organen und Blutgefäßen bestehen aus Bindegewebe. Nicht selten wird es auf reine Äußerlichkeiten reduziert, zum Beispiel auf die Formel: schwaches Bindegewebe – schlaffe Haut.

Dabei ist ein Bandscheibenvorfall in Wirklichkeit häufig die Folge einer krankheitsbedingten Veränderung des Bindegewebes. Bindegewebe ist auch das zentrale Transportsystem des Körpers. Es sorgt beispielsweise dafür, dass eine Hautzelle am linken kleinen Zeh mit einer Gehirnzelle kommunizieren kann, die rund 1,80 Meter und viele Billionen Zellen weit entfernt liegt. Denn das Bindegewebe durchzieht, anders als Herz, Leber oder Lunge, den ganzen Körper.

Über das Bindegewebe werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt, durch es werden aber auch Abfallprodukte und Gifte entsorgt. Wenn das Bindegewebe undurchlässig ist, wenn es verschlackt oder mit Säuren oder Schadstoffen überlastet ist, kann es auch seiner zweiten Hauptaufgabe, den Körper zu stützen, nicht mehr richtig nachkommen. Oft mit schlimmen Folgen wie Rückenschmerzen. Denn das Bindegewebe ist nicht nur Transportweg, sondern auch das Stützkorsett.

Bindegewebsschwäche

Der Hauptbestandteil des Bindegewebes ist Kollagen. Seine Konsistenz kann je nach Ort und Funktion im Körper gelartig oder flüssig sein. Der selbst schon äußerst variable, flüssige Grundstoff verbindet sich in unterschiedlichen Mengen, je nach Anforderung, mit Kollagenfasern, dem Hauptbestandteil des Bindegewebes: hier wässrig, dort gallertartig, hier dicht und unelastisch, dort hart wie Stein. Mit zunehmendem Alter nimmt seine Stabilität jedoch ab. Eine der Folgen: die Haut wird schlaffer. Dieser Prozess beginnt nicht erst in der Lebensmitte, wie viele Menschen meinen, sondern kündigt sich bereits im Alter von 20 Jahren an. Bei Frauen macht sich die Bindegewebsschwäche in Form von Dellen insbesondere an Po, Hüften, Oberschenkeln und Bauch bemerkbar.

Die gefürchtete Orangenhaut macht sich breit, auch Cellulite genannt. Die Ursache liegt in den tieferen Schichten der Haut. Ist der Untergrund nicht mehr straff, passt sich die Oberfläche den tieferen Schichten an und wird bei Belastungen schnell rissig und wellig. Später kommen Falten hinzu, die Neigung zu Krampfadern verstärkt sich, Gelenke büßen an Beweglichkeit ein, und Bänder, Sehnen und Muskeln sind weniger belastbar.

Aber auch mindestens 80 Prozent aller Männer erleiden früher oder später Krankheiten als direkte Folge einer angeborenen oder erworbenen Bindegewebsschwäche. Die Liste der daraus resultierenden Leiden ist lang: Jeder zehnte Mann erkrankt irgendwann an Blasenschwäche, jeder siebte Mann unter chronischen Rückenschmerzen, jeder vierte Mann erleidet mindestens einmal im Leben einen Leistenbruch, jeder vierte Mann hat Krampfadern, jeder zweite Mann bekommt mindestens einmal Hämorrhoiden.

Sport und Ernährung

Genauso wie das Herz-Kreislauf-System braucht auch das Bindegewebe dringend regelmäßige Bewegung. Schon wenige Kilometer Laufen oder Radfahren in der Woche halten das Bindegewebe stark und flexibel. Muskeln, Sehnen und Gelenke bleiben intakt und die lebenswichtigen Nährstoffe fließen ungehindert. Ballaststoffreiche sowie eiweiß- und vitaminhaltige Kost hält das Bindegewebe gesund. Darüber hinaus kann man dem Bindegewebe über Nahrungsergänzungsmittel mit Extra-Vitalstoffen zuführen, wie etwa Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine.

Diabetes und Corona

Von |2020-05-03T12:18:59+02:00Mai 4th, 2020|

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Dexcom Deutschland GmbH
Haifa-Allee 2
55128 Mainz

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Diabetes und Corona

Verunsicherung an vielen Stellen. Auch Menschen mit Diabetes stellen sich Fragen, wie sie in Zeiten des Virus handeln sollen.

Homeoffice, Videokonferenzen und geschlossene Restaurants statt arbeiten im Betrieb oder gemeinsame Abende mit Freunden. Das Coronavirus und seine einschränkenden Maßnahmen bestimmen unseren Alltag. Und auch Menschen mit Diabetes sind aus verständlichen Gründen verunsichert, denn offiziell gehören sie durch ihre Stoffwechselerkrankung zur Risikogruppe. Dennoch stellt sich bei vielen die Frage: »Ich bin ja nicht wirklich krank – wie muss ich mich denn jetzt genau verhalten?« Und: »Was für Möglichkeiten habe ich zuhause, um meinen Diabetes bestmöglich im Griff zu haben?«

Nicht höher

Generell gilt, dass für Menschen mit Diabetes nicht per se ein höheres Risiko besteht, an Covid-19 zu erkranken als für andere Menschen. Entscheidend ist aber ein gut eingestellter Blutzucker, denn stabile Glukosewerte bedeuten auch ein geringeres Infektionsrisiko. Ganz anders allerdings Menschen, die neben Diabetes noch an weiteren Erkrankungen wie etwa dem Immunsystem oder der Lunge leiden. Sie sollten in jedem Fall das Gespräch mit dem Arzt suchen.

Tipps der Expertin

Diabetes-Beraterin Ulrike Thurm hat praktische Ratschläge für einen guten Umgang mit dem Diabetes in Corona-Zeiten: »Ich würde den Menschen raten, dass sie sich auf eine solche Situation vorbereiten sollen. Hierzu gehört zum Beispiel ein Vorrat an Diabetesmaterialien – bestenfalls ausreichend für 30 Tage«, so die Expertin. »Dabei ist es wichtig, die erforderlichen Hilfsmittel und Medikamente in der doppelten Menge einzuplanen, falls sich z. B. ein CGM Sensor oder Insulinpumpenkatheter frühzeitig ablöst. Durch eine eventuelle (Corona-)Infektion wird die Insulinresistenz erhöht, was meist eine deutlich höhere Insulindosis erforderlich macht. Weiterhin kann es helfen, sich ein Konzept zu überlegen, wie im Falle einer Erkrankung die Stoffwechseldaten mit dem behandelnden Diabetesteam geteilt werden können, um dann gemeinsam eine individuelle Therapieanpassung durchzuführen«, sagt Frau Thurm.

Gefahr Stoffwechselentgleisungen

»Auch das Thema Ketoazidose ist hier sehr wichtig«, erklärt die Expertin weiter. »Etwa 30-40 Prozent der ketoazidotischen Entgleisungen, als einer Stoffwechselübersäuerung in Folge eines schweren Insulinmangels, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen, sind auf eine Infektion zurückzuführen. Bei schweren Infektionen ist die Insulinempfindlichkeit meist deutlich herabgesetzt, was wiederum das Risiko für die Entstehung dieser sehr schweren Stoffwechselentgleisung erhöht. Deshalb sollten Menschen mit einem Typ-1-Diabetes unbedingt sicherstellen, dass sie ausreichend geschult sind, was die Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung einer Ketoazidose betreffen. Außerdem sollten die Patienten, um eine Ketoazidose sicher diagnostizieren zu können, ein Blutketonmessgerät und Blutketonmessstreifen zuhause haben.«

Besser messen in Ruhe

Weniger Hektik für alle ist einer der wenigen positiven Aspekte der aktuellen Krise. Umso schöner, wenn auch die Blutzuckermessung dadurch ruhiger und kontinuierlicher gemacht werden kann. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Systemen. Dazu erneut die Expertin: »Für zuhause ist gerade jetzt Diabetes-Technik, wie zum Beispiel moderne CGMSysteme, von großer Bedeutung, denn sie bieten viele Vorteile gegenüber der punktuellen Blutzuckermessung«. Derartige Geräte senden automatisch und in Echtzeit alle fünf Minuten über einen Sensor die gemessenen Gewebeglukosewerte an das Empfangsgerät oder auf das Smartphone; selbst auf die Smartwatch ist dies möglich.

»Mit Hilfe der gemessenen CGM-Daten kann der Stoffwechselverlauf lückenlos über 24 Stunden, also auch über die gesamte Nacht, erfasst werden, was dem Patienten zusammen mit seinem Diabetesteam sehr viele Informationen liefert, wie die individuelle Therapie angepasst werden kann. Sehr oft haben Patienten großen Respekt davor, ihre Insulindosis um 50 bis 100 Prozent zu erhöhen, um die durch die Infektion verschlechterte Insulinempfindlichkeit auszugleichen. Sie haben Angst, unbemerkt in eine Hypoglykämie zu rutschen. Mit einem rtCGM-System ist das Risiko sehr viel niedriger, da sie den Nutzer mit ihren Warnungen oder durch einen Sicherheitsalarm warnen können, bevor eine schwerwiegende Entgleisung eintritt«, so Ulrike Thurm. Und noch mehr: Topmodelle können sogar über eine definierbare Alarmkette Freunde und Familie automatisch informieren und dazu noch die ermittelten Daten ganz ohne direkten Kontakt an den jeweiligen Arzt senden.

Nach dem Brustkrebs

Von |2020-05-03T11:56:24+02:00Mai 4th, 2020|

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Amoena
Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
Kapellenweg 36
83064 Raubling

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Nach dem Brustkrebs

Nach der Brustkrebsdiagnose ist es wichtig, dass Frauen all die Informationen erhalten, die sie benötigen, um die für sie angemessene Behandlungsoption auszuwählen.

Die Diagnose Brustkrebs ist für eine Frau ein gewaltiger Schock. Wie schnell muss gehandelt werden? Sie wird alles daransetzen, den Krebs so schnell wie möglich zu überwinden und ihre Überlebenschancen zu steigern. Doch meist handelt es sich nicht um einen medizinischen Notfall wie beispielsweise einen Herzinfarkt, bei dem sofort gehandelt werden muss. Es bleibt Zeit, um sich gut zu informieren und die Behandlungsoptionen gegeneinander abzuwägen. Das setzt selbstverständlich ausreichende Informationen vom Arzt und dem gesamten medizinischen Team voraus. Eine Frau soll sich also in Ruhe entscheiden, denn viele dieser Entscheidungen sind unumkehrbar.

Behandlungsoptionen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Operation: die direkte Mastektomie, das ist die vollständige oder teilweise Entfernung der Brustdrüse, die Mastektomie mit unmittelbarer Rekonstruktion oder die mit zeitversetzter Rekonstruktion. Viele Frauen kennen sich damit nicht aus und sie brauchen Zeit, um die Unterschiede zu verstehen und zu entscheiden, was sie wirklich wollen. Frauen befürchten, dass Fragen zu ihrem Äußeren als Eitelkeit ausgelegt werden könnten; das ist aber nicht der Fall — sondern Teil der langfristigen Ergebnisse. Heutzutage steht das Überleben vermehrt im Mittelpunkt und eine richtige Entscheidung am Beginn der Behandlung bewirkt, dass sich die Patientin am Ende — und ihr restliches Leben lang sehr viel besser fühlt.

Brustkrebs ist auch nicht gleich Brustkrebs. Manche Frauen brauchen für ihre Entscheidungen einfach länger, weil ihre Behandlung nicht mit chirurgischen Eingriffen, sondern mit präoperativer Chemotherapie oder Medikamenten beginnt, die den Tumor verkleinern sollen, was die Möglichkeit einer brusterhaltenden Operation statt Mastektomie nicht ausschließt.

Selbsthilfegruppen bei Brustkrebs

Bevor die Entscheidung getroffen wird, können sich Frauen zum Beispiel bei spezialisierten klinischen Krankenpflegerinnen informieren und sich Rekonstruktionen der Brust zeigen lassen und so eine Ahnung davon bekommen, wie das Leben nach der Diagnose weitergeht. Dort kann man Brustprothesen anfassen, Implantate befühlen und sich Fotos von Rekonstruktionen anschauen.

In manchen Abteilungen der Plastischen Chirurgie gibt es eine Art Präventionskurs, bei dem sich Frauen treffen und über ihre Brustkrebserkrankung sprechen, ihre Rekonstruktionen zeigen und anderen erlauben, diese zu berühren. „Frauen, die kurz vor einer Behandlung stehen, helfen diese Gruppen sehr, und es zeigt außerdem, wie selbstsicher Patientinnen nach einer Operation auftreten können“, sagt die Brustchirurgin Jo Franks. „Wichtig ist jedoch, dass keine Chirurgen mit dabei sind — es geht nicht um unsere Einstellungen zur Brustchirurgie, sondern um die persönlichen Ansichten der Frauen, und der offene Austausch funktioniert eben nur ohne Chirurgen.“

Brustprothetische Versorgung

Wenn nicht brusterhaltend operiert werden konnte, gibt es eine riesige Auswahl an Brustprothesen und Ausgleichsformen, das sind Teilprothesen, die in den BH oder den Badeanzug ergänzend eingelegt werden. Immer gilt: Je besser die Brustprothese passt, je mehr sie der noch verbliebenen Brust ähnelt, desto mehr Sicherheit gibt sie den Frauen und desto besser können sie sie akzeptieren. Wichtig für die Akzeptanz ist jedoch auch, dass die Frauen aktiv zwischen den verschiedenen Brustprothesen auswählen können. Denn selbst zu entscheiden, welche Brustprothese sie fortan tragen wollen, gibt ihnen auch ein Stück Autonomie zurück. Eine Brustprothese kann helfen, den veränderten Körper zu akzeptieren.

Die Pflegewissenschaftlerin Regina Wiedemann hat in ihrer Dissertation untersucht, wie es in Deutschland um die brustprothetische Versorgung von Frauen nach einer Mastektomie aufgrund von Brustkrebs bestellt ist. Sie fand heraus, dass 70 bis 80 Prozent der Frauen nach Brustkrebs mit ihrem äußerlichen Brustausgleich zufrieden sind. „Frauen möchten wieder zurück in ihr „normales Leben“ finden, das heißt: Normalität erleben. Dazu gehört auch, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, wenn möglich, die „Ein-Seitigkeit“ anzunehmen – denn mit dem Körper wurde auch ein Teil ihrer Identität verletzt.

Wie gut den Frauen das gelingt, hängt dann nicht nur davon ab, wie gut die Prothese die fehlende Brust „kaschiert“, sondern auch, was Weiblichkeit und Frausein für sie bedeuten“, sagt Regina Wiedemann. Was erwarten sie von einem Brustausgleich? „Dass sie ihrer verbliebenen Brust so ähnlich ist wie möglich, sowohl vom Aussehen her als auch vom Gefühl. Den meisten Frauen geht es tatsächlich vor allem darum, dass andere Menschen den Brustverlust nicht bemerken.“

Hygiene überall

Von |2020-05-03T12:14:09+02:00Mai 4th, 2020|

Hygiene überall

Ob Zuhause oder unterwegs, Hygiene spielt in Zeiten von Corona eine ganz wesentliche Rolle.

Will man der Pandemie überhaupt etwas Positives abgewinnen, dann vielleicht, dass sich die Menschen in unserem Land endlich darüber klar werden, welche Hygienemaßnahmen nicht nur leicht umzusetzen, sondern auch effektiv sind. Das gilt auch für die Nach-Corona-Zeit, denn diese wird ganz sicher kommen. Wenn wir alle dann nur wenige der vielen Maßnahmen weiterführen, könnten wir in Zukunft alle weniger krank werden. Was sollte man beachten?

Berührungen

Sicher können Sie es schon nicht mehr hören, aber es ist und bleibt eine Tatsache: Die Handhygiene ist ein ganz entscheidender Faktor. Wenn wir unsere Hände sauber halten, ist dies wesentlich effektiver als jeder noch so virentötende Wasch- oder Putzmittelzusatz. Aber warum? Dazu erläutert Haptikforscher Prof. Dr. Martin Grunwald von der Universität Leipzig: »Zwischen 400- bis 800-mal am Tag berühren wir unser Gesicht und in der Regel nehmen wir von dieser Bewegung, die circa 1,3 Sekunden dauert, keine Notiz.

Selbstberührungen sind also eine sehr häufige Alltagshandlung; von allen Menschen, weltweit. Spontane Selbstberührungen sind neurobiologische Regulationsprozesse des Organismus auf der Basis einer akuten Bedarfssituation. Zudem sind diese Bewegungen hochgradig unbewusst: der Organismus hilft sich selbst und verbraucht bei der Initiierung von Selbstberührungen so wenig wie möglich Aufmerksamkeitsressourcen. Es liegt somit in der Natur der spontanen Selbstberührungen, dass sie sich unserer bewussten Kontrolle in der Regel entziehen.« Und das Problem bei der Berührung im Gesicht ist, dass immer auch Viren und Bakterien in die Nähe oder direkt auf unsere Schleimhäute gelangen, die dann leichtes Spiel haben.

Waschen

Wer sich daher regelmäßig die Hände gründlich wäscht, der verringert sein Risiko für Atemwegserkrankungen ganz ungemein. Und auch der Magen-Darm-Bereich profitiert davon, denn auch solche Infekte bleiben damit außen vor. Daher: Vor allen Mahlzeiten, nach dem Nachhausekommen, nach dem Toilettengang und nachdem man mit Tieren in Kontakt war, ist das Händewaschen wichtig. Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmen Wasser abspülen, gründlich einseifen und dann zwischen den Fingern und der gesamten Hand verteilen – abspülen, fertig. 30 Sekunden, die schützen. Und übrigens: immer nach dem Waschen cremen, nicht umgekehrt. Aber: Regelmäßiges Händewaschen schützt zwar vor Krankheitserregern, doch übertreiben sollte man es damit nicht.

So warnt Prof. Detlef Goelling vom Forschungsunternehmen Organobalance davor, durch aggressive Reinigung wie zum Beispiel mit typischen Desinfektionsmitteln neben den schädlichen Keimen auch viele gesunde Bakterien zu beseitigen. Wenn man die gesunde Hautflora zerstöre, »schafft man Platz für pathogene Stämme, die sich auf der Haut einnisten«, betont Goelling. Das kann zu Hautentzündungen führen. Auch unterwegs sind saubere Hände überhaupt kein Problem. Es gibt bereits leicht desinfizierende Tücher, die einfach immer dabei sein können und auch ein kleines Fläschchen Handhygienemittel ist perfekt. Achten Sie immer darauf, wenn Sie etwa vom Einkaufen aus dem Markt gehen.

Einkaufswagen

Manche Märkte machen es bereits, sie desinfizieren die Griffe ihrer Einkaufswagen. Und dies aus gutem Grund. Hatte doch eine US-amerikanische Studie bereits im Jahr 2012 herausgefunden, dass 72 Prozent der dort getesteten Wagengriffe mit Fäkalbakterien und sogar 50 Prozent mit E.Coli-Erregern besiedelt waren. Da solche Krankheitserreger dort bis zu Monaten überleben können, hatte das Forscherteam bereits damals empfohlen, die Griffe von Einkaufswagen nach jedem Gebrauch zu desinfizieren. Ein wesentlicher Faktor auch in Zeiten nach Corona.

Niesen

Niesen in die Hand und danach noch ein »leckeres« Textil-Taschentuch, das geht überhaupt nicht. Wenn Sie der Niesreiz überkommt, dann bitte in die Armbeuge. Sieht ebenfalls nicht sehr geschmackvoll aus, das wissen wir, aber zumindest geben Sie die Keime nicht beim nächsten Händedruck weiter. Und Ihre Umwelt wird es Ihnen danken, wenn Sie Ihre Erreger nicht mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h in den Raum werfen, denn so schnell wird die Luft beim Niesen beschleunigt.

Auch hier gilt: Es wird eine Zeit nach Corona kommen, dann wird man nicht mehr mit Masken in die Öffentlichkeit gehen und dennoch wollen wir alle gesund bleiben. Daher hilft es, wenn man nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf seine Umgebung achtet. Verhalten Sie sich so, dass ihre Umgebung »sauber« bleibt, dann profitieren alle. Seien Sie achtsam aber übertreiben Sie es nicht.

Der ewige Heuschnupfen

Von |2020-05-03T12:10:12+02:00Mai 4th, 2020|

Der ewige Heuschnupfen

Was tun, wenn die Augen brennen, jucken und tränen, die Nase läuft und das Niesen kein Ende nimmt? Was hilft gegen Heuschnupfen? Und zwar schnell?

Die Birken blühen bereits, Erlen, Eschen und Haseln sind vielerorts drauf und dran, aus ihrem Winterschlaf zu erwachen. Was vielen Naturliebhabern das Herz aufgehen lässt, ist für Allergiker ein alljährlich wiederkehrender Albtraum: Ihre Nase läuft permanent, die Augen tränen, unangenehmer Husten reizt die Bronchien. Und es trifft mehr Menschen, als man denkt. So leiden nach Erkenntnissen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) etwa 16 Prozent der Deutschen unter Heuschnupfen, wie die Pollenallergie im Volksmund heißt.

Nach den blühenden Bäumen folgen bald die Gräser, inzwischen haben wir fast das ganze Jahr Pollensaison. Weil sich die Witterung durch den Klimawandel verändert, leiden immer mehr Allergiker stärker und länger. Denn die Zeiten, in denen die Nase tropft und die Augen tränen, beginnen immer früher. Experten rechnen damit, dass Pflanzen aus dem südlichen Vegetationsraum auch im wärmer werdenden Norden eine Heimat finden und die Allergiker plagen könnten. Ein Beispiel hierfür ist die beifußblättrige Ambrosia (Traubenkraut), deren Pollen nach Angaben der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft besonders stark allergieauslösend sind. Steigende Temperaturen könnten die Ausbreitung dieser Pflanze fördern, die in den 70er Jahren durch Saatgut aus den USA eingeschleppt wurde und deren Samen sich vermutlich über Vogelfutter verbreiten. In Frankreich und Italien sind Ambrosia-Allergien bereits zu einem massiven Problem geworden.

So hilft der Arzt

Das Grundprinzip lautet: Meiden Sie den Auslöser. Doch das ist oft einfacher gesagt als getan. Ein Allergologe sollte gerade in schweren Fällen hinzugezogen werden, bevor es zu allergischem Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen kommt. Er entscheidet über Medikamente oder gar eine Immuntherapie bzw. Hypersensibilisierung. Dabei wird das Immunsystem über eine längere Zeit mit einer langsam steigenden Dosis an Allergieauslösern bombardiert und somit daran gewöhnt.

  • Die 4-Wochen-Therapie: Die Hyposensibilisierung, wie die Behandlung früher hieß, zielt darauf ab, das Immunsystem mit denjenigen Pollenbestandteilen vertraut zu machen, die die Allergiesymptome auslösen. Dazu spritzt einem der Arzt bei der Kurzzeittherapie einen verdünnten Pollenextrakt ein- bis zweimal wöchentlich in seiner Praxis unter die Haut. Insgesamt dauert diese „Aufdosierungsphase“ vier Wochen. Während des Pollenflugs ist Pause, anschließend wird für drei Jahre eine Spritze pro Monat fällig („Erhaltungsphase“).

  • Die 5-Tage-Therapie: Bei den „Rush-“ bzw. „Cluster-Immuntherapien“ bekommen Patienten vier oder mehr Allergenspritzen täglich, um die Abwehr so fix wie möglich an die Allergieauslöser zu gewöhnen. Im schnellsten Fall dauert die Grundtherapie dann nur ein bis fünf Tage. Welche Behandlung geeignet ist, muss der Arzt individuell entscheiden – je nachdem, wie stark die Allergie ausfällt oder auf wie viele verschiedene Auslöser die Patienten überempfindlich reagieren.
    Unter Umständen kann es dann besser sein, die Behandlung doch erst im Herbst zu starten.

  • Die Pille gegen Pollen: Wer speziell auf die Pollen von Gräsern überempfindlich reagiert, dem bietet sich eine bequeme Alternative zur Injektionskur: eine Impftablette (rezeptpflichtig). Das Lutsch-Präparat wird täglich und über einige Jahre eingenommen. Gerade Kindern kann man so den unangenehmen Piks mit der Nadel ersparen. Das leichte Kribbeln im Mund ist normal. Je eher die Therapie beginnt, desto besser die Wirkung schon in der ersten Saison. Dass die Grastablette hilft, gilt inzwischen als erwiesen. Studien zufolge kann sie die Symptome von Heuschnupfen deutlich senken. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen – ebenso wie für die unterschiedlichen Formen der Immunisierung per Spritze.

Schnelle Hilfe aus der Apotheke

Bei akuten Problemen lindern Augentropfen oder Nasensprays die Beschwerden. Ihre Wirkstoffe (z. B. Azelastin, Levocabastin) bremsen die Entzündungssubstanz Histamin, die die Schleimhäute anschwellen lässt. Die größtenteils rezeptfreien Mittel helfen nach 15 bis 30 Minuten. Fallen die Symptome heftiger aus, lieber zu Antihistaminika in Tablettenform (z. B. Cetirizin, Loratadin) oder zu cortisonhaltigen Nasensprays greifen.

Tipp: Der Markt der sogenannten Antihistaminika ist riesig. Lassen Sie sich auch von Ihrem Allergologen beraten, welches Mittel infrage kommt. Zu empfehlen sind Tropfen oder Sprays, die Mastzellstabilisatoren enthalten (z. B. Cromoglicinsäure). Sie verhindern, dass Entzündungsstoffe freigesetzt werden. Die Mittel viermal täglich einnehmen. Start: zwei Wochen vor der Pollensaison.

Osteoporose erkennen

Von |2020-05-03T12:22:11+02:00Mai 4th, 2020|

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Osteoporose erkennen

Es gibt sie, die Früherkennung für Osteoporose. Therapien können so schneller und besser greifen.

Osteoporose, eine Diagnose, die in vielen Fällen erst spät gestellt wird. Grund dafür sind die bisher üblichen Verfahren der Knochendichtemessung, die stets mit einer – wenn auch bei modernen Verfahren wie Flash-Beam geringen – Strahlenbelastung einhergehen. Was aber hat es mit Osteoporose auf sich? Wir alle gehen davon aus, dass unser erwachsener Körper ein starres Gebilde ist, er ist gewissermaßen »fertig«.

Das aber stimmt nicht. Knochenmasse etwa wird permanent auf- und abgebaut; ein permanenter Umbau des gesamten Körpers. Bis zum 30. Lebensjahr nimmt die Masse langsam zu, um sich dann ab etwa dem 40. Lebensjahr stetig zu verringern. Ein Prozess, der so nicht zu stoppen ist, aber auch kein Problem darstellt, wenn die Abbaugeschwindigkeit nicht ein gewisses Maß übersteigt. Dann spricht man von Osteoporose. Das Ergebnis: Knochenbrüche können auftreten. Dabei sind Stellen wie der Unterarm, die Rückenwirbel oder auch der Oberschenkelhals besonders betroffen.

Risikogruppe

Ja, es gibt auch bei Osteoporose spezifische Risikogruppen. Dazu gehören Menschen mit Autoimmunerkrankungen ebenso wie etwa Krebspatienten. Und insbesondere Frauen in und nach den Wechseljahren sind davon betroffen. Der Grund liegt im Hormon Östrogen. Dieses hat nicht nur eine Geschlechtsfunktion, sondern wirkt sich zudem positiv auf den Stoffwechsel innerhalb der Knochen aus und schützt diese. Verringert sich daher das Hormon, fällt der Schutz weg. Schätzungen gehen von 30-40% Prozent aller Frauen aus, die in der Menopause eine Osteoporose entwickeln.

Aber auch Männer sind davor nicht gefeit. Hier ist es oftmals ein zu geringer Vitamin-D-Spiegel, der den Knochenschwund verstärkt. Insgesamt geht man von weit mehr als 300.000 Frakturen im Jahr, die auf Osteoporose zurückzuführen sind, und mehr als sechs Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Wie aber nun kann man erkennen, ob man selbst betroffen ist?

Testen

Seit wenigen Monaten hat sich etwas Fundamentales bei der Früherkennung von Osteoporose verändert. Konnte die Erkrankung zuvor in erster Linie mittels einer Knochendichtemessung nachgewiesen werden, sind nun Testkits für jedermann erhältlich, die über Blut oder Urin ein ganz objektives Ergebnis liefern, ohne einer Strahlenbelastung oder Ähnlichem ausgesetzt zu sein. Erfunden wurde das Verfahren in Deutschland von dem Unternehmen Osteolabs, das im vergangenen Jahr aus dem Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel ausgegründet wurde. Und das Meer spielte bei der Entdeckung eine entscheidende Rolle, denn Korallen brachten Durchbruch.

Bei deren Erforschung machten Professor Anton Eisenhauer von Geomar Forschungsinstitut und sein Team die entscheidende Entdeckung: Die Methode, wie Kalziumisotope bei Korallen analysiert werden, kann auch auf den Menschen übertragen werden. Und dies ganz ohne intensiven maschinellen Einsatz oder gar energetischen Strahlen. Bereits am Tag 1 nach Ausbruch der Erkrankung kann damit Osteoporose sicher erkannt werden. »Dieses Verfahren kann zuverlässig und viel früher als mit den traditionellen Methoden Knochenschwund erkennen und im Krankheitsfall auch den Therapieerfolg messbar machen«, so Prof. Eisenhauer. Was nun noch fehlt, ist die Aufnahme des Verfahrens in den Leitlinienkatalog zur Osteoporose.

Bis es so weit ist, können potenziell Betroffene schon jetzt den Schnelltest in Eigenregie durchführen. Bei der Kieler Osteolabs ist man vom Erfolg überzeugt und konnte bereits zwei internationale Großaufträge an Land ziehen. In Zukunft soll das Verfahren dann in Deutschland mit den Krankenkassen verhandelt werden und auch in übergreifenden Programmen als offiziell anerkannte Diagnosemethode einfließen.

DMP

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das »Disease Menagement Program«, oder auf Deutsch: Krankheitsmanagement Programm. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Behandlungsprogramm, welches bei chronischen Erkrankungen greift mit dem Ziel, die Qualität der medizinischen Versorgung und die bereichsübergreifenden Behandlungsabläufe zu verbessern. Seit Januar 2020 nun wird auch die Osteoporose als Erkrankung geführt, die innerhalb eines DMP versorgt wird. Vorteile für die Patienten sind die jeweils klaren Behandlungsvorgaben, die immer auf den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst werden.

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Von |2020-03-27T11:38:33+01:00April 1st, 2020|

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Die warme Jahreszeit kommt und manche Menschen locken sie nahezu magnetisch an – Mücken. Was tun, wenn man gestochen wird?

Deutschland ist bislang noch kein klassisches Stechmückenland. »Noch« deshalb, weil durch die globale Erwärmung viele Arten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erst hier Einzug halten werden, die bislang noch weit weg für uns waren. Die 46 in Deutschland vertretenen Stechmückenarten – weltweit gibt es rund 2.500 Arten – benötigen stets hohe Temperaturen und viel Feuchtigkeit. Unsere derzeit heimischen Mücken haben zwei Mal im Jahr Schlupfzeit: Ende Mai bis Juli sowie Ende August bis September.

Stich und Juck

Die Stechmücken in Deutschland übertragen normalerweise keine Krankheiten, wie es in tropischen Ländern der Fall ist. Insektenstiche heimischer Minivampire können aber unangenehm anschwellen und jucken. Manche Menschen reagieren viel heftiger darauf als andere. Hierzulande spielt deshalb vor allem die Zunahme von allergischen Reaktionen nach Insektenstichen eine Rolle. Mit gutem Schutz und abendlicher Mückenjagd kommt man jedoch unversehrt über die Zeit der Plagegeister. Ganz besonders hartnäckig ist die heimische Bremse. Sie gibt es in der Nähe jeder Viehweide und jedes Sees. Diese zur Gattung der Fliegen gehörenden Insekten stechen auch, wenn man nass ist oder durch leichte Kleidung. Sie kennen kein Pardon. Stiche von der Bremse können bis zu zwei Wochen zum Verheilen brauchen. Gerade Allergiker sollten die Stiche gut im Auge behalten und den Arzt aufsuchen, sollten Sie sich verändern.

Besser vorbeugen

Egal ob kleiner Gartenteich oder Regentonne: Schon kleinste Wasserflächen reichen den Mückenweibchen aus, um dort ihre Eier abzulegen. Pflegen Sie daher Ihre Regentonne, schöpfen Sie die Oberfläche ab. Und fließendes Wasser eines kleinen Springbrunnens oder ein Miniaturbachlauf stört die Mücken ebenfalls bei der Eiablage – sie bevorzugen stehende Gewässer. Mückenschutzmittel verhindern, dass sich Insekten auf die unbedeckte Haut setzen. Wirksam und empfehlenswert sind Präparate mit Dimethyl-Phtalat (DPT), Diethyl-m-Toluamid (DEET) oder Bayrepel.

Wenn Kinder zu Mückenzeiten draußen spielen, sollten sie weite, helle und langärmelige Kleidung, lange Hosen sowie Baumwollstrümpfe tragen. Ein Fliegengitter mit enger Maschengröße vor dem Fenster des Kinderzimmers ist enorm hilfreich. Und Säuglinge bekommen ein Moskitonetz über dem Kinderwagen oder das Bettchen. Elektrische Summer oder UV-Lichtgeräte dagegen sind nahezu wirkungslos. Und wenn Sie einen Garten Ihr Eigen nennen, dann pflanzen Sie Katzenminze an. Dies stört die Plagegeister enorm.

Den Stich behandeln

Die Haut rötet sich, ist schmerzhaft gereizt und zum Platzen gespannt oder die Bissstellen der Stechmücken jucken unerträglich. In solchen Fällen kann man aber auch ohne viel Chemie rasch Abhilfe schaffen – mit Kieselsäure. Kieselsäure besteht aus nichts weiter als dem Mineral Silizium, etwas Wasserstoff und Sauerstoff. Am einfachsten lässt es sich in Form von Kieselsäure-Gel, einer wässrigen Lösung der Kieselsäure, auf die betroffen Hautpartien auftragen. Dort wirkt es dann rein physikalisch, eben ohne zusätzliche Chemie. Bei Sonnenbrand wirkt das Kieselsäure-Gel kühlend und schmerzlindernd, es beruhigt die Haut, entspannt sie und lässt die Entzündung schneller abheilen.

Bei Insektenstichen wird der quälende Juckreiz deutlich gemindert. Ganz ohne Wirkstoffe kommen manche Mückenpflaster aus. Deren Wirkung ist rein mechanischer Natur. Indem durch das Aufbringen des Pflasters die obere Hautschicht angehoben wird, soll der plagende Juckreiz verschwinden. Derartige Pflaster zeigen sich in einer Art Netzstruktur, welche die darunter liegende Haut »atmen« lässt und verfügen über hautfreundliche Kleber. Der Clou gerade für Kinder: Sie können die kleinen Pflaster selbst aufbringen und kommen erst gar nicht in Versuchung das Ganze durch Kratzen und Jucken nur noch schlimmer zu machen. Dazu werden die wasserfesten Pflaster in praktischen Mini-Boxen angeboten und sind so ideal mitzunehmen. Und die Moskito-Pflaster können mehrere Tage auf dem Stich verbleiben, sie fallen nach etwa 5 Tagen von selbst ab.