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Verdauungsstörungen mit Yoga behandeln

Von |2021-07-29T10:06:03+02:00Juli 29th, 2021|

Autorin: Anne Klein

Verdauungsstörungen
mit Yoga behandeln

Viele Menschen klagen über Rückenprobleme, aber oft ist der Darm schuld. Wieso? Weil er acht Meter lang ist und durch ungesundes Essen mit Verschlackungen zu kämpfen hat. Wenn Sie also glauben, Ihr Rücken sei das Hauptproblem, dann überprüfen Sie doch einmal Ihre Essgewohnheiten und stellen Sie diese eine Weile auf „gesund“ um. Vielleicht hilft es, Ihre Rückenschmerzen zu lindern, wenn Sie Ihren Darm ein wenig entlasten. Inzwischen ist ja bekannt, dass Übergewicht, Depressionen oder Allergien etwas mit dem Darm bzw. der Darmflora zu tun haben könnten. Wenn der Magen-Darm-Trakt in Unordnung gerät und mit schmerzhaften Symptomen wie Blähungen oder gar einer Verstopfung reagiert, sehen viele Menschen Medikamente als einzigen Ausweg. Doch bevor man dazu greift, kann man es ja vielleicht mal mit einigen Yoga-Übungen versuchen. Yoga wirkt auf die Darm-Hirn-Achse und beruhigt den Körper. Die Kombination aus Drehungen, Achtsamkeit und Atemübungen unterstützt die Darmbewegung – ganz ohne medizinische Hilfsmittel. Die folgenden drei Übungen lockern den Darm und können gezielt bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden, zum Beispiel bei einem Reizdarm.

Katze und Kuh

Bei dieser Yoga-Übung (entnommen aus https://www.ratgebergesund.de) setzen Sie sich auf einen Stuhl und legen die Hände locker auf die Oberschenkel. Atmen Sie ein und machen Sie den Brustkorb weit. Heben Sie das Brustbein, den Kopf und das Kinn an, soweit es angenehm ist. Das Becken zeigt nach unten, dadurch dreht das Steißbein nach oben. Mit der Streckung des Nackens ergibt sich ein leichtes Hohlkreuz. Diese Position nennt sich „Kuh“. Beim Ausatmen machen Sie den Rücken ganz rund wie bei einem Katzenbuckel und schauen nach unten. Deshalb heißt diese Position „Katze“. Das Becken kippt dabei nach oben (zur Decke). Mit dem Senken des Kopfes geht der Blick quasi zum Steißbein, das nach unten zeigt. Durch die gegenläufige Bewegung der Wirbelsäule bei Katze und Kuh ergibt sich eine Wellenbewegung, die die Darmmuskulatur lockert. Wiederholen Sie die Übung mehrmals.

Der Drehsitz

Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl. Beim Einatmen führen Sie beide Hände über die Seiten nach oben. Beim Ausatmen lassen Sie die Arme sinken, drehen den Oberkörper nach rechts, führen die linke Hand an das rechte Knie und die rechte Hand sanft Richtung Stuhllehne. Mit dem Einatmen folgt eine neue Streckung noch oben. Dann in die andere Richtung wiederholen: also beim Ausatmen die Arme senken, den Oberkörper nach links drehen, die rechte Hand an das linke Knie und die linke Hand in Richtung Stuhllehne. Im Drehsitz werden die Bauchorgane massiert und die Verdauung angeregt. Diese Übung kann bei Blähungen helfen. Wiederholen Sie sie mehrmals.

Die Kobra – Bhujangasana

Bei der folgenden Übung aus (https://www.welt.de/sport) liegen Sie flach auf dem Bauch, die Handflächen stellen Sie neben Ihren Schultern auf, die Beine sind lang ausgestreckt und dicht nebeneinander. Mit der nächsten Ausatmung ziehen Sie vorbereitend Ihren Bauchnabel Richtung Wirbelsäule und mit der nächsten Einatmung heben Sie den Kopf behutsam an. Achten Sie darauf, den Kopf nicht in den Nacken zu legen, sondern in Verlängerung der Wirbelsäule zu halten. Die Bewegung ist vielleicht nur minimal, aber Ihre unteren, inneren Bauchorgane werden durch diese Position sanft massiert und stimuliert. Der Darm wird angeregt, was besonders gut gegen Verstopfungen hilft. Wer von den Frauen unter zyklusbedingten Beschwerden leidet, für den ist die Kobra eine wahre Wohltat, da auch die Geschlechtsorgane durch den leichten Druck besser entspannen können.

Apanasana

Eine wirksame Übung gegen Verdauungsstörungen, von der „healthdigest.com“ berichtet, heißt Apanasana. Der Begriff stammt aus dem Sanskrit und wird oft scherzhaft mit „Die Übung, die Winde befreit“ übersetzt. Diese Yoga-Übung ist ganz leicht durchzuführen und damit auch für Anfänger geeignet. Legen Sie sich flach auf den Rücken und ziehen Sie die Knie mit den Händen in Richtung Brust. Währenddessen atmen Sie langsam in einem Atemzug ein. Diese Pose behalten Sie für mindestens fünf Atemzüge bei. So fördern Sie die Entspannung im ganzen Körper, auch im Magen- und Verdauungstrakt.

Balasana

Diese Haltung gleicht einem Embryo im Mutterleib, daher wird sie Stellung des Kindes genannt. Setzen Sie sich auf Ihre Fersen und beugen Sie den Oberkörper nach vorn. Legen Sie die Stirn auf dem Boden ab. Die Arme legen Sie seitlich vom Körper locker nach hinten ab. In dieser Haltung werden die Bauchorgane gut massiert. Balasana hilft, nervöse Verdauungsprobleme zu überwinden. Darüber hinaus ist diese Stellung gut für die Wirbelsäule und trägt zur Entspannung bei.

Blasenschwäche – alles dicht!

Von |2021-07-29T10:03:00+02:00Juli 29th, 2021|

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Ida´s Place
ooshi GmbH‘
Wichertstr. 6
10439 Berlin

www.idasplace.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Blasenschwäche – alles dicht!

Passiert es Ihnen häufiger, dass Sie beim Heben, Tragen, Husten, Niesen oder Lachen unkontrolliert Urin verlieren? Dann leiden Sie womöglich an einer Belastungsinkontinenz, früher auch als Stressinkontinenz bezeichnet, die durch alltägliche körperliche Belastungen ausgelöst wird. Bei dieser – besonders unter Frauen – sehr weit verbreiteten Form von Inkontinenz kommt es zu einem unwillkürlichen Urinabgang durch die Harnröhre. Der Urin geht meist in Spritzern ab, weil der Schließmechanismus der Harnröhre geschädigt ist. Bei Frauen ist die Ursache häufig eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur, die durch Schwangerschaft und Geburt oder durch die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre hervorgerufen werden kann. Bei Männern kann eine Prostata-Operation zu Belastungsinkontinenz führen. Die gute Nachricht ist: Belastungsinkontinenz ist behandel- bzw. heilbar durch: Beckenboden-Training, häufig in Kombination mit Elektrostimulation und Bio-Feedback, den Einsatz von Pessaren, der operativen Wiederherstellung der Beckenboden- und Harnröhrenfunktion und auch durch Medikamente bei geringer Ausprägung.

Nicht lebensbedrohlich

Ein Viertel aller Frauen in Deutschland leidet unter Blasenschwäche. Oftmals verstärkt sich die Problematik aufgrund des Hormonmangels nach den Wechseljahren. Mangelnde Bewegung, mehrere Geburten, eine gewisse Veranlagung, Übergewicht sind verstärkende Ursachen. Auch bestimmte Nervenerkrankungen, Diabetes oder Bandscheibenvorfälle können zu Inkontinenz führen. Es nehmen jedoch nur fünf Prozent der Betroffenen aufgrund dieser Beschwerden ärztliche Hilfe in Anspruch. Inkontinenz ist keine lebensbedrohliche Krankheit, aber sie verursacht einen ziemlichen Leidensdruck. Frauen, die eine schwache Blase haben, sollten die Abstände zwischen dem Wasserlassen möglichst lange ausdehnen und zu häufige Toilettenbesuche vermeiden. Wird die Blase bei nur geringem Druck entleert, kann sie sich unter Umständen verkleinern und bereits bei kleinen Urinmengen einen verstärkten Harndrang signalisieren.

Beckenbodentraining

Da der Vorgang der Blasenentleerung sehr komplex und damit störanfällig ist, kann es zu einer Vielzahl von Erkrankungen kommen. Man spricht dann von Blasenfunktionsstörungen. Ursächlich für eine Belastungsinkontinenz ist in der überwiegenden Zahl der Fälle eine Schwäche des Blasenverschlussapparates, vor allem der Beckenbodenmuskulatur. Unter Belastung, beim Husten, Lachen, Heben, übersteigt der Druck im Bauchraum den Verschlussdruck mit der Folge eines ungewollten Urinverlusts. Bei der Drang-Inkontinenz kommt es durch eine ungewollte, nicht unterdrückbare Kontraktion der Blase zu ungewolltem Urinverlust. Meist tritt dieser in Kombination mit einem nicht unterdrückbaren Harndrang auf. Es gibt keinen Zusammenhang zu körperlichen Aktivtäten. Bei der Behandlung der Belastungsinkontinenz, und zwar bei schweren Formen, kommt es darauf an, Druck von unten auf die Harnröhre auszuüben. Diesem Prinzip entspricht letztlich auch das Training der Beckenbodenmuskulatur – bei milden Formen der Belastungs- oder Dranginkontinenz. Beckenbodentraining und Elektrostimulation sollten nur in einem dafür ausgewiesenen Beckenbodenzentrum absolviert werden.

Innovative Lösungen

Man muss sich das mal vorstellen: Ab den Wechseljahren ist sogar jede zweite Frau von Blasenschwäche betroffen und direkt nach Schwangerschaft und Geburt ist ein Drittel aller jungen Mütter damit konfrontiert. Inkontinenz erreicht problemlos die Größenordnung einer Volkskrankheit und ist dennoch ein absolutes Tabuthema. Entsprechend freudlos und zudem wenig ökologisch kommen die Lösungen daher. Doch zum Glück sind die Zeiten vorbei, als nur Windelhöschen aus dem Sanitätshaus oder Einmal-Einlagen aus Plastik zur Verfügung standen. Es gibt mehrere Firmen mit kreativen Gründerinnen, die mit besonderer Unterwäsche punkten. Dabei geht es darum, dass die Unterwäsche waschbar ist und trotzdem ein sicheres Gefühl entwickelt. Mehrere Stoffschichten kommen zum Einsatz; eine Art Membransystem, wobei die körpernahe Schicht die Flüssigkeit vom Körper wegleitet, die mittlere Schicht sie aufsaugt und die äußere Schicht vor dem Auslaufen schützt. Bei einigen Herstellern werden die Bakterien durch Silberchlorid gehemmt, was gemäß Artikel 89 der Biozidverordnung in Verbindung mit § 28 Absatz 8 des Chemikaliengesetzes in Deutschland zugelassen ist. Nach dem Tragen wird Inkontinenzwäsche wie ein ganz normaler Slip gewaschen und anschließend wieder getragen. Diese Wäsche ist nachhaltig. Die Bakterienhemmung bleibt auch nach dem Waschen erhalten und kann bei korrekter Pflege bis zu 2 Jahre getragen werden und spart damit Plastikmüll.

Kinderwunsch & Ernährung

Von |2021-06-24T10:38:43+02:00Juni 24th, 2021|

Autor Peter M. Crause

Kinderwunsch & Ernährung

Ausbildung, Studium, Jobeinstieg: Viele Frauen konzentrieren sich zunächst auf ihre berufliche Entwicklung, bevor sie an die Familienplanung denken. Die Familienplanung verschiebt sich dadurch nach hinten, sodass viele Frauen mit Kinderwunsch älter als 30 Jahre sind. Ab dem Kinderwunsch spielt für alle werdenden Mütter die richtige Versorgung mit Mikronährstoffen eine große Rolle. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat bestätigt: Frauen in Deutschland werden immer später Mütter. Über dreißigjährige Frauen bekommen sogar mehr Kinder als die unter Dreißigjährigen. Das hat vielerlei Gründe: Viele Frauen investieren heute viel Zeit und Geld in ihre akademische und berufliche Ausbildung und wollen sich dann oft erstmal beruflich weiterentwickeln. Auch fühlen sich manche Frauen erst ab Mitte 30 bereit für Nachwuchs.

Biologie

Die Eierstöcke reduzieren ab dem 30. Lebensjahr die Produktion von Eizellen. Immer öfter verläuft ab diesem Alter der weibliche Zyklus, ohne dass es zu einem Eisprung kommt. Auch die Chancen, dass sich ein befruchtetes Ei langfristig erfolgreich in der Gebärmutter einnisten kann, sinken. Ab dem 35. Lebensjahr gilt sogar jede Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft. Bei Kinderwunsch ist es wichtig, durch einen gesunden Lebensstil optimale Bedingungen für eine Befruchtung der Eizelle und die anschließende Entwicklung des Embryos zu schaffen. Dazu gehören: eine ausgewogene Ernährung, möglichst viel – aber nicht zu anstrengende – Bewegung und genügend Schlaf. Auf Alkohol und Zigaretten sollten Frauen mit Kinderwunsch und natürlich auch Schwangere komplett verzichten.

Männersachen

Viele Paare mit Kinderwunsch fragen sich, was „er“ für eine verbesserte Spermienqualität tun kann. Und das ist vor allem: gesunde Ernährung, ggf. Gewichtsreduktion und häufiger Sex. Eine schlechte Güte der Spermien ist bei einem Kinderwunsch bedeutsam. Zahlreiche, gut bewegliche und normal geformte Spermien sind eine wichtige Voraussetzung dafür, ein Baby zu zeugen. Aber welche Möglichkeiten gibt es? Eine gute Gesundheit durch eine Ernährung reich an Antioxidantien mit viel Vitamin C und E scheint die Spermienqualität zu verbessern.

Was verbessert die Qualität der Spermien?

Gerade das Vitamin E gilt als das Fruchtbarkeitsvitamin schlechthin. Auch Vitamin D gilt als unterstützend. Dies kann nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen werden; zum größten Teil wird es mithilfe von natürlichem Sonnenlicht in der Haut gebildet. Hierin liegt die Ursache für einen weitverbreiteten Vitamin-D-Mangel. Denn in den Wintermonaten bekommt die Haut nicht genügend Sonnenlicht, um eine ausreichende Menge Vitamin D zu produzieren. Weiterhin können Zink, Folsäure, L-Arginin, L-‚Carnitin sowie Selen zu einer Verbesserung der Spermaqualität und damit der Fruchtbarkeit des Mannes beitragen.

Für die Frau ist es das O und das Ä – die Folsäure!

Studien belegen, dass es sinnvoll ist bis 2-3 Monate vorher, mit einer ausreichenden Folsäurezufuhr zu beginnen, um den Folatspiegel auf das notwendige Niveau zu heben. Für Schwangere liegt die Empfehlung der DGE bei zusätzlichen zur Nahrung 400 µg Folsäure pro Tag. Normalerweise ist der Körper fähig, Folsäure in Folat umzuwandeln, aber was viele Menschen nicht wissen: Jede zweite Frau hat einen sogenannten MTHFR-Defekt mit der Folge, dass die Folsäure nicht vom Körper verwertet werden kann. Dies ist vor allem bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft ein Risiko. Deshalb sollte Folsäure oder besser noch die bioaktive Form des Nahrungsfolats (Extrafolate oder Metafolin) eingenommen werden, sobald der Wunsch auf ein Kind besteht.

Was ist Folsäure und wofür braucht der Körper sie?

Folsäure wird für die Zellteilung und Zellneubildung benötigt und ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Embryonalentwicklung. Ein gesunder Folatspiegel trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Folsäure als Folat ist in unseren Lebensmitteln häufig nur in geringen Mengen enthalten. 89 % der deutschen Frauen sind mit Folsäure unterversorgt. Nur durch Zufuhr von Folat als Nahrungsergänzung ist sichergestellt, dass die in der Schwangerschaft empfohlene zusätzliche Menge von 400 μg Folsäure auch wirklich erreicht wird.

Colostrum als Immunbooster

Von |2021-06-24T10:35:21+02:00Juni 24th, 2021|

Kontakt

Colostrum BioTec GmbH
Richthofenstrasse 21 ½
86343 Königsbrunn

www.colostrum-biotec.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Colostrum als Immunbooster

Der menschliche Körper muss sich pausenlos darum kümmern, dass schädliche Eindringlinge eliminiert werden und wir gesund bleiben. Gelangen Viren, Bakterien & Co. etwa über die Schleimhäute in den Körper, reagiert dieser mit einer Immunantwort. Das Immunsystem legt los und schickt Lymphozyten aus. Diese Immunzellen entdecken die Eindringlinge und können etwa humoral und auch auf Zellbasis eingreifen – hier sind die sogenannten T-Zellen die wohl bekanntesten. Sie greifen Antigene an und vernichten diese; übrigens auch körpereigene Zellen, die von Viren betroffen oder mutiert sind. Das gesamte Immunsystem ist hochkomplex. Umso wichtiger also, dass wir es pflegen und fit halten. Etwa mit Colostrum. Aber was ist das überhaupt?

Infekte vermeiden

Darunter versteht man die Erstmilch der Kuh. Diese wird idealerweise innerhalb der ersten 24 bis 36 Stunden nach der Kalbung gewonnen. Diese Milch ist etwas Besonderes, denn sie enthält immunologische Wirkkomponenten, Wachstumsfaktoren und Antioxidantien, Immunglobuline, Laktoferrin, Laktoperoxidase, Prolin-Rich-Polypeptide und vieles mehr. So stimmen die Immunglobuline mit den Rezeptoren der menschlichen Antikörper überein und können damit für die Bekämpfung von Viren im Körper direkt eingesetzt werden. Interessant außerdem, dass die Inhaltsstoffe von Colostrum lange im Magen-Darm-Trakt verweilen können, ohne sofort zerstört zu werden. Dadurch bleiben im Darm mindestens noch die Hälfte der Immunglobulin-Antikörper immunologisch aktiv. Colostrum ist ideal als Infektionsprophylaxe bei einfachen Erkältungen, grippalen Infekten und selbst bei einer Influenza. Es hilft bei der Sanierung des Darm-Mikrobioms und repariert eine geschädigte Darmbarriere, wie man sie beispielsweise nach Antibiotikagabe oder beim Leaky-Gut-Syndrom beobachtet. Zudem verhindert Colostrum den Darmtransfer von Bakterien, Toxinen sowie unverdauten Nahrungsbestandteilen und unterstützt die allgemeine Leistungsfähigkeit.

Immunglobuline

Es ist der Immunschutzschild schlechthin – Immunglobulin G (IgG). Darunter versteht man Antikörper, die – in sieben unterschiedlichen Klassen aufgeteilt –, jeweils spezifische Funktionen besitzen. So wird etwa IgG dann alarmiert, wenn Viren in eine Zelle eingedrungen sind. Sie besitzen eine natürliche bakterizide Wirkung gegen eine Reihe von Bakterien. Gestartet wird die Immunantwort aber über IgM. Dieses Immunglobulin ist ein Frühantikörper. Bedeutet: Er steigt nach einer Infektion sehr rasch an, verbraucht sich aber auch sehr schnell. In den oberen Schleimhäuten wird IgM immer prophylaktisch im Sekret gebildet. Und dieses ist etwa bei chronischem Stress oder schwerer körperlicher Belastung immer erniedrigt. Ein nächstes Immunglobulin: IgA. Es klammert sich an Antigene von Viren und Bakterien und neutralisiert diese. Versagt IgA bzw. sind zu wenig Antikörper vorhanden, werden die Schleimhautzellen durch die Viren gezwungen, Virennachwuchs zu produzieren. In der Folge kann die Zelle auch zerstört werden. Oral zugeführtes Immunglobulin sollte, wenn möglich, bis zu drei Minuten im Mund und Rachen belassen werden; das körpereigene sekretorische IgA (sIgA) auf den Schleimhäuten in Mund und Rachen wird verstärkt und gleichzeitig kann damit IgG wirksam werden. Die dann verschluckten Immunglobuline werden nur in kleinen Mengen im Darm resorbiert, gehen in den Blutkreislauf über und stehen dort dem gesamten Organismus zur Verfügung. Dadurch haben sie auch erheblichen Einfluss auf das Darmmilieu. Colostrum stellt all diese Globuline zur Verfügung und kann damit einen entscheidenden Einfluss auf unser Immunsystem ausüben.

Bewegung ist wichtig

Damit unser Immunsystem in aktiv bleibt, kann aber man noch mehr tun, beispielsweise sich bewegen. Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Neurologe und Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Universität Paderborn, erklärt dazu: »Wenn es zu einer Infektion kommt, ist es vorteilhaft, gesundheitlich und in Bezug auf die eigene Fitness bestmöglich aufgestellt zu sein.
Die körperliche Leistungsfähigkeit und das Immunsystem zu stärken, ist essentiell – in Zeiten von Corona mehr denn je. Auch bislang nicht oder nur wenig Aktive sollten jetzt trainieren, wenn sie nicht an Krankheitssymptomen leiden. Sport erhält nicht nur die Fitness, sondern hilft dem Körper durch seine Wirkung auf die Abwehrkräfte dabei, mit Infektionen besser fertig zu werden.« Gleichzeitig macht er deutlich: »Das Infektionsrisiko als solches wird nicht verringert. Das Virus betrifft fitte und weniger fitte Menschen gleichermaßen – aber die Verläufe sind vermutlich unterschiedlich.«
Es ist also nie zu spät, bringen Sie Ihr Immunsystem jetzt in Schuss, Bewegung und Colostrum sind zwei gute Vorsätze

Okklusionstherapie

Von |2021-06-24T10:32:34+02:00Juni 24th, 2021|

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Okklusionstherapie

Ob ein Kind ein Leben lang gut oder schlecht sehen wird, entscheidet sich meist schon im frühen Babyalter. Sehstörungen und Augenfehler lassen sich fast immer korrigieren, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Das gilt insbesondere für das Schielen. Keine andere Augenerkrankung führt so häufig schon in der Kindheit zu einer verminderten Sehleistung, wie der so oft verharmloste „Silberblick“ heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der Stiftung Kindergesundheit. Wird die Störung dagegen rechtzeitig angegangen, stehen die Chancen überaus günstig: In mehr als 90 Prozent der Fälle wird die Schwachsichtigkeit vermieden und das Schielen geheilt.

Mit Babys zum Augenarzt

Rechtzeitig heißt frühzeitig, und zwar frühzeitiger als man noch vor einigen Jahren geglaubt hat, betont die Stiftung Kindergesundheit mit Nachdruck. Alle Babys, bei denen der Verdacht auf Schielen besteht, oder in deren Familien Schielen vorkommt, sollten schon mit sechs bis zwölf Monaten beim Augenarzt vorgestellt werden. Besteht bei einem Baby nach dem dritten Lebensmonat immer noch eine ständige einseitige Fehlstellung, so sollte eine Frühbehandlung eingeleitet werden.

Das Schielpflaster tut nicht weh

„Diese Behandlung ist völlig schmerzlos und belastet das Baby in einem wesentlich geringeren Maße, als es manchen Eltern erscheinen mag“, so Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. Das Ziel der Behandlung ist es, ein so genanntes alternierendes Schielen zu erreichen, also abwechselnd beide Augen zum Sehen zu zwingen. Dazu wird das gesunde Auge entweder mit Hilfe von Atropintropfen in seiner Sehkraft zeitweilig geschwächt oder stundenweise mit einem Pflaster abgedeckt und damit ausgeschaltet. Ergänzt wird diese so genannte Okklusionstherapie durch die Verschreibung einer Brille, um den mit dem Schielen meist gekoppelten Sehfehler – in der Regel eine Weitsichtigkeit – auszugleichen. Die augenärztliche Untersuchung, mit der die richtige Brillenstärke ermittelt wird, ist ebenfalls einfach und schmerzlos. In vielen Fällen reichen diese Maßnahmen allein schon aus, um das Schielen vollständig zu beseitigen und ein stereoskopisches Sehen zu erreichen. Bei größerem Schielwinkel ist jedoch immer eine Operation notwendig.

Betroffene

Wurde früher der Anteil schielender Kinder auf vier bis fünf Prozent geschätzt, weiß man heute, dass in Mitteleuropa zwischen 5,3 und 7,4 Prozent aller Kinder an einem behandlungsbedürftigen „Strabismus“ (so die Fachbezeichnung) leiden. „An dieser Zunahme sind jedoch ausnahmsweise nicht die Umwelteinflüsse Schuld, sondern die verbesserten medizinischen Bedingungen“, sagt Professor Berthold Koletzko: „Die Kinder- und Jugendärzte schauen heute genauer hin und die Augenärzte können Sehfehler auch schon bei Babys besser erkennen“.

Wie entsteht das Schielen?

Während die Sinneszellen des Auges erst durch die Reifung des Sehnervs mit dem Gehirn „verkabelt“ werden, sind die jeweils sechs Muskeln der beiden Augen (vier gerade, zwei schräge) bereits bei der Geburt voll entwickelt. Das Baby kann seine Augen also in alle Richtungen bewegen. In den ersten Lebenstagen geschieht das meist noch ruckartig und unkoordiniert. Bei manchen Babys bleibt aber auch danach ein „Engelsblick“ bestehen. Wenn die Synchronisation der sechs Muskeln durch falsche Gehirnimpulse gestört ist, richtet das Kind nur ein Auge auf den fixierten Gegenstand, während das andere Auge abweicht. Dieses Auge oder abwechselnd beide Augen wandern entweder nach innen (das kommt am häufigsten vor) oder nach außen: Das Kind schielt. Räumliches (also zweiäugiges, binokulares, 3D-) Sehen ist nur dann möglich, wenn die Bilder bei beiden Augen auf die Stelle des schärfsten Sehens, den so genannten „gelben Fleck“ fallen. Beim schielenden Auge ist das jedoch nicht der Fall. Die Folge: Das Gehirn kann die Bilder aus den beiden Augen nicht zu einem einzigen dreidimensionalen Seheindruck verschmelzen und wird durch Doppelbilder irritiert. Es beginnt deshalb sehr schnell, das vom schielenden Auge übermittelte Bild dauerhaft zu unterdrücken und schließt dieses Auge vom aktiven Sehen aus. Das arbeitslose Auge verlernt immer mehr das Sehen, es wird schwachsichtig und das Kind ist praktisch einäugig.

CBD-Mundsprays für unterwegs

Von |2021-06-24T10:29:51+02:00Juni 24th, 2021|

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Signature Products GmbH
Klumpensee 2
75177 Pforzheim

www.cbd-buddy.de

Werbebeitrag/ Autor Anne Klein

CBD-Mundsprays für unterwegs

Inzwischen sieht man den Wald vor lauter Hanfpflanzen nicht mehr. Denn es gibt eine Menge Anbieter von CBD-Produkten wie zum Beispiel von Ölen und Cremes. Es ist gar nicht so leicht, gutes und hochwertiges CBD-Öl von anderen zu unterscheiden. Was war nochmal gleich CBD? Cannabidiol (CBD) ist ein Bestandteil des weiblichen Hanfs. Dabei handelt es sich um ein nicht-psychoaktives Cannabidiol, es ist also kein Wirkstoff, der „high“ macht. Im Gegensatz zu dem im Cannabis ebenfalls enthaltenen psychoaktiven Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC), hat CBD keinen berauschenden oder bewusstseinsverändernden Effekt und wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unbedenklich eingestuft. Das CBD dockt im Körper am Endocannabinoid-System an, das ein Bestandteil des menschlichen Nervensystems ist. Das führt dazu, dass CBD seine entspannende Wirkung entfalten kann.

Worauf achten?

Beim Konsum von CBD-Produkten sollte man darauf achten, dass man keine qualitativ-minderwertigen Produkte nimmt. Man sollte auf die Laboranalyse achten und in Erfahrung bringen, ob der CBD-Gehalt dem angegebenen Wert entspricht und ob der THC-Gehalt unter der in Deutschland vorgeschriebenen 0,2 % Grenze liegt. Bei der Dosierung sollte bei Ersteinnahme eine geringe Dosis verwendet werden, da jeder Mensch unterschiedlich auf CBD reagiert. Danach kann die Dosierung nach Bedarf erhöht werden. Das CBD muss aus einer der Nutzhanfsorten gewonnen worden sein, welche in dem EU-Nutzhanf-Sortenkatalog aufgelistet ist. Zugleich sollte CBD ausschließlich aus biologischem Anbau stammen, also in Bioqualität sein. Damit kann man sicher sein, dass keine chemischen Spuren enthalten sind.
Was man wissen muss, wenn es um die medizinischen Wirkungen von CBD geht: Die Forschung zur Heilwirkung von CBD steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Es gibt viele Erfahrungen, aber noch keine handfesten Studien.

Entspannend und beruhigend

Nutzer sprechen von schmerzlindernden, beruhigenden und angstmindernden Effekten, als sie zum Beispiel CBD bei PMS, Kopfweh oder Rückenschmerzen genommen haben. Auch dass sie damit besser schlafen konnten.
Grundsätzlich gilt aber auch bei CBD, dass dieses Mittel nicht dazu gedacht ist, Erkrankungen „weg zu schieben“. Wer längere Zeit unter Schlafproblemen leidet, ständig über Übelkeit oder Schmerzen klagt, der sollte die Ursachen immer abklären und eventuell behandeln lassen. CBD kann die Therapie begleiten, doch wer seine nicht diagnostizierten Knieschmerzen über Monate mit CBD behandelt, der muss dennoch damit rechnen, dass das Knie ernsthafte Schäden davonträgt oder sich eine Verletzung deutlich verschlimmert.

Auch als Mundspray

Im CBD-Bereich kommen stets neue Innovationen auf den Markt. Neben CBD-Badekugeln findet man anstelle von CBD-Ölen zum Tropfen nun auch immer öfter CBD-Mundsprays. Für manche Nutzer ein Segen, Es handelt sich hierbei um einfache CBD-Öle, nur in einer Sprühflasche, was die Anwendung erleichtern soll. Die Anwendung erfolgt durch einen Pump-Stoß unter die Zunge. Das Öl sollte möglichst immer unter die Zunge geträufelt oder gesprüht werden, damit es über die Schleimhäute aufgenommen werden kann. So entfaltet sich die Wirkung am besten. Beim Mundspray ist diese Aufnahmetechnik schon durch das Design gesichert, da es ohnehin im Mund und somit auf den Schleimhäuten angewandt wird. Diese Mundsprays gibt es verfeinert mit unterschiedlichen natürlichen Geschmäckern, mit Minze, Vanille, Lavendel. Grund hierfür ist, dass manche Nutzer den ölig-nussigen Hanfgeschmack nicht immer gerne genießen. Sie sind oft in unterschiedlichen CBD-Stärken erhältlich. Angegeben wird dies mit einer entsprechenden Prozentangabe. Da die Sprays in kleinen Fläschchen erhältlich sind, eignen sie sich auch ideal als Begleiter für unterwegs. So können sie jederzeit für einen frischen Atem sorgen und gleichzeitig tut man sogar noch was für die Zahngesundheit. Auch für Leute, die Kaugummi nicht so gerne mögen, aber selbstsicher mit einem frischen Atem durchs Leben gehen möchten, ist es somit eine gute und zusätzlich sogar gesunde Alternative. Und für alle, die sich über den Wirkstoff CBD noch unklar sind und nicht wissen, ob er bei ihnen Wirkung erzielt oder ob der Geschmack für sie der richtige ist, eignen sich Minisprays, die günstiger sind.

Bauchfett reduzieren

Von |2021-06-24T10:27:26+02:00Juni 24th, 2021|

Autor Anne Klein

Bauchfett reduzieren

Der Bauchumfang ist laut einer Studie der Ludwig-Maximilian-Universität in München wichtiger als der Body-Mass-Index (BMI) zur Beurteilung der gesundheitlichen Verfassung. Und anders als Hüftspeck, der wenigstens noch ungesunde Fettsäuren abfängt, ist Bauchspeck einfach nur ungesund. Bevor man seinem Bauchfett also den Kampf ansagt, wird Maß genommen. Stellen Sie sich dafür morgens vor dem Frühstück gerade hin. Legen Sie ein Maßband in Höhe des Bauchnabels rund um den Körper und lesen Sie die Zahl ab. Dazu muss man wissen: Als gesundheitsgefährlich gilt ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern. Das ungesunde viszerale Bett legt sich unter den Bauchmuskeln um die inneren Organe, greift in den Stoffwechsel ein, treibt den Blutzuckerspiegel nach oben und kann die Entstehung von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs begünstigen. Bei Männern drückt ein dicker Bauch zusätzlich auf die Erektionsfähigkeit. Es droht Potenzverlust.

Bauchfett reduzieren

Wenn es darum geht, das Bauchfett wirksam zu reduzieren, dann dürften den meisten vor allem eines in den Sinn kommen: Eine Umstellung hin zu einer gesunden, ausgewogenen und kalorienreduzierten Ernährung in Kombination mit Sport. Was die Auswahl der sportlichen Aktivitäten angeht, ist die Anzahl groß, zwischen sanften Workouts oder dem Hochintensiven Intervalltraining (HIIT), und vielem mehr ist alles drin. Hauptsache man bleibt gut in Bewegung. Doch beim Thema Abnehmen hat zumindest in unseren Breitengraden kaum jemand die Jahrhunderte alte, chinesische Bewegungslehre des Tai-Chi auf dem Schirm. Denn die fließenden, langsamen Bewegungsabläufe, die im Stehen durchgeführt werden, bringen einen nicht unbedingt ins Schwitzen und dürften deshalb kaum die Fettverbrennung fördern. Das tun sie aber doch! Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine aktuelle Studie der Universität Hongkong, die im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht wurde.

Früher Kampfkunst, heute Bewegungslehre

Die Lehre und Praxis des Tai-Chi entwickelte sich vor etwa 800 Jahren aus der Kampfkunst der chinesischen Shaolin-Mönche. Die Übungen haben durchaus auch positive Effekte auf den Körper, sie fördern unter anderem Balance und Beweglichkeit, aber eigentlich sollen sie in erster Linie das seelische Wohlbefinden steigern. „Einfache Peitsche“, „Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus“, „Die Mähne eines Wildpferds schütteln“ – die Übungen im Tai-Chi haben oftmals poetische Namen. Viele Praktizierende sehen hinter den Bezeichnungen eine tiefere Bedeutung. Eine Übung könnte auch heißen: „Was das böse Bauchfett schmelzen lässt“. Denn genau zu dieser erstaunlichen Erkenntnis sind Forscher aus Hongkong gekommen. Sie meinen: Tai-Chi hilft, ungesundes Bauchfett zu reduzieren. Das ist insofern erstaunlich, weil die Übungen im Tai-Chi in der Regel extrem langsam und fließend durchgeführt werden. Das soll in erster Linie zu einem psychischen Ausgleich führen, an Fettverbrennung denken dabei wohl die wenigsten. Wer Pfunde loswerden will, müht sich eher mit intensiven und anstrengenden Trainingsformen wie HIIT ab, was nicht jedermanns Sache ist. Unmotivierte, körperlich eingeschränkte Personen oder auch ältere Menschen können mit Tai-Chi und seinen sanften Bewegungsabläufen vielleicht eher etwas anfangen. Das fand auch Parco Siu von der Universität in Hongkong. Zusammen mit einem Forscherteam hat der Mediziner eine Tai-Chi-Studie an über 50-jährigen Probanden durchgeführt. Wichtig: Die Personen hatten alle einen großen Bauchumfang, was Krankheiten wie Diabetes verursachen kann.

Studienergebnisse

Die Vergleichsstudie lief insgesamt über ein Jahr. Es nahmen 543 übergewichtige Menschen teil, die zufällig ausgewählt und in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die Kontrollgruppe absolvierte keinerlei Training, die zweite Gruppe praktizierte über einen Zeitraum von zwölf Wochen dreimal pro Woche eine Stunde lang Tai-Chi, die dritte Gruppe machte klassisches Fitness-Training (Ausdauer und Kraft). Und tatsächlich reduzierte sich der Bauchumfang bei den Studienteilnehmern, die über den Zeitraum Tai-Chi machten, ähnlich wie bei jenen, die Fitness bevorzugten, sie verloren knapp fünf Prozent Körpergewicht. Zudem verbesserte sich bei den Versuchspersonen beider Gruppen der Cholesterinspiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe. Tai-Chi wirkt also mindestens so gut wie ein klassisches Fitness-Training. Wer also keine Lust auf regelmäßiges und schweißtreibendes Training hat, und das gilt oft besonders für ältere Menschen, für den scheint Tai-Chi eine wirksame Alternative darzustellen.

Hände und Füße pflegen

Von |2021-06-24T10:24:59+02:00Juni 24th, 2021|

Kontakt

Kaufmann Neuheiten GmbH
Johannes-Majer-Straße 14
D-72141 Walddorfhäslach

www.Kaufmann-neuheiten.de

Werbebeitrag/ Autor Anne Klein

Hände und Füße pflegen

Hände sind unsere Visitenkarte. An ihnen lässt sich das wahre Alter eines Menschen ablesen, weil sie Hände oft weniger pflegen als ihr Gesicht. Außerdem sind sie den intensiven UV-Strahlen im Sommer und extremer Kälte im Winter ausgesetzt. Und das meistens ungeschützt, denn die wenigsten Menschen tragen im Sommer Handschuhe oder verwenden eine Sonnencreme zum Schutz der Hände. Im Winter leiden die Hände besonders unter der Kälte, weil ihnen der Stoffwechsel als erstes die Wärme entzieht. Infolgedessen verengen sich die Gefäße und die Durchblutung wird schlechter. Erschwerend kommt hinzu, dass der Handrücken kaum Talgdrüsen und nur wenig Unterhautfettgewebe besitzt. Die Talgdrüsen stellen ab einer Außentemperatur von acht Grad langsam ihre Arbeit ein und produzieren kaum noch Fett, das die Haut geschmeidig halten könnte. Das kann jedoch eine gute Handcreme liefern. Ziel ist, der Haut Feuchtigkeit zu geben und die äußere Hautbarriere zu stärken. Daher sind feuchtigkeitsspendende und rückfettende Handcremes ratsam.

Und erst die Füße!

Warme Sommertage laden geradezu ein, draußen aktiv zu werden. Während wir die Sonnenstrahlen genießen, danken uns die Füße dieses Vergnügen weniger. Sie werden dick und schmerzen. Außerdem entziehen Sonne und Sand der empfindlichen Haut an den Füßen Feuchtigkeit, sodass sie rissig wird. Doch gerade im Sommer zeigt man gerne Haut, Füße kommen dann in peppigen Sandaletten oder Flip-Flops bestens zur Geltung. Ein Wohlfühl- und Pflegeprogramm für die Füße sollten Sie daher mindestens einmal wöchentlich einplanen. Wer allerdings trockene und rissige Füße hat, muss sich ausgiebiger um seine Füße kümmern. Ein sanftes Fußpeeling löst alte Hautschüppchen und macht die Füße geschmeidiger. Jedoch sind die Füße jetzt auch empfindlicher und eine spezielle Nachbehandlung wird nötig. Spezielle schmerzlindernde und wundheilungsfördernde Produkte können Abhilfe schaffen.

Besonders auf die Haut achten

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes mellitus, einer Stoffwechselkrankheit, bei der die Blutzuckerwerte deutlich erhöht sind. Ein großer Anteil der Diabetiker leidet an Hautproblemen, die durch die diabetische Stoffwechsellage bedingt sind. Die erhöhten Blutzuckerwerte führen bei Diabetes mellitus zu einer starken Austrocknung der Haut. Diabetiker haben oft eine verminderte Schweiß- und Talgdrüsenaktivität, wodurch nicht genügend Fett und Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden kann. Die natürliche Barrierefunktion der Haut wird empfindlich gestört – trockene bis sehr trockene Haut ist die Folge. Die Haut spannt und ist oft gerötet. Außerdem neigt die angegriffene Haut zu Juckreiz, sie ist rot und schuppig. Auch Ekzeme oder Verhornungen können sich bilden. Die durch Diabetes bedingten Durchblutungs- und Empfindungsstörungen können das Risiko einer Verletzung erhöhen. Fremdkörper können leichter in die Haut eindringen und hartnäckige Hautinfektionen bzw. Hautschäden verursachen. Besonders betroffen von den Hautproblemen sind Füße und Beine sowie Hände und das Gesicht.

Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Je nach Witterung und Beanspruchung der Haut sollten Sie Ihre Hände mehrmals am Tag eincremen. Ihre Haut benötigt im Winter eine fettreichere Pflege als im Sommer. Je trockener die Haut, desto mehr Fett sollte die Creme liefern. Dafür eignen sich zum Beispiel Produkte, die Olivenöl oder Nachtkerzenöl enthalten. Eine fetthaltige Hautpflege, in der zusätzlich Harnstoff (Urea) vorkommt, spendet gleichzeitig Feuchtigkeit und bindet Wasser in der Haut. Der Inhaltsstoff Dexpanthenol kann rissige Hände beruhigen. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welche Creme für Sie am besten geeignet ist.
Harnstoff ist eine natürliche, körpereigene Substanz, die zu den natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut zählt. Er bindet Feuchtigkeit in der Haut. Hautpflegeprodukte für Diabetiker gibt es mit 10 Prozent und – für besonders trockene Haut – mit 15 Prozent Harnstoff. Weitere hautpflegende Substanzen sind Stearin und Nachtkerzenöl, Sheabutter macht die Haut an den Füßen wieder geschmeidig. Stearin schützt die Haut vor weiterer Austrocknung, Nachtkerzenöl verbessert die Hautstruktur. Vor allem der Haut an den Füßen sollten Diabetiker bei der Pflege große Aufmerksamkeit widmen. Neben dem regelmäßigen Einreiben mit feuchtigkeitsspendenden Fußcremes ist die Kontrolle der Haut auf Verletzungen äußerst wichtig, um die Entwicklung von Infektionen zu verhindern. Bienenwachs wirkt als Schutzschicht auf der Hautoberfläche und ist reich an Vitamin A.

Nach der Stillzeit ganz einfach wieder in Form – mit Kälte gegen Fett

Von |2021-05-31T16:03:08+02:00Mai 31st, 2021|

Autor Anne Klein

Nach der Stillzeit ganz einfach wieder in Form – mit Kälte gegen Fett

Welche Mutter kennt das nicht? Nach einer Schwangerschaft und der Zeit des Stillens ist der Körper nicht mehr so straff und plötzlich tauchen an verschiedenen Stellen Fettpölsterchen auf – dagegen möchten vielen Frauen etwas tun. Wie gut, dass es Mittel und Wege dagegen gibt. Einige davon sind sehr anstrengend, andere langfristig wirkungslos oder invasiv, also mit einer Operation verbunden. Mit einer seit einigen Jahren etablierten Methode soll jedoch erfolgreich Fett aus dem Körper verschwinden – und zwar nicht irgendwo, sondern genau dort, wo es stört. Dafür muss man weder an Geräten schwitzen noch sich operieren lassen – sondern sich nur für eine gewisse Zeit gezielt der Kälte aussetzen, so die Anbieter der unterschiedlichen Kryolipolyse-Methoden. Das Wort, das aus dem altgriechischen kryos = Frost, lipa = Fett und lysis = Auflösung zusammengesetzt ist, erklärt schon sehr gut, was bei diesem Verfahren passiert.

Kryolipolyse

Die Kryolipolyse ist ein neues Verfahren zur lokalen Fettzellenreduktion durch kontrollierte Kühlung: Um 1970 stellten Wissenschaftler der Harvard Universität fest, dass Fettzellen kälteempfindlicher sind als der Rest unseres Gewebes. Auf Basis dieser Erkenntnis nutzt das Kryolipolyse-Verfahren einen natürlichen Stoffwechselmechanismus des Körpers aus, die sogenannte Apoptose. Die kälteempfindlichen Fettzellen schalten bereits bei einer Temperatur von +4 Grad Celsius allmählich ihre Zellaktivitäten ab, kristallisieren und werden innerhalb der nächsten Wochen nach einer Behandlung schrittweise vom Stoffwechsel abgebaut. Andere Zellen werden nicht geschädigt. Erste Ergebnisse sind nach drei bis fünf Wochen zu sehen, der volle Behandlungserfolg ist nach etwa drei Monaten zu erwarten. Das Verfahren, das auch unter den Bezeichnungen Coolsculpting, Cold-Freeze, Coolshaping oder Cooltech angeboten wird, ist so gut wie schmerzfrei, besonders schonend und risikoarm. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit der Methode.

Wie wird es gemacht?

Damit Fettgewebe durch gezielte Unterkühlung behandelt wird, kühlt zum Beispiel bei einer Coolsculpting-Sitzung ein speziell für diesen Zweck entwickeltes Kryolipolyse-Gerät die Haut herunter. Mithilfe von Applikatoren, die an die gewünschte Behandlungszone aufgelegt werden, wird zunächst das darunter befindliche Fettgewebe mit leichtem Unterdruck angesaugt. Zwischen dem Applikator und der zu behandelnden Körperstelle befindet sich ein Gelpad, das die Haut während der Anwendung schützen soll. Im nächsten Schritt wird die zu behandelnde Zone mit den darunter befindlichen Fettzellen kontrolliert und gezielt heruntergekühlt. Während der Behandlung können die Patientinnen problemlos lesen, Musik hören oder einfach nur entspannen.

Vorteile der Kältebehandlung

Coolsculpting ist keine Operation, also kein operativer Eingriff in den Körper. Die Methode benötigt keine Narkose und bringt, wenn überhaupt, nur eine kurze Ausfallzeit mit sich. Die Methode kann ambulant durchgeführt werden, ist so gut wie schmerzfrei und schränkt die Patienten im Alltag kaum ein. Die Behandlungsdauer beginnt bei 35 Minuten. Die behandelten Personen fühlen meistens nur ein leichtes Kribbeln in den entsprechenden Stellen, als würden Ameisen über die Haut laufen. Nach der Behandlung können sie in der Regel wieder zum Sport gehen oder Freunde treffen.

Vorteile der Kältebehandlung

Mögliche Risiken halten sich in der Regel in Grenzen. Ein blauer Fleck kann wegen des Unterdrucks, der durch den Coolsculpting-Applikator entsteht, relativ häufig auftreten. Auch ein leichtes Taubheitsgefühl im Bereich der unterkühlten Haut kommt vor. Bei unter einem Prozent der Patienten passiert es auch, dass das Fettgewebe überhaupt nicht reagiert. Klar ist: Schwangere und Stillende sowie Krebspatienten dürfen nicht behandelt werden. Über die möglichen Nebenwirkungen wird der behandelnde Arzt oder die Ärztin in der Patientenaufklärung informieren. Deshalb sollte immer vor einer Behandlung ein umfassendes Beratungsgespräch stattfinden, in dem der Arzt klärt, ob das Kälteverfahren für den Patienten geeignet ist. Adipositas-Patienten mit starkem Übergewicht und einer großen Masse an Bauchfett kann mit einer Coolsculpting-Behandlung nicht geholfen werden. Die Kryolipolyse eignet sich aber für Frauen und Männer, die kleine bis moderate Fettpolster angehen und einfach wieder in ihre Jeans passen wollen. Und natürlich auch für Mütter, die nach der Stillzeit ihren Körper wieder in Form bringen wollen, ist das Kälteverfahren eine Option.

Akupunktur ohne Nadeln

Von |2021-05-31T16:01:14+02:00Mai 31st, 2021|

 Autor Anne Klein

Akupunktur ohne Nadeln

Akupunkturpflaster basieren auf der Wirkungsweise der Traditionellen Chinesischen Medizin und steigern durch eine erhöhte Durchblutung der getapten Stellen die körpereigene Energie und Wundheilung. Die Pflaster werden entlang der Meridiane, den körpereigenen Energiebahnen, geklebt und sollen dort gegen einen Energiestau helfen. Akupunkturpflaster werden auch synonym als Gitterpflaster oder Crosstape bezeichnet, sie sind sehr dünn und den Eigenschaften der menschlichen Haut nachempfunden. Akupunkturpflaster bestehen aus Polyester und Polyurethan oder einem Baumwollstoff. Auf der klebenden Seite ist ein atmungsaktiver, hautfreundlicher, hypoallergener Acrylat-Kleber aufgebracht. Ihre Wirkungsweise ähnelt der von Akupunkturnadeln. So kann man sie auch bezeichnen: Akupunktur ohne Nadeln. Die aus Asien stammenden Gitterpflaster sollen nicht nur eine schmerzfreie Alternative zur Akupunktur darstellen, sondern auch verschiedene Medikamente ersetzen – durch winzige Verschiebungen auf der Haut.

Große Wirkung

Bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in den fernöstlichen Heilmethoden wird dem freien Fluss der Energie und dem Selbstheilungskräften des menschlichen Körpers besondere Bedeutung beigemessen. Blockaden im Energiefluss verursachen demnach Störungen im System, die sich als Krankheiten bzw. Symptome äußern. Indem man es schafft, den Energiefluss über Reize an bestimmten Körperstellen wieder anzuregen, beginnt der Organismus, sein inneres Gleichgewicht selbst wiederherzustellen und zu heilen. In der Akupunktur wird dieser Reiz über das Setzen von Akupunkturnadeln erreicht. Akupunkturpflaster setzen auf die gleiche Idee auf, allerdings ohne Schmerz. Ihre sanfte Wirkung entfalten die gitterförmigen Pflaster nur dadurch, indem sie auf bestimmte Stellen der Hautoberfläche aufgeklebt werden. Durch das starre Gittergewebe des Pflasters auf der elastischen Haut kommt es zu mikroskopisch kleinen Hautverschiebungen und darüber zur Auslösung eines minimalen Reizes, der allerdings stark genug ist, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Neben der Schmerzfreiheit haben die Gitterpflaster noch einen weiteren Vorteil: Man kann sie selbst anwenden, auch ohne medizinische Ausbildung.

Wie angewendet?

Bevor Sie das Akupunkturpflaster auf die Haut kleben, sollte diese gereinigt werden. Die Haut sollte trocken und fettfrei sein, da ansonsten das Pflaster nicht richtig klebt. Das Akupunkturpflaster sollte nicht länger als eine Woche verwendet werden. Was man zuerst einmal nicht ahnen würde, ist, dass die Gitterpflaster auch auf Punkte aufgeklebt werden, die weit entfernt vom eigentlichen Ort der Beschwerden liegen. Denn der Körper wird als Ganzes gesehen, alles hängt mit allem zusammen. Der Körper kann nur gut und voll funktionieren, wenn alle Systeme miteinander arbeiten, so lautet das fernöstliche Prinzip. So kann es dann dazu kommen, dass man Gitterpflaster zum Beispiel bei Migräne auf den Fußrücken aufkleben kann. Und bei Heuschnupfen unterhalb des Bauchnabels. Die Wirkung entfaltet sich vor allem bei muskulären Problemen und Einschränkungen des Bewegungsapparates. Diese Blockaden und Verspannungen können sich jedoch auch direkt auf andere Bereiche wie Kopfschmerzen oder Migräne auswirken. Zusammenfassend kann man sagen, dass Gitterpflaster sowohl bei Kopfschmerzen, chronischen oder akuten Verspannungen als auch Gelenkschmerzen angewendet werden können. Durch den Einsatz der Akupunkturpflaster kann eine Schmerzlinderung sowie das Lösen von Blockaden und Verspannungen und das schnellere Abheilen von Entzündungen und Wunden angeregt werden. Bewährt haben sie sich auch bei Prellungen, Beschleunigungstraumen, Überdehnung, Sehnen- und Bänderverletzungen und LWS-Syndrom.

Vor- und Nachteile

Zuerst der Zusatznutzen: Es gibt auch Hersteller, die in die Acrylat-Klebemasse Arnika mischen, um die Hautverträglichkeit zu verbessern. Es ist ja allseits bekannt, dass Arnika auch bei Entzündungen, Sportverletzung und Unfallfolgen verwenden wird. Gitterpflaster können sowohl zur Therapie als auch zur Prophylaxe eingesetzt werden. Oft kann das richtige Platzieren der Gittertapes den Griff zur Schmerztablette hinauszögern oder sogar ganz verhindern. Bei länger andauernden Beschwerden sollte allerdings immer auch ein Arzt aufgesucht werden. So können sich Schulmedizin und die alternative Behandlung mit Gitterpflastern dabei sogar gegenseitig ergänzen. Allerdings ist die Wirkweise der Gitterpflaster nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Grundsätzlich ist die Anwendung von Akupunkturpflastern für jeden geeignet – sogar für Babys. Nur Menschen mit Hautproblemen und einer Neigung zu Hämatomen sollten besondere Vorsicht walten lassen und sich besser im Vorfeld mit einem Arzt besprechen. Auch auf offene Wunden sollten die Pflaster nicht geklebt werden.

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