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Was tun bei Gelenkbeschwerden?

Von |2022-12-19T15:17:13+01:00Dezember 19th, 2022|

Autorin: Anne Klein

Was tun bei Gelenkbeschwerden?

Es beginnt meist langsam: Ein feiner Schmerz signalisiert eine Veränderung. Immer dann, wenn man aus der Ruhe heraus das Knie bewegen will, zieht es. Orthopäden sprechen von Anlaufschmerz. Die Schmerzen können mit Reibegeräuschen oder -gefühlen verbunden sein. Die Gonarthrose (fortschreitender Verschleiß des Kniegelenks) ist eine häufige Erkrankung des Erwachsenenalters. Rund 75 Prozent aller Menschen über 50 Jahre und etwa 90 Prozent der über 70-Jährigen haben entsprechende Gelenkveränderungen. Nicht in jedem Fall muss der Gelenkverschleiß behandelt werden: Nur bei 20 Prozent beeinträchtigt er die Lebensqualität. Man kann eine Menge dafür tun, dass die Gelenke geschmiert bleiben: Sport und Bewegung fördern das Wohlbefinden und sind die beste Vorbeugung. Was aber, wenn Schmerzen den Spaß an der Bewegung verderben? Die Beweglichkeit der Betroffenen ist durch Abbau oder Schädigungen der eigentlich gelenkschützenden Puffersubstanz Knorpel stark eingeschränkt. Ohne diesen Schutz reiben Knochen aneinander und werden selbst geschädigt. Dabei ist der Gelenkknorpel im Grunde so angelegt, dass er trotz seiner Empfindlichkeit ein Leben lang gut funktioniert. Aufgrund von Fehlbelastungen oder Überbeanspruchung sowie nicht zuletzt durch mangelnde Bewegung kann es allerdings zu Schädigungen des Knorpels kommen.

Wie Gelenke funktionieren

Gelenke sind bewegliche Verbindungen zwischen zwei Knochen. Jedes Gelenk besteht aus den Gelenkflächen der beteiligten Knochen, einem Gelenkspalt und einer Gelenkkapsel. Damit die mit Gelenkknorpel überzogenen Knochen besser aufeinander gleiten können und ein reibungsloser Bewegungsablauf möglich ist, ist der Gelenkspalt mit Gelenkflüssigkeit (Gelenkschmiere) gefüllt. Der Gelenkflüssigkeit kommt neben der Funktion als elastischer Stoßdämpfer zum Schutz der Gelenke eine weitere, wichtige Aufgabe zu: Sie ernährt den Knorpel und die Knorpelzellen mit wichtigen Nährstoffen für das Knorpelgewebe. Da Knorpel vom Körper nicht mehr erneuert werden kann, ist es wichtig, dem Fortschreiten der Arthrose ernährungsphysiologisch in Kombination mit Bewegung und Achtsamkeit entgegenzuwirken.
Wenn erste dauerhafte Schmerzen auftreten und bevor die einfachsten Bewegungen zum Problem werden, sollte unbedingt ein Arzt um Rat gefragt werden. Bei Verdacht auf Arthrose erfolgt häufig eine Röntgenaufnahme. In Einzelfällen können darüber hinaus noch weitere Untersuchungen sinnvoll sein: Analyse des Bluts, Gelenkpunktion, Arthroskopie, Ultraschall, Kernspintomographie, Computertomographie.

Arthrose behandeln

Leichtere Arthroseformen werden konservativ behandelt. Die entzündlichen Reizzustände des Kniegelenkes werden mit entzündungshemmenden Medikamenten therapiert. Ein Kniegelenkerguss wird eventuell punktiert, in das Gelenk können entzündungshemmende Medikamente injiziert werden. Neben der medikamentösen Behandlung sind physikalische Therapien möglich. Die Therapie zielt vor allem auf eine Reduzierung der Gelenkbelastungen und der Schmerzen sowie auf eine Erhaltung bzw. Wiedergewinnung der Beweglichkeit durch spezielle Gymnastik und Gelenk schonende Sportarten. Eine Behandlung, die die Ursache der Arthrose beseitigt und eine Heilung herbeiführt, gibt es zurzeit nicht. Bei der Behandlung von Arthrose ist es entscheidend, dass die Gelenke, zum Beispiel durch Gewichtsabnahme, entlastet werden. Weitere Möglichkeiten der Entlastung sind orthopädische Hilfen wie Handstock, Pufferabsätze oder Innenranderhöhungen der Schuhe. Wer die Gelenke ohne Belastung, beispielsweise beim Sport – Radfahren, Nordic Walking – bewegt, verbessert die Nährstoffversorgung des Gelenkknorpels, und die Arthrose kann somit verlangsamt werden.

Gelenkschmiere

Frühzeitig eingesetzt haben sich Injektionen von Hyaluronsäure bewährt, die direkt in das Gelenk vorgenommen werden. Hyaluronsäure ist Bestandteil der natürlichen „Gelenkschmiere“ (Synovia) und wirkt wie diese puffernd, schmierend und knorpelnährend. In vielen Fällen kann so der Teufelskreis aus Schmerzen, mangelnder Bewegung, zunehmender Versteifung des Gelenks und schlimmeren Schmerzen durchbrochen werden. Kommt es zu einer Schädigung tiefer reichender Knorpelstrukturen, spricht man von einem so genannten „Frottee-Knorpel“ oder von Knorpelschäden vom Kratertyp. Charakteristisch für diesen Knorpelschaden ist, dass er tief in den Knorpel hineinreicht. Die Behandlung besteht darin, bei einer Arthroskopie die abgelösten Knorpelanteile zu entfernen. Bei schweren Gelenkschädigungen, bei denen es zu einer völligen Zerstörung der Knorpelschicht mit freiliegendem Knochen kommt, kann der Operateur die Krater mit einem Ersatzgewebe aus Faserknorpel auffüllen. Mit dieser Technik, der „Bioprothese“, kann der Zeitpunkt einer eventuellen Versorgung mit einer Kniegelenkendoprothese um Jahre hinausgeschoben werden.

Augenlasern

Von |2022-12-19T15:15:22+01:00Dezember 19th, 2022|

Autorin: Anne Klein

Augenlasern

65 Prozent der Deutschen sind von Kurz- oder Weitsichtigkeit oder einer Hornhautverkrümmung betroffen. Um scharf sehen zu können, benötigen sie eine Brille oder Kontaktlinsen. Doch viele nervt die Brille, weil sie beispielsweise beim Sport stört. Und Kontaktlinsen als Alternative verträgt nicht jeder. Ein Ausweg kann da das sogenannte Augenlasern sein, eine Operation, die die Fehlsichtigkeit behebt.

Die ersten Laser wurden in den 1960er Jahren entwickelt. Inzwischen ist die Leistung der Geräte rasant gestiegen. Maßgeblich dazu beigetragen haben der Franzose Gérard Mourou und die Kanadierin Donna Strickland, die dafür im Jahr 2018 Jahr mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurden. Sie entwickelten ein einfaches, elegantes Verfahren, das Laserpulse maßgeblich verstärkt: die CPA-Technologie (Chirped Pulse Amplification). Dank dieser Technologie können heute Laser gebaut werden, die Lichtpulse mit sehr hoher Intensität erzeugen, ohne die Verstärker dabei zu zerstören. Und diese Laser können feinste Gewebe präzise verändern.

Nicht ohne Risiko

Wie andere Operationen auch ist trotz aller modernen Technologie die Augenlaser-Behandlung nicht ohne Risiken. Am häufigsten klagen die Patienten nach einem solchen Eingriff über trockene Augen. Meist ist dies ein vorübergehendes Problem, das mit künstlichen Tränen behandelt wird. Auch das nächtliche Sehen kann in der ersten Zeit nach der Operation Schwierigkeiten bereiten. Darüber hinaus treten nach der Operation teils Entzündungen auf. Diese können zum einen Reaktionen auf die Operationswunde sein, was in der Regel mit kortisonhaltigen Augentropfen behandelt wird. Zum anderen kann es – sehr selten – zu Infektionen kommen, die womöglich zu langfristigen Einschränkungen des Sehvermögens und eventuell auch zu Folgeoperationen führen. Wichtig ist, dass die Patienten den Anweisungen der Ärzte folgen und sich in der ersten Zeit nicht die Augen reiben, weil so Keime in die Wunde gelangen können. Auch die Termine zu den Nachuntersuchungen müssen unbedingt eingehalten werden. Die Lasertechnologie gilt als risikoarm, dennoch sollte man sich nur einem erfahrenen Arzt anvertrauen. Der kann auch das Risiko einer Unter- oder Überkorrektur minimieren, bei der man dann doch wieder eine Brille tragen müsste. In diesen Fällen wird aber meist eine Korrektur-OP vorgenommen.

Schnell und schmerzfrei

Die sogenannte Laser-in-situ-Keratomuleusis (Lasik) ist eine OP-Methode, bei der Ärzte die Hornhaut des Patienten so abtragen, dass er anschließend wieder scharf sehen kann: Eine bestehende Fehlsichtigkeit bis zu 8 Dioptrien lässt sich damit korrigieren. Mit einem Hobel schneidet der Operateur zunächst ein dünnes Hornhautscheibchen ab. Diesen „Flap“ klappt er dann wie einen Buchdeckel zur Seite weg. Verwendet der Arzt statt des Hobels einen Laser, spricht man von Femto-Lasik. Anschließend werden die tieferen Hornhautschichten mit Hilfe eines Laserstrahls abgeflacht oder abgetragen – also stark verdünnt. Nach der OP wird der Flap wieder zurückgeklappt. Er wächst von selbst wieder fest. Allerdings verliert die Hornhaut dabei ihre mechanische Widerstandskraft. Das lässt sich auch durch moderne Verfahren nicht ändern. Der Eingriff ist vergleichsweise schnell und schmerzfrei, die meisten Patienten sind bereits am nächsten Tag nach der OP wieder voll einsatzfähig.
Allerdings können bei Korrekturen über fünf Dioptrien gewisse Beschwerden bestehen bleiben. Einige Patienten müssen wegen der Blendungen dauerhaft ihr Auto in der Dunkelheit stehen lassen. Das Risiko dafür liegt bei Korrekturen von -1 bis 5 Dioptrien bei 1:200.000. Bei Korrekturen bis acht Dioptrien liegt es schon bei vier bis fünf Prozent. Auch sind Fälle dokumentiert, bei denen es zu einer Infektion am Auge kam, die – zu spät erkannt – nicht mehr beherrscht werden konnte. Auch wenn sich das Auge während einer OP nur minimal bewegt und der Arzt das nicht korrigieren kann, wird der falsche Bereich am Auge weggelasert. Auf die Erfahrung des Operateurs kommt es hierbei entscheidend an.
Je größer die Fehlsichtigkeit ist, desto wahrscheinlicher werden Nebenwirkungen. Die Kommission Refraktive Chirurgie KRC des Berufsverbandes der Augenärzte hat daher gewisse Grenzen festgelegt. Verlässlich behandeln lässt sich demnach eine Kurzsichtigkeit bis -8 Dioptrien, eine Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und eine Stabsichtigkeit, auch Astigmatismus genannt, bis -3 Dioptrien. Bewegt man sich im Bereich dieser Indikationen, dann sei Lasik eine sichere Methode, gänzlich risikofrei kann eine Operation allerdings nie sein. Fazit: Bei Kurz- oder Weitsichtigkeit wird heutzutage häufig eine Lasik-Behandlung angewendet. Auch Erkrankungen der Hornhaut oder der Netzhaut können mit Augenlaser behandelt werden. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, Ausnahme sind bestimmte Augenkrankheiten.

Runter vom Sofa

Von |2022-11-30T12:51:59+01:00November 30th, 2022|

Autor: Peter M. Crause

Runter vom Sofa

Es gibt Trends, die sich verstetigen. Zumba ist sicherlich so einer. Zuerst ein Sport-Hype, mittlerweile fest verankert bei vielen Vereinen und in Sportstudios und immer gut nachgefragt. Das ist gut so, denn Bewegung bringt Fitness und die Pfunde purzeln dazu. Denn egal, wie stark wir uns in der Ernährung einschränken, erst durch ein entscheidendes Mehr an Bewegung fängt unser Körper an, sich massiv umzustellen. Der Kreislauf kommt in Schwung, der Grundumsatz steigt, wir verbrennen mehr Energie. Nun sind für viele Menschen die klassischen Ausdauersportarten ideal, aber nicht jeder mag dies. Was also tun? Wir empfehlen Ihnen einen Blick auf die bewährten Fitness-Sportarten, wie beispielsweise Zumba. Erst in den 1990er-Jahren kreiert, hat sich Zumba zum wahren Hit gemausert. Zumba ist der eingetragene Markenname für ein Fitness-Konzept aus Kolumbien und kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen. Er wird nicht nur als Spaßfaktor gesehen, sondern dient ganz eindeutig auch dem Kalorienabbau. Der Erfinder des Zumba, der kolumbianische Fitnesstrainer Alberto Perez, berichtet auf seiner Homepage, er habe in den 1990ern bei einem von ihm geleiteten Aerobic-Kurs die Musikkassette vergessen. Damit der Kurs nicht ausfiel, bediente er sich der Kassetten aus seinem Auto. Diese enthielten traditionellen Rhythmen wie Latin Salsa und Merengue, weshalb er improvisieren musste, um den Kurs mit diesem ungewohnten Musikprogramm zu leiten – der Zumba war geboren. Nach dem raschen Erfolg in Kolumbien eroberte der Tanz die Vereinigten Staaten und mittlerweile nehmen weltweit über 12 Millionen Menschen in 125 Ländern an Zumbakursen teil.

Eine Marke

Unter dem Markennamen Zumba werden heute DVDs und CDs, Fitnesskurse, Videospiele und Sportbekleidung angeboten. Zumba ist eine Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen und arbeitet nicht mit dem Auszählen von Takten, sondern folgt dem Fluss der Musik. Im Gegensatz zum klassischen Aerobic gibt es bei Zumba keinen pausenlos durchgehenden Beat und die Bewegungen sind nicht standardisiert. Stattdessen erhält jedes Lied passend zu seiner Charakteristik eine eigene Choreografie. Während andere Fitnesskonzepte überwiegend dem Leistungsgedanken folgen, stellte Zumba die Fitness durch Spaß an der Musik in den Vordergrund. Von Fachleuten wird der Zumba als anspruchsvolles Ganzkörpertraining gesehen, das zur Verbrennung von Körperfett geeignet ist. Im Durchschnitt werden zwischen 600 bis -1000 kcal pro Stunde verbrannt – Let’s Zumba, die Figur freut sich. Und wo können sie Zumba betreiben? In jeder Stadt gibt es mittlerweile mindestens ein Fitness-Studio – und ziemlich sicher auch eines, welches Zumba anbietet – aber was macht man auf dem Land? Schließlich wohnt nicht jeder in Ballungsräumen oder Oberzentren. Hier springen vielfach die Sportvereine ein. Schauen Sie sich ein wenig um und Sie werden mit Sicherheit ein Angebot finden, das auch Ihrer Freizeit entgegenkommt.

Wichtig dabei ist, dass es jeweils von einem offiziellen Zumba-Lehrer geleitet wird. Dies zu erkennen ist meist sehr einfach, denn da es sich um eine eingetragene Marke handelt, muss zwangsweise jeder, der sich mit dem Wort „Zumba“ schmückt, auch einen offiziellen Hintergrund besitzen. Und denken Sie daran: Nicht mit der bekannten „Brechstange“ arbeiten, sondern Schritt für Schritt und langsam, dann klappt es auch mit der Langzeit-Fitness sowie dem Abnehmen. Na gut, Sie finden weder Ausdauersportarten noch Zumba und Co. wirklich attraktiv. Was dann? Dann bleiben Sie doch im Bereich des Tanzes und schauen Sie bei den Standardtänzen hinein. Tanzen kann einem so viel geben und es gibt zig Formen sich auszudrücken. Am besten, man versucht es gleich in der Tanzschule nebenan. Dort werden Kurse für alle Altersklassen und jedes Können angeboten. Es ist nie zu spät, das früher Gelernte wieder aufzufrischen. Soll es kein Paartanz sein, so bietet sich auch Ballett oder Jazz-Dance an. Auch hier gibt es Möglichkeiten für alle. Egal also ob Capoeira, Zumba oder andere oder die eben angesprochenen Standardtänze: Allen gemein ist, dass sie nicht nur jeder Menge Spaß machen, sondern unseren Körper und das Gehirn auf Trab bringen. Und das ist doch wirklich mal etwas, was man sich gerne „antun“ kann, oder?

Fenchel

Von |2022-11-30T12:50:23+01:00November 30th, 2022|

Autor: Peter M. Crause

Fenchel

Ja, dieses Weihnachtsfest wird ein Spezielles. Gleich mehrere Krisen und ein Krieg betreffen uns alle – und besonders unser Portemonnaie. Aber auch bei knapperer Kassenlage möchten viele nicht auf ausgedehnte Festmahle zu Weihnachten verzichten. Nach drei Tagen Schlemmerei dann macht sich der Magen spätestens bemerkbar. Das muss aber nicht sein, wenn man seiner Verdauung täglich auf die Sprünge hilft. Kräutertees spielen dabei eine große Rolle. Etwa Kamillentee. Die Kamille gilt seit jeher als gesundheitsfördernd. Und sie wird bei unterschiedlichen Leiden eingesetzt. Von Mai bis September findet man die krautig wachsende Heilpflanze in voller Blüte auf Feldern, Wiesen und Wegrändern in fast ganz Europa. Die echte Kamille (Matricaria chamomilla) wächst bis zu einem halben Meter hoch in aufrechten, verzweigten Stängeln, die in den kleinen weiß-gelben Blütenköpfchen enden. Eindeutiges Erkennungsmerkmal ist ihr ausgeprägter, aromatischer Kamillenduft. Innerlich, zum Beispiel als Tee angewandt, wirkt Kamille entzündungshemmend und krampflösend – bei Erkältungen und Magen-Darm-Erkrankungen wie Magenschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Die moderne Arzneipflanzenforschung hat diese Wirkungen inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen: Die Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, die unter anderem die Substanzen Matricin – Chamazulen – und alpha-Bisabolol enthalten. Das ätherische Öl besitzt sowohl entzündungshemmende und krampflösende Wirkung sowie bakterien- und pilztötende Eigenschaften. Außerdem enthalten die Kamillenblüten Flavonoide und Schleimstoffe, die nach neueren Erkenntnissen ebenfalls krampflösende und entzündungshemmende Wirkung zeigen. Kamillenblüten werden traditionell mit heißem Wasser überbrüht und dann beispielsweise als Tee getrunken.

Fenchel

Auch er ist ein exzellenter Tee bei Verdauungsproblemen. Fenchel gehört zu der Familie der Doldenblütler und ist weltweit verbreitet. Dabei kann der krautige Fenchel in Höhen von bis zu zwei Metern wachsen und ist dabei eher anspruchslos. Da die ursprüngliche Pflanze aus dem Mittelmeerraum stammt, braucht Fenchel etwas Wärme und freundet sich ansonsten gerne auch mit Schutt oder Magerrasen an. Dort wächst er zweijährig bis ausdauernd und bildet knollenähnliche Zwiebeln aus – genau das finden Sie dann als Fenchel auf dem Markt. In einhundert Gramm Fenchel finden sich viel Kalium, Calcium sowie Magnesium. Und ganz besonders hoch sind die Werte für Vitamin C und Folsäure. Gerade wegen der Folsäure, deren Mangel sich entscheidend negativ auf den menschlichen Körper auswirkt, ist Fenchel ein sehr interessantes Gemüse. Wie wichtig Folsäure ist, zeigt schon die Diskussion um eine gezielte Anreicherung von bestimmten Lebensmitteln mit ihr; ähnlich der Fluorierung von Salz oder Wasser.

So werden in der Schweiz seit dem Jahr 2000 mehreren Hunderten von Produkt-en Folsäure beigemischt. Besonders bei hohem Alkoholkonsum, Schädigungen der Leber oder auch in der Schwangerschaft ist der Bedarf an Folsäure wesentlich höher. Viele triftige Gründe also, um nicht nur wegen des tollen Geschmacks, sondern auch wegen seiner Funktion auf Fenchel zurückzugreifen. Außerdem finden wir in Fenchel noch reichlich ätherisches Öl. Je nach Fenchelsorte finden sich in dem Öl meist mehr als 50 % von süßlichem trans-Anethol und bis zu einem Viertel Estragol, weiterhin noch Flavonoide. Der trans-Anethol wird dabei in vielen Fruchtmischungen als Aroma verwendet und hat zudem starke Effekte auf die Gesundheit. Was also macht den trans-Anethol so wertvoll, dass Fenchel als typisches Gesundgemüse gilt? Nicht nur, dass wir den trans-Anethol mit seinem ausgeprägten Geruch sofort erkennen, er wirkt zudem antibakteriell und schleimlösend in der Lunge. Seine krampflösende, spasmolytische Wirkung hat zudem viele Vorteile, gerade, wenn der Magen-Darm-Trakt angegriffen ist. Ebenfalls gut für die Verdauung ist das ätherische Öl Estragol. Allerdings muss man hier aufpassen, da dieses Öl derart stark ist, dass es in Verdacht steht, das Erbgut zu schädigen und gar Krebs auszulösen. Aber keine Angst: Wenn Sie Fenchel in den typischen Mengen verzehren, haben Sie nichts zu befürchten. Ähnliches gilt für Baby- und Kindertees mit Fenchel – dabei spielt hierbei weniger das Estragol eine Rolle als deren Belastung mit Pyrrolizidinalkaloiden (PA). PA ist in vielen Pflanzen vorhanden und schützt diese vor Fraßfeinden. Daher sollten besonders Schwangere und Babys nicht im Übermaß davon trinken. Unser Tipp: Übertreiben Sie es nicht mit der Schlemmerei und nutzen Sie die Kraft von Kräutertees.

Misteltherapie für mehr Lebensqualität

Von |2022-11-30T12:55:40+01:00November 30th, 2022|

Kontakt

Iscador AG
Kirschweg 9
4144 Arlesheim
Schweiz

Iscador.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Misteltherapie für mehr Lebensqualität

Wirksamkeit und Erfolge der drei „klassischen Säulen“ der konventionellen Krebsbehandlung – Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie – sind unbestritten. Patientinnen und Patienten leiden bei einer schulmedizinischen Krebstherapie jedoch oft unter deren Nebenwirkungen wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Kältegefühl, Appetitmangel, Bewegungsschwäche und Schmerzen. Viele Betroffene möchten zudem selbst etwas für sich tun und wünschen sich eine komplementärmedizinische Begleitung. Diese ermöglicht die Integrative Krebstherapie: Sie kombiniert das Beste aus der Schulmedizin mit bewährten Methoden der Komplementärtherapie zu einem ganzheitlichen Therapieansatz. Patienten erhalten so eine umfassende und gleichzeitig individuelle Behandlung ihrer Krebserkrankung, bei welcher der „ganze Mensch“ im Mittelpunkt steht.

Bewährte Misteltherapie

Die bekannteste und am häufigsten eingesetzte komplementärmedizinische Behandlung bei Krebs ist die Misteltherapie. Bereits vor über 100 Jahren entwickelte die Ärztin Dr. Ita Wegman das erste Mistelpräparat.

Für die Herstellung von Mistelextrakten werden drei Unterarten der in Mitteleuropa vorkommenden Weissbeerigen Mistel (Viscum album L.) verwendet. Die Mistelpflanze wird stark vom jeweiligen Wirtsbaum – z. B. Apfelbaum, Eiche, Kiefer, Tanne oder Ulme – geprägt, durch den sie spezifische Inhaltsstoffe auf- und übernimmt. Auch der Erntezeitpunkt hat einen entscheidenden Einfluss auf die Zusammensetzung der Pflanze und somit der Mistelextrakte. In einem aufwendigen Verfahren werden die Extrakte aus den im Sommer bzw. im Winter geernteten Misteln zu einem Gesamtextrakt zusammengeführt: So wird eine optimale Zusammensetzung an Wirkstoffen erreicht.

Zu den wichtigsten Wirkstoffen der Mistel zählen die Mistellektine und die Viscotoxine. Mistellektine hemmen im Experiment das Wachstum von Krebszellen und lassen sie absterben. Zudem wirken sie immunmodulierend, d. h. sie aktivieren Zellen des Immunsystems und steigern gleichzeitig auch die Abwehrkräfte. Viscotoxine hingegen wirken zytolytisch: Sie lösen Krebszellen auf, indem sie deren Zellwand zerstören. Darüber hinaus können sie ebenfalls das Immunsystem anregen.

Mistelextrakte erhöhen die Lebensqualität

Viele Patienten erleben während der Misteltherapie eine schnelle Verbesserung des Allgemeinbefindens; auch das Schlafverhalten und das Wärmeempfinden normalisieren sich. Mehr Appetit, eine höhere Leistungsfähigkeit sowie eine bessere psychische Befindlichkeit sind weitere mögliche Effekte. Durch den Krebs bedingte Schmerzen können gelindert, das Immunsystem gestärkt und die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie reduziert werden. All dies wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus. Diesen Effekt konnten Martin Loef und Harald Walach in ihrer 2020 publizierten Metaanalyse – einer Zusammenfassung von 26 Studien mit insgesamt 30 Datensätzen – bestätigen. Auch in die 2021 erschienene S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und Deutschen Krebshilfe (DKH) wurde die Misteltherapie mit einer „Kann“-Empfehlung in Bezug auf die Lebensqualität aufgenommen.

Vielfältige Wirkungen

Eine Misteltherapie sollte immer von einer medizinischen Fachperson verschrieben und begleitet werden. Idealerweise beginnt sie so früh wie möglich nach der Diagnose, wobei die Wirkung in der Regel erst nach einigen Wochen eintritt. Patientinnen und Patienten spritzen sich dabei die Mistelextrakte in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche selbst unter die Haut – ähnlich wie Diabetes-Patienten bei einer Insulininjektion. Bei einer wirksamen Dosierung kann eine Hautrötung bis maximal 5 cm Durchmesser oder eine Temperaturerhöhung bis 38 °C auftreten. Diese Reaktionen zeigen an, dass der Körper auf die Misteltherapie anspricht.

Studien belegen die gute Verträglichkeit einer Misteltherapie, die immer parallel zu einer schulmedizinischen Behandlung der Krebserkrankung und nicht als Ersatz z. B. für eine Chemotherapie eingesetzt wird. Klinische Studien zeigen, dass eine Misteltherapie die Wirksamkeit einer schulmedizinischen Behandlung nicht beeinträchtigt. Besonders gute Ergebnisse mit Misteltherapien werden bei Brustkrebspatientinnen erzielt.

Weiterführende Informationen rund um die Misteltherapie erhalten Patientinnen und Patienten bei Arztpraxen, die Misteltherapien anbieten, bei integrativen Therapiezentren und Krankenhäusern oder auf Internetseiten wie www.mistel-therapie.de

Thermalwasser

Von |2022-11-30T12:45:20+01:00November 30th, 2022|

Autorin: Anne Klein

Thermalwasser

Schon die alten Römer haben Thermalbäder zu schätzen gewusst. Seit vielen Jahrhunderten wird die heilende Wirkung heißer Quellen genutzt. Pure Entspannung und Regeneration verspricht ein Besuch in einem Thermalbad. Zeit, sich von dem stressigen Alltag zu distanzieren, oder etwas für die Gesundheit zu tun. Ein Thermalbad ist kein normales Freizeitbad. Das mineralstoffhaltige Badewasser entspringt einer Thermalquelle und bringt es auf eine Mindesttemperatur von 20 °C. Daher stammt auch der Name: Das Wort „thermal“ entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie „warm“. In dem Thermalwasser gelöst sind die wertvollen Mineralien, die es so besonders machen. Je nach Gestein, durch welches das Wasser vorher floss, ist es angereichert mit Magnesium, Calcium, Kochsalz oder auch Kalium. Außerdem sind auch schwefelhaltige Thermalbäder beliebt und auch radonhaltiges Thermalwasser hat eine ebenso heilende Wirkung.

Was ist Thermalwasser?

Unter Mineralwasser versteht man Quellwasser mit einer bestimmten Mineralstoffkonzentration. Damit es als Thermalwasser bezeichnet werden darf, muss die Temperatur des Mineralwassers bei Austritt aus der Quelle mindestens 20 °C betragen. Außerdem muss die Mineralstoffzusammensetzung durch ein qualifiziertes Institut nachgewiesen werden. Dieses Wasser ist oft Jahrtausende dem natürlichen Wasserkreislauf entzogen, ehe es als Thermalquelle erschlossen wird. Ursprünglich ist es aus Niederschlagswasser entstanden, das durch unterschiedliche Gesteinsarten gesickert ist, sich dabei mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen angereichert und erwärmt hat. Entsprechend der geologischen Beschaffenheit des Bodens ist dann ein unverwechselbares Wasser mit spezieller Mineralienzusammensetzung entstanden, das bei Bade- oder Trinkkuren eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus vorweist.

Meist enthält das Thermalwasser aus der Tiefe viele Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Sulfate, Jod, Radon oder Kohlendioxid oder den nach faulen Eiern müffelnden Schwefelwasserstoff. Dieses angereicherte Heilwasser ist bei genügend hohen Konzentrationen gesundheitsfördernd und hilft bei diversen Erkrankungen. Das ist medizinisch bewiesen. Kohlensäure steigert etwa die Durchblutung, Schwefelbäder lindern Hautprobleme oder Rheuma, anerkannt ist die Wirkung von Thermalbädern mit hohem Schwefelanteil auch bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne. Sulfatwasser tut vor allem den Organen im Oberbauch und den Harnwegen gut. Aktuelle Studien belegen auch eine stressmindernde Eigenschaft von Thermalwasser. So führt bereits ein ca. 25-minütiges Bad zu einer deutlichen Senkung des Kortisol-Gehalts im Speichel. Kortisol ist ein Stresshormon mit negativer Wirkung. Auch der Schwefelgehalt hat hierbei positive Auswirkungen.

Öfter anwenden

Durch die Reize des Thermalwassers kommt es zu chemischen und physikalischen Reaktionen auf der Körperoberfläche. Damit das Heilwasser jedoch für unsere Gesundheit förderlich ist, muss es öfter hintereinander angewandt werden – daher dauert eine klassische Kur oft zwei bis drei Wochen. Je nach Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist Thermalwasser bei verschiedenen Leiden empfehlenswert: Muskelverspannungen, Rheumatismus, Hautleiden, Herz-Kreislauf-Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und andere. In umfangreichen Studien wird festgestellt, welche Quelle gegen welches Leiden hilfreich ist. Kurze Thermenaufenthalte sind vor allem im Winter, aber wirkt lindernd bei Rheuma und auch bei Arthrose nach dem Sommer sehr beliebt. Einfach den Stress beiseiteschieben, sich erholen und abschalten. Das Thermalwasser wirkt auch lindernd neben Rheuma, auch bei Arthrose, Neuralgien, Gelenkentzündungen, Brüchen, Muskelrissen, Stoffwechselstörungen, Frauenleiden, Erkrankungen der Atemwege und Hautleiden. Die Vielfalt der Anwendungsmethoden ist ebenso eindrucksvoll: Mineral- oder Thermalbäder, Ozonbäder, Duschbäder, Dampfbäder, Fangopackungen, Spülungen, Unterwassermassagen und vieles mehr, das in zahlreichen gepflegten Badebetrieben zur Verfügung gestellt wird.

Auch innerliche Heilwirkungen ergeben sich aus den beim Baden durch die Haut aufgenommenen Mineralstoffen. Außerdem atmet man die flüchtigen Stoffe ein, was zu einer positiven Beeinflussung von Lunge, Bronchien und Schleimhäuten beitragen kann. Gerade bei chronischen Krankheiten wie Asthma wurden schon sehr gute Heilerfolge erzielt. Eine Badezeit von 20 Minuten gilt als optimal, mehr als 30 Minuten sollten es in keinem Fall sein. Da das Thermalbad sehr anregend wirken kann, sollten Menschen mit Kreislaufproblemen zunächst mit wenigen Minuten beginnen und die Badezeit dann langsam steigern. Wichtig ist ebenfalls, nicht zu viel Wasser während des Bades zu trinken.

Das Immunsystem stärken

Von |2022-11-30T11:57:22+01:00November 30th, 2022|

Kontakt

Dr. Wolz Zell GmbH
Marienthaler Str. 3,
65366 Geisenheim

www.wolz.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Das Immunsystem stärken

Zum Immunsystem gehören unter anderem das Knochenmark, die Lymphknoten, die Mandeln und der Darm. Um richtig zu funktionieren, ist das Immunsystem auf eine ausreichende Nährstoffversorgung angewiesen. Ist diese nicht gewährleistet, kann die Abwehrkraft nachlassen. Damit der Organismus seine Energiereserven auffüllen kann und das Immunsystem auf Trab kommt, sind nicht nur Vitamine, sondern auch ein breites Spektrum von Wirkstoffgruppen notwendig. Die gute Nachricht: Man kann zumindest dazu beitragen, dass das Immunsystem in seiner Funktion nicht gestört wird. Medizinier empfehlen vor allem eine ausgewogene Ernährung. Die Deutschen sparen meist am frischen Obst. Das ist deshalb so problematisch, weil nur darin die sekundären Pflanzenstoffe mit ihren antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften enthalten sind. Auch enthält Obst und Gemüse, die für das Immunsystem essentiellen Vitamine A, C und E. Ebenso sollte der Bedarf an Eisen und Zink mit der Ernährung abgedeckt sein. Wer hier einen erhöhten Bedarf hat, sollte statt mit synthetischen, isolierten Substanzen den Mikronährstoffbedarf zum Beispiel an den Vitaminen C, B6, B12, E, D3, Selen, Zink und vor allen an sekundären Pflanzenstoffen lieber in Form eines Vitalkomplexes mit vielen Inhaltsstoffen ergänzen, die so vorliegen wie in der Natur.

Wie es funktioniert

Das Immunsystem besteht aus der angeborenen (unspezifischen) Abwehr und der erworbenen (spezifischen) Abwehr. Beide Systeme sind eng miteinander verzahnt und übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger auf der Haut, im Gewebe und in Körperflüssigkeiten wie Blut. Die angeborene (unspezifische) Abwehr, häufig auch als natürliche Abwehr bezeichnet, besteht aus Fresszellen, zu denen Makrophagen, Monozyten und neutrophile Granulozyten gehören. Aber auch im Blut gelöste Eiweiße mit eigener Abwehrfunktion zählen dazu. Die Abwehrzellen werden über chemische Botenstoffe angelockt und befinden sich auch bei einer Wunde oder einem Infektionsherd am Ort des Geschehens. Die erworbene oder spezifische Immunabwehr dagegen besteht aus bestimmten weißen Blutkörperchen, den B-Lymphozyten, T-Lymphozyten und den natürlichen Killerzellen. Letztere vermögen Tumorzellen und virusinfizierte Zellen sehr effektiv zu attackieren. Die Zellen der spezifischen Abwehr haben so etwas wie ein Gedächtnis, sie merken sich die Erreger. Bei einer erneuten Infektion kann der Körper ganz schnell passende Antikörper produzieren und sich verteidigen. Die spezifische Form der Abwehr muss erst erlernt werden, der Schutz bleibt dann aber durch das immunologische Gedächtnis über viele Jahre bestehen.

Die Abwehr stärken

Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Zellarten und Eiweiße. Solange die körpereigene Abwehr reibungslos funktioniert, macht sie sich nicht bemerkbar. Wenn das Immunsystem aber versagt, und das tut es öfter als gewünscht, weil es geschwächt ist oder gegen besonders aggressive Krankheitserreger nichts ausrichten kann, wird man krank. Auch Erreger, die dem Körper bisher noch unbekannt sind, haben meist leichtes Spiel. Bei bestimmten Erregern führt aber nur der erste Kontakt zu einer Erkrankung – zum Beispiel bei Kinderkrankheiten wie den Windpocken.

Das Immunsystem kann durch viele körperfremde Stoffe und Substanzen aktiviert werden, den sogenannten Antigenen. Zu ihnen gehören auch die Eiweiße auf der Oberfläche von Bakterien, Pilzen und Viren. Wenn diese Antigene an spezielle Rezeptoren von Abwehrzellen andocken, wird eine ganze Reihe von Zellprozessen in Gang gesetzt. Nach dem ersten Kontakt mit einem Krankheitserreger werden meist entsprechende Informationen gespeichert. Bei erneuten Kontakten werden sie sofort wieder abgerufen, sodass sich der Körper schneller zur Wehr setzen kann.

Um gut durch den Winter zu kommen, sollten Sie sich so ernähren, dass Sie möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine aufnehmen. Es wird vermutet, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einem gesunden Darm und einem gesunden Immunsystem besteht, denn ein Großteil der Antikörper produzierenden Zellen befinden sich im Darm. Hier können sogenannte Beta-Glucane unterstützen. Das sind Zellwandbestandteile der Hefezelle, für die es auf den Abwehrzellen des Darmes bestimmte Rezeptoren gibt. Wenn die Beta-Glucane hier andocken, modulieren sie das Immunsystem. Ein hoher Anteil dieser Beta-Glucane findet sich beispielsweise in Präparaten mit Enzym-Hefezellen. Wichtig ist auch, viel zu trinken: Bis zu zwei Liter über den Tag verteilt sollte man dem Körper zuführen. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, damit die Schleimhäute feucht bleiben. Der Körper braucht Vitamin D für eine intakte Immunabwehr. Wir können zwar einen Teil über die Nahrung aufnehmen, den größten Teil produziert aber unser Körper selbst über das Sonnenlicht. Der blaue und ultraviolette Teil des Sonnenlichts steigert die Aktivität der T-Lymphozyten, die Infektionen bekämpfen. Bewegen Sie sich regelmäßig. Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren regen das Immunsystem an. Bei jedem Training wird das Immunsystem ein wenig stimuliert. Schlafen stärkt auch das Immunsystem und sie sollten möglichst auch negativen Stress vermeiden.

Voll im Trend: die Wärmflasche

Von |2022-10-31T11:14:58+01:00Oktober 31st, 2022|

Kontakt

Hugo Frosch GmbH
Hohenraunauer Str. 20
86480 Aletshausen

www.hugo-frosch.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Voll im Trend: die Wärmflasche

Ein wohlig-warmes Bett, das einen am Abend erwartet – kann es gerade in der kommenden, kalten Jahreszeit etwas Besseres geben? Das fragten sich Menschen schon vor vielen hundert Jahren und fingen mit heißen Ziegeln und anderen Materialien an, die Schlafstätten auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Im 16. Jahrhundert wurden die ersten Flaschen mit ins Bett genommen und als man erkannte, dass Kupfer ein exzellenter Leiter ist und sich zudem bestens in Form bringen lässt, ging der Stern der Wärmflasche auf. Fortan musste man sich nicht mehr an eckigen Gegenständen stoßen, sondern schmiegte sich an runde, anatomische Formen an. Wärmflaschen aus Metall – und teils Porzellan – wanderten in den kommenden Jahrhunderten unter die Bettdecken der Menschen. Selbst Berufe wurden durch die Wärmflasche erfunden. Etwa der des Wärmflaschentauschers. Wer zu Beginn des Eisenbahnverkehrs lange Strecken im Winter fuhr, der freute sich auf jede Bahnhofsankunft, denn dort wurde die kalte Flasche gegen einen neue, heiße von eben einem solchen Wärmflaschentauscher ausgetauscht. Im Jahr 1839 dann eine Erfindung, die viele Industriebranchen nachhaltig prägte: Charles Goodyear entwickelte die Vulkanisation. Nun konnten zig Produkte aus Gummi hergestellt werden, dem elastischen Material fast ohne Grenzen. Nur folgerichtig, dass die beliebte Wärmflasche sich der Entwicklung anschloss. Weich, unzerbrechlich, viel anschmiegsamer im Bett und mit einer gleichfalls ausgezeichneten Wärmeabgabe – die moderne Wärmflasche war geboren. Einzig der textile Überzug wurde von den Vorgängermodellen übernommen, wollte man sich doch nicht verbrühen, wenn das Wasser viel zu heiß eingefüllt wurde. Und auch, wenn man es seit dieser Zeit mit einer Fülle an Formen versucht hat, letztlich scheint das längliche Modell in der Größe von etwa
30 × 20 Zentimeter das Maß der Dinge zu sein. Kaum ein Haushalt, der nicht jemals ein solches Modell besessen hätte oder besitzt.

Wieder gefragt

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hatte es die Wärmflasche dann alles andere als leicht. Mit Strom betriebene Heizdecken machten ihr in vielen Schlafzimmern den Garaus und überhaupt: Wozu sollte man das wabbelige Ding noch gebrauchen? Aber: Totgesagte leben länger. So hat sich etwa die Selbstmedikation in der Wärmetherapie massiv weiterentwickelt. Eine solche Wärmetherapie hilft hervorragend bei allen Formen von Muskelverspannungen. Und nicht nur bei spontan auftretenden Schmerzen, chronische Erkrankungen lassen sich damit behandeln: Arthrosen ebenso wie Gelenkentzündungen, Morbus Bechterew, geschädigte Wirbelsäulen und Erkrankungen des Bewegungsapparats im Allgemeinen. Daneben eignet sich diese Therapieform auch bei Beschwerden bei der Menstruation, der Gallenblase, des Darms und auch bei Prostataentzündungen. Hierfür wurden zig Produkte – gerne auch besonders kompliziert in der Anwendung und mit jeder Menge Stromverbrauch – entwickelt, weshalb viele Menschen sich wieder der guten alten Wärmflasche erinnert haben. Ein simples Produkt, das fast keine Bedienungsanleitung benötigt. Dabei seit Kurzem verstärkt im Blickpunkt: der Herstellungsprozess. Produkte, die nicht über den halben Erdball verschifft werden, sind klar im Vorteil und gesundheitlich unbedenkliche Materialien besonders wichtig. Dies ist leider nicht der Normalfall, wie Tests zeigten. Sogar sehr problematische Stoffe wie Cadmium oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend eingestuft sind, fanden sich in einigen Modellen. Umso schlimmer, wenn dies dazu noch in speziellen Wärmflaschen für Kinder der Fall war. Daher ist es wesentlich, sich vor dem Kauf einer neuen Wärmflasche umfassend zu informieren. Öko-Wärmflasche und auch der Überzug ist bestens? Dann ist dies eine klare Kaufempfehlung. Rundum perfekt wird es dann, wenn man zu Produkten greift, die auch optisch überzeugen. So gibt es Hersteller, die eine Vielzahl von Designs für ihre Flaschen anbieten. Damit werden selbst die kältesten Füße schon beim Anblick kuschlig warm. Und nie vergessen: kein kochendes Wasser einfüllen und nicht vollständig befüllen. Wir wünschen Ihnen ein warmes Vergnügen in diesem Herbst und Winter.

Erkältungszeit

Von |2022-10-31T11:13:20+01:00Oktober 31st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Erkältungszeit

Jeden Herbst das Gleiche: die Nasen laufen, die Rachen gerötet, der Hustenreiz groß. Eine Erkältungswelle ist unterwegs. Für viele stellt sich dann die Frage: Mit Tabletten vollstopfen oder lieber zum Hausmittel? Da können wir schon an dieser Stelle verbindlich sagen, dass es selbst mit heftigstem Medikamenteneinsatz nur unwesentlich schneller vorbei ist. Selbstverständlich kann man etwa dem Hustenreiz etwas entgegensetzen, aber der Grundsatz „drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie“ bleibt ohnehin bestehen. Bevor wir einige interessante Hausmittel besprechen, werfen wir einen Blick auf die Prophylaxe, denn man kann durchaus etwas tun, um erst gar nicht erwischt zu werden. Worum geht es also? Es geht um Erkältungsviren, keine Bakterien, und diese sind quasi überall. Sie übertragen sich über eine Tröpfcheninfektion direkt, wie beim Niesen, und noch viel mehr: Sie lauern überall dort, wo Hände hinfassen. An Türklinken, Tellern, Tassen und an anderen Gegenständen.

Über den Kontakt mit den Händen schließlich gelangen sie dorthin, wo sie nicht erwünscht sind: in die Schleimhäute. Daher ist Händewaschen wichtig. Vor allen Mahlzeiten, nach dem Nachhausekommen, nach dem Toilettengang und nachdem man mit Tieren in Kontakt war, ist das Händewaschen wichtig. Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmen Wassern abspülen, gründlich einseifen und dann zwischen den Fingern und der gesamten Hand verteilen – abspülen, fertig. Etwa 30 Sekunden, die schützen. Und übrigens: immer nach dem Waschen cremen, nicht umgekehrt. Wer diese simplen Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, baut einen ausgezeichneten Erkältungsschutzwall auf. Was aber, wenn es einen doch erwischt hat?

Bier her, oder ich fall um

Gerade für Männer eine verlockende Idee, die Erkältung mit einem warmen Bier auszutreiben. Eigentlich ist es ja eine wirre Idee – man hat Fieber und trinkt Alkohol. Das geht gar nicht. Ohne Fieber aber können die im Bier enthaltenen ätherischen Öle, dem Hopfen sei Dank, sowie die Bitterstoffe durchaus antibakterielle Effekte haben, dummerweise aber hat eben eine Erkältung herzlich wenig mit Bakterien zu tun. Wenn Sie es dennoch ausprobieren möchten, dann erhitzen Sie das Bier, auf keinen Fall mehr als 40 Grad, und trinken Sie es in kleinen Schlucken. Ist der Geschmack zu schlimm, helfen Sie mit Honig nach. Aber selbst wenn Sie hierzu Bier mit geringem Alkoholgehalt nutzen, ist es einfach so, dass dieser dem Körper Wasser entzieht. Und das ist bei keiner Erkältung eine gute Idee. Unser Tipp: Lassen Sie es daher besser, die Wirkung geht gegen den Nullpunkt. Wesentlich besser ist es, direkt gegen die Symptome anzugehen. Um die Nasenschleimhaut feucht und funktionierend zu halten, empfiehlt es sich beispielsweise, mit einer Nasendusche zu arbeiten. Unterwegs hilft ein Nasenspray aus einer Salzlösung.

Achtung: Kein medizinisch wirksames Nasenspray dauerhaft nutzen, eine Abhängigkeit von dem Spray ist ansonsten der Fall. Weiter geht es mit dem richtigen Wohnklima. Um die Umgebung zu befeuchten, können Tücher oder Wasserschälchen in der Wohnung verteilt werden. Für Heizungskörper gibt es spezielle Systeme. Immer auch daran denken, diese regelmäßig zu reinigen und aufzufüllen. Ebenso wichtig ist immer das korrekte Lüften von Büro oder Wohnung. Stoßlüften befördert die alte Luft aus dem Raum und bringt frische, feuchte Luft herein. Dazu spielen Obst und Gemüse im Herbst und Winter eine große Rolle. Sie geben dem Körper Vitamine und wichtige Nährstoffe und stärken so die Abwehrkräfte. Trinken ist immer eine wichtige Unterstützung für den Körper. Ausreichend Flüssigkeit im Körper hilft beispielsweise dabei, das Nasensekret flüssiger zu halten. Wer sich schwach und abgeschlagen fühlt, dessen Körper reagiert ganz normal, da das Immunsystem in dem Moment die volle Energie benötigt. Am besten, man gönnt sich dann auch eine Auszeit. Und dann Ingwer. Eine tolle Wurzel, die sich tatsächlich als Hausmittel bestens bewährt hat. Es empfiehlt sich, Ingwer im Tee oder Wasser zu genießen, denn gut schmeckt das Ganze auch noch. Dazu einfach den Ingwer frisch reiben und mit kochendem Wasser übergießen. Dann noch gut zehn Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb abseihen. Wer mag, kann noch mit etwas Zitrone und Honig dem Geschmack auf die Sprünge helfen. Noch leckerer wird es, wenn man Ingwer und Apfel kombiniert. Bestens dafür geeignet ist naturbelassener Apfelsaft aus dem Bio-Laden oder von der Mosterei. In einem Topf erhitzen und in ihm den geschälten Ingwer etwa 10 Minuten oder mehr ziehen lassen. Wir wünschen eine erkältungsfreie Zeit.

Gesundes Fischöl

Von |2022-10-31T11:10:53+01:00Oktober 31st, 2022|

Kontakt

Henry Lamotte Oils GmbH
Merkurstrasse 47
28197 Bremen

www.lamotte-oils.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Gesundes Fischöl

Die Grundlage dafür, dass die Fische und Fischöl mit Gesundheit gebracht wurden, muss man ganz hoch im Norden suchen. Die Bewohner der lebensfeindlichen Polargebiete haben sich nicht nur perfekt Ihrer Umgebung angepasst, sondern kennen praktisch keine Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme oder gar Infarkte. Wie kann das möglich sein, wo doch der Speiseplan unserer extrem nördlichen Nachbarn überhaupt keine Abwechslung zulässt? Wo Obst, Gemüse und Co. nahezu nicht vorhanden sind? Um diese Frage zu beantworten, untersuchten Forscher die Nahrungsmittel der dortigen indigenen Völker — Fische, Wale und Robben.

EPA und DHA

Das Ergebnis dieser Untersuchungen war verblüffend. Obwohl die Eskimos sich außerordentlich einseitig ernähren, nehmen Sie mit Ihrer Kost wertvolle Fettsäuren auf, die ihren Körper vor den oben genannten Krankheiten wohl schützen. Wir sprechen über Eicosapentaensäure sowie Docosahexaensäure, kurz EPA und DHA genannt. Diese sind nicht nur einfache Fettsäuren, es handelt sich dabei um Omega-3-Fettsäuren. Für die Meeresbewohner sind diese unendlich wichtig, denn deren sehr kaltes Umfeld bringt es mit sich, dass der Blutkreislauf unter widrigsten Bedingungen intakt bleibt. Und genau das nehmen die Eskimos mit dem Verzehr der Fische, Wale und Robben auf. Diese Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Effekt auf Zellwände und halten die Arterien elastisch: das Blut kann einfacher zirkulieren, das Herz-Kreislauf-System wird weniger belastet. Und: Hat die Omega-3-Fettsäure DHA sogar eine positive Wirkung auf Alzheimer-Patienten? Im Jahr 2007 wurde eine Studie im Journal of Neuroscience unter Leitung von Greg Cole veröffentlicht. Diese stützt die These, dass DHA aus Fischöl die Produktion eines vor Alzheimer schützenden Enzyms steigert, das Enzym LR11. Dieses soll unter anderem für den Abbau des schädlichen Beta-Amyloids im Gehirn zuständig ist. Die Anhäufung von Beta-Amyloid wird als eine der grundlegenden Ursachen von Alzheimer und auch dem sonstigen Abbau der Hirnleistung im Alter angesehen. Der Tierversuch zeigte, dass bereits eine niedrige Dosis der Fettsäure DHA den LR11-Spiegel entscheidend verbessern kann. Wie viel DHA man allerdings aufnehmen muss, um eine Wirkung beim Menschen zu erreichen, ist noch fraglich. Und schließlich muss man bedenken, dass DHA nur ein Inhaltsstoff des Fischöls ist; womöglich müsste man daher große Mengen von Fischöl für einen positiven Effekt aufnehmen. Interessant könnten in diesem Zusammenhang Fischöl-Kapseln sein, die in komprimierter Form DHA und EPA enthalten.

Empfehlung

Gerade weil es eine Fülle an Studien über Omega-3-Fettsäuren gibt, hat auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – die DGE – eine Empfehlung herausgegeben. Täglich ist die Aufnahme von 1 bis 1,5 Gramm an Omega-3-Fettsäuren ideal. Allerdings gilt es dabei zu beachten, dass diese Empfehlung für Omega-3 generell gilt. Und dieses ist nicht nur in Fisch oder Fischöl enthalten. Soja-, Raps- und Walnussöl sind ebenso hervorragende Omega-3-Spender, allerdings enthalten diese als wesentliche Fettsäure kein EPA oder DHA, sondern Alpha-Linolensäure, kurz ALA. Und diese hat eben nicht den gleichen Effekt wie die beiden anderen Fettsäuren. Grundsätzlich ist der Verzehr von ungesättigten Fettsäuren und Ölen auf Pflanzenbasis nicht nur gesund, sondern auch lecker. Jede gute Küche profitiert von unterschiedlichen Ölen. Hierbei sollten Sie wirklich einmal ausprobieren. Weiterhin gibt es auch sogenanntes „Functional Food“, welches mit Omega-3-Fettsäuren versetzt ist und so die ausreichende tägliche Dosis ermöglicht, allerdings ist es wesentlich sinnvoller, sich mit naturbelassenen Fettsäure-Quellen zu ernähren. Wer als Herz-Kreislauf-Risikopatient gilt, der sollte der Empfehlung folgen und Seefisch verzehren. Am besten die fettreichen Fische wie Matjes oder Hering und dies auf jeden Fall einmal oder besser mehr pro Woche. Allerdings hat diese Ernährung einen Haken: Nicht jeder mag Fisch für sein Leben gern und die intensive Be- und Überfischung der Weltmeere ist auch ein Problem. Gut, man kann seinen eigenen gesundheitlichen Mikrokosmos verbessern, das Ökosystem Meer und die Allgemeinheit aber würden massiv geschädigt, wenn alle Menschen nun zum Fisch greifen würden. Alternativen sind Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl-Kapseln. Diese enthalten in konzentrierter Form die so wichtigen Omega-3-Fettsäuren und so müssen Sie nicht zwingend auf mehrere komplette Fischgerichte umstellen. Achten Sie aber bitte bei diesen Kapseln darauf, dass EPA und DHA auch Nebenwirkungen haben können. Hoch dosiert verstärken sie den Effekt der Blutverdünnung von Medikamenten wie Aspirin und haben damit direkten Einfluss auf die Blutgerinnung.

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