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Digitale Gesundheit

Von |2026-01-05T13:00:17+01:00Januar 5th, 2026|

Digitale Gesundheit

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Digitale Gesundheit

Digitale Gesundheit ist längst kein theoretisches Zukunftskonstrukt mehr, sondern ein praktisches Sammelbecken für Anwendungen, die unser Gesundheitssystem spürbar verändern. Während früher alles auf Papier wanderte, schiebt sich heute Schritt für Schritt ein digitaler Standard zwischen Patientinnen, Ärzten, Kliniken und Apotheken. Manche dieser Entwicklungen sind sichtbar, andere laufen leise im Hintergrund, prägen aber schon jetzt die Art und Weise, wie wir medizinische Leistungen nutzen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Technologie Abläufe vereinfachen, die Versorgung verbessern und gleichzeitig Menschen entlasten kann, ohne dass sie sich durch komplizierte Technik quälen müssen.

Einer der wichtigsten Bausteine ist die elektronische Patientenakte. Sie soll genau das beenden, was viele bisher als selbstverständlich hingenommen haben: verstreute Befunde, Röntgenbilder, Laborergebnisse und Arztbriefe, die in verschiedenen Praxen lagern und jedes Mal erneut zusammengesucht werden müssen. Mit der ePA wandert all das in eine strukturierte digitale Sammlung, auf die sowohl Patientinnen als auch Behandelnde zugreifen können. Dadurch verschwinden Informationslücken, Doppeluntersuchungen werden seltener und Entscheidungen können schneller getroffen werden. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Menschen mehrere Fachärzte sehen, chronische Erkrankungen managen müssen oder akut Hilfe brauchen und man einfach nicht weiß, welcher Arzt welche Daten hat. Die ePA ist damit weniger ein technisches Gadget als vielmehr ein Werkzeug, das Kommunikation und Sicherheit verbessert.

Von der Videosprechstunde bis zum E-Rezept

Ein zweiter großer Bereich ist die Telemedizin. Was vor ein paar Jahren noch wie ein Nischenangebot wirkte, gehört heute für viele bereits zur Routine. Videosprechstunden ersparen lange Wege unnötige Wartezeiten und ermöglichen Beratung in Situationen, in denen der Weg in die Praxis schwierig wäre. Besonders bei allgemeinen Fragen, Kontrollterminen oder Verlaufsgesprächen zeigt sich, wie effizient ein kurzer digitaler Austausch sein kann. Telemedizin ist dabei kein Ersatz für die klassische Untersuchung, sondern eher ein zusätzlicher Zugang. Sie schafft Flexibilität und bringt medizinische Expertise näher an den Alltag der Menschen. Gerade in ländlichen Regionen oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist das ein echter Fortschritt.

Mindestens genauso sichtbar ist das E-Rezept. Es ersetzt den rosa Papierzettel, den man traditionell aus der Praxis mitnahm, und macht den Weg zur Apotheke deutlich unkomplizierter. Wer ein E-Rezept erhält, kann es direkt per App einlösen oder in der Apotheke mit der Versichertenkarte abrufen lassen. Das klingt banal, sorgt aber dafür, dass Abläufe schneller und weniger fehleranfällig werden. Keine unleserlichen Verordnungen mehr, kein Zettel, der auf mysteriöse Weise in der Tasche verschwindet. Gleichzeitig öffnet das E-Rezept die Tür für ­digitale Versorgungswege, etwa wenn Medikamente vorab geprüft oder zur Abholung bereitgelegt werden.

Apps auf dem eigenen Smartphone

Ein Bereich, der oft unterschätzt wird, aber extrem dynamisch wächst, sind Gesundheits-Apps. Manche sind als digitale Gesundheitsanwendungen offiziell zugelassen und können sogar verordnet werden. Sie übernehmen Aufgaben, die früher ausschließlich in Praxen oder Beratungsstellen stattfanden. Eine App kann beim Umgang mit Angststörungen unterstützen, Übungen bei chronischen Rückenschmerzen anleiten oder den Blutzuckerverlauf analysieren. Der Vorteil liegt in der ständigen Verfügbarkeit und der Möglichkeit, Inhalte an das persönliche Tempo anzupassen. Andere Apps richten sich an Menschen ohne akute Erkrankung, wollen Schlaf verbessern, Bewegung fördern oder das Stresslevel senken. Auch wenn nicht alles auf dem Markt gleich hilfreich ist, wächst ein Angebot heran, das immer stärker in die Versorgung hineinwirkt.

Digitale Gesundheit zeigt sich also nicht in spektakulären Hightech-Geräten, sondern in vielen kleinen Bausteinen, die ineinandergreifen: Daten, die dort ankommen, wo sie gebraucht werden, Arzttermine, die weniger Zeit kosten, Behandlungen, die besser begleitet werden. Das Ziel ist nicht, die Medizin zu ersetzen, sondern sie zugänglicher, transparenter und effizienter zu machen. Je vertrauter diese Tools werden, desto selbstverständlicher wird der Umgang mit ihnen. Am Ende geht es nicht um Technik um der Technik willen, sondern darum, Wege zu schaffen, die Menschen in ihrem Gesundheitsalltag entlasten.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Von |2026-01-05T12:53:02+01:00Januar 5th, 2026|

Berufsunfähigkeitsversicherung

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer an Versicherungen denkt, denkt oft an Pflicht, Papierkram oder einen Posten, der das Konto belastet. Dabei kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) genau das verhindern, wovor sich viele Menschen am meisten fürchten: den plötzlichen Wegfall des Einkommens. Berufsunfähigkeit bedeutet, dass jemand aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr wie gewohnt ausüben kann. Das kann ein Unfall sein, eine schwere Krankheit, ein chronisches Problem – oder psychische Erkrankungen. Überraschenderweise ist Letzteres laut einer aktuellen Auswertung des Versicherers Debeka mit fast 45 Prozent der Hauptgrund für neue BU-Fälle im Jahr 2024. Stress, Burn-out, Depressionen – auch Büro- oder Verwaltungsjobs sind davor nicht gefeit. Wer denkt, er sei durch einen Schreibtischjob sicher, unterschätzt das Risiko.

Körperliche Erkrankungen wie Rückenleiden, Gelenkprobleme oder Krebserkrankungen spielen weiterhin eine große Rolle, aber die psychischen Belastungen steigen. Ein überraschend hoher Anteil der Berufsunfähigkeiten entsteht durch chronische Erkrankungen oder wiederkehrende Beschwerden, die zunächst harmlos wirken. Hinzu kommt: Berufsunfähigkeit ist nicht nur ein Thema für Ältere. Schon zwischen Mitte 20 und Mitte 40 kommt es häufig zu Fällen, in denen Menschen ihre berufliche Tätigkeit einschränken oder komplett aufgeben müssen. Wer sich darauf nicht vorbe­reitet, kann schnell in finanzielle Schwierig­keiten geraten.

Die gesetzliche Absicherung hilft in ­solchen Fällen nur begrenzt. Die Erwerbs­minderungsrente deckt häufig nur einen Bruchteil des bisherigen Einkommens. Für viele bedeutet das einen drastischen Einschnitt im Lebensstandard. Private Rücklagen können helfen, aber nicht jeder hat ausreichend Erspartes, und gerade bei längerfristiger Berufsunfähigkeit würden die Reserven schnell aufgebraucht sein. Die BU schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass das Leben planbar bleibt – unabhängig davon, wie lange der Weg zurück ins Berufsleben dauert.

Früh vorsorgen lohnt sich

Die BU ist keine Luxusversicherung, sondern ein Baustein für existenzielle ­Sicherheit. Je früher man sie abschließt, desto günstiger sind die Beiträge. Junge und gesunde Menschen profitieren von niedrigeren Tarifen und können sich den Schutz für viele Jahre sichern, be­vor mögliche gesundheitliche Probleme entstehen.

Nehmen wir das Beispiel von Anna, Mitte 30, Marketingmanagerin. Ihr Job ist spannend, das Gehalt gut, alles läuft nach Plan. Dann steigen die Deadlines, der Druck wächst, und sie merkt, dass sie abends nicht mehr abschalten kann. Erst Kopfschmerzen, dann Schlafprobleme, schließlich eine Depression. Nach einigen Monaten wird klar: Anna kann ihren Beruf derzeit nicht mehr ausüben. Die gesetzliche Rente würde kaum zum Leben reichen, die Krankenkasse hilft nur temporär. Die BU tritt ein und zahlt eine monatliche Rente, sodass Miete, Le­bensunterhalt und Raten weiter bedient werden können. Gleichzeitig hat sie Zeit für Therapie und Genesung, ohne finanzielle Sorgen.

Das Szenario zeigt deutlich: Berufs­un­fähigkeit kann jede und jeden ­treffen, unabhängig vom Beruf oder Alter. Stress, Überlastung und psychische Belastungen sind längst nicht nur Schlagworte, sondern reale Risiken, die die Erwerbsfähigkeit bedrohen. Auch Selbstständige, Freiberufler oder ­Akademiker sind betroffen. Ohne BU kann der plötzliche Ausfall des Einkommens existenzielle Konsequenzen haben.

Den passenden Tarif finden

Wichtig ist außerdem, dass die Versicherung nicht nur eine monatliche Zahlung leistet, sondern oft auch Zusatzleistungen beinhaltet wie Unterstützung bei Reha-Maßnahmen oder Beratung für die Rückkehr ins Berufsleben. Wer früh vorsorgt, wählt Tarife, die zu den eigenen Bedürf­nissen passen, und sichert sich für unvorhersehbare Lebenssituationen ab. So wird die BU zu einem Baustein, der Stabilität gibt, selbst wenn das Leben aus der Bahn gerät.

Eine private Berufsunfähigkeitsversiche­rung ist daher kein Luxus, sondern ein Schutz, der es ermöglicht, schwierige Phasen zu überstehen, ohne die Existenz zu gefährden. Sie schafft Raum für Genesung, Planung und Perspektive – und das alles, ohne dass der gewohnte Lebensstandard auf der Strecke bleibt. Wer heute vorsorgt, gewinnt morgen Sicherheit. Lassen Sie sich beraten.

Wichtige Zeichensprache

Von |2026-01-05T12:26:31+01:00Januar 5th, 2026|

Wichtige Zeichensprache

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Wichtige Zeichensprache

Es gibt Momente, in denen Sprache versagt. Das gilt besonders für Situationen, in denen Menschen von jemandem verletzt werden, der ihnen eigentlich nahestehen sollte. Häusliche Gewalt bleibt oft unsichtbar, weil Betroffene Angst haben, sich schämen oder keine sichere Möglichkeit finden, auf sich aufmerksam zu machen. Genau hier kommt ein unscheinbares Zeichen ins Spiel, das in den vergangenen Jahren weltweit bekannt geworden ist: der Daumen, der in die Faust wandert.

Was wie eine beiläufige Bewegung aussieht, ist in Wirklichkeit ein Hilferuf. Der Handrücken zeigt nach außen, vier Finger strecken sich zunächst gerade nach oben, dann senkt sich der Daumen in die Handfläche, und zum Schluss schließen sich die Finger darüber. Dieser Ablauf dauert nur Sekunden, ist diskret und funktioniert sowohl in Videoanrufen als auch auf der ­Straße, im Alltag, überall dort, wo man nicht offen sprechen kann. Viele, die das Signal kennen, beschreiben es als bedrückend simpel, weil es zeigt, wie wenig Raum Betroffenen oft bleibt, um auf sich aufmerksam zu machen.

Trotz seiner Einfachheit ist das Zeichen keine Selbstverständlichkeit. Es existiert, weil Menschen seit Langem nach Wegen suchen, Gewalt sichtbar zu machen, ohne sich selbst weiter zu gefährden. Organisationen, Beraterinnen und Betroffene haben daran mitgearbeitet, dass es sich verbreitet. Und doch wissen viele nicht, was es bedeutet. Manche stoßen erst darauf, wenn es in den Nachrichten erwähnt wird, andere erfahren durch Freundinnen, durch Social Media oder durch Kampagnen davon. Je breiter die Reichweite, desto größer die Chance, dass ein stiller Hilferuf nicht übersehen wird.

So kann ein Handzeichen Sicherheit schaffen

Bei häuslicher Gewalt geht es selten nur um körperliche Verletzungen. Kontrolle, Einschüchterung und Isolation spielen ebenso eine Rolle. Wer betroffen ist, steht oft unter Beobachtung – sei es im eigenen Zuhause, im Büro oder beim gemeinsamen Einkauf. Ein Hinweis, der nicht sofort als solcher zu erkennen ist, kann in solchen Situationen überlebenswichtig sein. Ein kurzes Handzeichen lässt sich schnell zeigen und ebenso schnell wieder verbergen. Trotzdem hat es ein klares Ziel: jemanden erreichen, der hinschaut, nachfragt und Unterstützung anbietet.

Für Außenstehende bedeutet das allerdings Verantwortung. Wer das Zeichen sieht, sollte nicht vorschnell handeln und die Situation zusätzlich gefährden. Ein unauffälliger Check-in, vielleicht eine Nachricht wie „Geht es dir gut?“ oder „Kann ich dir irgendwie helfen?“, kann schon ein Anfang sein. Wenn die betroffene Person antwortet und Hilfe möchte, gilt es, ­passende Unterstützung zu organisieren – ob durch Beratungsstellen, Hotlines oder durch eine Person des Vertrauens. Es geht darum, zuzuhören und gemeinsam den nächsten Schritt zu überlegen, ohne Druck auszuüben.

In vielen Ländern haben Beratungsstellen das Handzeichen bereits in ihre Informationsmaterialien aufgenommen. Schulen und Unternehmen nutzen es in Workshops, um Bewusstsein für häusliche Gewalt zu schaffen. Gleichzeitig betonen ­Fachleute, dass das Zeichen kein Ersatz für professionelle Unterstützung ist. Es ist ein Türöffner, ein Moment, der Aufmerksamkeit schafft und Betroffenen signalisiert: „Du wirst gesehen.“ Doch der eigentliche Weg zurück in die Sicherheit ist oft länger und braucht Menschen, die begleiten, ohne zu urteilen.

Hinsehen und handeln

Das Handzeichen ist ein Symbol, aber es steht für reale Geschichten. Geschichten von Menschen, die sich nicht trauen konnten, laut um Hilfe zu rufen, und trotzdem eine Möglichkeit gefunden haben. Geschichten von Nachbarinnen, Kolleginnen, Fremden in öffentlichen Verkehrsmitteln, die aufmerksam waren und damit etwas ausgelöst haben. Die stille Geste erinnert daran, dass Unterstützung manchmal genau dort beginnt, wo man bereit ist, hinzuschauen.

Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig es ist, über häusliche Gewalt zu sprechen – offen, ohne Scham und ohne falsche Zurückhaltung. Jeder kann dazu beitragen, dieses Wissen weiterzugeben. Ein Gespräch im Freundeskreis, ein Hinweis in einer Schulklasse, eine Erwähnung im Teammeeting. Je mehr Menschen das Zeichen kennen, desto eher kann es in der entscheidenden Situation wirken.

Vitamin D und K2?

Von |2025-12-03T15:40:55+01:00Dezember 3rd, 2025|

Vitamin D und K2?

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Vitamin D und K2?

Vitamin D gilt seit Jahren als das Allround-Talent unter den Vitaminen. Es unterstützt das Immunsystem, beeinflusst Muskeln und Knochen und ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Unser Körper kann es zwar selbst herstellen, braucht dafür aber ausreichend Sonne. Weil das in unseren Breitengraden nicht immer klappt, greifen viele Menschen zu Nahrungsergänzungen. Dabei wird häufig empfohlen, Vitamin D gleich zusammen mit Vitamin K2 einzunehmen. Auf Social Media klingt das oft wie eine Regel: „D immer nur mit K2.“ Doch die Sache ist weniger eindeutig, als sie dargestellt wird.
Vitamin D sorgt dafür, dass Calcium effizient aus dem Darm aufgenommen wird – ein zentraler Baustein für stabile Knochen. Vitamin K2 wird oft als „Einweiser“ bezeichnet, weil es bestimmte Proteine aktiviert, die das Calcium an den richtigen Ort bringen. Aus biochemischer Sicht passen die beiden Vitamine also tatsächlich zusammen. Das ist auch der Grund, warum wissenschaftliche Arbeiten gelegentlich von möglichen Synergien berichten. Eine Meta-Analyse mehrerer klinischer Studien zeigt beispielsweise, dass eine gemeinsame Einnahme von Vitamin D und verschiedenen Vitamin-K-Formen die Knochenmineraldichte verbessern kann. Auch eine neuere Untersuchung an Menschen mit Osteoporose fand Hinweise darauf, dass die Kombination den Knochenaufbau unterstützen kann. Solche Ergebnisse haben sicher dazu beigetragen, dass Kombipräparate inzwischen fast schon als Standard gelten.

Der Haken an der beliebten Vitamin-Kombination

Doch das bedeutet nicht, dass die Kombination immer sinnvoll oder automatisch sicher ist. Ein Hauptproblem ist, dass viele Menschen Vitamin D in Dosierungen einnehmen, die wenig mit ihrem tatsächlichen Bedarf zu tun haben. Hohe Dosen können den Calciumspiegel deutlich anheben. Wenn dann zu wenig Vitamin K2 im Körper vorhanden ist – oder schlicht nicht klar ist, wie hoch der eigene K-Status ist –, entsteht ein Ungleichgewicht. Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten weisen darauf hin, dass gerade diese Situation kritisch betrachtet werden sollte. Es gibt bislang keine klare Datenlage, die zeigt, dass K2 eine übermäßige Vitamin-D-Zufuhr zuverlässig ausgleicht. Einige Fachartikel betonen sogar, dass Vitamin D nicht grundsätzlich nur „in Kombination“ sicher sei – dafür fehlen belastbare Beweise.
Hinzu kommt, dass Vitamin K2 selbst ein komplexer Nährstoff ist. Es liegt in verschiedenen Formen vor, von denen MK-7 die am besten untersuchte ist. Welche Form ein Präparat enthält und wie es dosiert ist, unterscheidet sich jedoch stark. Manche Studien haben mit Mengen gearbeitet, die im Alltag kaum üblich sind, andere mit sehr unterschiedlichen K-Formen. Die Folge: Die Ergebnisse sind schwer vergleichbar. Genau deshalb kommen auch wissenschaftliche Stellungnahmen, etwa von deutschen Behörden, zu dem Schluss, dass die Datenlage bis jetzt nicht robust genug ist, um pauschale Empfehlungen für hoch dosierte Kombinationen auszusprechen.
Für bestimmte Gruppen kann das Zusammenspiel zusätzlich heikel werden. Menschen, die Medikamente zur Blutgerinnung einnehmen, sollten Vitamin K2 grundsätzlich ärztlich abklären, da es hier zu Wechselwirkungen kommen kann. Auch Personen mit Störungen im Calciumstoffwechsel oder ­Nierenerkrankungen reagieren oft empfindlicher auf Veränderungen der Vitamin-D-Zufuhr. Studien zeigen, dass gerade bei solchen Gesundheitsprofilen eine engmaschige Begleitung notwendig ist – egal ob mit oder ohne K2.
Selbst für gesunde Menschen ist nicht geklärt, dass K2 zwingend notwendig ist, sobald Vitamin D ergänzt wird. Eine ­große Übersichtsarbeit aus den vergangenen Jahren weist darauf hin, dass viele der angenommenen Vorteile zwar plausibel sind, aber nicht durch ausreichend große und hochwertige Studien bestätigt wurden. Zudem nehmen viele Menschen über ihre Ernährung bereits gewisse Mengen an K2 auf, vor allem über fermentierte Lebensmittel und einige Käsesorten. Wer abwechslungsreich isst und Vitamin D in moderaten Dosierungen nutzt, muss nicht automatisch mit Problemen rechnen.
Die größte Schwierigkeit liegt letztlich darin, dass der Trend zur Kombination häufig wie eine feste Regel behandelt wird. Dabei ist das Zusammenspiel der beiden Vitamine individuell und hängt von Stoffwechsel, Ernährung, Gesundheitszustand und Dosierung ab. Die Studienlage liefert spannende ­Hinweise, aber kein pauschales Rezept. Wer Vitamin D und K2 einnimmt, sollte also weniger auf Trends hören und mehr darauf achten, was der eigene Körper braucht. Denn am Ende gilt wie so oft: Gute Entscheidungen entstehen nicht durch allgemeine Regeln, sondern durch informierte Abwägung.

Snus

Von |2025-12-03T15:34:16+01:00Dezember 3rd, 2025|

Snus

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Snus

Nikotinbeutel haben in den vergangenen Jahren einen erstaunlichen Aufstieg hingelegt. Was früher vor allem in Skandinavien bekannt war, ist heute ein Trend, der an Schulen, in Sportvereinen und sogar auf Pausenhöfen allgegenwärtig ist. Besonders für Jugendliche wirken die kleinen weißen Päckchen harmlos. Sie riechen nicht, man braucht kein Feuerzeug und sie hinter­lassen keinen Rauchschleier. Doch die unscheinbare Verpackung täuscht. In den Beuteln steckt ein Wirkstoff, der seit Jahrzehnten als hochgradig suchterzeugend gilt: Nikotin. Und je unauffälliger die Produkte daherkommen, desto eher geraten junge Menschen in die Falle einer neuen Abhängigkeit.
Eine der wichtigsten und neuesten Erhebungen stammt aus dem DAK Präventionsradar 2022/2023. Für diese schulbasierte Studie wurden rund 12.655 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 aus 14 Bundesländern befragt. Der Mittelwert des Alters lag bei 13,2 Jahren. 5,4 % der Jugendlichen gaben an, mindestens einmal einen Nikotinbeutel ausprobiert zu haben. Bei den Jungen waren es 6,3 %, bei den Mädchen 3,5 %. Zudem zeigt die Studie: Fast alle Jugendlichen, die ­Nikotinbeutel konsumiert hatten, hatten bereits Erfahrung mit anderen Nikotinprodukten – E-Zigaretten, Zigaretten oder Wasserpfeifen. Mischkonsum ist also die Regel, nicht die Ausnahme.

Wenn der Körper auf Hochtouren geht

Nikotin ist ein Nervengift, das im Körper fast sofort ­messbare Reaktionen auslöst. Herzschlag und Blutdruck steigen, die Blutgefäße ziehen sich zusammen, und der Körper schaltet auf Alarmmodus. Für Erwachsene kann das auf Dauer die Gefäße belasten, für Jugendliche ist es doppelt problematisch, weil sich ihr Herz-Kreislauf-System noch entwickelt. Viele berichten nach dem Konsum von Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. Manche erleben regelrechte Nikotin-„Rushs“, die zwar als cool gelten, aber eigentlich ein Zeichen dafür sind, dass der Körper überfordert wird.
Auch der Mundraum bleibt nicht unberührt. Die ­Schleimhäute reagieren empfindlich auf die konzentrierte Nikotinmenge. Zahnfleischreizungen, Entzündungen, Rückgang des Zahnfleisches oder kleine Verletzungen im Mund treten häufig auf. Langfristig kann sich das auf die gesamte Mundgesundheit auswirken. Selbst tabakfreie Beutel sind keine Garantie für Sicherheit. Viele enthalten Zusatzstoffe, Stabilisatoren oder Aromen, deren Langzeitwirkung bisher kaum erforscht ist.
Besonders alarmierend ist, wie leicht Kinder und Jugendliche an Nikotinbeutel gelangen – trotz Verkaufsverbot für tabakfreie Pouches in Deutschland seit 2021. Recherchen zeigen, dass Jugendschutz und Alterskontrollen bei Onlinehändlern oft ineffektiv sind. Selbst Bestellungen über deutsche Webseiten werden im Test 2025 zugestellt – ganz ohne wirksame Altersprüfung. In Schulen berichten Lehrkräfte davon, dass der Konsum diskret stattfindet: Die Beutel werden einfach unter die Lippe gelegt – unsichtbar, geruchslos, lautlos. Wer also denkt, er bekomme nichts mit – genau das ist oft das Problem. Der Konsum normalisiert sich, Gruppendruck entsteht, und der Schritt zur regelmäßigen Nikotinaufnahme scheint plötzlich ganz selbstverständlich.

Zeit für offene Gespräche

Der Umgang mit Nikotinbeuteln verlangt Aufklärung, die nicht moralisiert, sondern ehrlich informiert. Jugendliche verstehen sehr gut, was Risiko bedeutet, wenn man es ihnen ohne Übertreibung erklärt. Viele wissen schlicht nicht, dass Nikotin so schnell abhängig macht, dass es den Kreislauf belastet oder sie sich durch den Beutel im Mund kleine Verletzungen zuziehen können. Aufklärung kann hier mehr bewirken als Verbote, die ohnehin oft schwer durchzusetzen sind.
Gleichzeitig braucht es verantwortungsbewusste Regeln und funktionierende Alterskontrollen, sowohl online als auch im Handel. Solange Minderjährige problemlos an stark nikotinhaltige Produkte kommen, bleibt der Trend ein wachsendes Gesundheitsrisiko. Klar ist: Nikotinbeutel sind kein harmloser Lifestyle-Artikel. Sie sind ein Suchtmittel – diskret verpackt, aber mit deutlichen Nebenwirkungen. Und wenn mehr als jeder zwanzigste Jugendliche bereits mindestens einmal probiert hat, darf der Konsum nicht mehr einfach ignoriert werden.

Risiken und Nebenwirkungen

Von |2025-12-03T15:34:56+01:00Dezember 3rd, 2025|

Risiken und Nebenwirkungen

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Risiken und Nebenwirkungen

Die meisten von uns haben mindestens eine Sorte Schmerzmittel zu Hause herumliegen – irgendwo im Badezimmerschrank, in der Handtasche oder griffbereit im Rucksack. Schließlich kommen Kopfschmerzen, Rückenverspannungen, Periodenkrämpfe oder Erkältungssymptome selten mit Vorwarnung. Schmerzmittel sind dann wie kleine Alltagshelfer, die uns schnell wieder auf die Bei­ne bringen. Doch obwohl die Tabletten alle irgendwie „gegen Schmerzen“ wirken, unterscheiden sie sich deutlich in dem, was sie können, was sie nicht können und wofür sie eher ungeeignet sind. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, bevor man auf Autopilot zur gewohnten Packung greift. Nicht, weil Schmerzmittel per se bedenklich wären, sondern weil man mit ein bisschen Hintergrundwissen oft viel sicherer und gezielter entscheiden kann.
Viele Menschen denken beim Thema Nebenwirkungen sofort an extreme Fälle oder an Warnhinweise, die sie selbst gar nicht betreffen. Tatsächlich hängen Risiken aber sehr stark vom individuellen Gesundheitszustand und vom Anlass ab. Ein Mittel, das für gesunde Menschen völlig unproblematisch ist, kann für jemanden mit Vorerkrankungen plötzlich der falsche Griff sein. Umgekehrt kann ein Medikament, das in bestimmten Situationen lieber gemieden wird, für den nächsten völlig optimal passen. Es ist also weniger eine Frage von „gut oder schlecht“, sondern eher eine Frage von „für wen und wann“. Ein entspannter, gut verständlicher Überblick hilft deshalb enorm, sich selbst besser einzuordnen und typische Fehleinschätzungen zu vermeiden.

Wann Ibuprofen ein guter Begleiter ist

Ibuprofen ist einer der Stars unter den Schmerzmitteln, und das aus gutem Grund. Seine Kombination aus schmerzlindernder, fiebersenkender und entzündungshemmender Wirkung macht es in vielen Fällen zur besten Wahl. Besonders bei Beschwerden, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen, entfaltet es seine volle Stärke: Verstauchungen, Sehnenreizungen, entzündetes Zahnfleisch oder die typischen Menstruationsschmerzen, die auf der Produktion bestimmter Gewebebotenstoffe beruhen. Wer schon einmal verzweifelt mit einer Wärmflasche herumlag und erst durch Ibuprofen echte Linderung gespürt hat, weiß, wie groß der Unterschied sein kann.
Doch auch bewährte Mittel haben ihre Tücken. Der Magen ist bei Ibuprofen häufig der erste „Meckerpunkt“. Viele Menschen merken nichts davon, aber bei anderen reagiert die Magenschleimhaut empfindlich, vor allem wenn das Mittel regelmäßig oder auf leeren Magen eingenommen wird. Magenbrennen, Druckgefühle oder Übelkeit können erste Anzeichen sein, dass das Mittel nicht optimal vertragen wird. Für Menschen mit chronischen Magenproblemen, früheren Geschwüren oder einer ausgeprägten Neigung zu Sodbrennen ist das besonders relevant. Auch wer ohnehin säurehemmende Medikamente nimmt, sollte sich bewusst machen, dass Ibuprofen diese Strategie teilweise wieder konterkarieren kann.
Wenig bekannt ist ebenfalls, dass Ibuprofen die Nieren belastet. Das ist im Alltag meist kein Problem, solange man ausreichend trinkt und das Medikament nur kurzzeitig verwendet. Bei bestehenden Nierenproblemen sieht das jedoch anders aus: Die sogenannte „Nierenreserve“ ist bei diesen Menschen eingeschränkt, sodass selbst übliche Dosierungen ungünstig wirken können. Das Gleiche gilt für Menschen, die entwässernde Medikamente einnehmen oder bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Bei ihnen kann Ibuprofen in seltenen Fällen den Blutdruck erhöhen oder Wassereinlagerungen begünstigen. Es bedeutet also nicht, dass das Mittel gemieden werden muss – aber es verdient etwas mehr Aufmerksamkeit, als es im Alltag oft bekommt.

Paracetamol, Aspirin & Co.

Wenn Ibuprofen nicht infrage kommt oder einfach nicht zur Art des Schmerzes passt, rückt Paracetamol in den Fokus. Viele wählen es, weil es den Magen schont und zuverlässig Schmerzen und Fieber senkt. Für klassische Spannungskopfschmerzen oder fiebrige Infekte ist es tatsächlich eine gute Wahl. Doch auch Paracetamol hat eine Schwachstelle, und die liegt in der Leber. Wer regelmäßig Alkohol trinkt, sollte besonders vorsichtig sein, denn im Zusammenspiel mit Alkohol kann die Le­ber stärker belastet werden als gedacht. Problematisch wird es vor allem bei höheren Dosen oder wenn man das Mittel über längere Zeit einnimmt, weil die Leber dann weniger Reserven hat, um die Substanz abzubauen. Für die allermeisten Menschen ist Paracetamol trotzdem sicher – nur eben nicht grenzenlos und nicht für jede Situation.
Aspirin, also Acetylsalicylsäure, wirkt ebenfalls schmerzlindernd und entzündungshemmend, hat aber zusätzlich einen Einfluss auf die Blutgerinnung. Das kann nützlich sein, wenn man es ärztlich
verordnet in sehr niedriger Dosierung zur Vorbeugung bestimm­ter Herz-Kreislauf-Erkrankungen nutzt. In normaler Schmerz­mitteldosierung kann dieses „blutverdünnende“ Element je­doch dafür sorgen, dass Wunden stärker bluten oder Menschen mit empfindlichem Magen schneller Probleme bekommen. Die Schleimhaut des Magens reagiert bei manchen besonders stark auf Aspirin, sodass es dort eher zu Reizungen kommt. Wer ohnehin Gerinnungshemmer einnimmt oder eine bekannte Neigung zu Blutungen hat, sollte es deshalb am besten nach Absprache mit einem Arzt und nicht spontan einsetzen.
Hinzu kommt eine Besonderheit, die im Alltag kaum bekannt, aber wichtig ist: Aspirin kann bei Kindern und Jugendlichen während bestimmter Virusinfektionen ein sehr seltenes, aber gefährliches Krankheitsbild auslösen. Deshalb wird der Wirk­stoff in dieser Altersgruppe nur mit klarer ärztlicher Empfeh­lung eingesetzt. Für Erwachsene ist dieses Risiko praktisch irre­levant, dennoch zeigt es, wie unterschiedlich das Einsatzprofil je nach Alter und Situation sein kann.

Sinnvoll einnehmen

Schmerzmittel wirken übrigens nicht schneller, nur weil man „auf Nummer sicher“ gleich zwei verschiedene nimmt. Häufig genügt ein einzelner Wirkstoff, kombiniert mit Ruhe, Flüssigkeit und manchmal einer Wärmflasche oder einem Kühlakku, je nach Art der Beschwerden. Viel sinnvoller als ein „Cocktail“ ist ein bewusster Blick auf die Ursache: Kommt der Schmerz durch Spannung, durch Entzündung, durch eine akute Erkrankung oder durch etwas ganz anderes? Wer diese Frage grob ein­ordnen kann, wählt automatisch gezielter.
Viele Menschen unterschätzen auch, wie wichtig der Zeitpunkt ist. Ein Schmerzmittel wirkt am besten, wenn es früh im Verlauf eingenommen wird, bevor der Schmerz sich „hochschaukelt“. Das heißt nicht, dass man jedes Ziehen sofort behandeln ­sollte, aber es bedeutet, dass man nicht bis zur völligen Erschöpfung warten muss. Gleichzeitig bleibt es wichtig, Schmerzmittel nicht aus Gewohnheit einzusetzen. Schmerzen sind Warnsignale, und wenn sie wiederkehren oder ungewöhnlich stark sind, sollten sie nicht dauerhaft nur mit Tabletten überdeckt werden. Die beste Strategie ist also ein bewusster und wohldosierter Einsatz: genug, um den Alltag zu erleichtern, aber nicht so viel, dass der Körper seine Chance verliert, auf sich aufmerksam zu machen.
Wer sich unsicher fühlt, ist damit übrigens nicht allein. Schmerz­mittel gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten überhaupt, und niemand erwartet, dass man ihre pharma­kologischen Feinheiten aus dem Stegreif erklären kann. Ein kurzer Austausch mit Apothekerinnen, Apothekern oder Ärztinnen und Ärzten kann enorm helfen, gerade wenn man Vorerkrankungen hat oder regelmäßig Medikamente einnimmt, die sich gegenseitig beeinflussen könnten. Mit ein wenig Hintergrundwissen, einem realistischen Blick auf die eigene Gesundheit und dem Mut, im Zweifel nachzufragen, wird aus der Tablette im Badezimmerschrank kein Risiko, sondern ein gut eingesetzter Alltagshelfer – verlässlich, sinnvoll und ohne un­nötige Nebenwirkungen.

Plötzlich pflegebedürftig

Von |2025-12-03T15:18:09+01:00Dezember 3rd, 2025|

Plötzlich pflegebedürftig

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Plötzlich pflegebedürftig

Plötzlich muss man in eine fremde Bürokratie eintauchen. Es müssen medizinische Entscheidungen verstanden, organisatorische Abläufe bewältigt und emotionale Belastungen verarbeitet werden. Viele Menschen fühlen sich anfangs überfordert, doch Wissen und gute Vorbereitung können den Einstieg erleichtern und langfristig zu mehr Sicherheit und Stabilität führen. Am Anfang steht meist die Frage, welchen Pflegebedarf die betroffene Person tatsächlich hat. Die Grundlage dafür bildet der Pflegegrad, der von der Pflegeversicherung vergeben wird und den Umfang von Leistungen wie Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder Zuschüssen für Hilfsmittel bestimmt. Die Begutachtung erfolgt durch den Medizinischen Dienst; es lohnt sich, den Termin gut vorzubereiten. Ein Pflegetagebuch, in dem über einige Tage die Unterstützungsbedarfe festgehalten werden, kann ein realistisches Bild der täglichen Anforderungen vermitteln, die im Alltag sonst leicht unterschätzt werden. Dabei sollten nicht nur körperliche Unterstützung und medizinische Versorgung, sondern auch psychische Belastungen und die Häufigkeit von Arztbesuchen dokumentiert werden, um den Pflegebedarf realistisch zu erfassen.
Ist der Pflegegrad geklärt, beginnt die eigentliche Organisation der Versorgung. Angehörigenpflege bedeutet nicht nur körperliche Unterstützung wie Waschen, Anziehen oder Mobilisieren. Sie umfasst auch die Strukturierung des Tages, die Koordination medizinischer Termine, das Managen von Medikamenten, das Organisieren von Essen und Hausarbeit sowie die Kommunikation mit Hausärzten, Therapeuten und Pflegekassen. Viele Fehler passieren, weil Informationen an irgendeiner Stelle verloren gehen. Deshalb ist es sinnvoll, alle relevanten Daten wie Diagnosen, Medikamentenpläne, behandelnde Ärztinnen und Therapeuten sowie Hilfsmittelverordnungen an einem zentralen Ort zu sammeln.

Medikamente

Ein zentrales Thema in der häuslichen Pflege ist der ­Umgang mit Medikamenten. Viele Pflegebedürftige ­nehmen ­mehrere Präparate täglich ein, oftmals aus verschiedenen Arztpraxen verordnet. ­Wechselwirkungen, ­vergessene Einnahmen und Dosierungsfehler sind ­häufige Ursachen für gesundheitliche Komplikationen. Regelmäßige Medikationschecks in der Apotheke können helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Therapie sicherer zu gestalten. Besonders wichtig ist es, Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig wahrzunehmen, sei es neue Müdigkeit, Blutdruckschwankungen oder plötzliche Verwirrtheit, und bei Unsicherheiten sofort Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal zu halten.
Neben der praktischen Organisation sollte die eigene ­Gesundheit nicht vernachlässigt werden. Pflege ist ­körperlich und psychisch anspruchsvoll. Wer eine nahestehende Person versorgt, gerät schnell in eine dauerhafte Belastungssituation, die zu Schlafmangel, Erschöpfung, sozialem Rückzug und sogar gesundheitlichen Problemen führen kann. Es ist kein Zeichen von Schwäche, Unterstützung anzunehmen oder Pausen einzufordern – im Gegenteil: Nur wer auf sich selbst achtet, kann langfristig für andere da sein. Angebote wie Pflegeschulungen, Gesprächsgruppen, psychologische Beratungen oder Kurse zur Stressbewältigung können helfen, mit dieser Situation besser umzugehen. Bewegung, regelmäßige Mahlzeiten und soziale Kontakte sind wichtige Ressourcen, die nicht vernach­lässigt werden sollten.

Wie geht es weiter?

Ein zentraler Aspekt ist die vorausschauende Planung. Pflege entwickelt sich häufig weiter, und Bedürfnisse ändern sich. Deshalb ist es sinnvoll, früh über Themen wie barrierefreies Wohnen, technische Assistenzsysteme, mobile Notrufsysteme oder mögliche zukünftige Pflegeformen nachzudenken. Auch rechtliche Vorsorge ist entscheidend: Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen helfen, spätere Entscheidungen in medizinischen oder finanziellen Fragen zu erleichtern. Offene Gespräche innerhalb der Familie über Wünsche, Grenzen und Erwartungen verhindern Konflikte und schaffen Klarheit. Solche Planungen können nicht nur die betroffene Person, sondern auch die pflegenden Angehörigen entlasten, da sie wissen, dass Entscheidungen im Sinne des Pflegebedürftigen getroffen werden.
Schließlich sollte betont werden, dass Pflegesituationen immer individuell sind. Die Bedürfnisse der ­pflegebedürftigen Person und der Angehörigen unterscheiden sich von Fall zu Fall. Es lohnt sich, Beratung zu suchen und die vielfältigen Netzwerke zu nutzen, die in Deutschland existieren. Hausärzte, Pflegestützpunkte, Krankenkassen, Apotheken, Sozial­dienste und Selbsthilfegruppen bilden gemeinsam ein stabiles Netz, das pflegende Angehörige entlasten kann. Niemand muss diesen Weg allein gehen. Mit guter Organisation, Wissen über Leistungen, praktischen Hilfen und einem Blick auf die eigene Gesundheit kann die Pflege ­eines Angehörigen zwar herausfordernd, aber auch erfüllend gestaltet werden.

Wann ist er gefährlich?

Von |2025-12-03T15:18:29+01:00Dezember 3rd, 2025|

Husten ist nicht gleich Husten

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Husten ist nicht gleich Husten

Es gibt Situationen, in denen Husten ein Warnsignal für ­ernstere Erkrankungen sein kann. Es ist hilfreich zu wissen, wie sich ein unbedenklicher Husten von einem gefährlichen unterscheidet und wann eine ärztliche Abklärung notwendig ist.
Zunächst: Husten ist ein Reflex, der die Atemwege reinigen soll. Gelangen Staub, Schleim oder Krankheitserreger in den Atemtrakt, sorgt der Hustenstoß dafür, dass diese wieder hinausbefördert werden. Besonders im Rahmen von Erkältungen oder grippalen Infekten tritt Husten häufig auf. Auch wenn dieser hartnäckig sein kann und oft mehrere Wochen braucht, bis er vollständig abklingt, gilt er in der Regel als ungefährlich, solange keine zusätzlichen Warnzeichen auftreten. Typisch für einen harmlosen Erkältungshusten sind Begleitsymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen oder leichtes Fieber. Auch der Wechsel von trockenem Reizhusten zu produktivem Husten mit Schleimbildung im Verlauf mehrerer Tage ist typisch und kein Grund zur Sorge.
Gefährlich kann Husten jedoch werden, wenn er ungewöhnlich lang anhält, sehr stark ausgeprägt ist oder von Beschwerden begleitet wird, die auf eine ernste Erkrankung hindeuten.
Hält ein Husten länger als acht Wochen an, sprechen Fachleute von chronischem Husten. Dieser sollte immer medizinisch abgeklärt werden, da er Ausdruck einer unbehandelten Infektion, von Asthma, COPD, einer Refluxerkrankung oder sogar Herzproblemen sein kann. Auch wenn Blut im Auswurf sichtbar ist, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden, da hier eine ernsthafte Lungenerkrankung oder Verletzung der Atemwege vorliegen kann.

Warnsignal

Atemnot stellt ein besonders wichtiges Warnsignal dar. Wenn der Husten dazu führt, dass Betroffene das Gefühl haben, nicht ausreichend Luft zu bekommen, oder wenn sich ein pfeifendes Geräusch beim Atmen ­bemerkbar macht, kann das auf eine Verengung der Atemwege, einen schweren Infekt oder asthmatische Beschwerden hinweisen. Auch hohes Fieber über mehrere Tage, ­starkes Krankheitsgefühl, Brustschmerzen oder ein stark verschlechterter Allgemeinzustand sind Gründe, nicht länger abzuwarten.
Besondere Vorsicht ist bei Babys, Kleinkindern, Schwangeren und älteren Menschen geboten. Bei sehr kleinen Kindern können schon leichte Atemwegsinfekte problematisch sein, da ihre Atemwege eng sind und schneller zuschwellen. Ältere Menschen haben häufiger Vorerkrankungen, die das Risiko für Komplikationen erhöhen. In der Schwangerschaft sollte Husten ebenfalls ärztlich beurteilt werden, wenn er anhält oder sich verschlechtert, um mögliche Belastungen für Mutter und Kind rechtzeitig zu erkennen.
Einige Hustenformen haben spezielle Merkmale, die auf bestimmte Krankheitsbilder hinweisen können. ­Keuchhusten beispielsweise beginnt oft mit einem leichten Husten, der sich im Verlauf zu heftigen Hustenattacken steigert. Asthmatiker berichten hingegen häufig über Husten, der nachts schlimmer wird oder bei Belastung auftritt. Bei COVID-19 ist trockener Husten ein häufiges Symptom, das oft zusammen mit Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftritt. Auch wenn viele Infekte heute gut ­behandelbar sind, sollte die Kombination aus anhaltendem Husten und deutlicher Verschlechterung des Allgemeinbefindens immer ernst genommen werden.

Was kann man selbst tun?

Wie lässt sich ein gewöhnlicher Husten lindern? Viel trinken, ausreichende Raumluftfeuchtigkeit, Inhalationen und das Vermeiden von Reizstoffen wie Zigarettenrauch unterstützen die Genesung. Je nach Art des Hustens können Hustenlöser oder Hustenstiller sinnvoll sein. Diese sollten jedoch gezielt und nicht gleichzeitig eingesetzt werden. Rasche Linderung ist verständlicherweise erwünscht, doch bei unsachgemäßer Anwendung kann die Behandlung eher schaden als nützen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rolle der Umgebung und Lebensgewohnheiten, die einen Husten verstärken oder sogar erst auslösen können. Viele Menschen unterschätzen, wie sehr trockene Heizungsluft im Winter die Schleimhäute reizt und damit Husten begünstigt. Auch Schadstoffe in der Luft, etwa durch intensiven Straßenverkehr oder Industrieabgase, können zu einem sogenannten Reizhusten führen, der nicht durch Infektionen, sondern durch Umweltfaktoren verursacht wird. In solchen Fällen ist es hilfreich, Aufenthalte im Freien an Tagen mit hoher Luftverschmutzung zu reduzieren und die Wohnräume regelmäßig zu lüften, gleichzeitig aber auf ausreichende Luftfeuchtigkeit zu achten. Zudem kann das Vermeiden von Tabakrauch – sowohl aktiv als auch passiv – einen erheblichen Unterschied machen, denn Rauchen ist einer der häufigsten Auslöser für chronischen Husten und langfristige Lungenschäden.

Aktiv in Südtirol

Von |2025-11-11T12:02:14+01:00November 11th, 2025|

Kontakt

Gartenhotel Moser
Montiggler See 104
39057 Eppan an der Weinstraße

www.gartenhotelmoser.de

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Aktiv in Südtirol

Wer im Gartenhotel Moser aufwacht, spürt sofort die ­Verbindung von Wasser, Wald und Weinbergen – das Haus liegt direkt am Montiggler See und ist von Obstwiesen, Weingärten und dem Montiggler Wald umgeben. Während am benachbarten Kalterer See und im nur 15 Kilometern entfernten Bozen das Leben pulsiert, bleiben die Montiggler Seen ein Geheimtipp und ein Rückzugsort für alle, die im Natürlichen das Besondere finden.

Das Gartenhotel Moser trägt seinen Namen aus gutem Grund: Verwunschene Wege durchziehen den Hotelgarten, vorbei an wildem Lavendel, blühenden Obstbäumen, einem Naturbadeteich und zahlreichen versteckten Plätzen, die sich wie kleine Oasen anfühlen.

Die Architektur des Hauses nimmt sich bewusst zurück und bettet sich unaufdringlich in die Landschaft. Große Fenster­flächen geben den Blick in die Umgebung frei und lassen Wald und Wasser die Hauptrollen spielen. Materialien wie Stein und Holz fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein. Farben, die an Erde, Moos und Felsen erinnern, holen die Landschaft ins Innere und lassen die Grenzen zwischen Draußen und Drinnen verschwimmen. Selbst aus den Zimmern scheint man direkt in die Bäume zu greifen.

Gastfreundschaft mit Geschichte

Seit über 60 Jahren ist das Gartenhotel im Besitz der Familie Moser – und wird heute in zweiter Generation von Christine und Wolfgang Moser geführt. Mit Herzlichkeit, Hingabe und einem feinen Gespür für Mensch und Moment füllen sie das Haus mit Leben. Christine sorgt mit ihrer Liebe zu Kräutern und Heilkunde für inspirierende Begegnungen, Wolfgang verleiht dem Haus mit kreativer Weitsicht einen klaren Kurs.

Wer Körper und Geist in Einklang bringen möchte, findet im Gartenhotel Moser ein Refugium für alle Sinne. Sanfte Massagen, Anwendungen mit heimischen Kräutern, Klangbäder und Kakao-Zeremonien sowie Ayurveda-Angebote laden ein zur inneren Einkehr. Dazu warten Yoga- und Meditations-Workshops – mal im lichtdurchfluteten Yogaraum, mal am Seeufer, wo das Wasser zum stillen Begleiter wird.

Der Sky-Infinity-Pool hoch oben auf dem Hoteldach ist Erwachsenen vorbehalten und begeistert mit einmaligen Ausblicken in die Baumwipfel. Familien freuen sich sowohl über einen modernen Indoor-Pool mit gemütlichen Ruhezonen, als auch über einen Outdoor-Pool im Garten mit Wasserrutsche, Whirlpool und Kinderbecken. Ergänzt wird das Wohlfühlerlebnis durch eine stilvolle Saunalandschaft. In diesem Winter öffnet Familie Moser zum zweiten Mal die Türen. Bei Kastanienbraten mit frischen Trauben, Suser oder Glühwein mit Wolfgang Moser verbreitet sich die weihnachtliche Stimmung im ganzen Haus.

Ein Rückzugsort für alle Sinne

Das Gartenhotel Moser ist mehr als ein Hotel. Es ist ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt, Kraft schöpft und die Verbindung zur Natur wieder spürt. Kein Lärm, keine Eile – nur das leise Flüstern der Bäume und Zeit für sich.

Das heißt: aktive Tage beginnen hier meist draußen. Morgens lässt sich ein Spaziergang am Ufer des Sees mit einer Runde Nordic Walking durch den schattigen Forst ­verbinden; das Hotel organisiert regelmäßig geführte Wanderungen rund um die Badeseen und verleiht Nordic-Walking-Stöcke, sodass auch Einsteiger sofort loslegen können. Für konditionsstarke Gäste öffnen sich auf markierten Wegen längere Touren in die Südtiroler Hügel und zu Aussichtspunkten, von denen

aus die Weinlandschaft unter Ihnen wie eine Landkarte wirkt.

Wasserfreunde müssen nicht weit fahren: Der Montiggler See lädt zum Schwimmen, Stand-Up-Paddling und Kanufahren ein, und das Gartenhotel betreibt eine eigene Badezone mit Seehaus, die den direkten Zugang zum Wasser sehr bequem macht. In den kalten Monaten bietet das Hotel begleitetes Eisbaden mit Magdalena für Mutige im See an.

Für Familien sind Ausflüge mit dem Kanu oder den hotel­eigenen Alpakas echte Highlights, während Erholungsuchende eher die ruhigen Ecken des Sees aufsuchen.

Tennisfreunde, Golfer und Kletterer finden in der Region ebenfalls attraktive Angebote; Tennisplätze im Montiggler Dörfchen liegen nahe, mehrere Golfplätze in der Umgebung laden zu Runden ein, und Kletterer haben rund um das Etschtal und die Dolomitenausläufer Routen für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.

Praktische Hinweise: Wer viel unterwegs sein will, fragt an der Rezeption nach geführten Touren, Bike-Guides und Verleihangeboten; viele Aktivitäten sind saisonabhängig, sodass sich ein Blick auf die Wochenprogramme und die Veranstaltungsübersicht lohnt. Wer flexibel ist, plant morgens eine Wanderung oder Biketour, mittags eine Stärkung in einem der Dorfrestaurants und nachmittags Wasserspaß oder Sauna. Für besondere Erlebnisse wie Paragliding oder geführte Kletterpartien empfiehlt sich eine kurzfristige Reservierung bei lokalen Partnern, da die Nachfrage in der Hauptsaison hoch sein kann.

Natürliche Babypflege

Von |2025-11-11T11:38:52+01:00November 11th, 2025|

Kontakt

Community Brands GmbH
Brecherspitzstr. 8
81541 München

www.communitybrands.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Natürliche Babypflege

Die Haut eines Säuglings ist etwa fünfmal dünner als die eines Erwachsenen und reagiert daher schnell mit ­Rötungen oder Reizungen auf äußere Einflüsse wie Wärme oder Kälte, aber auch auf zu enge Bündchen, verrutschte Windeln oder scharfe Pflegemittel. Die Haut eines Babys besteht ebenso wie die eines Erwachsenen aus Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. Allerdings ist das Fettgewebe der Unterhaut bei Säuglingen noch nicht ausgebildet, was sie empfindlicher für Kälte macht. Babyhaut ist nicht sehr fetthaltig, da die Talgdrüsen die Fettproduktion erst in der Pubertät aufnehmen. Dagegen ist die Haut sehr wasserhaltig, was für den sprichwörtlichen glatten Babypopo sorgt. Die Haut vom Baby trocknet auch schnell aus und ist anfälliger für Krankheitserreger.

Weniger ist mehr

Bei der Hautpflege sollte man nach dem Motto „weniger ist mehr“ vorgehen. Denn Säuglinge machen sich – außer im Gesicht und im Windelbereich – nicht wirklich dreckig, solange sie noch nicht krabbeln können. Brei- oder Milchreste im Gesicht lassen sich mit einem nassen Waschlappen abwischen. Wie steht es nun um das Baden des Babys? Da haben sich in den letzten Jahren die Empfehlungen der Kinderärzte geändert. Nach einer Untersuchung der Berliner Charité scheint Baden für die Babyhaut sinnvoller zu sein als das Waschen mit dem Waschlappen. Es wird empfohlen, das Baby zwei- bis dreimal für fünf bis zehn Minuten in der Woche zu baden. Werden Kleinkinder häufiger in die Wanne gesteckt, sollten sie nicht länger als fünf Minuten im Wasser bleiben. Die Wassertemperatur soll bei 37 bis 37,5 Grad Celsius liegen (mit dem Badethermometer prüfen), die Badezimmer bei mindestens 22 Grad Celsius. Nach dem Baden oder Waschen den Babykörper gut abtrocknen, ohne zu fest zu rubbeln. Denken Sie dabei vor allem an die Hautfalten in den Kniekehlen und unter den Achseln, in denen sich Wasser ansammeln kann. Eine Babymassage mit Mandel- oder Jojobaöl ist nicht nur gut für die Haut, sondern fördert auch die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind. Fühlt sich die Haut des Babys nach dem Waschen trocken an, können Sie eine fetthaltige Baby-Lotion auftragen.

Natürliche Hausmittel für die Babypflege

Eben noch milde Frühlingsluft, schon brennt die Sonne kräftig vom Himmel – und damit beginnt für Eltern mit Baby eine neue Pflegesaison. Denn die zarte Babyhaut reagiert nicht nur empfindlich auf Kälte, Wind und Trockenheit, sondern auch besonders stark auf UV-Strahlung. Gerade im Frühling und Sommer ist es deshalb wichtig, die unbedeckten Hautpartien wie Gesicht und Hände mit einer passenden Sonnenschutzcreme oder Pflegecreme zu schützen – allen voran mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und gutem Sonnenschutz. Im Winter empfiehlt sich eine Wind- und Wettercreme für die zarte Haut, macht sie mit einem feinen Fettfilm robust und versorgt die Hautschichten darunter mit Feuchtigkeit. Pflegende Öle wie Bio-Sonnenblumenöl, Bio-Rizinusöl und Bio-Aprikosenkernöl pflegen die Haut reichhaltig. Andere natürliche Hausmittel sind:

Mandelöl ist ein wunderbares Hausmittel für die Pflege der zarten Babyhaut. Es eignet sich ideal für Massagen und kann nach dem Bad verwendet werden, um die Haut geschmeidig und mit Feuchtigkeit versorgt zu halten. Es eignet sich auch bei Neurodermitis.

Muttermilch ist nicht nur Nahrung, sondern auch ein tolles Hausmittel bei kleinen Hautreizungen oder Windelausschlag. Einfach ein paar Tropfen auf die betroffene Stelle geben und sanft einmassieren. Die antibakteriellen Eigenschaften der Muttermilch können die Heilung unterstützen. Eine Bademilch mit Bio-Mandelöl reinigt zarte Babyhaut schonend und pflegt sie gleichzeitig weich und geschmeidig.

Wenn das Baby unter trockener Kopfhaut oder Milchschorf leidet, kann man etwas warmes Olivenöl sanft einmassieren. 15–20 Minuten einwirken lassen und die Schuppen vorsichtig auskämmen. Anschließend mit einem milden Babyshampoo auswaschen.

Schwarztee ist ein bewährtes Hausmittel, das aufgrund seiner heilenden und beruhigenden Eigenschaften häufig zur Wundpflege eingesetzt wird. Bei einem wunden Windelbereich hilft ein Schwarztee-Sud, die Haut zu beruhigen. Den Tee abkühlen lassen und ein weiches Tuch darin tränken, um den Po sanft abzutupfen.

Wenn die Haut Ihres Babys trocken oder gereizt ist, kann ein Haferflockenbad helfen. Einfach ein kleines Säckchen (z. B. aus einer alten Socke) mit Haferflocken füllen und ins Badewasser legen. Die beruhigenden Inhaltsstoffe der Haferflocken lindern Juckreiz und pflegen die Haut sanft.

Übrigens: Achten Sie darauf, dass die Produkte ph-neutral, bio und ohne Konservierungsstoffe sind.

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