Trinken macht Spaß

Von |2025-11-11T11:30:26+01:00November 11th, 2025|

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Emil Vertriebs GmbH
Watzenberg 4
84384 Wittibreut

www.emil-die-flasche.de/shop

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Trinken macht Spaß

Bei Kindern ist der Wasseranteil am Körpergewicht mit 75 Prozent am höchsten, bei Frauen beträgt er nur 46 Prozent. Dementsprechend müssen Kinder deutlich mehr trinken als Erwachsene. „Kinder benötigen regelmäßig über den Tag verteilt Getränke und wasserreiche Lebensmittel wie ­Kaltschale mit Obst, Suppe, wasserreiches Obst und Gemüse“, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch in der Schule sollten Kinder und Jugendliche die Gelegenheit haben, nicht nur in den Pausen, sondern nach Bedarf auch im Unterricht zu trinken. Leider ist das aber noch nicht in allen Schulen der Fall. Kinder müssen also ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um geistig und körperlich fit zu sein. Obwohl jedem die Bedeutung des Trinkens bekannt ist, nimmt in etwa die Hälfte aller Kinder zu wenig Flüssigkeit zu sich. Dies hat enorme Konsequenzen für die geistige, sowie körperliche Leistungsfähigkeit. Dass ein Kind zu wenig getrunken hat, merkt man häufig daran, dass das Kind möglicherweise unkonzentriert ist, über Kopfschmerzen klagt oder sich müde fühlt.

Modular, schützend, nachhaltig

Glas ist in mehrfacher Hinsicht ein sehr sinnvolles Material zur Getränkebereitung: Es ist chemisch inert, das heißt, es gibt praktisch keine Stoffe an das Getränk ab, es verfälscht weder Geruch noch Geschmack, und es lässt sich vollständig recyceln und beliebig oft wiederverwenden. Das macht Glas grundsätzlich ideal für Kindertrinkflaschen, gerade wenn Eltern Wert auf Geschmacksneutralität und Schadstofffreiheit legen. Darüber hinaus harmoniert Glas gut mit hohen hygienischen Anforderungen: die glatte, nicht-poröse Oberfläche lässt sich gründlich reinigen und ist weniger anfällig für Geruchs- oder Rückstandsbildung, wie sie bei ­Mikrokratzerungen in Kunststoffflaschen vorkommen können.

Doch: Genau hier zeigt sich oftmals die Achillesferse. Glas ist – im Vergleich zu manchen Kunststoff- oder ­Edelstahlvarianten – fragiler. Fällt eine Glasflasche runter, kann sie zerbrechen. Für Kinder, die ihre Flasche in Rucksäcken dabeihaben, auf dem Schulhof oder beim Sport benutzen, kann das ein ­Manko sein. Die Lösung liegt nicht im Verzicht auf Glas, sondern in durchdachten Konstruktionsprinzipien.

Mit einer Art modularen Baukastenprinzip kann man einerseits das Ziel, Plastikmüll zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu fördern, erreichen, andererseits das Glas vor Bruch zu schützen, elegant umsetzen. Das Herzstück der Trinkflasche ist eine Glasinnenflasche, die geschmacksneutral, säureresistent und vollständig recycelbar ist. Sollte das Glas einmal beschädigt sein, lässt sich diese Komponente einzeln nachkaufen – ohne dass man die gesamte Flasche ersetzen muss. Zum Schutz wird die Glasflasche mit einem Thermobecher-Schutz ummantelt, der auch eine isolierende Funktion übernimmt. Darüber kommt ein äußerer Stoffmantel mit kindgerechten Designs und Motiven, die jedes Kind ansprechen. Dank dieser Kombination ist die Flasche auslaufsicher, selbst für kohlensäurehaltige Getränke, was keineswegs selbstverständlich ist bei Glasflaschen. Zudem kann sie bis zu etwa 60 °C warme Getränke aufnehmen, was Flexibilität für warme Kindergetränke erlaubt. Der Textilbeutel ist bei 30 °C waschbar und pflegeleicht.

Eine gesunde Trinkflasche

Der Kindergarten und die Schule machen einen nicht unerheblichen Teil der Lebenszeit der Kinder aus. Ausreichendes Trinken fördert das Wohlbefinden und die Konzentration – das weiß jedes Kind. Dass es nicht immer einfach ist, die Kinder zum Trinken zu bewegen, ist für viele Eltern allerdings eine Herausforderung. Eine gesunde Trinkflasche, die Plastikmüll aus Einwegflaschen einspart und damit Nachhaltigkeit vorlebt und die noch Spaß macht, kann dabei helfen. Die Trinkflaschen für Schule und Kindergarten sind für alle Getränkearten geeignet, seien diese mit oder ohne Kohlensäure, Wasser, Saft oder Milch. In verschiedenen Größen erhältlich, findet jedes Kind die passende Trinkflasche. Durch den Drehstoppeffekt der ovalen Flasche im ebenso geformten Becher kann die Flasche nicht „leer drehen“ – weshalb sie Kinderhände besser halten und aufdrehen können.

Wichtig für die Kids ist auch der Flaschenbeutel mit dem Lieblingsmotiv. Durch die Trageschlaufe am Flaschenbeutel können die Kids die Flasche bequem tragen. Nicht zuletzt ist die Flasche einfach zu reinigen, das ist ein großer Vorteil von Glas. So kann neben frischem Wasser auch einmal ein Saft, Tee oder Kakao hineingefüllt werden. Dank des Thermobechers bleiben die Flüssigkeiten bis zu 6 Stunden warm.

Ein entspannender Winter

Von |2025-11-11T11:24:02+01:00November 11th, 2025|

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TOMESA FACHKLINIK F & M GmbH
Riedstraße 19
36364 Bad Salzschlirf

www.tomesa.de

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Ein Entspannender Winter

Die Festtage sind da – und mit ihnen neben dem Glanz der Lichterketten oft auch eine Mischung aus Stress, Erwartung und dem Ritual „ein bisschen mehr“: mehr Essen, mehr ­Familie, mehr Gesellschaft, mehr Emotion. In dieser Zeit sich bewusst eine Auszeit zu gönnen – etwa durch eine Kur in der Weihnachts- und Silvesterzeit – klingt zunächst vielleicht nach einem Luxus oder einer Ausnahme, doch genau darin liegt der gesundheitliche Vorteil. Denn eine solche Auszeit bezieht sich nicht nur auf Erholung, sondern gezielt auf Körper, Geist und Seele.

Betrachten wir zuerst den Alltag: Viele Menschen beschreiben die Wochen rund um Weihnachten als besonders fordernd – nicht nur wegen Geschenken oder Familienbesuchen, sondern weil Erwartungen und ein dichter Terminrausch sich ­überlagern. Eine Studie der Harvard Medical School zeigt: 62 % der Befragten gaben an, in dieser Saison „sehr oder ziemlich“ gestresst zu sein. Wenn wir dann noch über das Jahresende hinaus­schauen, in den Übergang zu Silvester, häufen sich oft Reflexionen, Vorsätze oder das Gefühl, das Jahr endlich „rund“ machen zu müssen. Genau hier setzt die Idee einer gezielten Kur-Auszeit an.

Ein Konzept wie bei TOMESA Fachklinik mit der Gesundheits-„Kur zu Weihnachten und Silvester“ bietet diesen Rahmen: eine Woche mit Übernachtung, Vollpension, ärztlichem Eingangsgespräch, täglichen Anwendungen wie Solebad, Balneophototherapie, Wärmetherapie, Massage, Gymnastik – und dazu ein begleitendes Programm mit Ausflug, Weihnachts- und Silvestermenü, gemeinschaftlichen Momenten. Diese „kleine Kur“ hat drei klassische Elemente: Entschleunigung, gezielte Gesundheitsanwendungen und Gemeinschaft. Und gerade das Zusammenspiel dieser Elemente macht den Reiz aus.

Wissenschaftlich belegt sind einige dieser Effekte: Studien zur Komplex-Spa-Therapie bei Personen mit ­Wirbelsäulenproblemen zeigten, dass nach einem solchen Kurblock der Schmerz ab-, die Funktionalität zunahm und die Lebenszufriedenheit sich verbesserte – Ergebnisse, die auch sechs Monate später noch nachweisbar waren. Dass Urlaub oder Auszeiten generell positive Effekte haben, wird ebenfalls bestätigt: In einer Zusammenfassung hieß es, dass das Wohlbefinden auch noch Wochen nach einer Pause erhöht blieb. So betrachtet ist eine Kur zu Weihnachten nicht nur nett – sie kann eine fundierte gesundheitliche Investition sein.

Gelassen ins neue Jahr: Wie die Jahreswechsel-Kur Körper und Geist stärkt

Wenn man sich für so eine Kur entscheidet, profitiert man gleich mehrfach: Erstens weicht man bewusst dem ­gewohnten Umfeld aus – Alltag, Verpflichtungen, eingespielte Rollen. Zweitens: Man programmiert den Organismus auf Regeneration; Ruhe, Therapien, gesunde Ernährung, Ausflüge. Drittens: In einer Gruppe Gleichgesinnter entsteht eine angenehme Dynamik; man ist nicht isoliert, muss nicht funktionieren wie zu Hause, sondern darf einfach „sein“.

Ein besonders schöner Effekt entsteht durch den ­Wechsel von Anwendung und Gemeinschaft: etwa Wärme- oder Solebäder, Bewegungsbad, Massage, autogenes Training – all diese Verfahren wirken physiologisch beruhigend, fördern den Parasympathikus (also den „Ruhe-Nerv“) und reduzieren chronischen Stress. Hitze- oder Balneotherapien sind genau hierfür gut belegt. In Kombination mit Entschleunigung und psychologischer Distanz vom Alltag entsteht eine Art Reset-Moment.

Und noch ein Punkt: Die Struktur einer solchen Woche – mit Therapien, Menü-Events, Ausflug – verhindert, dass sie zur puren Entspannungsreise wird mit schlechtem Gewissen oder überschüssiger Freizeit. Im Gegenteil: Sie verbindet Wellness mit Anspruch, Ruhe mit Gemeinschaft, Therapie mit Genuss.

Zu beachten gilt: Eine Woche (oder länger) reicht – auch wenn längere Kuren natürlich intensiver wirken. Wichtig ist, den Übergang nach der Kur gut zu gestalten: Das neue Jahr ­beginnt ruhig, man vermeidet es, sofort wieder in hektische ­Muster zu rutschen. Auch hier zeigt die Forschung: Die positiven ­Effekte von Pausen können nachlassen, wenn man sofort in den

Stress zurückfällt.

Kurz gesagt: Wer Weihnachten und Silvester nicht nur als Pflichtprogramm betrachtet, sondern sich bewusst eine Auszeit ­gönnt – zum Beispiel in Form einer Kur wie bei TOMESA – der lädt nicht einfach nur die Batterien auf, sondern setzt auf gezielte gesundheitliche und mentale Regeneration. Eine Woche im Bad, unter Fachanwendung statt Verpflichtung, mit Menüabend statt hetziger Bescherung – das klingt nach einer lohnenden Idee für Körper und Geist. Und mit etwas Glück startet das Jahr dann klarer, zufriedener und energiegeladener.

Nahrungsergänzung – Segen oder Irrsinn?

Von |2025-11-11T10:54:16+01:00November 11th, 2025|

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BJH Natur- und Resonanzforschung AG
Löberenstrasse 47
CH-6302 Zug
Österreich

www.bjh-europe.com

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Nahrungsergänzung – Segen oder Irrsinn?

Ein wahres Angebots-Chaos von ­Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) überflutet den Markt. Selbst Experten streiten sich über den Sinn und Unsinn der vielen Kapseln und Tabletten, die all das vermeiden und ausgleichen sollen, was uns heutzutage belastet. Der moderne, gestresste Mensch, windet sich mit seiner Ernährung mehr schlecht als recht durchs Leben mit Kantinenkost und Supermarktware und weniger Natürlichem. Das bedeutet langfristig gesundheitliche Probleme durch ein Zuviel an verarbeitetem Fett, Salz, Zucker, Weißmehl und eine ­Fülle von synthetischen Hilfsstoffen. Da scheint es einfach, das Zuwenig an Natur mit Vitalstoffen in Kapseln auszugleichen. Weitverbreitet ist zum Beispiel Eisenmangel bei Schwangeren bequem durch Eisenpräparate auszugleichen. Doch das ist unter Umständen fatal, denn die Natur steuert diesen Mangel absichtlich, als natürlichen Selbstschutz vor Infektionen. Viele „Krankheitserreger“ benötigen nämlich Eisen zum Wachstum, was gerade in der Schwangerschaft bedrohlich werden kann. Um einen vermeintlichen Mangel an Eisen auszugleichen, sollte erst nach möglichen Infektionsherden gesucht werden. Sonst kann eine blinde Medikation böse enden. Ähnliche Szenarien gelten bei fast allen hochdosierten Substitutionen, was zahlreiche Studien belegen. Die Natur dagegen wirkt als ­Ganzes mit hoher Bioverfügbarkeit, synergistischen Effekten und einer Vielfalt. So beinhaltet eine Möhre immer 50 verschiedene Carotinoide und nicht nur Beta-Carotin. Vitamin E kommt in der Natur nur als Gemisch aus acht unterschiedlichen Formen vor. Es sind vier Tocopherole plus vier Tocotrienole und NUR in diesem Gemisch wird nachweislich gesundheitliche Wirkung erreicht. Hochdosierte Nahrungsergänzungen, mit isolierten Einzelstoffen, können ein Ungleichgewicht bei Körperfunktionen auslösen, was kaum publiziert wird. Folgerichtig können hochdosierte Einzelsubstanzen somit schnell schädlich werden, dennoch überschwemmen sie heutzutage den Markt. Ist das der …

Tribut hektischer Zeiten?

Zu Zeiten unserer Vorfahren wurden gesundheitlich harte ­Zeiten durch unzählige Schätze aus der Natur gemeistert. Dazu zählten heimische Gewürzkräuter wie Rosmarin, Bockshornklee, Kurkuma, grüner Tee, um nur einige zu nennen. Professor Prior verwies zum Beispiel auf die Natur als stärkste Gesundheitsquelle und antioxidative Kraft, wozu er rote und blaue Beeren zählte. Sicherlich wäre es ein großer Schritt in der Präventivmedizin gezielt, auf Naturschätze durch heimische ­Lebensmittel zu setzen. Nebenbei könnte die Erde zum Naturparadies ­werden. Blaubeeren könnten den Wert der Wälder fördern. Sanddorn macht aus Brachland wieder fruchtbaren Boden. Er ist reich an Vitamin C und fördert den Kreislauf. Die kaliumreichen ­Holunderbeeren sind ideal für Sportler, zur Herzstärkung, bei Erkältungen und auch für Vögel, die mit ihrem Gesang zu unserem seelischen Gleichgewicht beitragen. Hektische Zeiten sind sicherlich ein Grund, warum sich die meisten Menschen wenig Gedanken darüber machen, dass sie mit Fastfood und schneller Küche nicht unbedingt Gesundheit und Natur fördern.

Jede Zeit hat eine Lösung!

Jede Zeit hat ihre Herausforderungen, doch es gibt auch immer Lösungen! Für eine schnelle oder auch längere Unterstützung und Ausgleich für unsere Körperbalance, gibt es heute zu jeder Jahreszeit heimische Säfte und andere Naturstoffe. Besonders wenn Ernährung längerfristig nicht ausgewogen und abwechslungsreich ist, sollte ein Mangel an frischen, natürlichen Lebensmitteln mit natürlicher Nahrungsergänzung ausgeglichen ­werden. BJH hat die Defizite, für ein immer häufiger fehlendes Wohlgefühl in der heutigen Zeit erkannt, geforscht und ­Produkte als effektive, unterstützende Nahrungsergänzungen für Energie entwickelt. Es sind Kapseln mit natürlichen, wirkstoffreichen Inhalten für Darm und Immunsystem – Herz und Gehirn – Vitalität und Bewegung. Immer wieder beliebt in diesen „dunklen Zeiten“ ist das leckere 97-KräuterBeeren-SaftKonzentrat mit heimischen Früchten, Beeren, Gemüse, Kräuter und Vitaminen. Biologische Quellen sorgen für das volle Natur-Spektrum, so wirkt alles auf vollkommene Art zusammen. BJH Produkte beinhalten keine hochdosierten Einzelvitamine, denn sie können langfristig und nachhaltig das gesunde Gleichgewicht stören. Ein Beispiel: Übermenge an Vitamin B1 (Thiamin) kann zu einem Mangel an Vitamin B6 führen. Deshalb steht bei BJH Präparaten immer das natürliche Gleichgewicht im Vordergrund. Alle Produkte gibt es freiverkäuflich in Apotheken.

*Aussagen und Daten basieren auf unseren Recherchen und praktischen Erfahrungswerten. Sie geben persönliche Interpretationen, Eindrücke, Meinungen und Erfahrungswerte wieder. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, rechtskräftige Gültigkeit, wissenschaftlich anerkannte Dokumentation. Sie sind ausgerichtet nach der CBM-Medizin unter Einbeziehung energetischer Resonanzen. Bei Forschungsergebnissen, die sich auf interne Studien beziehen, handelt es sich um mind.10 Probanden.

Pescetarier

Von |2025-11-11T10:42:53+01:00November 11th, 2025|

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Pescetarier

Immer mehr Menschen möchten ihren Konsum von Fleisch reduzieren, ohne vollständig auf tierische Eiweißquellen zu verzichten. In diesem Spannungsfeld gewinnt die pescetarische Ernährung an Bedeutung. Sie verzichtet auf Fleisch von warmblütigen Tieren wie Rind, Schwein oder Geflügel, erlaubt jedoch den Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten. Ergänzt wird dieser Ansatz durch eine im Übrigen weitgehend vegetarische Lebensweise mit Obst, Gemüse, Vollkorn­produkten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Milchprodukten und Eiern.

Der Kern dieser Ernährungsform ist einfach zu verstehen: Fisch dient als zusätzliche Quelle für Proteine und ­wichtige ­Nährstoffe, während das übrige Spektrum stark pflanzenbasiert bleibt. Für viele stellt dies einen gut umsetzbaren Mittelweg dar. Man muss weder auf bewährte Nährstofflieferanten wie Omega-3-Fett­säuren verzichten, noch den Sprung in eine vollständig vegetarische oder vegane Lebensweise vollziehen. Die Beweg­gründe sind vielfältig. Einige ­möchten ihren ökologischen Fußabdruck verbessern, andere suchen eine Kostform, die Gesundheit, Genuss und Alltagstauglichkeit verbindet. Wieder andere empfinden die Haltung gegenüber Fisch als ­weniger problematisch als die gegenüber Fleisch, auch wenn gesellschaftliche ­Debatten über Fangmethoden oder Tierwohl natürlich weiterhin relevant bleiben.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Frage nach der ­gesundheitlichen Wirkung. Fisch liefert hochwertiges Eiweiß und wichtige Spurenelemente wie Jod und Selen. Zudem enthalten besonders fettreiche Fische wie Lachs, Makrele oder Hering ­wertvolle Omega-3-Fett­säuren, denen ein positiver Einfluss auf Herz-Kreislauf-Gesundheit und Entzündungsprozesse ­zugeschrieben wird. Studien deuten darauf hin, dass Menschen, die wenig oder kein Fleisch, dafür aber regelmäßig Fisch verzehren, in bestimmten Bereichen profitieren können – etwa bei Stoffwechselmarkern oder dem Risiko für einige chronische Erkrankungen. Entscheidend bleibt allerdings, dass die Gesamternährung ausgewogen gestaltet ist. Fisch allein macht noch keine gesunde Lebensweise aus.

Über Alltagstauglichkeit, Chancen und Herausforderungen

Wer pescetarisch lebt, stellt schnell fest, dass diese Ernährung erstaunlich unkompliziert funktioniert. Viele weltweit ­beliebte Küchen – etwa mediterrane oder asiatische – setzen ohnehin häufig auf Gemüse, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte und ein moderates Maß an Fisch. Zahlreiche Gerichte lassen sich nahezu ohne Anpassung integrieren. Auch das Kochen zu Hause wird oft abwechslungsreicher, da pflanzliche Zutaten eine größere Rolle spielen und der Fokus stärker auf frische, unverarbeitete Lebensmittel rückt.

Trotz dieser Vorteile bringt die Ernährungsform auch Anforderungen mit sich. Ein bewusster Umgang mit der Auswahl von Fisch ist wesentlich. Größere Raubfische können höhere Schadstoffbelastungen aufweisen, weshalb kleinere, fettreiche ­Arten häufig empfohlen werden. Auch Themen wie Überfischung oder nachhaltige Fangmethoden sollten berücksichtigt werden. Wer Fisch ein- bis zweimal pro Woche in guter Qualität wählt und auf Herkunft und Fangart achtet, bewegt sich in einem Bereich, der sowohl gesundheitlich als auch ökologisch vertretbar ist. Wichtig bleibt außerdem, die Ernährung insgesamt vielfältig zu gestalten, um potenzielle Nährstofflücken zu vermeiden. Pflanzliche Lebensmittel sollten klar im Mittelpunkt stehen, während Fisch eine gezielte Ergänzung bleibt.

Der pescetarische Lebensstil bietet darüber hinaus praktische Vorteile: Beim Essen außer Haus ist es meist leichter, ­geeignete Gerichte zu finden als in einer rein vegetarischen Variante, denn viele Restaurants führen Fischgerichte standardmäßig auf der Karte. Gleichzeitig passt die pescetarische Ernährung gut in moderne Lebenskonzepte, die Gesundheit, Umweltbewusstsein und Genuss miteinander verbinden möchten. Sie erlaubt Flexibilität und reduziert Einschränkungen, ohne die Grundidee einer ressourcenschonenderen Ernährungsweise zu verlassen.

Ein bewusster Weg zwischen Genuss und Verantwortung

Es zeigt sich: Pescetarisch zu leben bedeutet nicht lediglich, Fleisch durch Fisch zu ersetzen. Es geht um eine durchdachte Balance zwischen pflanzlicher Basis und ausgewählten tierischen Produkten. Die Ernährung kann gesundheitliche Vorteile bieten und zugleich ökologische Belastungen verringern, sofern Qualität, Abwechslung und Herkunft eine Rolle spielen. Für viele ist die pescetarische Ernährungsweise ein dauerhaft attraktives Konzept, für andere ein sanfter Einstieg in eine stärker pflanzlich orientierte Lebensweise. In jedem Fall verbindet sie Genuss mit Verantwortung und eröffnet einen Weg, die eigene Ernährung bewusster, leichter und gleichzeitig vielfältig zu gestalten.

Zahnstein

Von |2025-11-11T10:51:00+01:00September 8th, 2025|

Zahnstein

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Joso Healthcare GmbH
Am Lerchenfeld 52
4020 Linz
Schweiz

www.bjh-europe.com

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Zahnstein

Zahnstein gehört zu den stillen ­Begleitern des Alltags, die sich oft schleichend bemerkbar machen. Anfangs unsichtbar, später hartnäckig und meist erst dann beachtet, wenn der Zahnarzt zur Reinigung rät. Wer schon einmal im Behandlungsstuhl gesessen und das typische Geräusch des Ultraschallgeräts gehört hat, weiß, dass die Prozedur selten zu den angenehmen Terminen zählt. Kein Wunder also, dass sich in den vergangenen Jahren ein ganzer Markt für sanfte Alternativen und Ergänzungen zur professionellen Zahnsteinentfernung entwickelt hat. Inzwischen gibt es eine neue Generation von Lösungen, die das ­Thema stärker in den Bereich der täglichen Mundpflege rücken. Moderne Zahnsteinpräparate setzen auf Wirkstoffkombinationen, die gezielt an den Ablagerungen arbeiten, ohne Zahnschmelz oder Zahnfleisch zu strapazieren. Sie sind nicht als Ersatz für eine professionelle Behandlung gedacht, können diese aber sinnvoll ergänzen und in manchen Fällen die Intervalle deutlich verlängern. Das Besondere an diesen Entwicklungen ist die Verbindung von chemischer Wirkung und praktischer Handhabung. Während früher vor allem mechanische Methoden – vom Schleifkörper in der Zahnpasta bis zur Ultraschallbehandlung in der Praxis – im Vordergrund standen, kommen nun vermehrt sanfte, aufgelöste Wirkstoffe zum Einsatz. Diese können den Zahnstein dort angreifen, wo er sich am hartnäckigsten hält: entlang des Zahnfleischrands und an schwer zugänglichen Flächen zwischen den Zähnen. Das Ziel ist nicht nur kosmetischer Natur. Zahnstein bietet Bakterien eine raue Oberfläche, auf der sich Beläge und Plaque leichter festsetzen. Wird er reduziert, sinkt das Risiko für Zahnfleischentzündungen und langfristige Schäden am Zahnhalteapparat.

Eine neue Generation der Zahnpflege

Der Markt bietet inzwischen eine Vielzahl von Produkten, die diesen Ansatz verfolgen. Einige setzen auf spezielle Enzyme, andere auf mineralische Wirk­stoffe in sehr feiner Dosierung. Gemeinsam ist ihnen, dass sie den Zahnstein nicht einfach abschleifen, sondern seine Struktur chemisch schwächen, sodass er sich leichter löst. Die Wirksamkeit hängt dabei nicht nur von der Rezeptur ab, sondern auch von der konsequenten Anwendung. Wer solche Präparate regelmäßig in die Putzroutine integriert, kann oft schon nach wenigen Wochen feststellen, dass die Zähne länger glatt bleiben und sich weniger schnell neue Ablagerungen bilden. Auch aus Sicht der Zahnmedizin ist dieser Trend bemerkenswert. Zahnsteinentfernung galt lange Zeit als reines Aufgabengebiet der Praxis – nun tritt sie in den Bereich der Eigenverantwortung. Das bedeutet nicht, dass Kontrolluntersuchungen überflüssig werden, wohl aber, dass Patientinnen und Patienten aktiver zur Gesunderhaltung ihrer Zähne beitragen können. Für viele ist das ein spürbarer Komfortgewinn: weniger häufige Eingriffe, weniger mechanische Belastung und ein frisches Mundgefühl, das länger anhält. Ein weiterer Vorteil moder­ner Präparate liegt in ihrer Alltagstauglichkeit. Sie lassen sich in die bestehende Putzroutine integrieren, erfordern keine speziellen Geräte und verursachen weder Schmerzen noch unangenehme Reizungen. Gerade für Menschen, die empfindlich auf klassische Zahnsteinentfernungen reagieren, ist das eine willkommene Alternative. Dabei reicht das Angebot vom einfach anwendbaren Gel über ergänzende Spüllösungen bis hin zu Kombinationen, die gezielt auf bestimmte Risikogruppen zugeschnitten sind. Interessant ist, dass diese Entwicklung nicht isoliert stattfindet, sondern Teil eines größeren Trends in der Zahnpflege ist. Neben den Präparaten zur Zahnsteinreduktion gibt es Fortschritte in der Plaque-Kontrolle, in der Remineralisierung des Zahnschmelzes und in antibakteriellen Mundspülungen. Ziel all dieser Ansätze ist es, nicht erst zu behandeln, wenn ein Problem auftritt, sondern Zähne und Zahnfleisch dauerhaft in einem gesunden Zustand zu halten. Damit rückt die tägliche Zahnpflege stär­ker in den Mittelpunkt einer vorbeugenden Zahnmedizin. Die Grenze zwischen professioneller Behandlung und privater Vorsorge wird durchlässiger. Die Zahnarztpraxis bleibt ein unverzichtbarer Partner, aber Patientinnen und Patienten können selbst mehr Einfluss nehmen – und das mit vergleichsweise geringem Aufwand. Letztlich zeigen die aktuellen Entwicklungen, dass Zahnstein kein unausweichlicher Begleiter sein muss. Wer auf moderne Pflegekonzepte setzt, kann die Bildung von Ablagerungen verlangsamen, das Risiko für Zahnfleischerkrankungen senken und den eigenen Zähnen langfristig etwas Gutes tun.

Kunst als Stabilität im Alltag

Von |2025-09-08T12:00:45+02:00September 8th, 2025|

Kunst als Stabilität im Alltag

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Christina Weskott
Burg Horbell
D-50858 Köln-Marsdorf

www.kunstaufrezept.de

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Kunst als Stabilität im Alltag

Für viele Menschen ist ein Museumsbesuch eine angenehme Freizeitaktivität, ein Moment der Entspannung oder eine ­Quelle der Inspiration. Für eine 58-jährige Lehrerin jedoch, die nach einer Erschöpfungsphase aus dem Berufsleben ausgeschieden ist, wurde das Museum zur wichtigen Stütze. „Im Museum kann ich den Druck des Alltags hinter mir lassen. Ich tauche ein in die Bilder, und danach fühle ich mich leichter“, beschreibt sie ihre Erfahrung. Diese regelmäßigen Besuche im Kunsthaus haben ihr geholfen, strukturelle Stabilität und emotionale Ruhe zurückzugewinnen.

Ihr Erfahrungsbericht entspricht aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen: Die Weltgesundheitsorganisation publizierte 2019 eine internationale Metastudie mit über 3000 wissenschaftlichen Arbeiten, die belegt, dass Kunst- und Kulturangebote die psychische sowie physische Gesundheit stärken können – etwa durch Emotionsverarbeitung, soziale Verbindung und Unterstützung von Genesungsprozessen. In Deutschland bringt die ­Forschung konkrete Ergebnisse: Eine Studie der TU Dresden zeigt, dass Museumsbesuche depressive Symptome bei Menschen mit Demenz verringern, Stimmung und Lebensqualität steigern und auch körperliche Aktivität fördern.

Vom Pilotprojekt zum Gesundheitssystem?

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Kann Kunst künftig fester Bestandteil der medizinischen Versorgung werden? Erste praktische Ansätze gibt es bereits. In Bremen läuft seit Anfang 2023 das Pilotprojekt „Kunst auf Rezept“ im Rahmen des EU-Programms „Arts on Prescription in the Baltic Sea Region“. Hier können Betroffene mit psychischen Belastungen – Depressionen, Ängste, Einsamkeit, Stress – ein Rezept für kostenlose Teilnahme an Gruppen-Kunstkursen erhalten, die durch Haus- und Fachärztinnen und -ärzte oder Psychotherapeutinnen und -therapeuten vermittelt werden. Anschließend gibt es ein Beratungsgespräch und begleitende Gruppentreffen, die den Austausch fördern. Das Projekt wurde vom Bremer Senat (Gesundheit, Kultur) und der Volkshochschule umgesetzt und wird bis 2025 evaluiert. Aufgrund seiner ersten Erfolge wurde es 2024 mit dem Landespreis „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ der DAK-Gesundheit ausgezeichnet.
In Berlin untersucht die Charité unter Federführung von Professor Wolfram Herrmann derzeit, inwieweit kulturelle Angebote als sogenannte „soziale Rezepte“ in die hausärztliche Versorgung aufgenommen werden können. Ziel ist es, neben klassischen Behandlungen eine strukturelle Begleitung durch Kulturangebote zu ermöglichen.
Politisch gewinnt dieser Ansatz zudem an Bedeutung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien fordert im Rahmen des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GSVG), künstlerische Therapien explizit zu integrieren und damit die seelische Gesundheitsversorgung zu erweitern.

Ausblick: Realistische Chancen für die Krankenkasse

Der Blick auf die Perspektive des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen zeigt: Der Weg zur Erstattung von Museumsbesuchen als Therapie oder Prävention ist noch lang. Die große Hürde bleibt, dass wissenschaftlich belastbare Belege zu Wirksamkeit und Kosteneffektivität fehlen – und neue Leistungen müssen sich sowohl medizinisch als auch ökonomisch gerechtfertigt zeigen. Hinzu kommen ein spürbarer Spardruck im System und eine klare Priorität auf nachgewiesene medizinische Evidenz. Das Bundesgesundheitsministerium unterstreicht diese Haltung etwa durch den klaren Richtungswechsel bei homöopathischen Leistungen: Solche werden gestrichen, weil ihrem Nutzen keine wissenschaftliche Basis zugrunde liegt.
Gleichzeitig liefert Bremen einen konkreten Wegweiser: Wenn die laufende Evaluation bis 2025 positive Effekte auf psychische Gesundheit, Alltagsstruktur, Rückfallvermeidung und damit potenziell günstigere Gesamtkosten beweist, eröffnet sich ein politischer Ansatzpunkt. Die Integration in den ­Leistungskatalog der Krankenkassen könnte in Modellregionen beginnen – etwa in Bremen, dann perspektivisch bundesweit. Parallel könnten die Forderungen des Fachbereichs künstlerische Therapien und Erfahrungen anderer Länder – darunter Großbritannien mit „Social Prescribing“ – als Vorbild dienen. Für die Betroffenen selbst ist die Wirkung teils schon heute spürbar: Die Lehrerin unseres Beispiels zieht eine klare Bilanz: Kunst schenkt ihr Kraft, Struktur und Zuversicht. Ob und wann die Krankenkasse den Eintritt bezahlt, steht noch aus – aber die Entwicklungen zeigen: Museen und kulturelle Angebote haben das Potenzial, bald mehr zu sein als Orte der Freizeit – womöglich Partner im Gesundheitssystem. Der Weg dahin braucht Forschung, politische Willensbildung und gesellschaftliche Anerkennung – und vielleicht liegt die Zukunft der seelischen Gesundheit bald auch etwa in einem Museumsbesuch.

Wenn die Luft knapp wird

Von |2025-09-08T11:49:34+02:00September 8th, 2025|

Wenn die Luft knapp wird

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Pulmonx GmbH
Fürstenrieder Straße 263
81377 München

www.pulmonx.com.de

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Wenn die Luft knapp wird

Morgens die Treppe hinauf – für ­viele Menschen eine Routine, die kaum bemerkbar ist. Für Maria, 62, wurde sie zur Qual. Früher hat sie es geschafft, den Kaffee noch auf dem Tablett zu balancieren, während sie die Stufen hinauf eilte. ­Heute bleibt sie nach wenigen Stufen stehen, die Hände auf den Knien, das Herz rast, die Lunge brennt, und jeder Atemzug fühlt sich zu kurz an. Ein leichtes Hüsteln am Morgen, das sie zunächst auf das Wetter schob, erwies sich als ernstes Warnsignal: COPD, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung, besser bekannt als „c“. Das Heimtückische: COPD beginnt schleichend. Erst ist es nur ein morgendlicher Husten oder etwas Kurzatmigkeit beim Spazierengehen. Viele nehmen es nicht ernst, manche schieben es auf das Alter oder auf fehlende Fitness. So ergeht es Maria: Sie rauchte 30 Jahre, dachte, ihr Husten sei normal, und ignorierte die ersten Anzeichen. Erst als sie kaum noch Luft bekam, wurde die Diagnose gestellt – leider schon in einem fortgeschrittenen Stadium.

Raucherhusten oder ernstes Warnsignal?

Rauchen ist der Hauptgrund für COPD. Tabakrauch zerstört die feinen Flimmerhärchen in den Bronchien, die eigentlich Schadstoffe abtransportieren. Bleibt der Schleim liegen, entzünden sich die Atemwege – der typische Raucherhusten entsteht. Doch COPD trifft auch Nichtraucher, etwa durch Feinstaub, Autoabgase oder berufliche Schadstoffe. COPD ist kein einheitliches Krankheitsbild. Manche Betroffene leiden vor allem unter Husten und Auswurf, andere unter einem Lungenemphysem, bei dem die Lungenbläschen zerstört werden. Früher sprach man von „Blue Bloater“ und „Pink Puffer“. Der „Blue Bloater“ war übergewichtig, hustete stark, hatte Schleim und oft bläuliche Lippen durch Sauerstoffmangel. Der „Pink Puffer“ war schlank, litt weniger unter Husten, dafür unter massiver Atemnot und einem aufgeblähten Brustkorb. Maria fühlte sich zwischen diesen Polen: Sie hustete morgens, war oft erschöpft, aber die Luftnot war das, was sie wirklich einschränkte. Die GOLD-Klassifikation hilft Ärztinnen und Ärzten, den Schweregrad einzuordnen. Sie reicht von milden Beschwerden bis zu schwerer Atemnot schon in Ruhe, wenn Alltagshandlungen wie Treppensteigen, Einkaufen oder Kochen zur Herausforderung werden.

Wie wird COPD festgestellt?

Die Diagnose beginnt mit dem Gespräch: Husten, Auswurf, Atemnot, Raucherstatus oder Umweltbelastungen sind entscheidende Hinweise. Beim Abhören lassen sich oft pfeifende oder rasselnde Geräusche erkennen. Der wichtigste Test ist die Spirometrie. Sie zeigt, wie viel Luft in einer Sekunde ausgeatmet werden kann. Doch das allein reicht nicht immer. Deshalb nutzen viele Ärzte die Bodyplethysmographie, die sogenannte Body-Box-Messung. Maria betrat die durchsichtige Kabine, atmete über ein Mundstück ein und aus. Während sie dies tat, registrierte das Gerät den Luftdruck in der Kabine und konnte so sehr genau messen, wie viel Luft in ihrer Lunge „gefangen“ blieb. Gerade beim Lungenemphysem ist das entscheidend, weil die Patienten zwar einatmen können, die Luft aber nicht vollständig ausatmen. Gleichzeitig misst die Body-Box den Atemwegswiderstand und hilft, COPD von Asthma zu unterscheiden. Ergänzend können Röntgen oder CT Hinweise auf ein Emphysem liefern, Blutanalysen zeigen, wie gut die Lunge Sauerstoff ins Blut bringt. Zusammen ergibt das ein präzises Bild über Verlauf und Schwere der Erkrankung.

Fazit: Die eigene Atmung nicht unterschätzen

Herz und Kreislauf stehen im Fokus der Vorsorge, die Lunge oft nicht. COPD zeigt, wie selbstverständlich wir das Atmen nehmen – bis es schwerfällt. Wer über Wochen hustet, regelmäßig Schleim abhustet oder schon bei kleinen Belastungen außer Atem gerät, sollte dies unbedingt ärztlich abklären ­lassen. Heilbar ist COPD zwar nicht, aber mit frühzeitiger Diagnose, Bewegung, Atemtraining und vor allem dem endgültigen Abschied von der Zigarette lässt sich viel erreichen. Maria konnte durch Therapie und Rauchstopp wieder kurze Spaziergänge genießen – wenn auch mit Pausen. Jede nicht gerauchte Zigarette bedeutet ein Stück mehr Luft – und oft auch ein Stück mehr Lebensqualität. In den folgenden Ausgaben lesen Sie, welche Formen der Therapie und Medikamente es gibt und was in Zukunft vielversprechend bei der Behandlung ist.

Früherkennung von Multipler Sklerose

Von |2025-09-08T12:12:25+02:00September 8th, 2025|

Früherkennung von Multipler Sklerose

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Früherkennung von Multipler Sklerose

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, von der weltweit rund 2,8 Millionen Menschen betroffen sind. Die Krankheit lässt noch viele Fragen unbeantwortet und ist in Verlauf, Beschwerdebild und Therapieerfolg von Patient zu Patient so unterschiedlich, dass sich allgemeingültige Aussagen nur bedingt machen lassen. Aus diesem Grund ist MS auch als „Krankheit mit den 1000 Gesichtern“ bekannt, schreibt die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft auf ihrer Website. Und „Wichtig: Multiple Sklerose ist nicht ansteckend, nicht zwangsläufig tödlich, kein Muskelschwund und keine psychische Erkrankung. Auch die häufig verbreiteten Vorurteile, dass MS in jedem Fall zu einem Leben im Rollstuhl führt, sind so nicht richtig.“
Multiple Sklerose ist eine schubweise verlaufende, chronische Entzündung des Zentralen Nervensystems und gehört zu den Autoimmunkrankheiten. Dabei greifen Abwehrzellen die isolierende Myelinschicht der Neuronen im zentralen Nervensystem an und verursachen so Störungen in der Signalübertragung und schließlich den Untergang der Nervenzellen. Der Verlauf, aber auch das Spektrum der Symptome sind vielfältig. Sie hängen davon ab, in welchen Bereichen des Nervensystems sich Entzündungsherde bilden. Die Beschwerden reichen von Gangstörungen, Schwäche oder Seh- und Sprechstörungen über Lähmungserscheinungen und Missempfindungen bis zu ausgeprägter Erschöpfung und Müdigkeit (Fatigue).

Erster Test zur Früherkennung

Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen Bluttest entwickelt, der es ermöglicht, das Risiko für die Entwicklung einer MS bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome mit hoher Sicherheit zu erkennen. Damit könnten diagnostische und therapeutische Maßnahmen in Zukunft so früh gesetzt werden, dass der Ausbruch der Erkrankung verzögert oder sogar verhindert werden kann. Die Forschungsarbeit wurde aktuell im renommierten Fachjournal „Nature Communications“ publiziert. Die neue Methode basiert auf einem immunologischen Test, der spezifische Antikörper gegen ein Protein des Epstein-Barr-Virus (EBV) identifiziert. Dieses weit verbreitete Virus ist als zentraler Faktor bei der Entstehung der Multiplen Sklerose bekannt, bei fast allen MS-Fällen ist eine EBV-Infektion nachweisbar.
Konkret werden durch den Test Autoantikörper, also Antikörper gegen körpereigene Strukturen, erkannt. Diese Antikörper treten bereits innerhalb von drei Jahren nach einer EBV-Infektion auf – lange bevor bei den betroffenen Personen klinische Symptome einer MS beobachtet werden. Durch die wiederholte Messung dieser Antikörperspiegel kann ein deutlich erhöhtes Risiko für eine spätere MS-Diagnose erkannt werden. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass Personen, bei denen diese Antikörper an mindestens zwei Messzeitpunkten nachweisbar sind, mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Folgejahren eine MS entwickeln“, sagt Studienerstautor Hannes Vietzen. Die retrospektive Studie basiert auf Blutproben von über 700 MS-Patienten und mehr als 5000 Kontrollpersonen. In einem Teil der Kohorte konnte sogar der Zeitpunkt der EBV-Erstinfektion eindeutig nachvollzogen werden. In dieser Gruppe zeigte sich, dass konstant hohe Antikörperspiegel mit einem sehr hohen Risiko und einer raschen Entwicklung einer MS assoziiert waren.

Auslöser für MS?

Die Test-Methode identifiziert Antikörper gegen ein bestimmtes Protein des Epstein-Barr-Virus. Dieses spezielle Herpesvirus verursacht das Pfeiffersche Drüsenfieber (Mononukleose) und scheint zudem ein zentraler Auslöser für MS zu sein. Wer sollte sich in Zukunft testen lassen? Da sich fast alle Menschen im Laufe ihres Lebens mit dem Epstein-Barr-Virus infizieren, stellt sich die Frage, bei wem ein solcher Test künftig sinnvoll wäre.
Prof. Thomas Berger, Leiter der Universitätsklinik für Neurologie an der MedUni Wien, erklärt, dass ein entsprechender Test bei Personen sinnvoll wäre, die tatsächlich das Krankheitsbild Pfeiffersches Drüsenfieber entwickeln. Diese könne man auf anhaltend hohe Antikörperspiegel untersuchen. Interessant wären vor allem jene, bei denen ein oder zwei Jahre nach der Erkrankung immer noch diese hohen Antikörperwerte nachweisbar sind. Der Wissenschaftler schätzt, dass dies nur bei ungefähr fünf Prozent der Mononukleose-Erkrankten der Fall ist. „Bei ihnen wäre es zukünftig vermutlich sehr sinnvoll, eine MRT-Untersuchung des Gehirns zu machen“, so Berger. So ließe sich feststellen, ob das Gehirn für MS typische MRT-Veränderungen zeigt. in dem Fall wäre es vorstellbar, mit einer MS-Therapie zu beginnen, selbst wenn der oder die Betreffende noch keine neurologischen Beschwerden hat.

Lichttherapie gegen Alzheimer?

Von |2025-09-08T11:00:56+02:00September 8th, 2025|

Lichttherapie gegen Alzheimer?

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Lichttherapie gegen Alzheimer?

Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel verlegen, einen Termin vergessen oder Ihnen der Name eines Bekannten nicht einfällt, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung. Denn es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. „Treten jedoch häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentration oder der Orientierung auf (man kann sich nicht mehr erinnern, einen bestimmten Termin überhaupt vereinbart zu haben, oder man findet sich in neuen Umgebungen wesentlich schlechter zurecht als früher), so ist dies ein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Auch bei stärkeren Schwankungen der Stimmungslage und geistigen Fähigkeiten ist es gut, einen Arzt zu kontaktieren“, schreibt die Deutsche Alzheimergesellschaft auf ihrer Website.

Begleiterscheinungen

Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Unruhe sind bei Alzheimer-Betroffenen häufige Begleiterscheinungen und stellen auch für Angehörige eine große Belastung dar. Eine neue wissenschaftliche Auswertung legt nahe, dass eine einfache und ­bewährte ­Methode zumindest dagegen helfen ­könnte: die Lichttherapie. In einer groß angelegten Analyse, die im Fachjournal PLOS ONE veröffentlicht wurde, werteten die Forschenden um Lili Zang von der Weifang Medical University in ­China 15 Studien aus, die sich mit den Auswirkungen der Lichttherapie auf ­typische Alzheimer-Beschwerden beschäftigten, ­darunter: Schlafstörungen (z. B. Einschlaf- und Durchschlafprobleme), depressive Verstimmungen, Unruhe und zielloses Umhergehen (sogenanntes „Wandern“).
Die Lichttherapie soll den gestörten Tag-Nacht-Rhythmus bei Menschen mit Demenz wieder stabilisieren. Denn die Ursache vieler Schlafprobleme ist eine fehlgesteuerte innere Uhr im Gehirn: Helles Licht am Morgen kann helfen, diesen Rhythmus neu zu synchronisieren.
Untersucht wurden handelsübliche Tageslichtlampen mit einer Stärke von 2.500 bis 10.000 Lux. Zum Vergleich: Normale Wohnraumbeleuchtung liegt meist nur bei 300 bis 500 Lux.
Die Forschenden analysierten verschiedene Varianten der Lichttherapie – helle Tageslichtlampen und sogenannte Lichtboxen. Dabei handelt es sich um Geräte, die besonders intensives, weißes Licht abgeben. Da die Patientinnen und Patienten direkt vor dem Gerät sitzen und die Augen geöffnet bleiben, sind Therapiegeräte mit eingebautem UV-Filter empfehlenswert. Die Auswirkungen waren deutlich: Setzten sich die Alzheimer-Erkrankten morgens etwa eine halbe Stunde vor die Lampen, beeinflusste das die innere Uhr des Gehirns. Insbesondere auf die Schlafqualität, depressive Symptome und das Maß an Unruhe wirkte sich die tägliche „Lichtdusche“ im Vergleich zu den Erkrankten ohne Behandlung aus.

Hilfreich – aber mit Grenzen

In den Studien traten keine nennenswerten Nebenwirkungen auf. Manche Betroffenen empfanden das Licht lediglich als etwas zu grell. Die Lichttherapie gilt insgesamt als sehr gut verträglich und sicher. Ganz neu ist die Methode übrigens nicht: Sie wird schon seit Langem bei anderen Beschwerden wie saisonalen Depressionen (Winterdepressionen) eingesetzt.
Dennoch warnen Fachleute vor überzogenen Erwartungen: Die Tageslichttherapie kann einzelne Symptome lindern, aufhalten lässt sich Alzheimer damit jedoch nicht.
Andere Studien haben sich ebenfalls mit einer Lichttherapie beschäftigt, wie 2024 ein US-Forschungsteam im Fachblatt „Nature“ berichtete. Eine spezielle Lichtbehandlung soll die Reinigungsprozesse im Gehirn anregen – und dadurch bei Alzheimer die typischen Ablagerungen beseitigen. Das weckt Hoffnungen auf eine Behandlung direkt gegen Alzheimer und nicht nur gegen die Begleiterscheinungen, die nahezu frei von Nebenwirkungen ist. Wie berechtigt ist das? Es klingt fast zu einfach, um wahr zu sein: Eine Stunde täglich einen knatternden Kopfhörer mit Flackerlicht-Spezialbrille aufsetzen, um Demenz vorzubeugen. Etliche klinische Studien prüfen gerade, ob eine optische und akustische Stimulation im Frequenzbereich von Gamma-Wellen eine Demenz verzögern, bessern oder gar verhindern kann. Die Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Stimulierung mit 40 Hertz (Hz) – also 40 Impulsen pro Sekunde – im Gehirn eine Art Gewebereinigung anregt, samt Entsorgung schädlicher Stoffwechselprodukte. Das, so behaupten manche Forschende, könne auch jene Ablagerungen aus dem Gehirn entfernen, die als Ursache der häufigsten Demenzform gelten: der Alzheimer-Krankheit.
Was dabei genau im Tierversuch passiert, haben die Wissenschaftler so beschrieben: Grob gesagt sorgen die Gamma-Wellen demnach dafür, dass im Gehirn zwischen den Nervenzellen viel Flüssigkeit zirkuliert und Alzheimer-typische Proteinklumpen ausschwemmt. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Prof. Lars Timmermann, spricht von „faszinierenden Einblicken“.

Schön Kuschelig: Die Wärmflasche ist wieder in

Von |2025-09-08T12:39:05+02:00September 8th, 2025|

Schön Kuschelig: Die Wärmflasche ist wieder in

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Hugo Frosch GmbH Designprodukte aus Kunststoff
Vertreten durch den Geschäftsführer Hugo Frosch

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D-86480 Aletshausen

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Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Schön Kuschelig:
Die Wärmflasche ist wieder in

Was gibt es Schöneres, als an einem kalten Abend in ein vorgewärmtes Bett zu schlüpfen? Mit einer Wärmflasche können Sie sich selbst und Ihren Lieben eine Freude machen und für Wärme im Bett sorgen. Auch bei Magen- oder ­Periodenschmerzen ist eine Wärmflasche genau das Richtige zur ­Entspannung.
Die Menschen wussten auch in früheren Zeiten, wie man sich am besten wärmt. Für ein angewärmtes Bett wurden seit jeher Wärmflaschen oder Wärmepfannen mit ins Bett genommen. Ungefähr 1520 kamen die ersten mit Wasser befüllten Wärmflaschen aus Zinn zum Einsatz. Bei Wilhelm Busch werden dem übel mitgespielten Lehrer Böck mit Wärme die Bauchschmerzen kuriert: „Denn ein heißes Bügeleisen, auf den kalten Leib gebracht, hat es wieder gut gemacht“. Es muss ja heutzutage nicht unbedingt ein heißes Eisen sein, eine Wärmflasche tut es auch, und zwar sehr erfolgreich.

Ab 1920 erschienen erstmals Wärmflaschen aus elastischem Material. Diese Wärmflaschen ähneln unseren Wärmflaschen heute noch. Sie waren ca. 200 mm x 260 mm groß und zeichneten sich durch einen am Ende integrierten Einfülltrichter aus. In der Mitte des Einfülltrichters befand sich ein Schraubverschluss, der einvulkanisiert ist, um Verletzungen zu vermeiden. Der Schraubverschluss ist in Form einer Flügelschraube gestaltet. Damit wird die Handhabung erleichtert. Zudem befindet sich am Einfülltrichter eine Verlängerung mit einer Öse, die als Aufhängung dient. Der Vorteil der Wärmflasche aus Kunststoff liegt darin, dass sie anschmiegsamer ist und nicht so leicht beschädigt wird, sollte sie beispielsweise aus dem Bett fallen. Die Lebensdauer hängt vor allem vom Aufbewahrungsort, sowie der Qualität des Verschlusses ab. Ist die Wärmflasche nicht mit Wasser befüllt, so kann Wärme das Material beschädigen.

Wärmespeicher

Die Wärmespeicherkapazität (Wärmespeicherfähigkeit oder Wärmekapazität) gibt an, wie hoch das Vermögen eines Materials ist, Wärmemenge im Temperaturgefälle aufzunehmen Die Wärmflasche ist ein klassisches Beispiel für das Prinzip des Speichereffekts. Durch die Speicherung von Wärme kann jedoch prinzipiell keine Zusatzenergie gewonnen werden. Die Wärme, die einem Speicher entnommen wurde, musste ihr zuvor zugeführt worden sein, wie das Wasser, dass im Vorfeld für die Wärmflasche erhitzt worden sein muss. Die Wärmflasche als Wärmespeicher hat die Eigenschaft der Selbstentladung. Innerhalb von weniger als zwei Stunden gibt die Wärmflasche ihre Wärme bzw. Energie ab und kann somit auch als „Kühlflasche“ bezeichnet werden. Das kann man alles von der TU Berlin erfahren.
Trotz der fortgeschrittenen Technik und moderner Konkurrenten wie elektrische Heizdecken, Gelkissen, Heizung etc. ist die Wärmflasche eine vom Markt kaum wegzudenke­nder Wärmespender. Die Wärmflasche ist mit ca. 10 Euro vergleichsweise günstig, wenn man die Langlebigkeit betrachtet. Moderne Wärmflaschen heute sind besonders sicher in der Anwendung und „verbrauchen“ im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Wärmespendern wenig Energie.

Was passiert bei Wärme?

Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße der Haut und das Blut strömt verstärkt in die Muskulatur und das umliegende Gewebe. Alles wird sowohl mit mehr Sauerstoff als auch mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Die Spannung der Muskulatur lässt dadurch langsam nach. Stoffwechselvorgänge werden angekurbelt und somit z. B. auch die Darmbewegungen angeregt (Peristaltik). Die Wärme verbreitet sich nach und nach im ganzen Körper und entspannt Nerven und Gemüt. Für die Anwendung einer Wärmflasche gibt es kaum Einschränkungen. Wenn Ihnen selbst bekannt ist, dass Sie unter Durchblutungsstörungen leiden oder die Wärme-/bzw. Kälteempfindung ihrer Haut vermindert ist, sollten Sie vorher den Rat Ihres Arztes einholen. Die Wärmflasche sollte nicht mit entzündeter Haut oder Gelenkstellen in Kontakt kommen, da die Wärme hier zur Verschlechterung beitragen kann.

Wie wendet man sie an?

Wärme wirkt auf obere Gewebeschichten und entspannt Muskeln, verbessert die Durchblutung und hemmt die Schmerzempfindlichkeit. Eine Wärmflasche kommt häufig zum Einsatz bei:
Blähungen: Wenn zu viel Luft im Bauch ist, kann Wärme den Darm entspannen.
Muskelschmerzen: Bei schmerzenden Muskeln (z. B. Rückenschmerzen) löst eine Wärmflasche die Spannung in der Muskulatur.
Blasenentzündung: Eine Wärmflasche im unteren Rückenbereich, am Bauch oder als Sitzunterlage lindert meist die Symptome einer Blasenentzündung.
Menstruationsbeschwerden: Bei Bauchschmerzen kann eine Wärmflasche den Unterleib entkrampfen und so zur Linderung beitragen.
Einschlafschwierigkeiten: Wenn nachts zu viele Gedanken im Kopf kreisen, kann eine Wärmflasche die Füße wärmen, das wirkt beruhigend.

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