Pendeln im Alltag

Von |2022-08-26T11:05:16+02:00August 26th, 2022|

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WEBER BIO-ENERGIE-SYSTEME & UMWELT-TECHNOLOG
Kasseler Str. 55
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Pendeln im Alltag

Mit einem Pendel können dem Universum oder je nach persönlicher Ansicht auch der Geisterwelt oder dem höheren Selbst, Fragen gestellt werden. Es gibt jedoch auch Pendel, die aufgrund ihrer Form und Bauart zu weit mehr verwendbar sind und sich im Alltag als sehr nützlich erweisen. Der Pendelkörper besitzt eine natürliche Schwingungsenergie. In vielen historischen Zivilisationen wie beispielsweise im Alten Ägypten, Babylon oder Indien war bekannt, dass geometrische Formen eine individuelle und natürlich Strahlung oder Schwingungsenergie besitzen können. Moderne Pendel, die den bewährten historischen Pendelkörpern nachempfunden sind und meist aus vergoldetem Messing bestehen, können sich als zuverlässiges Messinstrument erweisen. Diese Pendelkörper benötigen eine Schnur, die nicht zu lang und nicht zu kurz sein darf. Hier sind entweder Schnüre aus natürlichen, organischen Stoffen wie Baumwolle oder Kunststoffschnüre empfehlenswert. Wird das Pendel ganz ruhig an der Schnur festgehalten, kann es sich entweder kreisförmig oder auch einfach von links nach rechts oder von rechts nach links bewegen.

Anwendung nach historischen Quellen

Eine bekannte Anwendungsmöglichkeit des Kegelpendels ist beispielsweise die Gewinnung von Informationen durch das Pendeln über einer Pendeltafel oder einem Pendeldiagramm. Diese Form der Verwendung wird schon aus dem alten Rom berichtet, wo mit Faden und Ring über einer Schale mit eingravierten Buchstaben gependelt wurde.
In historischen Quellen wird zudem davon berichtet, dass Pendel in der Radiästhesie zur Ursachenermittlung und Therapiefindung für Krankheiten genutzt wurden. Diese These wurde beispielsweise gegen Ende des 19. Jahrhunderts von zwei französischen Pfarrern aufgestellt und sorgte dafür, dass das Pendeln bekannt wurde.
Mithilfe von Pendeln oder Wünschelruten lassen sich nach Ansicht praktizierender Radiästheten auch Erdstrahlen oder Wasseradern in Räumen sowie in der Natur ausfindig machen. Einige versuchen sogar, damit Bodenschätze wie Öl oder Gold zu finden. Wissenschaftliche Nachweise oder Erfolgsgarantien gibt es dazu jedoch nicht.

Heutige Anwendung des Pendels

Zur Beantwortung einfacher Fragen kann der Pendler oder die Pendlerin festlegen, ob ein Kreisen im oder entgegen des Uhrzeigersinns oder alternativ eine vertikale Bewegung des Pendels „Ja“ oder „Nein“ bedeutet. Durch diese Antwortmöglichkeit lassen sich dem Pendel im Alltag unterschiedliche Fragen stellen.
Durch die „Befragung“ des Pendels können Hinweise und Antworten in unterschiedlichen Bereichen erzielt werden:

  • die Eignung homöopathischer Mittel für den Fragesteller
  • die Überprüfung von Lebensmittelverträglichkeiten
  • das Testen von günstigen Schlafplätzen
  • die Lokalisierung diverser möglicher Störfelder
  •  in der Farb- oder Chakra-Therapie

Zudem können Sie auch heute mit den historischen Pendeltafeln arbeiten. Die Richtigkeit der Antworten auf all diese Fragen ist allerdings nicht wissenschaftlich belegt. Mit guten Pendeln renommierter Hersteller können Interessierte jedoch möglicherweise:

  • Informationen senden
    (wobei das Pendel als Sender oder Empfänger dient)
  • energetisch arbeiten, da das Produkt wie ein vollwertiger Orgonstrahler aufgebaut ist (benannt nach Wilhelm Reich, der die Orgonenergie 1930 entdeckte)

Fazit

Es gibt weder historische Studien zum Pendeln noch werden übersinnliche Ursachen für die Bewegungen vermutet. Stattdessen wird in der Regel darauf verwiesen, dass das Pendel sich aufgrund von unbewussten Muskelbewegungen in Bewegung setzt. Der sogenannte Carpenter-Effekt besagt, dass der Pendler oder die Pendlerin durch seinen/ihren Wunsch unbewusst die Muskeln bewegt, damit das Pendel in die gewünschte Richtung ausschlägt.
Spirituelle Menschen sehen die Bewegungen des Pendels allerdings eher als Impulse, die aus dem Unterbewusstsein kommen, und dass so subjektiv die richtigen Informationen übermittelt werden. Das Unterbewusstsein ist nach Überzeugung vieler spiritueller Menschen mit dem ganzen Universum verbunden und es kann somit jederzeit alle gewünschten Informationen abrufen.
Ein faktischer Beweis für die Richtigkeit dieser subjektiven Impulse aus dem Unterbewusstsein kann jedoch bisher nicht garantiert werden, und dennoch ist es für viele Menschen hilfreich, die durch die Bewegung des Pendels ihre „Ahnungen“ oder ihr „Bauchgefühl“ bestätigt sehen.

Lymphödem nach Brustkrebsoperation

Von |2022-08-26T11:02:23+02:00August 26th, 2022|

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Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
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Lymphödem nach Brustkrebsoperation

Bei Patientinnen mit Brustkrebs sind oft Operationen und eine Strahlentherapie erforderlich, die den Lymphabfluss beeinträchtigen und so die Entwicklung eines Lymphödems am Arm begünstigen können. Der Arm fühlt sich schwer an, er kribbelt oder spannt und Fingerringe sitzen eng am Finger: Nach einer Brustkrebsbehandlung können das Warnzeichen für ein Lymphödem sein. Es gibt auch Brust- und Thoraxlymphödeme. Lymphödeme früh zu erkennen und rasch etwas gegen die Schwellung zu unternehmen, kann entscheidend sein. Denn mit der Zeit können sich die Beschwerden verstärken. Wie aber kann ein Lymphödem entstehen? Operationen und Bestrahlungen können die Lymphgefäße beeinträchtigen. Bei einer Brustkrebsoperation kann es nötig sein, Lymphknoten aus der Achselhöhle zu entfernen, um festzustellen, ob sie Krebszellen enthalten. Manchmal ist die Schädigung der Lymphknoten auch ein nicht beabsichtigter Nebeneffekt der Behandlung. Dies lässt sich nicht immer vermeiden – auch wenn Chirurgen versuchen, so schonend wie möglich zu operieren.

Wann es auftritt

Direkt nach der Operation ist ein Lymphödem nicht ungewöhnlich. Normalerweise ist es eher schwach ausgeprägt und nach einigen Wochen oder Monaten wieder verschwunden. Man kann nicht genau vorhersagen, bei wem sich ein Lymphödem entwickeln wird und ob sich die Beschwerden später verstärken oder dauerhaft bestehen bleiben. Man weiß nur, dass Übergewicht das Risiko für ein Lymphödem erhöht. Es kann auch noch Monate oder Jahre nach einer Krebsbehandlung auftreten. Etwa 6 bis 20 von 100 Frauen, die wegen Brustkrebs operiert oder bestrahlt wurden, entwickeln es, meist im ersten oder zweiten Jahr nach der Krebsbehandlung. Nach einer Brustkrebsoperation bildet sich ein Lymphödem meist im Arm, manchmal aber auch an der Hand oder im Brustbereich. Das Risiko für ein Lymphödem hängt davon ab, wie während der Operation vorgegangen wird. Früher wurden in der Regel zehn und mehr Achsel-Lymphknoten entfernt. Nach einem solchen Eingriff bildet es sich bei etwa 20 von 100 Frauen, schreibt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Gibt es nach Voruntersuchungen keinen Hinweis auf einen Befall der Achsel-Lymphknoten, wird mittlerweile nur noch der sogenannte Wächterlymphknoten entfernt und untersucht. In diesem Lymphknoten würden sich bei einer Ausbreitung des Tumors zuerst Krebszellen finden. Ist er nicht befallen, müssen die anderen Lymphknoten in der Achselhöhle nicht entfernt werden. Nach diesem Vorgehen bekommen etwa 6 von 100 operierten Frauen ein Lymphödem.

Wann das Risiko steigt

Das Risiko steigt mit der Radikalität der Tumortherapie. Wichtig ist, dass nach einer Brustoperation jede auch noch so geringfügige Armschwellung behandelt wird, um Folgeschäden zu vermeiden. Ein Lymphödem wird begünstigt durch:

  • die Anzahl der entfernten Lymphknoten oder eine Bestrahlung der Lymphabflusswege
  • Brustoperationen mit Komplikationen wie Wundinfektionen, Erysipele, Nekrosen und Fibrosen
  • BHs, die einschnüren und nicht richtig passen
  • Metastasen
  • Narben

Wie behandelt wird

Die Therapie eines Lymphödems besteht meist aus mehreren Elementen: Kompressionstherapie, Lymphdrainage, Bewegungsübungen und Hautpflege. Eine solche kombinierte Behandlung kann helfen, das Lymphödem zu verkleinern und die Beschwerden zu lindern. Die Lymphdrainage ist eine Massagetechnik und soll helfen, die angestaute Flüssigkeit aus dem Körpergewebe abzutransportieren. Dabei stimuliert eine Physiotherapeutin das Gewebe unter anderem durch sanfte, kreisende Bewegungen der Handflächen. Ein Programm mit Bewegungsübungen wird genau auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Auch bei der Prothesenversorgung ist einiges zu beachten: Bei einem Lymphödem im Thorax- oder Brustbereich ist es sinnvoll, den Druck auf den Schultern zu minimieren, um den Lymphabfluss nicht zusätzlich zu behindern. Leichtprothesen sind um 25 % bzw. 40 % leichter – im Vergleich zu normalschweren Prothesen. Durch die Gewichtsreduzierung liegt weniger Gewicht auf dem Träger des BHs, damit kann das Einschneiden und damit das Blockieren des Lymphabflusses vermindert werden. Sie werden daher von brustoperierten Frauen mit Lymphödem im Thorax- oder Brustbereich als besonders angenehm empfunden, Belege gibt es allerdings dafür nicht. Es gibt inzwischen innovative Brustprothesen mit integrierter Luftkammertechnologie, die eine individuelle und einfache Volumenanpassung ermöglicht. Gerade bei Lymphödemen im Thorax- oder Brustbereich und die daraus resultierenden Umfangschwankungen, kann eine unkomplizierte Anpassung des Volumens für eine stets perfekte Passform hilfreich sein. Die Prothese mit Luftkammertechnologie gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch als Teilprothese bei Brustasymmetrie.

Natur-Resilienz

Von |2022-08-26T11:00:17+02:00August 26th, 2022|

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Försäkringsaktiebolaget Agria (publ), Zweigniederlassung Deutschland
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Natur-Resilienz

Waldbaden kann erstaunliche Effekte auf die Gesundheit haben. Bisher weiß man, dass ein Aufenthalt im Wald vor allem Blutdruck, Stress und Stimmungen positiv beeinflussen kann. Bei der Waldtherapie wird die Achtsamkeit geschult. Im Wald baden wie in einem grünen Meer: Der Trend aus Japan wird auch hierzulande beliebter. In einer großen Studie in Deutschland wird die Wirkung des Waldes nun genauer erforscht.
Für viele Japanerinnen und Japaner besitzt jede natürliche Sache eine Seele, daher ist ihnen der Wald heilig: Sie glauben, dass es im Baum einen Gott gibt und beten Bäume deshalb manchmal auch an. Im Wald können sie neue Kraft schöpfen. Asiatische Studien bestätigen, dass sich der Wald wie ein Medikament heilend auf Körper, Geist und Seele auswirken kann.
Während man beim Waldbaden zum Entspannen und Kraft sammeln auch allein im Grün spazieren gehen kann, funktioniert eine Waldtherapie mit körperlichen, sensorischen und mentalen Übungen unter Anleitung. Dabei schulen Waldtherapeutinnen oder -therapeuten die Teilnehmenden in Achtsamkeit: Es gilt zu spüren, zu lauschen und zu riechen, um das Tempo rauszunehmen und die Sinne zu schärfen.

Der Wald zur Beruhigung

Wissenschaftler der Berliner Charité sind dabei, die Wirkung des Waldes auf die Gesundheit zu untersuchen. Als gesichert gilt bisher: Der Wald ist für unser Gehirn ein Beruhigungsmittel, wenn man ihm achtsam begegnet. Er beruhigt unser Stressempfinden und hat eine stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung. Waldaromen stärken die Abwehrkräfte. Auch der Duft des Waldes ist heilsam: Die Waldaromen heißen Terpene, mit ihnen kommunizieren die Bäume und wehren Feinde ab. Vermutlich haben diese Duftstoffe auch eine pharmakologische Wirkung auf uns Menschen: Beim achtsamen Gehen entdeckt man nicht nur die Details des Waldes, sondern nimmt auch die Gerüche intensiv wahr. Diese Duftdusche könnte dann unsere Abwehrkräfte stärken. In der Waldtherapie lernt man auch, sich auf einen Baum einzulassen. Sie schauen sich um und beschäftigen sich intensiv mit einem Baum, den Sie näher kennenlernen möchten. Was skurril klingen mag, kann aber durchaus heilsam sein. Eine niederländische Studie hat herausgefunden: Menschen, deren Wohnort von Bäumen umgeben ist, bekommen seltener Depressionen. Dort, wo viele Bäume stehen, sinkt zudem die Gefahr für Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislaufstörungen. Expertinnen und Experten raten, sich im Wald aufzuhalten, wann immer es geht. Doch wem kein Wald zur Verfügung steht, kann dessen positive Wirkungen auch einfacher erreichen: Schon ein grüner Garten, Zimmerpflanzen oder auch ein achtsamer Spaziergang im Stadtpark können heilsam sein.

Waldbaden

Also, ab in den Wald. Aber wie funktioniert Waldbaden überhaupt? Anders als beim Wandern oder Laufen geht es nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder an seine persönlichen Grenzen zu gehen. Es ist viel mehr die bewusste Wahrnehmung des Waldes, auf die es ankommt. Tauchen Sie ein in die ganz eigene Wald-Atmosphäre: Die Luft riecht würzig, das Licht tanzt über den bemoosten Waldboden, die Baumwipfel rauschen sachte im Wind und der Boden federt mit jedem Ihrer Schritte. Das Tempo Ihres Waldspaziergangs bestimmen Sie selbst. Schlendern Sie einen Waldpfad entlang, balancieren Sie auf Baumstämmen, springen Sie über kleine Bachläufe oder versuchen Sie sich mal an einer Yoga-Übung oder einer kurzen Meditation. Wichtig ist dabei nur, dass Sie sich ganz auf Ihre Erlebnisse einlassen, ohne Druck.

Neue Therapie bei Alzheimer

Von |2022-08-26T10:57:43+02:00August 26th, 2022|

Autor Peter M. Crause

Neue Therapie bei Alzheimer

Alzheimer-Demenz und andere Formen der Demenz sind weltweit auf dem Vormarsch. Mittlerweile 1,8 Millionen Deutsche sind von diesen neurodegenerativen Krankheitsbildern betroffen, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DALZG) Ende August 2022 mitteilte und die Zahlen somit abermals nach oben korrigierte. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht dringenden Handlungsbedarf und rechnet mit einem weltweiten Ansteigen auf 153 Millionen der Betroffenen-Zahlen bis 2050 (in Deutschland sollen es dann um die 2,8 Millionen Menschen sein). Weshalb Demenz-Krankheiten so massiv expandieren, ist nicht genau geklärt. Dass unsere Gesellschaften immer älter werden, ist sicherlich ein Grund. Aber auch viele weitere Faktoren wie etwa ein ungesunder Lebensstil, Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettleibigkeit, aber auch Depressionen, Luftverschmutzung, Umweltbelastungen und bestimmte Medikamente können laut aktueller Forschung Demenz-Erkrankungen begünstigen.

Alzheimer-Forschung läuft auf Hochtouren – in verschiedenen medizinischen Bereichen.

Alzheimer-Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen verlangen dementsprechend nach intensiver Forschung, um dieser neuen Geisel unserer Zeit zu begegnen. Doch bisher sind Demenz-Erkrankungen weder heilbar noch in ihrem Verlauf medizinisch nennenswert aufhaltbar. In der Arzneimittelindustrie hatte man sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Forschung an sog. Antikörper-Wirkstoffen konzentriert. Man hoffte, mit verschiedenen Wirkstoff-Varianten vor allem die Beta-Amyloide bzw. die Tau-Fibrillen – dies sind Protein-Ablagerungen an den Nervenzellen, die verklumpen und die Zellen sukzessive zerstören sollen – bekämpfen zu können. Doch nach neuesten Meldungen wankt die „Amyloid-These“ derzeit in der Wissenschaft als solche und die Studien mussten wegen mangelnder Erfolgsaussichten und starker festgestellter Nebenwirkungen immer wieder eingestellt werden. Auch der im vergangenen Jahr voreilig gehypte Wirkstoff Aducanumab (Handelsname: Aduhelm) aus Amerika wurde von der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA) erst gar nicht zugelassen und ist mittlerweile in den USA wieder vom Markt genommen worden. Neue Arzneimittel sind also derzeit nicht in Sicht.

Doch auch andere medizinische Disziplinen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Alzheimer-Forschung beschäftigt. In der Medizintechnik begannen Wissenschaftler bereits Ende der 1990er Jahre im klinischen Bereich ein Augenmerk auf physikalische Therapieansätze zu werfen, und konkret den Einfluss von Stoßwellen – auch Schallwellen genannt – auf das menschliche Gehirn zu untersuchen. Stoßwellen-Verfahren sind in der Medizin längst keine Unbekannten mehr: Seit mehr als 40 Jahren kommen sie in unterschiedlichen medizinischen Disziplinen durchaus erfolgreich zum Einsatz, zum Beispiel in hochenergetischer Form zur Nierensteinzertrümmerung oder seit den 2000er Jahren in mittelenergetischer Form im Bereich der Orthopädie.

Mit ultrakurzen Stoßwellen-Pulsen Gehirnzellen aktivieren: Das Prinzip der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®)

Nach intensiver Forschung und ersten Studien konnte die Transkranielle Pulsstimulation – kurz: TPS – als erstes nicht-medikamentöses und nicht-invasives, also den Körper bzw. hier das Gehirn nicht berührendes, Verfahren im August 2018 CE-zugelassen werden. Es dauerte dann nur noch einige Monate, bis die TPS als rein ambulantes Verfahren in ersten Kliniken und Praxen zur Verfügung stand. Die Behandlungs-Ergebnisse, flankiert von weiteren laufenden klinischen Studien, sind so vielversprechend, dass mittlerweile zahlreiche Kliniken und Praxen in ganz Deutschland, allen voran an mehreren Standorten der renommierte Regenerationsmediziner Prof. Dr. med. Musa Citak, mit der Transkraniellen Pulsstimulation arbeiten und dieses sanfte, sichere und für die Patient:innen tatsächlich unkomplizierte Verfahren als bedeutenden Baustein in der Behandlung von Alzheimer-Demenz-Betroffenen sehen. Die Erfahrungswerte der Ärzt:innen und der Betroffenen, also Patient:innen wie Angehörigen, decken sich signifikant: Die TPS scheint in den jeweiligen Fällen tatsächlich in der Lage, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, teils gar aufzuhalten und die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen zu fördern. Wie diese neue Methode, die übrigens Hand in Hand mit den medikamentösen Therapien der Patient:innen einhergeht, funktioniert und welche Aussichten sich daraus für die Bekämpfung der Alzheimer-Demenz ergeben, lesen Sie in der kommenden Oktober- Ausgabe.

Brustkrebs und Ernährung

Von |2022-08-26T10:55:43+02:00August 26th, 2022|

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Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
Kapellenweg 36
83064 Raubling, Germany

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Brustkrebs und Ernährung

Etwas mehr als 30 % aller Krebserkrankungen bei Frauen sind dem Brustkrebs zuzuschreiben, das entspricht etwa 70.000 neuen Diagnosen Jahr für Jahr allein in Deutschland. Zwar können daran auch Männer erkranken – das aber sind weniger als ein Zehntel der Quote der Frauen. Und auch wenn Brustkrebs zwar die häufigste Krebsart bei Frauen ist, so ist dieser Krebs doch nicht der gefährlichste. Je schneller er erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Was aber nun haben Nahrungsmittel damit zu tun? Zuerst muss klar sein, dass es kein Lebensmittel gibt, welches primär gegen einen speziellen Krebs wirkt – noch weniger, überhaupt keine Form dieser Erkrankung kann mittels spezieller Ernährung therapiert werden. Dann aber stellt sich die Frage: Warum dann überhaupt über Ernährung reden? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir verstehen, wie Krebs entsteht. Krebs – auch Brustkrebs – entsteht immer dann, wenn sich im Laufe des Lebens zufällige Fehler im Erbgut einer Zelle anhäufen und diese Zelle vom Körper nicht vernichtet wird, sondern beginnt, sich unkontrolliert zu vermehren. Bei etwa 40 Prozent aller Neuerkrankungen wird dieser Vorgang durch beeinflussbare Faktoren mit verursacht. Zu ihnen gehören unter anderem eine ungesunde Ernährung, Übergewicht, regelmäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Tabakkonsum. Auch wenn ein gesundheitsbewusster Lebensstil und das Meiden von Krebsrisikofaktoren keine Garantie darstellen, so könnte prinzipiell jedoch bis zu 200.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Krebs erspart bleiben.

Prävention

Wie also nun sich selbst schützen? Dazu empfiehlt der europäische Kodex zur Krebsbekämpfung eine ausgewogene Kost, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln und arm an hoch verarbeiteten, kalorienreichen Fertigprodukten ist. Essen Sie also häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Verzehren Sie selten kalorienreiche Nahrungsmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt. Meiden Sie zuckerhaltige Getränke. Trinken Sie wenig und nicht täglich Alkohol und legen Sie Wert auf ein gesundes Körpergewicht. Und dann ist ja doch noch die Sache mit dem Fleisch. Besonders jetzt, da Grillwetter ist. Besonders problematisch wird es für Speck & Co. beim Grillen. So gehören geräucherte oder gepökelte Speck- und Fleischsorten wie Fleisch- oder Bockwürste, Leberkäse, Schinken oder Kassler nicht auf den Grill. Sie sind mit Nitritpökelsalz behandelt, um länger haltbar zu sein. Bei Hitze kann das Nitrit mit Eiweißstoffen (Aminen) des Fleisches reagieren, wobei sogenannte Nitrosamine entstehen, die in höherer Dosis krebserregend sind. Dennoch: „Man darf die krebspräventive Wirkung der Ernährung sowie einzelner Nahrungsmittel aber nicht isoliert betrachten. Erst im Zusammenspiel mit Bewegung und einem gesunden Lebensstil kommt sie zum Tragen. Jemand, der sich gut ernährt, aber raucht und keinen Sport treibt, hat dennoch ein erhöhtes Krebsrisiko“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. rer. biol. hum Nicole Erickson, Koordinatorin für Gesundheitskompetenz und E-Health am LMU Klinikum München.

In der Nachsorge muss der Körper wieder Kraft tanken, um widerstandsfähig zu sein. Gerade jetzt sind hoch verarbeitete Lebensmittel zu vermeiden. Dazu gehören Fertigprodukte ebenso wie viele Süßigkeiten und süße Milchprodukte. Auch der Fleischkonsum sollte von „rotem“ auf „weißes“ Fleisch verändert werden und 500 Gramm pro Woche nicht überschreiten. Vollkornprodukte sollten in Maßen genossen werden. Dafür aber darf es gerne viel Gemüse und Obst sein. Salate in allen Formen und Farben, Bohnen, Sojabohnen, Linsen, Erbsen, Paprika, Möhren, Gurke, Tomate, Fenchel, Aubergine, Artischocken, Spinat, alle Kohlarten und vieles mehr. All dies wird vom Immunsystem honoriert. Und Fisch? Schwimmt der nicht in einer undefinierbaren weißen Soße, ist er empfehlenswert. Dazu kommt alles, was beispielsweise die lecker-leichte mediterrane Küche bietet. Und Prof. Dr. med. Renate Oberhoffer-Fritz, Dekanin und Ordinaria am Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der TU München erklärt: „Durch einen gesunden Lebensstil könnten 40 Prozent aller Krebserkrankungen verhindert werden. Körperliche Inaktivität, Übergewicht, ungesunde Ernährung, Genussmittel und Schutz vor UV-Strahlung sind beeinflussbare Risikofaktoren für Krebs. Diese gilt es in der Primärprävention zu reduzieren, damit Krebs gar nicht erst entsteht. Die Sekundär- und Tertiär-Prävention zielt darauf ab, ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und krankheits- oder therapiebedingte Nebenwirkungen und Spätfolgen zu mildern. Das gilt in der Krebs-Nachsorge, aber auch für krebskranke Kinder und Jugendliche, bei denen der Lebensstil nicht Ursache für den Krebs ist.“

Der Hochschwarzwald

Von |2022-07-31T16:17:27+02:00Juli 31st, 2022|

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Hotel Feldberger Hof Banhardt GmbH
Dr.-Pilet-Spur 1
D-79868 Feldberg

www.feldberger-hof.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Der Hochschwarzwald

Ursprüngliche Landschaften warten mit zahlreichen Attraktionen auf: Der Feldberg ist das Dach der Region und mit 1493 Metern der höchste Berg in Baden-Württemberg. Weltbekannt ist der Titisee, der Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald und die Wutachschlucht lockt als Deutschlands größter Canyon. Ein Wanderwegenetz von über 1700 Kilometer Länge mit Aussichten auf Wälder, Berge und Seen verschafft Besuchern einzigartige Naturerlebnisse. Der zwölf Kilometer lange Feldberg-Steig wurde als Premiumwanderweg mit höchster Erlebnisqualität ausgezeichnet. Daneben zählt der Hochschwarzwald neun ausgezeichnete Genießerpfade – mit dem Jägersteig in Schluchsee, dem Geißenpfad in St. Blasien-Menzenschwand, dem Hirtenpfad in Lenzkirch-Raitenbuch, dem Wasserfallsteig und dem Turmsteig in der Bergwelt Todtnau, dem Rappenfelsensteig im Rothauser Land, dem Lebküchlerweg in Todtmoos, der Rötenbachschlucht in Friedenweiler-Rötenbach sowie dem 2019 neu eröffneten Säbelthomaweg in Hinterzarten.

Innerhalb der Höhenklimaregion Hochschwarzwald bietet die Region zudem achtzehn Vitalwanderwege in sechs heilklimatischen Kurorten. Die Region lässt sich auch auf zahlreichen Rad- und Mountainbike-Strecken in allen Schwierigkeitsstufen erkunden. Vor Ort stehen an mehreren Verleihstationen E-Bikes zur Verfügung. Ein Highlight ist der Gipfeltrail Hochschwarzwald mit einer Gesamtlänge von 140 Kilometern. Wassersportler finden am Titisee und am Schluchsee ein breites Angebot: Segeln, Surfen, Rudern, Angeln und Stand-up-Paddling sind bei höchster Wasserqualität möglich.

Gastlichkeit und digitale Informationen

Damit es den Gästen an nichts mangelt, bieten die Hotels in der Ferienregion eine Vielzahl an Möglichkeiten. Vom Ponyreiten über das eigene Hallenbad mit riesiger Wasserrutsche bis zur Indoor-Sporthalle wird enorm viel geboten und der Erlebnisurlaub ist bei jedem Wetter gerettet. Hinzu kommt, dass anspruchsvolle Hotels in das regionale Gästesystem der Hochschwarzwald Card eingebunden sind. Mit dieser können bis zu 85 Attraktio­nen entweder kostenlos oder gegen eine rabattierte Gebühr in der nahen Umgebung mit der ganzen Familie besucht werden. Dabei ist die Karte in vielen Angeboten bereits integriert. Wer mit der Familie unterwegs ist, der kann auch über die Hotel-Kooperation „Familotel“ ein geeignetes Übernachtungsziel finden. Deren Hotels verfügen über unter anderem über Kinderbetreuungsmöglichkeiten vom Baby bis zum Teenager. Beispielsweise der „Feldberger Hof“: Hier wird ganzjährig eine Babybetreuung im separaten Babyland ab sechs Monaten bis zu einem Jahr an sechs Tagen in der Woche an mindestens zwanzig Wochenstunden angeboten. Und die etwas älteren „Happy Bergzwerge“ von einem bis zwei Jahren werden ebenfalls an sechs Tagen in der Woche mit etwa 30 Wochenstunden bei Spaß & Spiel betreut. Hinzu kommen außerdem eine Baby-Relaxe-Lounge mit Still-Ecke sowie ein Baby-Spa. Beste Voraussetzungen also für junge Familien und echte Erholung.

Eine App als Reiseführer

Damit man alle Highlights der Region auch wirklich findet, hilft dabei eine App auf dem eigenen Smartphone. Die Hochschwarzwald Reiseführer-App hält für Gäste Inspiration und Information zu mehr als 200 Ausflugszielen in der Region bereit: Aussichtspunkte, Museen, Bergbahnen, Seerundfahrten, Kletterparks und vieles mehr. Und alles selbstverständlich mit aktuellen Öffnungszeiten, Kontakt- und Anreise-Informationen. Eine große Auswahl an Gastgebern, Restaurants, Cafés und Direktvermarktern in unmittelbarer Nähe bietet für den Gast übersichtliche Empfehlungen. Die Umkreissuche liefert dazu Tipps in der näheren Umgebung. Ausführliche Wetterinfos, auch mit Gewitterwarnung sowie im Winter mit Schneebericht, helfen bei der Tagesplanung und bei spontanen Entdeckungstouren durch den Hochschwarzwald.

Bei individuellen Fragen ermöglicht die Nachrichten-Funktion den „direkten Draht“ zu den Experten des Hochschwarzwaldes. Zudem ist die Tourismusregion Hochschwarzwald seit 2016 als „Nachhaltiges Reiseziel“ ausgezeichnet. Das Ziel: eine zukunftsfähige und generationengerechte Entwicklung des Tourismus durch nachhaltige Maßnahmen zu ermöglichen.

Nebenwirkungen durch Sonne

Von |2022-07-31T16:15:31+02:00Juli 31st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Nebenwirkungen durch Sonne

Medikamente und Sonne? Das verträgt sich nicht immer, so die Mitteilung des AOK-Bundesverbands. Manche Arzneimittel steigern nämlich die Lichtempfindlichkeit der Haut. Da reicht dann schon eine geringe ultraviolette (UV-)Belastung, um sonnenbrandähnliche Hautreaktionen auszulösen. „Wer Medikamente einnimmt, sollte daher immer gründlich den Beipackzettel lesen. Darin sind Hinweise auf Nebenwirkungen zu Lichtempfindlichkeit und Sonneneinwirkung beschrieben“, sagt Tobias Lindner, Apotheker im AOK-Bundesverband. Reagiert die Haut nach der Einnahme von Medikamenten überempfindlich auf Sonnenlicht, ist dafür vor allem die UV-A-Strahlung verantwortlich. Üblicherweise wird Sonnenbrand durch zu viel UV-B-Strahlung ausgelöst, die kurzwelliger und energiereicher ist. Bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente, einige entzündungshemmende Arzneimittel, manche Chemotherapeutika, Blutdrucksenker, aber auch pflanzliche Medikamente wie Johanniskraut können in Verbindung mit Sonnenlicht Nebenwirkungen auslösen. Dabei sind ältere Menschen eher betroffen, da sie häufiger Medikamente einnehmen. Unterschieden wird zwischen zwei Reaktionen: die phototoxische und die photoallergische. Phototoxische Reaktionen sind viel häufiger und zeigen sich meist gleich nach dem ersten Sonnenbad. Sie finden sich nur an den Körperstellen, die ungeschützt der Sonne ausgesetzt waren. Bei der deutlich selteneren Photoallergie treten die Nebenwirkungen meistens erst nach mehrmaligem Sonnenkontakt auf. Hier können dann auch Hautstellen betroffen sein, die nicht unmittelbar der Sonne ausgesetzt waren. Manche Medikamente können beides auslösen. Daher wird in Beipackzetteln auch der Oberbegriff „Photosensibilisierung“ benutzt. Die Symptome ähneln denen eines Sonnenbrandes: Die Haut rötet sich, brennt, juckt und es können sich Blasen oder Pusteln bilden.

Das hilft

Wenn die Haut geschädigt ist, helfen kühlende Lotionen. Bei stärkeren Beschwerden sollten Betroffene mit ihrem Arzt oder Apotheker klären, welche Mittel sich eignen. Bei akuten Reaktionen gilt: sofort raus aus der Sonne! Besteht der Verdacht auf Photosensibilisierung durch ein Medikament, sollte man dies durch den Arzt oder die Ärztin abklären lassen. Wenn möglich, wird das Medikament abgesetzt oder durch ein besser Verträgliches ersetzt. Geht das nicht, sollten Betroffene Sonnenbäder meiden und sich konsequent vor UV-Strahlung schützen. Der akuten Phase kann eine monatelange Überempfindlichkeit gegenüber UV-Licht folgen. Oft kommt es auch zur verstärkten Pigmentierung der betroffenen Hautstellen. Phototoxische Reaktionen können übrigens nicht nur durch Medikamente, sondern auch durch Kosmetika oder bestimmte Pflanzen und Lebensmittel hervorgerufen werden, zum Beispiel durch Zitrusfrüchte, Sellerie und die Herkulesstaude („Bärenklau“). „Damit es erst gar nicht zu einer photosensiblen Reaktion kommt, helfen eine Reihe von Maßnahmen“, so Apotheker Lindner. So sollten Medikamente mit kurzer Wirkdauer möglichst abends eingenommen werden. Aktivitäten im Freien legt man besser in die Morgen- oder Abendstunden und meidet die Mittagssonne. Auf Solariumbesuche sollten Betroffene ebenfalls verzichten. Den besten Sonnenschutz erreicht man mit Kleidung – je dichter gewebt, desto besser. Es gibt auch spezielle UV-Schutzkleidung.

Dabei sollte auf den UV-Standard 801 geachtet werden. Sinnvoll ist außerdem ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (30 und mehr), das auch ausreichenden Schutz vor UV-A-Strahlung bietet, da vor allem diese eine photosensibilisierende Hautreaktion auslöst – auch durch einfaches Fensterglas oder dünne Kleidung hindurch. Das heißt: Auch bei längeren Autofahrten oder im Büro brauchen Betroffene Schutz. Auch die richtige Lagerung von Medikamenten ist im Sommer lauf der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wesentlich. So sollen die meisten Arzneimittel zwischen 15 und 25 Grad gelagert werden. In der Wohnung kann man sie auch im Hochsommer in einem ungekühlten Schrank verstauen. Aber einige Arzneimittel gehören in den Kühlschrank, zum Beispiel Insuline. Wenn es auf der Verpackung vermerkt ist, sollten sie zwischen 2 und 8 Grad aufbewahrt werden. Im Jahr 2021 gaben die Apotheken 19,5 Millionen kühlpflichtige Arzneimittel ab. Apothekerin Silke Laubscher: „Es gibt außerdem kühlkettenpflichtige Arzneimittel, die auch während des Transports von der Apotheke zum Patienten eine kontinuierliche Kühlung brauchen. Diese eignen sich nicht für einen Versand per Post.“ Sie empfiehlt deshalb, kühlpflichtige Arzneimittel in einer Apotheke vor Ort zu beziehen. Die Apotheken gaben im Jahr 2021 rund 11,4 Millionen kühlkettenpflichtige Arzneimittel ab.

Sonne und Augen

Von |2022-07-31T16:14:19+02:00Juli 31st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Sonne und Augen

Stars und Sternchen setzen sie selbst in dunkelsten Räumen nicht ab – die Lieblings-Sonnenbrille. Ob von berühmten Modedesignern entworfen, modisch cool oder auch die preiswerten Varianten, Sonnenbrillen sollten vorwiegend eines tun: die Augen vor schädlichen UV-Strahlen schützen. Und wenn die Brillen dann auch noch besonders gut aussehen, umso besser, schließlich nimmt auch in unseren Breitengraden die Intensität dieser nicht sichtbaren UV-Strahlung zu. Und diese Gründe sind eindeutig, denn unsere Augen werden Studien zufolge genauso wie die Haut geschädigt, wenn sie über einen längeren Zeitraum ungeschützt der UV-A- oder UV-B-Strahlung ausgesetzt sind. Diese Strahlung ist immer vorhanden, selbst bei Bewölkung. Besonders die Augenoberfläche, die Linse und die Netzhaut sind gefährdet. Mögliche Erkrankungen sind Schneeblindheit, Pterygium (sogenanntes Flügelfell: Verwachsungen von Gefäßen und Bindehautgewebe über den Rand der Hornhaut hinweg), Katarakt – der Grauer Star – oder Makuladegeneration; also die Schädigung der Makula des Auges, der Stelle des schärfsten Sehens.

Die richtige Brille

Sonnenbrille ist nicht gleich Sonnenbrille. Besonders bei ganz günstigen Modellen ist große Vorsicht geboten, denn Ihre Augen können dadurch ernsthaft Schaden nehmen. Preisgünstig bedeutet oft dunkle, meist minderwertige Gläser und kaum UV-Schutz. Durch die Verdunkelung öffnen sich die Pupillen weiter, und es dringen viel mehr UV-Strahlen ins Auge als ohne Brille. Zudem lassen sich einfache Modelle nicht oder nur eingeschränkt auf den eigenen Kopf anpassen – unschöne Druckstellen auf der Nase sind die Folge. Achten Sie beim Kauf von Sonnenbrillen daher vorwiegend auf die Qualität der Gläser. Sie sollten über einen Breitband-UV-400-Schutz verfügen, der alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich filtert. Weiterhin sollte auf das CE-Zeichen geachtet werden. Mit diesem Zeichen garantiert der Hersteller, dass sein Erzeugnis den in Europa gültigen Qualitätsmindestanforderungen entspricht. Studien zeigen außerdem, dass seitlich eintretende UV-Strahlen den Effekt von Sonnenbrillen deutlich vermindern können, sodass ein Modell mit Seitenschutz sinnvoll sein kann. Ideal sind sportliche Modelle. Diese haben zumeist eine recht umfassende Form und decken selbst seitlichen Lichteinfall ab. Und welches Glas? Ideal sind graue und braune Gläser, da sie Farben fast neutral wiedergeben. Grün und gelb getönte Gläser dagegen sind vor allem für Autofahrer ungeeignet, da sie Farben verfälschen. Bei Kunststoffgläsern nimmt bereits das durchsichtige Kunststoffmaterial einen großen Teil des UV-Lichts auf. Bei mineralischen Gläsern ermöglichen dies chemische Zusätze zum Glasmaterial. Die Tönung verbessert den UV-Schutz und den Schutz vor blauem Licht noch zusätzlich.

Kratzer oder Schlieren auf den Gläsern verfälschen nicht nur die Wahrnehmung, sondern können Augen- und Kopfschmerzen verursachen. Leider spürt man das Augenleiden erst dann, wenn die Augen bereits gereizt und angegriffen sind. Alarmzeichen: müde, gerötete oder sogar tränende Augen. Dann sollte man ein paar Tage Sonnenpause einlegen. Sonnenbrillen für Senioren sollten nach unten hin heller werden. Das schützt vor Blendungen. Für Kinder gilt das gleiche: Besonders Kinder mit heller Haut und hellen Haaren sollten eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz tragen, da sie weniger Farbpigmente besitzen als dunkelhäutigere Kinder und daher etwas lichtempfindlicher sind. Bei kleinen Kindern empfiehlt sich, zusätzlich auf bruchsicheres Material zu achten. Lassen Sie Ihre bestehende Sonnenbrille auf UV-Schutz untersuchen. Bei vielen Augenoptikern gibt es dafür spezielle Strahlungsmessgeräte. Und wenn Sie jetzt gerade auf der Suche nach einem neuen Modell sind, schauen Sie bei einem Optiker nach. Dort gibt es hochwertige Qualität auch zu bezahlbaren Preisen. Zu beachten ist auch, für welchen Einsatzzweck Sie eine Sonnenbrille benötigen. Ein paar Euro mehr an der richtigen Stelle investiert und Sie sorgen für die eigene, lang anhaltende Gesundheit der Augen. Und Vorsicht vor fliegenden Händlern mit Schnäppchenangeboten im Urlaub und am Strand.

Nicht nur, dass es sich oft um billige Kopien hochwertiger Markenware handelt, auch die Gläserqualität hat die bereits beschriebenen Probleme und die Augen leiden unter der durchdringenden Strahlung. Daher kann die Empfehlung nur lauten, sich vor Urlaubsantritt eine wertige Sonnenbrille zuzulegen. Vielleicht auch zwei – ein Modell für das Führen von Kraftfahrzeugen und das Flanieren am Strand, ein günstigeres Modell für den Strand und den Sand, dem auch der ein oder andere Kratzer egal sein können.

Fersensporn

Von |2022-07-31T16:12:44+02:00Juli 31st, 2022|

Autorin: Anne Klein

Fersensporn

Viele Menschen um die 40 klagen über Schmerzen unter der Fußsohle. Ungefähr jeder Zehnte von uns quält sich früher oder später mit einem so genannten Fersensporn, ein knöcherner Stachel, der bis zu 15 Millimeter groß werden kann. Ein Fersensporn oder Hackensporn (medizinisch Kal-kaneussporn) ist ein knöcherner Fortsatz, der sich im Laufe des Lebens an der Sohlenseite des Fersenknochens (dem Fersenbein) bilden kann. Nicht immer bereitet der Dorn Probleme. Erst, wenn sich das Gewebe um den Fersensporn entzündet, zum Beispiel durch eine Überbelastung des Fußes, kommt es zu Schmerzen. Oft wird der Fersensporn dann erst entdeckt. Typische Symptome sind Fersenschmerzen beim Auftreten, insbesondere morgens nach dem Aufstehen. Als ob man in einen Nagel oder in eine Glasscherbe getreten wäre, so beschreiben es manche Patienten. Allerdings muss dieser selbst gar nicht unbedingt wehtun, die eigentliche Schmerzursache ist eine starke Entzündung. Und zwar die der Sehnenplatte, die unten am Fersenknochen ansetzt und diesen mit den Muskelsträngen der Fußsohle verbindet. „Plantarsehnenentzündung“ oder „Plantarfasziitis“ lautet denn auch die medizinische Diagnose.

Häufig sind es die Schuhe

Bei Frauen kommt der Fersensporn häufiger vor als bei Männern. Patienten mit Rheuma bekommen ihn überdurchschnittlich oft, genau wie Menschen mit Senk- oder Plattfuß. Übergewicht ist ein weiterer Risikofaktor. Aber es gibt auch einen äußeren Risikofaktor: die Schuhmode. Riskant sind vor allem hohe Absätze. Sie befördern die Verkürzung der Wadenmuskulatur. Dadurch steigt die Gefahr einer Plantarfasziitis. Warum entsteht der Fersensporn? Wird der Fuß übermäßig oder falsch belastet, versucht der Körper gegenzusteuern: Er lagert Kalk an den betroffenen Sehnenansätzen ein, um für mehr Stabilität zu sorgen. Der Fersensporn ist also eigentlich eine Art Notfallmaßname unseres Organismus. Hält die Fehlbelastung jedoch weiter an, kann sich das Gewebe um den Knochenauswuchs herum entzünden und Schmerzen bereiten. Auslöser der Probleme ist also weniger der neue, zusätzliche Knochendorn, sondern vielmehr eine anhaltende Überbelastung des Fußes.

Was entlastet die Füße?

Zur längerfristigen Behandlung haben sich individuell angepasste Schuheinlagen bewährt. Sie unterstützen den Fuß gezielt und reduzieren die Belastung im Bereich des Fersensporns durch Schaumgummi-Unterfütterung. Sie sorgen auch für eine optimale Druckverteilung. Wichtig ist natürlich auch, dass das Gewicht auf den Fuß verringert wird. Einseitige Belastungen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Sportler sollte sich vor dem Training stets mit ein paar Übungen aufwärmen. Die Füße brauchen außerdem immer wieder ausreichende Ruhepausen. Wer viel Sport treibt, sollte sich am besten in Sachen optimales Schuhwerk und Lauftechnik beraten lassen. Hat die Ferse schon einmal Probleme bereitet, ist es besonders wichtig, nicht nur zum Training, sondern möglichst oft bequeme, gut gepolsterte Schuhe zu tragen. Die Muskeln und Sehnen an der Fußsohle werden mit bestimmten Übungen gedehnt und gekräftigt, das macht meist eine gute Physiotherapie.

Schmerztherapie und Schonung

Schonen Sie Ihre Füße bis die Entzündung und damit die Beschwerden abgeklungen sind. Verzichten Sie vorübergehend auf intensive Belastung wie Leistungssport oder lange Fußmärsche. Wenn möglich, legen Sie Ihre Füße öfter hoch. Coolpacks oder entzündungshemmende Gele können akute Schmerzen lindern. Gepolsterte Fersenkissen verringern den Druck auf die Ferse und ermöglichen so, dass das entzündete Gewebe abschwellen kann. Bei unterem Fersensporn haben sich dafür sogenannte Locheinlagen mit Aussparung bewährt, bei hinterem Fersensporn spezielle Fersenkissen. Zusätzlich können Fußbäder sowie Massagen dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern. Auch Schmerzmittel oder Kortisonspritzen können kurzfristig helfen. Stoßwellen- und Strahlentherapie sind weitere Optionen. Ihr Arzt wird zusammen mit Ihnen entscheiden, welche Behandlungsform für Sie individuell am besten geeignet ist. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt als längerfristige Therapie zum Beispiel Physiotherapie mit gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen. Manchmal sind auch Einlagen hilfreich. Bei hartnäckigen Fersensporn-Beschwerden können individuell angepasste orthopädische Schuheinlagen helfen. Sie verteilen den Druck gleichmäßiger auf den gesamten Fuß. Und natürlich gute Schuhe: Es empfiehlt sich, so oft wie möglich gut gedämpftes Schuhwerk und möglichst selten hohe oder enge Schuhe zu tragen. Für Sportler: Viele Sportfachgeschäfte bieten eine Videolaufbandanalyse an und beraten Sie zu geeigneten Sportschuhen und gegebenenfalls auch zur richtigen Lauftechnik. Vergessen Sie auch nicht regelmäßige Aufwärmübungen und Ruhepausen.

Unbekanntes Organ: Bindegewebe

Von |2022-07-31T16:11:15+02:00Juli 31st, 2022|

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Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Unbekanntes Organ: Bindegewebe

Ob Knochen, Sehnen, Muskeln oder Gelenkkapseln – es gibt keinen Teil des Bewegungsapparates, der nicht von den vielfältigen Strukturen des Bindegewebes durchzogen ist. Auch wenn das Bindegewebe fälschlicherweise oft auf ästhetische Gesichtspunkte reduziert wird, ist es das zentrale Transportsystem im menschlichen Körper und ein natürlicher Schutzschild gegen Verletzungen. Über dieses „unbekannte Organ“ mit seinen kollagenen und elastischen Fasern werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus ist das Bindegewebe dafür verantwortlich, dass Schlackstoffe und Gifte in die Entsorgungskanäle des Körpers gelangen. Zudem bildet das Bindegewebe aber auch das Stützkorsett für den ganzen Körper. Wird es undurchlässig, verschlackt es oder ist es mit Säuren und Schadstoffen überlastet, kann es dieser zweiten Hauptaufgabe – den Körper zu stützen – nicht mehr richtig nachkommen. Tatsächlich ist es so: Der Zustand des Bindegewebes entscheidet mit über den Allgemeinzustand des Körpers.

Schwaches Bindegewebe

Dellen an Oberschenkeln, Po, Hüften oder Oberarmen sind kein gesundheitliches, sondern ein kosmetisch-ästhetisches Problem, unter dem die Betroffenen leiden. Fast 80 Prozent der Frauen haben früher oder später einmal Cellulite. Ein schwaches Bindegewebe kann nicht mehr in ausreichendem Maße neue Fasern produzieren, und es begünstigt viele Alltagsbeschwerden wie zum Beispiel Gelenk- oder Rückenschmerzen und macht anfälliger für Verletzungen. So wissen nur wenige, dass auch ein Bandscheibenvorfall häufig die Folge einer Bindegewebsschwäche ist. Darüber hinaus „verstopfen“ in einem schwachen Bindegewebe die Transportwege zwischen den Zellen.

Warum erschlafft das Bindegewebe? Problematisch ist, dass die Zahl der Fettzellen beim erwachsenen Menschen nicht mehr beeinflussbar ist, wohl aber ihre Größe. Die Fettzellen speichern die aus der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren, die nicht gleich verwertet werden. Werden die Fettzellen größer und praller, dann kann das dazwischen liegende Bindegewebe nicht mehr optimal seine Haltefunktion ausführen. Die elastischen Bindegewebsfasern erschlaffen, drücken die vergrößerten Fettzellen zusammen und lassen so Wölbungen entstehen. Auch Blut- und Lymphgefäße werden gepresst und in ihrer Funktion eingeschränkt. Die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und der Abtransport von Schlackestoffen ist stark behindert. Die Haut wirkt dellig.

Neben der genetischen Veranlagung spielt auch das zunehmende Alter eine entscheidende Rolle. Allerdings gibt es viele weitere Faktoren, die eine Bindegewebsschwäche zusätzlich begünstigen. Im Laufe der Jahre verliert das Bindegewebe an Stärke und Stabilität, weshalb es zu sichtbaren Erscheinungen kommt. So stellen Dehnungsstreifen, Besenreiser sowie Krampfadern typische Symptome eines schwachen Bindegewebes und eines sinkenden Kollagenanteils dar. Aufgrund der Hormone und des weiblichen Körperbaus sind Frauen zwar häufiger davon betroffen, doch auch Männer können unter Cellulite sowie Dehnungsstreifen leiden.

Tipps für ein straffes Bindegewebe

1. Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur für eine straffe Haut besonders wichtig. Dies umfasst viel frisches Obst, Gemüse, Eiweiß, Proteine und ausreichend Wasser. Um Ihr Bindegewebe langfristig zu stärken, sollte Ihre Ernährung so aussehen: Vitamin C wie etwa Zitrusfrüchte, Paprika oder Brokkoli, Omega-3-Fettsäuren wie Avocados, Nüsse oder Lachs, Vitamin B3 wie etwa Milchprodukte, Eier oder Fleisch, frisches Obst und Gemüse, 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag.

2. Massieren Sie Ihr Bindegewebe straff: Einen Einfluss auf das Bindegewebe haben auch fachmännische Massagen, da sie den Lymphfluss und die Durchblutung anregen.

3. Wechselduschen stellen eine besonders effektive Maßnahme dar, um die Durchblutung zu fördern und das Bindegewebe zu stärken. Durch die Anwendung regelmäßiger Wechselduschen wird der Stoffwechsel angekurbelt und die Haut gestrafft.

4. Effektive Übungen gegen Cellulite: Treiben Sie täglich Sport – denn regelmäßige Bewegung ist das beste Mittel gegen ein schwaches Bindegewebe. Bereits 30 Minuten täglich stärken das Bindegewebe. Hier sind Übungen wie Springen (auch mit einem Springseil), Kniebeugen und Beinwalzen ideal geeignet. Für Letzteres benötigen Sie eine Faszienrolle, ein Massagegerät aus Schaumstoff oder Kork. Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden, platzieren Sie die Rolle unter den Oberschenkeln und stützen Sie die Hände ein Stück hinter dem Körper ab. Dann heben Sie Ihren Po leicht an und rollen langsam vor und zurück.

5. Unterstützen Sie Ihr Bindegewebe mit Nahrungsergänzungsmitteln, die wichtige Nährstoffe für ein starkes und gesundes Bindegewebe enthalten. Spurenelemente wie Mangan sowie Kupfer unterstützen die Bildung und den Erhalt des normalen Bindegewebes und Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei.

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