ADHS-Zahlen bei Kindern steigen

Von |2026-08-31T11:25:37+02:00August 31st, 2026|

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

ADHS-Zahlen bei Kindern steigen

Neue Auswertungen von Krankenkassendaten bestätigen einen Anstieg der diagnostizierten Fälle von ADHS-Betroffenen. Gleichzeitig warnen Fachleute davor, aus steigenden Diagnosezahlen vorschnell zu schließen, dass tatsächlich immer mehr Kinder an ADHS erkranken. Denn zwischen der Häufigkeit einer Erkrankung und der Häufigkeit ihrer Diagnose besteht ein wichtiger Unterschied. ADHS gehört zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Typisch sind anhaltende Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, eine ausgeprägte Impulsivität und bei manchen eine starke körperliche Unruhe. Die Ausprägung ist individuell sehr unterschiedlich. Entscheidend für die Diagnose ist nicht, ob ein Kind gelegentlich unkonzentriert, verträumt oder besonders lebhaft ist. Die Symptome müssen über längere Zeit bestehen, in mehreren Lebensbereichen auftreten und den Alltag deutlich beeinträchtigen. Wie häufig ADHS tatsächlich vorkommt, lässt sich deshalb nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Das Robert Koch-Institut geht auf Grundlage verschiedener Datenquellen von ­ungefähr fünf Prozent Betroffenen aus.

Krankenkassendaten

Eine 2026 im „Deutschen Ärzteblatt“ veröffentlichte Untersuchung analysierte anonymisierte Abrechnungsdaten aus den Jahren 2017 bis 2023. Für das Jahr 2023 wurde bei Kindern und Jugendlichen 3,6 Prozent Betroffene ermittelt. Über den untersuchten Zeitraum nahm die Häufigkeit der dokumentierten ADHS-Diagnosen leicht zu. Auch die Nutzung medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlungen stieg etwas an.

Diese Zahlen sind bemerkenswert, müssen aber richtig eingeordnet werden. Krankenkassendaten erfassen Diagnosen, die im Rahmen der medizinischen Versorgung dokumentiert wurden. Sie zeigen damit vor allem, wie viele Kinder eine entsprechende Diagnose erhalten haben. Ob die tatsächliche Häufigkeit der Störung im gleichen Maße gestiegen ist, lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Genau diese Frage beschäftigt die Forschung bereits seit Jahren. Schon die ersten Auswertungen der bundesweiten KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts ergaben, dass bei 4,8 Prozent der untersuchten Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren irgendwann ADHS diagnostiziert worden war. Jungen waren mit 7,7 Prozent deutlich häufiger betroffen als Mädchen mit 1,8 Prozent. Die Diagnosehäufigkeit nahm mit dem Alter zu und erreichte bei Jugendlichen besonders hohe Werte.

Bei der späteren ersten KiGGS-Follow-up-Erhebung zwischen 2009 und 2012 lag die Zahl der von Eltern berichteten ärztlichen oder psychologischen ADHS-Diagnosen bei fünf Prozent. Gegenüber der ersten Erhebung zeigte sich dabei kein statistisch signifikanter Anstieg. Das war insofern interessant, als Krankenkassendaten aus demselben Zeitraum bereits auf steigende Diagnosezahlen hingedeutet hatten.

Verändertes Bewusstsein

Warum können beide Beobachtungen gleichzeitig richtig sein? Ein Grund könnte darin liegen, dass sich das Bewusstsein für ADHS verändert hat. Eltern, Lehrkräfte und medizinisches Personal erkennen mögliche Symptome heute möglicherweise früher und sprechen häufiger darüber. Auch die diagnostischen Möglichkeiten und die Inanspruchnahme medizinischer und psychotherapeutischer Angebote haben sich verändert. Wenn mehr Kinder untersucht werden und bestehende Probleme häufiger erkannt werden, kann die Zahl der Diagnosen steigen, ohne dass sich die biologische Häufigkeit der Störung im gleichen Umfang verändert.

Auch soziale Faktoren spielen eine Rolle. Bereits die KiGGS-Untersuchungen zeigten, dass ADHS-Diagnosen bei Kindern aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status häufiger waren als bei Kindern aus Familien mit hohem sozioökonomischem Status. Das bedeutet allerdings nicht, dass soziale Benachteiligung automatisch ADHS verursacht. Vielmehr können unterschiedliche Lebensbedingungen, Belastungen, Zugänge zum Gesundheitssystem und die Wahrscheinlichkeit einer diagnostischen Abklärung zusammenwirken.

Auffällig ist zudem der große Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Jungen erhalten wesentlich häufiger eine ADHS-Diagnose. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass ADHS bei Mädchen teilweise übersehen werden kann. Bei ihnen stehen häufiger Unaufmerksamkeit, innere Unruhe oder verträumtes Verhalten im Vordergrund, während die auffällige Hyperaktivität, die bei Jungen häufiger beobachtet wird, weniger stark ausgeprägt sein kann.

Die Diagnose sollte daher sorgfältig erfolgen. Sie berücksichtigt die Entwicklung des Kindes, seine Lebenssituation und die Beobachtungen aus unterschiedlichen Bereichen. Auch andere Ursachen für Konzentrationsprobleme, Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten müssen berücksichtigt werden. Schlafmangel, psychische Belastungen, Lernstörungen oder andere Erkrankungen können beispielsweise ähnliche Probleme verursachen.

Das trockene Auge

Von |2026-08-31T11:27:39+02:00August 31st, 2026|

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Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

In den Schlaf rauschen

Bei einem trockenen Auge steckt nicht immer eine Allergie oder zu viel Bildschirmarbeit dahinter. Auch die ­Wechseljahre können eine Rolle spielen. Viele Frauen bemerken während der Perimenopause und nach der Menopause Veränderungen an den Augen. Dazu gehört auch das sogenannte trockene Auge, medizinisch „Dry Eye Disease“ (DED). Dabei handelt es sich nicht lediglich um einen Mangel an Tränenflüssigkeit. Vielmehr ist das empfindliche Gleichgewicht der Augenoberfläche und des Tränenfilms gestört.

Der Tränenfilm schützt die Hornhaut, hält die Augenoberfläche feucht und sorgt gleichzeitig für eine glatte optische Oberfläche. Er besteht aus mehreren Komponenten und wird unter anderem von der Tränendrüse sowie den Meibom-Drüsen am Lidrand gebildet. Diese Drüsen produzieren eine fetthaltige Substanz, die verhindert, dass die Tränenflüssigkeit zu schnell verdunstet. Ist der Tränenfilm instabil, kann die Augenoberfläche austrocknen und gereizt werden. Typische Beschwerden sind Brennen, Jucken, Rötung, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder ein unangenehmes Fremdkörpergefühl. Paradoxerweise können trockene Augen sogar stärker tränen. Das Auge versucht dann, die Reizung durch eine vermehrte, allerdings wenig stabile Tränenproduktion auszugleichen. Fachleute beschreiben das trockene Auge deshalb als multifaktorielle Erkrankung, bei der unter anderem Instabilität und erhöhte Osmolarität des Tränenfilms, Entzündungsprozesse und Veränderungen der Augenoberfläche eine Rolle spielen.

Noch nicht alles erklärbar

Warum die Beschwerden gerade in den Wechseljahren auftreten oder sich verstärken können, ist noch nicht vollständig geklärt. Fest steht jedoch, dass hormonelle Veränderungen die Augenoberfläche beeinflussen. Frauen sind insgesamt häufiger von trockenen Augen betroffen als Männer. Neben dem Alter werden dabei auch Sexualhormone als Einflussfaktoren diskutiert. Während der Wechseljahre verändert sich das Zusammenspiel verschiedener Hormone erheblich. Besonders die Produktion von Östrogen und Androgenen nimmt beziehungsweise verändert sich. Die Forschung deutet darauf hin, dass vor allem ein Rückgang der Androgenwirkung für die Funktion der Tränen- und Meibom-Drüsen bedeutsam sein könnte. Androgene beeinflussen unter anderem die Struktur und Funktion der Meibom-Drüsen. Ein Mangel kann die Qualität der Lipidschicht des Tränenfilms beeinträchtigen und damit die Verdunstung der Tränenflüssigkeit begünstigen.

Die Rolle von Östrogen ist dagegen deutlich komplizierter. Lange wurde angenommen, dass der sinkende Östrogenspiegel während der Menopause unmittelbar für trockene Augen verantwortlich sei. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zeichnen jedoch kein so eindeutiges Bild. Sowohl niedrige als auch höhere Östrogenspiegel wurden in einzelnen Studien mit trockenen Augen in Verbindung gebracht. Auch die Wirkung von Progesteron ist nicht abschließend geklärt. Nach heutigem Forschungsstand lässt sich deshalb nicht sagen, dass allein der sinkende Östrogenspiegel die Augenbeschwerden verursacht. Vielmehr dürfte ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Hormone, des Alters, der Tränenproduktion und der Funktion der Meibom-Drüsen dahinterstehen.

Zusätzlich können weitere typische Veränderungen dieser Lebensphase die Beschwerden verstärken. Die Augenoberfläche reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse. Trockene Raumluft, Klimaanlagen, Heizungsluft, Wind und Zigarettenrauch können den Tränenfilm destabilisieren. Auch lange Bildschirmzeiten spielen eine Rolle, weil beim konzentrierten Blick auf Monitor, Tablet oder Smartphone deutlich seltener geblinzelt wird. Dadurch verteilt sich der Tränenfilm weniger regelmäßig über die Hornhaut und verdunstet schneller. Kontaktlinsen können trockene Augen ebenfalls begünstigen oder vorhandene Beschwerden verstärken.

Was hilft?

Bei leichten Beschwerden können künstliche Tränen die Augenoberfläche unterstützen. Je nach Ursache und Ausprägung kommen unterschiedliche Präparate infrage, beispielsweise Tropfen mit Hyaluronsäure oder anderen tränenfilmstabilisierenden Substanzen. Bei häufiger Anwendung sind konservierungsmittelfreie Präparate häufig sinnvoll, weil Konservierungsstoffe die Augenoberfläche zusätzlich reizen können. Auch regelmäßiges bewusstes Blinzeln bei der Bildschirmarbeit, ausreichende Luftfeuchtigkeit und das Vermeiden von direktem Luftzug können helfen. Wichtig ist außerdem, die Augen nicht ständig zu reiben, da dies die gereizte Augenoberfläche zusätzlich belastet.

Halten die Beschwerden an, sind sie ausgeprägt oder treten Sehstörungen, starke Schmerzen oder eine deutliche Rötung auf, sollte die Ursache augenärztlich abgeklärt werden. Denn hinter trockenen und gereizten Augen können auch andere Erkrankungen stecken.

Die Basis für starke Zähne

Von |2026-08-31T11:33:31+02:00August 31st, 2026|

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Perpmer/ Eliah Sahil
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6900 Bregenz, Österreich

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Die Basis für starke Zähne

Das Zahnfleisch bildet gemeinsam mit den Zähnen und dem Zahnhalteapparat eine funktionelle Einheit. Auf den Zähnen und am Zahnfleischrand sammeln sich ständig Bakterien aus der Mundhöhle. Werden diese Beläge nicht regelmäßig entfernt, kann sich daraus Plaque entwickeln. Die darin enthaltenen Bakterien können Stoffwechselprodukte bilden, die das Zahnfleisch reizen. Eine typische Folge ist die Gingivitis, also eine oberflächliche Zahnfleischentzündung. Sie äußert sich häufig durch gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch und ­Blutungen beim Putzen.

Gerade Zahnfleischbluten sollte deshalb nicht einfach als normale Begleiterscheinung des Zähneputzens hingenommen werden. Zwar kann auch eine zu harte Zahnbürste das Zahnfleisch verletzen, wesentlich häufiger steckt jedoch eine unzureichende Entfernung bakterieller Beläge dahinter. Wird eine Zahnfleischentzündung über längere Zeit nicht behandelt, kann sich die Entzündung auf tiefere Strukturen ausweiten. Aus einer zunächst oberflächlichen Gingivitis kann dann eine Parodontitis entstehen, bei der auch der Zahnhalteapparat betroffen ist. Regelmäßige Kontrollen in der Zahnarztpraxis sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge.

Was sollte man tun?

Die wichtigste Maßnahme für ­gesundes Zahnfleisch bleibt die mechanische Reinigung. Zweimal täglich sollten die Zähne gründlich mit einer geeigneten Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta gereinigt werden. Ebenso wichtig ist die Reinigung der Zahnzwischenräume, denn dort erreicht die Zahnbürste die Beläge nur unzureichend. Zahnseide oder geeignete Interdentalbürsten können helfen, schwer zugängliche Bereiche sauber zu halten. Auch die Zunge kann in die tägliche Mundpflege einbezogen werden, da sich auf ihrer Oberfläche zahlreiche Mikroorganismen ansiedeln.

Darüber hinaus interessieren sich immer mehr Menschen für ­ergänzende, möglichst natürliche Formen der Mundpflege. Eine davon ist das sogenannte Ölziehen. Dabei wird eine ­kleine Menge Pflanzenöl im Mund bewegt und anschließend ausgespuckt. Das Öl gelangt dabei auch in die Zwischenräume und entlang des Zahnfleischrandes. Für diese traditionelle Methode werden verschiedene Pflanzenöle verwendet. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten zwar darauf hin, dass Ölziehen bestimmte Parameter der Mundgesundheit beeinflussen kann, die wissenschaftliche Datenlage ist jedoch nicht ausreichend, um es als Ersatz für das Zähneputzen oder die professionelle Zahnvorsorge zu ­betrachten.

Pflegeritual

Interessant kann ein solches Mundpflegeritual vor allem als Ergänzung sein. Ein speziell für die Mundpflege zusammengestelltes Zahnöl kann beispielsweise auf ­Waschnusssamenöl basieren und mit pflanzlichen Bestandteilen wie Salbei, Kamille, Pfefferminze, Echinacea und dem Harz des sogenannten Drachenblutbaumes kombiniert werden. Solche Rezepturen verbinden die Eigenschaften eines pflanzlichen Öls mit aromatischen und traditionell in der Mundpflege eingesetzten Pflanzenstoffen. Für die Anwendung wird eine kleine Menge Öl im Mund bewegt und langsam durch die Zahnzwischenräume gezogen. Anschließend wird es ausgespuckt und nicht heruntergeschluckt. Je nach Rezeptur und Herstellerangabe kann eine kurze Anwendung von wenigen Minuten vorgesehen sein. Das Ritual lässt sich beispielsweise am Abend in die Mundpflegeroutine integrieren. Wichtig ist dabei, das Öl nicht als Ersatz für die bewährten Maßnahmen der Zahnhygiene zu verstehen. Insbesondere die Entfernung von Zahnbelag durch Bürsten und die Reinigung der Zahnzwischenräume bleiben entscheidend.

Auch die Ernährung beeinflusst den Zustand von Zähnen und Zahnfleisch. Häufige zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten fördern das Wachstum bestimmter Bakterien und erhöhen das Risiko für Karies. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend ­Nährstoffen unterstützt dagegen die natürlichen Funktionen von Schleimhaut und Zahnfleisch. Ausreichendes Trinken, vorzugsweise Wasser, trägt zudem dazu bei, die Mundhöhle feucht zu halten. Speichel besitzt eine wichtige Schutzfunktion: Er verdünnt Säuren, unterstützt die Remineralisierung der Zähne und hilft dabei, Nahrungsreste abzutransportieren.

Ebenso bedeutsam sind ­individuelle Risikofaktoren. Rauchen kann die Mundgesundheit erheblich beeinträchtigen und das Risiko für Erkrankungen des Zahnfleisches erhöhen.

Gesundes Zahnfleisch ist kein Ergebnis einer einzelnen Maßnahme, sondern das Resultat einer regelmäßigen und sorgfältigen Mundpflege. Zähneputzen, die Reinigung der ­Zahnzwischenräume, eine zahngesunde Ernährung und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen bilden das Fundament. Ergänzende Rituale wie das Ölziehen können die persönliche Mundpflegeroutine erweitern und für ein gepflegtes Gefühl im Mund sorgen. Entscheidend ist, natürliche Pflege nicht gegen wissenschaftlich etablierte Zahnhygiene auszuspielen, sondern

Pflegegrad 2

Von |2026-08-31T10:35:23+02:00August 31st, 2026|

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Pflegegrad 2

Die Pflege eines Angehörigen ist eine Herausforderung, die nicht nur emotionale Stärke, sondern auch ein tiefes ­Verständnis für die bürokratischen und finanziellen Rahmenbedingungen erfordert. Pflegegrad 2 ist dabei oft der erste Schritt in Richtung professioneller Unterstützung – doch was verbirgt sich eigentlich hinter dieser Einstufung? Welche Leistungen stehen Betroffenen zu, und unter welchen Voraussetzungen wird der Antrag überhaupt bewilligt? Die Definition: Pflegegrad 2 wird Personen zugewiesen, die in ihrer Selbstständigkeit oder Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, erhebliche Einschränkungen aufweisen. Im Gegensatz zu Pflegegrad 1, der vorwiegend für Menschen mit geringfügigem Hilfebedarf gedacht ist, richtet sich dieser Grad an diejenigen, die bereits regelmäßig Unterstützung benötigen. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder andere unabhängige Gutachter, die den Grad der Beeinträchtigung anhand eines Punktesystems bewerten. Dabei werden nicht nur körperliche, sondern auch kognitive und psychische Aspekte berücksichtigt. Wer etwa aufgrund einer Demenz oder einer schweren chronischen Erkrankung nicht mehr in der Lage ist, den Haushalt zu führen oder sich selbst zu versorgen, hat gute Chancen auf die Zuweisung zu Pflegegrad 2.

Wer hat Anspruch?

Nicht jede Einschränkung führt automatisch zu Pflegegrad 2. Entscheidend ist das Ausmaß der Beeinträchtigung im Alltag. Der MDK prüft dabei sechs verschiedene Lebensbereiche: Mobilität, kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen sowie die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte. Um Pflegegrad 2 zu erhalten, müssen in der Begutachtung mindestens 27 und höchstens unter 47,5 Punkte erreicht werden. Das klingt zunächst abstrakt, doch in der Praxis bedeutet das: Wer etwa Hilfe beim Anziehen, Waschen oder Essen benötigt, aber noch nicht rund um die Uhr betreut werden muss, fällt oft in diese Kategorie. Ein typisches Beispiel ist eine ältere Person, die nach einem Schlaganfall zwar noch selbstständig gehen kann, aber beim Kochen oder Putzen auf Unterstützung angewiesen ist. Auch Menschen mit beginnender Demenz, die sich zwar noch orientieren können, aber zunehmend Vergesslichkeit zeigen, können Anspruch auf Pflegegrad 2 haben. Wichtig ist, dass die Einschränkungen auf Dauer bestehen und nicht nur vorübergehend sind. Akute Erkrankungen oder Reha-Phasen führen in der Regel nicht zur Bewilligung.

Welche Leistungen stehen Ihnen zu?

Sobald der Antrag auf Pflegegrad 2 bewilligt ist, öffnet sich eine ganze Palette an Unterstützungsmöglichkeiten. Die meisten Menschen denken dabei zuerst an die finanzielle Entlastung – und tatsächlich gibt es monatliche Zahlungen, die direkt an die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen fließen. Bei Pflegegrad 2 beträgt das Pflegegeld aktuell 316 Euro im Monat, sofern die Pflege durch Angehörige oder andere private Personen erfolgt. Wird stattdessen ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen, übernimmt die Pflegekasse die Kosten bis zu einem Betrag von 724 Euro monatlich für die Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung. Doch das ist noch lange nicht alles. Pflegegrad 2 berechtigt auch zum Bezug von Pflegehilfsmitteln, die den Alltag erleichtern – sei es ein Rollator, ein Pflegebett oder technische Hilfen wie ein Notrufsystem. Zudem können Betroffene bis zu 4000 Euro pro Jahr für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen, etwa für den Einbau einer barrierefreien Dusche oder den Bau einer Rampe. Auch die Tagespflege oder die Kurzzeitpflege sind Optionen, die bei Pflegegrad 2 in Anspruch genommen werden können. Hier übernimmt die Kasse die Kosten für bis zu 8 Wochen im Jahr, um pflegende Angehörige zu entlasten oder eine vorübergehende Betreuung zu ermöglichen. Ein oft unterschätzter Vorteil ist der Anspruch auf kostenlose Beratungsbesuche durch Pflegefachkräfte. Diese kommen nach Hause und geben Tipps, wie der Alltag besser organisiert werden kann – sei es durch die Vermittlung von Pflegediensten oder die Schulung von Angehörigen in pflegerischen Grundlagen. Zudem haben Versicherte mit Pflegegrad 2 Anspruch auf eine kostenlose Pflegeberatung durch die Pflegekasse, die bei der Auswahl der passenden Leistungen hilft.

Der Antragsprozess: So geht’s

Der Weg zum Pflegegrad 2 beginnt mit einem formlosen ­Antrag bei der eigenen Pflegekasse. Dieser kann schriftlich, telefonisch oder sogar online gestellt werden. Innerhalb weniger Wochen folgt dann die Begutachtung durch den MDK oder einen anderen Gutachter. Dieser Termin findet in der Regel zu Hause statt, denn nur so kann der Gutachter ein realistisches Bild von der Situation gewinnen. Es ist ratsam, sich auf dieses Gespräch vorzubereiten: Notieren Sie im Vorfeld, bei welchen Tätigkeiten Hilfe benötigt wird, und halten Sie gegebenenfalls ein Pflegetagebuch bereit. Auch die Teilnahme eines Angehörigen oder einer Vertrauensperson kann sinnvoll sein, um nichts Wichtiges zu vergessen.

Nach der Begutachtung erhalten Sie einen Bescheid, der über die Bewilligung oder Ablehnung des Antrags informiert. Wird Pflegegrad 2 zugewiesen, gilt dieser in der Regel für einen Zeitraum von mehreren Jahren. Allerdings kann eine Verschlechterung des Gesundheitszustands jederzeit zu einer Höherstufung führen – etwa auf Pflegegrad 3, wenn der Hilfebedarf steigt. Umgekehrt ist auch eine Herabstufung möglich, falls sich der Zustand verbessert. Daher empfiehlt es sich, den Pflegegrad regelmäßig überprüfen zu lassen, insbesondere wenn sich die Situation ändert.

Tipps für den Alltag mit Pflegegrad 2

Pflegegrad 2 ist oft ein Wendepunkt im Leben der Betroffenen und ihrer Familien. Plötzlich gilt es, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die vorher keine Rolle spielten: von der Auswahl eines Pflegedienstes über die Beantragung von Hilfsmitteln bis hin zur Finanzierung von Umbaumaßnahmen. Doch mit der richtigen Vorbereitung lässt sich vieles vereinfachen. Nutzen Sie die kostenlosen Beratungsangebote der Pflegekasse, um sich einen Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Scheuen Sie sich nicht, auch mehrere Angebote von Pflegediensten einzuholen und zu vergleichen – die Qualität und die Kosten können stark variieren.

Ein weiterer Tipp: Dokumentieren Sie den Pflegebedarf genau. Ein Pflegetagebuch, in dem Sie festhalten, welche Hilfe wann und wie lange benötigt wird, kann nicht nur bei der Begutachtung hilfreich sein, sondern auch im Gespräch mit Ärzten oder Pflegediensten. Und denken Sie daran: Pflegegrad 2 ist kein Endpunkt, sondern ein Schritt auf dem Weg zu mehr Lebensqualität. Mit den richtigen Leistungen und einer guten Organisation lässt sich auch mit Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben führen.

Stress – ab in den Urlaub?

Von |2026-08-31T10:26:39+02:00August 31st, 2026|

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BJH Natur- und Resonanzforschung Ag
Löberenstrasse 47
CH-6302 Zug

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Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Stress – ab in den Urlaub?

Dazu gehört ein Grundverständnis zum Sinn von Stress, Gründe für Eskalationen und mögliche, natürliche Exit-Strategien. Normal gehört Hektik zum Leben und unterstützt den Körper bei der Stimulierung des Abwehrsystems. Das Ganze wird zum Problem, wenn dieser Zustand nicht mehr abklingt, sondern diese Art Anspannung zum Dauerzustand wird. Der Körper gerät in eine „Dauer-Beschleunigung“ ohne nennenswerte „Entschleunigung“. In solchen Fällen setzt eine natürliche hormonelle „Stress – Dauerschleife“ ein. Cortisol und Adrenalin halten ein hohes Niveau, sodass regenerative Prozesse gehemmt werden und – als Folge – sich signifikant reduzieren. Somit geht das Gleichgewicht zwischen innerlicher Aktivität (Spannung) und Erholung (Entspannung) verloren. Die Konsequenzen sind Erschöpfung, Schlafprobleme, innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu stillen Entzündungen und Herz-/Kreislauf-Problemen. Im Alltagsleben merken wir oft zu spät, dass Körper und Kopf dauerhaft unter „Strom stehen“. Dabei ist es meist nicht ein großes Ereignis, sondern viele kleine Stress-Situationen, die letztendlich im Körper oft zu umfangreich werden und zu Krankheitsbildern führen. Eigentlich eine logische Konsequenz, denn wenn wir die Situation einmal mit dem Handy vergleichen: Wenn der Akku ständig im roten Bereich ist, führt das unweigerlich zu einem Komplettausfall. Erfahrungen mit diesem Stress-Kreislauf machte das Forscherehepaar Drave immer häufiger in ihrer Praxis. Sie wollten in ihrem Institut für Natur- und Resonanzforschung aus 31832 Eldagsen der Sache einmal auf den Grund gehen. Ziel: die ungesunden „Stress-Abläufe“ unterbrechen oder besser überhaupt zu verhindern. Dazu musste erforscht werden, was die richtigen Impulse sind. Das angestrebte Ergebnis sollte Aufschluss darüber geben, wie der Körper und die Stressregulatoren wieder dauerhaft auf einen natürlichen, gesunden Stand gebracht werden – wobei alles der schnelllebigen Zeit entsprechend leicht umsetzbar sein sollte.

Das Ergebnis: leicht in den Alltag integrierbar

Zunächst war der „IST“ − Ausgangspunkt das Leben im hier und jetzt. Dabei kommt es heute nicht mehr auf ein Überleben, sondern die Qualität des Lebens an. Dafür muss sichergestellt sein, dass drei bewährte Naturprinzipien Sauerstoff – ­Stoffwechsel – Resonanzen miteinander reibungslos ­funktionieren – Erklärungen und Maßnahmen:

Sauerstoff − ein Gas, das Erwachsene im Schnitt pro Minute mit 12–16 Atemzügen einatmen. Die Kraftwerke in den Zellen (Mitochondrien) und deren Kreisläufe benötigen ihn zur Energiegewinnung (ATP). So wie ein Kamin nur brennt und Wärme gibt, wenn Sauerstoff vorhanden ist. Vom Luftholen bis zur Aufnahme in die Mitochondrien vollzieht unser Körper ­verschiedene Schritte. So das Einatmen, welches das Gas über Bronchien bis in die Lunge transportiert. Hier wäre wichtig, so oft es geht auf „frische Luft“ zu achten, denn sie hat einen hohen Faktor an negativen Ionen, die der Sauerstoff für die Anbindung ans Blut braucht. Als frische Luft gilt Berg- und Gewitterluft, am Meer, Wasserfall, an gestauten Flüssen. Hier entstehen Wasser-Verwirbelungen, wobei besonders viele negative Ionen in der Luft entstehen. Dann ist zum Transport das Spurenelement Eisen wichtig, wobei sich in der Naturheilkunde Naturkräuter-Kombinationen wie Bockshornklee und Rosmarin unterstützend bewährt haben.

Stoffwechsel – damit sind chemische und physikalische Umwandlungsprozesse in unserem Körper gemeint. Sie wandeln letztendlich Materie so um, dass Zellen in der Lage sind, daraus körpereigene Nahrung zum Zellaufbau, -Abbau und für die ATP-Gewinnung herzustellen. Die Umwandlungsprozesse verlaufen in mehreren Stufen. Im Mund durch Einspeichelung, Zerkleinerung der Nahrung weiter über den Magen und als wichtigste Station im Dünndarm. Hier wird mit Hilfe verschiedener lebender Bakterienkulturen (Darmflora genannt) und Verdauungsenzymen der Nahrungsbrei in Grundbausteine zerlegt. Über Blut und Lymphe erreichen diese die Zellen, in denen intrazelluläre Kreisläufe daraus das Endprodukt ATP – unsere Körperenergie – herstellen.

Resonanzen – Schwingungen, das am wenigsten Bekannte in ­Bezug auf Körperstrukturen. Sie agieren unbemerkt, sind aber mitentscheidend, ob wir gesund und lebensfroh oder krank und vorzeitig altern. Im Prinzip funktionieren Resonanzen wie ein Handy mit starken Funkwellen, das dadurch einen super Empfang bekommt. Im Körper schwingen unsere Zellen zwischen 7,5 und 10 Hz. Materie wie unsere Lebensmittel, haben ebenfalls solche Eigenfrequenzen und bestimmen die Qualität (z. B. gemessen in Bovis-Einheiten). Bei unseren Stoffwechsel­prozessen lösen Schwingungen wichtige Reaktionen aus. Bei Grundbausteinen minderer Qualität ist die Eigenfrequenz verschoben und entsprechend schlechter fallen die Reaktionen aus. Das passiert häufig durch minimierte Verstoffwechselung auf Grund fehlender Bakterien im Dünndarm. Auch Lebensmittel minderer Qualität steuern dazu bei. Meist ist es eine Kombination aus beidem.

Fazit: Es ist die Balance zwischen allen Körperfunktionen und Systemen, die für Ausgleich und Regulation sorgt. Nur das Bestreben eines dauerhaft ausgeglichenen Verhältnisses dieser drei biologischen Lebensfaktoren kann einer „tickenden Zeitbombe“ entgegenwirken. In dieser modernen Zeit haben Stresssituationen schon lange das biologisch akzeptable Ausmaß überschritten. Die Kunst liegt nun darin, Ernährung und auch Substitutionen anzupassen. Dies muss alltagstauglich, nicht zu kompliziert sein und zu einer dauerhaften natürlichen Körper-Balance-Regelung führen. Dabei sollte sich die Ernährung und eventuelle Ergänzungen nach den Naturvorgaben richten, wozu Hochdosierungen sicher nicht gehören. Dazu zählen die wichtigen Tages- und Jahresrhythmen (z.B. Erdbeeren sind Sommer- und keine Winterfrüchte). Wer daran interessiert ist, Schieflagen zu regulieren oder zu vermeiden − etwa zu viel Stressbelastungen −, sollte Herz und Gehirn unterstützen. Empfehlungen aus den Erfahrungen des Forscherehepaares Drave: Sauerstoff (Eisen, Bockshornklee und Rosmarin). Stoffwechsel – unabdingbarer Sparringspartner für Gleichgewicht und „Anti-Stress“. Er baut auf 20 Bakterienstämme für die Darmflora (Dünndarm). Wichtig bei lebenden Bakterien: Nur in ­magensaftresistenten Kapseln überstehen Bakterien die Magensäure und kommen unbeschadet im Dünndarm an, um bei Produktions- und Verdauungsprozessen aktiv zu sein. Speziell Gehirn und Herz unterstützen können Ginkgo, Weißdorn, Herzgespannkraut und Vitamin C. Bei Nahrungsergänzungen achten Sie unbedingt auf Kriterien wie hohe Qualität (für gute Resonanzen) und bewährte deutsche Herstellung. Gerade die Qualität entscheidet grundlegend über die Wirkungsmechanismen. Vom Institut für Natur- und Resonanzforschung mitentwickelte frei verkäufliche Apotheken-Produkte der Firma BJH erfüllen immer diese Vorgaben. BJH exklusivDarm Kapseln und BJH Gehirn plus Herzaktivum Kapseln sind eine empfehlenswerte, praxiserprobte und schnelle Unterstützung – auch und genau dann − wenn es um Stress und Hektik geht.

Aussagen basieren auf unseren Recherchen. Sie geben persönliche ­Interpretationen wieder, erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, keine rechtskräftige Gültigkeit oder wissenschaftlich anerkannte Dokumentation. Sie sind ausgerichtet nach der CBM & ResonanzMedizin und ersetzen keine Ärztin, Arzt, Therapeuten und sind keine Diagnosestellung. Laut Recherchen vom Institut Natur- & Resonanzforschung (eigene Studien beziehen sich max. auf 30 Personen von 21-87 Jahren)-**basiert auf deutschem patentierten Naturverfahren

Muskeln und Gelenke

Von |2026-08-31T10:18:44+02:00August 31st, 2026|

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medphano Arzneimittel GmbH
Maienbergstr. 10-12
15562 Rüdersdorf

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Muskeln und Gelenke

Unser Körper ist ein Meisterwerk der Natur, und doch nehmen wir ihn oft erst wahr, wenn er uns daran erinnert, dass er Aufmerksamkeit benötigt. Muskeln und Gelenke tragen uns tagtäglich durchs Leben – ob beim Treppensteigen, beim Tragen schwerer Einkäufe oder beim langen Sitzen am Schreibtisch. Sie sind die stillen Helden, die uns Bewegung ermöglichen und Stabilität geben. Doch wie funktionieren sie eigentlich und warum sind sie so entscheidend für unser Wohlbefinden?

Ohne sie geht nichts

Muskeln bestehen aus elastischen Fasern, die sich zusammenziehen und wieder entspannen können. Diese Fasern, auch Muskelfasern genannt, sind in Bündeln organisiert und ­werden durch Nervensignale gesteuert. Wenn ein Muskel sich zusammenzieht, zieht er an den Knochen, an denen er befestigt ist, und ermöglicht so Bewegungen. Gelenke hingegen sind die Verbindungen zwischen Knochen, die durch Bänder, Sehnen und Knorpel stabilisiert werden. Sie wirken wie Scharniere und ermöglichen es uns, Arme und Beine zu beugen, zu drehen oder zu strecken. Ohne diese komplexe Zusammenarbeit wären wir nicht in der Lage, uns zu bewegen. Besonders interessant ist, dass Gelenke nicht nur mechanische Funktionen erfüllen, sondern auch Stoßdämpfer sind, die Erschütterungen abfedern und so unsere Knochen schützen.

Verspannungen im Nacken, ein ziehender Rücken oder müde Beine sind keine Seltenheit. Oft sind es die kleinen, aber ständigen Belastungen, die sich summieren. Muskeln verkrampfen, wenn sie zu lange in einer Position verharren oder übermäßig beansprucht werden. Gelenke werden steif, wenn sie nicht regelmäßig bewegt werden oder wenn die umliegenden Muskeln verspannt sind. Plötzlich fühlt sich selbst die einfachste Bewegung wie ein Kampf an. Besonders nach einem langen Tag oder intensivem Sport sehnen wir uns nach Entlastung. Hier kann gezielte Pflege Wunder wirken. Eine sanfte Massage oder eine wärmende Anwendung fördert die Durchblutung, lockert die Muskeln und lindert das Gefühl von Anspannung. Die Haut wird belebt, und der Körper signalisiert: Es ist Zeit, loszulassen.Und nicht jeder Klang funktioniert gleich gut. Weißes Rauschen enthält alle hörbaren Frequenzen in gleicher Intensität. Manche empfinden das als angenehm neutral, andere als zu hart oder technisch. Viele greifen daher auf Varianten wie „rosa“ oder „braunes „Rauschen“ zurück, die tiefer und weicher klingen. Auch die Lautstärke ist entscheidend: Zu lautes Rauschen kann selbst störend wirken und den Schlaf eher verschlechtern.

Natürliche Unterstützung für mehr Wohlbefinden

Die Natur hält erstaunliche Ressourcen bereit, um uns bei der Regeneration zu unterstützen. Schon seit Jahrhunderten wissen Menschen um die Kraft pflanzlicher und tierischer Stoffe, die Linderung verschaffen können. Wärmende und durchblutungsfördernde Eigenschaften helfen dabei, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern. Besonders Bienengift, das für seine wärmenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften bekannt ist, kann hier eine wertvolle Unterstützung bieten. Es wird verantwortungsvoll gewonnen, ohne das Wohl der Bienen zu gefährden, und kann in Kombination mit einer pflegenden Salbengrundlage die Hautdurchblutung im aufgetragenen Bereich fördern. So trägt es zur Lockerung und Entspannung bei. Diese natürlichen Mittel wirken oft auf sanfte Weise, indem sie die Durchblutung anregen und so die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.

Eine gezielte Pflege kann in rheumatisch belasteten Bereichen oder bei strapazierten Gelenken das Wohlbefinden steigern. Rheumatische Beschwerden entstehen oft durch Entzündungen in den Gelenken, die zu Schmerzen und Steifheit führen. Hier kann eine gezielte Anwendung von pflegenden Salben oder Balsamen mit Inhaltsstoffen wie Arnika, Rosmarin oder Bienengift dazu beitragen, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Die Anwendung ist simpel: Einfach auf die betroffenen Stellen auftragen, einmassieren und spüren, wie die Anspannung nachlässt. Wichtig ist dabei, auf die Verträglichkeit zu achten und bei Unverträglichkeiten und gerade bei anhaltenden Beschwerden professionellen Rat einzuholen. Denn so wertvoll natürliche Mittel sein können – sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.

Immer in Bewegung bleiben

Ein weiterer Aspekt, der oft unterschätzt wird, ist die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit unserer Gelenke. Regelmäßige, schonende Aktivität wie Spaziergänge, Schwimmen oder Yoga kann dazu beitragen, die Gelenke geschmeidig zu halten und die Muskeln zu stärken. Gleichzeitig sollte man darauf achten, den Körper nicht zu überlasten, sondern ihm auch Pausen zu gönnen. Ein ausgewogener Lebensstil, der Bewegung und Entspannung in Einklang bringt, ist der Schlüssel zu langfristigem Wohlbefinden. Denn nur wenn wir unseren Körper verstehen und ihm die richtige Pflege zukommen lassen, kann er uns ein Leben lang tragen.

Omega-3-Fettsäuren

Von |2026-07-09T12:25:01+02:00Juli 9th, 2026|

Omega 3 Fettsäuren

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren kann der Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen. Sie müssen daher von außen – also über die Nahrung – zugeführt werden. Da Omega-3-Fettsäuren lebensnotwendig für unseren Organismus sind, werden sie auch als essenzielle Fettsäuren bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten von Omega-3-Fettsäuren. Sie unterscheiden sich vor allem anhand ihrer chemischen Struktur und der natürlichen Quelle, der sie entspringen. Zu den wichtigsten Omega-3-Fettsäuren gehören: Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und Alpha-Linolensäure (ALA).

Sind Omega-3-Fettsäuren wahre Jungbrunnen? Mit einem einfachen „Ja“ lässt sich diese Frage nicht beantworten. Erstens unterscheiden Experten zwischen kurz- und langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Nur die ­langkettigen Varianten aus fettigen Hochseefischen – genauer Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) – gelten als besonders gesundheitsfördernd. Zweitens ist die Datenlage längst nicht für alle angepriesenen Effekte überzeugend. Drittens fehlen derzeit einheitliche Empfehlungen, welche Menge Omega-3 ein Mensch essen sollte, um davon zu profitieren. Die meisten Studien liegen zur Wirkung auf Herz und Kreislauf vor. Langkettige Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko für bestimmte Fettstoffwechselstörungen (wie eine Hypertriglyceridämie), für Bluthochdruck sowie eine koronare Herzkrankheit mit überzeugender Beweislage. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich etwa 250 Milligramm dieser ­Fettsäuren in Form eines Fischgerichts aufzunehmen. Da eine Portion frischer Fisch pro Tag eher schwer umzusetzen ist, sollte man ein- bis zweimal in der Woche Fisch zu essen – davon eine Portion fettigen Hochseefisch sowie eine zweite Portion fettarmem Seefisch. Insbesondere Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren. Kardiologen halten in ihren Leitlinien sogar ein Gramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag für wünschenswert.

Auch Kapseln

Thunfisch hat zwar den höchsten Gehalt an den gesunden Fischfetten, ist aber in vielen Teilen der Erde überfischt. Daneben weist die DGE darauf hin, dass auch andere ungesättigte Fettsäuren – wie kurzkettige Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fette – gesünder sind als gesättigte. Wer sich gesund ernähren möchte, sollte seinen Fettbedarf daher überwiegend mit ungesättigten Fettsäuren decken. Die kurze Omega-3-Variante kommt vermehrt in pflanzlichen Ölen wie Lein-, Raps-, Soja- und Walnussöl vor. Omega-6 findet sich in Sonnenblumen-, Maiskeim- und Sojaöl. Fischölkapseln, die Omega-3-Fettsäuren in hoher Konzentration enthalten, eignen sich unter bestimmten Voraussetzungen. Auch Fischöl aus der Apotheke soll einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren ausgleichen können. Die Einnahme sollte immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Denn wer zu viel davon zu sich nimmt, dem drohen auch Nebenwirkungen. Im Übrigen versorgt uns Fisch zusätzlich mit Vitamin D, Jod und leicht verdaulichem Eiweiß. Nicht umsonst gilt Fisch als durch und durch gesundes Nahrungsmittel und wertvoller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Multitalent

Es ist erwiesen, dass Omega-3-Fettsäuren in der Lage sind, die Bildung von Stoffen im Organismus zu unterbinden, die eine Entzündung fördern können. Man muss dabei jedoch beachten, dass diese Wirkung erst nach einiger Zeit eintritt, da im Körper erst eine bestimmte Konzentration erreicht werden muss. Auf der anderen Seite sind die Fettsäuren in der Regel sehr gut verträglich und wirken auch wesentlich länger als spezielle Medikamente. Wenn Patienten unter Rheuma, Arthritis, Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden, die allesamt mit entzündlichen Prozessen einhergehen, kann die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren hilfreich sein. Auch bei der Darmerkrankung Colitis ulcerosa konnten gute Erfolge erzielt werden, Durchfälle, Koliken und Unterleibsschmerzen konnten deutlich verringert werden. Am häufigsten werden Präparate mit Omega-3-Fettsäuren eingesetzt, wenn es um die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Omega-3-Fettsäuren sind in der Lage, die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern, so dass sich die Cholesterinwerte häufig verbessern und es seltener zu verengten Blutgefäßen und Ablagerungen kommt.

Omega-3-Fettsäuren sollen sich auch positiv auf die Psyche auswirken. In Finnland haben mehr als 3.000 Probanden an einer Studie teilgenommen, und dabei konnte aufgezeigt werden, dass Omega-3-Fettsäuren anscheinend auch in der Lage sind, Depressionen zu verhindern oder abzuschwächen. Das liegt vermutlich daran, dass die essentiellen Fettsäuren in den ­Hirnstoffwechsel eingreifen können, ähnlich einem Antidepressivum.

Probleme mit der Haut

Von |2026-07-09T12:21:10+02:00Juli 9th, 2026|

Probleme mit der Haut

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Probleme mit der Haut

Unsere Haut erneuert sich etwa alle vier Wochen. Dabei werden abgestorbene Hautzellen kontinuierlich abgestoßen und durch neue ersetzt. Gerät dieser natürliche Erneuerungsprozess aus dem Gleichgewicht oder wird die Hautbarriere geschwächt, verliert die Haut zunehmend Feuchtigkeit. Die Folge sind Spannungsgefühle, Rötungen, Juckreiz sowie trockene oder schuppige Hautstellen. Äußere Faktoren wie kalte Temperaturen, trockene Heizungsluft, intensive Sonneneinstrahlung oder häufiges Waschen können die Haut zusätzlich belasten. Auch das Alter oder bestimmte Erkrankungen beeinflussen die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern.

Schuppen entstehen nicht ausschließlich auf der Kopfhaut. Auch an Ellenbogen, Knien oder Füßen kann sich die Haut verstärkt abschuppen. Auf der Kopfhaut wird zwischen trockenen und fettigen Schuppen unterschieden. Trockene Schuppen sind meist weiß, rieseln leicht aus dem Haar und gehen häufig mit einer trockenen Kopfhaut einher. Fettige Schuppen hingegen sind gelblich, haften stärker an der Kopfhaut und können durch eine erhöhte Talgproduktion oder eine Pilzbesiedlung begünstigt werden. Beide Formen ­können von unangenehmem Juckreiz ­begleitet werden, wobei häufiges Kratzen die gereizte Haut zusätzlich schädigt und Entzündungen fördern kann.

Eine wirksame Hautpflege setzt deshalb an mehreren Punkten an: Sie ­sollte die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen, die natürliche Hautbarriere stärken und die Regeneration unterstützen. Bewährte Inhaltsstoffe wie Urea helfen dabei, Feuchtigkeit in der Haut zu binden, während pflanzliches Glycerin den Feuchtigkeitshaushalt stabilisiert. Aloe Vera, Kamille, Ringelblume, Allantoin oder Panthenol wirken zusätzlich beruhigend und unterstützen die Regeneration gereizter Haut. Auch Mineralien aus Totem Meersalz können dazu beitragen, den Hautstoffwechsel zu fördern und Juckreiz sowie Schuppenbildung zu lindern. Magnesium, Calcium, Kalium und Bromid übernehmen dabei wichtige Funktionen für die Hautgesundheit und unterstützen den natürlichen Erneuerungsprozess.

Pigmentflecken

Pigmentflecken gehören ebenfalls zu den häufigsten Hautveränderungen. Anders als oft angenommen sind sie keineswegs nur eine Alterserscheinung. Einer der wichtigsten Auslöser ist die UV-Strahlung. Sie regt die Bildung des Hautfarbstoffs Melanin an, der die Haut vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne schützt. Wird Melanin jedoch ungleichmäßig gebildet oder eingelagert, entstehen dunklere Hautstellen, die als Pigmentflecken oder Hyperpigmentierungen sichtbar werden. Besonders Menschen mit heller Haut reagieren empfindlich auf UV-Strahlen, doch grundsätzlich kann jeder Hauttyp betroffen sein. Bereits die regelmäßige Belastung durch Sonnenlicht im Alltag kann ausreichen, um Pigmentflecken entstehen zu ­lassen.

In den meisten Fällen stellen Pigmentflecken kein gesundheitliches Risiko dar. Verändern sich jedoch bestehende Hautmale auffällig oder entstehen ungewöhnliche Verfärbungen oder Entzündungen, sollte dies dermatologisch abgeklärt werden. Dermatologische Fachgesellschaften empfehlen, Sonnenschutz nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag regelmäßig anzuwenden, da UV-Strahlung die Haut ganzjährig belastet.

Ergänzend kommen spezielle Pflegeprodukte zum Einsatz, die die Melaninbildung regulieren und gleichzeitig die Hautregeneration unterstützen. Moderne Formulierungen kombinieren feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflanzenextrakte wie Aloe Vera, Kamille und Ringelblume mit Wirkstoffen, die gezielt auf die Entstehung von Pigmentflecken einwirken. So kann beispielsweise Lansibaum-Extrakt das an der Melaninbildung beteiligte Enzym Tyrosinase beeinflussen und dadurch helfen, bestehende Pigmentflecken sichtbar zu mildern sowie neuen Verfärbungen vorzubeugen.

Starke Hautbarriere

Ob trockene Haut, Schuppen oder Pigmentflecken – viele Hautprobleme haben ihren Ursprung in einer gestörten Hautbarriere oder werden durch äußere Einflüsse zusätzlich verstärkt. Umso wichtiger ist eine tägliche Pflege, die auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt ist. Milde Reinigungsprodukte, ausreichend Feuchtigkeit und hautberuhigende Wirkstoffe tragen dazu bei, die natürliche Schutzfunktion der Haut langfristig zu erhalten. Gleichzeitig schützt ein konsequenter Sonnenschutz vor UV-bedingten Hautschäden. Wer ­erste Anzeichen von trockener Haut oder Schuppen frühzeitig behandelt und auf eine ausgewogene Hautpflege achtet, kann den natürlichen Regenerationsprozess wirksam unterstützen. Moderne Pflegekonzepte verbinden dabei bewährte pflanzliche Inhaltsstoffe mit wissenschaftlich untersuchten Wirkstoffen und bieten für viele alltägliche Hautprobleme gut verträgliche Lösungen. Halten Hautveränderungen trotz sorgfältiger Pflege an oder verschlimmern sie sich, sollte eine dermatologische Untersuchung erfolgen.

Nach dem Tod

Von |2026-07-09T12:16:57+02:00Juli 9th, 2026|

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Werbebeitrag/ Autorin Anne Klein

Nach dem Tod

Kaum eine Frage beschäftigt die Menschheit so sehr wie die nach dem Tod. Sie berührt jeden Menschen ­unabhängig von Herkunft, Kultur oder Glaubensrichtung. Religionen, Philosophen und Wissenschaftler haben unterschiedliche Antworten auf die grundlegende Frage nach dem Danach gegeben. Während manche Traditionen von einer unsterblichen Seele ausgehen, die nach dem Tod weiterlebt, sehen andere den Tod als endgültiges Ende des Bewusstseins. Die christliche Bibel vermittelt wiederum ein eigenes Verständnis, das sich in wesentlichen Punkten von vielen populären Vorstellungen unterscheidet.

In zahlreichen Kulturen findet sich die Vorstellung, dass der Mensch aus einem sterblichen Körper und einer unsterblichen Seele besteht. Demnach verlässt die Seele beim Tod den Körper und lebt in einer anderen Welt weiter. Diese Auffassung hat die religiöse Gedankenwelt vieler Gesellschaften geprägt und beeinflusst bis heute die Vorstellungen von Himmel, Hölle oder einem Zwischenreich. Doch bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass diese Ideen nicht überall dieselben Wurzeln besitzen. Viele Konzepte entwickelten sich über Jahrhunderte hinweg durch die Vermischung religiöser, philosophischer und kultureller Einflüsse.

Was sagt die Bibel?

Die Bibel beschreibt den Menschen zunächst als ein von Gott geschaffenes Lebewesen. Nach dem Bericht der Schöpfung entsteht menschliches Leben durch das Zusammenwirken von Materie und göttlichem Lebensatem. Der Mensch besitzt nicht lediglich eine Seele, sondern wird selbst als lebendige Seele bezeichnet. Daraus ergibt sich eine Sichtweise, nach der das Leben nicht unabhängig vom Körper existiert. Wenn die lebensspendende Kraft endet, endet auch das bewusste Leben des Menschen. Der Tod wird somit nicht als Übergang in einen anderen Bewusstseinszustand verstanden, sondern als Zustand völliger Bewusstlosigkeit.

Diese Auffassung mag auf den ersten Blick ernüchternd ­erscheinen. Viele Menschen empfinden Trost in der Vorstellung, dass Verstorbene unmittelbar nach ihrem Tod an einem besseren Ort weiterleben. Dennoch wird in der biblischen Perspektive der Tod keineswegs als endgültige Niederlage betrachtet. Vielmehr wird er als vorübergehender Zustand beschrieben, aus dem Gott Menschen wieder zum Leben erwecken kann. Die Hoffnung richtet sich deshalb nicht auf eine unsterbliche Seele, sondern auf die Auferstehung.

Die Auferstehung gehört zu den zentralen Lehren des Christentums. Bereits im Alten Testament finden sich Hinweise auf eine zukünftige Wiederherstellung des Lebens. Im Neuen Testament wird diese Hoffnung besonders deutlich. Die Auferstehung Jesu Christi gilt dabei als Grundlage für die Erwartung, dass auch andere Menschen eines Tages wieder leben werden. Nach dieser Sichtweise behalten Verstorbene nicht unmittelbar nach dem Tod ihr Bewusstsein, sondern warten auf den Zeitpunkt, an dem Gott sie zu neuem Leben erweckt.

Diese Vorstellung wirft zugleich Fragen nach Gerechtigkeit und Sinn auf. Was geschieht mit Menschen, die niemals die Möglichkeit hatten, sich mit religiösen Fragen auseinanderzusetzen? Was ist mit den Milliarden Menschen vergangener Generationen? Die biblische Hoffnung auf eine Auferstehung wird von vielen Christen als Ausdruck göttlicher Gerechtigkeit verstanden. Sie eröffnet die Möglichkeit, dass jeder Mensch eine ­faire Gelegenheit erhält, Gottes Willen kennenzulernen und eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Was sagt die Psychologie?

Auch aus psychologischer Sicht besitzt die Frage nach dem Tod große Bedeutung. Der Gedanke an die eigene Sterblichkeit kann Angst auslösen, zugleich aber auch dazu beitragen, das Leben bewusster wahrzunehmen. Viele Menschen berichten, dass gerade die Endlichkeit des Lebens ihnen hilft, Prioritäten zu setzen und Beziehungen wertzuschätzen. Die Auseinandersetzung mit dem Tod führt daher häufig auch zu einer intensiveren Beschäftigung mit dem Sinn des Lebens.

Die moderne Wissenschaft kann bislang keine endgültige Antwort auf die Frage nach einem Leben nach dem Tod geben. Medizinisch betrachtet endet das Leben mit dem Ausfall lebenswichtiger Funktionen. Berichte über Nahtoderfahrungen werden intensiv erforscht, liefern jedoch keinen allgemein anerkannten Beweis für ein Weiterleben des Bewusstseins nach dem Tod.

Unabhängig von unterschiedlichen Auffassungen zeigt sich, dass die Hoffnung auf ein Weiterleben tief im menschlichen Denken verwurzelt ist. Der Wunsch nach Gerechtigkeit, nach Wiedersehen mit geliebten Menschen und nach einem Sinn über die Grenzen des irdischen Lebens hinaus begleitet die Menschheit seit ihren Anfängen.

Deshalb bleibt die Frage nach dem Schicksal des Menschen nach dem Sterben letztlich eine Angelegenheit des Glaubens, der persönlichen Überzeugung und der Weltanschauung.

Elektrosmog

Von |2026-07-09T12:09:11+02:00Juli 9th, 2026|

Kontakt

Gabriel-Tech GmbH
Siemensstraße 17
65779 Kelkheim (Taunus)

www.gabriel-technologie.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Elektrosmog

OTC: Wo entsteht Elektrosmog und gibt es Wechselwirkungen?

Harry Roos: Hunderte wissenschaftliche Studien weltweit weisen auf mögliche gesundheitliche Risiken durch Elektrosmog hin – teilweise bereits deutlich unterhalb der derzeit geltenden Grenzwerte. Elektrosmog ist ein Gemisch elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder, das unseren Lebensraum Tag und Nacht durchdringt. Dazu gehören elektrische Wechselfelder aus der Hausinstallation und angeschlossenen Geräten, magnetische Wechselfelder sowie Veränderungen des natürlichen Erdmagnetfeldes. Hinzu kommen elektromagnetische Wellen durch WLAN, Bluetooth, Smarthome, Mobiltelefone und zunehmend durch moderne Mobilfunktechnologien wie 5G.

Diese Felder beeinflussen sich gegenseitig und können elektromagnetische Interferenzpotenziale (EMI) bilden – kleinräumige Bereiche mit erhöhter Belastung. Gabriel-Tech hat weltweit erstmals ein Messverfahren entwickelt, mit dem diese Wechselwirkungen dreidimensional dargestellt und bewertet werden können. Dadurch lassen sich Belastungsschwerpunkte gezielt erkennen und mit der Gabriel-Technologie reduzieren.

OTC: Sind die Gabriel-Messtechnik und Forschung einzigartig?

Harry Roos: Die Gabriel-Objektberatung arbeitet mit normgerechter 3D-Messtechnik und einer eigens entwickelten Spezialsoftware zur grafischen Darstellung und Bewertung der Messergebnisse. Diese Software bildet die Grundlage für die Analyse der elektromagnetischen Interferenzpotenziale (EMI) und ermöglicht eine objektive Dokumentation. Sämtliche Arbeitsabläufe unterliegen einem TÜV-Süd-zertifizierten Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 – einzigartig in diesem Fachbereich.

Seit über fünfzehn Jahren betreibt Gabriel-Tech wissenschaftliche Forschung zu den Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Gehirn, Herz und Immunsystem. Mittels hochauflösender EEG-Messungen, EKG, Herzratenvariabilität sowie Blut-, Speichel- und Urinanalysen konnten Veränderungen verschiedener biologischer Systeme untersucht werden. Die Gabriel-Technologie kann nach den vorliegenden Untersuchungen diese Einflüsse messbar reduzieren. Mit derzeit sechzehn international veröffentlichten wissenschaftlichen Studien ist Gabriel-Tech die weltweit einzige wissenschaftlich anerkannte Informationstechnologie dieser Art.

OTC: Wie wirkt die Gabriel-Technologie?

Harry Roos: Die technischen Grundlagen gehören zum geschützten Know-how von Gabriel-Tech. Vereinfacht erklärt erhöht die Gabriel-Technologie die Kohärenz innerhalb elektromagnetischer Felder und verbessert deren Ordnungsstruktur. Dadurch können elektromagnetische Interferenzpotenziale reduziert werden. Die Technologie überträgt natürliche Frequenzmuster in technische Felder, ohne deren Funktion oder Leistung zu beeinflussen. Sie ist keine klassische Abschirmung, sondern eine Informationstechnologie, welche die Feldstruktur harmonisiert. Dadurch können technische Geräte uneingeschränkt weiter genutzt werden, während kritische Auswirkungen elektromagnetischer Belastungen deutlich reduziert werden.

OTC: Für wen ist die Gabriel-Objektberatung sinnvoll?

Harry Roos: Die Gabriel-Objektberatung richtet sich an Menschen, die ihre Belastung durch Elektrosmog reduzieren und ein möglichst störungsarmes Umfeld schaffen möchten. Einsatzbereiche sind Wohnhäuser, Schlafplätze, Büros, Arzt- und Naturheilpraxen, Kliniken, Hotels sowie Industrie- und Gewerbeobjekte. Ziel ist die präzise Erfassung, objektive Bewertung und gezielte Reduzierung elektromagnetischer Belastungsschwerpunkte.

OTC: Zukünftige Entwicklungen

Harry Roos: Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Mit der zunehmenden Digitalisierung, Smart-Home-Systemen, Elektromobilität und neuen Mobilfunktechnologien steigt auch die elektromagnetische Belastung unseres Alltags kontinuierlich an. Gabriel-Tech entwickelt deshalb fortlaufend wissenschaftlich fundierte Lösungen, um Menschen auch künftig wirksam vor den Auswirkungen elektromagnetischer Umweltbelastungen zu schützen und mit den technischen Entwicklungen Schritt zu halten.

Dr. Harry Roos

Vielen Dank,
Herr Harry Roos für das Gespräch.

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