Trockene Haut im Winter

Von |2021-01-25T11:28:21+01:00Januar 26th, 2021|

Trockene Haut im Winter

Gerade im Jahreszeitenwechsel ist unsere Haut besonders trocken. Heizungsluft und die immer kälteren Temperaturen machen ihr zu schaffen. Die Talgdrüsen, die die Haut sonst mit ausreichend Fett versorgen, drosseln ihre Produktion. Die oberen Hautschichten trocknen daher schneller aus. Das Ergebnis: Sie spannt, schuppt und man fühlt sich so gar nicht wohl. Pflegeprodukte gibt es en masse, aber welche helfen wirklich und was kann man sonst noch gegen juckende Winterhaut tun? Mineralische Elektrolyte wie Magnesium, Natrium, Kalium oder Kalzium zählen aufgrund ihrer regulierenden Wirkung auf den körpereigenen Stoffwechsel zu den Favoriten der Gesundheits- und Fitnessbranche. Dass die Salze und Mineralstoffe nun auch in Pflegeprodukten verwendet werden, ist mehr als schlüssig.

Was bewirken Elektrolyte?

Elektrolyte spielen eine entscheidende Rolle im menschlichen Organismus – sei es bei der Regulierung des Flüssigkeitshaushalts oder auch des Säure-Basen-Haushalts. Da die regulierenden Wirkstoffe bei der Behandlung von Hautproblemen unterstützend wirken können, setzen Kosmetikhersteller verstärkt auf mineralische Elektrolyte in ihren Pflegeprodukten. In Hautpflegeprodukten sind mineralische Elektrolyte dafür gedacht, die Wasserdepots und die Hydrierung der Haut zu stärken. Das bedeutet, die Feuchtigkeitsbalance kann wiederhergestellt und die Hautbarriere gestärkt werden. Deren Wirkung agiert auch bestens im Zusammenspiel mit anderen feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie etwa Retinol.

Was hilft wann?

Welches mineralische Elektrolyt eignet sich nun für welches Hautbedürfnis? Magnesium kann bei Unreinheiten und Akne Abhilfe schaffen – denn das Mineral mindert kleine Pickelchen und rote Stellen – und soll die Hydrierung und die Regeneration der Hautbarriere verbessern. Bei allergischen Hautreaktionen kann Magnesium ebenfalls die Reaktion lindern und sollte nach Rücksprache mit dem Hautarzt angewendet werden. Kalium soll für einen ausgeglichenen Feuchtigkeitsgehalt in den Hautzellen sorgen. Die Bildung neuer Zellen kann dagegen von dem Mineral Kalzium positiv beeinflusst werden. Mit dieser Eigenschaft soll es für die Haut zudem eine straffende Wirkung entwickeln können.

Feuchtigkeit für die Haut

Wenn Sie Ihre Haut mit pflegenden Produkten versorgen, gelangen die Wirkstoffe im besten Falle durch die Hautoberfläche in tiefere Hautschichten. Dort werden sie dann an die Stellen transportiert, die die Feuchtigkeit benötigen. Man kann sich das wie ein großes Versorgungsnetz mit vielen Kanälen vorstellen. Damit das Wasser in die Haut gelangen kann, benötigt sie Feuchtigkeitsträger wie Glycerin oder Hyaluron. Ebenso wichtig sind jedoch auch die Stoffe, die das Wasser durch die Kanäle an den richtigen Ort transportieren. Hier kommen Elektrolyte ins Spiel: Die Mineralien erzeugen, nachdem sie mit Flüssigkeiten vermischt wurden, elektrische Ladung. So können sie die einströmenden Wasserpartikel genau an die Stelle leiten, an der sie gebraucht werden. Damit die Haut also nicht mit Feuchtigkeit über- oder unterversorgt wird, schaffen Elektrolyte ein Gleichgewicht durch das raffinierte Verteilungssystem. Sie sind essentiell für eine strahlende und gesunde Haut, denn nur so kann sich die Haut auch regenerieren.

Klassiker Urea

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso so viele reichhaltige Hand- und Körperpflegeprodukte Urea enthalten und was das genau ist? Urea ist ein Harnstoff und natürlicher Bestandteil unserer Haut. In niedrigen Konzentrationen unterstützt er die Bindung des Wassers durch das Keratin der Haut. Die Haut wird glatt und geschmeidig. In höheren Konzentrationen wirkt Urea hingegen hornlösend und erleichtert die Abschuppung der Oberhaut – so werden auch tieferliegende Hautschichten mit Nährstoffen versorgt. Reichhaltige Cremes und Lotions mit Urea sind aber eher für Körper, Hände und Füße als für die dünnere Gesichtshaut geeignet.

Öle als Hautberuhiger

Reichhaltige Körperöle mit Avocado-, Rosmarin- oder Kokosöl sorgen für ein seidiges Hautgefühl, sind eine Art Hautberuhiger. Für das Gesicht gibt es beruhigende Varianten mit Jojoba- und Nachtkerzenöl. Dort morgens und abends vor der Feuchtigkeitspflege nur wenige Tropfen in die Haut einmassieren. Tipp: Ein Gemisch aus Rosmarinöl, Alkohol und Wasser lindert lästigen Juckreiz auf natürliche Art und Weise.

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Schmerz im Nerv

Von |2021-01-25T11:40:46+01:00Januar 26th, 2021|

Schmerz im Nerv

Schmerzen über Schmerzen – und dies fast überall. An Armen und Beinen am Rücken. Und vielfach einseitig. Hinzu kommt noch ein wirklich extrem unangenehmes Gefühl von steifen und angeschwollenen Händen oder der Füßen; selbst des Gesichts. Weitere Symptome sind starke Konzentrationsschwächen, permanente Müdigkeit, Erschöpfung und ein schlechter Schlaf. Dies alles spricht bei einem Verlauf über mehrere Monate für eine Fibromyalgie. Eine Krankheit, die noch vor einigen Jahren fälschlicherweise als entzündlich-rheumatische Erkrankung definiert wurde, und für deren Diagnose spezielle Schmerzdruckpunkte überprüft wurden. Neueste Forschungen zeigen: Dem ist nicht so. Und auch, wenn der Schmerz besonders als muskulär empfunden wird, so zeigen Untersuchungen, dass sowohl Muskeln als auch Gelenke vollkommen unverändert sind; egal, ob beispielsweise geröntgt wird, oder ob umfangreiche Untersuchungen im Labor durchgeführt werden. Weil die Fibromyalgie eben kein eindeutig definiertes Krankheitsbild zeigt, zugleich aber ein klares Beschwerdebild, findet sich heutzutage vielfach der Begriff »Syndrom« in dem Zusammenhang wieder.

Forschung in Würzburg

Die Würzburger Neurologin Prof. Dr. Claudia Sommer arbeitet seit vielen Jahren mit ihrem Team an der Krankheit und deren Diagnosemöglichkeiten. So untersuchte sie mit Kollegin PD Dr. Nurcan Üçeyler 35 Patienten und eine entsprechende Anzahl an Kontrollprobanden mit drei unterschiedlichen Verfahren: Eine sensorische Testung bestimmte thermische Wahrnehmungs- und Schmerzschwellen der kleinen Nervenfasern. Zusätzlich wurde die elektrische Erregbarkeit der Nervenfasern gemessen sowie Gewebeproben aus der Haut unter dem Mikroskop untersucht. „Alle drei Untersuchungsverfahren brachten bei Fibromyalgie-Patienten deutliche Zeichen für eine Schädigung der kleinen Nervenfasern zu Tage“, erklären die Medizinerinnen. Auch zwei nachfolgende amerikanische Forschungsarbeiten fanden Veränderungen in Dichte und Funktion kleiner Nervenfasern und bestätigten das Fibromyalgie-Syndrom als neuropathische – also von den Nerven ausgehende – Erkrankung. Für Claudia Sommer ist daher klar, dass allein schon der Nachweis einer organischen Ursache und die Entstigmatisierung für viele Patienten eine psychische Entlastung bedeutet.

Die Optimierung von Diagnose und Therapie ist für die Neurologin eine gesellschaftliche Aufgabe: „Wenn es gelingt, bei nur einem Drittel der schätzungsweise 1,2 Millionen FMS- Betroffenen in Deutschland durch neue Erkenntnisse eine effiziente Therapie zu finden, würden 400.000 Menschen weniger leiden – so viel wie Erfurt und Rostock zusammen Einwohner haben.“ Derartige bessere Diagnosen und Therapien wären für Patienten und das Gesundheitssystem außerordentlich wichtig. Die persönlichen und sozioökonomischen Auswirkungen der Fibromyalgie sind nämlich beträchtlich: Viele Betroffene können ihren Alltag nur mit Mühe bewältigen oder müssen ihre Arbeit aufgeben. Zwei bis vier Prozent der Bevölkerung in westlichen Industriestaaten kennen den Katalog an Beeinträchtigungen des Fibromyalgiesyndroms am eigenen Leib. Durch aufwändige Untersuchungen, Fehldiagnosen oder unwirksame Behandlungen entstehen hohe Kosten.

Behandlung

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es? Dazu erklärt Professor Dr. Wolfgang Eich vom Universitätsklinikum Heidelberg: „Unsere Recherchen haben gezeigt, dass die Patienten besonders von regelmäßigen Aktivitäten profitieren, die sie eigenständig im Sinne eines Selbstmanagements durchführen können.“ Neu in der Leitlinie ist daher die Empfehlung für ein individuell angepasstes Ausdauer- und leichtes körperliches Krafttraining. Dazu zählen etwa 30 Minuten schnelles Spazierengehen, Walking oder Fahrradfahren zwei- bis dreimal in der Woche. „Optimal wäre die Kombination mit Entspannungsverfahren und Psychotherapie-Verfahren, die die Selbstwirksamkeit erhöhen, wie beispielsweise kognitive Verhaltenstherapien oder andere Psychotherapieverfahren“, sagt der Mediziner. Diese Formen der „multimodalen Therapie“ zeigen die besten Ergebnisse.

Yoga oder Tai Chi

Enttäuscht zeigte sich der Schmerzexperte von den Ergebnissen der medikamentösen Therapieansätze: „Nur wenige Präparate zeigten langfristigen Nutzen, bei den meisten überwiegen die Nebenwirkungen bei längerer Einnahme.“ Nicht geeignet sind entzündungshemmende Schmerzmittel, Opiode oder Cannabinoide. Bestimmte niedrig dosierte Antidepressiva linderten dagegen die Beschwerden und werden daher für den zeitlich begrenzten Einsatz empfohlen. Auch verschiedene komplementäre Therapieverfahren standen auf dem Prüfstand. „Es gibt Studien zum Einsatz von Homöopathie und Reiki bei Fibromyalgie. Bei beiden Ansätzen konnte keine Wirkung nachgewiesen werden“, sagt Eich. Anders bei meditativen Bewegungstherapien wie Tai Chi oder Yoga: Die Kombination aus bewusster Bewegung und Entspannung tat vielen Patienten gut und wird in der neuen Leitlinie daher sehr empfohlen.

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CBD-Öle

Von |2021-01-25T11:35:31+01:00Januar 26th, 2021|

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20354 Hamburg

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CBD-Öle

Im Prinzip ist es recht einfach: Lebensmittel auf Hanfbasis – etwa aus dem Öl der Pflanze – gibt es schon ewig. Es gibt Speiseöle, es gibt allerlei Backwaren oder Müsli-Riegel, die es enthalten. Und damit gab es auch in der Vergangenheit nahezu nie Probleme, wodurch auch? Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff und selbst nicht psychoaktiv, Tetrahydrocannabinol (THC) dagegen ist psychoaktiv und die eigentliche Rauschdroge. Nur hier kommt die berauschende Wirkung eines Teils des Hanfs zum Vorschein.

Hanföl

Was viele Verbraucher mit Hanf zuerst in Verbindung bringen, ist das klassische Öl. Dieses bildet die Basis vieler Ergänzungsmittel. Schauen wir also, was es zu bieten hat. Hanf beinhaltet eine beachtliche Menge an seltenen Linolsäuren und essenziellen Omega-n-Fettsäuren. Mehr als viele andere Pflanzen. Dazu noch die Vitamine E, B1 und B2 und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium, Kupfer, Zink und Mangan. Gerade bei der Herstellung von Öl ist eine besonders schonende Kaltpressung wichtig, um die förderlichen Inhaltsstoffe zu bewahren. Besonders sorgsam und langsam muss das Öl aus der festen Schale der Samen gewonnen werden. Ebenso unverzichtbar sind Omega-3-Fettsäuren. Diese sind mehrfach ungesättigte Fette, welche das Risiko, an Gefäßverengungen wie der koronaren Herzkrankheit zu erkranken, deutlich verringern können. Auch der Schutz vor Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck ist wissenschaftlich gesichert.

CBD

Bei CBD-Ölen liegt der Fokus nicht auf dem Einsatz in der Küche, sondern Sie werden in unterschiedlichsten Produkten verwendet. Dabei wird grundsätzlich in sogenanntes Voll- und Breitspektrum-Öl unterschieden. Im Vollspektrum-Öl finden sich Cannabinoide ebenso wie Terpene und Flavonoide. In diesem Zusammenhang wird auch von einem »Entourage-Effekt« gesprochen, dem Zusammenspiel aller Rohstoffe und eine daraus resultierende, verstärkende Wirkung. Die Cannabis-Pflanze selbst, also Hanf, beinhaltet laut aktuellen Forschungen zwischen 100 und 200 Cannabinoiden. Einzig winzige Spuren von THC können diese Öle enthalten, daher sind sie definitiv „rauschfrei“. Ein solches Öl erkennt man gut an seiner dunklen Einfärbung. Im Vergleich dazu enthalten Breitspektrum-Öle überhaupt kein THC. Die Farbe variiert von der dunklen Tönung bis hin ins Goldgelbe.

Entspannung und Ruhe

Spezifische CBD-Produkte sollen entspannen und beispielsweise eine bessere Nachtruhe ermöglichen. Eine sinnvolle Wirkung, ist doch unser Schlaf enorm wichtig für den gesamten Körper und auch unser Immunsystem, das in diesen Zeiten noch stärker als sonst beansprucht wird. Wir alle wissen: Auf Kommando einschlafen, ist schwer. Wenn der Schlaf nicht kommen will und jedes Schäfchen gezählt und mit einem Namen bedacht ist, ist es Zeit aufzustehen. Ein paar Schritte gehen, die Gedanken an Arbeit oder Probleme vertreiben. Mit einem guten Buch, einem passenden CBD-Produkt oder auch etwas Musik, vorzugsweise in einem abgedunkelten Raum, sollte die Müdigkeit einkehren, die benötigt wird, um einen neuen Anlauf im Schlafzimmer zu starten. Wichtig dabei: nicht etwa im Wohnzimmer einzuschlafen, sondern das Schlafzimmer als den positiven Ort für einen guten Schlaf im Kopf zu behalten. Und bereiten Sie sich vor. Verzichten Sie auf schweres Essen, auf Alkohol oder Kaffee und Tee am späten Abend. Achten Sie auf eine gute Schlafumgebung. Ein Schlafzimmer, das auf mehr als 18 Grad aufgeheizt ist, bringt einen leichter um den Schlaf als ein kühler, dunkler und lärmgeschützterer Raum.

Fühlt sich gut an

CBD unterstützt das Wohlbefinden, indem es seine beruhigenden und angstlösenden Effekte ausspielt. Gerade in der heutigen hektischen Zeit ein wichtiger Effekt. Denken wir nur an den oftmals extrem aufreibenden Arbeitstag – Stress pur. Gut daher, dass es Möglichkeiten gibt, entgegenzuwirken. Und noch mehr, so wirkt CBD über Badezusätze ebenso wie in Ölen als Nahrungsergänzungsmittel. Die entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften macht man sich beispielsweise in Gels zum Auftragen für Sportler und besonders aktive Menschen zu Nutze und auch beim Figurmanagement und in der Kosmetik kann CBD sinnvoll eingesetzt werden.

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Darmkrebs

Von |2021-01-04T10:55:29+01:00Januar 4th, 2021|

Darmkrebs

Jährlich erkranken in Deutschland über 60.000 Menschen an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs in Deutschland – nach Lungenkrebs und Brustkrebs – die zweithäufigste Todesursache durch Krebs. Bei Frauen liegt Darmkrebs aktuell an dritter Stelle nach Brustkrebs und Lungenkrebs. Bei den Männern steht Darmkrebs an zweiter Stelle, nach Lungenkrebs und vor Prostatakrebs. Eine frühzeitige Vorsorgeuntersuchung kann diese lebensgefährliche Erkrankung in den meisten Fällen jedoch verhindern. Das gesetzliche Früherkennungsprogramm sieht bei Männern und Frauen deshalb ab dem 50. Lebensjahr regelmäßige Untersuchungen zur Darmkrebsvorsorge vor. Menschen mit erhöhtem Risiko sollten hingegen bereits in jungen Jahren an regelmäßige ärztliche Kontrollen denken.

Risikofaktoren

Alter und familiäre Vorbelastung sind die wesentlichsten Risikofaktoren gefolgt von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen – schwere entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sowie bestimmte Formen von Dickdarmpolypen, die als Vorläufer von bösartigen Darmtumoren gelten, steigern das individuelle Darmkrebsrisiko entscheidend. Es folgen Rauchen und Übergewicht als Risikofaktoren für Darmkrebs. Auch Bewegungsmangel, regelmäßiger Alkoholkonsum sowie eine ballaststoffarme Ernährung mit hohem Anteil an rotem Fleisch und Wurstwaren spielen eine große Rolle. Von einem familiär erhöhten Risiko spricht man, wenn es in einer Familie Fälle von Darmkrebs gibt. Bereits bei einem Fall haben alle direkten Verwandten (Eltern, Geschwister und Kinder) ein gegenüber der Normalbevölkerung ein um das zwei- bis vierfache höheres Risiko für diese Tumorerkrankung. Ist Darmkrebs bei einem Familienmitglied vor dem Alter von 60 Jahren aufgetreten, erhöht sich das Risiko direkter Verwandter, ebenfalls in einem jüngeren Alter an Darmkrebs zu erkranken; ebenso erhöht sich das Risiko direkter Verwandter, wenn bei einem Familienmitglied Darmkrebsvorstufen (Adenome/Polypen) erkannt wurden. Gibt es Fälle von Darmkrebs in mehreren Generationen, deutet dies auf das Vorliegen eines genetischen Risikos für Darmkrebs hin. Ein Solches lässt sich mehrheitlich allein durch die Familienanamnese belegen.

Gesunder Lebensstil kann das Risiko senken

Wer sich vor Darmkrebs zusätzlich schützen will, sollte vor allem auf eine ausgewogene Ernährung achten und Übergewicht vermeiden. Auch der Verzicht auf das Rauchen senkt das Darmkrebsrisiko und hat zudem einen positiven Einfluss auf die allgemeine Gesundheit. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein derartig gesunder Lebensstil das Risiko an Darmkrebs zu erkranken um ein Drittel senken kann. Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko für die altersbedingte Entwicklung von Darmkrebs stetig an. Die Erkrankung kann jedoch auch in jüngeren Jahren auftreten. Spätestens ab dem 55. Lebensjahr ist etwa alle zehn Jahre eine Darmspiegelung sinnvoll. Diese, auch Koloskopie genannte, Methode ist die eigentliche Vorsorgeuntersuchung, da mit ihr bereits Polypen entfernt werden können. Immunologische Tests erkennen seit wenigen Jahren, ob sich im Stuhl der Blutfarbstoff Hämoglobin befindet. Dies dient als Hinweis darauf, ob ein Patient an Darmkrebs oder einer Darmkrebsvorstufe erkrankt ist. Auch wenn weiterhin die Darmspiegelung der Goldstandard in der Bestimmung von Darmkrebs ist, so sind doch die neuen und zuvor anzuwendenden Screening-Verfahren außerordentlich sinnvoll und hilfreich. Damit können Betroffene noch einfacher und verlässlicher erste Aussagen erhalten, die bei einem positiven Befund aber immer noch im Anschluss durch eine Spiegelung bestätigt werden müssen. Für Kassenpatienten ab 50 Jahren ist der immunologische Test als Früherkennungsuntersuchung zugelassen und wird von den Krankenkassen gezahlt. Ein Test, den kein Versicherter versäumen sollte.

Lebensmittel

Es gibt durchaus Lebensmittel, die eine Rolle bei Darmkrebs spielen. Dies hat auch die britische Gastroenterologie-Gesellschaft erst vor kurzem in einem Beitrag einer Fachzeitschrift erwähnt. Wer sein Risiko an Darmkrebs zu erkranken um 8 und sogar bis zu mehr als 50 Prozent senken möchte, der kommt um mehr Obst und Gemüse nicht umhin. Äpfel, Birnen, Blumenkohl, Broccoli, Erbsen, Karotten oder Spinat – all dies hilft dabei. Ballaststoffe sind gleichfalls wichtig. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Leinsamen können laut dem Bericht das Risiko um 22 bis 40 Prozent senken. Speziell Lebensmittel, die reich an Magnesium sind, können einen positiven Einfluss haben. Magnesium findet sich in Nüssen, Sojaprodukten oder auch Hafer. Und auch Milch und Milchprodukte reduzieren das Risiko um bis zu 20%. Im Gegensatz hierzu erhöht der Konsum von rotem Fleisch das Risiko signifikant. Umso mehr man isst, desto höher das Risiko – bis zu 20 Prozent. Gleiches gilt für Alkohol, auch diesen sollten Sie stark reduzieren, das Rauchen sowieso.

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Hyperthermie stärkt Immunsystem

Von |2021-01-03T16:44:07+01:00Januar 4th, 2021|

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Hermann-Hollerith-Str. 11A
52249 Eschweiler

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Hyperthermie stärkt Immunsystem

Dass das Immunsystem bei der Bekämpfung von Krebserkrankungen eine herausragende Rolle spielt, ist inzwischen unumstritten. Dazu muss man wissen, dass es aus der angeborenen (unspezifischen) Abwehr und der erworbenen (spezifischen) Abwehr besteht. Beide Systeme sind eng miteinander verzahnt und übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger auf der Haut, im Gewebe und in Körperflüssigkeiten wie Blut. Die angeborene (unspezifische) Abwehr, häufig auch als natürliche Abwehr bezeichnet, besteht aus Fresszellen, zu denen Granulozyten, Makrophagen, dendritische Zellen und natürliche Killerzellen gehören. Auch die Interferone, die sich auf Viren spezialisiert haben und die sich nur innerhalb einer Zelle vermehren können, gehören dazu. Die Abwehrzellen werden über chemische Botenstoffe angelockt und sind auch bei einer Wunde oder einem Infektionsherd am Ort des Geschehens.

Die erworbene oder spezifische Immunabwehr dagegen besteht aus bestimmten weißen Blutkörperchen, den B-Lymphozyten, T-Lymphozyten, die sich verschiedene Aufgaben teilen. Letztere vermögen Tumorzellen und virusinfizierte Zellen sehr effektiv zu attackieren. Die Zellen der spezifischen Abwehr haben so etwas wie ein Gedächtnis, sie merken sich die Erreger. Bei einer erneuten Infektion kann der Körper recht schnell passende Antikörper produzieren und sich verteidigen. Die spezifische Form der Abwehr muss erst erlernt werden, der Schutz bleibt dann aber durch das immunologische Gedächtnis auch länger bestehen.

Das Immunsystem arbeitet

Bei erhöhter Temperatur, beispielsweise wenn der Körper Fieber entwickelt, beschleunigt der Organismus seine biochemischen Prozesse und verstärkt auch die Immunaktivität. Viele Komponenten unseres Immunsystems arbeiten besser in einem gegenüber dem Normalzustand erhöhten Temperaturniveau. Hat ein Mensch Fieber und schwitzt bei 39 Grad Celsius, ist das eine natürliche Form von Hyperthermie, so lautet der Fachbegriff und bedeutet Überwärmung. Seit über hundert Jahren probieren Ärzte, Krebspatienten durch künstliches Fieber zu behandeln, indem sie versuchen, ein Überwärmen des Tumorgewebes zu erreichen. Heute ist klar, dass natürliche Killerzellen in einem erhöhten Temperaturumfeld effektiver sind.

Hitze zerstört Tumorzellen

Im Grunde genommen ist eine Tumorerkrankung im Kern ein partielles Versagen unseres Immunsystems und alle Maßnahmen, die es stärken, erscheinen hilfreich. Tumorzellen scheinen aufgrund ihres schnellen Wachstums weniger gewappnet zu sein gegen Hitze als normale Zellen. Tumorzellen sind oft zunächst unsichtbar für unser Immunsystem, denn es sind ja trotz allem körpereigene Zellen. Aber unter dem Einfluss von Hitze scheinen sie mehr Stressproteine zu entwickeln, man nennt sie Hitzeschockproteine, die dann auch auf der Oberfläche dieser degenerierten Zellen erscheinen. Das Immunsystem erkennt diese Signale, dass hier etwas nicht in Ordnung ist und gibt über komplizierte Mechanismen den Auftrag, diese Art Zellen zu bekämpfen. Gesunde Zellen prägen in weit geringerem Ausmaß diese Hitzeschockproteine auf der Zellmembran aus. Es konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass das Immunsystem durch die Temperaturerhöhung stimuliert wird. Nicht ohne Grund hat die Evolution Fieber hervorgebracht als Hilfe und Unterstützung für unser eigenes Immunsystem.

Hyperthermie verbessert klassische Krebstherapie

Es hat sich auch gezeigt, dass die Hyperthermie die Ergebnisse der klassischen Strahlentherapie verbessert. Zum einen bringt die Wärme durch ihre Ausdehnung und bessere Durchblutung mehr Sauerstoff in das Zielgebiet. Das ist wertvoll, denn die gewünschte Zerstörung der Zell-DNA im Zielgebiet wird durch freie Sauerstoffradikale bewirkt. Freie Sauerstoffradikale entstehen, wenn die Gammastrahlen der Strahlentherapie auf Sauerstoffmoleküle treffen. Ferner verhindert der Hitzestress, dass Zellen DNA-Schäden wieder reparieren können und tragen so zum anhaltenderen Effekt der Strahlentherapie bei.

Auch viele Chemotherapien werden von der Hyperthermie in ihrer Wirkung unterstützt. Wenn das Zielgebiet des Tumorgeschehens lokal erwärmt wird, können die Bestandteile der Chemotherapie besser in das tumoröse Gebiet einwandern. Ferner ist der Stoffwechsel einer Zelle in erhöhter Temperaturumgebung beschleunigt.
Zusammengefasst lässt sich also feststellen: Die Hyperthermie erhöht sowohl die Effektivität der klassischen Krebstherapien als auch die des eigenen Immunsystems. Die Wirkungen der Hyperthermie, so scheint es, können sich also addieren.

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Corona und Tiere

Von |2021-01-03T17:05:53+01:00Januar 4th, 2021|

Corona und Tiere

Bei der Übertragung von Corona gehen wir von einer Zoonose aus, also einer Infektionskrankheit, die von Tieren – aktuell geht man von Fledermäusen aus – auf den Menschen übergesprungen ist. Auch der umgekehrte Weg scheint möglich. Um den Verlauf der Verbreitung besser verstehen zu können, wurde durch die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren meldepflichtig sind. Und es wurden Fälle gemeldet.

Keine Panik

Der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Thomas Mettenleiter, hat in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ kürzlich erklärt, dass, Stand Anfang Dezember 2020, zwei Fälle gemeldet wurden. Eine Katze aus Frankfurt, bei der Antikörper nachgewiesen worden sind, und ein Hund aus München. Laut der Weltorganisation für Tiergesundheit sind bislang etwa 70 Infektionen bei Haustieren nachgewiesen worden. Katzen waren in zwei Dritteln betroffen, das andere Drittel betraf Hunde. Insgesamt sind dies aber Zahlen, die in keinem Vergleich zu den vielen Millionen infizierten Menschen stehen. Ein Grund zur Panik besteht also in keinem Fall.

Stand der Dinge

Nach aktuellem Wissensstand sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztiere – wie Schweine und Hühner – nicht infizierbar. Allerdings konnte bei einzelnen Tieren, beispielsweise Rindern, eine minimale Virusvermehrung beobachtet werden, die aber nicht an Kontakttiere weitergegeben wurde. Insofern geht von diesen Tieren keine Gefahr der Übertragung des Virus SARS-CoV-2 auf den Menschen aus. Bei Katzen, Hunden und gehaltenen Nerzen wurden SARS-CoV-2-Infektionen im Feld nachgewiesen und auch experimentell untersucht. Bisher liegen allerdings keinerlei Hinweise vor, dass sich Menschen bei Hunden oder Katzen mit SARS-CoV-2 infiziert haben.

Meldekette

Das FLI und das Robert Koch-Instituts geben hinsichtlich der sporadisch auftretenden Infektionen bei Katzen oder Hunden klare Handlungsempfehlungen an Tierärzte und Institutionen. Diese stellen sicher, dass solche Infektionen gegebenenfalls entsprechend nachverfolgt und analysiert werden können. Das FLI beobachtet zudem fortlaufend die Entwicklung im Tierbereich und führt kontinuierlich Studien zu weiteren wissenschaftlichen Fragen zu SARS-CoV-2 bei Tieren durch.

Nerzfarmen

Aber was ist mit Nerzfarmen und den dramatischen Entwicklungen etwa in Dänemark? Hierzu muss klar gesagt werden, dass die kommerzielle Haltung von Nerzen keine Rolle mehr in Deutschland spielt. Klar aber ist, dass der Eintrag von SARS-CoV-2 in Nerzfarmen durch infizierte Menschen mittlerweile für Nerzfarmen, beispielsweise in den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Spanien und den USA beschrieben ist. Dort kommt es zur Ausbreitung in den zum Teil sehr großen Beständen (oft mehr als 10.000 Tiere) und auch zu klinischen Erkrankungen bei Nerzen. Auch sind neue Variationen von SARS-CoV-2 in Nerzen beschrieben worden – z. B. in Dänemark und in den Niederlanden. Hier liegen Hinweise auf eine zoonotische Übertragung vom Nerz auf den Menschen vor. Daher verfolgt das FLI im Auftrag des Bundesministeriums intensiv die weitere Entwicklung.

Was ist zu tun?

Grundsätzlich erst einmal: nichts. Es besteht nämlich für Haustierhalter keine Pflicht, ihre Tiere testen zu lassen! Das ist nur sinnvoll, wenn das Tier klinische Symptome zeigt. Ganz gleich, ob Hund oder Katze: Sie können trotz Pandemie weiter im Haushalt bleiben. Dabei aber sind die allgemeinen Hygieneregeln auch im Umgang mit den Tieren einzuhalten. Also die Kuschelrunden nicht zu intensiv werden lassen und Hände waschen. Und bitte: Es gibt keine Maskenpflicht für Tiere, dies ist schon aus Gründen des Tierschutzes strikt abzulehnen. Ebenso wichtig zu wissen: Es besteht kein Grund dafür, Haustiere vorsorglich in Tierheimen abzugeben. Und sollte Ihr Haustier tatsächlich positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden, dann stellt dies auch keinen Grund dar, das Tier einzuschläfern. Lassen Sie sich daher als Tierhalter nicht verrückt machen. Ihr Tierarzt kann Ihnen bei Bedarf weitere Informationen geben.

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Unregelmäßiger Zyklus

Von |2021-01-04T10:55:15+01:00Januar 4th, 2021|

Unregelmäßiger Zyklus

So selten ist er gar nicht, der unregelmäßige Zyklus, nur die wenigsten Frauen bekommen ihre Menstruationsblutungen in absolut regelmäßigen Abständen. Meist schwankt die Zyklusdauer leicht. Einflussfaktoren sind beispielsweise Stress sowie ein Orts- oder Klimawechsel. Ein unregelmäßiger Zyklus kann aber auch auf Erkrankungen zurückzuführen sein. Normalerweise dauert der Monatszyklus 26 bis 32 Tage bei einer Blutungsdauer von zwei bis sieben Tagen. Abweichungen von dieser „normalen“, regelmäßigen Menstruationsblutung werden Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen) genannt.

Verschiedene Ursachen

Der weibliche Menstruationszyklus ist sehr anfällig für Störfaktoren. Stress, eine Zeitverschiebung oder hormonelle Veränderungen können bereits für eine Schwankung im Zyklus sorgen. Auch das Gewicht einer Frau kann großen Einfluss auf den Zyklus haben. Frauen mit Untergewicht und Frauen mit Übergewicht neigen vermehrt zu Schwankungen ihres Zyklus. Wer extrem viel Sport betreibt und seinen Körper ständig an seine Grenzen treibt, kann auch dadurch den Monatszyklus stören, bis dahin, dass die Periode ausbleibt. Und auch Medikamente können den Zyklus verschieben. Äußere Störfaktoren wie Stress, Medikamente oder eine Zeitverschiebung sind in der Regel leicht auszumachen und bestenfalls zu beheben. Es gibt jedoch auch Faktoren, die einen unregelmäßigen Zyklus zur Folge haben, die erst mit Hilfe einer medizinischen Untersuchung ausfindig gemacht werden können. Dazu gehören hormonelle Erkrankungen (Schilddrüse), Endometriose, das polyzystische Ovarialsyndrom (kurz PCO-Syndrom) oder auch eine Entzündung der Eierstöcke. Sollten Sie Schwankungen in Ihrem Zyklus feststellen, die Sie beunruhigen, dann ist der Frauenarzt der richtige Ansprechpartner.

Zum Arzt

Ganz sicher zum Arzt sollten Sie auf jeden Fall bei folgenden Symptomen:

  • Zyklus war bisher regelmäßig und ist es plötzlich nicht mehr.
  • Die Regelblutung erfolgt seltener und verursacht starke Schmerzen.
  • Schmierblutungen treten auf.
  • Der Zyklus ist auffällig, zusätzlich kommt es zu männlicher Behaarung  und Gewichtszunahme.
  • Das Gewicht schwankt stark.
  • Die Regel bleibt ohne klaren Grund aus.
  • Während des ganzen Monatszyklus treten regelmäßig Unterleibsschmerzen auf.

Was man selbst tun kann

Sofern der unregelmäßige Zyklus nicht durch die eigene Lebensführung entstanden ist, können Sie auch selbst versuchen, die hormonelle Störung zu behandeln.
Entspannen: Ist Stress oder psychisches Ungleichgewicht die Ursache für die Beschwerden, sollte man dringend versuchen, sich zu entspannen. Dabei helfen beispielsweise Yoga oder autogenes Training.

Ernährung umstellen: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen, fettarmem Fleisch und Milchprodukten sowie Obst und Gemüse unterstützt alle körperlichen Prozesse – und damit auch einen regelmäßigen Zyklus.

Leicht bewegen: Niemand muss jeden Tag Sport machen. Aber leichte Bewegung, zum Beispiel dreimal pro Woche für 30 Minuten Radfahren oder Schwimmen, macht nicht nur fit, sondern unterstützt auch den Hormonhaushalt.

Beim Gynäkologen

Bei einem verkürzten Zyklus wird der Frauenarzt eine Behandlung in Betracht ziehen, wenn die Frau unter ihrer häufigen Blutung leidet oder dadurch eine Blutarmut entstanden ist. Eine Hormontherapie oder auch die Hormon-Spirale können helfen. Bei einem sehr langen Zyklus oder dem Ausbleiben der Periode ist entscheidend, was der Auslöser dafür ist. Bei organischen Ursachen wie dem PCO-Syndrom kann beispielsweise eine Hormontherapie helfen. Liegt die Ursache in äußeren Einflüssen wie Stress oder einer Essstörung, ist erst einmal die Patientin selbst angehalten, etwas daran zu ändern. Auch eine Psychotherapie kann in schweren Fällen helfen. Bei einer sehr schwachen Blutung ist bei einer gesunden Frau ohne Kinderwunsch keine Behandlung nötig. Möchte die Frau gerne schwanger werden und ihre schwache Periode ist die Folge einer Störung der Eierstöcke, kann der Arzt auch hier eine Hormontherapie verschreiben. Damit sollen die Eierstöcke stimuliert und der Eisprung ausgelöst werden. Bei einer sehr starken Blutung aufgrund einer Gelbkörperschwäche wird der Arzt gestagenhaltige Medikamente in Betracht ziehen.

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Hygiene zu Hause

Von |2021-01-03T16:59:11+01:00Januar 4th, 2021|

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C.P.S.-Pharma GmbH
Rechlinger Straße 20
66701 Beckingen

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Hygiene zu Hause

Keime können sowohl nützlich sein, wie sie zum Teil aber auch Krankheitserreger sind. Mit gezielter Hygiene im Haushalt gilt es dafür zu sorgen, dass sich diese krankmachenden Keime im Haus oder der Wohnung möglichst erst nicht ausbreiten können. In Deutschland werden jährlich etwa 200.000 Fälle von infektiösen Darmerkrankungen gemeldet – die Dunkelziffer in diesem Bereich wird um ein Vielfaches höher liegen, denn die Auswirkungen sind nicht immer derart stark, dass der Arzt eingreifen muss. Aber: Mit starkem Durchfall ist nicht zu spaßen, der Verlust an Flüssigkeit dadurch kann gesundheitlich sehr problematisch werden. Übeltäter sind Krankheitserreger wie Salmonellen, Campylobacter, EHEC und Yersinien. Und diese werden im Haushalt überwiegend durch Lebensmittel übertragen. Der größte Irrtum ist nämlich immer noch, dass das WC der schmutzigste Ort weit und breit sei.

Aber wohl gerade, weil wir dies denken, säubern wir diese Räume am besten und dadurch befinden sich hier die wenigsten Keime und Bakterien. Viel mehr Belastungen gibt es dagegen in der heimischen Küche. Der hunderte Male genutzte Putzschwamm, das mehrfach am Tag eingesetzte Frühstücksbrettchen und – ganz entscheidend – Lebensmittel; ob falsch gelagert oder verarbeitet. Und diese Tatsache ist wesentlich gravierender, denn Salmonellen, bestimmte Formen von Campylobacter und noch viele weitere Bakterien an diesem Ort vermehren sich nicht nur prächtig, sondern verursachen häufig zähe und teils heftige Erkrankungen. Mehr als die Hälfte aller Magen-Darm-Infekte kommen daher aus dem eigenen Haushalt. Gerade für ein schwaches Immunsystem also eine echte Gefahr. Daher ist die Küche der Ort, an dem wir alle am einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten etwas für eine gute Hygiene tun können. Und noch weitere ganz simple und eigentlich selbstverständliche Tätigkeiten helfen dabei, Erregern erst gar keine Chance zu geben.

Küchenhygiene

Ein Wischlappen, der zur Bakterienschleuder verkommt, ist keine Hilfe. Dagegen hilft nur regelmäßiges Waschen oder Austauschen. Wer seine Wischlappen wäscht, der sollte dies bei mindestens 60 Grad tun. Erst aber bei dieser Temperatur werden alle Keime abgetötet. Der Kühlschrank ist ein weiterer Ort einer möglichen Keimbelastung. Hier gilt: immer sauber halten und mit einem leichten Reiniger oder Essigwasser säubern. Alle Lebensmittel regelmäßig kontrollieren und besonders bei rohem Fleisch und Geflügel auf das Verzehrdatum achten. Darüber hinaus sollten Sie aber beachten, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Verfallsdatum ist. In Deutschland werden viel zu viele Lebensmittel einfach weggeworfen, weil dieses Datum überschritten ist. Gerade bei Produkten wie Nudeln oder Reis kann dies zumeist ohne irgendwelche Probleme überschritten werden. Ansonsten hilft bei Joghurt und anderen eine kurze Geschmacks- und Geruchsprobe. Wer auf leckere Frischmilch vom Bauernhof nebenan setzt, hat ganz sicher ein hochwertiges Lebensmittel im Kühlschrank, aber leider auch eines, welches im rohen Zustand besonders für Kinder eine Gefahr darstellt, denn Krankheitserreger finden sich in vielen Milchen in Hülle und Fülle. Besser also: abkochen.

Staubige Sache

In den wenigsten Fällen sehen wir ihn, den Staub. Diese feinsten Partikel in unserer Luft werden erst unter dem Mikroskop sichtbar, haben aber für viele Zeitgenossen negative Wirkungen. Im Staub selbst finden sich Pollen, Keime und vieles mehr. Vielfältige Allergien, besonders Hausstaubmilben, profitieren von dem Staub. Wer sein Zuhause regelmäßig feucht wischt und darauf achtet, nicht zu viele „Staubfänger“ aufzustellen, ist auf einem guten Weg.

Reinigungsmittel

Wer nun glaubt, die große chemische Keule herausholen zu müssen, um ein hygienisch gutes Zuhause zu schaffen, der irrt. Desinfizierende Reinigungsmittel sind nicht besser als Mittel mit natürlichen Säuren und sie haben dazu noch einen entscheidenden Nachteil: Bakterien können dagegen Resistenzen bilden. Ähnlich wie die multiresistenten Keime in Krankenhäusern sind diese Bakterien dann gegen die chemische Keule immun. Sie tun sich und Ihrer Umwelt keinen Gefallen damit, denn über das Abwasser gelangen diese Bakterien schließlich in unser aller Wasser. Also besser Finger weg von Desinfektionsmitteln für die Waschmaschine oder den Haushalt. Und wir alle wissen mittlerweile nun: Die Hände richtig, intensiv und regelmäßig zu waschen ist eine wichtige Grundfunktion für die persönliche Hygiene. Wer sich oft und gründlich die Hände wäscht, hilft, die eigene Hygiene und die seiner gesamten Umgebung hochzuhalten. Neben Seife gibt es auch eine Vielzahl an Waschlotionen, welche die Haut weniger angreifen, probieren Sie ruhig aus. Wichtig ist nur, dass Sie waschen.

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Licht gegen den Winterblues

Von |2021-01-03T16:51:48+01:00Januar 4th, 2021|

Licht gegen den Winterblues

Nach der Zeitumstellung im Winter ist es schon kurz nach 16 Uhr dunkel. Der Lichtmangel schlägt bei rund 20 Prozent der Menschen in Deutschland aufs Gemüt: Sie leiden unter Antriebslosigkeit, erhöhtem Schlafbedürfnis und Heißhunger bis hin zu einer Depression. Viele Menschen fühlen sich im Winter niedergeschlagen. Ärzte reden dann von einer saisonal abhängigen Depression, auch als Herbst- oder Winterblues bekannt.

Durch den Beginn der dunklen Jahreszeit geraten die Zellen des Körpers aus dem Takt. Die innere Uhr des Menschen braucht das Licht, um die Zellen und physiologischen Funktionen mit der äußeren Tageszeit zu synchronisieren. Sogar in feinen Zellstrukturen lassen sich Veränderungen nachweisen, ein Hinweis für Wissenschaftler, dass zwischen Dunkelheit und der Anfälligkeit für Infektionen ein Zusammenhang bestehen kann. Lichtmangel löst mehrere ungünstige Prozesse im Körper aus: Es fehlt zum einen an Botenstoffen wie dem Glückshormon Serotonin und zum anderen wird das Schlafhormon Melatonin vermehrt ausgeschüttet.
Ein Mangel an Vitamin D kann ebenfalls entstehen. Ein Vitamin D-Präparat aus der Apotheke unterstützt das Immunsystem und wirkt dem Risiko eines schleichenden Vitaminmangels entgegen.

Lichttherapie

Bei Winterdepressionen kann außerdem eine Lichttherapie helfen. Dabei nehmen die Augen Licht mit möglichst hohem Blauanteil auf entweder bei einem Spaziergang oder mit einer Tageslichtlampe. Professionelle Lichttherapiegeräte verwenden ein Tageslichtspektrum mit einer Stärke von mindestens 10.000 Lux. Bei einem Spaziergang an der frischen Luft beträgt die Lichtstärke selbst an trüben Wintertagen 2.500 Lux und liegt damit über den 500 bis 600 Lux in Innenräumen.

Vor der Anschaffung einer Tageslichtlampe sollte man sich vom Augenarzt beraten lassen, denn bei einigen Augenerkrankungen ist Vorsicht geboten. In der Regel wird eine Behandlung am Morgen empfohlen. Die Anwendung sollte jeden Morgen über eine halbe Stunde erfolgen, um der inneren Uhr das Startsignal zu geben.
Dazu setzt man sich mit offenen Augen und nicht weiter als einen Meter von der Lichtquelle entfernt vor die Lampe. Erste Verbesserungen der Symptome sind bereits wenige Tage nach Therapiebeginn spürbar. Erfahrungsgemäß hellt die Stimmung innerhalb von zwei Wochen auf. Die Wirksamkeit der Lichttherapie ist wissenschaftlich belegt.

Zeitgeber

Während der Lichttherapie kann man ruhig frühstücken, Zeitung lesen oder etwas anderes machen. Das Licht erreicht die Netzhaut auch durch geschlossene Augenlider hindurch und entfaltet seine Wirkung gegen Winterdepression. Wie dies genau geschieht, liegt allerdings noch im Dunkeln. Bekannt ist, dass das weiße Kunstlicht als Zeitgeber wirkt, der die „innere Uhr“ des Körpers mit der realen Uhrzeit synchronisiert. Bei einer Dosis von 10.000 Lux reicht meist eine halbe Stunde Lichttherapie am Tag. Ist die Leuchte nicht so hell, muss die Behandlungszeit entsprechend länger sein. Besonders wirksam ist die Portion Kunstlicht in den Morgenstunden, in der Zeit zwischen sieben und zehn Uhr morgens kann man eine Lichtdusche zu nehmen. Um vier Uhr früh zum Beispiel allerdings ist für die meisten Menschen keine gute Zeit für eine Lichttherapie, weil sie den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers in die falsche Richtung verschieben und es zu einer Art Jetlag kommen kann.

Laufen gegen die Verstimmung

Neu ist die Idee, dass Bewegung und sportliche Betätigung bei psychischen Problemen helfen können, keinesfalls. Bereits bei den alten Griechen wurden Menschen mit Melancholie – wie Depressionen damals genannt wurden – angehalten, sich viel zu bewegen. Doch erst seit einigen Jahren untersucht die moderne Medizin mit wissenschaftlichen Methoden, inwieweit Sport sich dazu eignet, die Schatten von der Seele depressiver Menschen zu vertreiben. Die bislang vorliegenden Ergebnisse bestätigen, was die Kollegen in der Antike vermuteten: Körperliche Bewegung ist ein wirksames Mittel gegen Schwermut.

So baten etwa Wissenschaftler von der Duke University in North Carolina 55 depressive Patienten, bis zu 14 Minuten auf einem Laufband zu laufen, so schnell sie konnten. Vor und nach dem Versuch wurde mit einem der gängigen standardisierten Fragebögen ihre Stimmungslage erfasst. Das Resultat: Im Durchschnitt reduzierte der Lauf die depressiven Symptome um 82 Prozent. Unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung fühlten sich nahezu alle Probanden nach der Laufeinheit deutlich unternehmungslustiger und energiegeladener als zuvor.

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Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus

Von |2020-12-17T09:32:44+01:00Dezember 14th, 2020|

Kontakt

Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH
Brunnenstraße 11
65626 Fachingen

www.fachingen.de

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Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Fokus

Mineral- und Heilwässer sind als reine Naturprodukte auf eine intakte Umwelt angewiesen. Nachhaltiges Handeln ist daher von höchster Bedeutung, um diese natürlichen Ressourcen zu schützen. Die Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH investiert seit Jahren in aktiven, nachhaltigen Umweltschutz. Dies beginnt mit einer schonenden Förderung von Heil- und Mineralwasser am Quellort und reicht bis zur Abfüllung in die optimale Glasverpackung im Mehrwegkreislauf.

Die Quelle als Schatz

Der mittelständische Brunnen legt großen Wert auf einen nachhaltig verantwortungsvollen Umgang seinem natürlichen Quellvorkommen. Um die Reinheit und Qualität des Wassers zu bewahren, betreibt er aktiven Ressourcenschutz und überprüft mit einem umfänglichen Quellenmanagement die Qualität des Wasservorkommens. Dazu zählen regelmäßige Kamerabefahrungen der Quellbohrungen, physikalisch-chemische und mikrobiologische Vollanalysen der Quellen im 14-Tage-Rhythmus wie auch die Beauftragung von externen Analyse-Instituten.

Umweltschutz und Ressourcenschonung

In Fachingen trifft Tradition auf zukunftsorientierte Lösungen: „Mit 100 Prozent Öko-Strom aus deutschen Wasserkraftwerken füllen wir ein einzigartiges Naturprodukt in die elegante Glas-Mehrwegflasche mit Facettenschliff. Wir haben uns bewusst gegen die Verwendung von Einweg-Verpackungen und PET-Flaschen entschieden“, so Wolters. Die Recycling-Quote für Verschlüsse, Etiketten, Glas und Transportkisten liegt bei nahezu 100 Prozent. Die ressourcenschonende Qualitätsphilosophie „Made in Germany“ rund um das Produkt und die Verpackung setzt die Marke Staatl. Fachingen bei ihrer Lieferantenauswahl konsequent fort, indem sie auf deren Umweltstandards achtet, ökologische Aspekte berücksichtigt und regelmäßige Audits durchführt. Die Lagerung der Produkte erfolgt seit Ende 2016 in einer klimaneutralen Halle. Anfang 2018 hat der Brunnenbetrieb damit begonnen, den eigenen Fuhrpark auf umweltfreundliche, erdgasbetriebene Fahrzeuge umzustellen. Am Brunnen werden zudem ausschließlich Elektro-Gabelstapler betrieben, ergänzt um eine elektrische Kehrmaschine.

„Im Frühjahr 2018 haben wir mit der Inbetriebnahme unserer neuen, über drei Geschosse verlaufenden Glas-Mehrweganlage branchenweit neue Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Energiemanagement gesetzt“, erläutert Wolters. Mit ihr wurden deutliche Einsparungen bei der Energie und im Trinkwasserverbrauch erzielt. Die weltweit einzigartige Flaschenreinigungsmaschine verfügt über eine Gasdirektbefeuerung, wodurch über 30 Prozent Energie eingespart werden. Die Wärmerückgewinnung speist zugleich das Brauchwasser für die Kastenreinigung. Da der Umwelt- und Ressourcenschutz prozessübergreifend alle Tätigkeiten umfasst, werden alle Mitarbeiter vom Umweltbeauftragten regelmäßig geschult und für dessen Bedeutung sensibilisiert. Hinzu kommen regelmäßige Sicherheits-Trainings durch Sicherheits- und Brandschutzbeauftragte. „Für uns als Familienunternehmen sind Umwelt-, Quell- und Produktschutz gleichrangig, um die einzigartige Qualität unseres Heil- und Mineralwassers zu bewahren. Nachhaltiges Handeln liegt in unserer DNA“, so Heiner Wolters. Die Geschäftspartner im Lebensmittelhandel und Getränkefachgroßhandel wie auch in der gehobenen Hotellerie, in der Gastronomie und im Catering wissen das zu schätzen. Sie anerkennen die Qualität, das Engagement und die Kontinuität in der Betreuung durch die Fachingen-Mitarbeiter sowie die gelebte soziale Verantwortung des mittelständischen Mineralbrunnens.

Höchste Qualität

Das umfängliche Qualitätsmanagement von Staatl. Fachingen umfasst eigene chemischphysikalische, mikrobiologische und sensorische Analysen. Neben den Untersuchungen der Quellen gibt es ständige Überprüfungen im Tanklager und natürlich stichprobenweise Analysen der abgefüllten, gelagerten Flaschen. Mit chemisch-physikalischen Stufenkontrollen sichert Fachingen den kompletten Prozess und Produktionsweg vom Brunnen selbst bis in die einzelnen Schritte im Abfüllprozess ab. Mikrobiologische Untersuchungen erfolgen stündlich und die chemisch-physikalischen zweimal täglich. Damit hat das Labor-Team jederzeit alle Prozessschritte im Blick. Bereits seit mehr als 15 Jahren unterzieht sich das Unternehmen einem jährlichen Audit nach dem International Food Standard (IFS) durch unabhängige Institute. Dabei werden u.a. das Qualitätsmanagement-System, der hygienische Zustand von Produktionsgebäude und –anlage und die Labororganisation eingehend geprüft. Zum wiederholten Male konnten in diesem Jahr die strengen Anforderungen auf „Höherem Niveau“ erfüllt werden.

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