Mikronährstoffe, Enzyme und Regulatessenzen – Ihre Bedeutung für die Gesundheit, Regeneration und Heilung

Von |2023-10-04T12:26:48+02:00Oktober 4th, 2023|

Werbebeitrag/ Autor: Dr. med. Bernhard Dickreiter

Mikronährstoffe, Enzyme und Regulatessenzen – Ihre Bedeutung für die Gesundheit, Regeneration und Heilung

Einführung

Enzyme sind Dreh- und Angelpunkt des gesamten Stoffwechsel. Ohne Enzyme findet keine Verdauung im Magen-Darm-Trakt und in den Zellen, kein Energie-, Struktur- oder Funktionsstoffwechsel statt. Die jeweils benötigten Enzyme werden von den Körperzellen bedarfsgerecht selbst produziert. Eine wesentliche Voraussetzung zu deren Produktion ist jedoch die Verfügbarkeit von ausreichend Mikronährstoffen. Und genau das leisten die Regulatessenzen: Sie versorgen die Zellen mit einer breiten Vielfalt von notwendigen Mikronährstoffen. Somit beheben sie mögliche Mängel an Mikronährstoffen und normalisieren dadurch verlangsamte oder blockierte Stoffwechselwege. Aus diesen Gründen kommt ihnen in der Prävention und Therapie ein hoher Stellenwert zu.

Mikronährstoff-Defizite sind heute weitverbreitet

Eine zusätzliche Einnahme von Mikronährstoffen – also von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, sekundäre Pflanzenstoffen, essentiellen Fett- und Aminosäuren – ist bis heute in der Medizin ein umstrittenes Thema. Eine Übereinstimmung besteht darin, dass die Mikronährstoffe in ausreichendem Maße über die Nahrung zugeführt werden müssen. Es muss jedoch stark bezweifelt werden, ob dies bei der aktuell weit verbreiteten Ernährungsweise noch gewährleiste ist. Nach den Ergebnissen mehrerer Studien hat in den letzten Jahrzehnten der Gehalt an Mikronährstoffen in pflanzlichen Nahrungsmitteln stark abgenommen. Die Gründe dafür liegen vor allem in deren Massenproduktion auf häufig ausgelaugten und überdüngten Böden, in der Denaturierung der Lebensmittel durch lange Lagerung und industrialisierte Verarbeitung und in einer oft einseitigen Ernährung im Alter. Zudem hat der Verzehr von „leeren Kalorien“ durch Speisen aus Auszugsmehlen – wie Weißbrot, Süßgebäck oder Nudeln – enorm zugenommen. Hinzu kommen oft chronischer Stress und die Einnahme von Medikamenten mit einem erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen. Ein großes Problem in der heutigen Ernährung ist demnach ein Zuwenig an Mikronährstoffen und ein Zuviel an Kalorien.

Die überragende Bedeutung der Enzyme

In Gesundheitsmagazinen werden Enzyme häufig als „Werkzeuge des Lebens“ bezeichnet. Über einen solchen bildhaften Ausdruck wird gerne hinweggelesen, obwohl die Bezeichnung exakt zutrifft: Es sind tatsächlich die Enzyme, die alle lebensnotwendigen Stoffwechselprozesse in den Zellen gewährleisten.

In jeder Zelle des menschlichen Organismus finden pro Sekunde schätzungsweise über hunderttausend chemische Prozesse statt. Nur mit Hilfe von Enzymen kann der Stoffwechsel in dieser Hochgeschwindigkeit ablaufen. Ein Mangel an Enzymen oder ein komplettes Fehlen bedeutet demnach eine massive Verlangsamung oder eine totale Blockade von Stoffwechselabläufen. Hiervon können sowohl der Energie-, der Funktions- als auch der Strukturstoffwechsel betroffen sein. Insofern hängen die Vitalität, die Gesundheit und letztlich die Heilung von einer guten Enzymausstatung ab. Zur deren Produktion benötigt die Zelle eine ausreichende Mikronährstoffversorgung, die sich jedoch durch die heutige Ernährungsweise in großen Teilen der Bevölkerung defizitär darstellt.

Mikronährstoffe sind keine Nahrungsergänzungsmittel

Mikronährstoffe-Produkte werden häufig etwas geringschätzig als „Nahrungsergänzungsmittel“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch unzutreffend. Nicht die Nahrung soll ergänzt werden, sondern die Versorgung der Körperzellen mit Mikronährstoffen soll damit optimiert werden. Die Gesundheit der Zellen und somit des gesamten Menschen ist schlicht und einfach von einer ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen – also mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und essentiellen Fett- und Aminosäuren – abhängig.

Wird bei einer Person ein Mikronährstoffdefizit vermutet, kann dieses Problem nicht mit der simplen Empfehlung: „Kümmere dich um eine gesunden Mischkost“ gelöst werden. Auf diese Weise ist das Problem nicht zu lösen. Wer sehr viele Nahrungsmittel – die eventuell alle Defizite an Mikronährstoffen aufweisen – mischt, hat im Endeffekt weiterhin ein Defizit in der Versorgung. Jeder Mangel an Mikronährstoffen beeinträchtigt den Aufbau und die Funktion von Enzymen, was Störungen im Stoffwechselgeschehen nach sich zieht. Bekannte Beispiele dafür sind der Skorbut bei Vitamin C Mangel oder eine Immunschwäche bei Zinkmangel.

Die Kaskadenfermentation nach Doktor Niedermaier

Das große Verdienst von Dr. Niedermaier ist die Entwicklung und die Perfektionierung eines nacheinander geschalteten Fermentationsprozesses (Kaskadenfermetation), welcher 2004 patentiert wurde. Zur Herstellung der Endprodukte (Regulatessenzen) werden verschiedenste Obstsorten, Gemüsearten und Nüsse aus biologischem Anbau durch unterschiedliche Laktobazillen in mehreren Stufen fermentiert. Die Inhaltsstoffe der verwendeten Nahrungsmittel werden dadurch immer weiter in über fünfzigtausend unterschiedliche Substanzen – Aminosäuren, Oligopeptiden, Polyphenolen, Flavonoiden, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Metaboliten, probiotischen Komponenten – aufgeschlüsselt. Zusätzlich wird durch die jeweiligen Laktobazillen die vorteilhafte rechtsdrehende Milchsäure produziert. Die Ausgangssubstrate werden in kleinste molekulare Bestandteile zerlegt und verlieren dadurch ihr allergisierendes Potential und sind frei von Fruktose, Laktose oder Gluten, sodass die Regulatessenzen auch bei Fruktose-, Laktose- oder Glutenintoleranz eigenommen werden können. Durch die Kaskadenfermentation erfolgt nicht nur ein optimaler Aufschluss der verwendeten Substrate, sondern auch eine verstärkte Resorption der Mikronährstoffe im Darm. Deshalb können sie durchaus als eine Alternative zur Substitution von Mikronährstoffen über eine Infusion angesehen werden.

Die rechtsdrehende Milchsäure in der Regulatessenz wirkt basisch, führt zu einer Verbesserung der Darmsituation und zu einer Entlastung der Leber. Von der Darmflora wird rechtsdrehende Milchsäure zu Buttersäure umgewandelt. Davon ernähren sich zu 70 Prozent die Darmepithelzellen. Zusätzlich fördert die Milchsäure das Wachstum zuträglicher Darmkeime im Mikrobiom. Auf diese Weise unterstützt sie eine Darmsanierung und die Ernährung der Epithelzellen in der Darmschleimhaut.

Der Name „Regulatessenzen“ rührt daher, dass sie die Enzymproduktion in den Zellen optimieren und dadurch den Stoffwechsel regulieren. Sie unterstützen gewissermaßen die biologischen Regulierungsvorgänge und sind damit ein „Breitband-Naturheilmittel“.

Wissenschaftliche Untersuchungen

Die positiven Wirkungen von den Regulatessenzen wurde durch mehrere wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen:

Eine Studie belegt zum Beispiel die Verbesserung der Resorption durch Einnahme von Regulatessenzen. Die sogenannten CaCo2-Zelllinie wurde vor Jahrzehnten im Sloan-Catering Cancer Research Institute entwickelt. Dieses Zellkultur-Modell dient in der Wissenschaft zur Prüfung der Membrangängigkeit und der Resorption von Substanzen im Dünndarm. In einer Studie wurde die Resorption von Substanzen ohne und unter Zugabe von Regulatessenzen gemessen. Die Resorption von Mikronährstoffen war durch die Regulatessenzen deutlich verbessert, zum Teil fand sich eine Steigerung von bis zu 300 Prozent. Es wird vermutet, dass den Regulatessenzen eine Carrier-Funktion zukommt.

In einer weiteren Studie wurde die Wirkung von Regulatessenzen auf die Zellenergie untersucht. Das energiereiche ATP ist der entscheidende Energieträger aller Zellen und wird deshalb als der „Treibstoff“ der Zellen bezeichnet.  Ein Mangel an ATP führt zu Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, der Abwehr, der Regeneration und zu vielen unspezifischen Beschwerden. Das ATP kann in Leukozyten gemessen und damit auf die mitochondriale Funktion rückgeschlossen werden. Bei adipösen Diabetespatienten wurde die Leistungsverbesserung nach einer sechsmonatigen Einnahme – von zweimal 10ml Regulatpro Metabolic morgens und abends – mittels Fragebögen zur Selbsteinschätzung erhoben. Subjektiv kam es zu einer Verbesserung der Vitalität und der Leistungsfähigkeit um durchschnittlich 55 Prozent. Bei vier Teilnehmern wurde zusätzlich das ATP intrazellulär bestimmt. Gemessen wurde vor und nach drei monatiger und nach sechsmonatiger Einnahme von Regulatpro Metabolic. Die anfänglich gemessenen intrazellulären ATP-Werte in den Leukozyten waren deutlich niedriger. Der Anstieg der intrazellulären ATP-Werte betrug nach drei Monaten durchschnittlich ca. 122 Prozent und nach sechs Monaten ca. 187 Prozent.

In einer anderen Studie wurde 31 Patienten aufgenommen, die mindestens unter zwei der folgenden Kriterien litten wie: deutlicher Energiemangel, chronische Müdigkeit, chronisches Müdigkeitssyndrom, Burn-out-Syndrom, depressive Zustände, chronische Entzündungen, Multisystemerkrankungen. Über drei Monate nahmen sie 2mal täglich morgens und abends je 10 ml Rechtsregulat Bio ein.

Der ATP-Gehalt wurde anfänglich in den Leukozyten bestimmt, wobei sich bei 22 Patienten ein ATP-Mangel fand. Nach dreimonatiger Einnahme von Rechtsregulat Bio kam es bei ihnen im Durchschnitt zu einer Zunahme des intrazellulär gemessenen ATP um 183 Prozent. Diese Erhöhung der ATP-Verfügbarkeit ging mit einer verbesserten körperlichen und geistigen Fitness sowie mit deutlich weniger unspezifischen Beschwerden einher.

Den Einfluss von Regulatessenzen auf die Lebensdauer von Fadenwürmern (Caenorhabditis elegans) wurde von Prof. Gunter Eckert untersucht. Die Zellen von C. elegans weisen eine erhebliche genetische Übereinstimmungen mit denen des Menschen auf. Normalerweise hat C. elegans eine Lebensdauer von ca. 20 Tagen. Die Fadenwürmern, welche zur üblichen Nahrung noch Rechtsregulat Bio bekamen, lebten 22 Tage und wiesen demnach eine zehn Prozent höhere Lebenszeit auf.

Die praktischen Erfahrungen mit den Regulatessenzen bestätigen die Studienergebnissen:

Patientin mit schwerer Resorptionsstörung:

Bei einer 75jährige Frau wurde infolge eines Colon-Carcinom eine Colon-Teilresektion mit Anlage eines Anus praeter durchgeführt. Wegen einer Fistelbildungen war eine erneute Operation notwendig. Infolge bakterieller Infektionen wurden wiederholt Antibiotika eingesetzt. Nach der Entlassung verschlechterte sich zu Hause ihr Befinden. Sie verlor deutlich an Gewicht und war immer weniger leistungsfähig. Viele Speisen erschienen kurze Zeit nach dem Essen unverdaut im Beutel ihres künstlichen Ausganges. Infolge der verschiedenen Antibiotikatherapien und einer Polymedikation lag bei der Patientin sicherlich eine erhebliche Resorptionsstörung im Dünndarm vor. Deshalb wurde der Patientin zweimal täglich zehn Milliliter „Rechtsregulat Bio“ verordnet. Nach knapp drei Wochen berichtete sie, dass die Speisen jetzt verdaut im Beutel erscheinen. Sie hatte wieder an Gewicht zugenommen und war deutlich leistungsfähiger.

Patientin mit Arthrosen der kleinen Fingergelenke:

Eine 61jährige Patientin litt seit Jahren an Heberden’schen und Bouchard’schen Arthrosen. Dauerhaft nahm sie verschiedene Präparate mit Glukosamin, Chondroitin, Vitamin C, Zink, Selen, Mangan usw. ein. Zur Entzündungshemmung setzte sie ab und zu Kurkuma und Weihrauch ein und achtete auf eine gesündere Ernährung.  Trotz dieser Maßnahmen bestanden noch deutliche Gelenkbeschwerden. Zu der bisherigen Therapie bekam die Patientin zusätzlich 2 mal 10 ml „Rechtsregulatpro Arthro“. Nach ca. 6 Wochen berichtete sie von einer 50prozentigen Verbesserung ihrer Beschwerden und von einer deutlichen Zunahme der Beweglichkeit ihrer Finger.

Schlussfolgerungen

Körperzellen stellen die lebenswichtigen Enzyme aus Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen selbst her. Es wird in der Medizin davon ausgegangen, dass dies den Zellen ohne größere Probleme gelingt, weshalb den Enzymen und den benötigten Mikronährstoffen bisher nur ein geringes Interesse zukommt. Defizite an Mikronährstoffen beeinträchtigen den Aufbau von Enzymen oder bedingen einen Mangel an Koenzymen. Beides führt zu einer Verlangsamung oder gar zu einer Blockierung von Stoffwechselabläufen in den Zellen. Solche negativen Konsequenzen sollten Anlass genug sein, sich tiefgründig mit den biologischen Fakten dieser Problematik auseinander zu setzen. Das Ziel einer breiten Mikronährstoffversorgung mit den Regulatessenzen ist demnach die Normalisierung und Optimierung des zellulären Stoffwechsels: die Grundvoraussetzung für Gesundheit, Regeneration und Heilung.

Autor:

Dr. med. Bernhard Dickreiter
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Geriatrie, Sozialmdizin

Effektive Allergen-Bekämpfung und Sauberkeit mit modernen Staubsauger-Filtrationssystemen

Von |2023-10-04T12:18:24+02:00Oktober 4th, 2023|

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Effektive Allergen-Bekämpfung und Sauberkeit mit modernen Staubsauger-Filtrationssystemen

Der Herbst naht mit hoffentlich noch warmem Wetter, Sonnenschein und ein paar ereignisreichen Outdoor-Aktivitäten. Für Allergiker bringt diese Jahreszeit jedoch auch Herausforderungen mit sich, da die Konzentration von Luftallergenen steigt. Pollen von Bäumen, Gräsern und Blumen können allergische Reaktionen auslösen, verstärkt durch Staub und Schimmelsporen. Hier kommen moderne Staubsauger-Filtrationssysteme ins Spiel.

Staubsauger sind längst mehr als einfache Bodenreiniger. Moderne Geräte sind mit hochentwickelten Filtrationssystemen ausgestattet, die Allergenbelastung in der Luft deutlich reduzieren können. Ein solches effizientes Filtrationssystem ist die S-Klasse Filtration, die winzige Partikel wie Pollen, Tierhaare und Staubmilben effektiv einfängt.
Die Vorteile solcher Technologien liegen auf der Hand: Regelmäßiges Staubsaugen mit einem S-Klasse Filtrationsstaubsauger verringert Allergenmengen, was zu weniger allergischen Reaktionen führt.

Der neue, elegante SEBO AIRBELT K1 BERRY ist durch seine dreifache SEBO S-Klasse Filtration besonders für Allergiker und Asthmatiker geeignet. Die Filtration wurde von der British Allergy Foundation ausgezeichnet. Die dreilagige Microfiltertüte aus hochwertigem Elektret-Material bildet die erste Stufe des Filtersystems. In der zweiten Stufe schützt der Hospital Grade Microfilter den Motor und sichert seine Langlebigkeit. Mit dem abschließenden Micro-Hygienefilter K werden 99,97% der Staubpartikel zurückgehalten. Bei dieser speziellen Filtration werden selbst kleinste Partikel sicher im Staubsauger gehalten. Durch die einzigartige AIRBELT Stoßbandage tritt die saubere Luft leise und fein dosiert aus und dient zugleich als Stoßschutz, um Arbeitsspuren an Wänden und Objekten zu vermeiden.

Durch die richtige Auswahl eines Staubsaugers mit fortschrittlichen Filtertechnologien können Allergiker eine saubere und allergenfreie Umgebung schaffen, die zur Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt.

Kinderwunsch und Ernährung

Von |2023-09-05T11:12:17+02:00September 5th, 2023|

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Kinderwunsch und Ernährung

Ausbildung, Studium, Jobeinstieg: Viele Frauen konzentrieren sich zunächst auf ihre berufliche Entwicklung, bevor sie an die Familienplanung denken. Die Familienplanung verschiebt sich dadurch nach hinten, sodass viele Frauen mit Kinderwunsch älter als 30 Jahre sind. Ab dem Kinderwunsch spielt für alle werdenden Mütter die richtige Versorgung mit Mikronährstoffen eine große Rolle. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat bestätigt: Frauen in Deutschland werden immer später Mütter. Über dreißigjährige Frauen bekommen sogar mehr Kinder als die unter Dreißigjährigen. Das hat vielerlei Gründe: Viele Frauen investieren heute viel Zeit und Geld in ihre akademische und berufliche Ausbildung und wollen sich dann oft erstmal beruflich weiterentwickeln. Auch fühlen sich manche Frauen erst ab Mitte 30 bereit für Nachwuchs.

Biologie

Die Eierstöcke reduzieren ab dem 30. Lebensjahr die Produktion von Eizellen. Immer öfter verläuft ab diesem Alter der weibliche Zyklus, ohne dass es zu einem Eisprung kommt. Auch die Chancen, dass sich ein befruchtetes Ei langfristig erfolgreich in der Gebärmutter einnisten kann, sinken. Ab dem 35. Lebensjahr gilt sogar jede Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft. Bei Kinderwunsch ist es wichtig, durch einen gesunden Lebensstil optimale Bedingungen für eine Befruchtung der Eizelle und die anschließende Entwicklung des Embryos zu schaffen. Dazu gehören: eine ausgewogene Ernährung, möglichst viel – aber nicht zu anstrengende – Bewegung und genügend Schlaf. Auf Alkohol und Zigaretten sollten Frauen mit Kinderwunsch und natürlich auch Schwangere komplett verzichten. Viele Paare mit Kinderwunsch fragen sich auch, was „er“ für eine verbesserte Spermienqualität tun kann. Und das ist vor allem: gesunde Ernährung, ggf. Gewichtsreduktion und häufiger Sex. Eine schlechte Güte der Spermien ist bei einem Kinderwunsch bedeutsam. Zahlreiche, gut bewegliche und normal geformte Spermien sind eine wichtige Voraussetzung dafür, ein Baby zu zeugen. Aber welche Möglichkeiten gibt es? Eine gute Gesundheit durch eine Ernährung reich an Antioxidantien mit viel Vitamin C und E scheint die Spermienqualität zu verbessern. Gerade das Vitamin E gilt als das Fruchtbarkeitsvitamin schlechthin. Ebenfalls als unterstützend gilt Vitamin D. Dies kann nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen werden; zum größten Teil wird es mithilfe von natürlichem Sonnenlicht in der Haut gebildet. Hierin liegt die Ursache für einen weitverbreiteten Vitamin-D-Mangel. Denn in den Wintermonaten bekommt die Haut nicht genügend Sonnenlicht, um eine ausreichende Menge Vitamin D zu produzieren. Weiterhin können Zink, L-Arginin, L-‚Carnitin sowie Selen zu einer Verbesserung der Spermaqualität und damit der Fruchtbarkeit des Mannes beitragen.

Folsäure ist für Frauen wichtig

Studien belegen, dass es zwei bis drei Monate vor einer möglichen Befruchtung sinnvoll ist, mit einer ausreichenden Folsäurezufuhr zu beginnen, um den Folatspiegel auf das notwendige Niveau zu heben. Für Schwangere liegt die Empfehlung der DGE bei zusätzlichen zur Nahrung 400μg Folsäure pro Tag. Normalerweise ist der Körper fähig, Folsäure in Folat umzuwandeln, aber was viele Menschen nicht wissen: Jede zweite Frau hat einen sogenannten MTHFR Defekt mit der Folge, dass die Folsäure nicht vom Körper verwertet werden kann. Dies ist vor allem bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft ein Risiko. Deshalb sollte Folsäure eingenommen werden, sobald der Wunsch auf ein Kind besteht. Und was genau macht Folsäure? Sie wird für die Zellteilung und Zellneubildung benötigt und ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Embryonalentwicklung. Ein gesunder Folatspiegel trägt zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Folsäure als Folat ist in unseren Lebensmitteln häufig nur in geringen Mengen enthalten. 89 % der deutschen Frauen sind mit Folsäure unterversorgt. Nur durch Zufuhr von Folat als Nahrungsergänzung ist sichergestellt, dass die in der Schwangerschaft empfohlene zusätzliche Menge von 400 μg Folsäure auch wirklich erreicht wird. Vegane Ergänzungsmittel mit neben Folat weiteren wichtigen Nährstoffen wie Jod, Eisen und ausgesuchten B-Vitaminen sind hilfreich in der Vorbereitung einer Schwangerschaft. Auch auf die unterschiedlichen Phasen einer Schwangerschaft und darüber hinaus abgestimmte Produkte sind erhältlich.

Nadeln machen Bärte

Von |2023-09-05T11:09:34+02:00September 5th, 2023|

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Nadeln machen Bärte

In den vergangenen Ausgaben hatten wir Sie, liebe Leserinnen, bereits mit dem Microneedling vertraut gemacht und Ihnen erläutert, worin die Vorteile liegen. In diesem Monat erfahren Sie, warum Ihr Lebenspartner vielleicht heimlich Ihren Microneedling-Roller benutzt. Zugegeben: Viele Männer gelten im kosmetischen Bereich noch quasi als „Entwicklungsland“, aber immer mehr achten verstärkt auf ihr Äußeres und nutzen unter anderem Pflegeserien für die Haut. Daneben ist für die Herren der eigene Haarwuchs zentral. Das ewige volle Haar und – top modern – ein schicker und gepflegter Vollbart sind das Ziel. Gerade aber hier haben viele Männer Probleme. Ein Vollbart, bei dem manche Bereiche nur sehr spärlich bewachsen sind? Unmöglich. Oder der immer spärlicher werdende Haarwuchs – wie kann da Microneedling helfen? Schauen wir uns zuerst noch einmal die Fakten zum Microneedling an.

Das bewirken die Nadeln auf der Haut

Beim Microneedling wird die Haut mittels Nadeln punktiert. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Methoden. Bei medizinischer Indikation wird die Behandlung in entsprechenden Praxen durch geschulte Mitarbeiter durchgeführt. Hierbei werden ausschließlich Professional-Produkte eingesetzt. Mit längeren Nadeln können diese tiefer in die Haut eindringen. Microneedling im Homecare-Bereich dagegen kann leicht in Eigenregie angewendet werden. Für diese kosmetische Behandlungsmethode dringen kürzere Nadeln oberflächlich in die Haut ein. Die feinen Micronadeln fördern die Durchblutung und erleichtern das Abtragen von alten Hautschuppen. Der Effekt: mehr Glanz für die oberste Hautschicht. Studien konnten zeigen, dass eine durch Microneedling vorbereitete Haut eindeutig besser Wirkstoffe wie Hyaluron aufnehmen kann. Hyaluronsäure selbst ist natürlicher sowie wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes und schafft zusammen mit dem Hautkreatin, dass die Haut jugendlich-frisch aussieht. Dabei wendet die Hyaluronsäure einen Trick an, indem sie enorm viel Wasser im Vergleich zur eigenen Masse speichert; etwa sechs Liter Wasser pro Gramm Hyaluronsäure. Eine Kombination aus vorbereitender Reinigungslotion, dem Microneedling plus nachfolgendem Feuchtigkeitsprodukt erreicht ein Optimum an Hautpflege.

Und die Haare?

Da über das Verfahren die natürliche Kollagenproduktion der Haut angeregt sowie die Hautstruktur verbessert wird, liegen hierin die Chancen. Aber: Eine tiefere Eindringtiefe, die bis zur Hypo-Dermis reicht, ist wesentlich – dies erreicht ein professionelles Needling. Der Bartwuchs selbst wird hauptsächlich durch genetische Faktoren bestimmt, die die Empfindlichkeit von Haarfollikeln für Hormone beeinflussen, insbesondere für Dihydrotestosteron (DHT). DHT ist ein Hormon, das für das Wachstum von Gesichtshaaren verantwortlich ist. Die Anregung von Kollagenproduktion durch Microneedling kann dazu beitragen, die Gesundheit der Haut und der Haarfollikel zu verbessern, was wiederum das Potenzial für das Haarwachstum im Bartbereich erhöhen könnte. Wenn also Ihr Partner Ihren Microneedling-Roller mitnutzt, dann wissen Sie nun, warum. Übrigens: Desinfektion ist Trumpf bei mehreren Nutzern. Andersherum wissen wir, wie schwer es Männern teilweise fällt, über Probleme und Ärgernisse zu reden. Und da Sie als Partnerin den Haar- und Bartwuchs Ihres Mannes sicher im Detail kennen, könnten Sie dabei helfen, dass es vielleicht doch besser mit dem Vollbart klappt. Sprechen Sie also miteinander darüber. Wo wir jetzt schon beim Aufklären sind, möchten wir Ihnen noch einmal ans Herz legen, dass die Qualität von Microneedling-Produkten gerade bei der Eigenanwendung wesentlich ist. Schließlich geht es um nichts weniger als das Punktieren Ihrer Haut. Daher sollten ausschließlich zertifizierte Medizinprodukte angewendet werden. Diese werden regelmäßigen Qualitätskontrollen unterzogen. Ganz besonders wichtig ist darüber hinaus noch die Anzahl der Nadeln auf einem Microneedling-Roller. Je höher die Nadeldichte, desto größer ist auch der erforderliche Druck zur Punktion der Haut, was Verletzungsgefahren birgt. Hochwertige Roller verfügen über winzige und präzise angeordnete Mikronadeln aus Edelstahl in abgestimmter Anzahl. Sogenannte atraumatische Nadeln zerstören das umliegende Gewebe nicht, sondern schieben es lediglich zur Seite. Bereits nach etwa 15 Minuten schließt sich der Einstichkanal wieder, sodass Bakterien und Keime kein Einfallstor geboten wird. Daher unser Tipp: Wer billig kauft, kauft Risiko. Produkte mit sogenannten Disc-Nadelplatten und viel zu vielen Nadeln darauf können zu unkontrollierten Schädigungen und damit Narbenbildung führen. Gehen Sie unbedingt auf Nummer sicher, mit einem Qualitätsprodukt.

Die Wechseljahre

Von |2023-09-05T11:07:08+02:00September 5th, 2023|

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Die Wechseljahre

Für viele Frauen gehen die Wechseljahre sowohl mit seelischen als auch körperlichen Veränderungen einher. Stärke und Häufigkeit der Beschwerden sind individuell unterschiedlich. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Kopfschmerzen plagen am meisten. Der Begriff „Wechseljahre“ bezeichnet die Zeit der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause. Während dieser Zeit können die Spiegel an Östrogen, Progesteron und anderen Hormonen stark schwanken und entsprechende Unregelmäßigkeiten hervorrufen. Ein erstes Zeichen für den Beginn der Wechseljahre ist, dass der Zyklus unregelmäßiger wird. Erste Zyklusschwankungen, die auf eine nachlassende Eierstockfunktion zurückzuführen sind, treten bei den meisten Frauen bereits zwischen 40 und 45 Jahren auf. Auch andere Begleiterscheinungen wie Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen sind Anzeichen beginnender Wechseljahre. „Oftmals schreiben Frauen solche Beschwerden Stress und fehlender Entspannung zu, obwohl diese psychischen Symptome dann hormonell bedingt sind“, sagt Dr. Christian Albring, niedergelassener Gynäkologe aus Hannover. „Wir empfehlen Frauen, in dieser Phase möglichst viel körperliche Bewegung und Sport zu treiben. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßige Aktivität Beschwerden lindern kann und die Lebensqualität verbessert. Zudem hilft Sport dabei, das Gewicht zu halten und eben das psychische Wohlbefinden zu steigern“, rät der Gynäkologe. Generell sollten Sie drei Mal pro Woche mindestens 30 bis 40 Minuten Sport treiben. Optimal geeignet sind Aqua-Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Gymnastik und Stretching. Achten Sie darauf, dass immer ein leichtes Ausdauertraining mit Muskeltraining kombiniert wird. Ist durch diese einfachen Maßnahmen keine ausreichende Besserung der Beschwerden zu erzielen oder schränken andere Symptome wie Scheidentrockenheit, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen die Lebensqualität weiter ein, kann die Einnahme von Hormonen sinnvoll sein. Der Arzt kann bei Scheidentrockenheit zusätzlich eine lokal wirksame Hormontherapie oder eine Intimpflegesalbe verschreiben.

Auslöser meiden

Die meisten Frauen fühlen sich ihnen hilflos ausgeliefert. Aber man kann Situationen und Dinge meiden, die Hitzewallungen auslösen. Begünstigt wird das Auftreten von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen insbesondere durch Situationen und Umstände, durch sich die Blutgefäße erweitern. Typische Auslöser hierfür können Wärme, Heißgetränke sowie der Genuss von Alkohol oder Koffein sein. Um mit Hitzezuständen besser umgehen zu lernen, können Betroffene ihren Organismus ein Stück weit darauf trainieren. „Mit Hilfe von Wechselduschen oder -bädern sowie regelmäßiger körperlicher Aktivität können die Blutgefäße trainiert und seelische Anspannungen abgebaut werden“, rät Dr. Albring. „Neben Ausdauersportarten haben sich das Erlernen von Entspannungsmethoden, wie autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden bewährt.“

Natürliche Wirkstoffe

Und was hilft sonst noch gegen die Beschwerden? Auch Präparate mit pflanzlichen Wirkstoffen können akute Beschwerden lindern helfen. Besonders wirksam sind dabei Phytoöstrogene (Isoflavone), Pflanzenhormone aus Rotklee oder Extrakte aus den Wurzeln der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), dem Wilden Yams oder aus grünem Tee. Soja-Isoflavone reduzieren Hitzewallungen und wirken positiv auf Herz-Kreislauf-Funktionen und Knochenstoffwechsel. Es gibt Präparate, die auf Yamswurzel und Rotklee als Quelle für einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen setzen. Hochwertiger Yamswurzelstock-Extrakt enthält eine Vorstufe des Progesterons. Reinster Rotkleeblatt-Extrakt aus einem hochdosierten Extraktionsverhältnis von 15:1 liefert wertvolle Isoflavone. Auch Baldrian, Eisen in seiner bioverfügbarsten Form und die essenzielle B-Vitamine in Form von Folsäure, Vitamin B12 und B6 können Hormondefizite ausgleichen. Yams, wissenschaftlich bekannt als Dioscorea, ist eine Knollenpflanze, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen der Welt angebaut wird. Sie wird seit Jahrtausenden in der traditionellen Naturkunde eingesetzt. Der Hauptgrund liegt in ihrem Gehalt an Diosgenin, eine natürliche Verbindung, die zu den sogenannten Saponinen gehört. Rotklee, botanisch als Trifolium pratense bezeichnet, ist hingegen eine krautige Pflanze mit einem hohen Gehalt an Isoflavonen. Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zur Gruppe der Phytoöstrogene und weisen eine ähnliche Struktur wie das weibliche Hormon Östrogen auf. Für Wohlbefinden sorgt unter anderem der bereits seit der Antike geschätzte Extrakt aus der Baldrianwurzel, worauf schon der botanische Name „Valeriana” hinweist: das lateinische Wort „valere” steht für „gesund sein”. Vitamin B6 trägt zudem zu der Regulierung der Hormontätigkeit bei¹, während Eisen Müdigkeit verringern kann und Vitamin B9 und B12 die psychische Funktion unterstützen.

Die Augen sind wichtig

Von |2023-09-05T11:04:20+02:00September 5th, 2023|

Autor Peter M. Crause

Die Augen sind wichtig

Neurodegenerative Erkrankungen sind eine Gruppe von schwerwiegenden Gesundheitsproblemen, die das Nervensystem, insbesondere das Gehirn und das Rückenmark, betreffen. Diese Erkrankungen sind durch den fortschreitenden Verlust von Nervenzellen und neuronalen Funktionen gekennzeichnet, was zu einer Verschlechterung der kognitiven, motorischen und oft auch emotionalen Fähigkeiten führt. Ein Augenscan kann bei neurodegenerativen Erkrankungen wichtige Informationen liefern, die auf Veränderungen im Auge hinweisen könnten, die mit diesen Erkrankungen in Verbindung stehen. Obwohl die Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen in der Regel nicht ausschließlich auf Grundlage eines Augenscans erfolgt, können bestimmte Merkmale und Veränderungen im Auge auf mögliche neurodegenerative Prozesse hindeuten.

Vielfältige Erkrankungen

Die Palette der neurodegenerativen Erkrankungen ist breit und vielfältig. Einige der prominentesten Erkrankungen in dieser Gruppe sind Alzheimer und Parkinson. Alzheimer ist eine häufige Form der Demenz, die Gedächtnisverlust, Desorientierung und kognitive Beeinträchtigung verursacht. Die Bildung von Amyloid-Plaques und Tau-Tangles im Gehirn sind charakteristisch für die Alzheimer-Krankheit. Parkinson betrifft die motorische Kontrolle und führt zu Symptomen wie Zittern, Steifheit und verlangsamten Bewegungen. Ein Mangel an Dopamin im Gehirn ist ein Hauptmerkmal der Parkinson-Krankheit. Weiterhin zählt man zu dieser Gruppe die amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Chorea Huntington und die frontotemporale Demenz.

Augen auf

Ein Augenscan kann bei neurodegenerativen Erkrankungen wichtige Informationen liefern, die auf Veränderungen im Auge hinweisen könnten, die mit diesen Erkrankungen in Verbindung stehen. Obwohl die Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen in der Regel nicht ausschließlich auf Grundlage eines Augenscans erfolgt, können bestimmte Merkmale und Veränderungen im Auge auf mögliche neurodegenerative Prozesse hindeuten. Einige Studien haben gezeigt, dass Veränderungen in den Strukturen des Auges, insbesondere der Netzhaut und des Sehnervs, mit frühen Stadien einiger neurodegenerativer Erkrankungen, wie Alzheimer oder Parkinson, in Verbindung gebracht werden können. Ein Augenscan könnte daher auf frühe Anzeichen oder Risikofaktoren für diese Erkrankungen hinweisen. Und Forscher arbeiten daran, Biomarker zu identifizieren, die im Auge nachweisbar sind und auf das Vorhandensein oder den Verlauf von neurodegenerativen Erkrankungen hindeuten könnten. Dies könnten etwa spezifische Proteine oder Ablagerungen sein, die mit diesen Erkrankungen assoziiert sind. Ein Augenscan könnte somit als nicht-invasive Methode dienen, um solche Biomarker zu erkennen. Das Auge ist auch eine direkte Erweiterung des Gehirns, und es gibt eine Verbindung zwischen den neurodegenerativen Prozessen im Gehirn und Veränderungen in den Augenstrukturen. Durch die Analyse von Veränderungen im Auge könnten Hinweise auf neurodegenerative Erkrankungen gefunden werden, die auch das Gehirn betreffen. Bei Personen, die bereits eine neurodegenerative Erkrankung diagnostiziert haben, kann ein regelmäßiger Augenscan dazu beitragen, den Verlauf der Erkrankung und mögliche Veränderungen im Auge zu überwachen. Dies kann Ärzten helfen, die Wirksamkeit von Behandlungen zu beurteilen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. In der Forschung werden Augenscans zunehmend verwendet, um die Auswirkungen von potenziellen Medikamenten auf neurodegenerative Erkrankungen zu testen. Veränderungen im Auge könnten als Indikatoren für die Wirksamkeit von Medikamenten dienen.

Klar ist aber: Ein Augenscan allein reicht nicht aus, um eine neurodegenerative Erkrankung zu diagnostizieren. Die Interpretation der Ergebnisse erfordert die Zusammenarbeit von Augenärzten, Neurologen und anderen Fachleuten. Dennoch könnten Fortschritte in der Augendiagnostik in Zukunft dazu beitragen, frühzeitig auf mögliche neurodegenerative Prozesse hinzuweisen und die Diagnose sowie die Entwicklung von Behandlungsstrategien zu unterstützen. Insgesamt hat die Forschung auf dem Gebiet der Neurodegeneration in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte gemacht. Neue Erkenntnisse über die zugrunde liegenden Mechanismen haben zur Identifizierung vielversprechender Zielmoleküle für Medikamente geführt. Klinische Studien testen derzeit innovative Therapien, die auf diese Mechanismen abzielen, darunter Behandlungen, die die Proteinaggregation hemmen, den oxidativen Stress reduzieren oder die mitochondriale Funktion verbessern sollen.

Elektrolyte

Von |2023-09-05T10:59:53+02:00September 5th, 2023|

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Elektrolyte

Elektrolyte sind Substanzen, die in der Lage sind, in wässriger Lösung elektrisch geladene Teilchen, sogenannte Ionen, zu bilden. Diese Ionen können positiv geladen (Kationen) oder negativ geladen (Anionen) sein. Elektrolyte sind daher entscheidend für die Leitfähigkeit von elektrischem Strom in Flüssigkeiten, insbesondere in wässrigen Lösungen. In vielen biologischen Systemen, wie im menschlichen Körper, spielen Elektrolyte eine wichtige Rolle bei verschiedenen physiologischen Prozessen. Sie sind notwendig für die Funktion von Zellen, Nerven und Muskeln, da sie die elektrische Signalübertragung ermöglichen. Bekannte Elektrolyte im menschlichen Körper sind Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlorid, Phosphat und Bicarbonat. In der Chemie werden Elektrolyte oft in saure, basische und neutrale Elektrolyte unterteilt. Saure Elektrolyte setzen in wässriger Lösung mehr Wasserstoffionen (H+) frei, basi-sche Elektrolyte geben mehr Hydroxidionen (OH-) frei, während neutrale Elektrolyte nur in geringem Maße Ionen erzeugen. Elektrolytlösungen werden in vielen technischen Anwendungen genutzt, zum Beispiel in Batterien, Brennstoffzellen, Elektrolyseprozessen und vielen anderen Bereichen, in denen elektrische Leitfähigkeit erforderlich ist.

Alles funktioniert

Im menschlichen Körper spielen Elektrolyte eine essenzielle Rolle, da sie für zahlreiche lebenswichtige Funktionen notwendig sind. Elektrolyte sind Ionen, die in Körperflüssigkeiten wie Blut, Gewebe- und Zellflüssigkeiten vorhanden sind. Sie sind entscheidend für die Aufrechterhaltung des osmotischen Gleichgewichts, den Flüssigkeitshaushalt und die elektrische Erregbarkeit von Zellen. Natrium (Na+): Natriumionen sind wichtig für die Aufrechterhaltung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts. Sie beeinflussen den Blutdruck und spielen eine Rolle bei der Nerven- und Muskelzellen-Erregbarkeit. Kalium (K+), Kaliumionen sind entscheidend für die Erregbarkeit von Nerven- und Muskelzellen, einschließlich des Herzmuskels. Sie sind wichtig für die Regulation des Herzrhythmus und die Aufrechterhaltung des Membranpotenzials. Calcium (Ca²+): Calciumionen sind für die Knochenbildung, Blutgerinnung, Muskelkontraktion, Nervenleitung und viele enzymatische Reaktionen von großer Bedeutung. Magnesium (Mg²+): Magnesiumionen sind an zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt und spielen eine Rolle bei der Muskel- und Nervenfunktion, der Knochenbildung und der Energieproduktion. Chlorid (Cl-): Chloridionen sind eng mit Natrium verbunden und tragen zur Aufrechterhaltung des osmotischen Gleichgewichts bei. Sie sind auch für die Magensäureproduktion wichtig. Und Phosphat (PO4³-): Phosphationen sind integraler Bestandteil von DNA, RNA, ATP (Adenosintriphosphat) und wichtigen Molekülen im Energiestoffwechsel. Schließlich Bicarbonat (HCO3-): Bicarbonationen spielen eine entscheidende Rolle im Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers und sind wichtig für die Regulation des pH-Werts im Blut. Der richtige Elektrolythaushalt ist essenziell für das normale Funktionieren des Körpers. Störungen im Elektrolythaushalt können zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen führen, darunter Dehydration, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen und mehr. Deshalb ist es wichtig, durch eine ausgewogene Ernährung und angemessene Flüssigkeitszufuhr den Elektrolythaushalt aufrechtzuerhalten.

Aufnahme

Die Aufnahme von Elektrolyten erfolgt hauptsächlich über die Nahrung und Flüssigkeitszufuhr. Eine ausgewogene Ernährung und angemessene Flüssigkeitszufuhr sind entscheidend, um den Elektrolythaushalt im Körper zu erhalten. Wasser ist eine natürliche Quelle von Elektrolyten. Leitungswasser und viele Mineralwasser enthalten Spuren von Mineralien wie Natrium, Kalium und Magnesium. Es ist wichtig, ausreichend Wasser zu trinken, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt zu regulieren. Zudem enthalten viele Lebensmittel natürlicherweise Elektrolyte. Natrium befindet sich in Salz, salzhaltige Lebensmittel wie Suppen und Snacks. Kalium in Bananen, Orangen, Spinat, Kartoffeln, Tomaten. Calcium in Milchprodukte wie Milch, Joghurt, Käse, grünes Blattgemüse. Magnesium vorwiegend in Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und grünem Gemüse. Wesentlich bei der Aufnahme ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Eine Ernährung, die reich an frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und gesunden Fetten ist, trägt zur natürlichen Aufnahme von Elektrolyten bei. Und zu beachten: Während Salz (Natriumchlorid) wichtig ist, um Natrium im Körper zu erhalten, sollte ein übermäßiger Konsum von stark verarbeiteten und salzigen Lebensmitteln vermieden werden, da dies zu einer ungesunden Natriumaufnahme führen kann.

Verdauungsbeschwerden

Von |2023-09-05T10:56:11+02:00September 5th, 2023|

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Verdauungsbeschwerden

Zuerst einmal sind Verdauungsbeschwerden ein Sammelbegriff für verschiedene unangenehme Symptome, die im Zusammenhang mit der Verdauung auftreten können. Diese Symptome können von leicht bis schwer reichen und verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören etwa Sodbrennen, Magenschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Aber auch das Reizdarmsyndrom, eine Magen-Darm-Erkrankung, die Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung verursachen kann oder auch eine Lebensmittelunverträglichkeit als Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe. Sehr viele – besonders ältere – Menschen leiden an Verstopfung. Schätzungen zufolge haben etwa 30 Prozent der deutschen Bevölkerung Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang. Es gibt viele Ursachen, die eine Verstopfung hervorrufen oder verstärken können. Gerade im Alter häufen sich diese Faktoren. Denn je älter wir werden, desto langsamer laufen viele Vorgänge im Körper ab. Das betrifft ebenso die Verdauung und Aktivität der Dickdarmmuskulatur. Hinzu kommt, dass wir entweder zu wenig essen, sodass nur geringe Stuhlmengen anfallen, oder aber vor allem Lebensmittel mit viel zu wenig Ballaststoffen. Aber: Bei aller Freude über Ballaststoffe – große Mengen von Rohkost oder ausschließlich Vollkornprodukte sind kontraproduktiv. Viele Menschen kommen damit nicht klar und so sind manche Magenprobleme „hausgemacht“. Hinzu kommt, dass das Durstgefühl ist bei vielen älteren Menschen vermindert – sie trinken zu wenig. Dadurch fehlt dem Körper Flüssigkeit und der Stuhl wird hart. Weiterhin beeinflussen Krankheiten und eine zu geringe Bewegung unsere Darmaktivitäten. Auch wer nur über eine eingeschränkte Beweglichkeit verfügt, kann sich bewegen. Mit der Zeit verlieren dann auch die an der Ausscheidung beteiligten Bauch- und Beckenbodenmuskeln an Kraft. Für ein gesundes Immunsystem, Wohlbefinden und generelle Gesundheit ist ein gesunder Darm eine unabdingbare Voraussetzung. Eine besondere Rolle spielt dabei die Darmflora. Unser Dickdarm steht unter einer permanenten Besiedelung von Unmengen an Bakterien, die in einem ausgewogenen Verhältnis zu Viren und Pilzen stehen: unserer Darmflora. Ist diese gestört, ist nachhaltige Hilfe nur durch eine Milieuregulierung mit der Regenerierung der Darmflora möglich.

Natur aktiviert

Es gibt die unterschiedlichsten Hausmittel für diese Beschwerden – nicht alle sind empfehlenswert und nicht alle bringen die gewünschte Wirkung. Ganz einfach und ganz natürlich können insbesondere Heilwässer, bestimmte Kräuter in Tees oder Tropfen oder auch bestimmte Obst- und Gemüsesorten die Verdauung regulieren. Besonders pflanzliche Mittel haben sich bei Verdauungsproblemen bewährt. Mariendistel, Artischocke oder Sennesblätter haben sich bewährt. Die Sennesblätter und -früchte enthalten etwa drei Prozent Anthranoide, Glykoside, Schleimstoffe und Flavonoide. Sie wirken abführend sowie anregend auf die Darmmuskulatur. Daher wird Senna zur kurzfristigen innerlichen Anwendung bei Verstopfung empfohlen. Die abführende Wirkung nutzt man auch, wenn ein erleichterter Stuhlgang gewünscht ist.
Um Ihren Darm in Schwung zu bekommen, können Sie auf die getrockneten Sennesblätter und -früchte aus Ihrer Apotheke zurückgreifen. Und auch Pfefferminze, Schafgarbe, Kamille, Fenchel, Wermut, schwarze Rettichwurzel oder Wacholder sind Pflanzen, deren Extrakt häufig bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt wird.

Wacholder

Besonders Wacholder (Juniperus communis) wird oft zur Linderung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die Wacholderbeeren und ihr ätherisches Öl werden traditionell in der Volksmedizin zur Unterstützung der Verdauung verwendet. Er fördert die Verdauung, indem die Produktion von Magensäure angeregt wird. Dies kann besonders bei Menschen mit verminderter Magensäureproduktion oder Verdauungsschwierigkeiten nützlich sein. Dazu werden Blähungen reduziert – die ätherischen Öle im Wacholder können blähungsfördernde Gase im Magen-Darm-Trakt reduzieren, was zur Linderung von Blähungen beitragen kann. Und Wacholder kann den Appetit anregen und die Produktion von Verdauungssäften steigern, was die Verdauung von Nahrungsmitteln erleichtert. Beachten sollte man, dass Wacholder in bestimmten Situationen vermieden werden sollte. Dies gilt für Menschen mit Nierenerkrankungen, Schwangeren, stillende Frauen und Personen, die bereits Medikamente einnehmen. In solchen Fällen sollte zuerst ein Arzt konsultiert werden. Praktisch bei Wacholderprodukten sind die vielen unterschiedlichen Arten. Wacholder mit seinen Inhaltsstoffe kann etwa als Tee, ätherisches Öl, Kapselform oder in kulinarischen Zubereitungen aufgenommen werden. Weiterhin gilt es, die Verdauung mit Bewegung anzukurbeln. Wer kann, sollte sich regelmäßig und täglich bewegen. Dies muss nicht zwingend in Sport ausarten, auch die typischen Bewegungsabläufe im Haus, der Wohnung oder in der Freizeit sind wichtig. Besser einen Weg zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen, als sofort das Auto zu nutzen. Lieber die Treppe als den nächsten Fahrstuhl – es sind die kleinen Dinge, die zum Erfolg führen.

Verletzungspech

Von |2023-07-31T12:53:27+02:00Juli 31st, 2023|

Autor Peter M. Crause

Verletzungspech

Die Tage sind schön, es ist früh hell, beste Voraussetzungen für ein wenig Sport am Tagesanfang. Locker läuft man die Lieblingsstrecke und auf einmal geschieht es – ein stechender Schmerz im Fußgelenk. Der Sport ist damit erledigt, schnell irgendwie nach Hause kommen und den Schmerz behandeln. Mit solch einer Verletzung ist man kein Exot. Sportverletzungen bieten eine der häufigsten Begegnungen mit dem Radiologen. Die häufigsten Sportverletzungen resultieren aus den Wintersportarten Skifahren und Snowboarden mit etwa 25 % aus Fußball mit etwa 16 % und aus einigen Sommer-Trendsportarten wie etwa Radfahren und Ballsportarten. Wie aber sollte man im Fall der Fälle reagieren?

Schnelle Hilfe

Halten Sie sich an die bekannte PECH-Formel. Also P, wie Pause machen. E, wie mit Eis kühlen. C, wie Kompression, also Druck auf der Stelle aufbauen. Und H, wie hoch lagern. Gerade das Kühlen ist ein wichtiger Faktor und sollte schnellstmöglich durchgeführt werden. Wer die Sofortmaßnahmen durchführt, der verringert die Möglichkeiten von entzündlichen Reaktionen, von Ödembildungen oder auch Weichteilschwellungen. Allerdings sollte das Ruhigstellen und Hochlagern nur bis maximal zwei Tage nach der Verletzung durchgeführt und danach wieder vorsichtig belastet werden. Immer begleitend: kühlen. Für Sportler gibt es neben den bekannten Kühlsprays auch andere Produkte, die punktuell und genau aufgetragen werden können. Ob Kühlpack, Spray, Gel, Creme oder Anderes, allen gemein ist, dass sie besonders gut bei Zerrungen, Prellungen oder Quetschungen helfen. Die Wirkung ist dabei so einfach wie funktional. Durch das Auftragen wird die Hauttemperatur um einige Grad gesenkt. Dadurch schrumpfen die Blutgefäße, die sogenannte Vasokonstriktion, und es fließt weniger Blut an diese Stelle. Somit werden Entzündungsreaktionen verringert und auch das Schmerzempfinden sinkt. Sind Ihre Muskeln betroffen, dann sollten Sie statt auf Kälte auf Wärme setzen. Eine Wärmelampe hilft dabei Verspannungen abzubauen und das gute alte Magnesium bekämpft Krämpfe.

Risiken

Die Verletzungsursachen variieren von Sportart zu Sportart. Werfen wir einen Blick auf das immer beliebtere Mountainbiking mit geschätzten 30 Millionen Sportlern weltweit, dann sehen wir, dass die Verletzungen einerseits durch Selbstüberschätzung und Überforderung durch das Terrain auftreten, andererseits durch ein von den Sportlern bewusst eingegangenes erhöhtes Risiko bei Bergabfahrten. „Nachteilig wirkt sich leider auch aus, dass etwa beim Mountainbiking selbst das Tragen von Schutzkleidung wenig an der Unfallhäufigkeit und dem Ausmaß der Verletzungen ändert – abgesehen von Bagatellverletzungen wie Hautabschürfungen oder Prellungen. Das ist nicht nur unsere Erfahrung mit unseren eigenen Patienten, sondern wurde auch von Studien bestätigt“, weiß Dozent Dr. Gerd Schueller, Bereichsleiter der Unfallradiologie an der Medizinischen Universität Wien. Bei vielen Verletzungen sind mehrere radiologische Untersuchungen notwendig, erklärt Schueller: „Zum Beispiel bei einem Erwachsenen, der einen Bruch des oberen Schienbeins hat, wird zuerst ein Übersichtsröntgen angefertigt. Danach müssen die Bänder und Sehnen des Kniegelenks begutachtet werden, dazu ist eine Magnetresonanztomografie notwendig.“

Was ist was?

Um Verletzungen korrekt zu diagnostizieren, braucht es oftmals den richtigen Einblick in den Körper. Und viele Betroffene fragen sich, worin die Unterschiede von CT zu MRT liegen. „Der Vorteil der CT ist die rasche Verfügbarkeit. Nicht nur in Traumazentren, sondern auch in den meisten kleineren Krankenhäusern läuft der Computertomograf in der 24-Stunden-Versorgung“, weiß Dozent Schueller, „der Nachteil ist die erwähnte Strahlenbelastung, vor allem für jüngere Menschen, bei denen viele Organe besonders strahlensensibel sind und die Gefahr der Krebsentstehung letztlich nicht vom Tisch gewischt werden kann“, ergänzt er. Der Vorteil der MRT ist, dass vor allem Bindegewebe, Muskulatur, Sehnen und Bänder sowie das Innere der Knochen genau beurteilt werden können, während die CT die vor allem die äußere Knochenschicht besser darstellt. Der Nachteil der MRT für den Patienten mit der akuten Sportverletzung ist die Wartezeit auf einen Termin. Diese kann, je nach Verfügbarkeit des MRT, oft über eine Woche betragen.

Schuppenflechte

Von |2023-07-31T12:51:51+02:00Juli 31st, 2023|

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Schuppenflechte

Schätzungen zufolge leiden etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland an einer Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt. Neunzig Prozent leiden sogar dauerhaft darunter. Psoriasis ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, die durch eine beschleunigte Zellteilung in der Haut verursacht wird. Bei gesunden Menschen erneuern sich die Hautzellen normalerweise alle vier Wochen, aber bei Menschen mit Psoriasis dauert dieser Prozess nur etwa drei bis vier Tage. Dadurch sammeln sich die abgestorbenen Hautzellen an der Hautoberfläche und bilden schuppige, rote Flecken oder Plaques. Die genaue Ursache von Psoriasis ist nicht vollständig verstanden, aber es wird angenommen, dass eine Kombination von genetischen Faktoren und einer fehlgeleiteten Immunreaktion eine Rolle spielt. Auslöser für Schübe können Stress, Infektionen, Verletzungen der Haut, bestimmte Medikamente und Umweltfaktoren sein. Es gibt verschiedene Arten von Psoriasis, einschließlich Plaque-Psoriasis (die häufigste Form), Guttata-Psoriasis, pustulöse Psoriasis, inverse Psoriasis und andere. Symptome können je nach Art und Schweregrad variieren, aber typischerweise zeigen sich gerötete Hautflecken mit silberweißen Schuppen. Die betroffenen Stellen können jucken, brennen oder schmerzen. Die Erkrankung selbst kann nicht geheilt werden, aber es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die Symptome zu lindern und Schübe zu kontrollieren. Dazu gehören topische Cremes, Lichttherapie, systemische Medikamente und in schweren Fällen auch Biologika, die das Immunsystem beeinflussen.

Begleiterkrankungen

Da die Psoriasis neben Juckreiz, roter Haut und weiß-silbrigen Schuppen häufig Begleiterkrankungen aufweist, sollte man neben der fachgerechten Behandlung der Haut den allgemeinen Gesundheitszustand regelmäßig kontrollieren. „Wer unter einer Schuppenflechte leidet, hat in der Regel mindestens eine weitere Erkrankung wie Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck, Gelenkerkrankungen oder Depressionen. Daher ist es wichtig, die entsprechenden Werte regelmäßig zu überprüfen“, sagt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER. „Die Psoriasis gilt heute als chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der die Hautveränderungen nur ein Aspekt sind. Sie beeinflusst das Immunsystem“, weiß Petzold. Das Risiko eines Patienten mit Schuppenflechte für Typ-2-Diabetes sei im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung etwa doppelt so hoch. Auch Depressionen träten bei Psoriasis-Betroffenen etwa doppelt so häufig auf, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sogar 3,5-mal so oft. Mehr als doppelt so häufig komme es außerdem zu Komplikationen wie einem Herzinfarkt. „Um den gesundheitlichen Risiken einer Schuppenflechte zu begegnen, ist eine frühzeitige Diagnose von begleitenden Erkrankungen wichtig“, so Petzold. Fünf bis zehn Prozent der Menschen mit Psoriasis entwickeln zudem Gelenkbeschwerden, eine Psoriasis-Arthritis. „Die Psoriasis und die Psoriasis-Arthritis belasten wie alle anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen den gesamten Körper, Betroffene sollten deshalb der vom Arzt verordneten Medikation zuverlässig folgen“, erläutert der Präsident der DGRh, Professor Dr. med. Hanns-Martin Lorenz. „Sie können darüber hinaus durch eine gesunde Lebensführung ihren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.“ Denn zudem entwickeln Menschen mit Psoriasis neben Haut- und Gelenksymptomen auch besonders häufig Krankheiten, die zum metabolischen Syndrom zählen: Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes mellitus.

Hautpflege

Wesentlich bei der Behandlung ist eine hochwertige und speziell auf Psoriasis abgestimmte Hautpflege. Medizinische Pflegeserien auf natürlicher Basis für Haut, Nägel und Kopfhaut sind eine wertvolle Begleitung zu einer umfassenden Therapie. Besonders eine juckende Kopfhaut kann für Betroffene sehr unangenehm werden. Gemeinsam mit einer trockenen, rissigen und juckenden Haut ist das Gefühl oftmals fast unerträglich für die Betroffenen. „Wichtig bei Schuppenflechte ist die regelmäßige Hautbehandlung mit rückfettenden Produkten. Man sollte zudem nur kurz lauwarm duschen und sich danach abtupfen“, rät Dr. Utta Petzold. Spezifische Pflegeserien bestehen oftmals aus Reinigungsmilch, Lotion, Intensivcreme und Akutpflegecreme. Wirkstoffe darin werden unter anderem auch aus dem Milchsäurebakterium Lactobacillus brevis DSM 17250 extrahiert. Hinzu kommen in der Therapie weiterhin Medikamente in Form von Tabletten oder Spritzen, die die Aktivität des Immunsystems reduzieren, wirkten nicht nur auf der Haut, sondern auch gegen Entzündungen etwa an betroffenen Gelenken. Viele Patienten mit Psoriasis profitierten von Entspannungstechniken wie Yoga und sollten Stress vermeiden.

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