Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Von |2022-10-04T12:39:43+02:00Oktober 4th, 2022|

Prof. Musa Citak bei der Behandlung eines Alzheimer-Patienten mit der TPS.

Kontakt

NIANIKA GmbH
Spumberg 19b
5421 Adnet

www.alzheimer-deutschland.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Bereits in unserer September-Ausgabe berichteten wir erstmals über eine zukunftsweisende Behandlungsmethode zur Therapie von Alzheimer-Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen namens Transkranielle Pulsstimulation, kurz TPS genannt. Diese physikalische Therapie hat binnen kurzer Zeit in Fachkreisen für große Aufmerksamkeit gesorgt. In den vergangenen Wochen war die Transkranielle Pulsstimulation eine der Kernthemen auf den großen internationalen Neurologie-Kongressen dieses Herbstes und neue Studien belegen die Wirk- und Funktionsmechanismen dieser neuen Methode aus dem Kreis der Stoßwellen-Therapien immer deutlicher. Dass die TPS so viel Aufmerksamkeit erregt, ist nicht verwunderlich. Denn bis heute konnte kein wirksames Medikament für Alzheimer-Demenz und andere Demenzformen oder auch Parkinson entwickelt werden und nach aktuellem Stand der Forschung kann wohl auch in den kommenden Jahren nicht damit gerechnet werden. Hinzu kommt, dass immer mehr große Studien aufzeigen, welche Folgen Corona-Infektionen in Bezug auf das Entstehen neurologischer Erkrankungen haben. So berichtete das renommierte US-Fachblatt „Journal of Alzheimer’s Disease“ von einer nahezu
50 %igen Erhöhung des Risikos der amerikanischen Bevölkerung von über 65 Jahren, an Alzheimer zu erkranken. Die Medizin ist deshalb umso mehr gefordert, allen Betroffenen mit neuen Strategien und neuen Kenntnissen Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Neue Wege in der Alzheimer-Therapie: Mechanismen aus der Regenerationsmedizin können helfen.

Die Transkranielle Pulsstimulation ist ein rein ambulantes Verfahren, bei der die Patient:innen mit niedrigenergetischen, kaum spürbaren Stoßwellen jeweils 30 Minuten lang behandelt werden. Die Stoßwellen werden vom Stoßwellen-System NEUROLITH® erzeugt und vom Arzt mit einem Handapplikator über die Schädeldecke ins Gehirn eingeleitet, während der/die Betroffene entspannt in einem Behandlungsstuhl sitzt. Um die Wellen zielgerichtet zu verabreichen, wir der Kopf der Patient:innen lediglich mit einem Ultraschall-Gel benetzt.

Was sich so einfach anhört – und für die Patient:innen auch ist – ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und den neuesten Kenntnissen der Regenerationsmedizin. Die Regenerationsmedizin ist ein vergleichsweise junges Feld der Wissenschaft, das sich mit den körpereigenen Regenerationskräften, also im Menschen generell vorhandenen Selbstheilungskräften befasst. Dachte man bis vor ca. 20 Jahren, der Mensch sei Zeit seines Leben nur mit einer gewissen, nicht reproduzierbaren Anzahl an Nervenzellen ausgestattet, so weiß man heute, dass der menschliche Organismus bis zum Lebensende neue Neuronen (also Nervenzellen) produziert – ungeachtet dessen, ob er gesund ist oder an einer neurodegenerativen Erkrankung leidet. In der Medizin nennt man dies Neurogenese, also die Fähigkeit des Gehirns, auch im hohen Alter beständig neue Nervenzellen auszubilden – selbst wenn bereits ein degenerativer Prozess, aus dem Demenz, Parkinson und andere Krankheiten entstehen, vorliegt. Diesen Mechanismus nutzt die Transkranielle Pulsstimulation, indem sie durch kurze Impulse gerade neu entstehende neuronale Zellen aktiviert und adulte, also bereits ältere Neuronen regeneriert.

Funktionsweise der TPS: Zusammenspiel natürlicher Regenerationsmechanismen und Technik.

Prof. Dr. med. Musa Citak, Experte für Regenerationsmedizin aus Hamburg, setzt die Transkranielle Pulsstimulation in seinen Praxen in Hamburg, Berlin, Bochum und München ein und hat mit seinen Mitarbeiter:innen mittlerweile über 500 Patient:innen behandelt. Was geschieht im Gehirn, wenn man Stoßwellen-Energie nutzt? „Zunächst ist wichtig zu sagen, dass die TPS-Pulse in alle Bereiche des Gehirns eindringen, was bisher mit anderen Methoden nicht möglich war. Den Wirkmechanismus nennt man etwas sperrig Mechanotransduktion. Das bedeutet, dass physikalische Signale, in unserem Fall also die Stoßwellen, von den Zellen in intrazelluläre Prozesse umgewandelt werden. Vereinfacht gesagt, werden hier verschiedene Wachstumsfaktoren im Gehirn stimuliert, neue Blutgefäße gebildet und vorhandene Nervenzellen regeneriert. Das führt auch zur Entstehung neuer Synapsen, also den Verbindungsleitungen zwischen den Neuronen, die für die Kommunikation zwischen den Zellen notwendig sind. Man könnte auch sagen, die TPS schaltet im Gehirn das Licht wieder dort an, wo vorher durch die Erkrankung Dunkelheit eingezogen war,“ erklärt Prof. Citak den Prozess, den die TPS bei den Betroffenen auslöst. Schlussendlich sind noch nicht alle Wirkmechanismen in der Wissenschaft vollständig verstanden, aber immer mehr Studien und die täglichen Ergebnisse in der Praxis zeigen auf, dass es sich bei der Transkraniellen Pulsstimulation um eine wirksame, vor allem nahezu nebenwirkungsfreie (weniger als 1 % der bisher behandelten Patient:innen klagten über kurzfristige leichte Kopfschmerzen, die wenige Stunden nach der Therapie wieder verschwanden) Behandlungs-Option handelt, die in naher Zukunft eine Standard-Therapie in der Neurologie werden könnte.

Mehr zur Transkraniellen Pulsstimulation erfahren Sie in der November-Ausgabe im Interview mit Prof. Dr. med. Musa Citak. Weitere Informationen finden Sie auf www.alzheimer-therapie.com.

Schlecht geschlafen?

Von |2022-10-04T12:37:06+02:00Oktober 4th, 2022|

Kontakt

mementor DE GmbH
Karl-Heine-Straße 15
04229 Leipzig

www.mementor.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Schlecht geschlafen?

Experten gehen davon aus, dass bis zu
10 % der deutschen Bevölkerung von Schlafstörungen betroffen sind, die keinen organischen Grund haben. Oftmals werden diese Probleme aber komplett ignoriert, dabei können sich auch schwere Krankheiten daraus ergeben oder es sich um Symptome von solchen handeln. Von chronischen Schlafproblemen spricht man, wenn es sich um einen Verlauf von mehreren Monaten handelt und es dazu pro Woche zu mehr als drei Störungen des Schlafs kommt. Die Folgen sind sowohl im privaten als auch beruflichen Leben unübersehbar. Angefangen von leichten Konzentrationsschwierigkeiten und leichter Reizbarkeit bis zu eindeutigen Problemen – etwa in der Schule – und Schwierigkeiten etwa am Arbeitsplatz beim Bedienen von Maschinen. Dann kann es auch für andere Menschen lebensgefährlich werden. Letztlich können dies auch Auslöser für Depressionen sein. Unterschiedliche Krankheitsbilder sind definiert. So handelt es sich bei Insomnien um Ein- und Durchschlafstörungen, während Atmungsstörungen im Schlaf wie die Schlafapnoe durch etwa Schnarchen einen klaren Auslöser haben. Ebenso bekannt: Bruxismus, also das Zähneknirschen, was wie das Restless-Legs-Syndrom eine Quelle für Schlafstörungen ist. Und nicht zu vergessen: Meist sind es schon die einfachen Dinge, welche zu schlechtem oder unruhigem Schlaf führen. So ist es wesentlich, eine passende Schlafumgebung zu gestalten. Unser Tipp: Schaffen Sie einen Ort, an dem das Smartphone sich aufladen kann, und von wo der Schall nicht ins Schlafzimmer dringt.

Nutzen Sie zudem den „Schlaf-Modus“. Haben Sie alle Ruhestörer aus ihrem Schlafzimmer verbannt, kommt noch die eigene Arbeitswelt dran: Verbannen Sie diese aus dem Kopf, denken Sie an angenehme Dinge und vergessen Sie das Ausgleichsprogramm nicht – hier bietet sich Sport an. Verzichten Sie ebenfalls auf schweres Essen, auf Alkohol oder Kaffee und Tee am späten Abend. Achten Sie weiterhin auf eine gute Schlafumgebung. Wessen Schlafzimmer auf mehr als 18 Grad aufgeheizt ist, der wird leichter um den Schlaf gebracht, als in einem Raum, der kühl, dunkel und lärmgeschützt ist. Wichtig ist es, den sogenannten „zirkadianen Rhythmus“ im Fluss zu halten. Damit ist gemeint, dass unser Organismus sich darauf eingerichtet hat, alle seine physiologischen Vorgänge auf eine Periode von 24 Stunden auszurichten – den Schlaf-Wach-Rhythmus. Wird dieser konstante Rhythmus eingehalten, führt es zu einem guten Schlaf und einem entspannten Aufwachen.

Probleme nicht aussitzen

Und wenn alles nicht hilft? Dann gibt es beispielsweise zertifizierte digitale Gesundheits-Apps, welche ihre Wirksamkeit als Medizinprodukte unter Beweis gestellt haben. Damit können Schlafprobleme verstanden und richtig eingeordnet werden. Integrierte Trainingsprogramme bieten unterschiedliche Entspannungstechniken für die Zeit vor dem Einschlafen und helfen ebenso dabei, den „Kopf freizubekommen“, damit man einfacher einschläft; all dies bei hochwertigen Apps im Rahmen der Behandlungsmethode der kognitiven Verhaltenstherapie bei Insomnie, der sogenannten KVT-I. Ebenso kann ein Schlaftagebuch geführt werden, damit die Analyse der Probleme exakter ist und entsprechend gehandelt werden kann. Möglichkeiten, die klarmachen, dass der Weg zu einem entspannten und tiefen Schlaf möglich ist und Schlafstörungen nicht hingenommen werden müssen.

Geldknappheit im Ruhestand?

Von |2022-10-04T12:34:39+02:00Oktober 4th, 2022|

Kontakt

EV LiquidHome GmbH
Lizenzpartner der Engel & Völkers Marken GmbH & Co. KG
Vancouverstraße 2a
D-20457 Hamburg

ev-liquidhome.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Geldknappheit im Ruhestand?

Mit dem Rentenalter sind nach wie vor viele positive Gedanken verbunden: 47 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger ab 50 Jahren betrachten den Ruhestand als Belohnung für jahrzehntelanges Arbeiten, wie eine repräsentative Studie des Teilverkauf-Anbieters EV LiquidHome GmbH (Engel & Völkers LiquidHome) vor wenigen Monaten zeigte. 27 Prozent freuen sich darauf, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und alle Freiheiten zu haben für die Erfüllung von Lebensträumen. Mehr als jeder fünfte Best Ager – also in der Altersklasse über 50 Jahren – möchte die gewonnene Zeit für andere Aufgaben, etwa ein Ehrenamt, nutzen. Doch die Lebensphase nach dem aktiven Arbeitsleben ist auch mit Sorgen verbunden: „Viele Menschen, die kurz vor oder bereits im Ruhestand sind, machen sich Gedanken um ihre finanzielle Situation“, so Christian Kuppig, Geschäftsführer der EV LiquidHome GmbH. Das Fazit der Studie: je jünger die Befragten, desto größer die Sorge vor finanziellen Engpässen im Alter. So geben 34 Prozent der Teilnehmenden im Alter von 50 bis 54 Jahren an, Angst vor Altersarmut zu haben – bei den über 70-Jährigen sind es lediglich 12 Prozent. Auch der Familienstand spielt eine Rolle: Von den befragten ledigen Personen sagen 35 Prozent, dass sie sich vor Armut im Alter fürchten. Bei den Verheirateten sind es mit 17 Prozent nur halb so viele.

Unterschiede mit Blick auf die finanzielle Situation im Alter zeigen sich auch nach Bundesländern. In Bremen (11 Prozent), Hamburg (15 Prozent) sowie Mecklenburg-Vorpommern (16 Prozent) sorgen sich vergleichsweise wenige Befragte vor Altersarmut. Anders sieht es hingegen im Saarland (35 Prozent), in Thüringen (31 Prozent) sowie in Berlin und Bayern (jeweils 25 Prozent) aus, wo mindestens jeder, genauer gesagt, jede Vierte davor Angst hat.

Immobilieneigentum für weniger Sorgen

„Ein wesentlicher Faktor, ob Menschen im Alter finanzielle Sorgen haben oder nicht, ist der Besitz von Immobilieneigentum“, stellt Kuppig fest. So haben zwar 29 Prozent der Mieterinnen und Mieter Angst vor Altersarmut, aber lediglich 14 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer. Dass der Ruhestand zwar schön, das Geld dann aber knapper sei, gibt mehr als jede bzw. jeder Zweite (53 Prozent) ohne Wohneigentum an – bei den Menschen mit Eigenheim sind es nur 39 Prozent. „Ein Drittel der befragten Mieterinnen und Mieter sagen, dass sie mit dem Ruhestand fehlende finanzielle Mittel verbinden würden, um sich Wünsche zu erfüllen. Von den Eigentümerinnen und Eigentümern geben dies mit 17 Prozent nur halb so viele an“, so Kuppig weiter. Ganz überraschend sind diese Ergebnisse nicht. Für viele Menschen ist eine Immobilie ein wichtiger Bestandteil ihrer Altersvorsorge. Mietfreies Wohnen im Ruhestand soll die finanzielle Liquidität sichern, wenn das Einkommen aus der Berufstätigkeit entfällt und durch die Rentenzahlung ersetzt wird. Was aber, wenn diese dennoch nicht reicht, um sich größere Wünsche zu erfüllen oder schlicht den Lebensstandard zu halten? „Mit einer Immobilienrente wie dem Teilverkauf haben Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit, eingemauertes Vermögen in freie Liquidität umzuwandeln – ohne ihr Zuhause verlassen zu müssen“, sagt Kuppig.

Beim Teilverkauf können bis zu 50 Prozent der Immobilie zum aktuellen Marktwert verkauft werden. Über den veräußerten Anteil erhalten die Verkaufenden ein Nießbrauchrecht und zahlen für die Nutzung eine Gebühr analog einer anteiligen Miete. „Wer Immobilieneigentum besitzt, kann seinen Ruhestand genießen – auch wenn insbesondere die Lebenshaltungskosten stark steigen. Durch die Möglichkeiten der Immobilienverrentung besteht immer die Option, finanzielle Mittel zu generieren“, resümiert Kuppig. Unser Tipp: Bereiten Sie Ihren Ruhestand umfassend vor und denken Sie weiter als nur einige wenige Jahre. Je besser Sie planen, desto einfacher wird für Sie das Leben im Alter. Besonders vorteilhaft, dass es nun auch Möglichkeiten gibt, die eigene Immobilie cleverer einzusetzen, als sie „nur“ der kommenden Generation zu vermachen oder zu ganz zu verkaufen. Ein gutes Leben im Alter ist möglich, wer weiter denkt, hat mehr davon. Wir wünschen Ihnen einen entspannten Lebensabend.

Mehr als nur Wäsche

Von |2022-10-04T12:32:54+02:00Oktober 4th, 2022|

Kontakt

Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
Kapellenweg 36
83064 Raubling, Germany

www.amoena.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Mehr als nur Wäsche

Die Diagnose Brustkrebs ist immer ein Schock. Jährlich erkranken weltweit zwei Millionen Frauen daran. Die relative Überlebensrate beträgt inzwischen 90 Prozent über fünf Jahre. Das ist eine erfreuliche Nachricht. Bei 30 Prozent der Frauen wird die Brust komplett abgenommen und 70 Prozent werden brusterhaltend operiert. Wie bei jeder Krankheit muss über die Behandlung individuell entschieden werden. Nicht bei jeder Brustkrebserkrankung ist eine Brust erhaltende Operation möglich, nicht immer wünscht sich die Patientin andererseits einen anschließenden Brustaufbau in Form von Implantaten oder Eigengewebe.

Durch verbesserte Früherkennungsmethoden und modernere Therapien können heute die meisten Frauen brusterhaltend operiert werden. Allerdings ist es oft der Fall, dass sich nach der Operation die operierte Brust von der Größe und im Aussehen von der gesunden unterscheidet. Diese Veränderung zeigt sich oftmals erst einige Monate nach der OP, deshalb werden viele Frauen im Krankenhaus bisher zu wenig über einen geeigneten Brustausgleich informiert. Wenn einige Zeit verstrichen ist, suchen daher nur wenige Frauen einen Arzt auf, um sich einen Brustausgleich verschreiben zu lassen, sei es aus Scham, oder weil sie schlichtweg nicht wissen, dass sie auf Rezept alle zwei Jahre einen Brustausgleich oder eine Brustprothese bekommen können.

Körpersymmetrie

Ein gut sitzender Brustausgleich stellt daher nicht nur die Körpersymmetrie wieder her, sondern macht die Patientinnen wieder sicherer und selbstbewusster. Wenn Frauen ihre Brustprothese als unbequem oder zu schwer empfinden, kann das an einer fehlerhaften Anpassung, oft in Verbindung mit einem schlecht sitzenden BH liegen. Denn nur das richtige Eigengewicht in Verbindung mit einer optimalen Passform und Funktionalität des BHs verleiht der brustoperierten Frau das erwünschte natürliche Körpergefühl und eine harmonische Balance. Es gibt externe Brustprothesen aus Silikon, die entweder lose im BH getragen oder auf die Haut geklebt werden können. Diese Prothesen haften sicher am Körper und machen jede Bewegung mit. So kann die Frau unbeschwert ein Stück Lebensqualität zurückerlangen. In ihrem Gewicht und in ihrer Beweglichkeit sind die Brustprothesen dem natürlichen Brustgewebe ähnlich. Sie können in der Form der verbliebenen Brust angeglichen werden. Sie werden dadurch unauffällig und sind auch unter einem Badeanzug oder dünner Wäsche nicht zu erkennen. Es gibt auch spezielle Unterwäsche und Bademode mit unsichtbar eingearbeiteten Taschen, die den Prothesen sicheren Halt geben. Diese Spezial-Textilien sind auf die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen brustoperierter Frauen abgestimmt. Sie gelten als wesentliches Zubehör für Brustprothesen und als Medizinprodukt der Klasse 1.

Anspruch auf Hilfsmittel

Wussten Sie, dass Sie nach einer Brustoperation Anspruch auf bestimmte medizinisch notwendige Hilfsmittel haben? Diese sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen aufgeführt. Darüber hinaus haben gesetzliche Krankenkassen in ihren Satzungen eventuell noch weitere Leistungen festgelegt. Am besten, Sie fragen Ihre Krankenkasse. Sind Sie privat krankenversichert, sollten Sie in Ihren Versicherungsvertrag schauen, welche Leistungen umfasst sind, und ebenfalls Kontakt mit Ihrer Krankenkasse aufnehmen. Brustprothesen und Spezial-BHs gelten als Hilfsmittel und müssen vom Arzt verordnet werden, wenn die Krankenkasse die Kosten übernehmen soll. Generell übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die brustprothetische Versorgung ganz. Das umfasst, vereinfacht gesagt, die Leistungen Beratung und Anpassung, die in der Regel ein Sanitätshaus vornimmt. Bei Spezial-BHs geben die Kassen zweimal im Jahr einen Zuschuss, der die Mehrkosten für die Spezialwäsche ausgleichen soll. Die Höhe des Zuschusses ist je nach Bundesland und Kasse unterschiedlich und beträgt ca. 40 €. Zum Teil bezuschussen Krankenkassen auch einen Spezial-Badeanzug, manche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Spezial-BHs und Spezial-Badeanzüge komplett.

Das Internetportal betanet.de informiert über Ihre Ansprüche:

  • Erstversorgung nach einer Brustamputation: 1 Erstver- sorgungsprothese aus Schaumstoff und 1 Erstversorgungs-BH
  • Erstausstattung: 1 – 2 Brustprothesen, 2 Spezial-BHs mit oder ohne eingenähte Tasche, zum Teil Spezial-Badeanzug
  • Jedes Jahr: 2 Spezial-BHs mit oder ohne eingenähte Tasche
  • Alle 2 Jahre: 1 neue Brustprothese, zum Teil Spezial-Badeanzug

In der Regel leisten die Krankenkassen außerdem Ersatz bei Funktionsverlust einer Haft-Prothese, bei Defekt der Prothese oder bei Veränderung des Körpergewichts. Die Zu- oder Abnahme der Brust muss ärztlich bestätigt werden.

Neue Therapie bei Alzheimer

Von |2022-10-04T12:30:25+02:00Oktober 4th, 2022|

Kontakt

NIANIKA GmbH
Spumberg 19b
5421 Adent, Österreich

alzheimer-deutschland.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Neue Therapie bei Alzheimer

Alzheimer-Demenz und andere Formen der Demenz sind weltweit auf dem Vormarsch. Mittlerweile 1,8 Millionen Deutsche sind von diesen neurodegenerativen Krankheitsbildern betroffen, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DALZG) Ende August 2022 mitteilte und die Zahlen somit abermals nach oben korrigierte. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht dringenden Handlungsbedarf und rechnet mit einem weltweiten Ansteigen auf 153 Millionen der Betroffenen-Zahlen bis 2050 (in Deutschland sollen es dann um die 2,8 Millionen Menschen sein). Weshalb Demenz-Krankheiten so massiv expandieren, ist nicht genau geklärt. Dass unsere Gesellschaften immer älter werden, ist sicherlich ein Grund. Aber auch viele weitere Faktoren wie etwa ein ungesunder Lebensstil, Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettleibigkeit, aber auch Depressionen, Luftverschmutzung, Umweltbelastungen und bestimmte Medikamente können laut aktueller Forschung Demenz-Erkrankungen begünstigen.

Alzheimer-Forschung läuft auf Hochtouren – in verschiedenen medizinischen Bereichen.

Alzheimer-Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen verlangen dementsprechend nach intensiver Forschung, um dieser neuen Geisel unserer Zeit zu begegnen. Doch bisher sind Demenz-Erkrankungen weder heilbar noch in ihrem Verlauf medizinisch nennenswert aufhaltbar. In der Arzneimittelindustrie hatte man sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Forschung an sog. Antikörper-Wirkstoffen konzentriert. Man hoffte, mit verschiedenen Wirkstoff-Varianten vor allem die Beta-Amyloide bzw. die Tau-Fibrillen – dies sind Protein-Ablagerungen an den Nervenzellen, die verklumpen und die Zellen sukzessive zerstören sollen – bekämpfen zu können. Doch nach neuesten Meldungen wankt die „Amyloid-These“ derzeit in der Wissenschaft als solche und die Studien mussten wegen mangelnder Erfolgsaussichten und starker festgestellter Nebenwirkungen immer wieder eingestellt werden. Auch der im vergangenen Jahr voreilig gehypte Wirkstoff Aducanumab (Handelsname: Aduhelm) aus Amerika wurde von der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA) erst gar nicht zugelassen und ist mittlerweile in den USA wieder vom Markt genommen worden. Neue Arzneimittel sind also derzeit nicht in Sicht.

Doch auch andere medizinische Disziplinen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Alzheimer-Forschung beschäftigt. In der Medizintechnik begannen Wissenschaftler bereits Ende der 1990er Jahre im klinischen Bereich ein Augenmerk auf physikalische Therapieansätze zu werfen, und konkret den Einfluss von Stoßwellen – auch Schallwellen genannt – auf das menschliche Gehirn zu untersuchen. Stoßwellen-Verfahren sind in der Medizin längst keine Unbekannten mehr: Seit mehr als 40 Jahren kommen sie in unterschiedlichen medizinischen Disziplinen äußerst erfolgreich zum Einsatz, zum Beispiel in hochenergetischer Form zur Nierensteinzertrümmerung oder seit den 2000er Jahren in mittelenergetischer Form im Bereich der Orthopädie.

Mit ultrakurzen Stoßwellen-Pulsen Gehirnzellen aktivieren: Das Prinzip der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®)

Nach intensiver Forschung und ersten Studien konnte die Transkranielle Pulsstimulation – kurz: TPS – als erstes nicht-medikamentöses und nicht-invasives, also den Körper bzw. hier das Gehirn nicht berührendes, Verfahren Ende 2018 klinisch zugelassen werden. Es dauerte dann nur noch einige Monate, bis die TPS als rein ambulantes Verfahren in ersten Kliniken und Praxen zur Verfügung stand.
Die Behandlungsergebnisse, mittlerweile flankiert von zahlreichen klinischen Studien, die auch die Sicherheit und die Verträglichkeit der TPS positiv bewertet haben, sind so vielversprechend, dass bereits heute zahlreiche Kliniken und Praxen in ganz Deutschland, mit der Transkraniellen Pulsstimulation arbeiten. Allen voran ist es der renommierte Regenerationsmediziner Prof. Dr. med. Musa Citak, der dieses sanfte, sichere und für die Patient:innen tatsächlich unkomplizierte Verfahren gleich an mehreren deutschen Standorten anwendet. Die Erfahrungswerte von Prof. Citak und jene der Betroffenen, also Patienten wie Angehörigen, decken sich signifikant: Die TPS ist in den jeweiligen Fällen tatsächlich in der Lage, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, teils gar aufzuhalten und die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen deutlich zu fördern. Wie diese neue Methode funktioniert und welche Aussichten sich daraus für die Bekämpfung der Alzheimer-Demenz ergeben, lesen Sie in der kommenden Ausgabe bzw. jederzeit auf
www.alzheimer-therapie.com.

Ayurveda

Von |2022-10-04T12:27:41+02:00Oktober 4th, 2022|

Kontakt

FOUNDERHOLICS GMBH
Rheinallee 88, Geb. 16
55120 Mainz, RLP, Germany

founderholics.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Ayurveda

Die individuelle Konstitution des Einzelnen (Doshalehre – Vata, Pitta, Kapha) ist der Ausgangspunkt der gesamten ayurvedischen Betrachtungs- und Behandlungsweise. Je nachdem wie die körperlichen, geistigen und psychischen Eigenschaften der einzelnen Persönlichkeit beschaffen sind, so werden darauf die allgemeine Ernährungs- und Lebensweise, aber auch die speziellen Therapiemethoden und Behandlungsverfahren abgestimmt.
Entsprechend der persönlichen Anlagen werden Medikamente, Therapieverfahren und gesundheitsfördernde Empfehlungen ausgewählt. Ebenso verhilft die richtige Einschätzung der individuellen Natur, die persönlichen Schwachpunkte und Krankheitsanfälligkeiten bereits im Vorfeld zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen auszugleichen. Damit ist die Konstitutionslehre der Ausgangspunkt der gesamten Ayurveda-Medizin und -Therapie. Die Kunst dabei ist es, die ursprüngliche Natur (Prakriti) eines Menschen in seiner körperlichen, geistigen und seelischen Qualität zu erkennen. Jeder ist aus ayurvedischer Sicht ein einzigartiges Individuum, das über eine einmalige Zusammensetzung aus körperlichen Anlagen, geistigen Fähigkeiten und für seine Konstitution typische Vorlieben, Abneigungen oder Verhaltensweisen verfügt. Sind die Doshas aus dem Gleichgewicht, so spricht man von einer Störung der Konstitution (Vikriti).

Unterschied zur Schulmedizin

Ayurveda betrachtet die Pathogenese einer Erkrankung als einen lange symptomlosen Prozess des Ungleichgewichts von biodynamischen Prinzipien (doshas), der der Manifestierung vorausgeht. Die Schulmedizin hingegen berücksichtigt vielfach nur diese symptomatische Endstrecke. Die Ayurveda-Medizin verfügt über ein differenziertes System von Ausleitungstechniken (panchakarma), welches kausal die pathogenetischen Faktoren einer Krankheit eliminieren kann. Ayurveda beinhaltet geistig-psychische und spirituelle Therapieansätze, welche in der Regel in der organzentrierten Medizin wenig Berücksichtigung finden. Nicht zuletzt verfügt Ayurveda über ein breitgefächertes Modell von manuellen Therapien, vorwiegend in Verbindung mit medizinierten Ölen, welches neben therapeutischer Potenz einen positiven Erfahrungswert für den Patienten darstellt. Deutlich gesteigerte Compliance und Verbesserung der Lebensqualität beschleunigen und optimieren so den Behandlungsverlauf. So fragen immer mehr Patienten nach alternativen oder begleitenden Maßnahmen. Komplementäre, naturheilkundliche Ansätze finden bei den Patienten eine hohe Akzeptanz bei vergleichsweise wachsender Kritik an schulmedizinischen Strategien. Aus dieser Einschätzung heraus wird die Ayurveda-Medizin in den kommenden Jahren eine ausgeprägte Entwicklung und Verbreitung in Europa erfahren.

Pflanzliche Wirkstoffe

Die ayurvedische Medizin setzt verschiedene pflanzliche Heilmittel ein. Kurkuma zum Beispiel (Curcuma longa) gehört zur Familie der Ingwergewächse. Es werden dabei nur die Wurzeln, genauer gesagt die Rhizome bzw. Knollen, verwendet. Diese werden nach der Ernte kurz in kochendes Wasser getaucht, getrocknet und zu einem intensiv gelben Pulver verarbeitet, das u.a. als Basis für das typisch indische Gewürz Curry dient, aber auch zum Färben von Lebensmitteln etc. verwendet wird. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der Kurkuma zählen das Curcumin, ätherische Öle, Ferulsäure und Kaffeesäure. Der Kurkuma werden vor allem entzündungshemmende Wirkungen zugesprochen. Darüber hinaus wirkt Kurkuma antioxidativ und leberschützend und hat sich vor allem bei Verdauungsstörungen und entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes bewährt. Kurkuma schützt weiterhin vor Infektionserkrankungen, indem es die Vermehrung von Viren unterbindet und das Immunsystem stärkt. Außerdem dürfte mittlerweile auch als erwiesen gelten, dass Kurkuma selbst bei Tumorerkrankungen mit Erfolg zum Einsatz gebracht werden kann.

In der ayurvedischen Heilkunst wird Ashwagandha aufgrund der vielseitigen Anwendungsgebiete und der sehr guten Verträglichkeit bereits seit 3.000 Jahren erfolgreich eingesetzt. Dabei werden beispielsweise getrocknete Wurzeln der Pflanze zu Pulver zermahlen und mit Milch, Ghee-Butter und Gewürzen aufgekocht. Die Ashwagandha-Milch wird traditionell zur Steigerung der Konzentration und der Gedächtnisfunktion, zur Beruhigung der Nerven oder zur Verbesserung der Schlafqualität eingenommen. Zudem wird Ashwagandha zur Steigerung der Fruchtbarkeit und der Libido verwendet. Ashwagandha wurde bereits in zahlreichen klinischen Studien untersucht.
Andere Studien zeigen, dass die Einnahme von Gerstengras-Pulver das schädliche LDL-Cholesterin und damit das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle senkt. Auch die Menge an Radikalen im Blut wird reduziert.

Pendeln im Alltag

Von |2022-08-26T11:05:16+02:00August 26th, 2022|

Kontakt

WEBER BIO-ENERGIE-SYSTEME & UMWELT-TECHNOLOG
Kasseler Str. 55
D-34289 Zierenberg

www.weberbio.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Pendeln im Alltag

Mit einem Pendel können dem Universum oder je nach persönlicher Ansicht auch der Geisterwelt oder dem höheren Selbst, Fragen gestellt werden. Es gibt jedoch auch Pendel, die aufgrund ihrer Form und Bauart zu weit mehr verwendbar sind und sich im Alltag als sehr nützlich erweisen. Der Pendelkörper besitzt eine natürliche Schwingungsenergie. In vielen historischen Zivilisationen wie beispielsweise im Alten Ägypten, Babylon oder Indien war bekannt, dass geometrische Formen eine individuelle und natürlich Strahlung oder Schwingungsenergie besitzen können. Moderne Pendel, die den bewährten historischen Pendelkörpern nachempfunden sind und meist aus vergoldetem Messing bestehen, können sich als zuverlässiges Messinstrument erweisen. Diese Pendelkörper benötigen eine Schnur, die nicht zu lang und nicht zu kurz sein darf. Hier sind entweder Schnüre aus natürlichen, organischen Stoffen wie Baumwolle oder Kunststoffschnüre empfehlenswert. Wird das Pendel ganz ruhig an der Schnur festgehalten, kann es sich entweder kreisförmig oder auch einfach von links nach rechts oder von rechts nach links bewegen.

Anwendung nach historischen Quellen

Eine bekannte Anwendungsmöglichkeit des Kegelpendels ist beispielsweise die Gewinnung von Informationen durch das Pendeln über einer Pendeltafel oder einem Pendeldiagramm. Diese Form der Verwendung wird schon aus dem alten Rom berichtet, wo mit Faden und Ring über einer Schale mit eingravierten Buchstaben gependelt wurde.
In historischen Quellen wird zudem davon berichtet, dass Pendel in der Radiästhesie zur Ursachenermittlung und Therapiefindung für Krankheiten genutzt wurden. Diese These wurde beispielsweise gegen Ende des 19. Jahrhunderts von zwei französischen Pfarrern aufgestellt und sorgte dafür, dass das Pendeln bekannt wurde.
Mithilfe von Pendeln oder Wünschelruten lassen sich nach Ansicht praktizierender Radiästheten auch Erdstrahlen oder Wasseradern in Räumen sowie in der Natur ausfindig machen. Einige versuchen sogar, damit Bodenschätze wie Öl oder Gold zu finden. Wissenschaftliche Nachweise oder Erfolgsgarantien gibt es dazu jedoch nicht.

Heutige Anwendung des Pendels

Zur Beantwortung einfacher Fragen kann der Pendler oder die Pendlerin festlegen, ob ein Kreisen im oder entgegen des Uhrzeigersinns oder alternativ eine vertikale Bewegung des Pendels „Ja“ oder „Nein“ bedeutet. Durch diese Antwortmöglichkeit lassen sich dem Pendel im Alltag unterschiedliche Fragen stellen.
Durch die „Befragung“ des Pendels können Hinweise und Antworten in unterschiedlichen Bereichen erzielt werden:

  • die Eignung homöopathischer Mittel für den Fragesteller
  • die Überprüfung von Lebensmittelverträglichkeiten
  • das Testen von günstigen Schlafplätzen
  • die Lokalisierung diverser möglicher Störfelder
  •  in der Farb- oder Chakra-Therapie

Zudem können Sie auch heute mit den historischen Pendeltafeln arbeiten. Die Richtigkeit der Antworten auf all diese Fragen ist allerdings nicht wissenschaftlich belegt. Mit guten Pendeln renommierter Hersteller können Interessierte jedoch möglicherweise:

  • Informationen senden
    (wobei das Pendel als Sender oder Empfänger dient)
  • energetisch arbeiten, da das Produkt wie ein vollwertiger Orgonstrahler aufgebaut ist (benannt nach Wilhelm Reich, der die Orgonenergie 1930 entdeckte)

Fazit

Es gibt weder historische Studien zum Pendeln noch werden übersinnliche Ursachen für die Bewegungen vermutet. Stattdessen wird in der Regel darauf verwiesen, dass das Pendel sich aufgrund von unbewussten Muskelbewegungen in Bewegung setzt. Der sogenannte Carpenter-Effekt besagt, dass der Pendler oder die Pendlerin durch seinen/ihren Wunsch unbewusst die Muskeln bewegt, damit das Pendel in die gewünschte Richtung ausschlägt.
Spirituelle Menschen sehen die Bewegungen des Pendels allerdings eher als Impulse, die aus dem Unterbewusstsein kommen, und dass so subjektiv die richtigen Informationen übermittelt werden. Das Unterbewusstsein ist nach Überzeugung vieler spiritueller Menschen mit dem ganzen Universum verbunden und es kann somit jederzeit alle gewünschten Informationen abrufen.
Ein faktischer Beweis für die Richtigkeit dieser subjektiven Impulse aus dem Unterbewusstsein kann jedoch bisher nicht garantiert werden, und dennoch ist es für viele Menschen hilfreich, die durch die Bewegung des Pendels ihre „Ahnungen“ oder ihr „Bauchgefühl“ bestätigt sehen.

Lymphödem nach Brustkrebsoperation

Von |2022-08-26T11:02:23+02:00August 26th, 2022|

Kontakt

Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
Kapellenweg 36
83064 Raubling, Germany

www.amoena.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Lymphödem nach Brustkrebsoperation

Bei Patientinnen mit Brustkrebs sind oft Operationen und eine Strahlentherapie erforderlich, die den Lymphabfluss beeinträchtigen und so die Entwicklung eines Lymphödems am Arm begünstigen können. Der Arm fühlt sich schwer an, er kribbelt oder spannt und Fingerringe sitzen eng am Finger: Nach einer Brustkrebsbehandlung können das Warnzeichen für ein Lymphödem sein. Es gibt auch Brust- und Thoraxlymphödeme. Lymphödeme früh zu erkennen und rasch etwas gegen die Schwellung zu unternehmen, kann entscheidend sein. Denn mit der Zeit können sich die Beschwerden verstärken. Wie aber kann ein Lymphödem entstehen? Operationen und Bestrahlungen können die Lymphgefäße beeinträchtigen. Bei einer Brustkrebsoperation kann es nötig sein, Lymphknoten aus der Achselhöhle zu entfernen, um festzustellen, ob sie Krebszellen enthalten. Manchmal ist die Schädigung der Lymphknoten auch ein nicht beabsichtigter Nebeneffekt der Behandlung. Dies lässt sich nicht immer vermeiden – auch wenn Chirurgen versuchen, so schonend wie möglich zu operieren.

Wann es auftritt

Direkt nach der Operation ist ein Lymphödem nicht ungewöhnlich. Normalerweise ist es eher schwach ausgeprägt und nach einigen Wochen oder Monaten wieder verschwunden. Man kann nicht genau vorhersagen, bei wem sich ein Lymphödem entwickeln wird und ob sich die Beschwerden später verstärken oder dauerhaft bestehen bleiben. Man weiß nur, dass Übergewicht das Risiko für ein Lymphödem erhöht. Es kann auch noch Monate oder Jahre nach einer Krebsbehandlung auftreten. Etwa 6 bis 20 von 100 Frauen, die wegen Brustkrebs operiert oder bestrahlt wurden, entwickeln es, meist im ersten oder zweiten Jahr nach der Krebsbehandlung. Nach einer Brustkrebsoperation bildet sich ein Lymphödem meist im Arm, manchmal aber auch an der Hand oder im Brustbereich. Das Risiko für ein Lymphödem hängt davon ab, wie während der Operation vorgegangen wird. Früher wurden in der Regel zehn und mehr Achsel-Lymphknoten entfernt. Nach einem solchen Eingriff bildet es sich bei etwa 20 von 100 Frauen, schreibt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Gibt es nach Voruntersuchungen keinen Hinweis auf einen Befall der Achsel-Lymphknoten, wird mittlerweile nur noch der sogenannte Wächterlymphknoten entfernt und untersucht. In diesem Lymphknoten würden sich bei einer Ausbreitung des Tumors zuerst Krebszellen finden. Ist er nicht befallen, müssen die anderen Lymphknoten in der Achselhöhle nicht entfernt werden. Nach diesem Vorgehen bekommen etwa 6 von 100 operierten Frauen ein Lymphödem.

Wann das Risiko steigt

Das Risiko steigt mit der Radikalität der Tumortherapie. Wichtig ist, dass nach einer Brustoperation jede auch noch so geringfügige Armschwellung behandelt wird, um Folgeschäden zu vermeiden. Ein Lymphödem wird begünstigt durch:

  • die Anzahl der entfernten Lymphknoten oder eine Bestrahlung der Lymphabflusswege
  • Brustoperationen mit Komplikationen wie Wundinfektionen, Erysipele, Nekrosen und Fibrosen
  • BHs, die einschnüren und nicht richtig passen
  • Metastasen
  • Narben

Wie behandelt wird

Die Therapie eines Lymphödems besteht meist aus mehreren Elementen: Kompressionstherapie, Lymphdrainage, Bewegungsübungen und Hautpflege. Eine solche kombinierte Behandlung kann helfen, das Lymphödem zu verkleinern und die Beschwerden zu lindern. Die Lymphdrainage ist eine Massagetechnik und soll helfen, die angestaute Flüssigkeit aus dem Körpergewebe abzutransportieren. Dabei stimuliert eine Physiotherapeutin das Gewebe unter anderem durch sanfte, kreisende Bewegungen der Handflächen. Ein Programm mit Bewegungsübungen wird genau auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Auch bei der Prothesenversorgung ist einiges zu beachten: Bei einem Lymphödem im Thorax- oder Brustbereich ist es sinnvoll, den Druck auf den Schultern zu minimieren, um den Lymphabfluss nicht zusätzlich zu behindern. Leichtprothesen sind um 25 % bzw. 40 % leichter – im Vergleich zu normalschweren Prothesen. Durch die Gewichtsreduzierung liegt weniger Gewicht auf dem Träger des BHs, damit kann das Einschneiden und damit das Blockieren des Lymphabflusses vermindert werden. Sie werden daher von brustoperierten Frauen mit Lymphödem im Thorax- oder Brustbereich als besonders angenehm empfunden, Belege gibt es allerdings dafür nicht. Es gibt inzwischen innovative Brustprothesen mit integrierter Luftkammertechnologie, die eine individuelle und einfache Volumenanpassung ermöglicht. Gerade bei Lymphödemen im Thorax- oder Brustbereich und die daraus resultierenden Umfangschwankungen, kann eine unkomplizierte Anpassung des Volumens für eine stets perfekte Passform hilfreich sein. Die Prothese mit Luftkammertechnologie gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch als Teilprothese bei Brustasymmetrie.

Natur-Resilienz

Von |2022-08-26T11:00:17+02:00August 26th, 2022|

Kontakt

Försäkringsaktiebolaget Agria (publ), Zweigniederlassung Deutschland
Klaus-Bungert-Str. 5,
40468 Düsseldorf

www.agriatierversicherung.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Natur-Resilienz

Waldbaden kann erstaunliche Effekte auf die Gesundheit haben. Bisher weiß man, dass ein Aufenthalt im Wald vor allem Blutdruck, Stress und Stimmungen positiv beeinflussen kann. Bei der Waldtherapie wird die Achtsamkeit geschult. Im Wald baden wie in einem grünen Meer: Der Trend aus Japan wird auch hierzulande beliebter. In einer großen Studie in Deutschland wird die Wirkung des Waldes nun genauer erforscht.
Für viele Japanerinnen und Japaner besitzt jede natürliche Sache eine Seele, daher ist ihnen der Wald heilig: Sie glauben, dass es im Baum einen Gott gibt und beten Bäume deshalb manchmal auch an. Im Wald können sie neue Kraft schöpfen. Asiatische Studien bestätigen, dass sich der Wald wie ein Medikament heilend auf Körper, Geist und Seele auswirken kann.
Während man beim Waldbaden zum Entspannen und Kraft sammeln auch allein im Grün spazieren gehen kann, funktioniert eine Waldtherapie mit körperlichen, sensorischen und mentalen Übungen unter Anleitung. Dabei schulen Waldtherapeutinnen oder -therapeuten die Teilnehmenden in Achtsamkeit: Es gilt zu spüren, zu lauschen und zu riechen, um das Tempo rauszunehmen und die Sinne zu schärfen.

Der Wald zur Beruhigung

Wissenschaftler der Berliner Charité sind dabei, die Wirkung des Waldes auf die Gesundheit zu untersuchen. Als gesichert gilt bisher: Der Wald ist für unser Gehirn ein Beruhigungsmittel, wenn man ihm achtsam begegnet. Er beruhigt unser Stressempfinden und hat eine stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung. Waldaromen stärken die Abwehrkräfte. Auch der Duft des Waldes ist heilsam: Die Waldaromen heißen Terpene, mit ihnen kommunizieren die Bäume und wehren Feinde ab. Vermutlich haben diese Duftstoffe auch eine pharmakologische Wirkung auf uns Menschen: Beim achtsamen Gehen entdeckt man nicht nur die Details des Waldes, sondern nimmt auch die Gerüche intensiv wahr. Diese Duftdusche könnte dann unsere Abwehrkräfte stärken. In der Waldtherapie lernt man auch, sich auf einen Baum einzulassen. Sie schauen sich um und beschäftigen sich intensiv mit einem Baum, den Sie näher kennenlernen möchten. Was skurril klingen mag, kann aber durchaus heilsam sein. Eine niederländische Studie hat herausgefunden: Menschen, deren Wohnort von Bäumen umgeben ist, bekommen seltener Depressionen. Dort, wo viele Bäume stehen, sinkt zudem die Gefahr für Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislaufstörungen. Expertinnen und Experten raten, sich im Wald aufzuhalten, wann immer es geht. Doch wem kein Wald zur Verfügung steht, kann dessen positive Wirkungen auch einfacher erreichen: Schon ein grüner Garten, Zimmerpflanzen oder auch ein achtsamer Spaziergang im Stadtpark können heilsam sein.

Waldbaden

Also, ab in den Wald. Aber wie funktioniert Waldbaden überhaupt? Anders als beim Wandern oder Laufen geht es nicht darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder an seine persönlichen Grenzen zu gehen. Es ist viel mehr die bewusste Wahrnehmung des Waldes, auf die es ankommt. Tauchen Sie ein in die ganz eigene Wald-Atmosphäre: Die Luft riecht würzig, das Licht tanzt über den bemoosten Waldboden, die Baumwipfel rauschen sachte im Wind und der Boden federt mit jedem Ihrer Schritte. Das Tempo Ihres Waldspaziergangs bestimmen Sie selbst. Schlendern Sie einen Waldpfad entlang, balancieren Sie auf Baumstämmen, springen Sie über kleine Bachläufe oder versuchen Sie sich mal an einer Yoga-Übung oder einer kurzen Meditation. Wichtig ist dabei nur, dass Sie sich ganz auf Ihre Erlebnisse einlassen, ohne Druck.

Neue Therapie bei Alzheimer

Von |2022-08-26T10:57:43+02:00August 26th, 2022|

Autor Peter M. Crause

Neue Therapie bei Alzheimer

Alzheimer-Demenz und andere Formen der Demenz sind weltweit auf dem Vormarsch. Mittlerweile 1,8 Millionen Deutsche sind von diesen neurodegenerativen Krankheitsbildern betroffen, wie die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DALZG) Ende August 2022 mitteilte und die Zahlen somit abermals nach oben korrigierte. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht dringenden Handlungsbedarf und rechnet mit einem weltweiten Ansteigen auf 153 Millionen der Betroffenen-Zahlen bis 2050 (in Deutschland sollen es dann um die 2,8 Millionen Menschen sein). Weshalb Demenz-Krankheiten so massiv expandieren, ist nicht genau geklärt. Dass unsere Gesellschaften immer älter werden, ist sicherlich ein Grund. Aber auch viele weitere Faktoren wie etwa ein ungesunder Lebensstil, Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettleibigkeit, aber auch Depressionen, Luftverschmutzung, Umweltbelastungen und bestimmte Medikamente können laut aktueller Forschung Demenz-Erkrankungen begünstigen.

Alzheimer-Forschung läuft auf Hochtouren – in verschiedenen medizinischen Bereichen.

Alzheimer-Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen verlangen dementsprechend nach intensiver Forschung, um dieser neuen Geisel unserer Zeit zu begegnen. Doch bisher sind Demenz-Erkrankungen weder heilbar noch in ihrem Verlauf medizinisch nennenswert aufhaltbar. In der Arzneimittelindustrie hatte man sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Forschung an sog. Antikörper-Wirkstoffen konzentriert. Man hoffte, mit verschiedenen Wirkstoff-Varianten vor allem die Beta-Amyloide bzw. die Tau-Fibrillen – dies sind Protein-Ablagerungen an den Nervenzellen, die verklumpen und die Zellen sukzessive zerstören sollen – bekämpfen zu können. Doch nach neuesten Meldungen wankt die „Amyloid-These“ derzeit in der Wissenschaft als solche und die Studien mussten wegen mangelnder Erfolgsaussichten und starker festgestellter Nebenwirkungen immer wieder eingestellt werden. Auch der im vergangenen Jahr voreilig gehypte Wirkstoff Aducanumab (Handelsname: Aduhelm) aus Amerika wurde von der Europäischen Arzneimittelkommission (EMA) erst gar nicht zugelassen und ist mittlerweile in den USA wieder vom Markt genommen worden. Neue Arzneimittel sind also derzeit nicht in Sicht.

Doch auch andere medizinische Disziplinen haben sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Alzheimer-Forschung beschäftigt. In der Medizintechnik begannen Wissenschaftler bereits Ende der 1990er Jahre im klinischen Bereich ein Augenmerk auf physikalische Therapieansätze zu werfen, und konkret den Einfluss von Stoßwellen – auch Schallwellen genannt – auf das menschliche Gehirn zu untersuchen. Stoßwellen-Verfahren sind in der Medizin längst keine Unbekannten mehr: Seit mehr als 40 Jahren kommen sie in unterschiedlichen medizinischen Disziplinen durchaus erfolgreich zum Einsatz, zum Beispiel in hochenergetischer Form zur Nierensteinzertrümmerung oder seit den 2000er Jahren in mittelenergetischer Form im Bereich der Orthopädie.

Mit ultrakurzen Stoßwellen-Pulsen Gehirnzellen aktivieren: Das Prinzip der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS®)

Nach intensiver Forschung und ersten Studien konnte die Transkranielle Pulsstimulation – kurz: TPS – als erstes nicht-medikamentöses und nicht-invasives, also den Körper bzw. hier das Gehirn nicht berührendes, Verfahren im August 2018 CE-zugelassen werden. Es dauerte dann nur noch einige Monate, bis die TPS als rein ambulantes Verfahren in ersten Kliniken und Praxen zur Verfügung stand. Die Behandlungs-Ergebnisse, flankiert von weiteren laufenden klinischen Studien, sind so vielversprechend, dass mittlerweile zahlreiche Kliniken und Praxen in ganz Deutschland, allen voran an mehreren Standorten der renommierte Regenerationsmediziner Prof. Dr. med. Musa Citak, mit der Transkraniellen Pulsstimulation arbeiten und dieses sanfte, sichere und für die Patient:innen tatsächlich unkomplizierte Verfahren als bedeutenden Baustein in der Behandlung von Alzheimer-Demenz-Betroffenen sehen. Die Erfahrungswerte der Ärzt:innen und der Betroffenen, also Patient:innen wie Angehörigen, decken sich signifikant: Die TPS scheint in den jeweiligen Fällen tatsächlich in der Lage, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen, teils gar aufzuhalten und die geistigen Fähigkeiten der Betroffenen zu fördern. Wie diese neue Methode, die übrigens Hand in Hand mit den medikamentösen Therapien der Patient:innen einhergeht, funktioniert und welche Aussichten sich daraus für die Bekämpfung der Alzheimer-Demenz ergeben, lesen Sie in der kommenden Oktober- Ausgabe.

Nach oben