Fasten: Nichts essen, nur trinken

Von |2022-02-21T10:45:39+01:00Februar 21st, 2022|

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Werbebeitrag/ Autorin Anne Klein

Fasten: Nichts essen, nur trinken

Am Aschermittwoch beginnt für gläubige Christen die Fastenzeit, in der sie sich traditionell auf Ostern und damit auf das Fest der Auferstehung Jesu vorbereiten. Durch Verzicht auf Nahrung oder Genussmittel wollen sie sich in dieser Zeit stärker auf ihre Beziehung zu Gott besinnen. Für viele Menschen, die fasten, stehen allerdings andere Motive im Vordergrund: Sie nehmen eine Auszeit, um innerlich zur Ruhe zu kommen und ihr seelisches Gleichgewicht wiederherzustellen. Gleichzeitig soll Fasten den Darm säubern, Rheuma-Leiden lindern, die Gefäße elastischer machen und hohen Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel senken. Zentrale Idee ist der bewusste Verzicht, mit dem der Fastende seinen Alltag unterbricht. Das Fasten soll die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen, ihn reinigen und regenerieren. Der Verzicht muss sich dabei nicht auf Lebensmittel beziehen: Der Fastende kann beispielsweise auch für eine bestimmte Zeit auf Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol oder Zigaretten verzichten, aber auch auf Fernsehen oder das Smartphone. Wichtig außerdem: Zum richtigen Fasten gehören viel Bewegung, Entspannung und ausreichendes Trinken.

Heilfasten

Es gibt verschiedene Formen des Fastens. Aber dazu muss man wissen: Ohne Nahrung kann der Mensch mehrere Wochen überleben – ohne Wasser hingegen nur wenige Tage. Eine besondere Form des Fastens ist das Heilfasten, eines der ältesten Naturheilverfahren der Welt. Dabei nimmt der Fastende über einen bestimmten Zeitraum hinweg, der wenige Tage oder auch vier Wochen betragen kann, keine feste Nahrung zu sich. Das Fasten soll gesundheitliche Beschwerden lindern sowie chronischen Erkrankungen vorbeugen. Nachweislich verringern sich während des Fastens entzündliche Prozesse im Körper, die Blutwerte verbessern sich, der Cholesterinspiegel sinkt. In Zusammenarbeit mit einem kompetenten Fastenarzt lernt der Fastende zudem, ein neues Verantwortungsgefühl für seinen Körper zu entwickeln und sich auch künftig gesünder zu ernähren. Wer nicht ambulant fasten möchte, kann spezialisierte Kliniken aufsuchen. Eine der bekanntesten Methoden ist das Heilfasten nach Dr. Otto Buchinger. Es ist keine Null-Diät: Die Nahrungszufuhr wird nur bewusst unter die Bedarfsgrenze herabgesetzt. Der Körper wird weiterhin mit viel Flüssigkeit (Wasser, Tee, Saft, Brühe), wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Intervallfasten

Gesund abnehmen und das Gewicht halten – mit Intervallfasten ist das möglich. Wie unterscheiden sich die beiden Methoden 5:2 und 8:16? Das Intervallfasten macht sich die guten Stoffwechseleffekte des Fastens zunutze, ohne dass den ganzen Tag auf Nahrung verzichtet werden muss. Denn schon nach 14 Stunden Fasten beginnt der Körper mit der inneren Reinigung. Bei allen Intervallfastenmethoden ist es extrem wichtig zu trinken. Möglichst zwei bis drei Liter Wasser oder Tee pro Tag. Das verhindert Kopfschmerzen und Müdigkeit und ist wichtig für den Stoffwechsel.

Die bekannteste Methode, auch durch Eckart von Hirschhausen, ist die so genannte 16:8 -Methode. Dabei wird mindestens 16 Stunden am Stück nichts gegessen. Zuckerfreie Getränke ohne Alkohol, Kaffee und Tee ohne Milch sind erlaubt. In den verbleibenden acht Stunden darf maßvoll Nahrung aufgenommen werden. Mehr Regeln gibt es im Grunde nicht. Der Trick ist, die lange Hungerphase mit der Nachtruhe zu verbinden. Wer gerne früh zu Abend isst, kann das beispielsweise um 18 Uhr tun. Dann wird 16 Stunden bis zum Frühstück um 10 Uhr nichts gegessen. Die andere Variante des Intervallfastens ist die 5:2-Methode. Hier wird an fünf Tagen der Woche normal gegessen. An zwei Tagen, die sollten übrigens nicht nacheinander liegen, wird das Essen stark eingeschränkt.

Immer Wasser dazu

Nichts essen, nur trinken: Das ist Fasten. Der befristete Ausstieg aus dem Essalltag tut Körper und Seele gut. Viele Menschen fasten, um ihren Körper zu reinigen, zu entgiften. Der in diesem Zusammenhang beliebte Begriff „entschlacken“ lässt streng naturwissenschaftlich orientierten Medizinern allerdings die Haare zu Berge stehen.

Beim strikten Fasten wird nur Wasser getrunken, mehrere Liter pro Tag, es darf nichts gegessen werden. Selbst kleine Mengen fester Nahrung würden sofort zu Hungergefühlen führen und das Projekt gefährden. Diese Nulldiät sollte allerdings keinesfalls in Eigenregie durchgeführt werden, sondern nur unter ärztlicher Aufsicht. Auch beim Intervallfasten ist ein gut „hydrierter“ Körper (also mehr als die Mindestmenge zu trinken) ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Deshalb sollten Sie darauf achten, mindestens 2,5 Liter am Tag zu trinken. Eine andere Methode, um den Bedarf genauer zu bestimmen, ist die Berechnung der Trinkmenge nach dem Körpergewicht. So empfehlen Experten 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Natürlich gilt das nur als Basis. Bei warmen Temperaturen und körperlicher Aktivität dürfen es sogar noch mehr sein.

Kurs auf vitale Lebensjahre

Von |2022-02-21T10:42:32+01:00Februar 21st, 2022|

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BJH Europe GmbH
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31832 Springe

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Kurs auf vitale Lebensjahre

Für 99 % aller Menschen über 50 ist es ein Alptraum, irgendwann nicht mehr fit im Kopf zu sein. Die generelle Angst vor körperlichem und geistigem Leistungsabfall beginnt in der heutigen stressbelasteten Zeit schon deutlich früher. Ein sicherer Weg, hier entgegenzuwirken, ist den Körper gut zu rüsten. Dabei stehen die Funktionen von Herz und Gehirn im Fokus. Unzählige Zellen mit wichtigen Steuermechanismen haben hier ihren „Sitz“ und handeln nach einem gesunden Lebenszyklus. Das bedeutet, jede Zelle hat ca. 2000 Kraftwerke (Mitochondrien, Zellorganellen), die nach einem angeborenen Ablaufschema uns tagein, tagaus mit ausreichend Energie und Kraft versorgen. Bei einer ausreichenden Energieproduktion verhindern sie zum Beispiel, dass wir Herzrasen, Schlaf- und Konzentrationsprobleme bekommen oder stressanfällig und müde sind. Beeinträchtigungen entstehen, wenn es in den Mitochondrien Defizite gibt. Um dies zu vermeiden, brauchen unsere Kraftwerke primär ausreichend Sauerstoff. Dazu verstoffwechselte Nahrung oder Nahrungsergänzungen durch den Darm, natürlich mit einer Vielzahl an Vitalstoffen. Diese sind wichtig, weil sie ein gesundes Spektrum an Informationen (Resonanzen) aus der Natur für die Zellebenen mitbringen. Im Alter oder bei starker körperlicher oder seelischer Belastung macht es Sinn, frühzeitig unsere biologisch vorgegebenen Richtungen zu beachten. Wie funktioniert dieser Weg im täglichen Leben praktisch, einfach und schnell für ein vitales Leben? Dafür hat sich das Institut für Natur- und Resonanzforschung Drave in Eldagsen interessiert und lange Jahre geforscht mit einem überzeugenden Ergebnis.

Herz und Gehirn sind wichtige Erfüllungsgehilfen

Aus diesem Grunde sollte immer das Augenmerk auf die Schaltzentrale Kopf und den Motor Herz gerichtet sein. Hier gilt es, frühzeitig zu unterstützen oder Hilferufe bei Defiziten auf Ursache und Wirkung zu prüfen. Der finale Grund ist immer ein Ungleichgewicht in den Mitochondrien. Sie können die benötigte Tagesleistung an Zell- und Körperenergie nicht leisten (Maßeinheit ist ATP – durchschnittlich ca. 100 Kg täglich). Die Konsequenz daraus sind unübersehbare Signale wie Konzentrationsmangel, vergesslich, schnell müde, Schwäche usw. .

Bei solchen Anzeichen hat sich in der Praxis bestens bewährt: Herz und Gehirn in zwei Schritten fit machen. Ganz vorne steht Sauerstoff. Dieser Stellenwert drückt sich von Geburt an klar aus mit dem ersten Atemzug. Ohne ihn kein Leben oder bei Mangel ein dauerhaft sich verschlechternder Gesundheitszustand. Deshalb ist es vorrangig, die Atmung täglich zu aktivieren.

Schnelle tägliche Übung dazu: morgens am offenen Fenster oder in freier Natur ein- und ausatmen bei geschlossenem Mund – Übung 3 mal wiederholen – nach folgender Technik: Einatmen: Linkes Nasenloch zuhalten und durch das rechte Nasenloch tief in den Bauchraum einatmen. Die Schulterblätter dabei weit nach hinten dehnen („stramm stehen“), um den Brustraum zu öffnen. Ausatmen: Rechtes Nasenloch zuhalten und durch das linke Nasenloch ausatmen. So lange ausatmen, bis es nicht mehr geht. Zur Unterstützung sich dabei krümmen, um den Brust- und Bauchraum zusammenzupressen.
Als zweite Maßnahme: am Tag abwechslungsreich und Frisches essen. Sinnvoll sind hier oft auch Nahrungsergänzungen, die eine natürliche Vielfalt an Vitalstoffen und unbedingt Sauerstoff-Aktivisten (Bockshornklee, Eisen) aufweisen. Orientieren Sie sich dabei inhaltlich an „Naturnähe“ der eingesetzten Kräuter, Früchte etc.. Die Werbung zeigt hier oft nicht in Richtung Natur, denn bei vielen Industrieprodukten geht Quantität vor Qualität, welche sich auszeichnen durch eine Vielzahl an Naturstoffen.

Schlussfolgerung für einen Weg zum vitalen Leben

Es gibt viele Tipps und Empfehlungen, jedoch der Ursprung für ein aktives Leben begründet sich immer auf Sauerstoff und Stoffwechsel. Diese Erkenntnis wurde durch die Forschungsreihe vom Institut für Natur- und Resonanzforschung Drave in Eldagsen bestätigt. Jeder Mensch nimmt täglich auf diese beiden Komponenten Einfluss. Ob mit positiven oder negativen Konsequenzen hängt vom eigenen Verhalten ab. Nutzen Sie die Empfehlungen: täglich Sauerstoff tanken und abwechslungsreich ernähren. Wobei es heutzutage sinnvoll ist, zumindest gelegentlich, mit wertvollen Ergänzungsmitteln Herz und Gehirn zu unterstützen. Es liegt also mit in Ihrer Hand, wozu Sie sich täglich entscheiden: langfristig gesehen, vital zu sein oder schnelleren Alterungsprozessen zu unterliegen.

Natürlich pflegen

Von |2022-02-21T10:40:06+01:00Februar 21st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Natürlich pflegen

Wann ist Naturkosmetik wirklich Naturkosmetik? Im Gegensatz zu „normalen“ Kosmetika vermittelt die Naturkosmetik den Anspruch, statt auf synthetische Inhaltsstoffe auf Pflanzen zu setzen und außerdem sowohl tier- als auch umweltfreundlich zu sein. Daher sollten sich hierbei Tierversuche – wie überhaupt überall – absolut verbieten und die Rohstoffe für die Kosmetik aus kontrolliertem Anbau stammen. Wie groß die Unterschiede zu normaler Kosmetik sind, sieht man daran, dass deren beliebte Grundstoffe wie verschiedene Silikone oder Erdölprodukte vollständig gegen pflanzliche Stoffe ausgetauscht werden. Dabei kommen oft natürliche Öle wie Oliven- oder Sojaöl zum Einsatz sowie Bienenwachs, unterschiedliche ätherische Öle, Sheabutter oder auch Zucker. Im modernen Konsumdschungel muss der Verbraucher auch bei entsprechend ausgezeichneten Produkten lieber einmal mehr nachschauen, was tatsächlich drin ist. Eine gesetzliche Regelung darüber, was in Naturkosmetik gehört und was nicht, gibt es nicht. Und da der Einkauf zumeist schnell gehen muss und für Recherche wenig Zeit bleibt, geben Gütesiegel Gewissheit.

Neben einigen fantastischen und frei erfundenen Siegeln der Industrie existieren auch echte, vertrauensvolle Siegel. Dazu gehören „NaTrue“ des Industrieverbands Körperpflege und Waschmittel sowie das Siegel „Kontrollierte Natur-Kosmetik“ vom Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen. Jedes zertifizierte Naturkosmetikprodukt verspricht ohne Benzylalkohol, Glyzerine, Paraffine, Silikone, synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe und andere Chemikalien auszukommen. Alles Zusatzstoffe, die auch als Konservierungsstoffe eingesetzt werden und die schon seit Langem in Verdacht stehen, Allergien auszulösen. Wer sich durch zig Proben der großen Kosmetikhersteller bereits einmal durchgecremt hat, weiß, wie schnell und radikal unsere Haut auf diverse Inhaltsstoffe zuweilen reagiert.

Funktionieren die Naturprodukte?

Selbstverständlich ist Naturkosmetik ebenso effektiv wie handelsübliche Kosmetika. Das sieht man schon daran, dass auch wir in der Vergangenheit an dieser Stelle immer wieder die kosmetischen Effekte bestimmter Nahrungsmittel beschrieben haben. Erinnern Sie sich an Omega-3-Fettsäuren? Ganz sicher. Nicht nur, dass diese besonders gut für die Gesundheit unseres Körpers sind, sie sind auch hervorragend geeignet, um Falten und Fältchen zu glätten. Bitte jetzt aber nicht den frischen Fisch als Maske missbrauchen, dieser ist besser im Magen aufgehoben. Naturkosmetik bedient sich dieser Effekte ebenso wie beim Öl des Jojoba-Strauchs; einem echten Klassiker. Durch seinen Vitamin-E- und Provitamin-A-Anteil schützt es die Haut vor Austrocknung und gibt ihr neue Elastizität. Darüber hinaus hat dieses Öl den Vorteil, dass es von Natur aus lange haltbar ist, es braucht also keine weiteren Haltbarkeits-Kniffe. Einzig die Art und Weise der Funktion von Naturkosmetik ist ein wenig anders. Weil eben keine modernen synthetischen Stoffe eingesetzt werden, kann es sein, dass die gewünschte Wirkung etwas verzögert eintritt. Daher ist der regelmäßige Gebrauch die beste Garantie für einen positiven Effekt.

Die Grenzen der Naturkosmetik liegen im Bereich der Färbemittel. Wer auf extravagante Haarfarben, auf intensive und natürlich wirkende Farben und eine durchgehende Abdeckung besteht, für den können Färbemittel auf Basis der Naturkosmetik nur wenig tun. Hier sind jede Menge synthetische Stoffe und ebensolche unterstützende Substanzen gefragt. Wesentlich besser schlagen sich die Bio-Produkte bei den bereits erwähnten Hautpflegeprodukten, bei Waschlotionen, -cremes und Seifen sowie Shampoos oder auch Haarspray oder Gel. Und wer in Do-it-yourself-Büchern schmökert, der findet dort viele gute Ideen und noch mehr Rezepte für selbst gemachte Kosmetik. Ob Duschgel, Bodylotion und Massageöl, ob Hand- und Fußcremes: Oftmals kann es nicht nur viel Spaß machen, selbst zum Kosmetiker zu werden, sondern auch Geld zu sparen. Wer den Aufwand meiden möchte, findet in ausgewählten Drogerien und Fachgeschäften eine breite Auswahl an Naturkosmetik in jeder Preisklasse. Unser Tipp: Wenn Sie die Verträglichkeit von neuen Produkten ausprobieren möchten, bitte nicht zur berühmten „Familienpackung“ greifen, sondern lieber eine ganz kleine Packungsgröße nutzen. Und um dann auszuschließen, dass das Produkt verunreinigt wird, sollten Sie entweder einen Spatel für etwa das Cremetöpfchen verwenden, oder aber immer nur mit gewissenhaft gereinigten Händen agieren.

Erschöpfung

Von |2022-02-21T10:38:25+01:00Februar 21st, 2022|

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Marckyrl Pharma GmbH
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26871 Papenburg

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Teil 2 von 2 Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Erschöpfung

Zwischen den Monaten März und Mai sind 54 Prozent der deutschen Männer und sogar 60 Prozent der Frauen von der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit betroffen. Viele Menschen leiden unter Kreislaufbeschwerden, Unlustgefühl, starken Stimmungsschwankungen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit und Leistungsschwächen. Sie sind unkonzentriert, gereizt oder depressiv und klagen über Kopfschmerzen. Gefühle, die zwar in vielen Punkten mit einer allgemeinen Erschöpfung übereinstimmen, die aber in mehr oder weniger kurzer Zeit auch wieder verfliegen. Wer dagegen schon vollkommen abgeschlagen und leer im Kopf und Körper in den Winter gegangen ist und auch im kommenden Frühjahr keine Besserung findet, der sollte das Ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber: Ist Frühjahrsmüdigkeit nicht einfach nur eine Einbildung? Nein, es ist Tatsache, dass unserem Körper die Wettereinflüsse zu schaffen machen, die mit dem Wechsel der Jahreszeiten einhergehen. Eine besondere Rolle spielt dabei die Lichtmenge. Ein zu niedriger Serotonin- und Dopaminspiegel ist eine der Hauptursachen für die Frühjahrsmüdigkeit ist. Der „Gute-Laune-Botenstoff“ Serotonin, dessen Speicher nach einem langen dunklen Winter relativ leer ist, wird im Gehirn aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt. Erforderlich dafür ist das Tageslicht, das den Hypothalamus, eine Hormondrüse im Hirn, aktiviert.

Mit der Steigerung des Serotonins drosselt der Körper gleichzeitig die Produktion von Melatonin, das für Ruhe und Schlaf zuständig ist. Weil dies alles nicht geregelt abläuft, gerät das System völlig durcheinander. Die Folge davon ist ein Kampf der Hormone. Mal überwiegt das Serotonin, mal das Melatonin – deshalb fordert der Körper zu den unpassendsten Zeiten eine Verschnaufpause. Auch die im Frühjahr typischen Temperaturwechsel spielen eine Rolle. Diese haben nämlich einen starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem: Bei warmem Wetter kann es zu einer schnellen Weitung der Blutgefäße kommen. Diese sorgt dafür, dass der Blutdruck „in den Keller absackt“, was sich in den typischen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit zeigt. Ebenso die kürzere Schlafdauer: Der Bio-Rhythmus des Menschen passt sich im Frühjahr nur langsam den veränderten Tages- und Nachtzeiten an. Allerdings kann auch eine Schilddrüsen-Unterfunktion an der Trägheit schuld sein. Mit jodreicher Kost wie etwa Meeresfisch kann man dem aber entgegenwirken. Wenn allerdings der „Frühjahrsschlappheit“ trotz gesunder Kost und viel „Sonnetanken“ immer noch nicht beizukommen ist, sollte man sich untersuchen lassen. Und mit der Frühjahrsmüdigkeit sollte nicht gespaßt werden. Denn wenn trotz aller Maßnahmen Ihr „Antriebs-Barometer“ nach unten zeigt, dann könnte dies auch ein Warnsignal Ihres Körpers sein. Ob beginnendes, chronisches Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom — nur ein Arzt kann dann helfen.

Selbsthilfe

Das Motto lautet: rege statt träge. Gegen schlaffe Glieder und Haut hilft viel Bewegung an der frischen Luft. Auch morgendliches Wechselduschen bringt den Kreislauf in Schwung. Eine vitaminreiche, leichte Ernährung beugt der Frühjahrsmüdigkeit vor. Der Körper braucht im Frühjahr besonders viele Vitamine und Mineralstoffe wie Salate, Obst und Gemüse, um wieder leistungsfähig zu werden. Dazu auch bitte immer das Schlafzimmer abdunkeln und gut durchlüften für einen geruhsamen Schlaf. Ganz wesentlich ist der Faktor Eisen bei Erschöpfungszuständen. Eisen ist ein essenzielles Spurenelement, ohne das Leben gar nicht möglich wäre. Im menschlichen Organismus kommt dem Eisenstoffwechsel eine ganze Reihe von zentralen Aufgaben zu. Die wichtigste Aufgabe des Eisens ist die Bindung von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen. Diese scheibenförmigen Zellen bilden den größten Anteil der festen Blutbestandteile und geben dem Blut seine rote Farbe. In diesen Zellen befindet sich der Großteil des gesamten Eisens im Körper, da der Sauerstofftransport in den roten Blutkörperchen mittels Eisenatomen als Träger funktioniert.

Beim gesunden Mann liegt der Gesamtgehalt an Eisen im Körper bei ca. 4 Gramm, bei der gesunden Frau bei 2,5 bis 3 Gramm. Da in jeder Körperzelle Eisen vorhanden ist, geht täglich durch etwa den Stuhl oder über den Schweiß ein wenig davon verloren. Frauen verbrauchen im Durchschnitt mehr Eisen, weil bei jeder Monatsblutung um die 50 ml Blut und damit in etwa 25 mg Eisen verloren gehen. Durch die Nahrung kann die benötigte Menge Eisen zum Wiederauffüllen der Speicher in vielen Fällen nicht ausreichend zugeführt werden, weil die Aufnahme aus dem Darm sehr limitiert ist. Etwas besser behandelt werden kann ein Eisenmangel durch Eisentabletten, -kapseln oder -säfte. Diese Präparate gelangen nach dem Schlucken in den Magen, wo das darin enthaltene Eisen über die Darmschleimhaut aufgenommen (resorbiert) und in die Blutbahn gebracht wird.

Beckenbodentraining

Von |2022-01-24T12:08:16+01:00Januar 24th, 2022|

Autorin Anne Klein

Beckenbodentraining

Der Beckenboden ist ein sehr wichtiger Muskel, auch wenn man ihn im Alltag kaum wahrnimmt. Ist er zu schwach, kann es zu Inkontinenz kommen. Spätestens dann wird es Zeit für ein gezieltes Beckenbodentraining. Noch besser ist es natürlich, Sie beugen mit den richtigen Übungen rechtzeitig vor. Der Beckenboden lässt sich ganz einfach gezielt trainieren, ein paar Minuten täglich reichen dafür völlig aus. Eine schwache Blase und ungewollter Harnverlust stellen für die betroffenen Menschen meist eine gravierende Einschränkung im alltäglichen Leben dar.

Lachen, Treppensteigen, Laufen – alltägliche Tätigkeiten werden zur Qual, denn sie sind mit der Angst verbunden, plötzlich Urin zu verlieren. Viele Menschen – ältere wie jüngere – ziehen sich zurück und vermeiden soziale Kontakte aus Angst, man könnte ihr Problem riechen. Ein Viertel aller Frauen in Deutschland leidet unter Blasenschwäche. Oftmals verstärkt sich die Problematik aufgrund des Hormonmangels nach den Wechseljahren.

Mangelnde Bewegung, mehrere Geburten, eine gewisse Veranlagung, Übergewicht sind verstärkende Ursachen. Auch bestimmte Nervenerkrankungen, Diabetes oder Bandscheibenvorfälle können zu Inkontinenz führen. Es nehmen jedoch nur fünf Prozent der Betroffenen aufgrund dieser Beschwerden ärztliche Hilfe in Anspruch. „Inkontinenz ist keine lebensbedrohliche Krankheit, aber sie verursacht einen ziemlichen Leidensdruck. Meist kann man die Blasenschwäche heilen, und wenn nicht, dann zumindest lindern, häufig schon mit einem Beckenbodentraining. Dabei wird Druck von unten auf die Harnröhre ausgeübt“, erklärt der Urologe Dr. Frank Christoph aus Berlin.

Den Beckenboden trainieren

Um die Beckenmuskulatur zu trainieren, muss man diese Muskelpartien erst einmal wahrnehmen lernen. Wichtig bei allen Formen des Beckenbodentrainings ist die Regelmäßigkeit der Übungen. Auch sollte man nicht erst bei bestehenden Problemen mit dem Beckenbodentraining beginnen. Das Training hat sich als Präventionsmaßnahme bewährt. Bei der Beckenbodengymnastik ist die Atemtechnik sehr wichtig, denn Zwerchfell und Beckenboden hängen eng miteinander zusammen: Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell, sodass die Bauchorgane nach unten gedrückt werden. Der Beckenboden dehnt sich dadurch etwas aus und senkt sich nach unten. Beim Ausatmen hebt sich das Zwerchfell wieder, die Beckenbodenmuskeln ziehen sich wieder zusammen und der Beckenboden steigt nach oben. Ohne das Zusammenspiel mit der Atmung und der Bewegung des Zwerchfells können sich die Beckenbodenmuskeln nicht kraftvoll zusammenziehen und wieder ausreichend entspannen.

Übungen

Wo verläuft eigentlich die Beckenbodenmuskulatur? Kneifen Sie den Schließmuskel so zusammen, als wollten Sie den Harnstrahl stoppen. Dabei sollten Sie einen leichten Muskelzug nach oben und innen im Becken spüren. Achten Sie darauf, weder Bauch, Po oder die Innenseite der Unterschenkel zu bewegen. Eine weitere Übung, um den Beckenboden zu spüren: Sie stehen aufrecht. Ihre Hände halten Sie auf den Bauch, die Finger zeigen zueinander. Beim Ausatmen ziehen Sie den Bauchnabel nach innen oben und spannen den Beckenboden an. Kurz halten. Beim Einatmen in den Brustkorb atmen. Fünf Mal wiederholen.
Im Stehen: Stellen Sie sich aufrecht hin und legen die Hände auf Ihren Po. Ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln nach oben und innen zusammen. Mit den Händen können Sie kontrollieren, dass Sie Ihre Gesäßmuskeln nicht anspannen.

Im Sitzen: Setzen Sie sich zunächst gerade auf einen Stuhl. Ziehen Sie die Beckenbodenmuskeln wie zuvor beschrieben und so stark wie möglich zusammen. Versuchen Sie, die Muskeln jeweils etwa sechs bis acht Sekunden anzuspannen. Wiederholen Sie die Übung bis zu zehn Mal.

Auf dem Bauch liegend: Legen Sie sich auf den Bauch, ein Bein angewinkelt. Spannen Sie abwechselnd Ihre Bauch-, Gesäß- und Beckenbodenmuskeln an. Halten Sie die Anspannung für jeweils etwa zwei bis drei Sekunden. Diese Übung sollten Sie mindestens acht Mal wiederholen.

Auf den Knien: Legen Sie sich auf den Bauch, ein Bein angewinkelt. Spannen Sie abwechselnd Ihre Bauch-, Gesäß- und Beckenbodenmuskeln an. Halten Sie die Anspannung für jeweils etwa zwei bis drei Sekunden. Diese Übung sollten Sie mindestens acht Mal wiederholen.

Auf dem Rücken: Legen Sie sich auf den Rücken und verschränken Sie die Hände im Nacken. Die Beine sind ausgestreckt oder aufgestellt. Beginnen Sie jetzt damit, den Beckenboden leicht zu aktivieren. Lassen Sie den Rücken lang werden, indem Sie den Nacken dehnen und den unteren Rücken auf den Boden bringen. Aktivieren Sie nun, während Sie lange ausatmen, kräftig den Beckenboden. Bringen Sie den rechten Ellbogen zum linken Knie, während der linke Ellbogen und das rechte Bein am Boden bleiben. Es ist bei dieser Übung kein Problem, wenn Sie Ellbogen und Knie nicht zusammenbringen – das Entscheidende ist, dass Sie sie aufeinander zubewegen. Kehren Sie in die Ausgangsstellung zurück, entspannen Sie sich und atmen Sie dann für einen schrägen Kniekuss zur anderen Seite ein.

Valentinstag 2022

Von |2022-01-24T12:06:24+01:00Januar 24th, 2022|

Autorin Anne Klein

Valentinstag 2022

Ist der Valentinstag eine Erfindung von Floristen und Juwelieren? Selbst wenn der Valentinstag eine Idee der Blumen-Industrie wäre, dieser Tag geht doch viel zu sehr ans Herz, um auf ihn zu verzichten, zumindest für die Romantiker unter uns. Und deshalb lassen wir uns jedes Jahr am 14. Februar wieder gern von unseren Liebsten beteuern, wie gern sie uns haben und revanchieren uns mit Liebesbekenntnissen. Wer nach Herkunft und Brauchtum zum Valentinstag sucht, wird wie so oft in der Kirchengeschichte fündig. Am 14. Februar gedenken die Christen des Heiligen Valentin, der einmal als römischer Priester, ein anderes Mal als Bischof von Terni oder als beides gleichzeitig bezeichnet wird. Der Überlieferung zufolge war Valentin, geboren vermutlich um 175 nach Christus, schon als junger Bischof durch Wundertaten aufgefallen. Deshalb wurde er nach Rom gerufen, um Cheremon, den verkrüppelten Sohn des Rhetors Craton zu heilen. Er folgte dem Ruf, brachte nun in Rom vielen Menschen den christlichen Glauben nahe – und wurde deshalb unter Kaiser Aurelian verhaftet, gefoltert, und schließlich am 14. Februar 269 enthauptet.

Der Legende zufolge soll sich St. Valentin von Terni während seiner Wirkenszeit auch über das Verbot des Kaisers hinweggesetzt haben, dass Soldaten nicht heiraten dürfen. Er traute sie dennoch und verschenkte Blumen – was sich heute im Brauchtum am Valentinstag wiederfindet. Gesichert sind all diese Geschichten über Sankt Valentin natürlich nicht. So schließt zum Beispiel das Ökumenische Heiligenlexikon nicht aus, dass es tatsächlich zwei verschiedene Märtyrer namens Valentin gab, deren Lebens- und Leidenswege in der Überlieferung miteinander verschmolzen. Auch wenn sich der Ursprung des Valentinstags also nicht mehr ganz gesichert nachvollziehen lässt, wird er in mehreren Ländern gefeiert. Auch in den USA oder England werden zum Beispiel Karten an die Frau der Träume verschickt.

Frisch verliebt

„Der Valentinstag ist ja leider oft völlig überromantisiert“, sagt Erig Hegmann, Paar-Berater aus Hamburg. „Viele haben da das Gefühl, dass sie zu einem Liebesbeweis gezwungen werden. Und Zwang, Stress und Druck passen nicht zur Liebe.“ Wer schon etwas länger zusammen ist, könne mit dieser kniffligen Situation besser umgehen, sagt Hegmann: „Da guckt man sich in die Augen und redet einfach darüber.“ Für frisch Verliebte ist das oft schwieriger, vor allem dann, wenn einer von beiden den Valentinstag grundsätzlich blöd findet und das auch deutlich sagt. Diese radikale Abwehrhaltung hält Hegmann für keine gute Idee, gerade am Anfang einer Beziehung. Stattdessen plädiert er dafür, den Tag locker zu nehmen. „Das ist ein Anlass, gemeinsame Rituale zu etablieren“, sagt er. „Und Rituale sind für jede Beziehung gut.“

Kleine oder große Geschenke

Es muss nicht immer der klassische Blumenstrauß sein. Der kommt ohnehin selten gut an, genau wie die Schokolade von der Tankstelle. Ein teures Candlelight-Dinner ist ebenfalls kein Muss. Das Ritual muss zum Paar passen, nicht umgekehrt. Man kann auch zu Hause bleiben, Pizza bestellen und fernsehen oder den Abend einfach im Bett verbringen. Haben beide Partner dagegen gar keine Lust auf den Valentinstag, können sie ihn natürlich ganz ignorieren. Wichtig sei dann nur, sich auch an diese Absprache zu halten, so Hegmann. Erst „Wir schenken uns nichts“ zu sagen und dann doch „nur eine Kleinigkeit“ zu schenken, habe selten den gewünschten Effekt: Dann fühlt sich eine Person übervorteilt, das ist nie gut. Viele bedauern, dass der Valentinstag zum kommerziellen Ereignis „verkommen“ ist, das vor allem durch die Floristen an Bekanntheit und Beliebtheit gewann. Dabei sind Kommerz und traditionelle Bräuche zu einem neuartigen Feiertag vereinigt, ähnlich wie es mit dem irischen Feiertag Halloween in den USA geschah. Am Valentinstag machen sich Verliebte kleine Geschenke. In der Regel handelt es sich dabei um Rosen oder andere Blumen, Pralinen und Parfum. Aber es geht ja auch um die gemeinsame Zeit und die Aufmerksamkeit, die man seinem Partner schenken möchte, vielleicht lässt sich das durch einen Verwöhnaufenthalt in einem Wellness-Hotel oder durch einen Konzertbesuch erreichen?

Rote Herzen

Obwohl der Valentinstag kein kirchlicher Feiertag ist, bieten viele Kirchen spezielle Gottesdienste an. In diesen werden Liebende gesegnet bevor anschließend gemeinsam gefeiert wird. Die typische Dekoration am Valentinstag besteht aus roten Herzen in verschiedenen Formen. Manche davon tragen Schriftzüge, wie zum Beispiel „Ich liebe Dich“. Es müssen jedoch nicht immer Geschenke sein: Was vor allem zählt, ist die gemeinsam verbrachte Zeit. Somit ist die persönliche Aufmerksamkeit für den Partner häufig wichtiger als materielle Aufmerksamkeiten.

Natürlich würzen

Von |2022-01-24T12:04:21+01:00Januar 24th, 2022|

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SweMa GmbH
Zerpenschleuser Ring 30
13439 Berlin

www.swema-lebensmittel.de

Werbebeitrag/ Autorin Anne Klein

Natürlich würzen

Eigentlich wünscht man sich als Verbraucher eine Gemüsebrühe, in der das Produkt, was den Namen ausmacht, auch drin ist, nämlich Gemüse. Aber schauen Sie auf die Verpackung, dann lesen Sie in der Zutatenliste: „Speise- oder Jodsalz, Füllstoffe (z. B. Malto-dextrin), Zucker (z. B. Glukosesirup oder Saccharose), Geschmacksverstärker (z. B. Mono- oder Di-Natrium Glutamat), Fett (meist Palmfett), getrocknetes Gemüse (i.d.R. 1-12 %), Kräuter und Gewürze, manchmal sogar Aroma und weitere Zusätze“.

Oft sind die Pulver und Brühwürfel hoch verarbeitet (Sprühtrocknung, Verkapslung, Hitzebehandlung) und haben wenig mit einer Gemüsebrühe zu tun, da sie kaum Gemüse, dafür aber allerlei Zusätze enthalten. Eine gute „fertige“ Gemüsebrühe sollte aber nicht nur wie selbst gemacht schmecken, sie sollte auch von den Inhaltsstoffen wie eine selbst gemachte Brühe aufgebaut sein. Es gibt zwar bereits viele Produkte, die komplett ohne Zusatzstoffe und/oder Zusätze auskommen, allerdings sind alle Produkte getrocknet oder auf eine andere Art und Weise erhitzt, was mit einem Geschmacksverlust verbunden ist. Gemüsebrühe war bisher eines der letzten Produkte, die der Verbraucher selber herstellen musste, um eine unverfälschte Qualität zu bekommen

Herkömmliche Brühen

Herkömmliche Gemüsebrühen sind, egal, ob biologisch oder konventionell hergestellt, von den Zutaten ausgehend, fast identisch zusammengesetzt. Dazu muss man wissen, dass die Reihenfolge der Zutaten im Zutatenverzeichnis den Anteil an der Gesamtrezeptur bestimmt. Fast alle handelsüblichen Brühen verwenden anteilsmäßig am meisten die Zutat Salz, der Gemüseanteil liegt bei einem verschwindend geringen Anteil von max. 25 %, meistens aber zwischen 1-10 %.
So sieht die Zutatenliste einer Biobrühe aus: „Meeressalz, Füllstoffe (z. B. Mais- oder Reisstärke), Zucker (z.B. Rohrohrzucker), geschmacksverstärkende Zutaten (z. B. Hefeextrakt, Sojaeiweiß, pflanzliche Würze), Fett (z. B. Palmfett, Sonnen oder Rapsöl), getrocknetes Gemüse (max. 1-20 %), Kräuter und Gewürze.“
Auf den Punkt gebracht sind an bisherigen Brühen folgende Punkte problematisch:

  1.  Viel zu viel Salz (zw. 50-80 %), oft mit zugesetzten Rieselhilfen.
  2. Viel zu wenig Gemüse.
  3. Fast immer getrocknetes Gemüse.
  4. Einsatz von kritischem Salz (Salz mit Zusätzen oder Salz mit Verunreinigungen).
  5. Einsatz von völlig unnötigen Füllstoffen wie Mais-, Reis- oder Kartoffelstärke.
  6. Beimischung von Fett, obwohl nahezu 100 % der Bevölkerung Fett im Haus haben.
  7. Unnötige Zugabe von Zucker.
  8. Zugabe von Geschmacksverstärkern (man verlernt dadurch, wie Natürlichkeit schmeckt).
  9. Zugabe von Hefeextrakt (enthält 5 % Geschmacksverstärker, die Hersteller müssen das aber nicht als solches deklarieren).
  10. Zugabe von Aromen und anderen Zusätzen wie Antioxidationsmittel.

Keine Zusatzstoffe

Doch inzwischen gibt es Hersteller, die frisches Gemüse ohne Zusatzstoffe verwenden. Rohes Gemüse hat einen deutlich besseren und intensiveren Geschmack als getrocknetes. Durch das Trocknen gehen außerdem wertgebende Inhaltstoffe verloren und der typische Instant-Geschmack entsteht. Zusätze, wie schon der Name sagt, sind keine Lebensmittel. Sie werden Lebensmitteln zusätzlich zugegeben, um bestimmte Ziele zu erreichen. Dabei steht die Natürlichkeit der Produkte eher im Hintergrund und es wird darauf geachtet, dass das System kosteneffizient läuft. Zum Beispiel Rieselhilfen. Dabei handelt es sich um technologische Hilfsmittel (Lebensmittel-Zusatzstoffe wie Calcium- und Magnesiumcarbonat, Natrium- und Kaliumhexacyanoferrat oder Aluminiumsilikate). In der Industrie werden diese eingesetzt, um eine leichtere Verarbeitung sicherzustellen. Problematisch dabei ist, dass die eingesetzten technologischen Hilfsstoffe nicht immer im Zutatenverzeichnis deklariert werden müssen.

Auch Hefeextrakt ist im Sinne der Zusatzstoffzulassungs-Verordnung kein Zusatzstoff und somit können Produkte, die Hefeextrakt enthalten, auch mit „ohne Geschmacksverstärker“ bzw. „ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe“ gekennzeichnet werden. Hefeextrakt besteht zu knapp 5 % aus Glutaminsäure. Glutamat ist das Salz der Glutaminsäure und ist in Reinform ein Zusatzstoff und wird in der Zusatzstoffzulassungs-Verordnung unter den E Nummern E 621 bis E 625 als Geschmacksverstärker geführt. In Deutschland ist die Zugabe von Glutamat in Babynahrung verboten, was darauf hindeutet, dass es nicht unbedingt gesund ist.

Alternativen

Gibt es eine Brühe, die weder Zusätze wie Zucker, Hefeextrakt, Maistärke oder Fett enthält und mit deutlich weniger Salz auskommt? Dabei sollte das Gemüse so belassen bleiben, wie es vom Feld kommt, frisch und roh. Es sollte zum größten Teil (und zwar mehr als 70 %) aus rohem, frischem Wurzelgemüse, Salz zur Konservierung und natürlichen Kräutern und Gewürzen bestehen. Erste Unternehmen haben das Problem erkannt und zum Beispiel eine Biobrühe entwickelt, die 73 % Gemüse in Rohkost-Qualität, deutsches Steinsalz ohne Rieselhilfen sowie Kräuter und Gewürze enthält. Sonst nichts!

Kampf mit dem Schatten

Von |2022-01-24T12:00:26+01:00Januar 24th, 2022|

Autor Peter M. Crause

Kampf mit dem Schatten

Die Bilder von wahren Heerscharen an Chinesen, die auf riesigen Plätzen synchrone, sanfte Bewegungen ausführen, hat sicher jeder von uns vor Augen, wenn wir über Tai-Chi oder Schattenboxen sprechen. Ganz korrekt als Taijiquan bezeichnet, hat sich mit Tai-Chi eine Form von – in Deutschland würde man wohl von Gymnastik sprechen – Bewegungsabläufen auch in unseren Breiten etabliert, deren Wurzeln in den altchinesischen Kampfkünsten liegen. Daher wird Tai-Chi auch als innere Kampfkunst bezeichnet. Eine Kampfkunst, die ursprünglich für den Nahkampf entwickelt wurde. Heutzutage geht es aber weniger um Kampf, sondern ist Tai-Chi eine Bewegung, die Körperbeherrschung, Konzentration und innere Einkehr lehrt. Was vom ehemaligen „Kampf“ übrig geblieben ist, dies kann jeder Beobachter auf den ersten Blick sehen. Die Bewegungen sind sanft, sie fließen ineinander, geschmeidige Körper wiegen sich in ihrer eigenen Choreografie – und dennoch sind es ehemalige Körperhaltungen und Bewegungen, die Abwehr und Angriff symbolisieren.

Diese Techniken, auch als „Formen“ bezeichnet, richtig zu lernen, sie auf den Punkt genau auszuführen, dafür braucht es nicht nur Zeit, Geduld und die richtige Muse, sondern auch die richtige Anleitung. Obgleich es eine Vielzahl an Büchern und Videos zum Erlernen von Tai-Chi gibt, ist es ratsam sich einer Gruppe anzuschließen und von einem Lehrmeister in diese Kunst eingeführt zu werden. So mühelos und einfach es aussieht, Tai-Chi ist dennoch anspruchsvoll. Viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt praktizieren es. Die meditativen und sportlichen Aspekte stehen für die allergrößte Mehrzahl an Schattenkämpfern im Vordergrund. So ist die Kombination aus tiefer Entspannung und gleichzeitig konzentrierter Atmung und Körperspannung die wahre Körperbeherrschung. Hierdurch werden Körper und Geist ein Ganzes. Eine besondere Anstrengung, die aber niemals überfordert und die man in jedem Alter ausführen kann. Gerade im Alter ist Tai-Chi eine interessante Sport-Alternative, bleiben doch dadurch Muskeln, Gelenke und Sehen geschmeidig und kommt man dadurch in den Zustand innerer Ruhe.

Qi Gong

Meditation. Konzentration. Qi Gong soll laut traditioneller chinesischer Medizin die Lebensenergie, das Qi, wieder zum Fließen bringen und Blockaden in Körper und Geist lösen. Mit den Atem- und Bewegungsübungen sollen nach chinesischer Lehre Krankheiten bekämpft und der gesamte Mensch in Einklang mit sich selbst gebracht werden. Tai-Chi ist dabei eine Form des Qi Gong. Diese Jahrtausende Jahre alten Übungen wurden Mitte der 1950er-Jahre von dem chinesischen Arzt Liu Guizhen wiederentdeckt, der sie in sein Programm von Gesundheitsübungen aufnahm. Wie bei so vielen fernöstlichen Körperkünsten fließen auch beim Qi Gong philosophische Gedanken, hier der Daoismus ein. Und auch bei Qi Gong gilt es, sich besser einem ausgebildeten Lehrer anzuvertrauen. Der Deutsche Dachverband für Qigong und Taijiquan, DDQT, arbeitet seit 2003 daran, die Qualität der Ausbildung zu garantieren und Standards zu setzen. Achten Sie also darauf, dass Ihr künftiger Lehrer eine qualifizierte Ausbildung vorweisen kann, dann steht Ihren persönlichen Schattenspielen nichts mehr im Wege. Jetzt sind Sie an der Reihe. Probieren Sie Qigong aus. Aus den mehr als 1500 unterschiedlichen Übungen sind etwa acht Formen für das alltägliche Training interessant. Eine davon ist diese: Stehen Sie aufrecht, die Füße etwa schulterbreit auseinander.

Verteilen Sie ihr Gewicht gleichmäßig und entspannen Sie sich. Nun beugen Sie die Knie leicht ein und verweilen Sie kurz in dieser bequemen Stellung. Jetzt schieben Sie Ihr Becken etwas nach vorne und richten gleichzeitig Ihre Wirbelsäule gerade auf. Weiter geht es mit dem Kopf. Dieser sollte eine gerade Verlängerung des Rückens bilden; dazu senken Sie Ihr Kinn in Richtung Ihrer Brust. Immer schön locker bleiben, dabei die Schultern und die Arme locker hängen lassen. Wenn Sie entspannt stehen, geht es mit der richtigen Atemtechnik weiter. Immer schön ruhig und konstant durch den Mund einatmen und durch die Nase wieder aus. Dabei konzentrieren Sie sich auf den gleichmäßigen Atemfluss. Atmen Sie für einige Minuten konzentriert weiter. Eine herrliche Möglichkeit nahezu überall und ganz einfach zu entspannen. Möchten Sie davon mehr erleben, dann gilt es nun für Sie den nächstgelegenen Kurs zu belegen. Wir wünschen viel Spaß dabei.

Pflegereform 2022

Von |2022-01-24T11:58:21+01:00Januar 24th, 2022|

Autor Peter M. Crause

Pflegereform 2022

In diesem Jahr merken sicher viele Menschen, dass der Jahresanfang etwas Neues gebracht hat – die aktuelle Pflegereform betrifft Pflegebedürftige wie auch Angehörige. Was aber genau steckt dahinter? Ein großer Bereich umfasst die Entlastung für Pflegebedürftige in stationärer Pflege. Grund ist, dass in einer immer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Menschen pflegebedürftig werden und deren Renten immer seltener die steigenden Kosten in der Pflege decken können. Damit diese nicht eine Art „Pflegearmut“ rutschen oder die Angehörigen mit immer höheren Summen belastet werden, ist dies ein wichtiges Signal. Um daher Pflegebedürftige vor Überforderung durch steigende Pflegekosten zu schützen, zahlt die Pflegeversicherung bei der Versorgung im Pflegeheim einen Zuschlag zu dem nach Pflegegrad differenzierten Leistungsbetrag.

Er steigt mit der Dauer der Pflege: Im ersten Jahr trägt die Pflegekasse 5 % des pflegebedingten Eigenanteils, im zweiten Jahr 25 %, im dritten Jahr 45 % und danach 70 %. Soweit die Verbesserungen im stationären Bereich. In der ambulanten Pflege schließlich werden die Sachleistungsbeträge um 5 % erhöht, um den steigenden Vergütungen Rechnung zu tragen. Ganz konkret bedeutet dies, dass die Zuwendungen im Pflegegrad 2 von bislang 689 Euro auf 724 Euro steigen. Im Pflegegrad 3 bedeutet es eine Steigerung von 1.298 Euro auf 1.363 Euro, im Pflegegrad 4 von 1.612 Euro auf 1.693 Euro und schließlich im Pflegegrad 5 eine Erhöhung auf nun 2095 Euro pro Monat. Ebenfalls werden gesetzlich starke Anreize für den Ausbau der Kurzzeitpflege gesetzt. Der Leistungsbetrag wurde hier ab 1. Januar 2022 um 10 Prozent auf nun 1.774 Euro angehoben. Rechnet man die Mittel der Verhinderungspflege hinzu, dann stehen hiermit bis zu 3.386 Euro im Kalenderjahr zur Verfügung. Gerade die Erhöhung in der ambulanten Pflege ist wesentlich, werden doch drei Viertel aller Pflegebedürftigen in dieser Form in den eigenen vier Wänden versorgt. Wer dies tut, der benötigt nicht nur im Voraus, sondern auch während der Pflege Beratung. Viele Krankenkassen – so auch die AOK – bieten eine spezifische Pflegeberatung an. Aber nicht nur die korrekte Beratung ist wesentlich für den Erfolg der häuslichen Pflege, auch die richtige Wahl der Hilfsmittel ist entscheidend.

Beratung einholen

All dies erfährt man in einem Kurs – etwa bei Verbänden wie der Caritas. In deren Fortbildungen werden das Wissen und die Fertigkeiten vermittelt, die die Durchführung der Pflege im häuslichen Umfeld erleichtern. Pflegende Angehörige lernen nicht nur, den Pflegebedürftigen fachgerecht in seiner eigenen Umgebung zu versorgen. Sie erlernen auch Möglichkeiten, körperliche und gesundheitliche Schäden bei der Pflege für Pflegebedürftige und für sich selbst vorzubeugen. Somit können pflegebedingte körperliche und seelische Belastungen gemindert werden. Die Pflegekurse können grundsätzlich von pflegenden Angehörigen, sonstigen ehrenamtlichen Pflegepersonen sowie von Personen, die an einer nicht erwerbsmäßig ausgeübten ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessiert sind, in Anspruch genommen werden. In einem Basispflegekurs über 5 Abende á 90 min. erlernen die Teilnehmer die Grundlagen der Pflege in der Häuslichkeit. Darauf aufbauend zielen die Inhalte im Pflegekurs „Plus“ auf eine erschwerte Bedürfnislage und auf spezielle krankheits- und situationsspezifische Fragestellungen. So gut und wichtig derartige Kurse sind, das dort gesammelte Wissen kann auch schnell wieder in Vergessenheit geraten. Was dann? Noch ein Kurs? Online ist mittlerweile sehr viel möglich.

Auf Pflegeportalen können mit wenigen Klicks die passenden Hilfsmittel bestellt werden. Diese sind oftmals praktisch in jeweiligen Sets mit weiteren sinnvollen Hilfsmitteln kombiniert und die Anbieter übernehmen nach der Auslösung des Bestellvorgangs die Abrechnung mit der Krankenkasse. Besonders clever: Wer regelmäßig die gleichen Hilfsmittel benötigt, kann ganz ohne Abonnement-Zwang monatlich damit automatisch versorgt werden. Das Praktische an derartigen Angeboten ist auch, dass die gesamte Abrechnung vom Anbieter übernommen wird und man keine weiteren Servicekosten zahlen muss. Auch werden keine Rezepte des Hausarztes benötigt und man bindet sich nicht per Vertrag. Darüber hinaus halten derartige Online-Angebote auch immer zentrale Informationen vor. Alles, was rund um die Pflege Relevanz hat, kann dort immer und immer wieder nachgelesen werden. Damit verpasst man keine wichtigen Tipps und ist stets auf dem Laufenden. Sie sehen: Es ist möglich, gut und verlässlich häuslich zu pflegen, man muss nur die richtige Unterstützung finden.

Erschöpfung

Von |2022-01-24T11:56:08+01:00Januar 24th, 2022|

Kontakt

Marckyrl Pharma GmbH
Hauptkanal links 36
26871 Papenburg

www.marckyrl-pharma.de/produkte/emogut-forte/

Werbebeitrag Teil 1 von 2/ Autor Peter M. Crause 

Erschöpfung

Die eigene Leistungsfähigkeit ist über längere Zeit stark eingeschränkt. Ständig fühlt man fühlt sich müde und geht antriebslos und überlastet durch den Tag. Während etwa 30 Prozent der Bevölkerung nur gelegentlich unter Müdigkeit und Energielosigkeit leiden, leben Menschen mit hartnäckigen Erschöpfungssymptomen geradezu im Dauermodus mit den unangenehmen Beschwerden und büßen so massiv Lebensqualität und Wohlbefinden ein. Häufig suchen die Betroffenen die Ursache im Alltagsstress des modernen Lebens, im Schlaf- und Bewegungsmangel oder bei psychischen Problemen. In sehr vielen Fällen aber löst schlichtweg ein Eisenmangel die Erschöpfung und Müdigkeit aus. Dann helfen auch kein ausgiebiges Ausschlafen am Wochenende, keine Ernährungsumstellung oder Sport. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessert sich dadurch nicht. Nur das Auffüllen der leeren Eisenspeicher im Körper bringt die gewünschte Besserung.

Die Warnsignale

Mit einer Erschöpfung gehen oft andere Symptome – wie etwa Verspannungen, plötzlicher Schwindel, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen – einher. Menschen, die über längere Zeit diese Beschwerden bemerken, sollten diese nicht ignorieren, sondern die Warnsignale ernst nehmen und die Ursachen abklären lassen. Neben Eisenmangel können auch Anämien, Krebserkrankungen, Fehlfunktionen der Schilddrüse oder Infektionskrankheiten der Auslöser für die Abgeschlagenheit sein. In jedem Fall gilt: Je eher die Hintergründe entdeckt werden, desto eher können sie beseitigt bzw. behandelt werden. Eisenmangel gehört zu den sehr gut behandelbaren Ursachen – warum also den Erschöpfungszustand länger aushalten als nötig, wenn schnelle Abhilfe möglich ist?

Der Mensch braucht Eisen

Eisen ist ein essenzielles Spurenelement, ohne das Leben gar nicht möglich wäre. Im menschlichen Organismus kommt dem Eisenstoffwechsel eine ganze Reihe von zentralen Aufgaben zu. Die wichtigste Aufgabe des Eisens ist die Bindung von Sauerstoff in den roten Blutkörperchen. Diese scheibenförmigen Zellen bilden den größten Anteil der festen Blutbestandteile und geben dem Blut seine rote Farbe. In diesen Zellen befindet sich der Großteil des gesamten Eisens im Körper, da der Sauerstofftransport in den roten Blutkörperchen mittels Eisenatomen als Träger funktioniert. Beim gesunden Mann liegt der Gesamtgehalt an Eisen im Körper bei ca. 4 Gramm, bei der gesunden Frau bei 2,5 bis 3 Gramm. Da in jeder Körperzelle Eisen vorhanden ist, geht täglich durch die natürliche Hautabschilferung (abgestorbene Zellen werden vom Körper entsorgt), mit dem Stuhl oder über den Schweiß etwas davon verloren. Frauen verbrauchen im Durchschnitt mehr Eisen, weil bei jeder Monatsblutung um die 50 ml Blut und damit in etwa 25 mg Eisen verloren gehen. Daher leiden Frauen im gebärfähigen Alter deutlich häufiger an Eisenmangel als Männer. Durch die Nahrung kann die benötigte Menge Eisen zum Wiederauffüllen der Speicher in vielen Fällen nicht ausreichend zugeführt werden, weil die Aufnahme aus dem Darm sehr limitiert ist.

Die Eisenspeicher auffüllen

Etwas besser behandelt werden kann ein Eisenmangel durch Eisentabletten, -kapseln oder -säfte. Diese Präparate gelangen nach dem Schlucken in den Magen, wo das darin enthaltene Eisen über die Darmschleimhaut aufgenommen (resorbiert) und in die Blutbahn gebracht wird. Dies ist derselbe Weg, den auch Eisen aus der Nahrung nimmt. Da die Eisenmenge, die geschluckt wird, nur zu einem Bruchteil im Darm resorbiert wird, müssen die Präparate in der Regel täglich über mehrere Wochen bis Monate eingenommen werden. „Die Einnahme von Eisentabletten erfordert Geduld und Sorgfalt. Sie sollten auf nüchternen Magen, das heißt ca. eine Stunde vor einer Mahlzeit, eingenommen werden. Das Trinken von Orangen- oder Zitronensaft verbessert die Aufnahme des Medikaments, weiterhin sind Zusätze in den Ergänzungsmitteln wie das Protein Alpha-Lactalbumin besonders hilfreich, damit das Eisen besser aufgenommen werden kann und die Darmflora zusätzlich unterstützt wird. Ist allerdings bei einem Patienten nachgewiesen, dass er Eisen über den Verdauungstrakt nicht oder nur in geringen Mengen aufnehmen kann (z. B. bei einer chronischen Magen-Darm-Entzündung), ist der Einsatz von Eisentabletten nicht sinnvoll“, erklärt Dr. med. univ. Darius Chovghi vom Eisenzentrum Salzburg. Für Menschen, die eine schnelle Lösung suchen, um wieder fit und einsatzfähig zu sein, bietet sich die Gabe von Eisenpräparaten direkt in eine Vene, als Infusion oder Injektion an. Die benötigte Gesamtdosis wird vom Arzt berechnet und kann gegebenenfalls mit einer einzigen oder in wenigen Behandlungen verabreicht werden. „Der wesentliche Vorteil dieser Therapieform ist, dass auf diesem Weg die gesamte Eisendosis dem Körper unmittelbar und ohne Verluste zur Verfügung steht“, so Chovgi.

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