Chromosomenstörungen

Von |2020-11-30T15:02:49+01:00Dezember 1st, 2020|

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Chromosomenstörungen

Das Down-Syndrom ist keine Krankheit, sondern eine genetische Besonderheit. Weltweit leben etwa fünf Millionen Menschen mit dem Down-Syndrom. In der Frühschwangerschaft kann festgestellt werden, ob diese Chromosomenstörung vorliegt. Der Gedanke macht Angst, packt aber fast alle werdenden Eltern: Was, wenn mit unserem ungeborenen Baby etwas nicht stimmt? Es ist völlig normal, dass man sich diese Frage im Lauf der Schwangerschaft stellt. Die genaue Ursache für die Verdreifachung des Chromosoms 21, deshalb Trisomie 21, ist unbekannt. In jedem Fall erhöht das Alter der Mutter das Risiko für diese Chromosomenanomalie beim Fötus deutlich. Liegt die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zur Welt zu bringen, bei einer 20-Jährigen bei gerade einmal 0,07 Prozent, ist es bei einer 40-Jährigen schon ein Prozent.

Trisomie 21

Jede Körperzelle des Menschen enthält normalerweise 46 Chromosomen, gebildet aus 23 Chromosomen-Paaren. Menschen mit Down-Syndrom haben ein Chromosom mehr, nämlich 47 statt 46 Chromosomen. Das Chromosom 21 ist dreifach vorhanden. Daher auch der Name Trisomie 21. Babys mit Down-Syndrom wiegen bei der Geburt oft weniger als der Durchschnitt und sind meist kleiner. Sie haben in der Regel ein eher rundes Gesicht sowie leicht schräg stehende Augen. Das Down-Syndrom führt meist zu einer langsameren geistigen Entwicklung. Viele können aber mit entsprechender Förderung Sprechen, Lesen und Schreiben lernen – zumindest in ihrem individuellen Tempo. Menschen mit Trisomie 21 haben besonders in den ersten Lebensjahren verstärkt gesundheitliche Probleme, sie leiden unter Schwerhörigkeit, Atemwegserkrankungen oder einem Herzfehler, Verdauungsstörungen und Infektanfälligkeit. Sie haben heute aber viele Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten. Es gibt immer mehr Wohngemeinschaften oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Mit der richtigen Förderung gelingt auch ihnen der Regelschulabschluss – wenn man sie schon im Kleinkindalter konsequent fördert.
In Deutschland werden ungefähr 1.200 Kinder pro Jahr mit dem Down-Syndrom geboren. Das ist etwa jede 600. Geburt. Die meisten ungeborenen Kinder, bei denen die Chromosomenanomalie festgestellt wird, werden in Deutschland abgetrieben.

Andere Chromosomenstörungen

Eine Trisomie 18 verursacht das „Edwards-Syndrom”, das mit einer hohen Fehlgeburtsrate verbunden ist (nur etwa eines von sechs Kindern mit einer Trisomie 18, die in der 13. Schwangerschaftswoche (SSW) erkannt wurde, wird lebend geboren). Kinder, die mit dem Edwards-Syndrom geboren werden, sind typischerweise schwerbehindert und leiden meist an mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Sie haben in der Regel eine Lebenserwartung von nur wenigen Monaten. Das Edwards-Syndrom kommt bei etwa einem von 5.000 Neugeborenen vor.
Die Trisomie 13 verursacht das „Pätau-Syndrom“, das ebenfalls mit einer hohen Fehlgeburtsrate verbunden ist. Kinder, die mit Trisomie 13 geboren werden, leiden in der Regel an schweren angeborenen Herzfehlern und anderen Erkrankungen. Sie überleben nur selten das erste Lebensjahr. Schätzungen zufolge kommt eine Trisomie 13 bei etwa einem von 16.000 Neugeborenen vor, wobei auch hier ein höheres Alter der Mutter das Risiko für das Auftreten dieser Trisomie erhöht.

Vorgeburtliche Diagnostik

Eine annähernd hundertprozentige Diagnose, ob beim ungeborenen Kind eine Chromosomenstörung vorliegt, ist nur durch eine sogenannte „Chromosomenanalyse“ nach Entnahme von Zellen des Mutterkuchens oder von Fruchtwasser möglich. Diese Methoden werden als „invasiv“ bezeichnet, da hierfür eine Punktion der Fruchtblase oder des Mutterkuchens mit einer Nadel notwendig ist. Entsprechend kommt es bei diesen Verfahren bei etwa jedem tausendsten Eingriff zum Absterben des ungeborenen Kindes. Vielen Schwangeren werden deshalb heutzutage Screening-Tests (Suchtests) angeboten. Solche Tests ergeben keine Diagnose, sondern nur eine ungefähre Einschätzung. Das Ersttrimesterscreening mit Ultraschall-Messung der Nackenfalte besteht aus einer mit Ultraschall kombinierten Blutuntersuchung, mit der das individuelle Risiko für die Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom berechnet wird. Liegt es höher als das statistische Altersrisiko einer 35-Jährigen, wird zur genauen Abklärung eine Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese zur Chromosomenanalyse des Kindes angeboten. Die neueste Methode ist die Untersuchung kindlicher Zellen bzw. deren DNA im mütterlichen Blut. Nach einer einfachen Blutentnahme ab der 11. SSW wird die relative Anzahl der kindlichen Chromosomen im mütterlichen Blut ermittelt, wodurch eine ausreichend zuverlässige direkte Diagnose bezüglich der häufigsten Chromosomenanomalien beim Kind gestellt werden kann.

Kosten

Dieser Bluttest ist in Deutschland bisher keine regelhafte Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten müssen von gesetzlich versicherten Schwangeren in aller Regel selbst getragen werden. Allerdings gibt es Debatten im Bundestag, unter welchen Rahmenbedingungen sie in begründeten Einzelfällen doch bezahlt werden könnte, gemeint sind eine intensive Beratung und Aufklärung im Vorfeld. Inzwischen sind einige gesetzliche Krankenkassen im Einzelfall nach vorherigem Antrag auf Kostenerstattung bereit, die Kosten für diesen nicht-invasiven pränatalen Test zu übernehmen. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten für diesen Test häufig, jedoch wird auch hier eine vorherige Anfrage auf Kostenübernahme empfohlen.

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Hygiene in Zukunft

Von |2020-11-30T14:47:09+01:00Dezember 1st, 2020|

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Hygiene in Zukunft

Es wird eine Zeit nach Corona kommen. Und dann sollten wir einiges aus dieser Pandemie gelernt haben. Wenn wir alle nur wenige der vielen Maßnahmen in Zukunft weiterführen, könnten wir tatsächlich etwas weniger oft krank werden. Was sollte man beachten? Welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll, ohne dass Sie die Hygiene übertrieben? Hier einige einfache und hilfreiche Tipps.

Berührungen

Sicher können Sie es schon nicht mehr hören, aber es ist und bleibt eine Tatsache: Die Handhygiene ist ein ganz entscheidender Faktor. Wenn wir unsere Hände sauber halten, ist dies wesentlich effektiver als jeder noch so virentötende Wasch- oder Putzmittelzusatz. Aber warum? Dazu erläutert Haptikforscher Prof. Dr. Martin Grunwald von der Universität Leipzig: »Zwischen 400- bis 800-mal am Tag berühren wir unser Gesicht und in der Regel nehmen wir von dieser Bewegung, die circa 1,3 Sekunden dauert, keine Notiz. Selbstberührungen sind also eine sehr häufige Alltagshandlung; von allen Menschen, weltweit. Spontane Selbstberührungen sind neurobiologische Regulationsprozesse des Organismus auf der Basis einer akuten Bedarfssituation. Zudem sind diese Bewegungen hochgradig unbewusst: der Organismus hilft sich selbst und verbraucht bei der Initiierung von Selbstberührungen so wenig wie möglich Aufmerksamkeitsressourcen. Es liegt somit in der Natur der spontanen Selbstberührungen, dass sie sich unserer bewussten Kontrolle in der Regel entziehen.« Und das Problem bei der Berührung im Gesicht ist, dass immer auch Viren und Bakterien in die Nähe oder direkt auf unsere Schleimhäute gelangen, die dann leichtes Spiel haben.

Waschen

Wer sich daher regelmäßig die Hände gründlich wäscht, der verringert sein Risiko für Atemwegserkrankungen ganz ungemein. Und auch der Magen-Darm-Bereich profitiert davon, denn auch solche Infekte bleiben damit außen vor. Daher: Vor allen Mahlzeiten, nach dem Nachhausekommen, nach dem Toilettengang und nachdem man mit Tieren in Kontakt war, ist das Händewaschen wichtig. Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmen Wasser abspülen, gründlich einseifen und dann zwischen den Fingern und der gesamten Hand verteilen – abspülen, fertig. 30 Sekunden, die schützen. Und übrigens: immer nach dem Waschen cremen, nicht umgekehrt. Aber: Regelmäßiges Händewaschen schützt zwar vor Krankheitserregern, doch übertreiben sollte man es damit nicht. So warnt Prof. Detlef Goelling vom Forschungsunternehmen Organobalance davor, durch aggressive Reinigung wie zum Beispiel mit typischen Desinfektionsmitteln neben den schädlichen Keimen auch viele gesunde Bakterien zu beseitigen. Wenn man die gesunde Hautflora zerstöre, »schafft man Platz für pathogene Stämme, die sich auf der Haut einnisten«, betont Goelling. Das kann zu Hautentzündungen führen. Auch unterwegs sind saubere Hände überhaupt kein Problem. Es gibt bereits leicht desinfizierende Tücher, die einfach immer dabei sein können und auch ein kleines Fläschchen Handhygienemittel ist perfekt. Achten Sie immer darauf, wenn Sie etwa vom Einkaufen aus dem Markt gehen.

Einkaufswagen

Manche Märkte machen es bereits, sie desinfizieren die Griffe ihrer Einkaufswagen. Und dies aus gutem Grund. Hatte doch eine US-amerikanische Studie bereits im Jahr 2012 herausgefunden, dass 72 Prozent der dort getesteten Wagengriffe mit Fäkalbakterien und sogar 50 Prozent mit E.Coli-Erregern besiedelt waren. Da solche Krankheitserreger dort bis zu Monaten überleben können, hatte das Forscherteam bereits damals empfohlen, die Griffe von Einkaufswagen nach jedem Gebrauch zu desinfizieren. Ein wesentlicher Faktor auch in Zeiten nach Corona.

Niesen

Niesen in die Hand und danach noch ein »leckeres« Textil-Taschentuch, das geht überhaupt nicht. Wenn Sie der Niesreiz überkommt, dann bitte in die Armbeuge. Sieht ebenfalls nicht sehr geschmackvoll aus, das wissen wir, aber zumindest geben Sie die Keime nicht beim nächsten Händedruck weiter. Und Ihre Umwelt wird es Ihnen danken, wenn Sie Ihre Erreger nicht mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h in den Raum werfen, denn so schnell wird die Luft beim Niesen beschleunigt. Auch hier gilt: Es wird eine Zeit nach Corona kommen, dann wird man nicht mehr mit Masken in die Öffentlichkeit gehen und dennoch wollen wir alle gesund bleiben. Daher hilft es, wenn man nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf seine Umgebung achtet. Verhalten Sie sich so, dass Ihre Umgebung »sauber« bleibt, dann profitieren alle. Seien Sie achtsam, aber übertreiben Sie es nicht.

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Endlich schlafen

Von |2020-11-30T14:49:46+01:00Dezember 1st, 2020|

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Endlich schlafen

Der Job – wenn man ihn denn überhaupt noch umfassend ausüben kann – macht derzeit vielleicht noch weniger Spaß als sonst. Zuhause sind die Kinder unruhig, weil sie nicht mehr mit ihren Spielkameraden draußen unterwegs sein können, die Eltern sind genervt, weil keine Sozialkontakte mehr möglich sind, kurzum: die gesamte Familie leidet. Dies spiegelt sich in schlechtem Schlaf wider. Nach zu wenigen Stunden Schlaf kann der darauffolgende Tag einfach nicht gut werden. Dabei ist der Schlaf Antrieb unseres Körpers. Nur wenn wir ausgeschlafen sind, können wir maximale Leistung bringen. Und wussten Sie, dass Sie nahezu ein Drittel Ihres gesamten Lebens schlafend verbringen? Im Durchschnitt schlafen die Menschen in unserem Land pro Nacht etwa 7 Stunden. Diese Erholung ist überlebensnotwendig. Würden wir nicht schlafen, so käme es nach zwei Tagen zu lebensgefährlichen Konzentrationsdefiziten. Selbst simpelste tägliche Aufgaben könnten Sie nicht mehr korrekt verrichten. So hängt auch die Arbeit unseres Immunsystems enorm vom guten und ausreichenden Schlafen ab eben so wie der Blutdruck.

Wie viel ist richtig?

Um es gleich zu sagen: Den einzig wahren Schlaf oder eine bestimmte Schlafmenge gibt es nicht. Jeder Mensch benötigt eine andere Schlafmenge und hat einen eigenen Schlafrhythmus. Eingeteilt wird der Schlaf in zwei Hauptphasen. Den sogenannten NREM- sowie den REM-Schlaf. REM steht für Rapid Eye Movement, also schnelle Augenbewegung; bei NREM entsprechend steht das N für „nicht“. Beide Phasen wechseln sich in der Nacht mehrmals ab. Die NREM-Phase ist eine mit geringem Blutdruck und Körpertemperatur sowie ohne Träume, während in der REM-Phase der Schlafende träumt und wesentlich mehr Körperaktivitäten zu messen sind. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass es für jeden Menschen wichtiger ist, kurz, tief und entspannt zu schlafen als sich zu lange mit einem Halbwach-Stadium herumzuquälen. Wer also merkt dass, es partout nicht mit dem Einschlafen gelingen will, der sollte sich nicht länger in den Laken rekeln und aufstehen.

Einschlafen. Jetzt.

Auf Kommando einschlafen ist schwer. Wenn der Schlaf nicht kommen will und jedes Schäfchen gezählt und mit einem Namen bedacht ist, ist es Zeit aufzustehen. Ein paar Schritte gehen, die Gedanken an Arbeit oder Probleme vertreiben. Mit einem guten Buch oder auch etwas Musik, vorzugsweise in einem abgedunkelten Raum, sollte die Müdigkeit einkehren, die benötigt wird, um einen neuen Anlauf im Schlafzimmer zu starten. Wichtig dabei: nicht etwa im Wohnzimmer einzuschlafen, sondern das Schlafzimmer als den positiven Ort für einen guten Schlaf im Kopf zu behalten. Und bereiten Sie sich vor. Verzichten Sie auf schweres Essen, auf Alkohol oder Kaffee und Tee am späten Abend. Achten Sie auf eine gute Schlafumgebung. Ein Schlafzimmer, das auf mehr als 18 Grad aufgeheizt ist, bringt einen leichter um den Schlaf als ein kühler, dunkler und lärmgeschützterer Raum.

Sanfte Hilfe

Hilft alles nichts, dann gibt es auch natürliche Unterstützer einer guten Nachtruhe, denn bevor Sie zu den ganz harten Lösungen greifen – bitte aber keine Selbstmedikation, starke Probleme bitte unbedingt mit Ihrem Arzt abklären. Sanfte Verfahren können aber bereits bei leichten Problemen hilfreich sein. Neben Baldrian oder Passionsblumenkraut ist seit Tausenden von Jahren gerade die Melisse mit ihrer heilenden Kraft bekannt. Besonders spannend ist der noch recht neue Ansatz von CBD, Cannabidiol. CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen, hat besitzt eine Fülle von gesundheitsförderlichen Eigenschaften und hat selbst in hohen Dosen keine relevanten Nebenwirkungen – bitte nicht mit dem Wirkstoff THC verwechseln, welcher zwar ebenfalls in Hanf enthalten ist, allerdings in CBD-Produkten überhaupt nicht oder aber nur in rechtlich vorgegebenen winzigen Mengen die keinen Effekt haben. Cannabinoide machen sich zu Nutze, dass sogenannte Endocannabinoide bereits ganz natürlich im Körper produziert werden und als Botenstoffe unter anderem für das reibungslose Zusammenspiel der Nervenzellen zuständig sind. Ein ausgeglichenes Cannabinoid-System im Körper soll daher die Grundlage für den Effekt bilden. Ebenso stehen die in CBD-Ölen enthaltenen Terpene im Fokus, wenn es um innere Ruhe und einen besseren Schlaf geht. Terpene sind Naturstoffe und bilden die größte Klasse der in der Natur vorkommenden chemischen Verbindungen. Zu ihnen gehören beispielsweise zahlreiche ätherische Öle, Steroide oder auch klinisch relevante Wirkstoffe. Unterschieden wird in sogenanntes Voll- und Breitspektrum-Öl. Im Vollspektrum-Öl finden sich Cannabinoide ebenso wie Terpene und Flavonoide, dabei wird auch von einem »Entourage-Effekt« gesprochen, da gleich mehrere Cannabinoide im Kombination ihre Wirkung entfalten können. Bei aller Liebe zu diesen sanften Methoden muss aber stets klar sein: Wer trotz aller Bemühungen wirklich hartnäckige Schlafprobleme hat, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Nur er kann feststellen, welche Gründe vorliegen.

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Asthma und Maske

Von |2020-11-30T14:54:26+01:00Dezember 1st, 2020|

Asthma und Maske

Der Mensch atmet täglich im Schnitt 20.000 Mal ein und aus. Beim Ausatmen entweichen dabei je Atemzug durchschnittlich etwa 250 kleinste Wassertropfen aus Mund und Nase. Diese folgen der Luftströmung, schweben in der Luft und können sich in geschlossenen Räumen ansammeln. Da sie zudem Viren transportieren können, können Abstand halten sowie das Tragen von Atemschutzmasken helfen, Infektionen vorzubeugen. Asthmatiker oder COPD-Patienten aber stellt die Maskenpflicht oftmals vor ein Problem, denn das Atmen fällt unter einer Maske schwerer. Hinzu kommt das individuelle Gefühl von Luftnot, welches die Angst vor dem Maskentragen verschärft.

Maskenarten

Maske ist nicht gleich Maske. Die höchste Schutzklasse bieten die sogenannten FFP2-/3-Masken. Diese zeigen tatsächlich eine antivirale Schutzwirkung, da sie selbst kleinste Partikel aus der Luft herausfiltern. Nachteil hierbei: Man atmet gegen einen Widerstand, dafür wird mehr Kraft benötigt. Letztlich zwar kein Problem für gesunde Menschen, aber bei Atemwegspatienten kann sich die bereits bestehende Angst vor Atemnot noch verschärfen. Im Gegensatz hierzu stehen die sogenannten »Commmunity-Masken«, die viele Menschen selbst herstellen sowie die chirurgischen OP-Masken. Bei diesen gibt es diesen Widerstand nicht, aber: Die Luftqualität unter diesen Masken sinkt. Auch solche Masken können für Asthmatiker oder COPD-Patienten zum – zumindest – subjektiven Problem werden.

Richtig aufsetzen

Wie gut Masken funktionieren, das hat Dr.-Ing. Robinson Peri von der Technischen Universität Hamburg erforscht. Strömt Atemluft durch das Filtermaterial, entfernen selbstgemachte Stoffmasken zwar nur rund 40 Prozent der Virus-transportierenden Tröpfchen. Aber industrielle Filtermaterialien, wie sie beispielsweise in FFP3 Masken verwendet werden, können zuverlässig 99 Prozent der Tröpfchen abfangen. »Diese Werte werden jedoch nur erreicht, wenn die Maske passgenau am Gesicht sitzt. Weist eine Atemschutzmaske also Lücken an Nase oder Wangen auf, strömen bei einer Spalthöhe von mehr als einem Millimeter bis zu 75 Prozent der Tröpfchen ungefiltert hindurch und die Maske bietet keinen wesentlichen Schutz mehr. Unsere Forschungsergebnisse zeigen, wie die Dichtung der Maske entworfen werden muss, damit diese auch die gewünschte Schutzwirkung bietet«, so Peric weiter.

An der Arbeit

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) empfiehlt für Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) bei mittelschwerer körperlicher Arbeit eine Tragedauer von zwei Stunden mit einer anschließenden Erholungszeit von 30 Minuten. Während der Erholungszeit geht es darum, die MNB abzulegen; eine Arbeitspause ist damit nicht gemeint. Bei leichter Arbeit ist auch eine Verlängerung der Tragedauer auf 3 Stunden möglich. In der betrieblichen Praxis ist es außerdem oft möglich, situationsbedingt für kurze Zeit die MNB abzunehmen, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen gewährleistet werden kann. In diesen Fällen sollte in der Regel bereits eine ausreichende Erholung möglich sein. Und die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen geben Entwarnung. Es liegen aktuell keine Informationen vor, die belegen, dass das Tragen einer MNB aus textilem Gewebe die Atmung in einem gesundheitsgefährdenden Maße beeinträchtigt oder eine so genannte ›CO2-Vergiftung‹ auslösen könnte. Umgekehrt sehen die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in MNB eine Maßnahme, das Risiko von Tröpfcheninfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 zu verringern, wenn der Mindestabstand nicht gewährleistet ist.

So können Sie sich befreien

Wenn Sie unter gesundheitlichen oder psychischen Einschränkungen leiden etwa durch Atemwegskrankheiten oder Herzkrankheiten und keine Maske tragen können, dann können Sie sich von der Maskenpflicht befreien lassen. In diesem Fall ist es Ihr Hausarzt, der Ihnen ein Attest ausstellen kann. Wichtig: Dieses müssen Sie dann immer bei sich führen und bei Bedarf vorzeigen. Nur mit einem solchen Attest ist es Ihnen erlaubt, im maskenpflichtigen öffentlichen Raum – etwa in Bus und Bahn oder beim Einkaufen – ohne Maske zu sein. Grundsätzlich empfehlen wir allen Atemwegserkrankten, viel Abstand zu weiteren Menschen zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden. Dies funktioniert auch beim Einkaufen, denn viele Supermärkte haben entweder einen Bringdienst organisiert oder packen die im Voraus von Ihnen bestellten Produkte zusammen. Diese können dann an einer gesonderten Ausgabe abgeholt werden.

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Impfbereitschaft sinkt

Von |2020-11-30T15:00:33+01:00Dezember 1st, 2020|

Impfbereitschaft sinkt

Mehrere Pharmaunternehmen haben eine Impfung gegen Covid-19 in der Pipeline, das Mainzer Unternehmen Biontech mit seinem US-Partner geht bei seinem Impfstoff von einer Wirksamkeit von 95 Prozent aus. Dennoch sind die Menschen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und den USA skeptischer geworden. Der Anteil derjenigen, die sich sicher schnell gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, ist im Vergleich zum Juni kleiner geworden, wie eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Kantar ergeben hat. Dafür hat die Riege der Wackelkandidaten zugelegt, das heißt, diese würden sich „wahrscheinlich“ gegen Corona impfen lassen.

Definitiv oder wahrscheinlich

Der Anteil derjenigen, die sich „definitiv“ für eine Impfung entscheiden würden, ist laut der Umfrage in den USA am stärksten gesunken. Dort liegt er aktuell bei 30 Prozent, im Juni waren es noch 47 Prozent. „Wahrscheinlich“ impfen lassen würden sich 36 Prozent (Juni: 23 Prozent). In Deutschland haben sich die Anteile im Vergleich zum Juni um wenige Prozentpunkte verändert. 35 Prozent (-4) der Menschen sind laut Umfrage „definitiv“ zu einer Impfung bereit, weitere 32 Prozent „wahrscheinlich“ (+4).
69 Prozent der Menschen in Deutschland stimmten der Aussage „voll und ganz“ oder „eher“ zu, dass Impfstoffe sicher sind. In Frankreich (62 Prozent) und den USA (65 Prozent) ist der Anteil etwas niedriger, in Italien (70 Prozent) und Großbritannien (75 Prozent) etwas höher.

Alarmierende Aussagen

„Wenn weniger als die Hälfte der Bevölkerung einer Nation sagt, dass sie sich „auf jeden Fall“ impfen lassen würde, bedeutet dies, dass die Regierungen eine gewaltige Aufgabe vor sich haben“, sagt Emmanuel Rivière, Vorsitzender des „Centre Kantar sur le Futur de l’Europe“. Er hält die Ergebnisse der Studie für Regierungen auf der ganzen Welt für alarmierend. Es sei an der Zeit, mit größter Intensität, das Vertrauen in einen zugelassenen Impfstoff aufzubauen und ihre Nationen zu mobilisieren, sich tatsächlich impfen zu lassen.

Sorge um Sicherheit

Eine andere repräsentative europaweite Befragung brachte noch andere Ergebnisse. Das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg hat herausgefunden, dass sich nur die Hälfte impfen lassen will, denn in der Bevölkerung nimmt die Sorge um die Sicherheit eines Corona-Impfstoffes zu. Parallel zur Angst vor Ansteckung wächst aber andererseits auch die Sorglosigkeit. Das Center for Health Economics der Universität Hamburg untersucht die Einstellungen, Sorgen und das Vertrauen der Menschen in Bezug auf die Corona-Pandemie seit April 2020 in mehreren Befragungswellen. Dazu nahmen bislang mehr als 7000 Befragte in Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien an jeder Befragung teil. Die Sorge vor einem hohen Ansteckungsrisiko war den Ergebnissen nach zwischen April und Juni gesunken, seit Juni ist sie allerdings wieder um drei Prozent angestiegen. Eine Tendenz, die sich in allen befragten Ländern aktuell zeige, so das Team. Während die Sorge vor Ansteckung also steigt, halten sich allerdings der Befragung zufolge immer weniger Menschen an die Abstands- und Hygieneregeln. Der wissenschaftliche Direktor des HCHE, Jonas Schreyögg, deutet diese Ergebnisse mit einer Corona-Müdigkeit in der Bevölkerung: „Wir stellen fest, dass die steigenden Infektionszahlen die Bevölkerung zwar ängstigen, aber gleichzeitig auch, dass eine gewisse Müdigkeit bei der Einhaltung der Regeln zu erkennen ist.“ Diese Routinen müssten erst wieder eingeübt werden. Auf der anderen Seite würden die Menschen die steigenden Infektionszahlen sehen: Und darauf reagieren sie nun mit Besorgnis. Das sei nicht unbedingt widersprüchlich, sondern vielmehr zwei unterschiedliche Vorgänge.

Impfgegner

Bei den Impfgegnern konnten die Wissenschaftler feststellen, dass dies vor allem Personen betrifft, die für sich kein gesundheitliches Risiko durch Corona sehen – oder kein Vertrauen in die Informationspolitik ihrer Regierung beziehungsweise Organisationen wie der WHO haben. Hier zeige sich auch ein deutlicher Unterschied je nach Bildungsstand. Bei einem hohen Bildungsstand sank die Impfbereitschaft demnach von 77 Prozent im April auf 66 Prozent im September. Bei geringem Bildungsstand sei die Zahlen von 71 auf 54 Prozent gesunken. Mediziner gehen davon aus, dass zwischen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sein müssten, um die Pandemie zum Erliegen zu bringen.

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Depressionen im Lockdown

Von |2020-12-01T09:02:48+01:00Dezember 1st, 2020|

Depressionen im Lockdown

Ausgangsbeschränkungen, Kontaktsperren und die Schließung vieler Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens haben die sozialen Kontakte über viele Wochen auf ein Mindestmaß reduziert. Alltägliche Routinen wie der Weg zur Arbeit oder Pausen im Kollegenkreis existieren plötzlich nicht mehr, dafür kommen neue, zum Teil sehr belastende Herausforderungen wie Homeschooling, Kinderbetreuung oder das Umsorgen älterer Menschen in der Familie hinzu. Bei Menschen mit Hang zu Depressionen können sich diese plötzlichen Veränderungen im Leben zusätzlich negativ auf ihre psychische Verfassung auswirken.

Krankheit: Depression

Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten Formen psychischer Störungen und sind die häufigste Ursache für Suizide und Frühberentungen. Außerdem sind sie – nach den Rückenschmerzen – die Diagnose mit der höchsten Anzahl krankheitsbedingter Fehltage. Geschätzt leiden etwa 5,3 Mio. Menschen in Deutschland unter einer Depression. Krankheitsbedingte Ausfälle aufgrund von Depressionen haben sich bei den AOK-versicherten Beschäftigten im Rheinland von 2004 bis 2019 mehr als verdoppelt. Die rezidivierenden depressiven Störungen nahmen in diesem Zeitraum sogar um ein Dreifaches zu. Die ersten Zahlen des Jahres 2020 (Januar bis Mai) zeigen deutlich einen negativen Trend: sowohl bei den Depressionen als auch bei den rezidivierenden depressiven Störungen scheint es in Zeiten von Corona wieder einen deutlichen Anstieg zu geben. Mit Sicherheit kann man das erst am Ende des Jahres sagen, wenn alle Werte für 2020 vorliegen, aber momentan sprechen die Zahlen für sich.

Seelen im Lockdown

Leben auf Distanz: Die Maßnahmen, die die Pandemie eindämmen sollen, empfinden die meisten als bedrückend. Für Menschen mit Depressionen aber haben die Einschränkungen noch eine ganz andere Dimension: Sie berauben sie der Stützen, die ihre seelische Gesundheit stabilisieren. Der Wissenschaftler Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, hat mit seiner Arbeitsgruppe in der Pandemie Menschen mit und ohne Depressionen zu den Auswirkungen befragt, die die Kontaktbeschränkungen und andere Maßnahmen für sie haben. Das Ergebnis ihres „Deutschland-Barometers Depression“ ist eindeutig: Menschen mit Depressionen trifft die Pandemie um ein Vielfaches härter. Depressiv Erkrankte hatten dabei zwar nicht mehr Angst, sich mit dem Corona-Virus anzustecken als die übrige Bevölkerung (43 Prozent versus 42 Prozent). Sie erlebten den Lockdown aber deutlich häufiger als belastend (74 Prozent versus 59 Prozent). Und das auch langfristig: So gaben noch im Juli dieses Jahres 68 Prozent von ihnen an, die Situation als bedrückend zu empfinden. In der Allgemeinbevölkerung waren es nur 36 Prozent.

Feste Tagesstrukturen

Was kann man in solchen Krisenzeiten tun, um die Seele gesund zu erhalten? Wichtig ist, seinen Alltag zu strukturieren, ob während der Corona-Pandemie oder in anderen Krisenzeiten: Wer feste Tagesstrukturen und Routinen einhält, schafft so ein Gefühl von Ordnung und Sicherheit. Halten Sie darum einen festen Rhythmus ein: Stehen Sie morgens zur gewohnten Zeit auf, halten Sie feste Essenzeiten ein, gehen Sie wie gewohnt zu Bett. Arbeiten Sie aus dem Home-Office, empfiehlt es sich, die gleichen Arbeitszeiten wie im Büro beizubehalten. Bleiben Sie in Kontakt: In der Corona-Pandemie müssen Telefonate oder Gespräche per Videochat viele direkten Begegnungen ersetzen. Das verordnete Zuhausebleiben ist sogar eine gute Gelegenheit, sich bei Menschen zu melden, mit denen man länger keinen Kontakt hatte. Greifen Sie außerdem wieder einmal zu Stift und Briefpapier. Ein Brief ist etwas Besonderes geworden, darin lassen sich zudem Gedanken formulieren, die beim alltäglichen Smalltalk nicht angesprochen werden.

Raus in die Natur

Sport verbessert die Laune und entspannt. Denn bei körperlicher Aktivität baut der Körper Stresshormone ab. Planen Sie darum gerade in belastenden Phasen regelmäßige Bewegungseinheiten ein. Etwas Zeit zum Joggen, Fahrradfahren oder für ein Home-Workout sollten Sie sich am besten täglich nehmen. Wie wirksam körperliche Aktivität ist, zeigen Untersuchungen. Sie belegen, dass regelmäßiges Ausdauertraining sogar Depressionen lindern kann. Es muss nicht immer ein schweißtreibendes Training sein: Schon ein Spaziergang im Grünen wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Menschen, die in einem grünen Umfeld leben, haben beispielswiese weniger Stresshormone im Blut. Wer nicht das Glück hat, einen Garten vor der Tür zu haben, sollte sich seine Dosis seelisches Grünfutter durch regelmäßige Aufenthalte in Parks organisieren.

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Impfungen für Sportler

Von |2020-10-30T09:12:55+01:00Oktober 30th, 2020|

Impfungen für Sportler

Grundsätzlich sollten Sportler einen Impfstatus entsprechend der aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission aufweisen, denn auch sie sind nicht unverwundbar. Impfungen gehören heute zu den wirksamsten Mitteln, um schweren Infektionen vorzubeugen. Wer sich besonders als Sportler unsicher fühlt, kann sich jederzeit an den Hausarzt des Vertrauens wenden und eventuelle Fragen klären. In der Regel sind moderne Impfstoffe nicht nur gut verträglich, sie sind auch solidarisch. Gerade Mannschaftssportler und -sportlerinnen können sich durch eine Impfung selbst schützen, aber sie schützen auch andere. So können sie zu der wichtigen Grundimmunisierung der Bevölkerung beitragen. Die Realität sieht aber ein wenig anders aus. Viele Sportler haben weniger Impfschutz, als sie eigentlich benötigen, weil sie vielleicht Angst haben, dass sie im Training ausfallen könnten. Hinzu kommt, dass Profisportler oft ein besonders starkes Gefühl der Unverwundbarkeit entwickeln. Die Konsequenz: Zu wenige Leistungssportler sind entsprechend der offiziellen Empfehlungen geimpft. Doch Prävention ist in diesem Bereich wesentlich, denn Infektionskrankheiten sind die häufigsten Leiden, die Sportler betreffen, schreibt die Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin.

Konsequenzen für Sportler

Für Leistungsathleten können auch mild verlaufende Erkrankungen die körperliche Leistungsfähigkeit bereits merklich beeinträchtigen und so zum Ausfall von Trainingszeiten oder Wettkämpfen führen. Es ergibt sich außerdem ein gefährlicher Spagat: Der zu frühe Wiedereinstieg ins Training kann – beispielsweise nach einer Influenza-Erkrankung – schwere Komplikationen wie etwa eine Herzmuskelentzündung nach sich ziehen. Wie wichtig es für den sportlichen Erfolg ist, über die gesamte Saison möglichst gesund zu bleiben, zeigte eine prospektive Kohortenstudie mit Leichtathleten über einen Zeitraum von fünf internationalen Wettkampfsaisons: Die Wahrscheinlichkeit, das gesteckte Leistungsziel zu erreichen, erhöhte sich um den Faktor 7, wenn mehr als 80 Prozent der geplanten Trainingswochen vollständig absolviert wurden. Jede Woche Trainingsausfall oder -reduktion verringerte die Erfolgschancen signifikant.

Erhöhtes Infektionsrisiko

Allerdings sind Athleten gerade im organisierten Vereinssport und bei Wettkämpfen stärker als die Allgemeinbevölkerung gefährdet. Durch engen Kontakt zu Mannschaftskameraden, Kontrahenten, gemeinsame Nutzung von Umkleideräumen, Duschen und Toiletten, Trainingsstätten, Schlaf- und Gemeinschaftsräumen in Trainingslagern, Ausrüstung, Geräten, Gewichten und Bällen ist die Ansteckungsgefahr für Infektionskrankheiten, insbesondere Atemwegserkrankungen, erhöht. Bei Kontaktsportarten kommt dazu noch das Risiko, mit fremden Körperflüssigkeiten (Schweiß oder sogar Blut) in Kontakt zu kommen und sich darüber zu infizieren. Diesen Tatsachen wird in der Praxis teilweise noch zu wenig Bedeutung beigemessen. Sie deuten darauf hin, dass Impfungen zur Prävention unter Sportlern wie auch unter Trainern und im weiteren Betreuerstab deutlicher empfohlen werden sollten.

Welche Impfungen?

Grundsätzlich unterscheiden sich die Impfempfehlungen für Sportler nicht deutlich von denen für die Allgemeinbevölkerung. Impfungen, die laut der Ständigen Impfkommission STIKO des Robert Koch-Instituts alle Sportler haben sollten, sind: Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hepatitis A, Hepatitis B, Influenza, Masern und Mumps. Für Sportler, die viel draußen trainieren und in einem FSME-Risikogebiet leben oder zum Trainieren in ein solches reisen, ist die FSME-Impfung empfehlenswert. Die Windpockenimpfung ist sinnvoll für jugendliche Sportlerinnen und Sportler, die in der Kindheit keine Windpocken hatten. Da die Erkrankung mit steigendem Lebensalter tendenziell deutlich schwerer verläuft und Komplikationen wie Lungenentzündungen oder bakterielle Superinfektionen häufiger auftreten, sollte ein Immunschutz bestehen.

Bei Leistungssportlern gibt es einige Dinge, die laut der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin beachtet werden sollten. Lokale Reaktionen an der Einstichstelle treten bei Impfungen häufig und innerhalb kurzer Zeit (6 bis 72 Std.) auf und vergehen innerhalb von höchstens einer Woche. Zu injizierende Impfungen werden meist in den Deltamuskel am Oberarm oder subkutan bzw. intradermal in dieser Region gespritzt. Typische Reaktionen sind Schmerzen und eine leichte Schwellung. Wenn möglich, sollte z. B. bei Werfern oder Schlägersportlern die Impfung in den nicht-dominanten Arm gegeben werden. Der Zeitpunkt der Impfung sollte an die zu erwartende Impfreaktion angepasst werden. Diese sollte mindestens zwei Wochen vor einem Wettkampf abgeschlossen sein.

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Hygiene mit Konzept

Von |2020-10-29T12:13:49+01:00Oktober 30th, 2020|

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Hygiene mit Konzept

Hygienekonzepte allerorten, nichts ist mehr so wie früher. Was sich zuerst erschreckend anhört, könnte auf den zweiten Blick durchaus auch seine guten Seiten haben. Indem wir alle im vergangenen Jahr wieder neu gelernt haben, uns umsichtiger und hygienischer zu verhalten, hatten es neben Corona auch viele andere Krankheiten wesentlich schwerer. Das enge Miteinander, das Händeschütteln, Küsschen auf die Wangen und Herzen – all dies sind Faktoren, die es Viren und Bakterien besonders einfach machen, sich zu verbreiten. Dazu kommt nun auch noch die Herbst- und Winterzeit. In dieser sind wir noch länger in geschlossenen und überheizten Räumen, ein Luftaustausch findet nur noch sporadisch statt. Wer dann noch die Reinigung der Hände vergisst, der öffnet der Schmierinfektion alle Türen und wird sich auch mit Krankheiten außerhalb SARS-CoV-2 anstecken können.

Auf Oberflächen

Wie lange überleben Viren, wie etwa Corona, auf Oberflächen? Die Studienlage ist dazu nicht ganz eindeutig, aber der Trend ist klar: länger als gemeinhin gedacht. So zeigte eine kürzliche Studie aus Australien zur Überlebensfähigkeit von SARS-CoV-2: »Bei 20 Grad Celsius, also etwa Raumtemperatur, fanden wir heraus, dass das Virus extrem robust ist und 28 Tage lang auf glatten Oberflächen wie Glas von Handybildschirmen und Kunststoff-Geldscheinen überlebt«, erläuterte Debbie Eagles, die stellvertretende Direktorin des Zentrums für Seuchenvorsorge, die Studienergebnisse. Allerdings ist dies kein Grund zur Panik und es muss bedacht werden, dass die Umgebungsvariablen wie Temperatur und Luftfeuchte im Studiendesign stets konstant gehalten wurden. Dem entgegen stehen etwa Ergebnisse aus dem »New England Journal of Medicine« vom April dieses Jahres, die von nur wenigen Stunden auf Kunststoffen und Edelstahl und von 24 Stunden auf Kartonagen ausgingen. Entscheidend, so die Experten, ist neben der Luftfeuchte die Temperatur. Eine Erwärmung verringert die Überlebensfähigkeit der Viren. Klar ist, dass dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) keine Fälle bekannt sind, bei denen das Virus über kontaminierte Flächen über- tragen wurde, aber klar ist auch: Derartige Schmierinfektionen können nicht ausgeschlossen werden und sind im Nachhinein auch extrem schwierig zu belegen. Daher ist Vorbeugen das richtige Rezept.

Anfassen

Jeden Tag halten wir es in der Hand, das Smartphone. Es begleitet unseren Alltag, wird zum Bezahlen genutzt, wird überall abgelegt und über den Tag viele hundert Mal in die Hand genommen. Nur logisch, dass die Wahrscheinlichkeit auf Krankheitserreger an den Geräten hoch ist. Wichtig ist es daher, gerade Geräte mit Touchscreens regelmäßig zu reinigen. Bitte dabei aber auf keinen Fall auf scharfe Reinigungsmittel zurückgreifen. Diese könnten die Oberfläche eines Touchscreens beschädigen. Dies gilt ebenso – wenn auch im viel geringeren Maß – beispielsweise für Alkohol, Spülmittel oder auch Seifenlauge. Bei langfristigem Einsatz kann die fettabweisende Beschichtung der Geräte angegriffen werden, was die Bedienbarkeit einschränken kann. Auch ist unbedingt darauf zu achten, dass elektronische Geräte nicht mit Wasser in Berührung kommen, die Feuchtigkeit könnte eindringen und Schäden anrichten.

Wie aber dann reinigen? Es gibt spezielle Desinfektionssprays oder feuchte Tücher, die regelmäßig angewendet werden können, ohne die empfindlichen Oberflächen zu beschädigen. Und wer sein Gerät täglich reinigen möchte, macht dies am besten mit Mikrofasertüchern, wie bei der Brille. Diese nehmen selbst im trockenen Zustand noch Fettschmutz auf. Noch besser ist es natürlich, Verschmutzungen zu vermeiden. Etwa beim Essen oder beim Toilettengang. Während des Essens hat das Handy nichts auf dem Tisch verloren, es stört nur. Und wer sich im Bad auf den Tag vorbereitet, kann auch diese wenigen Minuten getrost ohne elektronische Störung verbringen.

Versiegelung

Wer darüber hinaus besonders sicher vorgehen will, kann Oberflächen im Haushalt, in Fahrzeugen oder auch die von technischen Geräten langfristig keimfrei halten. In einem modularen Verfahren werden die Oberflächen zuerst intensiv gereinigt und dann mit einer speziellen Versiegelung versehen. Dieses Verfahren nutzt dabei Tücher ebenso wie Sprays. Der Vorteil: Neben SARS-CoV-2 werden auch nahezu alle weiteren Viren, Bakterien, Pilze etc. geblockt. Und dies für 12 Monate und länger. Die dann antimikrobielle Oberflächen können weiterhin wie gewohnt regelmäßig gereinigt werden, dann aber genügen einfache Reinigungsmittel.

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Überdosierung von Vitamin D

Von |2020-10-29T12:03:40+01:00Oktober 30th, 2020|

Überdosierung von Vitamin D

Das Sonnenvitamin stärkt Knochen und Zähne. Früher gab es häufig einen Mangel an Vitamin D, aber auch eine Überdosierung kann Folgen haben. Der menschliche Körper produziert in der Haut den Großteil seines Bedarfs an Vitamin D, was eigentlich ein Hormon ist, selbst. Vor allem in den Sommermonaten, da hierfür UV-B-Strahlung, also das Licht der Sonne, erforderlich ist. Eine Vitamin-D-Überdosierung durch zu langen Aufenthalt in der Sonne ist allerdings nicht möglich, da der Körper die Produktion des Vitamins selbst reguliert. Auch durch die Nahrungsaufnahme ist eine Vitamin-D-Überdosierung nicht möglich. Die Konzentration des Vitamins ist selbst in Vitamin-D-reichen Lebensmitteln wie fettreichem Fisch zu gering.

Die Rolle von Vitamin D

Damit Knochen und Zähne stabil bleiben, wird Calcium benötigt, das als Calciumphosphat eingelagert wird. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle in diesem Prozess. Es reguliert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und unterstützt die Aufnahme von Calcium aus dem Darm ins Blut sowie die Einlagerung in die Knochen. Damit ist es unentbehrlich für die Gesundheit von Knochen und Zähnen. Vitamin D spielt darüber hinaus auch in anderen Stoffwechselvorgängen eine Rolle, unter anderem beeinflusst es die Muskelkraft. Bisher wurde in den Medien meist über einen Mangel an Vitamin D berichtet. Denn ein Mangel kann die Ausbildung einer Knochenerweichung sowie Osteoporose zur Folge haben. Bei Osteoporose verringert sich die Knochendichte und damit die Stabilität des Knochengewebes. Die Knochen werden anfälliger für Brüche, insbesondere das Frakturrisiko für Hüfte, Wirbelsäule und Handgelenke nimmt zu. Mit steigendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken. Besonders im Kindesalter ist fehlendes Vitamin D gefährlich. Werden Knochen und Zähne bei Heranwachsenden unzureichend mineralisiert, droht eine Verformung der Knochen, früher wurde diese Rachitis gefürchtet, heute kommt diese Mangelerscheinung in Deutschland allerdings sehr selten vor. Deshalb gilt: Kein zusätzliches Vitamin D ohne Rücksprache mit dem Kinderarzt.

Zu wenig Vitamin D

Maximal 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs lassen sich über die Nahrung decken, der restliche Anteil wird mithilfe des Sonnenlichts in der Haut gebildet. Im Winter kann es zu Mangelzuständen kommen, was sich im Blutbild feststellen lässt. Daher supplementieren viele Menschen das Vitamin vor allem in der kalten Jahreszeit. Vitamin D werden neben den Wirkungen auf Zähne, Knochen und Muskeln noch weitere positive Wirkungen zugeschrieben: Es soll Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems oder Infekten vorbeugen können, aber die Studienlage ist dazu nicht eindeutig. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geben epidemiologische Studien erste Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und dem Auftreten von akuten Atemwegsinfekten. Insbesondere bei Personen, die einen echten Vitamin-D-Mangel (Serumkonzentration < 25 nmol/L) aufweisen, könnte die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten in niedriger Dosierung (7,5-100 µg/Tag oder 35-500 µg/Woche) die Häufigkeit von akuten Atemwegsinfekten verringern. Für hohe Einmalgaben an Vitamin D (> 750 µg/Tag) konnte kein Zusammenhang beobachtet werden. In der Behandlung akuter Atemwegsinfekte gab es keinen Einfluss durch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten. Aber gleich mehrere Studien haben im Jahr 2020 beobachtet: Covid-19-Patienten mit einem Vitamin D-Mangel sind oft schwerer erkrankt. Schützt Vitamin D nach einer Infektion mit dem Sars-Cov-2-Virus gegen einen schweren Verlauf? Ganz so einfach ist es nicht: Denn die Studien haben nur beobachtet, dass Patienten mit niedrigen Vitamin D-Spiegel schwerer erkranken. Ein direkter Zusammenhang konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden.

Überdosierung

Überdosierungen entstehen bei einer täglichen Einnahme von 10.000 I.E. oder mehr. Befindet sich zu viel Vitamin D in Blut und Gewebe, kann sich der Mineralstoffhaushalt verschieben. Symptome für eine Überdosierung sind: Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit, Verstopfung, Mattigkeit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschwäche, Schläfrigkeit, erhöhte Stickstoffkonzentration im Blut, gesteigerter Durst, erhöhter Harndrang und Herzrhythmusstörungen. Überschüssiges Calcium kann sich in Blutgefäßen und Nieren ablagern und zu ernsthaften Nierenerkrankungen und Arteriosklerose führen.

Fazit: Bei Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel sollte immer zunächst ein Arzt aufgesucht werden, der entsprechend der Blutwerte eine Behandlung mit Vitamin D einleiten kann. Dann besteht keine Gefahr einer Überdosierung.

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Feste »Dritte«

Von |2020-10-29T12:10:05+01:00Oktober 30th, 2020|

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Arando OHG
Mühlenkamp 38
28844 Weyhe

www.arando-online.de

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Feste »Dritte«

Zahn-Prothesen sind für viele Menschen unverzichtbarer Bestandteil des Lebens. Fehlende Zähne werden durch einen passgenauen Zahnersatz, zum Beispiel Prothesen, ersetzt und Funktion sowie Ästhetik wiederhergestellt. Doch mit der Zeit können sich die Prothesen lockern. »Viele Patienten denken dann oft, die Prothese sei kaputt. Meist hat sich jedoch der Kieferknochen verändert und die Prothese dadurch die Passform verloren«, sagt Professor Hans-Christoph Lauer, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ). Neben der Veränderung des Knochens ist bei Vollprothesen – den sogenannten »Dritten Zähnen«, die Art der Fixierung wesentlich. Haftcreme oder Alternativen? Das ist die Frage.

Muss passen

Lockere Prothesen sind nicht nur unangenehm, sondern verursachen oft auch Schmerzen. Druckstellen (lokale schmerzhafte Entzündung im Mund) machen dem betroffenen Patienten das Leben schwer. Das Essen fällt schwer und die Ernährung wird dadurch oft sehr einseitig. Außerdem klemmen sich unter dem Prothesenrand Essensreste fest, die „scheuern“ und Beschwerden verursachen. Doch warum passt die Prothese nicht mehr und wackelt im Mund? Grundsätzlich werden Prothesen passgenau und individuell für einen Patienten angefertigt. Der Zahnarzt arbeitet hierfür eng mit dem Zahntechniker zusammen. Vollprothesen liegen lose auf der Schleimhaut, sie halten alleine durch die exakte Anpassung. »Mit der Zeit verändert sich jedoch der Kieferknochen. Die Atrophie – Knochenrückgang – ist normal. Sie kann allerdings auch auf Krankheiten, wie Osteoporose, hinweisen. Deswegen sollten Patienten bei einer lockeren Prothese nicht einfach zur Haftcreme greifen, sondern mit ihrem Zahnarzt sprechen«, erklärt Prof. Lauer in einer Mitteilung vom Kuratorium perfekter Zahnersatz.

Endlich wieder fester Halt

Eigentlich ist das so, als würde ein zu großer Schuh angezogen werden. Der Schuh hält zwar am Fuß und man kann auch damit laufen. Aber da kein richtiger Halt gegeben ist, wird jeder Schritt zur Qual. Ähnlich ist es mit der Zahn-Prothese, die ihren perfekten Sitz verliert. Wie ein schlechtsitzender Schuh Blasen am Fuß verursacht, entstehen im Mund durch die Reibung Druckstellen und starke Schmerzen. Viele Patienten befürchten, dass eine neue Prothese erforderlich ist. »Das muss nicht sein. Sehr oft kann der vorhandene Zahnersatz durch eine Abformung und die Umsetzung mit einem speziellen Prothesenkunststoff im zahntechnischen Labor an die neue Kiefersituation angepasst werden«, begründet Prof. Lauer. Der Zahnarzt ist der richtige Ansprechpartner für die sogenannte Unterfütterung. Gemeinsam mit dem zahntechnischen Labor sorgt er für die exakte Passform. Dabei wird lediglich die Prothesenbasis der Mundsituation neu angepasst.

So hält die Vollprothese

Damit die Vollprothese fest hält, ist Physik notwendig. Gleich mehrere Faktoren sind dafür ausschlaggebend. So sind etwa Haftmittel dafür verantwortlich, die Prothese mit der Schleimhaut perfekt zu vereinen, insgesamt aber muss immer auch die Prothese selbst so gut gefertigt sein, dass sie bestens haftet. Weiterhin gibt es noch Saugwirkungen, welche die Haftung verbessern, und auch die Kiefermuskulatur arbeitet aktiv daran mit. Nicht zu vergessen auch die Speichelproduktion der Patienten. Nur wenn ausreichend Speichel produziert wird, kann der Speichelfilm eine Art abdichtende Funktion zwischen Prothese und dem umgebenden Gewebe ausfüllen. Nicht nur hierbei unterstützen moderne Haftgels. Sie bieten einen Saugeffekt, der eine bestmögliche Stabilität und Tragekomfort begünstigt. Wird die Zahnprothese mit einem solchen Gel gestrichen und eingesetzt, passt sie sich dem Kiefer ideal an, die vorhandene Luft im Zwischenraum entweicht durch das Zubeißen und die Prothese saugt sich fest. Weitere Haftcremes sind nicht notwendig. Solche Haftgels bieten zudem einen Halt von einer ganzen Woche und sind dennoch einfach in der täglichen Reinigung. Weiterhin wichtig: Haftprodukte sollten immer auch für Allergiker geeignet sein, der Bakterienansiedlung trotz der Haftwirkung ausreichend Paroli bieten und zudem geschmacksneutral sein.

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