Bauchfett reduzieren

Von |2021-06-24T10:27:26+02:00Juni 24th, 2021|

Autor Anne Klein

Bauchfett reduzieren

Der Bauchumfang ist laut einer Studie der Ludwig-Maximilian-Universität in München wichtiger als der Body-Mass-Index (BMI) zur Beurteilung der gesundheitlichen Verfassung. Und anders als Hüftspeck, der wenigstens noch ungesunde Fettsäuren abfängt, ist Bauchspeck einfach nur ungesund. Bevor man seinem Bauchfett also den Kampf ansagt, wird Maß genommen. Stellen Sie sich dafür morgens vor dem Frühstück gerade hin. Legen Sie ein Maßband in Höhe des Bauchnabels rund um den Körper und lesen Sie die Zahl ab. Dazu muss man wissen: Als gesundheitsgefährlich gilt ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern. Das ungesunde viszerale Bett legt sich unter den Bauchmuskeln um die inneren Organe, greift in den Stoffwechsel ein, treibt den Blutzuckerspiegel nach oben und kann die Entstehung von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs begünstigen. Bei Männern drückt ein dicker Bauch zusätzlich auf die Erektionsfähigkeit. Es droht Potenzverlust.

Bauchfett reduzieren

Wenn es darum geht, das Bauchfett wirksam zu reduzieren, dann dürften den meisten vor allem eines in den Sinn kommen: Eine Umstellung hin zu einer gesunden, ausgewogenen und kalorienreduzierten Ernährung in Kombination mit Sport. Was die Auswahl der sportlichen Aktivitäten angeht, ist die Anzahl groß, zwischen sanften Workouts oder dem Hochintensiven Intervalltraining (HIIT), und vielem mehr ist alles drin. Hauptsache man bleibt gut in Bewegung. Doch beim Thema Abnehmen hat zumindest in unseren Breitengraden kaum jemand die Jahrhunderte alte, chinesische Bewegungslehre des Tai-Chi auf dem Schirm. Denn die fließenden, langsamen Bewegungsabläufe, die im Stehen durchgeführt werden, bringen einen nicht unbedingt ins Schwitzen und dürften deshalb kaum die Fettverbrennung fördern. Das tun sie aber doch! Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine aktuelle Studie der Universität Hongkong, die im Fachmagazin „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht wurde.

Früher Kampfkunst, heute Bewegungslehre

Die Lehre und Praxis des Tai-Chi entwickelte sich vor etwa 800 Jahren aus der Kampfkunst der chinesischen Shaolin-Mönche. Die Übungen haben durchaus auch positive Effekte auf den Körper, sie fördern unter anderem Balance und Beweglichkeit, aber eigentlich sollen sie in erster Linie das seelische Wohlbefinden steigern. „Einfache Peitsche“, „Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus“, „Die Mähne eines Wildpferds schütteln“ – die Übungen im Tai-Chi haben oftmals poetische Namen. Viele Praktizierende sehen hinter den Bezeichnungen eine tiefere Bedeutung. Eine Übung könnte auch heißen: „Was das böse Bauchfett schmelzen lässt“. Denn genau zu dieser erstaunlichen Erkenntnis sind Forscher aus Hongkong gekommen. Sie meinen: Tai-Chi hilft, ungesundes Bauchfett zu reduzieren. Das ist insofern erstaunlich, weil die Übungen im Tai-Chi in der Regel extrem langsam und fließend durchgeführt werden. Das soll in erster Linie zu einem psychischen Ausgleich führen, an Fettverbrennung denken dabei wohl die wenigsten. Wer Pfunde loswerden will, müht sich eher mit intensiven und anstrengenden Trainingsformen wie HIIT ab, was nicht jedermanns Sache ist. Unmotivierte, körperlich eingeschränkte Personen oder auch ältere Menschen können mit Tai-Chi und seinen sanften Bewegungsabläufen vielleicht eher etwas anfangen. Das fand auch Parco Siu von der Universität in Hongkong. Zusammen mit einem Forscherteam hat der Mediziner eine Tai-Chi-Studie an über 50-jährigen Probanden durchgeführt. Wichtig: Die Personen hatten alle einen großen Bauchumfang, was Krankheiten wie Diabetes verursachen kann.

Studienergebnisse

Die Vergleichsstudie lief insgesamt über ein Jahr. Es nahmen 543 übergewichtige Menschen teil, die zufällig ausgewählt und in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die Kontrollgruppe absolvierte keinerlei Training, die zweite Gruppe praktizierte über einen Zeitraum von zwölf Wochen dreimal pro Woche eine Stunde lang Tai-Chi, die dritte Gruppe machte klassisches Fitness-Training (Ausdauer und Kraft). Und tatsächlich reduzierte sich der Bauchumfang bei den Studienteilnehmern, die über den Zeitraum Tai-Chi machten, ähnlich wie bei jenen, die Fitness bevorzugten, sie verloren knapp fünf Prozent Körpergewicht. Zudem verbesserte sich bei den Versuchspersonen beider Gruppen der Cholesterinspiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe. Tai-Chi wirkt also mindestens so gut wie ein klassisches Fitness-Training. Wer also keine Lust auf regelmäßiges und schweißtreibendes Training hat, und das gilt oft besonders für ältere Menschen, für den scheint Tai-Chi eine wirksame Alternative darzustellen.

Hände und Füße pflegen

Von |2021-06-24T10:24:59+02:00Juni 24th, 2021|

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Kaufmann Neuheiten GmbH
Johannes-Majer-Straße 14
D-72141 Walddorfhäslach

www.Kaufmann-neuheiten.de

Werbebeitrag/ Autor Anne Klein

Hände und Füße pflegen

Hände sind unsere Visitenkarte. An ihnen lässt sich das wahre Alter eines Menschen ablesen, weil sie Hände oft weniger pflegen als ihr Gesicht. Außerdem sind sie den intensiven UV-Strahlen im Sommer und extremer Kälte im Winter ausgesetzt. Und das meistens ungeschützt, denn die wenigsten Menschen tragen im Sommer Handschuhe oder verwenden eine Sonnencreme zum Schutz der Hände. Im Winter leiden die Hände besonders unter der Kälte, weil ihnen der Stoffwechsel als erstes die Wärme entzieht. Infolgedessen verengen sich die Gefäße und die Durchblutung wird schlechter. Erschwerend kommt hinzu, dass der Handrücken kaum Talgdrüsen und nur wenig Unterhautfettgewebe besitzt. Die Talgdrüsen stellen ab einer Außentemperatur von acht Grad langsam ihre Arbeit ein und produzieren kaum noch Fett, das die Haut geschmeidig halten könnte. Das kann jedoch eine gute Handcreme liefern. Ziel ist, der Haut Feuchtigkeit zu geben und die äußere Hautbarriere zu stärken. Daher sind feuchtigkeitsspendende und rückfettende Handcremes ratsam.

Und erst die Füße!

Warme Sommertage laden geradezu ein, draußen aktiv zu werden. Während wir die Sonnenstrahlen genießen, danken uns die Füße dieses Vergnügen weniger. Sie werden dick und schmerzen. Außerdem entziehen Sonne und Sand der empfindlichen Haut an den Füßen Feuchtigkeit, sodass sie rissig wird. Doch gerade im Sommer zeigt man gerne Haut, Füße kommen dann in peppigen Sandaletten oder Flip-Flops bestens zur Geltung. Ein Wohlfühl- und Pflegeprogramm für die Füße sollten Sie daher mindestens einmal wöchentlich einplanen. Wer allerdings trockene und rissige Füße hat, muss sich ausgiebiger um seine Füße kümmern. Ein sanftes Fußpeeling löst alte Hautschüppchen und macht die Füße geschmeidiger. Jedoch sind die Füße jetzt auch empfindlicher und eine spezielle Nachbehandlung wird nötig. Spezielle schmerzlindernde und wundheilungsfördernde Produkte können Abhilfe schaffen.

Besonders auf die Haut achten

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes mellitus, einer Stoffwechselkrankheit, bei der die Blutzuckerwerte deutlich erhöht sind. Ein großer Anteil der Diabetiker leidet an Hautproblemen, die durch die diabetische Stoffwechsellage bedingt sind. Die erhöhten Blutzuckerwerte führen bei Diabetes mellitus zu einer starken Austrocknung der Haut. Diabetiker haben oft eine verminderte Schweiß- und Talgdrüsenaktivität, wodurch nicht genügend Fett und Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden kann. Die natürliche Barrierefunktion der Haut wird empfindlich gestört – trockene bis sehr trockene Haut ist die Folge. Die Haut spannt und ist oft gerötet. Außerdem neigt die angegriffene Haut zu Juckreiz, sie ist rot und schuppig. Auch Ekzeme oder Verhornungen können sich bilden. Die durch Diabetes bedingten Durchblutungs- und Empfindungsstörungen können das Risiko einer Verletzung erhöhen. Fremdkörper können leichter in die Haut eindringen und hartnäckige Hautinfektionen bzw. Hautschäden verursachen. Besonders betroffen von den Hautproblemen sind Füße und Beine sowie Hände und das Gesicht.

Auf die Inhaltsstoffe kommt es an

Je nach Witterung und Beanspruchung der Haut sollten Sie Ihre Hände mehrmals am Tag eincremen. Ihre Haut benötigt im Winter eine fettreichere Pflege als im Sommer. Je trockener die Haut, desto mehr Fett sollte die Creme liefern. Dafür eignen sich zum Beispiel Produkte, die Olivenöl oder Nachtkerzenöl enthalten. Eine fetthaltige Hautpflege, in der zusätzlich Harnstoff (Urea) vorkommt, spendet gleichzeitig Feuchtigkeit und bindet Wasser in der Haut. Der Inhaltsstoff Dexpanthenol kann rissige Hände beruhigen. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welche Creme für Sie am besten geeignet ist.
Harnstoff ist eine natürliche, körpereigene Substanz, die zu den natürlichen Feuchthaltefaktoren der Haut zählt. Er bindet Feuchtigkeit in der Haut. Hautpflegeprodukte für Diabetiker gibt es mit 10 Prozent und – für besonders trockene Haut – mit 15 Prozent Harnstoff. Weitere hautpflegende Substanzen sind Stearin und Nachtkerzenöl, Sheabutter macht die Haut an den Füßen wieder geschmeidig. Stearin schützt die Haut vor weiterer Austrocknung, Nachtkerzenöl verbessert die Hautstruktur. Vor allem der Haut an den Füßen sollten Diabetiker bei der Pflege große Aufmerksamkeit widmen. Neben dem regelmäßigen Einreiben mit feuchtigkeitsspendenden Fußcremes ist die Kontrolle der Haut auf Verletzungen äußerst wichtig, um die Entwicklung von Infektionen zu verhindern. Bienenwachs wirkt als Schutzschicht auf der Hautoberfläche und ist reich an Vitamin A.

Nach der Stillzeit ganz einfach wieder in Form – mit Kälte gegen Fett

Von |2021-05-31T16:03:08+02:00Mai 31st, 2021|

Autor Anne Klein

Nach der Stillzeit ganz einfach wieder in Form – mit Kälte gegen Fett

Welche Mutter kennt das nicht? Nach einer Schwangerschaft und der Zeit des Stillens ist der Körper nicht mehr so straff und plötzlich tauchen an verschiedenen Stellen Fettpölsterchen auf – dagegen möchten vielen Frauen etwas tun. Wie gut, dass es Mittel und Wege dagegen gibt. Einige davon sind sehr anstrengend, andere langfristig wirkungslos oder invasiv, also mit einer Operation verbunden. Mit einer seit einigen Jahren etablierten Methode soll jedoch erfolgreich Fett aus dem Körper verschwinden – und zwar nicht irgendwo, sondern genau dort, wo es stört. Dafür muss man weder an Geräten schwitzen noch sich operieren lassen – sondern sich nur für eine gewisse Zeit gezielt der Kälte aussetzen, so die Anbieter der unterschiedlichen Kryolipolyse-Methoden. Das Wort, das aus dem altgriechischen kryos = Frost, lipa = Fett und lysis = Auflösung zusammengesetzt ist, erklärt schon sehr gut, was bei diesem Verfahren passiert.

Kryolipolyse

Die Kryolipolyse ist ein neues Verfahren zur lokalen Fettzellenreduktion durch kontrollierte Kühlung: Um 1970 stellten Wissenschaftler der Harvard Universität fest, dass Fettzellen kälteempfindlicher sind als der Rest unseres Gewebes. Auf Basis dieser Erkenntnis nutzt das Kryolipolyse-Verfahren einen natürlichen Stoffwechselmechanismus des Körpers aus, die sogenannte Apoptose. Die kälteempfindlichen Fettzellen schalten bereits bei einer Temperatur von +4 Grad Celsius allmählich ihre Zellaktivitäten ab, kristallisieren und werden innerhalb der nächsten Wochen nach einer Behandlung schrittweise vom Stoffwechsel abgebaut. Andere Zellen werden nicht geschädigt. Erste Ergebnisse sind nach drei bis fünf Wochen zu sehen, der volle Behandlungserfolg ist nach etwa drei Monaten zu erwarten. Das Verfahren, das auch unter den Bezeichnungen Coolsculpting, Cold-Freeze, Coolshaping oder Cooltech angeboten wird, ist so gut wie schmerzfrei, besonders schonend und risikoarm. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit der Methode.

Wie wird es gemacht?

Damit Fettgewebe durch gezielte Unterkühlung behandelt wird, kühlt zum Beispiel bei einer Coolsculpting-Sitzung ein speziell für diesen Zweck entwickeltes Kryolipolyse-Gerät die Haut herunter. Mithilfe von Applikatoren, die an die gewünschte Behandlungszone aufgelegt werden, wird zunächst das darunter befindliche Fettgewebe mit leichtem Unterdruck angesaugt. Zwischen dem Applikator und der zu behandelnden Körperstelle befindet sich ein Gelpad, das die Haut während der Anwendung schützen soll. Im nächsten Schritt wird die zu behandelnde Zone mit den darunter befindlichen Fettzellen kontrolliert und gezielt heruntergekühlt. Während der Behandlung können die Patientinnen problemlos lesen, Musik hören oder einfach nur entspannen.

Vorteile der Kältebehandlung

Coolsculpting ist keine Operation, also kein operativer Eingriff in den Körper. Die Methode benötigt keine Narkose und bringt, wenn überhaupt, nur eine kurze Ausfallzeit mit sich. Die Methode kann ambulant durchgeführt werden, ist so gut wie schmerzfrei und schränkt die Patienten im Alltag kaum ein. Die Behandlungsdauer beginnt bei 35 Minuten. Die behandelten Personen fühlen meistens nur ein leichtes Kribbeln in den entsprechenden Stellen, als würden Ameisen über die Haut laufen. Nach der Behandlung können sie in der Regel wieder zum Sport gehen oder Freunde treffen.

Vorteile der Kältebehandlung

Mögliche Risiken halten sich in der Regel in Grenzen. Ein blauer Fleck kann wegen des Unterdrucks, der durch den Coolsculpting-Applikator entsteht, relativ häufig auftreten. Auch ein leichtes Taubheitsgefühl im Bereich der unterkühlten Haut kommt vor. Bei unter einem Prozent der Patienten passiert es auch, dass das Fettgewebe überhaupt nicht reagiert. Klar ist: Schwangere und Stillende sowie Krebspatienten dürfen nicht behandelt werden. Über die möglichen Nebenwirkungen wird der behandelnde Arzt oder die Ärztin in der Patientenaufklärung informieren. Deshalb sollte immer vor einer Behandlung ein umfassendes Beratungsgespräch stattfinden, in dem der Arzt klärt, ob das Kälteverfahren für den Patienten geeignet ist. Adipositas-Patienten mit starkem Übergewicht und einer großen Masse an Bauchfett kann mit einer Coolsculpting-Behandlung nicht geholfen werden. Die Kryolipolyse eignet sich aber für Frauen und Männer, die kleine bis moderate Fettpolster angehen und einfach wieder in ihre Jeans passen wollen. Und natürlich auch für Mütter, die nach der Stillzeit ihren Körper wieder in Form bringen wollen, ist das Kälteverfahren eine Option.

Akupunktur ohne Nadeln

Von |2021-05-31T16:01:14+02:00Mai 31st, 2021|

 Autor Anne Klein

Akupunktur ohne Nadeln

Akupunkturpflaster basieren auf der Wirkungsweise der Traditionellen Chinesischen Medizin und steigern durch eine erhöhte Durchblutung der getapten Stellen die körpereigene Energie und Wundheilung. Die Pflaster werden entlang der Meridiane, den körpereigenen Energiebahnen, geklebt und sollen dort gegen einen Energiestau helfen. Akupunkturpflaster werden auch synonym als Gitterpflaster oder Crosstape bezeichnet, sie sind sehr dünn und den Eigenschaften der menschlichen Haut nachempfunden. Akupunkturpflaster bestehen aus Polyester und Polyurethan oder einem Baumwollstoff. Auf der klebenden Seite ist ein atmungsaktiver, hautfreundlicher, hypoallergener Acrylat-Kleber aufgebracht. Ihre Wirkungsweise ähnelt der von Akupunkturnadeln. So kann man sie auch bezeichnen: Akupunktur ohne Nadeln. Die aus Asien stammenden Gitterpflaster sollen nicht nur eine schmerzfreie Alternative zur Akupunktur darstellen, sondern auch verschiedene Medikamente ersetzen – durch winzige Verschiebungen auf der Haut.

Große Wirkung

Bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und in den fernöstlichen Heilmethoden wird dem freien Fluss der Energie und dem Selbstheilungskräften des menschlichen Körpers besondere Bedeutung beigemessen. Blockaden im Energiefluss verursachen demnach Störungen im System, die sich als Krankheiten bzw. Symptome äußern. Indem man es schafft, den Energiefluss über Reize an bestimmten Körperstellen wieder anzuregen, beginnt der Organismus, sein inneres Gleichgewicht selbst wiederherzustellen und zu heilen. In der Akupunktur wird dieser Reiz über das Setzen von Akupunkturnadeln erreicht. Akupunkturpflaster setzen auf die gleiche Idee auf, allerdings ohne Schmerz. Ihre sanfte Wirkung entfalten die gitterförmigen Pflaster nur dadurch, indem sie auf bestimmte Stellen der Hautoberfläche aufgeklebt werden. Durch das starre Gittergewebe des Pflasters auf der elastischen Haut kommt es zu mikroskopisch kleinen Hautverschiebungen und darüber zur Auslösung eines minimalen Reizes, der allerdings stark genug ist, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Neben der Schmerzfreiheit haben die Gitterpflaster noch einen weiteren Vorteil: Man kann sie selbst anwenden, auch ohne medizinische Ausbildung.

Wie angewendet?

Bevor Sie das Akupunkturpflaster auf die Haut kleben, sollte diese gereinigt werden. Die Haut sollte trocken und fettfrei sein, da ansonsten das Pflaster nicht richtig klebt. Das Akupunkturpflaster sollte nicht länger als eine Woche verwendet werden. Was man zuerst einmal nicht ahnen würde, ist, dass die Gitterpflaster auch auf Punkte aufgeklebt werden, die weit entfernt vom eigentlichen Ort der Beschwerden liegen. Denn der Körper wird als Ganzes gesehen, alles hängt mit allem zusammen. Der Körper kann nur gut und voll funktionieren, wenn alle Systeme miteinander arbeiten, so lautet das fernöstliche Prinzip. So kann es dann dazu kommen, dass man Gitterpflaster zum Beispiel bei Migräne auf den Fußrücken aufkleben kann. Und bei Heuschnupfen unterhalb des Bauchnabels. Die Wirkung entfaltet sich vor allem bei muskulären Problemen und Einschränkungen des Bewegungsapparates. Diese Blockaden und Verspannungen können sich jedoch auch direkt auf andere Bereiche wie Kopfschmerzen oder Migräne auswirken. Zusammenfassend kann man sagen, dass Gitterpflaster sowohl bei Kopfschmerzen, chronischen oder akuten Verspannungen als auch Gelenkschmerzen angewendet werden können. Durch den Einsatz der Akupunkturpflaster kann eine Schmerzlinderung sowie das Lösen von Blockaden und Verspannungen und das schnellere Abheilen von Entzündungen und Wunden angeregt werden. Bewährt haben sie sich auch bei Prellungen, Beschleunigungstraumen, Überdehnung, Sehnen- und Bänderverletzungen und LWS-Syndrom.

Vor- und Nachteile

Zuerst der Zusatznutzen: Es gibt auch Hersteller, die in die Acrylat-Klebemasse Arnika mischen, um die Hautverträglichkeit zu verbessern. Es ist ja allseits bekannt, dass Arnika auch bei Entzündungen, Sportverletzung und Unfallfolgen verwenden wird. Gitterpflaster können sowohl zur Therapie als auch zur Prophylaxe eingesetzt werden. Oft kann das richtige Platzieren der Gittertapes den Griff zur Schmerztablette hinauszögern oder sogar ganz verhindern. Bei länger andauernden Beschwerden sollte allerdings immer auch ein Arzt aufgesucht werden. So können sich Schulmedizin und die alternative Behandlung mit Gitterpflastern dabei sogar gegenseitig ergänzen. Allerdings ist die Wirkweise der Gitterpflaster nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Grundsätzlich ist die Anwendung von Akupunkturpflastern für jeden geeignet – sogar für Babys. Nur Menschen mit Hautproblemen und einer Neigung zu Hämatomen sollten besondere Vorsicht walten lassen und sich besser im Vorfeld mit einem Arzt besprechen. Auch auf offene Wunden sollten die Pflaster nicht geklebt werden.

CBD-Körperpflege

Von |2021-06-01T09:04:37+02:00Mai 31st, 2021|

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Solidmind Group GmbH
Lindauer Str. 9
88239 Wangen im Allgäu
Deutschland

www.hempamed.de

Werbebeitrag/ Autor Anne Klein

CBD-Körperpflege

Das in Cannabis enthaltene Cannabinoid (Bestandteil der Hanfpflanze) THC hat eine berauschende Wirkung. Es gibt aber viele Nutzhanfsorten/Cannabissorten in Deutschland, die kein THC enthalten. Im Gegensatz zu den Niederlanden, wo Cannabis legal und freiverkäuflich ist, ist es in Deutschland aufgrund seiner psychoaktiven Wirkung verboten. Doch die Hanfpflanze beinhaltet weitaus mehr Cannabinoide neben THC, das „high“ macht. Sie gehört den ältesten Nutzpflanzen der Erde und wird unter anderem für die Produktion von Kleidung, Papier, Lebensmitteln als auch Treibstoffen genutzt. Heute konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Forschung auf einen bestimmten Wirkstoff in der Pflanze – Cannabidiol. Hanf-Samenöl wird im Herstellungsprozess mit Hanfextrakt angereichert, das CBD enthält. Das CBD-Öl gibt es mittlerweile sogar in allen gängigen Drogeriemärkten zu kaufen. CBD ist also die Abkürzung für Cannabidiol, einem Wirkstoff im weiblichen Hanf, der – im Gegensatz zum THC – keine psychoaktive Wirkung hat. CBD werden gleich mehrere Wirkungsweisen zugesprochen: Es soll Entzündungen hemmen, gegen Übelkeit wirken und Krämpfe lindern. Produkte, die CBD enthalten, sind deshalb in Deutschland legal – solange dessen THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt.

Für reine Haut

Pickel im Gesicht oder am Rücken, fettige Haut, Mitesser und rote Stellen – von Akne sind vor allem Pubertierende im Teenager-Alter betroffen. Während es bei einigen nur eine Phase ist, leiden viele jedoch länger unter einer gereizten Haut. Das ist nicht nur unangenehm, sondern schadet oftmals auch dem eigenen Selbstwertgefühl. Deshalb probieren sich viele an verschiedenen Waschgelen, Seren und Cremes aus dem Drogeriemarkt aus – oftmals ohne Erfolg. Da CBD eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird, soll es auch gegen Pickel wirken, die letztlich nichts anderes sind als Entzündungen an der Hautoberfläche. Eine ungarische Studie untersuchte die Wirkung von CBD auf Akne und fand heraus, dass der Wirkstoff die Produktion von Talk regulieren kann, die bei Betroffenen besonders hoch ist.

Gesundheitliche Wirkungen vermutet

CBD ist inzwischen auch für kosmetische Produkte, hauptsächlich für Cremes, Gele oder Lotions entdeckt worden. Dabei geht es nicht nur um den kosmetischen Aspekt dieser Produkte, sondern auch um bestimmte Wirkungen bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Akne oder Ekzemen. Die Wirkungen von Cannabidiol in einer Anwendung als Creme wurden auch von verschiedenen wissenschaftlichen Studien untersucht, unter anderem bei Ekzemen und Neurodermitis. Viele Anwender stellen sich die Frage, ob CBD durch die Aufnahme über die Haut auch Einfluss auf den Organismus ausüben kann. Um darauf eine Antwort zu finden, wurden präklinische Versuche an Tieren durchgeführt. Dabei konnte festgestellt werden, dass CBD offenbar auch über den transdermalen Weg positive Eigenschaften entfalten kann. Schließlich konnte ein Gel, welches Cannabidiol enthielt, bei Ratten die Schwellung und die Schmerzen bei von Arthritis geplagten Gelenken lindern.
CBD wird nachgesagt, dass es antientzündlich und immunregulierend wirkt. Daher könnte sich die Anwendung vor allem für Menschen mit entzündlichen Hauterkrankungen anbieten. Das könnte auch Aknepatienten neue Hoffnung geben. Es muss allerdings nicht immer eine Hauterkrankung vorliegen, um CBD zu verwenden. Auch trockene, spröde, teils unreine oder unebene Haut kann mithilfe von Cannabidiol verbessert werden. Besonders beliebt ist außerdem Lippenbalsam mit CBD, da dieser die Lippen lange Zeit über feucht und geschmeidig hält. Auch als Massageöl nach dem Sport auf Nacken, Rücken, Arme oder Beine aufgetragen, hat zuerst einen kühlenden, dann einen wärmenden Effekt.

Cannabis als Medizin

Seit 2017 darf „Cannabis als Medizin“ verschrieben werden. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) macht CBD nicht süchtig und ist auch nicht gesundheitsschädigend. Ganz im Gegenteil: Vielmehr wird es mittlerweile immer häufiger medizinisch verwendet. So dürfen nach dem Gesetz „Cannabis als Medizin“ deutsche Ärzte und Ärztinnen seit März 2017 Cannabisextrakt, Cannabisblüten und Medikamente mit Cannabinoiden verschreiben. Cannabinoide wie CBD stimulieren einen Teil unseres Nervensystems (Endocannabinoid-System, auch ECS genannt). Auch der Körper selbstproduziert Cannabinoide. Das ECS reguliert in unserem Körper verschiedene Prozesse. Beispiele dafür sind: Schmerzen, Appetit, Übelkeit, Stimmung, Schlaf-Wach-Rhythmus, Gedächtnisleistung, Entzündungen, Immunreaktionen, Herz-Kreislauffunktion und das Suchtverhalten. Aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften ist CBD somit auch in der Medizin von großem Interesse und soll auf Empfehlung der WHO weiter erforscht werden.

Schnarchen

Von |2021-05-31T15:56:40+02:00Mai 31st, 2021|

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Signifier Medical Technologies GmbH
Kreuzstr. 4
97493 Bergheinfeld

www.exciteosa.com

Werbebeitrag Teil 2 von 2/ Autor Peter M. Crause

Schnarchen

Schnarchende Menschen sehen sich häufig Spott und Hohn ausgesetzt – im schlimmsten Fall kann nächtliches geräuschvolles Atmen jedoch eine ernste Gefahr für die Gesundheit darstellen. Vor allem, wenn das Schnarchen sehr laut und unregelmäßig ist und von Phasen unterbrochen wird, in denen der Schlafende nach Atem zu ringen scheint. Wenn dies der Fall ist, kann man davon ausgehen, dass möglicherweise eine obstruktive Schlafapnoe vorliegt. Schnarchen entsteht durch einen Engpass im Rachenraum. Durch die ein- und ausströmende Luft beim Atmen werden die während des Schlafens erschlafften Rachenweichteile in Schwingungen versetzt, was sich in sägenden oder pfeifenden Geräuschen äußert. Eine nachlassende Zungenmuskulatur sowie ein geschwächter Muskeltonus im gesamten Rachenraum sind oftmals die Ursachen. Weitere reichen von einer behinderten Nasenatmung in Folge einer Erkältung über vergrößerte Mandeln bis hin zu Übergewicht, falscher Schlafposition, Alkoholgenuss oder späten, reichlichen Abendmahlzeiten. Während das Schnarchen ohne Atemstörungen in der Regel keine Gefahr für die Gesundheit darstellt, handelt es sich bei der so genannten Schlafapnoe um eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung.

Vorsicht Atemstillstand

Der Begriff „Apnoe“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Atemstillstand“. Eine Apnoe liegt vor, wenn ein Stillstand des Atemflusses für mehr als zehn Sekunden mehr als zehn Mal pro Stunde zu registrieren ist. Sie tritt auf, wenn sich Zunge und weicher Gaumen im Schlaf entspannen und dadurch den Atemfluss blockieren, zwar ist die Atmungsmuskulatur in Takt, aber die oberen Luftwege sind kollabiert. Der daraus folgende gefährliche Sauerstoffmangel kann auf Dauer zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, sie reichen von Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Kopfschmerzen, Angstgefühlen oder Depressionen bis hin zu einem gesteigerten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Erkennen kann man eine Schlafapnoe, wenn der Patient in lauten Intervallen schnarcht. Wenn das Schnarchen zudem in jeder Körperlage auftritt, sollte grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden, der den Patienten gegebenenfalls an ein schlafmedizinisches Zentrum zur genauen Untersuchung des Schlafverhaltens überweist.

Was sollte man tun?

Die Erlangung des Normalgewichts spielt bei Schlafapnoe eine wichtige Rolle. Alkohol sollte zwei Stunden vor dem Schlafengehen vermieden werden, da er die Atmungsaktivität dämmt. Schlaftabletten ebenso. Es empfiehlt sich grundsätzlich, auf der Seite zu schlafen. Es gibt auch einige Hilfsmittel im Handel, die bei regelmäßigem Schnarchen helfen können. Dazu gehören je nach Ursache des Schnarchens Mundschienen, Kopfkissen und Nasenklammern. Da Medikamente gegen Verstopfung der Nase sowohl Schnarchen als auch Apnoen reduzieren können, ist ihr Einsatz in manchen Fällen sehr sinnvoll. Wenn Sie schnarchen, Ihre Nasenwand schief ist, helfen vielleicht Nasenklammern, Nasenstrips oder -pflaster. Möglicherweise ist Ihre Nase auch nachts verstopft, weil Sie an einer Allergie leiden. In schweren Fällen kann Schnarchern auch eine Operation helfen. Und man kann auch gegen das Schnarchen „trainieren“.

Training

Wenn es nun beim Schnarchen um die Erschlaffung der Weichteile, des Zungenmuskels, geht, dann müsste man dagegen doch trainieren können wie gegen jede andere sich zurückbildende oder nachlassende Muskulatur, oder? Eine berechtigte Frage und die Antwort lautet: Ja. Eine erschlaffende Zungenmuskulatur sowie der Muskeltonus im gesamten Mund können wieder aufgebaut, ja trainiert, werden. Dabei werden moderne Geräte eingesetzt, die mit Hilfe von neuromuskulärer Elektrostimulation einen schwachen Reiz in zuvor fest definierten Frequenzen abgeben. Diese Stimulation kann während des Tages erfolgen, eine Nutzung in der Nacht ist – wie bei anderen Therapien – nicht notwendig. Die gesamte Therapie und deren Fortschritt werden zudem auf dem Smartphone festgehalten. Besonders interessant dabei ist, dass derartige „Trainingsgeräte“ ganz bequem in den eigenen vier Wänden angewendet werden können. Je nachdem wann Sie Zeit dafür finden, trainieren Sie. Genau das ist effektiv. Denn das beste Training ist das, was schnell und unkompliziert umgesetzt werden kann.

Das ist Fermentation

Von |2021-05-31T15:54:16+02:00Mai 31st, 2021|

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Dr. Niedermaier Pharma GmbH
Georg-Knorr-Str. 1
85662 Hohenbrunn bei München

www.regulat.com

Werbebeitrag Teil 1 vopn 2/ Autor Peter M. Crause

Das ist Fermentation

Unter Fermentation wird die Stoffumwandlung organischer Stoffe auf Grund der Aktivität von Bakterien, Pilz- oder Zellkulturen bezeichnet. Das bekannteste fermentierte Lebensmittel ist wohl das Sauerkraut. Um ein Lebensmittel zu fermentieren, führt man natürliche Mikroorganismen wie Hefe, Bakterien oder Schimmelpilze zu. Dann wird das Lebensmittel luftdicht gelagert. Während der Fermentation verändern und veredeln die zugegebenen Kulturen die Beschaffenheit der ursprünglichen Lebensmittel und die Wirkungen der pflanzlichen Bestandteile werden potenziert. Kohlenhydrate werden zu Milchsäure mit konservierenden Eigenschaften umgewandelt. Der pH-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu, in dem ungesunde Verderbnis-Erreger sich nicht ansiedeln können. In fermentierter Form sind die wertvollen Inhaltsstoffe für uns Menschen bestens bioverfügbar, das heißt, sie können leicht über Mund, Magen und Darm aufgenommen werden. Fermentierte Lebensmittel gelten als besonders gut für die Gesundheit. Die probiotischen Komponenten und die rechtsdrehende Milchsäure schaffen ein ausgewogenes Milieu in den Verdauungsorganen und unterstützen die Darmflora, wodurch auch das Immunsystem auf Vordermann gebracht wird.

Lebensmittel

Fermentierte Lebensmittel sind ganz besondere Lebensmittel. Sie sind nicht nur sensorisch außergewöhnlich, sondern auch ernährungsphysiologisch. Ihre Haltbarkeit ist im Vergleich zum Ausgangsprodukt weitaus höher und bestimmte Bestandteile der Rohstoffe werden durch die Fermentation umgewandelt oder abgebaut. Dazu zählen nur schwer verdauliche Zucker ebenso wie toxische Stoffe. Etwa Cyanid, Hämagglutinine oder Goitrogene. Und auch Glucosinolate, Oxalsäure, Proteinaseinhibitoren oder Phytinsäure. Nun könnte man einwenden, dass der Fermentationsprozess selbst viel wertvolle Energie kostet. Ein wichtiger Faktor, um den kein gesundheitsbewusstes Lebensmittel heutzutage herumkommt. Aber auch diesen haben verantwortungsvolle Unternehmen bedacht und produzieren mit geringstmöglichem energetischen Aufwand.

Das beste Verfahren

Der Weg der Fermentation wird vielfach unterschiedlich beschritten. Wesentlich bei allen sind die Rohstoffe. Umso hochwertiger diese sind, desto besser auch das Endprodukt. Aber egal welcher Qualitätsstandard, Schwankungen sind immer möglich. Genau das ist der Grund, warum Hersteller in aufwendigen Prozeduren versuchen alle Endprodukte so gut als möglich auf einem durchgehenden Qualitätslevel herzustellen. Ein Verfahren etwa arbeitet mit streng kontrollierten lebenden, pflanzlichen Kulturen, die jeweils eingesetzt werden, um den Fermentationsprozess zu beginnen. Diese sind es auch, die leichte Schwankungen in den Rohstoffen helfen auszubalancieren. Das Ergebnis: Perfekt fermentierte Produkte, auf stets gleich hohem Qualitätsniveau.

Der Gesundheit zuliebe

Während die Menschen sich vor Jahrtausenden fast ausschließlich von fermentierten Lebensmitteln ernährten, ist dieses Aufschlussverfahren in der heutigen Zeit sehr in Vergessenheit geraten. Auf Grund des schnelllebigen Alltags, kommen fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Sauerteigbrot heutzutage immer seltener den Tisch – die Wenigsten haben die Zeit, ihr Essen einzulegen und den langwierigen Fermentationsprozess abzuwarten. Somit wird der Darm auch nicht mehr ausreichend mit guten Bakterien versorgt, was zu einer Milieuverschiebung zugunsten der schlechten Bakterien führt. Da das Immunsystem jedoch bekanntlich im Darm sitzt, ist die Folge, dass immer mehr Menschen krank werden.

Darum Fermentation

Es gibt viele gute Gründe für Fermentation. Ein ganz wesentlicher: Es schmeckt. Denken Sie etwa nur an Sauerkraut. Dazu ist es gesund, weil unerwünschte Stoffe der Ausgangslebensmittel umgewandelt werden, und das Lebensmittel wird sehr lange haltbar. Schließlich braucht Fermentation keinerlei Konservierungsstoffe –
das Verfahren selbst ist der Schlüssel zur langen Haltbarkeit. Wenn Sie also fermentierte Lebensmittel genießen, dann guten Appetit. Und durch Fermentation produziert man auch Essenzen, die ihrerseits wieder einen positiven Einfluss auf das menschliche Gesundheitssystem haben können – besonders das Immunsystem soll davon profitieren.

Gesunde Zähne

Von |2021-05-31T15:51:26+02:00Mai 31st, 2021|

Autor Peter M. Crause

Gesunde Zähne

Ab dem ersten Milchzahn sollten Zähne zweimal täglich für mindestens zwei Minuten mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta gründlich geputzt werden – wenn möglich nach dem Essen. Besonders wichtig ist es, die Zähne regelmäßig, sorgfältig und systematisch zu reinigen. Schneidezähne haben mindestens vier, Backenzähne fünf Seiten. Achten Sie auch auf den Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Die „richtige“ Bürste

Die Auswahl an Zahnbürsten ist groß. In Drogerien, Apotheken und Supermärkten finden sich Exemplare in allen Formen und Farben. Geeignet zum Zähneputzen ist jede Bürste, die gründlich, regelmäßig, richtig und nicht zu lange benutzt wird. Wenn die Borsten abgenutzt sind, spätestens aber nach drei Monaten Gebrauch sollte jede Bürste ersetzt werden. Übrigens: Ist die Zahnbürste zu groß, stört sie im Mund, vor allem in hinteren Bereichen. Ein kleiner Bürstenkopf reinigt in der Regel besser. Weitere Informationen zum Thema Zahnbürsten finden Sie hier.

Zahnpasta

Für fast alle Herausforderungen bei der Mundgesundheit gibt es spezielle Zahnpasten. Vor allem drei Inhaltsstoffe sind wichtig: Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säuren, abrasive (= schmirgelnde) Teilchen sorgen für eine gute Putzwirkung und schäumende Stoffe fangen Essenreste ein. Vorsicht jedoch bei „Weißmacher-Zahncremes“! Sie enthalten gröbere Schleifkörper. Diese tragen nicht nur Beläge stärker ab, sondern können auch den Zahnschmelz angreifen.

Zahnseide & Co.

Zur Reinigung der Zahnflächen, die mit der Bürste nicht erreicht werden können, hilft Zahnseide. Für enge Zahnzwischenräume etwa eignet sich ein Zahnseidefaden, für breitere ein sogenanntes „Superfloss“-Reinigungsband. Zwischenraumbürstchen sind für eine gründliche Pflege ebenfalls nützlich. Sie erfüllen die gleiche Aufgabe wie Zahnseide, manchmal sogar noch besser und sind besonders bei festen Zahnspangen eine gute Wahl.

Was tun bei Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) bemerkt man bei anderen, aber nicht bei sich selbst. Viele Betroffene sind sich ihres Mundgeruchs oft gar nicht bewusst. Dabei ist das Problem – einmal erkannt – meist schnell aus der Welt zu schaffen. Entgegen der landläufigen Meinung liegen die Ursachen von Mundgeruch meistens nicht bei Mandeln, Magen oder Stoffwechsel, sondern sind in der Mehrzahl der Fälle eine Folge mangelnder Mundhygiene. Eine professionelle Zahnreinigung kann bei Mundgeruch Abhilfe schaffen.

Professionelle Zahnreinigung

Eine professionelle Zahnreinigung in der Praxis – PZR genannt – unterstützt die tägliche Zahnreinigung. Dabei entfernen Zahnärzte oder geschultes Personal mit speziellen Instrumenten Beläge auf Zahnoberflächen, in Zwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen. Verfärbungen durch Tee, Kaffee oder Nikotin werden gleich mit entfernt. Wie häufig eine PZR notwendig ist, hängt von der Mundhygienesituation ab. Darüber hinaus leisten Zahnärztinnen und Zahnärzte professionelle Hilfe, wenn es darum geht, bleibende Zähne von Anfang an zu schützen. Um Karies und Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen und gegebenenfalls ein Fortschreiten oder neuerliches Auftauchen von Krankheiten zu verhindern, bieten die Praxen verschiedene Vorsorgemaßnahmen an. Sie sind als Individualprophylaxe auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten. Diese Leistungen zu Lasten der gesetzlichen Kassen ergänzen die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen und können bis zum 18. Geburtstag regelmäßig beansprucht werden.

Die Ernährung

Falsche Ernährung ist eine der Hauptursachen von Karies und anderen Zahn- und Zahnbetterkrankungen. Vor allem Lebensmittel, die fermentierbare Kohlenhydrate wie Zucker enthalten, greifen die Zähne an. Am besten sorgen Sie mit ausgewogenem, abwechslungsreichem Essen Schäden an Zähnen vor. Grundsätzlich empfohlen wird eine zuckerarme und pflanzenbasierte Ernährung. So sind Äpfel und Möhren – roh gegessen – ideale Zwischenmahlzeiten. Freunde von Süßigkeiten können auf zahnfreundliche Alternativen zurückgreifen, die zuckerfrei sind und keine Karies verursachen.

Placebos wirken

Von |2021-04-29T10:10:04+02:00April 29th, 2021|

Autorin: Anne Klein

Placebos wirken

Als Scheinmedikamente ohne pharmakologische Wirkstoffe kommen Placebos in klinischen Studien häufig als Vergleichsgröße zum Einsatz. Dass sie überraschend starke Effekte erzielen können, selbst wenn die Studienteilnehmer das Placebo wissentlich einnehmen, konnten Wissenschaftler aus dem Department für Psychische Erkrankungen des Universitätsklinikums Freiburg nun wissenschaftlich belegen. Der systematische Vergleich von 13 Studien mit insgesamt 834 Teilnehmern zeigte einen signifikanten Effekt bewusst eingenommener Placebos, solange diese von zusätzlichen Informationen flankiert wurden. Die Metaanalyse erschien im 2021 im Open-Access-Journal Scientific Reports der Nature-Gruppe.

Täuschung ist unnötig

„Die bewusste Einnahme eines Placebos mag zwar etwas verrückt erscheinen, aber sie hat in diesen Studien gewirkt – und damit die gezielte Täuschung der Patienten und Patientinnen unnötig gemacht“, sagte Prof. Dr. Stefan Schmidt, Leiter der Sektion Systemische Gesundheitsforschung an der Klinik für Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. „Dass Placebos ohne pharmakologisch aktive Substanzen das Geschehen im Gehirn oder den Hormonhaushalt beeinflussen und erstaunliche Therapieerfolge erzielen können, wussten wir seit langem“, so Schmidt. Bisher wurde die Wirkung der Placebos jedoch der Erwartung der Patienten an ein aktives Medikament zugeschrieben. Neuere klinische Studien lieferten jedoch erste Hinweise, dass die Täuschung über den fehlenden Inhalt des Placebos unnötig sein könnte.

Kraft der Überzeugung

Um die Wirkung offen verabreichter Placebos wissenschaftlich zu belegen, verglich das Forschungsteam um Schmidt in einer systematischen Übersichtsarbeit 13 randomisierte klinische Studien mit insgesamt 834 Versuchspersonen. Die in den einzelnen Studien behandelten Diagnosen reichten von Rückenschmerzen und Reizdarmsyndrom über Depression, Fatigue und ADHS bis zu Heuschnupfen und Hitzewallungen. Allen Patienten und Patientinnen war offen mitgeteilt worden, dass sie ein Placebo erhalten. Zudem wurden sie über die prinzipielle Wirkung von Placebos informiert und um die regelmäßige Einnahme der Tabletten gebeten. Die Metaanalyse der Studien belegte laut Schmidt die erstaunliche Wirkung: „Wir konnten erstmals wissenschaftlich gesichert zeigen, dass auch offen verabreichte Placebos wirksam sein können.“ Sollten diese auch im Klinikalltag Anwendung finden, könnten sie anstelle der gezielten Täuschung zusätzliche Offenheit in die Beziehung zwischen Arzt und Patient bringen.

Positive Erwartungshaltung

Dass Placebos ohne pharmakologisch aktive Substanzen das Geschehen im Gehirn oder den Hormonhaushalt beeinflussen und erstaunliche Therapieerfolge erzielen können, ist seit langem bekannt. Bisher wurde die Wirkung der Placebos aber der Erwartungshaltung der Patienten an ein aktives Medikament zugeschrieben. Für den Placebo-Effekt gibt es zwei potenzielle Mechanismen, erklärte der Studienleiter Schmidt: Die Erwartungshaltung des Patienten (der Arzt sagt, das ist ein gutes Medikament) oder eine Konditionierung (die Einnahme der Tablette wird mit der Wirkung assoziiert).
Die noch zu klärende Frage ist, was den Patienten genau gesagt werden müsse, um eine positive Erwartungshaltung hervorzurufen. Reicht es aus nur zu sagen: Sie bekommen ein Placebo? „Ich vermute, dass wir in fünf Jahren – wenn mehr Studienergebnisse dazu vorliegen – wissen, wie Erwartungen verbal generiert werden müssen, also dass beispielsweise der nüchterne Satz: „Sie bekommen ein Placebo“‘ nicht ausreicht. Das wird derzeit geprüft“, berichtet Schmidt.

Sprechende Medizin ist wichtig

Die Botschaft der Metaanalyse ist, dass deutlich mehr Wert auf die sprechende Medizin gelegt werden muss, folgert Schmidt aus seinen Studien. „Diese zeigen ja, dass Worte potente messbare Effekte auslösen können. Sie zeigen auch, wie wichtig die Arzt-Patienten-Beziehung ist und welche Bedeutung die richtigen Worte haben. Es ist eben ganz entscheidend, wie der Arzt etwas sagt.“ Je mehr Zuversicht der Arzt dem Patienten in Bezug auf eine heilende Wirkung der angewandten Maßnahme vermittelt, umso stärker ist meist auch die positive Reaktion des Patienten. Dass die Verwendung von Placebos Ärzten die Möglichkeit gibt, die Selbstwirksamkeit und Selbstheilungskraft des Patienten zu aktivieren, ohne sie täuschen zu müssen, ist aus Schmidts Sicht ein großer Vorteil: „Das bringt weniger ethische Bedenken mit sich. Die Ehrlichkeit dem Patienten gegenüber ist auch ein Gewinn für die Arzt-Patienten-Beziehung.“

Was ist Direktsaft?

Von |2021-04-29T10:09:27+02:00April 29th, 2021|

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Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Was ist Direktsaft?

Stehen Sie manchmal auch ratlos vor einem Supermarktregal mit Säften? Nicht wegen der Vielfalt der Sorten, sondern wegen der Aufschriften wie „Direktsaft“, „Fruchtsaftgetränk“, „Muttersaft“ oder „Nektar“. Die Deutschen sind Saft-Weltmeister: 31,5 Liter trinkt jeder Deutsche im Jahr – am häufigsten Orangensaft, dicht gefolgt von Apfelsaft. Doch wie wird Saft eigentlich hergestellt? Und was bedeutet eigentlich Direktsaft? Ist Direktsaft das, was „direkt“ aus der Presse rinnt? Gibt es auch „Indirektsaft“? Und falls ja, was ist der Unterschied?
Ob die Bezeichnung Fruchtsaft, Fruchtsaftgetränk oder Fruchtnektar die richtige ist, regelt die Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkeverordnung der Europäischen Union (FrSaftErfrischGetrV). Denn nicht immer steckt ausschließlich Saft in der Flasche, auch Wasser, Süßungsmittel und sogar Aromen können hinzukommen. Um welche Saftart es sich handelt, ist auf dem Etikett nachzulesen: Nur bei 100 Prozent Fruchtgehalt darf das Getränk Fruchtsaft genannt werden. Früchte mit einem hohen Säuregehalt (zum Beispiel Quitte, Johannisbeere) oder mit viel Fruchtfleisch (Banane, Mango) werden häufig als Fruchtnektar angeboten, ihr Fruchtgehalt liegt zwischen 25 und 50 Prozent. Ein Fruchtsaftgetränk hingegen enthält lediglich 6 bis 30 Prozent Frucht, der Rest sind Wasser, Zucker, Honig oder Ähnliches.

Fruchtsaftverordnung

Der Begriff „Fruchtsaft“ ist der Oberbegriff für Direktsaft und Saft aus Fruchtkonzentrat. Der Begriff „Fruchtsaft“ auf dem Etikett garantiert einen Fruchtgehalt von 100 Prozent. Zudem dürfen weder Zucker noch Konservierungs- oder Farbstoffe zugesetzt sein. Wenn der Hersteller den Saft mit Vitaminen anreichert, dann muss er das kennzeichnen. Nur in Bio-Fruchtsäften sind keine Vitaminzusätze erlaubt. Fruchtsäfte sind also frisch gepresste Säfte. Entscheidend für den Geschmack des Saftes ist die Qualität der Frucht. Fruchtsäfte sind deshalb so gesund, weil sie dieselbe Anzahl an hochwertigen Inhaltsstoffen wie die jeweiligen Früchte besitzen – nur in flüssiger Form. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ordnet Fruchtsäfte deshalb nicht den Getränken, sondern den pflanzlichen Lebensmitteln zu.

Direktsaft

Ein Direktsaft ist ein Fruchtsaft, der nach dem Pressen der Früchte weder konzentriert noch anschließend rückverdünnt wurde. Ohne den Umweg über die Konzentration (also „direkt“) wird der Saft gefiltert, dann schonend pasteurisiert und abgefüllt. Außerdem dürfen Hersteller „rearomatisieren“, also natürliches Aroma zusetzen – ohne das auf dem Etikett angeben zu müssen. Weil Transport und Lagerung höhere Kosten verursachen, kostet Direktsaft in der Regel mehr als Fruchtsaft aus Konzentrat. Viele schätzen allerdings das Mehr an Natürlichkeit und sind auch bereit, mehr dafür zu zahlen. Während der Hinweis „Hergestellt aus Konzentrat“ gemäß der Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränkeverordnung vorgeschrieben ist, ist der Aufdruck „Direktsaft“ freiwillig, wird aber von den Herstellern gerne als zusätzliches Verkaufsargument genutzt. Bei der Herstellung von Direktsäften ist es wichtig, ohne Konzentrate auszukommen. Dadurch bleibt die natürliche Struktur des direkt gepressten Saftes erhalten, ebenso die meisten seiner Vitamine und Vitalstoffe.

Vom Konzentrat zum Saft

Die häufigste Herstellungsart von Orangensäften zum Beispiel ist das Konzen-trat, erklärt der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF). Weil es zu aufwändig und teuer wäre, etwa frisch gepressten Fruchtsaft aus Brasilien nach Übersee zu verschiffen, wird die gewonnene Flüssigkeit bis auf ein Sechstel ihres ursprünglichen Volumens eingedickt. Gleichzeitig werden die natürlichen Aromen entzogen. Das Konzentrat kann nun bei minus 15 Grad bequem gelagert und verschifft werden und steht flexibel zur Verfügung.
Beim Hersteller wird das entzogene Wasser in Form von speziell aufbereitetem Leitungswasser wieder zugesetzt – ebenso wie die zuvor entzogenen Aromen. Vor dem Abfüllen wird der Saft noch pasteurisiert, also kurz auf 80 bis 85 Grad Celsius erhitzt, um Keime und Bakterien abzutöten und den Saft so haltbar zu machen.
Fruchtnektar enthält nur zwischen 25 und 50 Prozent Frucht. Der Rest ist eine Mischung aus Wasser, Zucker und manchmal auch Honig. Aber einige Obstsorten wie Banane, Schwarze Johannisbeere, Sauerkirsche oder Rhabarber wären als Direktsaft zu dickflüssig oder zu sauer. Daher werden sie eher in Nektarform oder als Schorle angeboten. Nektar kann Milchsäure, Zitronensäure und Ascorbinsäure enthalten, was auf dem Etikett angegeben werden muss. Farb- und Konservierungsstoffe sind weder im Saft noch im Nektar erlaubt.

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