CBD-Öl

Von |2021-04-29T10:09:44+02:00April 29th, 2021|

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Solidmind Group GmbH
Lindauer Str. 9
88239 Wangen im Allgäu

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

CBD-Öl

CBD-Öl entsteht aus der Hanfpflanze. Hanf wird meistens mit einer berauschenden Wirkung gleichgesetzt. CBD-Öl enthält jedoch quasi kein berauschendes THC (Tetrahydrocannabinol) bzw. nur innerhalb der legalen und freiverkäuflichen Grenzwerte. Das Nutzhanfextrakt, aus dem das CBD-Öl hergestellt wird, wird aus THC-armem Nutzhanf gewonnen (THC unter 0,2%), was dem in Deutschland legalen Grenzwert für freiverkäufliche Cannabisprodukte entspricht. Deswegen darf man auch nach der Einnahme von CBD-Öl noch Auto fahren oder Maschinen bedienen. Einschränkungen sind durch das Öl keine zu erwarten. Bisher werden die Kosten für CBD-Öle in den allermeisten Fällen nicht von der Krankenkasse übernommen, daher sind die Öle primär im Onlinehandel erhältlich und nur vereinzelt schon in Apotheken oder Drogerien.

Wie wirkt CBD-Öl?

Die Buchstaben CBD stehen für Cannabidiole. Im Gegensatz zum THC, den Tetrahydrocannabinolen, berauschen diese Inhaltsstoffe der Hanfpflanze nicht. CBD wirkt sanft ausgleichend und beruhigend. Cannabidiole verbinden sich mit verschiedenen Rezeptoren von Nervenzellen, Verbindungsstellen für Botenstoffe, im gesamten Körper. Bisher ist belegt, dass CBD an den Cannabinoid-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems andockt sowie an den 5-HT1A-Rezeptoren für Serotonin und Ionenkanälen vom Typ TRPV1, den sogenannten Vanilloid-Rezeptoren. Das erklärt die umfassende Wirkung von CBD bei den verschiedensten Symptomen im gesamten Körper: Es soll Schmerzen lindern, Entzündungen hemmen, das Immunsystem ins Gleichgewicht bringen, Brechreiz verringern und die Verdauung regulieren, Depressionen bekämpfen, Angstzustände auflösen, den Schlaf fördern und beruhigen.

Was zeichnet ein hochwertiges CBD-Produkt aus?

Der Begriff Cannabisöl ist ein Oberbegriff für verschiedene, aus Hanfpflanzen gewonnene Öle. Dabei werden sie aus den Blättern und Blüten extrahiert. Man darf CBD-Öle nicht mit Hanfölen verwechseln. Ein hochwertiges CBD-Produkt sollte man nach diesen Kriterien auswählen: Extraktionsmethode: CBD-Premium-Produkte sollten mit einer Extraktionsmethode hergestellt werden, bei der ein standardisierter Extrakt in höchster Qualität gewonnen wird. Wenn es gewollt ist, kann es sich dabei um eine Vollspektrum-Zusammensetzung handeln. Herkunft und Qualität der Inhaltsstoffe: Die Ausgangs-Nutzhanf-Pflanzen für die Gewinnung der Extrakte sind ebenfalls von bester Qualität. Die Anbaumethoden lassen sich belegen und die Herkunft der Hanfpflanzen ist exakt nachvollziehbar.
Trägerstoff / Basisöl: Als Trägerstoff für den CBD-Extrakt nutzt der Hersteller ein qualitativ besonders hochwertiges Öl, bevorzugt in Bio-Qualität oder bester Qualität aus konventionellem Anbau. Hochwertige Produkte werden nicht nur als Öle angeboten. Aus den Extrakten können auch weitere Cannabidiol-Premium-Produkte wie Liquid, Tee, Blüten, Kapseln, Kristallen und Cremes hergestellt werden.

Wie findet man den richtigen Anbieter?

Achten Sie beim Kauf von CBD-Produkten darauf, dass sich die Anteile von THC im legalen Bereich bewegen. Das sollte Ihnen ein seriöser Anbieter auch jederzeit nachweisen können. Ihnen geht es ja bei einem Produkt mit Cannabidiol vermutlich um die potenzielle gesundheitliche Wirkung, nicht um die Rausch- und Suchtwirkung. Bedenken Sie auch, dass nicht jedes angebotene Produkt einen nachweisbaren und belegten standardisierten CBD-Gehalt hat. Darauf sollte es aber ankommen. Nur dadurch können Sie individuelle Erfahrungen mit der Wirkung von CBD machen.
Es gibt einige Aspekte, die dabei helfen, ein gutes CBD-Produkt von einem schlechten Produkt zu unterscheiden.

• Ist der Anbieter zertifiziert?
• Kann er die Herkunft, Ver- arbeitung und Standardisierung seiner Produkte belegen?
• Stellt er Analysezertifikate auch im Hinblick auf eine Schadstoffprüfung zur Verfügung?
• Gibt es persönliche Ansprechpartner, die gegebenenfalls Ihre Fragen zu den Produkten beantworten?
• Gibt der Anbieter Hinweise und Tipps zur Anwendung und dazu, wie man das passende Produkt findet?
• Hat der Anbieter einen Kundenservice, der auch individuell berät?

Viele gute Anbieter haben sich außerdem auf ein bestimmtes Produkt spezialisiert. Beispielsweise gibt es einige Produzenten, die nur hochwertiges Öl mit unterschiedlichen CBD-Prozentsätzen anbieten. Bei diesen Anbietern kann man davon ausgehen, dass sie sich mit ihrem speziellen CBD-Produkt besonders gut auskennen. Das bedeutet, dass der größte Anbieter mit der vielseitigsten Produktpalette nicht automatisch der beste Anbieter ist. Gleich, ob Sie Kapseln, Öl oder Cremes mit Cannabidiol kaufen wollen, es sollte um ein hochwertiges Premium-Produkt gehen. Bitte stellen Sie hierbei genauso hohe Ansprüche wie an hochwertige Lebensmittel oder Kosmetikprodukte.

Atemtraining

Von |2021-04-29T10:00:20+02:00April 29th, 2021|

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Idiag GmbH
Romanstrasse 72
D-80639 München

www.idiag.ch

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Atemtraining

Die eigenen Muskeln zu trainieren macht den Körper stark und weniger anfällig gegenüber vielen Alltagsherausforderungen sowie Krankheiten – wir alle wissen das. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Atmung und den daran beteiligten Muskeln. Werden diese regelmäßig trainiert, kann dies enorm positive Effekte für den gesamten Körper haben. Neueste Trainingsgeräte werden nicht nur von Profi-Sportlern genutzt, sondern bieten gerade für viele Senioren wertvolle Vorteile.

Das Atmen

Im Durchschnitt atmet ein Mensch über 20.000-mal am Tag. Mehr als 10 Kubikmeter Luft werden dabei umgewälzt. Das entspricht mehr als 50 vollständig gefüllten Badewannen. Während man mit einer tiefen Atmung bis zu 70 Liter Luft und sogar mehr aufnehmen kann, ist es bei einer ganz flachen Atmung nur ein Zehntel. Damit sich die Zahl der sauerstofftransportierenden roten Blutkörperchen währenddessen nicht verändert, wird entsprechend weniger Sauerstoff in den Körper eingetragen, was sich auf die Versorgung aller Zellen auswirkt. Das Schöne: Wir alle müssen nicht an das Atmen denken oder daran, wie wir atmen, denn unser vegetatives Nervensystem ist dafür verantwortlich. Dieser Teil unseres Nervensystems ist auch für alle anderen lebenserhaltenden Funktionen wie die Verdauung, den Herzschlag oder den Stoffwechsel verantwortlich und lässt diese automatisch ablaufen. Eine mehr als praktische Idee der Evolution also. Gleichzeitig verstehen einige alternative Therapiemethoden das Atmen als zentrales Bindeglied im Körper, das nahezu auf alle Ebenen Einfluss hat.

Wirkung auf den Körper

In einigen alternativen Heilansätzen spielt die Art der Atmung eine große Rolle für das Wohlsein. Gerade weil die Atmung auf körperliche und mentale Einflüsse reagiert, soll man diese im umgekehrten Fall auch entsprechend positiv beeinflussen können. In Stresssituationen nämlich atmen wir wesentlich kürzer und flacher. Die Frequenz steigt. Durch diesen Effekt wird weniger Sauerstoffgehalt zugeführt und der Kohlendioxid-Spiegel steigt. Und dies ist von Vorteil, denn Kohlendioxid wird nicht nur bei einigen Behandlungen zur Betäubung eingesetzt, es senkt auch das Schmerzempfinden. Und da Stress aus einer – vermeintlichen – Gefahr herrührt, konnte dieses vor Tausenden von Jahren unseren Vorfahren auf der Flucht von großer Hilfe sein. Beachten Sie, dass Kurzatmigkeit auch ein Anzeichen für weitaus ernstere Erkrankungen sein kann. Etwa von Herzschwäche. Prof. Dr. med. Michael Böhm vom, Universitätsklinikum des Saarlandes erläutert: »Die Herzschwäche ist weit verbreitet. In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Fast 50 000 sterben jährlich an dieser Krankheit. Trotzdem erhält die Herzschwäche nicht die nötige Aufmerksamkeit. Die Patienten neigen dazu, Atemnot, Leistungsschwäche und Knöchelödeme nicht wahrzunehmen oder auf das Alter zu schieben. Auch manche Ärzte widmen ihr zu wenig Aufmerksamkeit.« Zurück aber zum Atemtraining. Wie kann man die eigene Atmung am besten trainieren?

Trainingsgerät

Besonders effektiv gelingt das Training mit speziellen Atemmuskeltrainingsgeräten. Diese können sowohl im Sitzen, wie im Stehen oder Liegen genutzt werden. Gekoppelt werden können Sie mit dem eigenen Smartphone und einer zugehörigen App, sie können aber auch alleine eingesetzt werden. Rückmeldungen zur Atmung erhält man entsprechend auf dem Display des Geräts oder eben dem Smartphone. Die Dauer der Trainingseinheiten kann frei nach eigenem Leistungsniveau gewählt werden und beträgt zwischen wenigen Minuten für eine Einheit Krafttraining bis hin zu einem 30-minütigen Ausdauertraining für Fortgeschrittene. Die konsequente Anwendung eines solchen Geräts verspricht eine deutliche Verbesserung der Atemmuskulatur sowie der gesamten körperlichen Leistungsfähigkeit. Ein allgemein verbessertes Wohlbefinden, ein gestärktes Immunsystem sowie mehr Luft, was das Schnarchen positiv beeinflussen kann, sind weitere Vorteile. Und wussten Sie, dass für die Atmung und ebenso die aufrechte Haltung weitgehend dieselben Muskelgruppen zuständig sind? Daher kann eine kraftvolle Atemmuskulatur auch Rückenschmerzen helfen zu verringern. Letztlich zählt auch bei der vielleicht größten Herausforderung von vielen von uns das Atmen – wenn es um das Abnehmen geht. Denn wer leistungsfähiger ist und wieder mehr Lust auf Bewegung hat, dem fällt es auch leichter, selbst leichter zu werden. Also: Arbeiten Sie an Ihrer Atmung, es lohnt sich.

Schnarchen

Von |2021-04-29T09:57:54+02:00April 29th, 2021|

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Signifier Medical Technologies GmbH
Kreuzstr. 4
97493 Bergheinfeld

www.exciteosa.com

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Schnarchen

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 60 % der Männer und 40 % der Frauen über 60 Jahren schnarchen. Im Alter von 30 Jahren sind bereits 10 % der Männer und 5 % der Frauen betroffen. Im besten Fall wird lediglich der Bettnachbar oder der Schnarcher selbst zum Umzug in der Nacht gezwungen, im schlechtesten Fall wird die Gesundheit der Schnarcher beeinträchtigt. Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist eine der häufigsten und folgenschwersten Schlafstörungen. Vermutlich leiden hier zu Lande fünf bis acht Prozent der Bevölkerung an dieser Erkrankung, die meisten, ohne es zu wissen.

Schnarchen

Während des Schlafs entspannen sich Gaumensegel und Zunge und verengen durch ein Zurückfallen den natürlichen Atemweg im Rachenraum – vor allem in Rückenlage. Die vorbeiströmende Atemluft bringt das Gewebe in Schwingung und verursacht die entsprechende Geräuschentwicklung, das Schnarchen. Gefährlich wird es, wenn sich der Atemweg so sehr verengt, dass es zu den beschriebenen Atemaussetzern kommt. Diese verursachen eine automatische Weckreaktion des Gehirns. Dieser Reiz führt nicht zu vollem Bewusstsein, aber zur Wiederaufnahme der Atmung. Nun kann die Atemluft zunächst wieder ungehindert vorbeiströmen, der Schlafzyklus des Betroffenen wird durch diese unbemerkten Weckreaktionen aber massiv gestört. Das Resultat am Morgen: vermehrte Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, eintretende Herz-Kreislauf-Probleme oder Bluthochdruck sind nur einige mögliche Folgen. Gerade der Alltag ist von dem unruhigen Schlaf massiv betroffen. So ist die eingeschränkte Leistungsfähigkeit bei Maschinenführern und anderen verantwortungsvollen Berufsgruppen ein echtes Problem und führt in ganz Deutschland tagtäglich zu enormen Kosten durch falsche Bedienung und auch das Einschlafen am Steuer führen Experten in vielen Fällen auf Schlafstörungen zurück – eine Gefahr für Leib und Leben.

Atemausfall

Zu den Symptomen der Schlafapnoe zählen lautes und unregelmäßiges Schnarchen, vermehrte Tagesmüdigkeit sowie Verminderung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit und Konzentrationsschwäche. Mehrere hundert Mal pro Nacht kann es zu Atemstillständen kommen. Ein unbehandeltes Schlafapnoe-Syndrom kann verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen verursachen. Die Betroffenen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Unbehandelt führt Schlafapnoe nicht nur zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität, sondern auch zu einer Verkürzung der Lebenserwartung. Begünstigend für das Schlafapnoe-Syndrom ist nach Expertenangaben unter anderem Übergewicht, Alkohol und Nikotin. Starke Schnarcher sind besonders gefährdet, an Schlafapnoe zu erkranken. Genau diese Faktoren der Erkrankung kann man positiv beeinflussen – auch das Schnarchen selbst.

Hilfe

Bereits mit einem ambulanten Screening kann oftmals sofort festgestellt werden, ob es noch ein „harmloses Schnarchen“ ist, oder ob der Patient an einer obstruktiven Schlafapnoe leidet. Zur genaueren Abklärung wird häufig eine weiterführende Schlafaufzeichnung in einem Schlaflabor durchgeführt. Im Anschluss wird dann die passende Therapie gewählt. Die Therapie einer obstruktiven Schlafapnoe hängt unter anderem vom jeweiligen Schweregrad ab. Sie reicht von einer Überdrucktherapie bis zum Einsatz eines Zungenschrittmachers. Diese Therapieformen behandeln ausschließlich die Symptome. Besonders interessant ist die Möglichkeit, die eigentliche Ursache des Schnarchens in Eigenregie und in den eigenen vier Wänden in den Griff zu bekommen. Hierbei handelt es sich um den Ansatz, die erschlaffende Zungenmuskulatur sowie den Muskeltonus im gesamten Mund- und Rachenraum wieder aufzubauen – sie richtiggehend zu trainieren. Dabei werden moderne Geräte eingesetzt, die mit Hilfe von neuromuskulärer Elektrosimulation einen schwachen Reiz in zuvor fest definierten Frequenzen abgeben. Diese Stimulation kann während des Tages erfolgen, eine Nutzung in der Nacht ist – wie bei anderen Therapien – nicht notwendig. Die gesamte Therapie und deren Fortschritt werden zudem auf dem Smartphone festgehalten.

Diabetes in Deutschland

Von |2021-04-29T09:54:58+02:00April 29th, 2021|

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eu-medical GmbH
Bärensteiner Straße 27-29
D-01277 Dresden

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Diabetes in Deutschland

Insulin ist der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Diabetes. Insulin ist der Mittler, damit der Zucker ins Innere der Zellen gelangt und auch genutzt werden kann. Durch Insulin kann der Zucker aber auch gespeichert werden, um später über die Leber wieder an den Körper abgegeben zu werden. Und nicht nur über die Nahrungsaufnahme wird dem Körper direkt Zucker zugeführt, die Leber selbst kann am Tag bis zu 500 Gramm Glukose produzieren. Die korrekte Zugabe – das „Einstellen“ – von Insulin ist wesentlich bei Diabetes.

Versorgung gut

In Deutschland ist die ambulante Versorgung von Diabetespatientinnen und -patienten aufgrund vielfältiger Behandlungsmöglichkeiten sehr gut. Dennoch ist der Blutzucker bei mindestens jedem Dritten nicht optimal eingestellt, wie aktuelle Studien zeigen. Infolgedessen ist die Zahl der diabetischen Folgeerkrankungen weiterhin zu hoch, konstatiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Sofern der Stoffwechsel im Rahmen der ambulanten Therapie nicht adäquat eingestellt werden kann, müssen Ärztinnen und Ärzte in stationären Einrichtungen die Behandlung übernehmen oder bei Notfällen zur Verfügung stehen. Allerdings nehme die diabetologische Expertise an Kliniken seit Jahrzehnten ab. Aktuell fehle es auch auf Intensivstationen an hinreichend geschultem Personal, um Diabetespatienten – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie – ausreichend zu versorgen, so die DDG.

Nicht optimal

Trotz der Vielzahl neuer Medikamente zeigt die klinische Praxis, dass bei vielen Menschen mit Typ-2-Diabetes keine optimale Blutzuckereinstellung erzielt werden kann. „Häufig ist dies auf eine ausgeprägte Insulinresistenz zurückzuführen, welche oft durch die verfügbaren oralen Medikamente und GLP1-Analoga nicht ausreichend behandelt werden kann“, erklärt DDG-Experte Professor Dr. med. Juris Meier, Chefarzt der Diabetologie am Katholischen Klinikum Bochum. Selbst mit hohen Insulindosen ließe sich bei diesen Patientinnen und Patienten in vielen Fällen die Blutzuckereinstellung nicht nachhaltig verbessern. Die DDG empfiehlt dann eine stationäre Diabetesbehandlung. Die klinische Betreuung umfasst eine intensive Diabetesschulung und Ernährungsberatung sowie eine Bewegungstherapie. „Mindestens ein Drittel aller Diabetes-Typ-2-Patienten benötigt eine Insulintherapie“, berichtet Meier, Mitglied des DDG-Ausschusses Pharmakotherapie. „Vor allem bei einer ausgeprägten Insulinresistenz und sehr hohen Insulindosen kann eine zeitlich begrenzte intravenöse Gabe des Hormons sinnvoll sein.“ Oftmals gelinge es, bereits nach einer zweitägigen Behandlung den Glukosestoffwechsel wieder so ins Gleichgewicht zu bringen, sodass der Patient anschließend auch mit deutlich geringeren Insulindosen auskommt.

Das Spritzen

Insulin spritzen ist nicht schwer – dennoch will es erst einmal gelernt werden. Damit Insulin richtig wirkt, gehört es ins Unterhautfettgewebe gespritzt. Injektionen in die darunter liegende Muskulatur können schmerzhaft sein. Damit Insulin in das Unterhautfettgewebe und nicht in den Muskel gelangt, kommt es vor allem auf die richtige Nadellänge an. Früher musste das Insulin in spezielle Spritzen aufgezogen werden. Heute stehen dafür Insulinpens zur Verfügung, die das Spritzen einfacher machen. Am häufigsten werden Einwegpens eingesetzt. Diese werden entsorgt, sobald das Insulin aufgebraucht ist. Beide Kanülenenden eines Pens sind mit einem Gleitmittel auf Silikonbasis beschichtet, damit sowohl der Einstich in die Kartusche des Insulinpens wie auch der Einstich ins Gewebe sanft und ohne Schädigung erfolgt. Eine solche Pen-Kanüle muss zudem viele Anforderungen erfüllen und besteht aus vielen Teilen, die hochpräzise gefertigt und montiert sein müssen. Auf jeder Sterildichtung finden Sie zusätzliche Produktangaben, damit keine Verwechslungen stattfinden können. Die Pen-Nadeln haben 3-5 Schliffrichtungen und sind elektropoliert. Die Kanülen sind durch den Mehrseitenschliff stabiler und verformen sich nicht sofort; die Elektropolitur entfernt Grate. Nur der erste Einstich mit den silikonbeschichteten Nadeln ist nahezu schmerzlos, jede weitere Verwendung würde das Schmerzempfinden ansteigen lassen, weshalb alle Pen-Nadeln mit einer durchgestrichenen „2“ versehen sind – es sind Einmalprodukte. Manche Hersteller bieten darüber hinaus auch Sicherheitsabwurfboxen, die die Entsorgung der Einmalprodukte im Hausmüll besonders sicher macht.

Zeckenalarm

Von |2021-04-16T09:22:06+02:00März 30th, 2021|

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Pharma Brutscher
Bruck 13
78355 Hohenfels

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Zeckenalarm

Aktiv werden Zecken zwar ab einer Temperatur von sieben Grad Celsius, aber in einem milden Winter ist das kein Problem für sie. Zecken sind ein bis zwei Millimeter große, blutsaugende Parasiten, die sich vom Blut ihrer Wirte ernähren und Krankheiten wie Borreliose, Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME) oder Ehrlichiose übertragen können. Normalerweise sind Zecken ungefährlich, es sei denn, sie sind mit den oben genannten Krankheitserregern infiziert, die sie in der Folge auf den Menschen übertragen. Um auf einen Wirt zu kommen, braucht die Zecke Körperkontakt. Dafür reichen Bruchteile von Sekunden aus.

Ihr besonderes Sinnesorgan, das Haller´sche Organ, hilft ihnen dabei, einen geeigneten Wirt zu finden, da dieses Organ auf thermische und chemische Reize (CO2 und Milchsäure) des Wirts reagiert. Zum Beispiel ist Milchsäure Bestandteil des menschlichen Schweißes, so verwundert es nicht, dass sich Zecken neben Mäusen, Igeln, Vögeln, Rotwild und Rehen auch Menschen als Opfer aussuchen.

Raffinierter Überfall

Am ehesten lauern Zecken in hohem Gras und kleinen Gebüschen, wie man sie häufig an Wald- und Wegrändern, Bachufern und Waldlichtungen findet. Wenn die Zecke in Lauerstellung ist, streckt sie das Haller´sche Organ vor, um Reize besser empfangen zu können. Wenn eine „geeignete Mahlzeit“ vorbeikommt, hängt sie sich an alles, was das Blatt oder den Grashalm, auf dem sie sitzt, streift. Dass Zecken vom Baum fallen, wie die weit verbreitete Meinung ist, stimmt daher nicht. Zecken bevorzugen Körperstellen, die besonders warm sind und dünne Haut haben, wie die Kniekehlen, unter den Armen, die Leistengegend oder der Haaransatz. Der Stich der Zecke ist nicht spürbar, da sie in ihrem Speichel betäubende Substanzen enthält, diese verhindern außerdem die Blutgerinnung, was es den Zecken ermöglicht, sich tagelang vollzusaugen. Wenn die Zecke nicht entdeckt wird, ernährt sie sich bis zu zehn Tagen mit dem Blut des Wirtes.

Zecken schnell entfernen

In der Regel spürt man also den Stich nicht. Allerdings kann er sich entzünden und einen roten, scharf umrandeten Fleck bilden – höchste Zeit, um einen Arzt aufzusuchen, denn eine Entzündung kann auf eine Borreliose hindeuten. Je früher die Zecke entdeckt wird, desto besser. Zum Entfernen der Zecke eignet sich ein spitzes Werkzeug wie eine Zeckenzange aus Edelstahl oder Kunststoff, oft noch mit einer Lupe versehen, oder eine Zeckenpinzette. Damit packt man das Tier knapp über der Einstichstelle und zieht es leicht rüttelnd nach hinten heraus. Auf keinen Fall darf die Zecke gequetscht werden, da sie im Todeskampf ihren Darminhalt, dem Sitz der Borrelien-Erreger, in die Haut entleert. Am Ende ist es wichtig, dass die Zecke vollständig entfernt wird. Mit Zeckenkarten geht das nicht so gut, weil man mit einer Karte weder in einen Bauchnabel gelangt, noch bei Tieren mit langem Fell damit umgehen kann. Alte Hausmittel, wie Öl oder Klebstoff auf die Zecke träufeln, dürfen nicht verwendet werden. Die entfernte Zecke sollte nicht weggeworfen werden, sondern in Alkohol oder trocken aufbewahrt werden, da man in einem mikrobiologischen Labor feststellen kann, ob die Zecke mit Borreliose-Erregern infiziert ist oder nicht.

FSME und Lyme-Borreliose

FSME ist eine von Viren verursachte Infektionserkrankung. Aber nicht jeder Stich einer infizierten Zecke führt beim Menschen zu einer FSME-Erkrankung. Wird jemand infiziert, verläuft dies meist, bis zu 70 Prozent, unbemerkt und harmlos ab. Bei weniger Glücklichen treten grippeähnliche Symptome auf: Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen. Sollten die Anzeichen nach kurzer Zeit stärker auftreten, deutet dies auf eine akute Infektion mit FSME hin. Die Krankheit soll nicht verharmlos werden, denn bei schweren FSME-Fällen können neurologische Schäden bleiben. Aus diesem Grund wird die Schutzimpfung in Risikogebieten empfohlen.

Die andere Erkrankung, die Zecken übertragen können, ist die Borreliose. Das Immunsystem des Menschen besiegt die Borrelien meist früher oder später. Etwa 20 Prozent der Borrelien-Infektionen entwickeln sich zu Erkrankungen, deren Symptomatik und Schweregrad höchst unterschiedlich ist. Eine Borreliose hat folgende Anzeichen: Typische Wanderröte (kreisförmige, großflächige Rötungen), grippeähnliche Symptome, Fieber, Kopfschmerzen und bleibende Müdigkeit, wechselnde Schmerzen und Entzündungen in Armen, Beinen oder Gelenken. Es überwiegen leichte bis mittlere Beschwerden, die jedoch bei chronischem Verlauf die Lebensqualität erheblich mindern können. Wer nach einer Infektion eine frühzeitige Borreliose-Diagnose bekommt, ist in aller Regel schon auf der sicheren Seite, denn eine ausreichende antibiotische Behandlung verspricht eine hohe Heilungsquote. Leider gibt es im Gegensatz zu FSME für Borreliose keinen Impfschutz.

Beauty-Trend Bakuchiol

Von |2021-03-29T15:03:21+02:00März 30th, 2021|

Beauty-Trend Bakuchiol

Man nennt es natürliches Retinol oder auch Kräuter-Botox: Unter diesen Kosenamen ist die neue Wunderwaffe der Hautpflege bekannt. Während bis vor kurzem das Retinol als unangefochtene Lösung für faltenfreie und reine Haut galt, bekommt das synthetisch hergestellte Vitamin A jetzt Konkurrenz von seinem pflanzlichen Zwilling aus der Natur. Bakuchiol soll alles können, was Retinol auch zu bieten hat. Nur auf Hautirritationen, Chemie und andere schlechten Nebenwirkungen verzichtet das Pflanzenextrakt aus Asien.

Was ist Bakuchiol?

In der chinesischen Medizin wird Bakuchiol schon seit Jahrhunderten als Heilmittel gegen Hautprobleme eingesetzt. Der natürliche Pflanzenextrakt, der aus den Samen der indischen Babchi-Pflanze gewonnen wird, hilft sowohl Falten als auch Unreinheiten zu bekämpfen. Auch im Ayurveda ist Bakuchiol bereits seit Jahrhunderten bekannt. Nun hat es auch die Beauty-Branche für sich entdeckt. Neueste Forschungen zeigen, dass Bakuchiol als Pflege verwendet werden kann und effektiv gegen feine Linien, Pickel und Hautirritationen wirkt. Bakuchiol wurde das erste Mal im Jahre 1973 aus den Samen der Babchi-Pflanze (Psoralea corylifolia) isoliert. Es soll unter anderem antioxidativ und entzündungshemmend wirken. Nichtsdestotrotz wurde Bakuchiol aber erst im Jahre 2007 auf dem Kosmetikmarkt etabliert.

Wirkungen von Bakuchiol

Es verhindert die Fettoxidation in den Mitochondrien und schützt vor freien Radikalen, welche zellschädigend wirken können. Außerdem soll es sogar hauteigene Lipide besser vor der Oxidation bewahren als Tocopherol (reines Vitamin E) und das um ein Vielfaches. Das ist darauf zurückzuführen, dass es gegen oxidativen Stress schützen soll. Eben jener oxidativer Stress beschleunigt unter anderem den Alterungsprozess.

In einer Studie (jedoch mit sehr kleiner Probandenzahl) konnte festgestellt werden, dass durch die Verwendung einer Backuchiolcreme Entzündungen sowie Pickelmale bei Aknepatientinnen verringert waren. Bei einem anderen Versuch mit 60 Probanden lieferte die Verwendung eines Produkts mit 1 % Bakuchiol bessere Ergebnisse bei Entzündungen und Unreinheiten als 2 % Salicylsäure – beide kombiniert, waren sogar noch wirksamer. Auch in einer anderen Studie mit 44 Teilnehmerinnen ist aufgefallen, dass 0,5 % Bakuchiol, das zwei Mal täglich aufgetragen wurde, ähnlich gute Ergebnisse bei Hyperpigmentierung und Faltentiefe zeigte wie ein Produkt mit 0,5 % Retinol, aber mit geringerem Irritationspotenzial. Die Ergebnisse werden natürlich erst ab einer bestimmten Verwendungsdauer sichtbar, die sich auf bis zu 12 Wochen erstrecken kann.

Anwendung

Bakuchiol ist ein biologischer Wirkstoff, der eine verbesserte Hautelastizität fördert und Spannkraft verleiht. Deshalb wird der Stoff gerne und oft in der Pflege für reife Haut eingesetzt. Aber auch Haut ab 25 profitiert von dessen Wirkung. Die Anwendung von Bakuchiol-Serum, -Öl und -Creme ist unkompliziert und prinzipiell für jede Haut geeignet.

Man gibt ein Produkt mit Bakuchiol auf die gereinigte Haut. Ein Öl kann man zum Beispiel pur verwenden oder einfach einen Tropfen mit der normalen Creme mischen. Übrigens: Wer es mit der Anti-Aging-Wirkung ganz genau nimmt, sollte Sonnenschutz allerdings nie vernachlässigen. Bei der Verwendung von Bakuchiol werden die Hautdrüsen nicht negativ beeinträchtigt. Dementsprechend ist der Wirkstoff viel verträglicher für die Haut als Retinol. Es soll auch eine wirksame Alternative zu Retinol sein, obwohl es keine strukturelle Ähnlichkeit zu diesem Wirkstoff hat.

Wie die konkrete Anwendung aussieht, weiß die Münchner Hautärztin und Allergologin, Dr. med. Juliane Habig, die sich als Dr. Julie auf YouTube der Hautverschönerung verschrieben hat, aus ihrer Praxis: „Es konnten Verbesserungen von Fältchen, Pigmentstörungen, Elastizität und Hautfestigkeit sowie eine Verminderung von UV-Schäden, dem sogenannten Photoaging, nachgewiesen werden. Aber auch über den Anti-Aging-Bereich hinaus zeigt Bakuchiol Wirkung gegen Akne. Bei in-vitro-Untersuchungen, sprich im Labor, konnte auch eine Stimulierung bestimmter Kollagenformen durch Bakuchiol gefunden werden.“ Zusammengefasst lässt sich sagen, die Hersteller heben folgende Vorteile hervor: antioxidativ, relativ stabil, relativ gut verträglich, entzündungshemmend, kann Faltentiefe verringern und hilfreich bei Hyperpigmentierung. Bakuchiol gilt als potenzieller Ersatz für Retinol. Da jedoch viele Menschen allergisch auf Retinol reagieren bzw. es nicht gut vertragen, stellt Bakuchiol eine sanfte Alternative dar.

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Das Sonnenvitamin D

Von |2021-03-29T15:00:55+02:00März 30th, 2021|

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Genericon Pharma
Gesellschaft m.b.H.
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Das Sonnenvitamin D

Vitamin D3, auch bekannt als Sonnenschein-Vitamin, ist der neue Superstar unter den Vitaminen, sagen Wissenschaftler. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurde es lediglich zur Bekämpfung der „Englischen Krankheit“, der Rachitis, und zur Förderung des Knochenstoffwechsels bei Osteoporose verwendet. Neuere Forschungen bringen Erstaunliches zu Tage: Vitamin D kann weit mehr als nur die Knochen stärken. Es fungiert als Regulator von mehr als 1.000 Genen unseres Körpers, soll auch Brust-, Darm- und Bauspeicheldrüsenkrebs vorbeugen und schützt bei Herz-, Blutdruck- und Hautleiden, Diabetes und Sturzgefahr. Menschen mit einem höheren Vitamin D-Spiegel im Blut sollen außerdem langsamer altern.

Ohne Sonne kein Vitamin D

Genaugenommen ist das Vitamin D3 gar kein Vitamin, denn der Körper kann es selbst produzieren. Es ist ein Hormon. Gebildet wird es durch das Sonnenlicht in der Haut: Mit UVB-Strahlen wird dort eine unwirksame Vorstufe, das Provitamin D, umgewandelt in aktives, wirksames Vitamin D3. Ohne ausreichende Sonnenbestrahlung funktioniert dieser Prozess aber nicht. Deshalb sind im März und April bei vielen Menschen die Vitamin D-Speicher im Körper leer, es besteht gar oft ein Mangel. Das betrifft nach Ansicht von Experten bis zu 90 Prozent der Bevölkerung. Besonders ausgeprägt ist der Vitamin D-Mangel, wenn man nicht nur im Winter zu wenig die Sonne sieht, sondern das ganze Jahr hindurch. Das betrifft meist ältere Menschen, aber auch Kinder und Jugendliche, die viel vor dem Computer sitzen.

Volle Wirkung nur im Duett

Vitamin D3 ist für den Knochenstoffwechsel und die Knochendichte erforderlich. Es trägt zur Erhaltung intakter Knochen bei, da es die normale Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor unterstützt. Zudem ist das Vitamin für die Erhaltung einer intakten Muskelfunktion von Bedeutung. Vitamin D3 spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr und unterstützt die normale Funktion unseres Immunsystems.

Aktuelle Studien zeigen aber, dass Vitamin D3 (Cholecalciferol) seine volle Wirkung auf die Knochen nur mit Hilfe von Vitamin K2 ausüben kann. Deshalb sollten die beiden Vitamine immer gemeinsam genommen werden. Beide Vitamine sind fettlöslich und sollten immer mit etwas Fettigem zusammen aufgenommen werden. Vitamin K2 unterstützt ebenso die Erhaltung normaler Knochen. Das Vitamin ist einer der wichtigsten Partner von Vitamin D3 in Bezug auf den Knochenstoffwechsel, weshalb die die Kombination der beiden Vitamine sehr sinnvoll ist. Vitamin K kann einerseits als Vitamin K1 (Phyllochinon) über die Nahrung aufgenommen werden, wo es hauptsächlich in den Blättern verschiedener grüner Pflanzen enthalten ist. Andererseits wird das Vitamin in Form von Vitamin K2 (Menachinon) durch Mikroorganismen im Darm erzeugt.

Vitamin D bei oder gegen Corona?

Vitamin D hat neben den zentralen Funktionen für die Knochengesundheit auch regulatorische Effekte auf das Immunsystem. Derzeit wird intensiv über den Nutzen von Vitamin D in der Prävention und Behandlung von COVID-19-Erkrankungen diskutiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat im Januar 20121 aktuell vorliegende Studien gesichtet und eingeordnet: „Tatsächlich lässt die aktuelle Studienlage einen potenziellen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Serumspiegel und einem erhöhten Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion bzw. für einen schweren COVID-19-Verlauf vermuten. Die Ergebnisse reichen jedoch nicht aus, um eine eindeutige Ursache-Wirkungs-Beziehung nachzuweisen. Pauschal kann daher keine Empfehlung für eine Vitamin D-Supplementation gegeben werden, um einer SARS-CoV-2-Infektion vorzubeugen oder den Schweregrad einer COVID-19-Erkrankung zu verringern. Dies stützen auch die Aussagen anderer Fachinstitutionen wie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) oder des Robert Koch-Instituts (RKI).“

Allerdings: „Die Häufigkeit einer unzureichenden Versorgung mit Vitamin D in Deutschland ist jedoch hoch. Gerade in den Wintermonaten reicht in unseren Breitengraden die UVB-Strahlung für die Vitamin-D-Synthese in der Haut nicht aus. „Eine Supplementation von Vitamin D in Höhe des Referenzwerts von täglich etwa 20 µg (800 IE) kann daher zur Sicherstellung eines adäquaten Vitamin-D-Status erforderlich sein.“ Unter der Voraussetzung, dass ein kausaler Zusammenhang besteht, hätte ein adäquater Vitamin-D-Status einen präventiven Effekt auf das Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion bzw. eines schweren COVID-19-Verlaufs“, sagt Prof. Dr. Jakob Linseisen, Präsident der DGE.

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Hyperthermie – praktisch

Von |2021-03-29T14:58:16+02:00März 30th, 2021|

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Hyperthermie – praktisch

Das Immunsystem arbeitet besser in einem gegenüber dem Normalzustand erhöhten Temperaturniveau, die Methode der Hyperthermie basiert auf dem Prinzip: mit Fieber gegen den Krebs. Wenn Ihr Arzt Ihnen empfohlen hat, die regionale Hyperthermie anzuwenden, so ist dies eine ergänzende komplementäre Maßnahme im Rahmen der verabreichten Therapiekombinationen. Hyperthermie kann die Wirkung einer Strahlentherapie verbessern, sie kann die Verträglichkeit und den Effekt vieler Chemotherapien günstiger gestalten.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Eine regionale Hyperthermie-Sitzung dauert etwa eine Stunde. Meist finden mehrere aufeinander folgende Sitzungen, in der Akutphase sind das zwei bis drei Sitzungen in der Woche, in der Krebsnachsorge seltener, statt. Bei einem erfolgreichen Ansprechen des Tumors, in welcher Therapie-Kombination auch immer (OP, Chemo, Bestrahlung), kann man es rechtfertigen, dass die Hyperthermie auch im Nachhinein noch einmal im Jahr oder im halben Jahr in Kombination mit anderen immunstimulierenden Therapien angewendet wird.

Die gute Nachricht ist: Hyperthermie tut nicht weh, wenn alles richtig läuft. Am besten ist es, wenn Sie vor der Behandlung noch ein Glas Wasser trinken. Sie werden gebeten, alle metallischen Gegenstände im zu behandelndem Gebiet abzulegen. Im Bereich des Unterleibs muss also der Gürtel mit der Metallschließe und die Kleidung entfernt werden. Sie werden auf einem Bett bequem positioniert. Auf der unteren Seite liegen Sie dann auf einem wassergefüllten Gebilde, unter dem sich die untere Elektrode befindet. Keine Sorge, Sie können keine elektrischen Teile direkt berühren. Die untere Elektrode ist ganz am Anfang meist etwas nach oben gewölbt, das ist jedoch nur in der ersten Minute so, dann wird Ihr Körpergewicht das Wasser langsam eindrücken und Sie werden auch hier bequem liegen. Zunächst fühlt sich das kalt an, das ist so gewollt, denn die meisten Thermorezeptoren befinden sich unter der Haut, und wenn diese gekühlt werden, kann man das Gewebe tiefer im Körper erwärmen, ohne dass Sie es als schmerzhaft empfinden würden. Von oben wird ein Arm mit einer analogen Elektrode zugeführt, unter der sich ebenfalls ein Wasserkissen befindet. Dieses muss gut am Körper anliegen.

Die eigentliche Behandlung

Sie befinden sich nun zwischen der oberen und unteren Elektrode. Ihr Körper ist jetzt ein sogenanntes Dielektrikum, das zwischen zwei Spannungspolen liegt, die 13 Millionen Mal in der Sekunde Plus und Minus wechseln. Das bringt die Wassermoleküle in Ihrem Körper, die im Behandlungsgebiet liegen, in Rotation und führt zu einer Temperaturerhöhung.

Sie erhalten zur Sicherheit einen Patientenschalter, mit dem Sie Ihr Okay geben oder auch, wenn Sie die Behandlung zu unterbrechen wünschen. Im Allgemeinen ist eine regionale Hyperthermie-Behandlung etwas Angenehmes. Viele Patienten schlafen während der Behandlung ein. Richtig angewendet ist die regionale Hyperthermie eines der Therapieverfahren, die kaum Nebenwirkungen haben. Es kann vorkommen, dass man nach der Sitzung etwas müde und langsam in den Reaktionen ist, vielleicht auch etwas schwindelig. All das ist üblicherweise nach zwei Stunden verschwunden. Kontraindikationen für die regionale Hyperthermie sind etwa ein Herzschrittmacher im Behandlungsgebiet.

Wer trägt die Kosten?

Eine generelle Kostenübernahmepflicht für komplementäre Therapien gibt es bisher nicht. Und das, obwohl für mehrere Tumore bereits in Studien nachgewiesen wurde, dass Chemo- und Strahlentherapien erfolgreicher sind, wenn sie mit der Hyperthermie kombiniert werden. Erfolgt diese im Rahmen einer stationären Klinikbehandlung, sind die Kosten in der stationären Therapie enthalten und werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei der ambulanten Therapie hingegen besteht momentan noch kein Anspruch auf Kostenübernahme. 2005 kam das Bundesverfassungsgericht zu einem Urteil, das komplementäre Behandlungen wie die Lokale Hyperthermie begünstigt. Demnach haben Sie immer dann einen Anspruch, „wenn eine lebensbedrohliche Krankheit behandelt wird, für die keine allgemein anerkannten Therapiemöglichkeiten mehr bestehen, und es mindestens eine geringe Aussicht auf eine spürbar positive Einwirkung hinsichtlich des Krankheitsverlaufs gibt“.

Dieses Urteil ist jedoch nicht erzwingbar, lässt aber hoffen. Einzelfallentscheidungen basieren oft auf Kulanz. Wir empfehlen, sich bei Ihrer Krankenkasse persönlich vor Beginn der Therapie mit einem individuellen Behandlungsplan (Behandlungsumfang und Kosten) vorzustellen. In der Regel umfasst eine Behandlungsserie der Lokalen Hyperthermie ca. 10 bis 15 einstündige Sitzungen innerhalb von 8 Wochen.
Für privatversicherte Patienten werden die Kosten für die Lokale Hyperthermie in Verbindung mit Chemotherapie gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) nach Ziffer 5854 übernommen, es empfiehlt sich auch hier, vor der Therapie die Kostenübernahme zu vereinbaren.

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Multiresistente Erreger

Von |2021-03-29T14:54:41+02:00März 30th, 2021|

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Multiresistente Erreger

Ein Problem mit enormer Sprengkraft und eines, dass immer noch nicht im Bewusstsein von vielen angekommen ist; schauen wir also auf die Fakten: Einige Bakterien sind gefährliche Feinde. Lange Zeit schien es, als habe die Menschheit ein Wundermittel dagegen gefunden: Antibiotika. Ihretwegen überlebten Menschen Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen. Doch die Mittel verlieren an Kraft. Immer mehr Krankenhauskeime werden unempfindlich. Von 400.000 Menschen, die sich jedes Jahr mit Krankenhauskeimen infizieren, sterben nach offiziellen Zahlen bis zu 15.000. Neue Recherchen zeigen: Es sind viel mehr. Warum ist das so? Um dies zu beantworten, müssen wir darauf schauen, was die Entwicklung zu Multiresistenzen unterstützt.

Tierisch resistent

Jährlich verkaufen Pharmafirmen 742 Tonnen Antibiotika in den Tiermarkt für Nutz- und Haustiere. In Deutschland wurden 2011 über 1.700 t Antibiotika an Tiere verabreicht. Das ist die dreifache Menge wie in der Humanmedizin. In den Jahren darauf ging die reine Menge auf fast 1.250 t zurück. Doch zugleich stieg der Einsatz von besonders wirksamen Reserveantibiotika in der Tierhaltung deutlich an. Diese sollten eigentlich für die Behandlung bestimmter Krankheiten bei Menschen vorbehalten sein. Und dies ist kein spezifisches Problem in Deutschland, im Gegenteil, die weltweite Entwicklung macht großen Grund zur Sorge. So werden in den USA werden ca. 80 % aller Antibiotika an Tiere vergeben und nur 20 % an Menschen.

Schlechte neue Zukunft?

Was, wenn die Entwicklung so weiter geht? Verläuft dann eine Mandelentzündung im Jahr 2050 etwa so? Der Hals wird dick, Schlucken ist schmerzhaft. Der Patient sucht einen Arzt auf. So weit, so normal. Was dann passiert, ist jedoch neu: Der Arzt sagt, er könne nur entzündungshemmende Schmerzmittel geben, denn auf die Antibiotika reagieren die Erreger nicht mehr. Sie seien wirkungslos geworden. Wie es dem Patienten dann ergehen wird, kann niemand vorhersagen. Im besten Fall klingt die Entzündung nach einigen Tagen ab. Es kann aber auch zu einem Abszess kommen, der auf Ohr und Mundhöhle ausstrahlt. Im schlimmsten Fall gerät der Erreger in die Blutbahn und löst eine Blutvergiftung aus. Die würde eigentlich auch mit Antibiotika geheilt werden.

Nur: Die wirken ja nicht mehr. Was sich liest wie ein düsterer Science-Fiction-Roman, könnte laut dem britischen Ökonomen Jim O‘Neil tatsächlich in rund 30 Jahren Realität werden. Dann, so rechnete er für die Vereinten Nationen aus, müsste man mit bis zu zehn Millionen Toten pro Jahr weltweit durch Antibiotika-Resistenz rechnen. Damit wäre sie Todesursache Nummer eins. Nur: Welche Möglichkeiten bleiben noch?

Die Alternativen

Als Ausweichlösung zu Antibiotika sind Antiseptika geeignet. Hier stechen insbesondere neue Natriumhypochlorite-Produkte hervor. Sie wirken in der Regel gegen alle relevanten Keime, nicht nur gegen Bakterien, auch MRSA und alle multiresistente Keime, sondern auch gegen Viren, Sporen und Pilze. Das Besondere ist die Wirkweise. Anders als Antibiotika wirken diese Produkte nicht systemisch, also über den gesamten Körper, sondern nur regional, beispielsweise in der Nase und in der Nasennebenhöhle. Sie sind völlig frei von Chemie, Alkohol oder Medikamenten und wirken durch eine elektrolytische Aufladung, die einen osmotischen Druck auf die Keime ausübt und sie zerstört. Das Besondere daran ist, dass Keime dagegen keine Resistenzen entwickeln können. Sie sind in der Regel völlig nebenwirkungsfrei und sind auch teilweise für Schwangere und Kinder geeignet. Der herausragende Vorteil ist eine Reduktion von allen relevanten Keimen, ohne das Mikrobiom im Darm zu tangieren – dieses wird bei einer Antibiotika-Therapie in der Regel völlig zerstört und muss erneut aufgebaut werden.

Diese Antiseptika wirken nicht nur keimreduzierend, sondern auch mineralisch reinigend, so dass Schleime und Sekrete in der Regel entsorgt werden können. Dr. med. Horst Luckhaupt, Deutschlands bekanntester HNO-Infektiologe und Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft dazu: „Als jemand, der sich mittlerweile Jahrzehnte mit bakteriellen Infektionen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich beschäftigt, darf ich sagen, dass wir Ärzte immer hocherfreut sind, wenn wir ein hochwirksames Nicht-Antibiotikum zur Verfügung gestellt bekommen. Die Natriumhypochlorit- Produkte zählen ja zu den Antiseptika, also Substanzen, die gegen Bakterien, Viren und Pilze hochwirksam sind. Und hier habe in den vergangenen drei Jahren erstaunliche Erfolge in der Behandlung von Patientinnen und Patienten chronisch rezidivierenden Erkrankungen im Ohr- und Nasennebenhöhlenbereich sehen können.“

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Heuschnupfen

Von |2021-03-29T14:51:43+02:00März 30th, 2021|

Heuschnupfen

Deutschland, ein Tränenland. Fast jeder Fünfte leidet unter einer Allergie gegen Blütenstaub. Kann man den Sommer so genießen? Mehr als schwierig. Zudem ist es 15 % der Leidenden unangenehm, mit von Allergie geröteten Nasen und tränenden Augen in der Öffentlichkeit zu sein. Aber warum eigentlich Nase und Augen?

Histamin

Der Grund, warum insbesondere Nase und Augen bei Heuschnupfen betroffen sind, lässt sich durch die hohe Anzahl an Mastzellen in der Nasenschleim- und Bindehaut erklären. Mastzellen schütten bei Kontakt mit Allergenen Histamin aus, was zum Anschwellen der Nasenschleimhaut und vermehrter Sekretbildung führt. Auch Niesattacken und Juckreiz werden durch den Botenstoff ausgelöst. Damit sich der Heuschnupfen nicht in die unteren Atemwege ausbreitet, gilt es, möglichst schnell und konsequent zu handeln. Der sogenannte „Etagenwechsel“ kommt bei 30 bis 49 Prozent aller Betroffenen vor: Die allergischen Beschwerden verschlimmern sich, gehen auf die Bronchien, und es kommt zum allergischen Asthma bronchiale. „Betroffene wünschen sich eine schnelle Linderung ihrer Beschwerden, doch sollten sie auch über eine langfristige Behandlung nachdenken“, so Dr. Richard Klämbt, Präsident der Apothekerkammer Bremen.

Was ist eine Allergie?

Dr. Volker Melichar, Sprecher des Allergiezentrums Erlangen und Oberarzt im Universitätsklinikum Erlangen, erklärt: „Der Begriff ‚Heuschnupfen‘ stammt aus dem 19. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde erstmals beobachtet, dass Menschen beim Kontakt mit Gras oder Heu schnupfenartige Reaktionen zeigten. Eigentlich handelt es sich bei Heuschnupfen aber um eine Allergie gegen Pollenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide oder Kräuter. Eine Allergie ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems, durch die der Körper gegen bestimmte Stoffe Antikörper produziert. Eine besonders gesunde, ausgewogene Ernährung ist empfehlenswert, kann einen Heuschnupfen aber nicht verhindern. Andersherum kommt es bei Personen mit Heuschnupfen oft vor, dass sich Kreuzallergien gegen bestimmte Lebensmittel entwickeln. Birkenpollen-Allergiker leiden zum Beispiel häufig unter einer Unverträglichkeit von Stein- und Kernobst, das ein Kribbeln und Brennen im Mundraum verursachen kann.“

Therapie

Bei allergischen Beschwerden sind Loratadin und Cetirizin Mittel der ersten Wahl. Sie sind wirksam, gut verträglich und machen kaum müde – allerdings ist bei Cetirizin ein sedierender Effekt nicht vollkommen auszuschließen, sodass Vorsicht beim Autofahren geboten ist. Gute und schnelle Hilfe versprechen auch Antihistaminika in Form von applizierbaren Präparaten: Nasenspray und Augentropfen. Innerhalb einer Viertelstunde setzt die Wirkung mit einem H1-Antihistaminikum ein. Arzneistoffe wie Azelastin und Levocabastin werden lokal als Augentropfen oder Nasenspray eingesetzt und halten zudem bis zu zwölf Stunden vor. Dabei ist der Wirkeintritt von Azelastin gegenüber Levocabastin deutlich kürzer – nach nur wenigen Minuten setzt die Wirkung ein. Demgegenüber benötigt Levocabastin etwa eine halbe Stunde. Und: Der Wirkstoff Azelastin stabilisiert die Mastzellen und hemmt damit die Ausschüttung von Histamin und anderen Mediatoren. Diese Wirkstoffe gelten allgemein als nebenwirkungsarm und werden mit abschwellenden sowie entzündungshemmenden Wirkungen in Verbindung gebracht. Dennoch sollten Sie in jedem Fall einen Arzt konsultieren, denn Levocabastin etwa wirkt sich ab einer bestimmten Dosierung bei einer Niereninsuffizienz negativ aus. Wer schon frühzeitig vorbeugen möchte, ist mit den Wirkstoffen Cromoglicinsäure und Nedocromil gut beraten. Die Mittel wirken in der Regel allerdings nicht sofort, sondern erst nach etwa zwei bis drei Wochen. Die Anwendung muss regelmäßig mehrmals am Tag erfolgen.

Pollenalarm

Wie aber kommt man nun um die Auswirkungen von Heuschnupfen herum? Schwierig. Besonders starker Pollenflug findet in den frühen Morgenstunden, bei trockenem und windigem Wetter statt. Wenn Sie wissen, auf welche Pollen Sie allergisch reagieren, dann informieren Sie sich mit einem Pollenflugkalender, wann »Ihre« Pollenzeit ist. Ist noch nicht bekannt, worauf man allergisch ist, lässt sich auch umgekehrt über den Pollenflugkalender herausfinden, welche Pollen als Allergieauslöser infrage kommen. Und nicht nur für Cabrio-Fahrer eine wichtige und richtige Investition – die richtige Sonnenbrille. Besonders Brillen mit zusätzlichem seitlichen Schutz hindern Pollen daran, in die Augen zu gelangen. Besonders praktisch hierbei ist der Aspekt, dass sportliche Sonnenbrillen aktuell im Trend liegen. Diese gibt es in zig Ausführungen und viele von ihnen umfassen das Sichtfeld vollständig. Darüber hinaus sollten Sie als Betroffener vor dem Schlafen duschen und die Haare waschen. Auf diese Weise atmen Sie nachts weniger Pollen ein. Und auch regelmäßig Staubwischen und -saugen hilft dabei, die eigenen vier Wände pollenfrei zu halten. Schließlich noch der Weg zur Hyposensibilisierung; wer das gesamte Jahr über an Heuschnupfen leidet, sollte sich bei seinem Arzt darüber informieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Symptome über einen solchen Weg zu verringern.

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