Thermalwasser

Von |2022-11-30T12:45:20+01:00November 30th, 2022|

Autorin: Anne Klein

Thermalwasser

Schon die alten Römer haben Thermalbäder zu schätzen gewusst. Seit vielen Jahrhunderten wird die heilende Wirkung heißer Quellen genutzt. Pure Entspannung und Regeneration verspricht ein Besuch in einem Thermalbad. Zeit, sich von dem stressigen Alltag zu distanzieren, oder etwas für die Gesundheit zu tun. Ein Thermalbad ist kein normales Freizeitbad. Das mineralstoffhaltige Badewasser entspringt einer Thermalquelle und bringt es auf eine Mindesttemperatur von 20 °C. Daher stammt auch der Name: Das Wort „thermal“ entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie „warm“. In dem Thermalwasser gelöst sind die wertvollen Mineralien, die es so besonders machen. Je nach Gestein, durch welches das Wasser vorher floss, ist es angereichert mit Magnesium, Calcium, Kochsalz oder auch Kalium. Außerdem sind auch schwefelhaltige Thermalbäder beliebt und auch radonhaltiges Thermalwasser hat eine ebenso heilende Wirkung.

Was ist Thermalwasser?

Unter Mineralwasser versteht man Quellwasser mit einer bestimmten Mineralstoffkonzentration. Damit es als Thermalwasser bezeichnet werden darf, muss die Temperatur des Mineralwassers bei Austritt aus der Quelle mindestens 20 °C betragen. Außerdem muss die Mineralstoffzusammensetzung durch ein qualifiziertes Institut nachgewiesen werden. Dieses Wasser ist oft Jahrtausende dem natürlichen Wasserkreislauf entzogen, ehe es als Thermalquelle erschlossen wird. Ursprünglich ist es aus Niederschlagswasser entstanden, das durch unterschiedliche Gesteinsarten gesickert ist, sich dabei mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen angereichert und erwärmt hat. Entsprechend der geologischen Beschaffenheit des Bodens ist dann ein unverwechselbares Wasser mit spezieller Mineralienzusammensetzung entstanden, das bei Bade- oder Trinkkuren eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus vorweist.

Meist enthält das Thermalwasser aus der Tiefe viele Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Sulfate, Jod, Radon oder Kohlendioxid oder den nach faulen Eiern müffelnden Schwefelwasserstoff. Dieses angereicherte Heilwasser ist bei genügend hohen Konzentrationen gesundheitsfördernd und hilft bei diversen Erkrankungen. Das ist medizinisch bewiesen. Kohlensäure steigert etwa die Durchblutung, Schwefelbäder lindern Hautprobleme oder Rheuma, anerkannt ist die Wirkung von Thermalbädern mit hohem Schwefelanteil auch bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Akne. Sulfatwasser tut vor allem den Organen im Oberbauch und den Harnwegen gut. Aktuelle Studien belegen auch eine stressmindernde Eigenschaft von Thermalwasser. So führt bereits ein ca. 25-minütiges Bad zu einer deutlichen Senkung des Kortisol-Gehalts im Speichel. Kortisol ist ein Stresshormon mit negativer Wirkung. Auch der Schwefelgehalt hat hierbei positive Auswirkungen.

Öfter anwenden

Durch die Reize des Thermalwassers kommt es zu chemischen und physikalischen Reaktionen auf der Körperoberfläche. Damit das Heilwasser jedoch für unsere Gesundheit förderlich ist, muss es öfter hintereinander angewandt werden – daher dauert eine klassische Kur oft zwei bis drei Wochen. Je nach Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist Thermalwasser bei verschiedenen Leiden empfehlenswert: Muskelverspannungen, Rheumatismus, Hautleiden, Herz-Kreislauf-Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und andere. In umfangreichen Studien wird festgestellt, welche Quelle gegen welches Leiden hilfreich ist. Kurze Thermenaufenthalte sind vor allem im Winter, aber wirkt lindernd bei Rheuma und auch bei Arthrose nach dem Sommer sehr beliebt. Einfach den Stress beiseiteschieben, sich erholen und abschalten. Das Thermalwasser wirkt auch lindernd neben Rheuma, auch bei Arthrose, Neuralgien, Gelenkentzündungen, Brüchen, Muskelrissen, Stoffwechselstörungen, Frauenleiden, Erkrankungen der Atemwege und Hautleiden. Die Vielfalt der Anwendungsmethoden ist ebenso eindrucksvoll: Mineral- oder Thermalbäder, Ozonbäder, Duschbäder, Dampfbäder, Fangopackungen, Spülungen, Unterwassermassagen und vieles mehr, das in zahlreichen gepflegten Badebetrieben zur Verfügung gestellt wird.

Auch innerliche Heilwirkungen ergeben sich aus den beim Baden durch die Haut aufgenommenen Mineralstoffen. Außerdem atmet man die flüchtigen Stoffe ein, was zu einer positiven Beeinflussung von Lunge, Bronchien und Schleimhäuten beitragen kann. Gerade bei chronischen Krankheiten wie Asthma wurden schon sehr gute Heilerfolge erzielt. Eine Badezeit von 20 Minuten gilt als optimal, mehr als 30 Minuten sollten es in keinem Fall sein. Da das Thermalbad sehr anregend wirken kann, sollten Menschen mit Kreislaufproblemen zunächst mit wenigen Minuten beginnen und die Badezeit dann langsam steigern. Wichtig ist ebenfalls, nicht zu viel Wasser während des Bades zu trinken.

Das Immunsystem stärken

Von |2022-11-30T11:57:22+01:00November 30th, 2022|

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Dr. Wolz Zell GmbH
Marienthaler Str. 3,
65366 Geisenheim

www.wolz.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Das Immunsystem stärken

Zum Immunsystem gehören unter anderem das Knochenmark, die Lymphknoten, die Mandeln und der Darm. Um richtig zu funktionieren, ist das Immunsystem auf eine ausreichende Nährstoffversorgung angewiesen. Ist diese nicht gewährleistet, kann die Abwehrkraft nachlassen. Damit der Organismus seine Energiereserven auffüllen kann und das Immunsystem auf Trab kommt, sind nicht nur Vitamine, sondern auch ein breites Spektrum von Wirkstoffgruppen notwendig. Die gute Nachricht: Man kann zumindest dazu beitragen, dass das Immunsystem in seiner Funktion nicht gestört wird. Medizinier empfehlen vor allem eine ausgewogene Ernährung. Die Deutschen sparen meist am frischen Obst. Das ist deshalb so problematisch, weil nur darin die sekundären Pflanzenstoffe mit ihren antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften enthalten sind. Auch enthält Obst und Gemüse, die für das Immunsystem essentiellen Vitamine A, C und E. Ebenso sollte der Bedarf an Eisen und Zink mit der Ernährung abgedeckt sein. Wer hier einen erhöhten Bedarf hat, sollte statt mit synthetischen, isolierten Substanzen den Mikronährstoffbedarf zum Beispiel an den Vitaminen C, B6, B12, E, D3, Selen, Zink und vor allen an sekundären Pflanzenstoffen lieber in Form eines Vitalkomplexes mit vielen Inhaltsstoffen ergänzen, die so vorliegen wie in der Natur.

Wie es funktioniert

Das Immunsystem besteht aus der angeborenen (unspezifischen) Abwehr und der erworbenen (spezifischen) Abwehr. Beide Systeme sind eng miteinander verzahnt und übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Das Immunsystem bekämpft Krankheitserreger auf der Haut, im Gewebe und in Körperflüssigkeiten wie Blut. Die angeborene (unspezifische) Abwehr, häufig auch als natürliche Abwehr bezeichnet, besteht aus Fresszellen, zu denen Makrophagen, Monozyten und neutrophile Granulozyten gehören. Aber auch im Blut gelöste Eiweiße mit eigener Abwehrfunktion zählen dazu. Die Abwehrzellen werden über chemische Botenstoffe angelockt und befinden sich auch bei einer Wunde oder einem Infektionsherd am Ort des Geschehens. Die erworbene oder spezifische Immunabwehr dagegen besteht aus bestimmten weißen Blutkörperchen, den B-Lymphozyten, T-Lymphozyten und den natürlichen Killerzellen. Letztere vermögen Tumorzellen und virusinfizierte Zellen sehr effektiv zu attackieren. Die Zellen der spezifischen Abwehr haben so etwas wie ein Gedächtnis, sie merken sich die Erreger. Bei einer erneuten Infektion kann der Körper ganz schnell passende Antikörper produzieren und sich verteidigen. Die spezifische Form der Abwehr muss erst erlernt werden, der Schutz bleibt dann aber durch das immunologische Gedächtnis über viele Jahre bestehen.

Die Abwehr stärken

Das Immunsystem ist lebenswichtig: Es schützt den Körper vor Schadstoffen, Krankheitserregern und krankmachenden Zellveränderungen. Es umfasst verschiedene Zellarten und Eiweiße. Solange die körpereigene Abwehr reibungslos funktioniert, macht sie sich nicht bemerkbar. Wenn das Immunsystem aber versagt, und das tut es öfter als gewünscht, weil es geschwächt ist oder gegen besonders aggressive Krankheitserreger nichts ausrichten kann, wird man krank. Auch Erreger, die dem Körper bisher noch unbekannt sind, haben meist leichtes Spiel. Bei bestimmten Erregern führt aber nur der erste Kontakt zu einer Erkrankung – zum Beispiel bei Kinderkrankheiten wie den Windpocken.

Das Immunsystem kann durch viele körperfremde Stoffe und Substanzen aktiviert werden, den sogenannten Antigenen. Zu ihnen gehören auch die Eiweiße auf der Oberfläche von Bakterien, Pilzen und Viren. Wenn diese Antigene an spezielle Rezeptoren von Abwehrzellen andocken, wird eine ganze Reihe von Zellprozessen in Gang gesetzt. Nach dem ersten Kontakt mit einem Krankheitserreger werden meist entsprechende Informationen gespeichert. Bei erneuten Kontakten werden sie sofort wieder abgerufen, sodass sich der Körper schneller zur Wehr setzen kann.

Um gut durch den Winter zu kommen, sollten Sie sich so ernähren, dass Sie möglichst viele sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine aufnehmen. Es wird vermutet, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einem gesunden Darm und einem gesunden Immunsystem besteht, denn ein Großteil der Antikörper produzierenden Zellen befinden sich im Darm. Hier können sogenannte Beta-Glucane unterstützen. Das sind Zellwandbestandteile der Hefezelle, für die es auf den Abwehrzellen des Darmes bestimmte Rezeptoren gibt. Wenn die Beta-Glucane hier andocken, modulieren sie das Immunsystem. Ein hoher Anteil dieser Beta-Glucane findet sich beispielsweise in Präparaten mit Enzym-Hefezellen. Wichtig ist auch, viel zu trinken: Bis zu zwei Liter über den Tag verteilt sollte man dem Körper zuführen. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, damit die Schleimhäute feucht bleiben. Der Körper braucht Vitamin D für eine intakte Immunabwehr. Wir können zwar einen Teil über die Nahrung aufnehmen, den größten Teil produziert aber unser Körper selbst über das Sonnenlicht. Der blaue und ultraviolette Teil des Sonnenlichts steigert die Aktivität der T-Lymphozyten, die Infektionen bekämpfen. Bewegen Sie sich regelmäßig. Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren regen das Immunsystem an. Bei jedem Training wird das Immunsystem ein wenig stimuliert. Schlafen stärkt auch das Immunsystem und sie sollten möglichst auch negativen Stress vermeiden.

Voll im Trend: die Wärmflasche

Von |2022-10-31T11:14:58+01:00Oktober 31st, 2022|

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Hugo Frosch GmbH
Hohenraunauer Str. 20
86480 Aletshausen

www.hugo-frosch.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Voll im Trend: die Wärmflasche

Ein wohlig-warmes Bett, das einen am Abend erwartet – kann es gerade in der kommenden, kalten Jahreszeit etwas Besseres geben? Das fragten sich Menschen schon vor vielen hundert Jahren und fingen mit heißen Ziegeln und anderen Materialien an, die Schlafstätten auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Im 16. Jahrhundert wurden die ersten Flaschen mit ins Bett genommen und als man erkannte, dass Kupfer ein exzellenter Leiter ist und sich zudem bestens in Form bringen lässt, ging der Stern der Wärmflasche auf. Fortan musste man sich nicht mehr an eckigen Gegenständen stoßen, sondern schmiegte sich an runde, anatomische Formen an. Wärmflaschen aus Metall – und teils Porzellan – wanderten in den kommenden Jahrhunderten unter die Bettdecken der Menschen. Selbst Berufe wurden durch die Wärmflasche erfunden. Etwa der des Wärmflaschentauschers. Wer zu Beginn des Eisenbahnverkehrs lange Strecken im Winter fuhr, der freute sich auf jede Bahnhofsankunft, denn dort wurde die kalte Flasche gegen einen neue, heiße von eben einem solchen Wärmflaschentauscher ausgetauscht. Im Jahr 1839 dann eine Erfindung, die viele Industriebranchen nachhaltig prägte: Charles Goodyear entwickelte die Vulkanisation. Nun konnten zig Produkte aus Gummi hergestellt werden, dem elastischen Material fast ohne Grenzen. Nur folgerichtig, dass die beliebte Wärmflasche sich der Entwicklung anschloss. Weich, unzerbrechlich, viel anschmiegsamer im Bett und mit einer gleichfalls ausgezeichneten Wärmeabgabe – die moderne Wärmflasche war geboren. Einzig der textile Überzug wurde von den Vorgängermodellen übernommen, wollte man sich doch nicht verbrühen, wenn das Wasser viel zu heiß eingefüllt wurde. Und auch, wenn man es seit dieser Zeit mit einer Fülle an Formen versucht hat, letztlich scheint das längliche Modell in der Größe von etwa
30 × 20 Zentimeter das Maß der Dinge zu sein. Kaum ein Haushalt, der nicht jemals ein solches Modell besessen hätte oder besitzt.

Wieder gefragt

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hatte es die Wärmflasche dann alles andere als leicht. Mit Strom betriebene Heizdecken machten ihr in vielen Schlafzimmern den Garaus und überhaupt: Wozu sollte man das wabbelige Ding noch gebrauchen? Aber: Totgesagte leben länger. So hat sich etwa die Selbstmedikation in der Wärmetherapie massiv weiterentwickelt. Eine solche Wärmetherapie hilft hervorragend bei allen Formen von Muskelverspannungen. Und nicht nur bei spontan auftretenden Schmerzen, chronische Erkrankungen lassen sich damit behandeln: Arthrosen ebenso wie Gelenkentzündungen, Morbus Bechterew, geschädigte Wirbelsäulen und Erkrankungen des Bewegungsapparats im Allgemeinen. Daneben eignet sich diese Therapieform auch bei Beschwerden bei der Menstruation, der Gallenblase, des Darms und auch bei Prostataentzündungen. Hierfür wurden zig Produkte – gerne auch besonders kompliziert in der Anwendung und mit jeder Menge Stromverbrauch – entwickelt, weshalb viele Menschen sich wieder der guten alten Wärmflasche erinnert haben. Ein simples Produkt, das fast keine Bedienungsanleitung benötigt. Dabei seit Kurzem verstärkt im Blickpunkt: der Herstellungsprozess. Produkte, die nicht über den halben Erdball verschifft werden, sind klar im Vorteil und gesundheitlich unbedenkliche Materialien besonders wichtig. Dies ist leider nicht der Normalfall, wie Tests zeigten. Sogar sehr problematische Stoffe wie Cadmium oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend eingestuft sind, fanden sich in einigen Modellen. Umso schlimmer, wenn dies dazu noch in speziellen Wärmflaschen für Kinder der Fall war. Daher ist es wesentlich, sich vor dem Kauf einer neuen Wärmflasche umfassend zu informieren. Öko-Wärmflasche und auch der Überzug ist bestens? Dann ist dies eine klare Kaufempfehlung. Rundum perfekt wird es dann, wenn man zu Produkten greift, die auch optisch überzeugen. So gibt es Hersteller, die eine Vielzahl von Designs für ihre Flaschen anbieten. Damit werden selbst die kältesten Füße schon beim Anblick kuschlig warm. Und nie vergessen: kein kochendes Wasser einfüllen und nicht vollständig befüllen. Wir wünschen Ihnen ein warmes Vergnügen in diesem Herbst und Winter.

Erkältungszeit

Von |2022-10-31T11:13:20+01:00Oktober 31st, 2022|

Autor Peter M. Crause

Erkältungszeit

Jeden Herbst das Gleiche: die Nasen laufen, die Rachen gerötet, der Hustenreiz groß. Eine Erkältungswelle ist unterwegs. Für viele stellt sich dann die Frage: Mit Tabletten vollstopfen oder lieber zum Hausmittel? Da können wir schon an dieser Stelle verbindlich sagen, dass es selbst mit heftigstem Medikamenteneinsatz nur unwesentlich schneller vorbei ist. Selbstverständlich kann man etwa dem Hustenreiz etwas entgegensetzen, aber der Grundsatz „drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie, drei Tage geht sie“ bleibt ohnehin bestehen. Bevor wir einige interessante Hausmittel besprechen, werfen wir einen Blick auf die Prophylaxe, denn man kann durchaus etwas tun, um erst gar nicht erwischt zu werden. Worum geht es also? Es geht um Erkältungsviren, keine Bakterien, und diese sind quasi überall. Sie übertragen sich über eine Tröpfcheninfektion direkt, wie beim Niesen, und noch viel mehr: Sie lauern überall dort, wo Hände hinfassen. An Türklinken, Tellern, Tassen und an anderen Gegenständen.

Über den Kontakt mit den Händen schließlich gelangen sie dorthin, wo sie nicht erwünscht sind: in die Schleimhäute. Daher ist Händewaschen wichtig. Vor allen Mahlzeiten, nach dem Nachhausekommen, nach dem Toilettengang und nachdem man mit Tieren in Kontakt war, ist das Händewaschen wichtig. Vor dem Einseifen die Hände mit lauwarmen Wassern abspülen, gründlich einseifen und dann zwischen den Fingern und der gesamten Hand verteilen – abspülen, fertig. Etwa 30 Sekunden, die schützen. Und übrigens: immer nach dem Waschen cremen, nicht umgekehrt. Wer diese simplen Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, baut einen ausgezeichneten Erkältungsschutzwall auf. Was aber, wenn es einen doch erwischt hat?

Bier her, oder ich fall um

Gerade für Männer eine verlockende Idee, die Erkältung mit einem warmen Bier auszutreiben. Eigentlich ist es ja eine wirre Idee – man hat Fieber und trinkt Alkohol. Das geht gar nicht. Ohne Fieber aber können die im Bier enthaltenen ätherischen Öle, dem Hopfen sei Dank, sowie die Bitterstoffe durchaus antibakterielle Effekte haben, dummerweise aber hat eben eine Erkältung herzlich wenig mit Bakterien zu tun. Wenn Sie es dennoch ausprobieren möchten, dann erhitzen Sie das Bier, auf keinen Fall mehr als 40 Grad, und trinken Sie es in kleinen Schlucken. Ist der Geschmack zu schlimm, helfen Sie mit Honig nach. Aber selbst wenn Sie hierzu Bier mit geringem Alkoholgehalt nutzen, ist es einfach so, dass dieser dem Körper Wasser entzieht. Und das ist bei keiner Erkältung eine gute Idee. Unser Tipp: Lassen Sie es daher besser, die Wirkung geht gegen den Nullpunkt. Wesentlich besser ist es, direkt gegen die Symptome anzugehen. Um die Nasenschleimhaut feucht und funktionierend zu halten, empfiehlt es sich beispielsweise, mit einer Nasendusche zu arbeiten. Unterwegs hilft ein Nasenspray aus einer Salzlösung.

Achtung: Kein medizinisch wirksames Nasenspray dauerhaft nutzen, eine Abhängigkeit von dem Spray ist ansonsten der Fall. Weiter geht es mit dem richtigen Wohnklima. Um die Umgebung zu befeuchten, können Tücher oder Wasserschälchen in der Wohnung verteilt werden. Für Heizungskörper gibt es spezielle Systeme. Immer auch daran denken, diese regelmäßig zu reinigen und aufzufüllen. Ebenso wichtig ist immer das korrekte Lüften von Büro oder Wohnung. Stoßlüften befördert die alte Luft aus dem Raum und bringt frische, feuchte Luft herein. Dazu spielen Obst und Gemüse im Herbst und Winter eine große Rolle. Sie geben dem Körper Vitamine und wichtige Nährstoffe und stärken so die Abwehrkräfte. Trinken ist immer eine wichtige Unterstützung für den Körper. Ausreichend Flüssigkeit im Körper hilft beispielsweise dabei, das Nasensekret flüssiger zu halten. Wer sich schwach und abgeschlagen fühlt, dessen Körper reagiert ganz normal, da das Immunsystem in dem Moment die volle Energie benötigt. Am besten, man gönnt sich dann auch eine Auszeit. Und dann Ingwer. Eine tolle Wurzel, die sich tatsächlich als Hausmittel bestens bewährt hat. Es empfiehlt sich, Ingwer im Tee oder Wasser zu genießen, denn gut schmeckt das Ganze auch noch. Dazu einfach den Ingwer frisch reiben und mit kochendem Wasser übergießen. Dann noch gut zehn Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb abseihen. Wer mag, kann noch mit etwas Zitrone und Honig dem Geschmack auf die Sprünge helfen. Noch leckerer wird es, wenn man Ingwer und Apfel kombiniert. Bestens dafür geeignet ist naturbelassener Apfelsaft aus dem Bio-Laden oder von der Mosterei. In einem Topf erhitzen und in ihm den geschälten Ingwer etwa 10 Minuten oder mehr ziehen lassen. Wir wünschen eine erkältungsfreie Zeit.

Gesundes Fischöl

Von |2022-10-31T11:10:53+01:00Oktober 31st, 2022|

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Henry Lamotte Oils GmbH
Merkurstrasse 47
28197 Bremen

www.lamotte-oils.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Gesundes Fischöl

Die Grundlage dafür, dass die Fische und Fischöl mit Gesundheit gebracht wurden, muss man ganz hoch im Norden suchen. Die Bewohner der lebensfeindlichen Polargebiete haben sich nicht nur perfekt Ihrer Umgebung angepasst, sondern kennen praktisch keine Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme oder gar Infarkte. Wie kann das möglich sein, wo doch der Speiseplan unserer extrem nördlichen Nachbarn überhaupt keine Abwechslung zulässt? Wo Obst, Gemüse und Co. nahezu nicht vorhanden sind? Um diese Frage zu beantworten, untersuchten Forscher die Nahrungsmittel der dortigen indigenen Völker — Fische, Wale und Robben.

EPA und DHA

Das Ergebnis dieser Untersuchungen war verblüffend. Obwohl die Eskimos sich außerordentlich einseitig ernähren, nehmen Sie mit Ihrer Kost wertvolle Fettsäuren auf, die ihren Körper vor den oben genannten Krankheiten wohl schützen. Wir sprechen über Eicosapentaensäure sowie Docosahexaensäure, kurz EPA und DHA genannt. Diese sind nicht nur einfache Fettsäuren, es handelt sich dabei um Omega-3-Fettsäuren. Für die Meeresbewohner sind diese unendlich wichtig, denn deren sehr kaltes Umfeld bringt es mit sich, dass der Blutkreislauf unter widrigsten Bedingungen intakt bleibt. Und genau das nehmen die Eskimos mit dem Verzehr der Fische, Wale und Robben auf. Diese Omega-3-Fettsäuren haben einen positiven Effekt auf Zellwände und halten die Arterien elastisch: das Blut kann einfacher zirkulieren, das Herz-Kreislauf-System wird weniger belastet. Und: Hat die Omega-3-Fettsäure DHA sogar eine positive Wirkung auf Alzheimer-Patienten? Im Jahr 2007 wurde eine Studie im Journal of Neuroscience unter Leitung von Greg Cole veröffentlicht. Diese stützt die These, dass DHA aus Fischöl die Produktion eines vor Alzheimer schützenden Enzyms steigert, das Enzym LR11. Dieses soll unter anderem für den Abbau des schädlichen Beta-Amyloids im Gehirn zuständig ist. Die Anhäufung von Beta-Amyloid wird als eine der grundlegenden Ursachen von Alzheimer und auch dem sonstigen Abbau der Hirnleistung im Alter angesehen. Der Tierversuch zeigte, dass bereits eine niedrige Dosis der Fettsäure DHA den LR11-Spiegel entscheidend verbessern kann. Wie viel DHA man allerdings aufnehmen muss, um eine Wirkung beim Menschen zu erreichen, ist noch fraglich. Und schließlich muss man bedenken, dass DHA nur ein Inhaltsstoff des Fischöls ist; womöglich müsste man daher große Mengen von Fischöl für einen positiven Effekt aufnehmen. Interessant könnten in diesem Zusammenhang Fischöl-Kapseln sein, die in komprimierter Form DHA und EPA enthalten.

Empfehlung

Gerade weil es eine Fülle an Studien über Omega-3-Fettsäuren gibt, hat auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – die DGE – eine Empfehlung herausgegeben. Täglich ist die Aufnahme von 1 bis 1,5 Gramm an Omega-3-Fettsäuren ideal. Allerdings gilt es dabei zu beachten, dass diese Empfehlung für Omega-3 generell gilt. Und dieses ist nicht nur in Fisch oder Fischöl enthalten. Soja-, Raps- und Walnussöl sind ebenso hervorragende Omega-3-Spender, allerdings enthalten diese als wesentliche Fettsäure kein EPA oder DHA, sondern Alpha-Linolensäure, kurz ALA. Und diese hat eben nicht den gleichen Effekt wie die beiden anderen Fettsäuren. Grundsätzlich ist der Verzehr von ungesättigten Fettsäuren und Ölen auf Pflanzenbasis nicht nur gesund, sondern auch lecker. Jede gute Küche profitiert von unterschiedlichen Ölen. Hierbei sollten Sie wirklich einmal ausprobieren. Weiterhin gibt es auch sogenanntes „Functional Food“, welches mit Omega-3-Fettsäuren versetzt ist und so die ausreichende tägliche Dosis ermöglicht, allerdings ist es wesentlich sinnvoller, sich mit naturbelassenen Fettsäure-Quellen zu ernähren. Wer als Herz-Kreislauf-Risikopatient gilt, der sollte der Empfehlung folgen und Seefisch verzehren. Am besten die fettreichen Fische wie Matjes oder Hering und dies auf jeden Fall einmal oder besser mehr pro Woche. Allerdings hat diese Ernährung einen Haken: Nicht jeder mag Fisch für sein Leben gern und die intensive Be- und Überfischung der Weltmeere ist auch ein Problem. Gut, man kann seinen eigenen gesundheitlichen Mikrokosmos verbessern, das Ökosystem Meer und die Allgemeinheit aber würden massiv geschädigt, wenn alle Menschen nun zum Fisch greifen würden. Alternativen sind Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl-Kapseln. Diese enthalten in konzentrierter Form die so wichtigen Omega-3-Fettsäuren und so müssen Sie nicht zwingend auf mehrere komplette Fischgerichte umstellen. Achten Sie aber bitte bei diesen Kapseln darauf, dass EPA und DHA auch Nebenwirkungen haben können. Hoch dosiert verstärken sie den Effekt der Blutverdünnung von Medikamenten wie Aspirin und haben damit direkten Einfluss auf die Blutgerinnung.

Schlafmangel im Alter

Von |2022-10-31T11:08:43+01:00Oktober 31st, 2022|

 Autorin: Anne Klein

Schlafmangel im Alter

Häufige Ursachen für Schlafstörungen bei älteren Menschen sind mangelnde körperliche Bewegung und fehlende geistige Beschäftigung. Die Ergebnisse des Berliner Insomnia-Projekts zeigen, dass Heimbewohner mit Schlafstörungen selbst wenig Initiative entwickeln, um ihren Alltag zu gestalten. Nach Schätzungen leidet fast jeder zweite Senior im Alter von 65 Jahren oder darüber an chronischen Schlafstörungen. Zwar haben ältere Menschen einen geringeren Schlafbedarf. Wer sich aber morgens nicht ausgeruht fühlt, sollte dies nicht generell auf sein Alter schieben, sondern auch an eine mögliche Schlafstörung denken. Denn Schlafmangel ist ein weit verbreitetes Problem: Laut Gesundheitsreport 2017 der DAK-Gesundheit haben 80 Prozent der befragten Erwerbstätigen angegeben, Schlafprobleme zu haben – es ist sogar bereits von einer Volkskrankheit die Rede. Und die Corona-Pandemie hat die Zahl der Menschen mit Schlafproblemen weiter ansteigen lassen. Fest steht: Zu wenig Schlaf macht krank. Chronischer Schlafmangel kann dann zu vielfältigen gesundheitlichen Problemen führen. Chronischer Schlafmangel resultiert bei einigen Menschen aus einer verkürzten Schlafdauer, z. B. durch zu spätes ins Bett gehen, ohne dass die Einschlafphase oder das Durchschlafen beeinträchtigt ist. Diese Menschen können den Schlafmangel leicht beheben, indem sie sich einfach mehr Zeit für den Nachtschlaf nehmen. Chronischer Schlafmangel ist jedoch öfter Symptom einer Schlafstörung. Diese kann das Einschlafen, das Durchschlafen und/oder die Abfolge der Schlafstadien betreffen.

Wer zu wenig schläft, hat neben der Müdigkeit noch mit Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und Antriebslosigkeit zu kämpfen, einfach weil ihm Energie fehlt. Was macht die fehlende Nachtruhe genau mit dem Körper und welche Konsequenzen kann langfristiger Schlafentzug haben? „Wir nutzen die Schlafenszeit, um unsere Akkus aufzuladen – das Gehirn genauso wie der restliche Körper. Deswegen gibt es eine ganz einfache Faustregel“, erklärt Birgit Högl, Professorin für Neurologie und Schlafmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck, „das Allerwichtigste ist, dass man sich Zeit nimmt zum Schlafen.“ Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Von einem Schlafmangel sei dann die Rede, wenn eine Person dauerhaft weniger schläft, als sie braucht – und davon, so die österreichische Schlafmedizinerin, bräuchten die meisten viel mehr, als sie wahrscheinlich denken. Sieben bis neun Stunden Schlaf sind für den Großteil der Menschen ideal. Chronischer Schlafmangel entsteht dann, wenn man dauerhaft weniger als sieben Stunden schläft. Da gibt es natürlich individuelle Unterschiede: Manche Menschen brauchen in der Tendenz einfach etwas weniger Schlaf, andere etwas mehr.

Vorsicht: Schlaftabletten

Ein Ausweg wird von vielen Menschen in Schlaftabletten gesehen. Chronischer Schlafmangel wird hierdurch anfangs zwar gelindert. Schlafmittel verschleiern jedoch auf längere Sicht oft nur die Ursachen einer Schlafstörung und schaffen nicht selten neue Probleme. So ist paradoxer Weise bei nicht wenigen Menschen, die an chronischem Schlafmangel leiden, die Ursache in dem gewohnheitsmäßigen Gebrauch von Schlafmitteln zu sehen. Chronischer Schlafmangel führt bei etwa fünf Prozent zur Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit.

Nicht selten resultiert chronischer Schlafmangel aus Problemen der Schlafhygiene, allem voran, dass man zu spät ins Bett geht. Ungünstig ist es, im Bett zu fernsehen. Dass Einschlafen vor dem Fernseher auf dem Sofa sollte man auf jeden Fall vermeiden, denn es erschwert das spätere Einschlafen im Bett nur unnötig. Die Einnahme schwerer Mahlzeiten am Abend sowie das Trinken coffeinhaltiger Getränke (Kaffee, schwarzer Tee, Cola) können ebenfalls Ursachen für Schlafstörungen sein.

Die AOK gibt folgende Tipps: Finden Sie heraus, wann Sie sich am Tag wach und leistungsfähig fühlen und wann müde und schlapp. Passen Sie Ihre Tätigkeiten an diesen Rhythmus an.
Falls Sie einen Mittagsschlaf halten – unterbrechen Sie diesen nach spätestens 30 Minuten.
Frische Luft macht müde: Verlagern Sie Ihre Bewegungsphase nach draußen. Besonders an grauen Tagen hilft das natürliche Licht, einen guten Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln.
Pflegen Sie Gewohnheiten wie einen abendlichen Spaziergang oder einen warmen Tee vor dem Einschlafen. Achten Sie dabei auf ihre Schlafhygiene, also regelmäßige Schlafens- und Aufwachzeiten.
Optimieren Sie Ihr Schlafzimmer: Sorgen Sie dafür, dass es dunkel und ruhig ist. Je weniger Ablenkung, desto besser. Auch die Temperatur ist entscheidend, ideal sind 16 bis 18 Grad. Ebenso wichtig ist eine auf den Körper abgestimmte Matratze.
Lernen Sie Entspannungstechniken.
Fordern Sie Ihren Körper. Sowohl geistige als auch körperliche Aktivität machen müde.

Pflanzenfarbe für das Haar

Von |2022-10-31T11:06:53+01:00Oktober 31st, 2022|

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Amarantus Distribution UG (haftungsbeschränkt)
Lauenbrücker Str. 50
27389 Fintel

www.amarantus-lounge.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Pflanzenfarbe für das Haar

Welche Farben sind gerade in? Neben den wechselnden Haarfarben-Trends spielt auch das Land, in dem man lebt, eine große Rolle bei der Wahl der Haarfarbe. In Ländern, in denen die Mehrheit der Frauen dunkle Haare hat (z. B. Spanien oder Italien), stechen Blondinen hervor. In Ländern mit vielen Blondinen (z. B. Schweden), fällt man mit hellen Haaren dagegen weniger auf. Zudem ist die Haarfarbe auch Geschmackssache (meist von Männern): Die einen fühlen sich von Blondinen angezogen, andere bevorzugen sehr dunkele Haare, wieder andere bevorzugen Schwarz- oder Rothaarige. Dazu sagte der inzwischen verstorbene Sozialpsychologe Reinhold Bergler aus Bonn: „Menschen mit roten Haaren werden oft als selbstbewusst, frech und sexy bezeichnet, gleichzeitig aber auch als besonders sensibel beschrieben. Sehr dunkelhaarige Frauen werden als temperamentvoll wahrgenommen, Brünette dagegen als sanft.“ Graue Haare sind eher unbeliebt, bei Männern und Frauen. Warum? Graue Haare gelten als Vorboten des Alterns. Manchen macht der neue Farbton nichts aus, andere finden die silbrigen Streifen im Haar furchtbar. Graue Haare stehen oft für ein fortgeschrittenes Alter oder viel Stress. Sie werden daher oft überfärbt. Das ist eine ziemlich mühselige Arbeit, da das Überfärben regelmäßig gemacht werden muss und nicht nur ganz schön ins Geld geht, sondern auch das Haar strapaziert.

Womit färben?

Haarefärben wird immer teurer. Und in Zeiten von Corona haben sich viele Frauen wieder selbst die Haare gefärbt bzw. färben müssen. Es färben sich etwa 70 Prozent der Frauen in Deutschland die Haare, sagt der Industrieverband für Körperpflege und Waschmittel. Rund die Hälfte färbt ihre Haare dabei sogar selbst und spart so die teuren Preise beim Friseur. Eine österreichische Online-Umfrage hat genauere Zahlen: Im September 2017 wurden 500 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren befragt mit folgenden Ergebnissen: 73 Prozent der Frauen und zehn Prozent der Männer färben zumindest gelegentlich ihre Haare. Betrachtet man die Altersgruppen, so führen die 40- bis 49-Jährigen mit 48 Prozent, gefolgt von den 50- bis 65-Jährigen sowie 30- bis 39-Jährigen mit jeweils 41 Prozent. 31 Prozent der Haare färbenden Österreicherinnen lassen sich nur beim Friseur färben, 35 Prozent colorieren nur zu Hause und jede Dritte wechselt zwischen den Möglichkeiten ab.

Chemische Oxidationshaarfarben funktionieren nach einem anderen Prinzip als pflanzliche Haarfarben. Die zunächst farblosen Mittel dringen tief ins Haarinnere ein, wo Wasserstoffperoxid zunächst die natürlichen Melanin-Pigmente zerstört. Erst dann reagieren die verschiedenen Färbekomponenten im Haarinneren miteinander, bilden die gewünschte Farbpigmente aus und lagern diese zwischen den Keratinsträngen ein. Pflanzenhaarfarben dagegen färben – wie der Name schon sagt – mit zermahlenen Blättern, Blüten oder Wurzeln: Die Farbstoffe aus Henna, Indigo, Färberkrapp oder Kamille legen sich wie eine Lasur um den Haarschaft und verbinden sich vorwiegend mit dessen äußerer Schuppenschicht. Organische Pflanzenfarben sind frei von Ammoniak, Wasserstoffperoxid, Resorcin und Parabenen. Die Farben sind ideal für diejenigen, die empfindlich (allergisch) auf synthetische Inhaltsstoffe und Chemikalien reagieren und für die Gesundheitsbewussten. Dennoch schreibt Öko-Test: „Obwohl Pflanzenhaarfarben mittlerweile immer mehr an Beliebtheit gewinnen und verträglicher als chemische Färbemittel sind, sollten Sie gerade bei diesen Produkten aufpassen, ob auch wirklich drin ist, was draufsteht. Bei zertifizierten Naturprodukten liegen sie allerdings immer richtig.“

Pflanzenfarben

Das Farbspektrum für Pflanzenfarben ist inzwischen riesig und bietet zahlreiche Nuancen zwischen Blond, Rot, Braun und Schwarz. Man muss wissen: Dunkler geht immer. Eine Aufhellung des Haarschopfes um mehr als eine Nuance funktioniert dagegen nur nach vorheriger chemischer Blondierung. Weil Pflanzenhaarfarben die ursprüngliche Haarfarbe wie eine Lasur überziehen, leisten sie keine hundertprozentige Abdeckung. Einzelne graue Haare zu Beispiel schimmern immer eine Nuance heller durch. Mit unseren Tipps holen Sie das Beste aus Pflanzenhaarfarben zum Selber-Färben heraus. Wichtig ist laut Öko-Test eine gute Vorbereitung, die sich von der für chemische Färbungen unterscheidet. Vor dem Färben mit Pflanzenfarben sollte man Reste von silikonhaltigen Shampoos oder Spülungen mit einer Tiefenreinigung auswaschen. Denn sie umhüllen die Schuppenschicht des Haares mit ihrem dünnen Kunststoff-Film und die Pflanzenpigmente haften dann schlechter. Außerdem empfiehlt sich, die Haare vorab gut durchzubürsten. Ganz entscheidend ist die richtige und konstante Temperatur des Färbebreis: Richten Sie sich dabei akribisch nach den jeweiligen Angaben. Während des Auftragens die Farbe konstant auf Temperatur halten, am besten in einem Wasserbad. Solange sie einwirkt, die Haare mit Folie oder Handtuch warm und am besten auch feucht halten.

Nach der Operation

Von |2022-10-31T11:04:49+01:00Oktober 31st, 2022|

Kontakt

Amoena Medizin-Orthopädie-Technik GmbH
Kapellenweg 36,
Raubling, 83064, Germany

www.amoena.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Nach der Operation

Jährlich erkranken weltweit zwei Millionen Frauen an Brustkrebs. Die relative Überlebensrate beträgt inzwischen 90 Prozent über fünf Jahre. Das ist eine erfreuliche Nachricht. Bei 30 Prozent der Frauen wird die Brust komplett abgenommen und 70 Prozent werden brusterhaltend operiert. Bei Patientinnen mit Brustkrebs ist oft nach der Operation noch eine Chemo- oder Strahlentherapie erforderlich, alles belastende Ereignisse. Allerdings ist es oft der Fall, dass sich nach der Operation die operierte Brust von der Größe und im Aussehen von der gesunden unterscheidet. Diese Veränderung zeigt sich oftmals erst einige Monate nach der OP, deshalb werden viele Frauen im Krankenhaus bisher zu wenig über einen geeigneten Brustausgleich informiert.

Hilfsmittel

Nach der Operation ist das Operationsgebiet geschwollen und sehr druckempfindlich. Während dieser sensiblen Phase gibt es verschiedene Hilfsmittel, die die Genesung unterstützen können. Ein gut sitzender und angepasster Post-OP BH kann die Heilung positiv beeinflussen. Je nach Operationsmethode (Mastektomie, Brusterhaltende Therapie BET oder Brustrekonstruktion) gibt es unterschiedliche Hilfsmittel wie z. B. Post-OP BHs oder eine Erstversorgungsprothese. Diese können den Heilungsverlauf unterstützen und für Sicherheit und Wohlbefinden sorgen. Nach jedem chirurgischen Eingriff entstehen auch Narben. Neben der postoperativen Kompression stehen operierten Frauen auch Narbenauflagen aus Silikon zur Verfügung. In Kombination angewendet können diese beiden Hilfsmittel die Narbe weich und elastisch halten und damit zu einer positiven Narbenentwicklung beitragen.

Medizin und Schönheit

Durch die chirurgischen Eingriffe und die Fortschritte der Epithetik (= ästhetischer Ausgleich von Körperdefekten) ist es für Frauen möglich, sich wieder „vollständig“ zu fühlen – ein wichtiger Beitrag, um psychischen Langzeitproblemen bei den Patientinnen vorzubeugen. Um die Brust chirurgisch wieder aufzubauen, arbeiten die Ärzte mit Silikonimplantaten oder mit Eigengewebe. Aber viele Frauen möchten keinen chirurgischen Brustaufbau. So wie Barbara, die sich an den ersten Tag nach der Operation erinnert. „Ich erinnere mich, als ich nach unten schaute, es war ein komisches Gefühl. Was ich sah, war einfach flach.“ Noch im Krankenhaus wurde Barbara mit Erstversorgungsprothesen aus Textil und einem BH aus dem Sanitätshaus versorgt. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie nicht, welche Produkte es gibt und ihre Sorge war groß, nichts Ansprechendes für sich zu finden. „Meine Brust war zu dem Zeitpunkt ein wichtiger Teil meiner Identität und ich dachte mir, oh Gott, muss ich jetzt solche schrecklichen BHs anziehen?“ Sie sprach ihre Befürchtung offen aus. Während ihrer Reha hat Barbara sich durch Eigeninitiative umfassend im Internet informiert. Sie fand heraus, dass es modische BHs in vielen Farben sowie Brustprothesen in unterschiedlichen Formen und Gewichtsoptionen gibt, selbsthaftend oder mit einer belüftungsfördernden Rückseite. Individuell nach dem Bedürfnis und der Indikation der Frau anpassbar. „Ich war so erleichtert und glücklich über die Auswahl. Hier hat man das Medizinische mit dem Schönen verbunden. Ich bin immer noch begeistert über die vielen Möglichkeiten und sicher, dass jeder hier etwas passendes findet.“

Barbara wusste genau, was ihre ideale Brustprothese leisten soll: „Ich muss mich damit wohl fühlen und sie gerne tragen“. Deshalb spielte für sie der Preis in erster Linie keine Rolle. Ihr größtes Anliegen war es, sich lebendig und wohlzufühlen. „Mir war klar, dass ich an meinem Wohlbefinden nicht sparen werde, weil ich es mir wert bin.“ Die Kosten für eine grundlegende brustprothetische Versorgung werden von den Krankenkassen übernommen. Für Premium-Produkte, die spezielle Eigenschaften für einen höheren Tragekomfort haben, kann eine Zuzahlung notwendig sein.

Wussten Sie, dass Sie nach einer Brustoperation Anspruch auf bestimmte medizinisch notwendige Hilfsmittel haben? Diese sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen aufgeführt. Darüber hinaus haben gesetzliche Krankenkassen in ihren Satzungen eventuell noch weitere Leistungen festgelegt. Am besten, Sie fragen Ihre Krankenkasse. Nach einer Brustoperation ist der BH mehr als nur Wäsche – er wird zu einem aktiven Teil der persönlichen Gesundheitsfürsorge. Es ist wichtig, dass sich Frauen auch nach der OP und der Therapie in ihrer Kleidung wohlfühlen. Diese Textilien sind im Vergleich zu herkömmlichen speziell konstruiert, was sie deutlich bequemer macht und dafür sorgt, dass die Prothese sicher an ihrem Platz sitzt. Egal ob klassisch, elegant, nahtlos, mit hohem Ausschnitt oder zum Sport. Es gibt auch spezielle Badeanzüge, bei denen man „nichts“ sieht.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Von |2022-10-04T12:39:43+02:00Oktober 4th, 2022|

Prof. Musa Citak bei der Behandlung eines Alzheimer-Patienten mit der TPS.

Kontakt

NIANIKA GmbH
Spumberg 19b
5421 Adnet

www.alzheimer-deutschland.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Bereits in unserer September-Ausgabe berichteten wir erstmals über eine zukunftsweisende Behandlungsmethode zur Therapie von Alzheimer-Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen namens Transkranielle Pulsstimulation, kurz TPS genannt. Diese physikalische Therapie hat binnen kurzer Zeit in Fachkreisen für große Aufmerksamkeit gesorgt. In den vergangenen Wochen war die Transkranielle Pulsstimulation eine der Kernthemen auf den großen internationalen Neurologie-Kongressen dieses Herbstes und neue Studien belegen die Wirk- und Funktionsmechanismen dieser neuen Methode aus dem Kreis der Stoßwellen-Therapien immer deutlicher. Dass die TPS so viel Aufmerksamkeit erregt, ist nicht verwunderlich. Denn bis heute konnte kein wirksames Medikament für Alzheimer-Demenz und andere Demenzformen oder auch Parkinson entwickelt werden und nach aktuellem Stand der Forschung kann wohl auch in den kommenden Jahren nicht damit gerechnet werden. Hinzu kommt, dass immer mehr große Studien aufzeigen, welche Folgen Corona-Infektionen in Bezug auf das Entstehen neurologischer Erkrankungen haben. So berichtete das renommierte US-Fachblatt „Journal of Alzheimer’s Disease“ von einer nahezu
50 %igen Erhöhung des Risikos der amerikanischen Bevölkerung von über 65 Jahren, an Alzheimer zu erkranken. Die Medizin ist deshalb umso mehr gefordert, allen Betroffenen mit neuen Strategien und neuen Kenntnissen Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Neue Wege in der Alzheimer-Therapie: Mechanismen aus der Regenerationsmedizin können helfen.

Die Transkranielle Pulsstimulation ist ein rein ambulantes Verfahren, bei der die Patient:innen mit niedrigenergetischen, kaum spürbaren Stoßwellen jeweils 30 Minuten lang behandelt werden. Die Stoßwellen werden vom Stoßwellen-System NEUROLITH® erzeugt und vom Arzt mit einem Handapplikator über die Schädeldecke ins Gehirn eingeleitet, während der/die Betroffene entspannt in einem Behandlungsstuhl sitzt. Um die Wellen zielgerichtet zu verabreichen, wir der Kopf der Patient:innen lediglich mit einem Ultraschall-Gel benetzt.

Was sich so einfach anhört – und für die Patient:innen auch ist – ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und den neuesten Kenntnissen der Regenerationsmedizin. Die Regenerationsmedizin ist ein vergleichsweise junges Feld der Wissenschaft, das sich mit den körpereigenen Regenerationskräften, also im Menschen generell vorhandenen Selbstheilungskräften befasst. Dachte man bis vor ca. 20 Jahren, der Mensch sei Zeit seines Leben nur mit einer gewissen, nicht reproduzierbaren Anzahl an Nervenzellen ausgestattet, so weiß man heute, dass der menschliche Organismus bis zum Lebensende neue Neuronen (also Nervenzellen) produziert – ungeachtet dessen, ob er gesund ist oder an einer neurodegenerativen Erkrankung leidet. In der Medizin nennt man dies Neurogenese, also die Fähigkeit des Gehirns, auch im hohen Alter beständig neue Nervenzellen auszubilden – selbst wenn bereits ein degenerativer Prozess, aus dem Demenz, Parkinson und andere Krankheiten entstehen, vorliegt. Diesen Mechanismus nutzt die Transkranielle Pulsstimulation, indem sie durch kurze Impulse gerade neu entstehende neuronale Zellen aktiviert und adulte, also bereits ältere Neuronen regeneriert.

Funktionsweise der TPS: Zusammenspiel natürlicher Regenerationsmechanismen und Technik.

Prof. Dr. med. Musa Citak, Experte für Regenerationsmedizin aus Hamburg, setzt die Transkranielle Pulsstimulation in seinen Praxen in Hamburg, Berlin, Bochum und München ein und hat mit seinen Mitarbeiter:innen mittlerweile über 500 Patient:innen behandelt. Was geschieht im Gehirn, wenn man Stoßwellen-Energie nutzt? „Zunächst ist wichtig zu sagen, dass die TPS-Pulse in alle Bereiche des Gehirns eindringen, was bisher mit anderen Methoden nicht möglich war. Den Wirkmechanismus nennt man etwas sperrig Mechanotransduktion. Das bedeutet, dass physikalische Signale, in unserem Fall also die Stoßwellen, von den Zellen in intrazelluläre Prozesse umgewandelt werden. Vereinfacht gesagt, werden hier verschiedene Wachstumsfaktoren im Gehirn stimuliert, neue Blutgefäße gebildet und vorhandene Nervenzellen regeneriert. Das führt auch zur Entstehung neuer Synapsen, also den Verbindungsleitungen zwischen den Neuronen, die für die Kommunikation zwischen den Zellen notwendig sind. Man könnte auch sagen, die TPS schaltet im Gehirn das Licht wieder dort an, wo vorher durch die Erkrankung Dunkelheit eingezogen war,“ erklärt Prof. Citak den Prozess, den die TPS bei den Betroffenen auslöst. Schlussendlich sind noch nicht alle Wirkmechanismen in der Wissenschaft vollständig verstanden, aber immer mehr Studien und die täglichen Ergebnisse in der Praxis zeigen auf, dass es sich bei der Transkraniellen Pulsstimulation um eine wirksame, vor allem nahezu nebenwirkungsfreie (weniger als 1 % der bisher behandelten Patient:innen klagten über kurzfristige leichte Kopfschmerzen, die wenige Stunden nach der Therapie wieder verschwanden) Behandlungs-Option handelt, die in naher Zukunft eine Standard-Therapie in der Neurologie werden könnte.

Mehr zur Transkraniellen Pulsstimulation erfahren Sie in der November-Ausgabe im Interview mit Prof. Dr. med. Musa Citak. Weitere Informationen finden Sie auf www.alzheimer-therapie.com.

Schlecht geschlafen?

Von |2022-10-04T12:37:06+02:00Oktober 4th, 2022|

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mementor DE GmbH
Karl-Heine-Straße 15
04229 Leipzig

www.mementor.de

Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Schlecht geschlafen?

Experten gehen davon aus, dass bis zu
10 % der deutschen Bevölkerung von Schlafstörungen betroffen sind, die keinen organischen Grund haben. Oftmals werden diese Probleme aber komplett ignoriert, dabei können sich auch schwere Krankheiten daraus ergeben oder es sich um Symptome von solchen handeln. Von chronischen Schlafproblemen spricht man, wenn es sich um einen Verlauf von mehreren Monaten handelt und es dazu pro Woche zu mehr als drei Störungen des Schlafs kommt. Die Folgen sind sowohl im privaten als auch beruflichen Leben unübersehbar. Angefangen von leichten Konzentrationsschwierigkeiten und leichter Reizbarkeit bis zu eindeutigen Problemen – etwa in der Schule – und Schwierigkeiten etwa am Arbeitsplatz beim Bedienen von Maschinen. Dann kann es auch für andere Menschen lebensgefährlich werden. Letztlich können dies auch Auslöser für Depressionen sein. Unterschiedliche Krankheitsbilder sind definiert. So handelt es sich bei Insomnien um Ein- und Durchschlafstörungen, während Atmungsstörungen im Schlaf wie die Schlafapnoe durch etwa Schnarchen einen klaren Auslöser haben. Ebenso bekannt: Bruxismus, also das Zähneknirschen, was wie das Restless-Legs-Syndrom eine Quelle für Schlafstörungen ist. Und nicht zu vergessen: Meist sind es schon die einfachen Dinge, welche zu schlechtem oder unruhigem Schlaf führen. So ist es wesentlich, eine passende Schlafumgebung zu gestalten. Unser Tipp: Schaffen Sie einen Ort, an dem das Smartphone sich aufladen kann, und von wo der Schall nicht ins Schlafzimmer dringt.

Nutzen Sie zudem den „Schlaf-Modus“. Haben Sie alle Ruhestörer aus ihrem Schlafzimmer verbannt, kommt noch die eigene Arbeitswelt dran: Verbannen Sie diese aus dem Kopf, denken Sie an angenehme Dinge und vergessen Sie das Ausgleichsprogramm nicht – hier bietet sich Sport an. Verzichten Sie ebenfalls auf schweres Essen, auf Alkohol oder Kaffee und Tee am späten Abend. Achten Sie weiterhin auf eine gute Schlafumgebung. Wessen Schlafzimmer auf mehr als 18 Grad aufgeheizt ist, der wird leichter um den Schlaf gebracht, als in einem Raum, der kühl, dunkel und lärmgeschützt ist. Wichtig ist es, den sogenannten „zirkadianen Rhythmus“ im Fluss zu halten. Damit ist gemeint, dass unser Organismus sich darauf eingerichtet hat, alle seine physiologischen Vorgänge auf eine Periode von 24 Stunden auszurichten – den Schlaf-Wach-Rhythmus. Wird dieser konstante Rhythmus eingehalten, führt es zu einem guten Schlaf und einem entspannten Aufwachen.

Probleme nicht aussitzen

Und wenn alles nicht hilft? Dann gibt es beispielsweise zertifizierte digitale Gesundheits-Apps, welche ihre Wirksamkeit als Medizinprodukte unter Beweis gestellt haben. Damit können Schlafprobleme verstanden und richtig eingeordnet werden. Integrierte Trainingsprogramme bieten unterschiedliche Entspannungstechniken für die Zeit vor dem Einschlafen und helfen ebenso dabei, den „Kopf freizubekommen“, damit man einfacher einschläft; all dies bei hochwertigen Apps im Rahmen der Behandlungsmethode der kognitiven Verhaltenstherapie bei Insomnie, der sogenannten KVT-I. Ebenso kann ein Schlaftagebuch geführt werden, damit die Analyse der Probleme exakter ist und entsprechend gehandelt werden kann. Möglichkeiten, die klarmachen, dass der Weg zu einem entspannten und tiefen Schlaf möglich ist und Schlafstörungen nicht hingenommen werden müssen.

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