Fersensporn

Von |2022-07-31T16:12:44+02:00Juli 31st, 2022|

Autorin: Anne Klein

Fersensporn

Viele Menschen um die 40 klagen über Schmerzen unter der Fußsohle. Ungefähr jeder Zehnte von uns quält sich früher oder später mit einem so genannten Fersensporn, ein knöcherner Stachel, der bis zu 15 Millimeter groß werden kann. Ein Fersensporn oder Hackensporn (medizinisch Kal-kaneussporn) ist ein knöcherner Fortsatz, der sich im Laufe des Lebens an der Sohlenseite des Fersenknochens (dem Fersenbein) bilden kann. Nicht immer bereitet der Dorn Probleme. Erst, wenn sich das Gewebe um den Fersensporn entzündet, zum Beispiel durch eine Überbelastung des Fußes, kommt es zu Schmerzen. Oft wird der Fersensporn dann erst entdeckt. Typische Symptome sind Fersenschmerzen beim Auftreten, insbesondere morgens nach dem Aufstehen. Als ob man in einen Nagel oder in eine Glasscherbe getreten wäre, so beschreiben es manche Patienten. Allerdings muss dieser selbst gar nicht unbedingt wehtun, die eigentliche Schmerzursache ist eine starke Entzündung. Und zwar die der Sehnenplatte, die unten am Fersenknochen ansetzt und diesen mit den Muskelsträngen der Fußsohle verbindet. „Plantarsehnenentzündung“ oder „Plantarfasziitis“ lautet denn auch die medizinische Diagnose.

Häufig sind es die Schuhe

Bei Frauen kommt der Fersensporn häufiger vor als bei Männern. Patienten mit Rheuma bekommen ihn überdurchschnittlich oft, genau wie Menschen mit Senk- oder Plattfuß. Übergewicht ist ein weiterer Risikofaktor. Aber es gibt auch einen äußeren Risikofaktor: die Schuhmode. Riskant sind vor allem hohe Absätze. Sie befördern die Verkürzung der Wadenmuskulatur. Dadurch steigt die Gefahr einer Plantarfasziitis. Warum entsteht der Fersensporn? Wird der Fuß übermäßig oder falsch belastet, versucht der Körper gegenzusteuern: Er lagert Kalk an den betroffenen Sehnenansätzen ein, um für mehr Stabilität zu sorgen. Der Fersensporn ist also eigentlich eine Art Notfallmaßname unseres Organismus. Hält die Fehlbelastung jedoch weiter an, kann sich das Gewebe um den Knochenauswuchs herum entzünden und Schmerzen bereiten. Auslöser der Probleme ist also weniger der neue, zusätzliche Knochendorn, sondern vielmehr eine anhaltende Überbelastung des Fußes.

Was entlastet die Füße?

Zur längerfristigen Behandlung haben sich individuell angepasste Schuheinlagen bewährt. Sie unterstützen den Fuß gezielt und reduzieren die Belastung im Bereich des Fersensporns durch Schaumgummi-Unterfütterung. Sie sorgen auch für eine optimale Druckverteilung. Wichtig ist natürlich auch, dass das Gewicht auf den Fuß verringert wird. Einseitige Belastungen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Sportler sollte sich vor dem Training stets mit ein paar Übungen aufwärmen. Die Füße brauchen außerdem immer wieder ausreichende Ruhepausen. Wer viel Sport treibt, sollte sich am besten in Sachen optimales Schuhwerk und Lauftechnik beraten lassen. Hat die Ferse schon einmal Probleme bereitet, ist es besonders wichtig, nicht nur zum Training, sondern möglichst oft bequeme, gut gepolsterte Schuhe zu tragen. Die Muskeln und Sehnen an der Fußsohle werden mit bestimmten Übungen gedehnt und gekräftigt, das macht meist eine gute Physiotherapie.

Schmerztherapie und Schonung

Schonen Sie Ihre Füße bis die Entzündung und damit die Beschwerden abgeklungen sind. Verzichten Sie vorübergehend auf intensive Belastung wie Leistungssport oder lange Fußmärsche. Wenn möglich, legen Sie Ihre Füße öfter hoch. Coolpacks oder entzündungshemmende Gele können akute Schmerzen lindern. Gepolsterte Fersenkissen verringern den Druck auf die Ferse und ermöglichen so, dass das entzündete Gewebe abschwellen kann. Bei unterem Fersensporn haben sich dafür sogenannte Locheinlagen mit Aussparung bewährt, bei hinterem Fersensporn spezielle Fersenkissen. Zusätzlich können Fußbäder sowie Massagen dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern. Auch Schmerzmittel oder Kortisonspritzen können kurzfristig helfen. Stoßwellen- und Strahlentherapie sind weitere Optionen. Ihr Arzt wird zusammen mit Ihnen entscheiden, welche Behandlungsform für Sie individuell am besten geeignet ist. Die Techniker Krankenkasse empfiehlt als längerfristige Therapie zum Beispiel Physiotherapie mit gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen. Manchmal sind auch Einlagen hilfreich. Bei hartnäckigen Fersensporn-Beschwerden können individuell angepasste orthopädische Schuheinlagen helfen. Sie verteilen den Druck gleichmäßiger auf den gesamten Fuß. Und natürlich gute Schuhe: Es empfiehlt sich, so oft wie möglich gut gedämpftes Schuhwerk und möglichst selten hohe oder enge Schuhe zu tragen. Für Sportler: Viele Sportfachgeschäfte bieten eine Videolaufbandanalyse an und beraten Sie zu geeigneten Sportschuhen und gegebenenfalls auch zur richtigen Lauftechnik. Vergessen Sie auch nicht regelmäßige Aufwärmübungen und Ruhepausen.

Unbekanntes Organ: Bindegewebe

Von |2022-07-31T16:11:15+02:00Juli 31st, 2022|

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Unbekanntes Organ: Bindegewebe

Ob Knochen, Sehnen, Muskeln oder Gelenkkapseln – es gibt keinen Teil des Bewegungsapparates, der nicht von den vielfältigen Strukturen des Bindegewebes durchzogen ist. Auch wenn das Bindegewebe fälschlicherweise oft auf ästhetische Gesichtspunkte reduziert wird, ist es das zentrale Transportsystem im menschlichen Körper und ein natürlicher Schutzschild gegen Verletzungen. Über dieses „unbekannte Organ“ mit seinen kollagenen und elastischen Fasern werden die Zellen mit Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus ist das Bindegewebe dafür verantwortlich, dass Schlackstoffe und Gifte in die Entsorgungskanäle des Körpers gelangen. Zudem bildet das Bindegewebe aber auch das Stützkorsett für den ganzen Körper. Wird es undurchlässig, verschlackt es oder ist es mit Säuren und Schadstoffen überlastet, kann es dieser zweiten Hauptaufgabe – den Körper zu stützen – nicht mehr richtig nachkommen. Tatsächlich ist es so: Der Zustand des Bindegewebes entscheidet mit über den Allgemeinzustand des Körpers.

Schwaches Bindegewebe

Dellen an Oberschenkeln, Po, Hüften oder Oberarmen sind kein gesundheitliches, sondern ein kosmetisch-ästhetisches Problem, unter dem die Betroffenen leiden. Fast 80 Prozent der Frauen haben früher oder später einmal Cellulite. Ein schwaches Bindegewebe kann nicht mehr in ausreichendem Maße neue Fasern produzieren, und es begünstigt viele Alltagsbeschwerden wie zum Beispiel Gelenk- oder Rückenschmerzen und macht anfälliger für Verletzungen. So wissen nur wenige, dass auch ein Bandscheibenvorfall häufig die Folge einer Bindegewebsschwäche ist. Darüber hinaus „verstopfen“ in einem schwachen Bindegewebe die Transportwege zwischen den Zellen.

Warum erschlafft das Bindegewebe? Problematisch ist, dass die Zahl der Fettzellen beim erwachsenen Menschen nicht mehr beeinflussbar ist, wohl aber ihre Größe. Die Fettzellen speichern die aus der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren, die nicht gleich verwertet werden. Werden die Fettzellen größer und praller, dann kann das dazwischen liegende Bindegewebe nicht mehr optimal seine Haltefunktion ausführen. Die elastischen Bindegewebsfasern erschlaffen, drücken die vergrößerten Fettzellen zusammen und lassen so Wölbungen entstehen. Auch Blut- und Lymphgefäße werden gepresst und in ihrer Funktion eingeschränkt. Die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und der Abtransport von Schlackestoffen ist stark behindert. Die Haut wirkt dellig.

Neben der genetischen Veranlagung spielt auch das zunehmende Alter eine entscheidende Rolle. Allerdings gibt es viele weitere Faktoren, die eine Bindegewebsschwäche zusätzlich begünstigen. Im Laufe der Jahre verliert das Bindegewebe an Stärke und Stabilität, weshalb es zu sichtbaren Erscheinungen kommt. So stellen Dehnungsstreifen, Besenreiser sowie Krampfadern typische Symptome eines schwachen Bindegewebes und eines sinkenden Kollagenanteils dar. Aufgrund der Hormone und des weiblichen Körperbaus sind Frauen zwar häufiger davon betroffen, doch auch Männer können unter Cellulite sowie Dehnungsstreifen leiden.

Tipps für ein straffes Bindegewebe

1. Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur für eine straffe Haut besonders wichtig. Dies umfasst viel frisches Obst, Gemüse, Eiweiß, Proteine und ausreichend Wasser. Um Ihr Bindegewebe langfristig zu stärken, sollte Ihre Ernährung so aussehen: Vitamin C wie etwa Zitrusfrüchte, Paprika oder Brokkoli, Omega-3-Fettsäuren wie Avocados, Nüsse oder Lachs, Vitamin B3 wie etwa Milchprodukte, Eier oder Fleisch, frisches Obst und Gemüse, 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag.

2. Massieren Sie Ihr Bindegewebe straff: Einen Einfluss auf das Bindegewebe haben auch fachmännische Massagen, da sie den Lymphfluss und die Durchblutung anregen.

3. Wechselduschen stellen eine besonders effektive Maßnahme dar, um die Durchblutung zu fördern und das Bindegewebe zu stärken. Durch die Anwendung regelmäßiger Wechselduschen wird der Stoffwechsel angekurbelt und die Haut gestrafft.

4. Effektive Übungen gegen Cellulite: Treiben Sie täglich Sport – denn regelmäßige Bewegung ist das beste Mittel gegen ein schwaches Bindegewebe. Bereits 30 Minuten täglich stärken das Bindegewebe. Hier sind Übungen wie Springen (auch mit einem Springseil), Kniebeugen und Beinwalzen ideal geeignet. Für Letzteres benötigen Sie eine Faszienrolle, ein Massagegerät aus Schaumstoff oder Kork. Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden, platzieren Sie die Rolle unter den Oberschenkeln und stützen Sie die Hände ein Stück hinter dem Körper ab. Dann heben Sie Ihren Po leicht an und rollen langsam vor und zurück.

5. Unterstützen Sie Ihr Bindegewebe mit Nahrungsergänzungsmitteln, die wichtige Nährstoffe für ein starkes und gesundes Bindegewebe enthalten. Spurenelemente wie Mangan sowie Kupfer unterstützen die Bildung und den Erhalt des normalen Bindegewebes und Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei.

Ernährung und Brustkrebs

Von |2022-07-31T16:08:25+02:00Juli 31st, 2022|

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Ernährung und Brustkrebs

Vorweg: Es gibt keine bestimmte „Krebsdiät“, die das Tumorwachstum hemmen könnte. Es geht bei Brustkrebs vor allem um eine ausgewogene Ernährung. Wie für gesunde Frauen gelten auch gelten für Brustkrebspatientinnen die allgemeinen Regeln einer ausgewogenen Nahrungsaufnahme. Es gibt unzählige Theorien, die vorgeben, dass sich diese Krankheit verhindern ließe, sofern nur „alle richtigen Maßnahmen ergriffen werden“ – was auch immer darunter zu verstehen ist. Das Problem ist jedoch herauszufinden, worin die richtige bzw. falsche Ernährungsweise bei Brustkrebs besteht. Schlussfolgerungen in Bezug auf Nahrungsmittel und ihre Auswirkungen auf Brustkrebs sind keine leichte Sache, da der Großteil der bisher durchgeführten Studien entweder an zu wenigen Patientinnen oder nur über zu kurze Zeit durchgeführt wurden. Laut einigen Experten liegen einfach keine dementsprechenden Daten vor. Vor allem folgende Fragen harren der eindeutigen Beantwortung: Sollten wir auf rotes Fleisch verzichten? Oder überhaupt auf Fleisch? Sollten wir nicht alle besser vegan leben? Wie steht es mit Konservierungsmitteln? Führen Milchprodukte zu Infektionen? Habe ich eine Glutenunverträglichkeit? Fördert Zucker das Wachstum von Krebszellen?

Wie sollte dennoch die Ernährung aussehen?

Man wird wohl nie mit aller Sicherheit wissen, ob die Ernährungsweise und Brustkrebs zusammenhängen. Doch zahlreiche Ernährungsberater sind sich darin einig, dass eine Ernährungsweise, die reich ist an Nährstoffen und unverarbeiteten Lebensmitteln wie Gemüse, Obst oder Vollkorngetreide, das allgemeine Wohlbefinden erhöhen und Erkrankungen wie Diabetes sowie bestimmten Formen von Krebs vorbeugen kann. Trinken Sie außerdem viel Wasser –
idealerweise um die 2 Liter pro Tag. Und schränken Sie Ihren Alkoholkonsum drastisch ein bzw. verzichten Sie ganz darauf, um die Anzahl der aufgenommenen Kalorien zu beschränken und gleichzeitig das Risiko zahlreicher weit verbreiteter Folgeerscheinungen zu verringern. Einige wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass einige als „Superfoods“ vermarktete Lebensmittel durchaus positive Wirkungen auf die Brustkrebsprävention haben könnte, zum Beispiel dunkles, grünes Blattgemüse, Tomaten, Brokkoli, Paprika, Kohl, Auberginen, Zitrusfrüchte, Karotten, Zwiebeln, Birnen, Pfirsiche, Erdbeeren, Äpfel.

Was ist mit Zucker?

Zucker lässt Krebszellen schneller wachsen – darauf deuten einige Studien hin. Aber stimmt das auch? Es gibt die These, dass Krebszellen verhungern, wenn sie nicht mehr mit Zucker und Kohlenhydraten versorgt werden. Zucker und kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot und Pasta sollen demnach richtiges Kraftfutter für Krebszellen sein. Viele Krebspatienten quälen sich deshalb mit einer zuckerfreien Diät, verzichten auf Brot und Nudeln. Auf diese Weise, so hoffen sie, soll der Energiestoffwechsel der Krebszellen zum Erliegen kommen. Exakte wissenschaftliche Beweise für diese Annahmen gibt es allerdings noch nicht. Sinnvoll ist es nur, auf zu viel Zucker zu verzichten. Hintergedanke dabei ist auch, Übergewicht abzubauen oder zu vermeiden. Oft stellt sich die Frage nach einer ketogenen Diät, einer Form der Low-Carb-Diät. Süßigkeiten und Früchte, die eine Menge Fruchtzucker enthalten – etwa Orangen – sind bei dieser Diät tabu. Ebenso wie Kartoffeln, Nudeln und Müsli. Erlaubt sind viel Gemüse und Fisch, aber auch fettreiche Lebensmittel wie Eier, Fleisch, Nüsse sowie Milchprodukte wie Sahne und Käse. Ziel der Diät ist die sogenannte Ketose: Der langfristige Zuckermangel soll den Körper dazu bringen, seinen Stoffwechsel zu ändern. Statt aus Zucker sollen die Zellen ihre Energie fortan nur noch aus Fetten und Eiweißen gewinnen. Das Ergebnis: Der Tumor „verhungert“ – zumindest in der Theorie. Ernährungswissenschaftler des Tumorzentrums München (TZM) sind von diesem Ansatz nicht überzeugt. Bisher gebe es keine ausreichenden Belege für die positive Wirkung dieser Diät. Von Zellkulturen auf den Menschen zu schließen, sei „unseriös“. Für Menschen mit Krebserkrankungen sei die ketogene Diät daher nicht zu empfehlen.

Dem Urteil schließt sich auch Professorin Jutta Hübner, Wissenschaftlerin und Mitglied der Arbeitsgruppe Prävention und Integrative Onkologie (PRiO) der Deutschen Krebsgesellschaft an: „Zum jetzigen Zeitpunkt liegt keine wissenschaftliche Untersuchung vor, die belegt, dass eine derartige Kostform (kohlenhydratarme oder ketogene Diät) Wachstum und Metastasierung eines Tumors beim Menschen verhindern beziehungsweise zurückdrängen kann.“ Abgesehen davon, dass es bislang keine Studie gibt, die den Nutzen der ketogenen Diät nachweist, so Hübner, sei auch die Theorie zumindest fragwürdig: „Ihren Blutzuckerspiegel sollten Krebspatienten tatsächlich gar nicht zu sehr senken – ebenso wenig wie Gesunde.“

Blutspenden ist wichtig!

Von |2022-06-29T10:50:33+02:00Juni 29th, 2022|

Autorin Anne Klein

Blutspenden ist wichtig!

In einem erwachsenen Menschen fließen etwa fünf bis sechs Liter Blut. Auf seinem Weg durch den Gefäßkreislauf nimmt das Blut Stoffe auf und transportiert sie dorthin, wo sie gebraucht werden. So versorgt es den Körper beispielsweise mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Protein Hämoglobin. Es enthält Eisen und macht etwa 90 Prozent der roten Blutkörperchen aus. Da es für deren Farbe verantwortlich ist, wird es auch roter Blutfarbstoff genannt. Hämoglobin ist sowohl für die Aufnahme und Verteilung von Sauerstoff verantwortlich als auch für die Neubildung von Blut im Rückenmark. Verliert der Körper Blut, verliert er auch Hämoglobin und ist irgendwann nicht mehr in der Lage, den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen. Schwere Schäden können etwa bei einem Verlust von etwa 1,5 Liter auftreten. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, sondern nur im Körper produziert wird – für einen Liter braucht er einen Monat – muss Fremdblut übertragen werden.

Engpässe

Blutkonserven sind bei vielen Operationen und Erkrankungen unverzichtbar. Doch dieser lebenswichtige Stoff wird immer knapper, sodass es selbst an großen Kliniken immer wieder zu Engpässen kommt. Vor allem in den Sommermonaten, wenn viele Blutspender in den Urlaub fahren, fehlt es an Nachschub. Dann werden zwar alle Notfälle und dringlich zu behandelnden Patienten mit Blut versorgt, geplante Operationen aber immer wieder verschoben. Derzeit spenden nur drei Prozent der Deutschen regelmäßig Blut. Auf der anderen Seite werden 4,5 Millionen Konserven Jahr für Jahr benötigt. Je älter die Menschen werden, desto höher ist ihr Blutbedarf, denn die Mediziner führen heute immer aufwendigere Behandlungen auch bei älteren Patienten durch. Gleichzeitig ist die Spendenbereitschaft bei jüngeren Menschen gering. Deshalb wird es in Zukunft immer häufiger Engpässe geben, obwohl die Kliniken sehr sparsam mit dem kostbaren Saft umgehen.

Wer darf spenden?

Wer in Deutschland zur Blutspende zugelassen ist, geht aus den Richtlinien der Bundesärztekammer und des Paul-Ehrlich-Instituts hervor. Demnach dürfen gesunde Menschen ab dem 18. Lebensjahr Blut spenden. Nach oben gilt eine Altersgrenze von 68 Jahren. Sofern ein Arzt keine gesundheitlichen Bedenken hat, dürfen Spender auch älter sein. Erstspender dürfen maximal 60 Jahre alt sein. Doch auch hier sind Ausnahmen möglich, falls ein Arzt oder eine Ärztin zustimmt. Blut spenden kann also fast jeder, der volljährig und gesund ist. Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf etwa hat das maximale Spenderalter auf 75 Jahre festgesetzt. Blutspenden ist nicht schädlich. Ob der Spender davon gesundheitlich profitiert, ist nicht eindeutig erwiesen. Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf etwa führt neben den vorgeschriebenen Blutuntersuchungen noch weitere durch. Spenden kann man in vielen großen Krankenhäusern, in allen Unikliniken, bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes, in kommunalen und privaten Spendezentren sowie bei mobilen Blutspendediensten. Wie oft darf man eigentlich spenden? Der Körper gleicht den Flüssigkeitsverlust einer Blutspende wenige Stunden später aus. Innerhalb von zwei Wochen hat er auch die entnommenen Blutzellen ersetzt. Deutlich länger – etwa acht Wochen – braucht der Körper jedoch, um den Verlust von Eisen zu kompensieren. Deshalb müssen Spender zwischen den Blutspenden eine Pause einlegen. Männer dürfen höchstens sechs Mal pro Jahr Blut spenden. Frauen dürfen – aufgrund der Menstruation – bis zu vier Mal pro Jahr Blut spenden. Bei Bedarf empfehlen oder verabreichen Blutspendedienste Eisentabletten.

Wie wird das Blut genutzt?

Vor allem die Blutgruppe „Null Rhesus negativ“ ist ebenso knapp wie begehrt, denn nur diese ist im Notfall zur Transfusion geeignet, wenn die Zeit nicht ausreicht, die Blutgruppe des Empfängers zu testen: „Null negativ“ vertragen alle Menschen, aber nur sieben Prozent der Bevölkerung haben selbst diese Blutgruppe. So kommt es ganz automatisch zu einer starken Verknappung von diesen Blutkonserven. Weil es viel zu wenig Spenderblut gibt, werden jeder Tropfen und jeder einzelne Blutbestandteil verwendet. Eine Zentrifuge trennt das Blut in feste und flüssige Bestandteile: rote Blutkörperchen und Blutplasma. Die roten Blutkörperchen (Erythrozytenkonzentrate) bekommen Patienten, die viel Blut verloren haben. Das Blutplasma enthält die Gerinnungsfaktoren und die Eiweißstoffe, die für Patienten mit Gerinnungsstörungen gedacht sind. Daneben wird aus dem Rest von vier Vollblutspenden ein Thrombozytenkonzentrat. Es enthält die für die Gerinnung unverzichtbaren Blutplättchen, die vor allem von Patienten in der Chemotherapie und Tumorpatienten benötigt werden.

Brustkrebs

Von |2022-06-29T10:48:55+02:00Juni 29th, 2022|

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Brustkrebs

Jährlich erkranken weltweit zwei Millionen Frauen an Brustkrebs. Die relative Überlebensrate beträgt inzwischen 90 Prozent über fünf Jahre. Das ist eine erfreuliche Nachricht. Bei 30 Prozent der Frauen wird die Brust komplett abgenommen und 70 Prozent werden brusterhaltend operiert. Da die Diagnose Brustkrebs immer eine starke psychische Belastung darstellt, empfehlen Hausärzte, sich in ein Brustzentrum zu begeben, um rundum versorgt zu werden. Dort stehen auch Psychologen bereit, die sich für die Arbeit mit Krebspatienten ausgebildet sind. Sie können speziell auf die Fragen, Befürchtungen und Zweifel von Betroffenen eingehen und helfen so, die Entscheidungsfähigkeit der Patientin zu unterstützen. Denn zu einer Entscheidung über den Verlauf der Therapie gehört nicht nur eine gründliche Information – man muss sich auch in der Lage fühlen, sich den verschiedenen Alternativen zu stellen und sie gegeneinander abzuwägen.
Wie bei jeder Krankheit muss über die Behandlung individuell entschieden werden. Nicht bei jeder Brustkrebserkrankung ist eine Brust erhaltende Operation möglich, nicht immer wünscht sich die Patientin andererseits einen anschließenden Brustaufbau in Form von Implantaten oder Eigengewebe. Es ist daher sowohl für Arzt wie für Patientin wichtig, Fragen auszusprechen, Hinweise auf Optionen zu geben und eventuelle Bedenken zu äußern. Nur so kann eine gemeinsame Kommunikation stattfinden, die zu guten Ergebnissen führt. Auch benötigen viele Frauen erst einmal Bedenkzeit.

Durch die chirurgischen Eingriffe und die Fortschritte der Epithetik (= ästhetischer Ausgleich von Körperdefekten) ist es für Frauen möglich, sich wieder „vollständig“ zu fühlen – ein wichtiger Beitrag, um psychischen Langzeitproblemen bei den Patientinnen vorzubeugen. Um die Brust chirurgisch wieder aufzubauen, arbeiten die Ärzte mit Silikonimplantaten oder mit Eigengewebe. Ein solcher Aufbau ist grundsätzlich sofort mit der Brustamputation möglich. Die Wiederherstellung der Brust mit transplantiertem Muskel- und Fettgewebe (von Rücken, Bauch, Po oder Oberschenkelinnenseite), gegebenenfalls mit Anschluss von Gefühlsnerven, ist eine aufwändige Operation, die allerdings in vielen Fällen sehr natürliche Ergebnisse liefert.

Schonhaltung verhindern

Durch verbesserte Früherkennungsmethoden und modernere Therapien kann heute in etwa 70 Prozent der Fälle brusterhaltend operiert werden. Allerdings ist es oft der Fall, dass sich nach der Operation die operierte Brust von der Größe und im Aussehen von der gesunden unterscheidet. Diese Veränderung zeigt sich oftmals erst einige Monate nach der OP, deshalb werden viele Frauen im Krankenhaus bisher zu wenig über einen geeigneten Brustausgleich informiert. Wenn einige Zeit verstrichen ist, suchen daher nur wenige Frauen einen Arzt auf, um sich einen Brustausgleich verschreiben zu lassen, sei es aus Scham, oder weil sie schlichtweg nicht wissen, dass sie auf Rezept alle zwei Jahre einen Brustausgleich oder eine Brustprothese bekommen können. Die Folgen zweier unterschiedlich großer Brüste können sich sehr auf das körperliche Wohlbefinden auswirken: Viele Patientinnen nehmen eine Schonhaltung ein, um das unterschiedliche Gewicht kompensieren zu können. Das führt häufig zu Verspannungen im Nacken und den Schultern. Auch die Psyche spielt eine große Rolle. Denn wenn die Symmetrie wieder stimmt, dann fühlen sich die Frauen sicher und tragen auch gern wieder enger anliegende Kleidung

Körpersymmetrie wieder herstellen

Ein gut sitzender Brustausgleich stellt daher nicht nur die Körpersymmetrie wieder her, sondern macht die Patientinnen wieder sicherer und selbstbewusster. Wenn Frauen ihre Brustprothese als unbequem oder zu schwer empfinden, kann das an einer fehlerhaften Anpassung, oft in Verbindung mit einem schlecht sitzenden BH liegen. Denn nur das richtige Eigengewicht in Verbindung mit einer optimalen Passform und Funktionalität des BHs, verleiht der brustoperierten Frau das erwünschte natürliche Körpergefühl und eine harmonische Balance. Häufig wird im Sanitätsgeschäft automatisch oder auf Kundenwunsch zur „Leicht-Prothese“ gegriffen. Diese ist hauptsächlich für Frauen mit großen Brüsten und bei Lymphödem empfehlenswert. Eine zu leichte Prothese kann nach oben rutschen oder wiederum zu einer ungewollten Schonhaltung führen.

Externe Brustprothesen aus Silikon gibt es schon seit 1975, die entweder lose im BH getragen oder auf die Haut geklebt werden können. Diese Prothesen haften sicher am Körper und machen jede Bewegung mit. So kann die Frau unbeschwert ein Stück Lebensqualität zurückerlangen. In ihrem Gewicht und in ihrer Beweglichkeit sind die Brustprothesen dem natürlichen Brustgewebe ähnlich. Sie können in der Form der verbliebenen Brust angeglichen werden. Sie werden dadurch unauffällig und sind auch unter einem Badeanzug oder dünner Wäsche nicht zu erkennen. Es gibt auch spezielle Unterwäsche und Bademode mit unsichtbar eingearbeiteten Taschen, die den Prothesen sicheren Halt geben. Noch innovativer geht es mit individuell befüllbaren Luftkammer-Brustprothesen aus Silikon zu. Bei diesen kann die Frau selbst die optimale Größe einstellen.

Was ist ein Lipom?

Von |2022-06-29T10:47:05+02:00Juni 29th, 2022|

Autorin Anne Klein

Was ist ein Lipom?

Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor des Fettgewebes, der sich langsam zwischen der Haut und der darunter liegenden Muskelschicht entwickelt. Der fetthaltige Knoten ist in den allermeisten Fällen harmlos und muss nur behandelt oder entfernt werden, wenn er stört, schmerzt oder wächst. Oft empfinden Betroffene die Knoten einfach als ästhetisch störend.

Die Entwicklung erfolgt normalerweise in der späteren Lebensphase, etwa um das 40. – 50. Lebensjahr herum. Eine Beule unter der Haut kann durchaus beunruhigend und mit Unsicherheiten beim Betroffenen verbunden sein. In den meisten Fällen besteht jedoch kein Grund zur Sorge. Lipome variieren sehr stark in ihrer Ausprägung. Anfangs weisen sie meist die Größe eines Kirschkerns auf, wobei sie auf bis zu 20 cm anwachsen können. Sie grenzen sich, da von einer Kapsel umgeben, recht gut vom umliegenden Gewebe ab und sind leicht verschiebbar. Sie wachsen nur langsam und sind in ihrer subkutanen Ausprägung als verhärteter Knoten unter der Haut fühlbar. Vom Tastempfinden sind sie eher weich. Enthalten sie, aber einen hohen Bindegewebsanteil können sie sich auch härter anfühlen. Erst bei Erreichen sehr großer Ausmaße, werden sie als beulenartige Erhebung unter der Haut sichtbar (Riesenlipom).

Ursachen

Warum und wodurch bilden sich gutartige Fettknoten unter der Haut? Experten gehen von einer genetischen Veranlagung aus. Bemerkbar machen sich Lipome häufig erst dann, wenn sie unangenehm werden und starke Schmerzen hervorrufen. Warum sich solcherart Zellentartungen im menschlichen Körper entwickeln, ist abschießend noch nicht geklärt. Vermutet wird eine Fehlentwicklung der Zellen in der Ausdifferenzierungsphase zu Adipozyten (Fettzellen). Ursächlich können aber auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus, sowie zu hohe Blutfettwerte (Hyperlipudämie) sein. Daneben gibt es einige seltene Erkrankungen, wie unter anderem Morbus Dercum, das Gardner-Syndrom, Hereditäre multiple Lipomatose und das Madelung-Syndrom, die Lipome verursachen können.
Lipome treten bei Männern und Frauen auf – Männer sind etwas häufiger betroffen. Warum der Körper Lipome bildet und weshalb manche Menschen zu ihnen neigen und andere nicht, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Der Lebensstil soll jedenfalls nichts mit der Entstehung oder dem Wachstum von Lipomen zu tun haben.

Diagnose und Therapie

Lipome wachsen sehr langsam. Mit den Jahren können sie jedoch mehrere Zentimeter umfassen, in seltenen Fällen sogar Faustgröße erreichen. Oberflächliche Lipome haben in 80 Prozent der Fälle einen Durchmesser von kleiner als fünf Zentimetern. Um sicher zu sein, dass es sich um ein Lipom handelt, sollte man einen Arzt, am besten Hautarzt aufsuchen. Bei der Untersuchung tastet der Dermatologe zuerst die Geschwulst ab, danach folgt die Untersuchung per Ultraschall. Weitere bildgebende Verfahren können nötig sein, um Größe, Sitz und Struktur des Lipoms zu erfassen. Für die Therapie ist dies entscheidend, denn so kann der Arzt oder die Ärztin ausschließen, dass es sich um eine Zyste oder eine andere Geschwulst handelt. Bis zu 10 Prozent der Lipome liegen in der Muskulatur unterhalb der normalen Fettschicht. Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer höher, glauben Dermatologen, denn solange tief sitzende Lipome keine Probleme bereiten, bleiben sie oft unbemerkt und werden nur als Zufallsbefund durch eine radiologische Untersuchung entdeckt.
Solange Lipome unproblematisch sind, müssen sie nicht entfernt werden. Aufgrund ihrer Lage oder ihrer Größe können sie jedoch manchmal Beschwerden bereiten. Manche Lipome drücken auf Nervenbahnen, Sehnen, Muskeln und Blutgefäße und verursachen dadurch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Viele Betroffene fühlen sich optisch von dem „Knubbel“ gestört – besonders, wenn das Lipom an einer gut sichtbaren Stelle am Körper sitzt. Dann hat die Behandlung rein kosmetische Gründe. Die Operation hinterlässt allerdings eine Narbe. Die chirurgische Entfernung ist die Standard-Behandlung, sie kann unter örtlicher Betäubung stattfinden. Allerdings muss der Operateur großen Wert auf die vollständige Entfernung aller Lipome legen. Bleiben entartete Zellen im Gewebe zurück, wächst das Lipom weiter und bedingt einen erneuten Eingriff. Im Prinzip kann zur Entfernung eines Lipoms auch eine Fettabsaugung in Frage kommen. Diese wird jedoch so gut wie gar nicht eingesetzt, da es mitunter schwierig sein kann, alle entarteten Zellen abzusaugen.
Ob die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer Lipom-Entfernung trägt, ist abhängig vom Befund. Wenn sie medizinisch notwendig ist, wird die Krankenkasse sämtliche Kosten tragen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Verdacht auf ein bösartiges Liposarkom besteht oder wenn das Lipom starke Schmerzen verursacht. Soll die Entfernung dagegen aus rein kosmetischen Gründen erfolgen, werden die Kosten nicht übernommen.

Ernährung im Urlaub

Von |2022-06-29T10:41:48+02:00Juni 29th, 2022|

Autor Peter M. Crause

Ernährung im Urlaub

Der Magen rebelliert, eine Reisediarrhö ist im Anmarsch. Sie ist eine Infektionskrankheit des Darmes, wird durch Toxine verschiedener Bakterien verursacht, tritt meist in den ersten Tagen einer Reise auf und dauert zwei bis drei Tage an. Beliebte Bakterienregionen sind die Tropen, Asien und auch die gemäßigten Temperaturzonen. Gerade hier ist die Reisediarrhö die häufigste Reisekrankheit überhaupt. Grund: zumeist niedrige Hygienestandards in den Urlaubsländern. Zwischen 30 und 50 Prozent aller Reisenden, die ihren Urlaub in Entwicklungsgebieten verbringen, sind irgendwann im Laufe ihres Aufenthalts davon betroffen. In den meisten Fällen verläuft die Reisediarrhö harmlos und die Beschwerden klingen bei etwa 90 Prozent der Betroffenen nach einigen Tagen komplikationslos ab. Aber immerhin 20 bis 30 Prozent der Erkrankten müssen dann doch den Liegestuhl mit dem Hotelbett tauschen.

Und warum gerade im Urlaub?

Der menschliche Darm wird von verschiedenen Bakterien besiedelt, die die normale Darmflora bilden. Diese Darmflora befindet sich so lange in einem Gleichgewicht, bis sie im Urlaubsland durch die Aufnahme von „fremden“ Bakterien gestört wird. Die Einheimischen sind dabei gegen diese Bakterien größtenteils immun und erkranken daher nicht. Die mit Abstand häufigsten Erreger des Reisedurchfalls sind sogenannte enterotoxinbildende Stämme des Bakteriums Escherichia coli (ETEC). Escherichia coli schütten im Darm der infizierten Personen bestimmte Giftstoffe aus. Diese wiederum bewirken eine erhöhte Elektrolyt- und Wasserausscheidung über die Darmwand. Die Folge: wässriger Durchfall. Wie aber ernährt man sich im Urlaub richtig? Die wichtigsten Tipps sind: Getränke nur aus verschlossenen Originalflaschen und ohne Eiswürfel konsumieren. Milch und Milchprodukte sowie Speiseeis, kalte Soßen, Mayonnaisen, Salate, rohes Gemüse und ungeschältes Obst sollten nicht gegessen werden. Ebenso Finger weg von rohen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Kalte Buffets sind tabu. Zähneputzen nur mit Trinkwasser. Als goldene Regel gilt: „Cook it, boil it, peel it or forget it!“ Das bedeutet auf Deutsch, dass Nahrungsmittel entweder vor dem Verzehr gekocht, gebraten und/oder geschält werden sollten; ansonsten lieber die Finger davon lassen. Wer diese Regel beherzigt, ist zwar nicht 100 % sicher vor der Reisediarrhö, aber das Risiko lässt sich so um ein Vielfaches senken. Guter Schutz beginnt aber auch bereits vor der Reise.

So können Sie Ihren Darm bei bester Gesundheit halten, um ihn so seiner neuen „Umgebung“ gestärkt auszusetzen. Wenige Tage vor Reiseantritt genommen, und mehrere Tage darüber hinaus, können sogenannte Symbiotika helfen. Diese unterstützen die Darmflora, sanieren diese oder lassen sie erst gar nicht zu Schaden kommen. Dabei kombinieren sie die Vorteile von Pro- und Präbiotika. Probiotika sind lebende und vermehrungsfähige Milchsäurebakterien – meist Bifidobakterien und Laktobazillen – welche das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm verbessern. Das heißt, sie können krankheitserregende Keime verdrängen, Giftstoffe unschädlich machen und somit gesundheitsfördernd wirken. Präbiotika hingegen sind unverdauliche Kohlenhydrate in Lebensmitteln, die Ballaststoffe, welche unseren „guten“ Darmbakterien als Nahrung dienen. Sie fördern das Wachstum dieser Bakterien und verhindern somit gleichzeitig das übermäßige Wachstum der „schlechten“ Bakterien. Wenn die Reisediarrhö doch zuschlägt, ist die wichtigste Maßnahme eine rechtzeitige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr, denn der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust aufgrund von Durchfall und Erbrechen kann zu Austrocknung und Kreislaufschwäche bis hin zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufzusammenbruch führen. Ihre Apotheke hilft beim Vorbeugen. Dort sind pulverförmige Fertigpräparate mit der passenden Zucker-Mineralsalz-Mischung erhältlich, die im Urlaubsland in Trinkwasser aufgelöst werden.

Bei Kindern unter zwei Jahren sowie älteren Menschen ist besondere Vorsicht geboten. Benutzen Sie ausschließlich Fertigpräparate aus der Apotheke und suchen Sie frühzeitig einen Arzt auf. In der akuten Phase können dann Peristaltikhemmer die gesteigerte Darmtätigkeit bremsen und damit den Stuhldrang vermindern. Weitere Mittel, die Aktivkohle, Tannalbumin, Pektin oder Kaolin enthalten, binden wirksam viele Gift- und Entzündungsstoffe. Weiterhin helfen Probiotika, das Gleichgewicht der Darmflora nach einer Infektion wiederherzustellen. Bei Reisen in entlegene Gebiete empfiehlt sich die Mitnahme von Antibiotika. Apropos Antibiotika: Weil gerade der Einsatz solcher Medikamente den Darm enorm belastet, sind auch hier Symbiotika sinnvoll, um die Darmflora während der Einnahme und danach wieder in ein Gleichgewicht

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Von |2022-06-29T10:45:26+02:00Juni 29th, 2022|

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Werbebeitrag/ Autor Peter M. Crause

Zurück zur Symmetrie

Ja, kein einfaches Thema für Frauen. Brustfehlbildungen, Brustdegeneration oder eben eine OP aufgrund von Brustkrebs können große Auswirkungen haben. Zum einen ist es ein psychisches Problem. Betroffene Frauen fühlen sich unwohl in ihrem Körper und sind mental überfordert, mit der Situation umzugehen. Verständlich, denn sind es doch gleichmäßige Brüste, die in unserer Gesellschaft als einzig „schön“ angesehen werden. Der psychische Druck ist enorm. Aber auch körperlich können sich Asymmetrien auswirken. So kann ein Gewichtsunterschied zu einer Fehlstellung führen, was in der Folge zu allerlei Schmerzen im Nacken, Schulter und im Rücken führen kann. Die Unterschiede geraten bei Brustkrebs in den Fokus. Und dass Krankheiten wie Brustkrebs nicht an Hollywood-Schönheiten vorbeigehen, wissen wir nicht erst seit gestern. Hierbei rückt der genetisch bedingte Brustkrebs ins Rampenlicht. Pro Jahr erkranken in Deutschland nach Zahlen des Robert Koch-Instituts circa 72.000 Frauen neu an Brustkrebs. Zwischen 5 und 10 Prozent beträgt die Rate derer, die an der Form des genetisch bedingten, also vererbbaren, Brustkrebs erkranken. Und genau diese Form ist es auch, welche man mit einem entsprechenden Gentest vor Ausbruch der Krankheit, oder in einem sehr frühen Stadium, diagnostizieren kann. Wobei es nicht der Krebs selbst ist, der so diagnostiziert wird, sondern die Wahrscheinlichkeit, diesen zu bekommen. Es ist also durchaus auch möglich, selbst mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs, diesen dennoch nicht zeit seines Lebens zu bekommen. Immer es dabei wichtig, sich in die Hände von Experten zu geben. Ärzte aufzusuchen, denen man vertrauen kann.

Eine Ausgleichsform

Sie ist für viele Frauen schnell und unkompliziert in der Anwendung und wird aus Silikon gefertigt. Diese Form tragen Sie in Ihrem BH und stellen so die Brustsymmetrie wieder her. Und da jede Frau und jede Brust anders ist, ist die erste Anlaufstelle der Sanitätsfachhandel. Hier werden die ideale Form und Größe herausgefunden. Ein hochwertiges Silikonprodukt schmiegt sich dem Körper sanft an und nimmt Körperwärme auf, speichert sie und gibt sie wieder ab. So werden ganz normale Schwankungen der Körpertemperatur ausgeglichen. Ein zusätzliches Plus an Tragekomfort. Solche Ausgleichsformen sind einsetzbar nach brusterhaltender Therapie ebenso wie nach mehrfachen Biopsien oder nach einer Teil-Rekonstruktion der Brust bei weniger optimalen Ergebnissen. Und selbstverständlich bei einer natürlichen Brustasymmetrie sowie der beschriebenen Brustfehlbildung und Brustdegeneration. Wesentlich ist noch, dass Patientinnen zuerst den Weg zum Arzt suchen und ein Rezept ausstellen lassen. Danach geht der Weg ins Fachgeschäft, in dem man professionell beraten wird. Wie gut man sich mit einer Ausgleichsform fühlt, hängt aber auch mit dem BH und seinem korrekten Sitz zusammen.

Bei diesem empfehlen wir Ihnen eindeutig hochwertige Produkte von darauf spezialisierten Unternehmen. Deren Modellpalette ist außergewöhnlich groß und hilft Frauen, die beste Wahl für jeden Anlass zu treffen. So helfen Erstversorgungs-BHs dabei, unmittelbar nach einer OP die sensiblen Hautpartien mit besonders weichen Stoffen und Nähten sowie zusätzlichen Polstern zu schützen. Ähnlich die Freizeit-BHs. Auch sie können direkt nach einer Operation genutzt werden. Deren leichte Form aus Schaumstoff ist ideal für den langen Tag im Büro oder auch in der Nacht. Daneben bieten funktionale BHs Sicherheit im Alltag und an der Arbeit und sind auch modisch topaktuelle Dessous-Entwürfe keine Besonderheit. Abgerundet werden diese Spezial-BHs durch trägerlose Modelle, mit denen Frauen bestens wieder ärmellose Oberteile tragen können und durch integrierte Bustiers, die den BH komplett unnötig machen. Wichtig: Lassen Sie sich von geschulten Fachfrauen beraten. Erst im Fachgeschäft zeigt sich, wie Ihre individuelle Körperform und Ihre Ansprüche mit dem Angebot harmonieren. Die wichtige Erkenntnis ist: Betroffenen Frauen kann geholfen werden, sogar sehr gut. Mit individuell abgestimmten Ausgleichsformen in einem perfekt sitzenden BH steht einem neuen Selbstbewusstsein und einem schmerzfreien Alltag nichts entgegen.

Kraftspender Kreatin

Von |2022-05-31T13:34:19+02:00Mai 31st, 2022|

Kontakt

AlzChem Trostberg GmbH
CHEMIEPARK TROSTBERG
83308 Trostberg

www.creapure.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Kraftspender Kreatin

Kreatin? Was ist das? Stellen Sie diese Frage Ihrem Umfeld oder im Rahmen einer öffentlichen Umfrage, fördert dies die unterschiedlichsten Antworten zutage. Und zu oft hört man ein „keine Ahnung“. Diese Unwissenheit ist nicht nur schade, sondern auch für unseren Körper alles andere als hilfreich, denn Kreatin wird für unterschiedlichste Prozesse benötigt. Der Stoff ist nicht nur wichtig, wenn es um die Bereitstellung von Energie für die Muskeln geht, sondern auch Nerven- und Hirnfunktionen hängen davon ab. Und da unser Körper clever ist, produziert er in Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse einen Teil davon – aber eben nicht alles. Daher braucht es zu ebendieser synthetischen Produktion noch weitere 50 % Kreatin, welche von außen über die Nahrung zugeführt werden müssen. Dabei kommen Fisch und Fleisch ins Spiel. Besonders der Hering kann mit einem Gehalt von 6,5 – 10,0 g pro Kilogramm Kreatin glänzen. Bei einem Tagesbedarf zwischen 3 und 5 Gramm – je nach körperlicher Aktivität – wird deutlich, dass es nicht allzu leicht ist, den Kreatinspiegel auf einem hohen Niveau zu halten. Gerade, wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, sollte auf eine ausreichende Zufuhr achten. Schätzungen gehen davon aus, dass Menschen mit diesen Ernährungsarten etwa 30 Prozent zusätzlich an Kreatin aufnehmen müssen.

Gesundheit

Neben dem Muskelapparat profitieren auch kognitive Fähigkeiten von einem guten Kreatin-Niveau im Körper. Ob Gedächtnisleistung oder IQ-Werte – mit ausreichend Kreatin konnte in Studien gezeigt werden, dass diese bei Probanden mit einer Zufuhr von 5 Gramm eindeutig höher im Vergleich mit der Placebo-Gruppe lagen. Kreatin spielt zudem eine entscheidende Rolle im Zellstoffwechsel, insbesondere in metabolisch gestressten Zuständen, welche wiederum die Stoffwechselaktivität beeinträchtigen können. Eine Erhöhung der Verfügbarkeit von Kreatin kann entsprechend den Zellstoffwechsel verbessern und soll so die Schwere von Verletzungen und Krankheitszuständen verringern – hauptsächlich bei verringerter Sauerstoffverfügbarkeit. Eine von vielen interessanten Studien hierzu lieferte die TU Dresden vor wenigen Jahren. Sie zeigte Kreatin als eine Form von „Schutzmolekül“ gegen den sogenannten Dicarbonylstress. Dieser Stress bewirkt, dass unumkehrbare Prozesse in der Verstoffwechselung von Glucose entstehen, die laut den Forschern die Basis für zahlreiche Probleme sein könnten, wie etwa Arteriosklerose, Nierenfunktionsstörungen und Folgen einer Diabeteserkrankung.

Die Zugabe von Kreatin macht in diesen Beobachtungen die Dicarbonylen unschädlich, indem es mit ihnen reagiert; der Stress wird abgewendet. Als Antrieb für die Muskeln kann Kreatin in Muskeltherapien sinnvoll eingesetzt werden, was auch den Aspekt des Alterns betrifft. Da die Muskelmasse im Alter Jahr für Jahr abnimmt – vollkommen ohne Sport schrumpft die Masse um mehr als 40-50 Prozent bis zum Alter von 70 Jahren –, kann ein gezieltes Muskelaufbautraining und die Zugabe von Kreatin einen hohen Schutz gegen Verletzungen durch etwa Stürze und anderen Unfällen bieten. Denn ein fitter Muskelapparat ist im Alter ein wesentlicher Gesundheitspunkt. Auch die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, hat sich festgelegt. Sie erkennt die Funktionen von Kreatin in Nahrungsergänzungsmitteln, im Gegensatz zu vielen anderen Mitteln, offiziell an. Damit sind Aussagen über positive Aspekte von Kreatin bei Muskelaufbau, -leistung und -kraft sowie im Ausdauerbereich und der Regeneration offiziell erlaubt.

Wer vollkommen sichergehen möchte, wendet sich an einen Arzt und lässt seinen aktuellen Kreatinspiegel bestimmen. Denn klar ist, dass nicht jeder Mensch gleich auf die Zufuhr von Kreatin reagiert. Während Menschen mit geringem Kreatinspiegel schnell auf die Aufnahme reagieren, spüren Menschen mit ausreichend hohem Kreatinspiegel den Zusatz nicht und scheiden ohne weitere positive Effekte das überschüssige Kreatin aus. Und so gut und hilfreich eine vegetarische oder gar vegan Ernährung für den einzelnen sein kann, ein Problem bleibt dabei bestehen: Kreatin kommt in einer rein pflanzlichen Ernährung nicht vor. Daher kann besonders für diesen Personenkreis eine Supplementierung absolut sinnvoll sein.

Ashwagandha

Von |2022-05-31T13:32:45+02:00Mai 31st, 2022|

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SoluVeda GmbH
Turmstrasse 11
75467 Konstanz

www.jala-life.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Ashwagandha

In der ayurvedischen Heilkunst wird Ashwagandha aufgrund der vielseitigen Anwendungsgebiete und der sehr guten Verträglichkeit bereits seit 3.000 Jahren erfolgreich eingesetzt. Dabei werden beispielsweise getrocknete Wurzeln der Pflanze zu Pulver zermahlen und mit Milch, Ghee-Butter und Gewürzen aufgekocht. Die Ashwagandha-Milch wird traditionell zur Steigerung der Konzentration und der Gedächtnisfunktion, zur Beruhigung der Nerven oder zur Verbesserung der Schlafqualität eingenommen. Zudem wird Ashwagandha zur Steigerung der Fruchtbarkeit und der Libido verwendet. Aber auch die moderne Forschung zeigt immer wieder, dass die Verwendung von Ashwagandha durchaus seine Berechtigung hat. Ashwagandha wurde bereits in zahlreichen klinischen Studien untersucht.

Studienlage

Die hier vorgestellten Studien wurden mit KSM-66 Ashwagandha-Wurzelextrakten durchgeführt. Der Hersteller Ixoreal ist führend im Bereich klinische Studien und Grundlagenforschung zur Untersuchung der Wirksamkeit von Ashwagandha. Alle klinischen Studien, an denen Ixoreal beteiligt ist, folgen dem Goldstandard und sind randomisierte und Placebo-kontrollierte Doppelblindstudien. Damit eine Pflanze auf systemischer Ebene wirken kann, ist eine komplexe Kombination von sekundären Pflanzenstoffen mit einer breiten Palette von biologischen Effekten auf den menschlichen Körper erforderlich. Ashwagandha ist eine dieser wenigen Pflanzen, die dieses Kriterium erfüllen. Ashwagandha wurde bei Schlaflosigkeit, Stress und Angst gegen Placebo geprüft. Es zeigte sich, dass sich mit der Einnahme von Ashwagandha die Schlafqualität und -effizenz nach 8 bzw. 10 Wochen signifikant verbesserte und auch das Stressempfinden deutlich abnahm.

Ashwagandha auf dem Markt

Die angebotene Auswahl von Ashwagandha-Produkten ist mittlerweile sehr groß und kaum noch überschaubar. Ashwagandha ist jedoch nicht gleich Ashwagandha! In der Regel handelt es sich um einfache in Kapseln gepresste Wurzelextrakte – der etwas „einfachere“ Standard unter den Ashwagandha-Produkten. Manche Hersteller setzen jedoch auf ausgeklügelte Formulierungen, die eine sehr viel schnellere und effizientere Aufnahme der Wirkstoffe in den Körper ermöglichen. Vereinfacht zusammengefasst können folgende Systeme unterschieden werden:
Piperin als Zusatz: Piperin ist ein Alkaloid aus schwarzem Pfeffer. Die Substanz erhöht die Resorption im Magen-Darm-Trakt und hemmt zudem bestimmte Leberenzyme, die für den Abbau mancher Wirkstoffe aber auch Toxinen zuständig sind.

Liposomen: In Liposomen eingeschlossene Wirkstoffe werden vom Körper sehr gut aufgenommen, da sie sich aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit auf der Resorptionsoberfläche des Magen-Darm-Traktes besser verteilen. Die Halbwertszeit von Liposomen ist jedoch sehr kurz.

Mizellen: Mizellen sind in der Regel viel kleiner als Liposomen und weisen typischerweise eine Größe von wenigen Nanometern auf. Durch die Verwendung von wasserlöslichen Mizellen kann die Resorption von Substanzen stark erhöht werden. Die Wirkstoffe können durch das Umgehen des First-Pass Effektes der Leber vor einem frühzeitigen Abbau geschützt werden. Zudem ist der Abbau durch die Magensäure von in Liposomen oder Mizellen eingeschlossenen Wirkstoffen nur sehr gering. Bei der Herstellung werden meist sogenannte Polysorbate verwendet, die sich jedoch negativ auf die Gesundheit auswirken können.

Kolloide (Mizellen-ähnliche Kolloide): Wie auch Liposomen oder Mizellen können Kolloide als „Wirkstoff-Transporter“ verwendet werden. Es handelt sich um ein wasserlösliches System, das die Wirkstoffe vor der Magensäure schützt und sehr schnell und effizient an die resorbierenden Zellen im Magen-Darm-Trakt transportieren kann, wo dann das körpereigene System übernimmt. Die Aufnahme von Wirkstoffen kann deutlich gesteigert werden, ohne dabei die natürlichen Resorptionsmechanismen oder Schutzbarrieren des Körpers zu umgehen. Die Verwendung solcher Systeme ermöglicht, dass nur sehr geringe Dosen einer Substanz oder eines Extraktes notwendig sind. Zudem wird aufgrund der niedrigeren Dosis das Nebenwirkungsprofil und die Belastung auf den Körper positiv beeinflusst.

Wir empfehlen daher, Ashwagandha in einer kolloidalen oder mizellaren Formulierung anzuwenden. Leider existieren nur sehr wenige Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller, die solche Systeme einsetzen. Die Begründung dafür liegt hauptsächlich in der Schwierigkeit solche Systeme, ohne den Einsatz von unbedenklichen Hilfsstoffen, über einen längeren Zeitraum stabil zu halten. Einige wenige Hersteller bieten mizellare oder liposomale Vitamine oder Curcuma-Extrakte an. Zum jetzigen Zeitpunkt ist uns nur ein Unternehmen bekannt, das Ashwagandha in solch einem Transporter-System anbietet.

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