Wechseljahresbeschwerden

Von |2024-02-27T13:12:29+01:00Februar 27th, 2024|

Kontakt

GSE Biologische Nahrungsergänzung & Heilmittel GmbH
Bühler Straße 32
66130 Saarbrücken
Deutschland

www.gse.bio

Werbebeitrag/ Autor: Peter M. Crause

Wechseljahresbeschwerden

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und Stimmungsschwankungen – so können sich die typischen Wechseljahresbeschwerden andeuten, die bei etwa 2⁄3 aller Frauen in der mittleren Lebensphase in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen. Die klassische Hormonersatztherapie (HRT) kann, wie große Studien gezeigt haben, mit einigen gesundheitlichen Risiken verbunden sein und daher ist es nicht verwunderlich, dass die betroffenen Frauen vermehrt auf die Natur setzen und natürliche Pflanzenextrakte zur Linderung der Beschwerden bevorzugen.

Hitzestau und Wechselstimmung

Wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper einer Frau und vor allem der weibliche Zyklus werden von den weiblichen Sexualhormonen gesteuert. Zu diesen zählen die Östrogene und die Gestagene, die hauptsächlich in den Eizellen, aber in geringen Mengen auch in der Nebennierenrinde (Östrogene auch im Fettgewebe) gebildet werden. Der wichtigste (natürlich vorkommende) Vertreter der Gestagene ist das Progesteron, welches auch als „Gelbkörperhormon“ bezeichnet wird. Mit zunehmendem Alter „altern“ auch die Eierstöcke und beenden eines Tages ihre Funktion. Die Östrogenproduktion, aber auch die Gestagenproduktion kommt während dieser Zeit zunehmend zum Erliegen. Das hat weitreichende Konsequenzen für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Frau. Unangenehme Begleiterscheinungen können sich breitmachen. Bei etwa 20 Prozent der Betroffenen sind die Wechseljahresbeschwerden sogar so stark, dass sie nur eingeschränkt arbeitsfähig sind. Damit ist für viele Frauen diese Lebensphase, die eigentlich neue Möglichkeiten der Orientierung bietet, teilweise erheblich belastet. Die Mitwirkung der Östrogene fehlt auch bei der Kollagenproduktion und so wird die Faltenbildung der Haut begünstigt und diese neigt vermehrt zu Trockenheit. Trockenheit ist auch das Stichwort für die Scheidenprobleme, die sich mit dem Östrogen- und Progesteronmangel zunehmend einstellen können. Vielfach klagen Frauen dann auch über eine nachlassende sexuelle Lust, was dann auch die Partnerschaft belasten kann.

Symptome der Wechseljahre

  • Leistungsminderung
  • Depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen
  • Hitzewallungen/vermehrtes Schwitzen
  • Abnahme der sexuellen Lust
  • Reizbarkeit/Angstzustände
  • Spannungsgefühle in der Brust
  • Schwindel
  • Haut- und Schleimhauttrockenheit

Behandlung der Symptome

Diese richtet sich nach der Schwere der Beschwerden und den individuellen Bedürfnissen jeder Frau. Es gibt verschiedene Optionen zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden. Die Hormonersatztherapie (HRT) ist eine weitverbreitete Behandlungsmethode, bei der Östrogen und manchmal auch Progesteron in Form von Medikamenten eingenommen werden, um den Hormonmangel auszugleichen. Dies kann helfen, Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und vaginale Trockenheit zu reduzieren. Die Entscheidung für HRT sollte jedoch sorgfältig mit einem Arzt getroffen werden, da es Risiken und Nutzen gibt, die individuell abgewogen werden müssen. Einige pflanzliche Präparate, wie Soja-Isoflavone, schwarze Cohosh oder die Jamswurzel werden zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Diese können in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Tees eingenommen werden. Die Jamswurzel ist ein guter Progesteronspender und wird mittlerweile eigens zu diesem Zweck angebaut. Die Jams-pflanze ist hauptsächlich in Südamerika, Westafrika und der Karibik verbreitet und wird wegen ihrer essbaren Wurzel seit Langem als nahrhaftes Lebensmittel verwendet. Es ist wichtig, vor der Verwendung solcher Präparate mit einem Arzt zu sprechen, da ihre Wirksamkeit und Sicherheit variieren können. Gesunde Lebensgewohnheiten können dazu beitragen, die Symptome der Wechseljahre zu minimieren. Dazu gehören regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressbewältigungstechniken. Neben HRT können andere Medikamente verschrieben werden, um spezifische Symptome zu behandeln. Zum Beispiel können Antidepressiva bei Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen hilfreich sein. Auch aus der Gruppe der B-Vitamine können sich bestimmte Vitamine positiv bei Wechseljahresbeschwerden auswirken. B-Vitamine sind eine Gruppe von wasserlöslichen Vitaminen, die eine Vielzahl lebenswichtiger Funktionen im Körper erfüllen. Es gibt insgesamt acht verschiedene B-Vitamine, die jeweils eine einzigartige Rolle im Stoffwechsel und im allgemeinen Wohlbefinden spielen. Zu den Vitaminen, die im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden eingesetzt werden, zählt das Vitamin B1 (Thiamin). Thiamin spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, insbesondere bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie. Es unterstützt auch das Nervensystem.

Vitamin B2 (Riboflavin) ist für den Energiestoffwechsel wichtig und spielt eine Rolle bei der Umwandlung von Nahrung in Energie. Es ist auch an der Produktion von roten Blutkörperchen und der Aufrechterhaltung gesunder Haut, Augen und Nerven beteiligt. Vitamin B5 (Pantothensäure) ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, einschließlich der Synthese von Fettsäuren, Hormonen wie dem Steroidhormon Östrogen sowie Neurotransmittern. Vitamin B6 (Pyridoxin) spielt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel von Aminosäuren und der Bildung von Neurotransmittern, die für die Signalübertragung im Gehirn wichtig sind. Und Vitamin B12 (Cobalamin) ist wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen, die Funktion des Nervensystems und den Abbau von Fettsäuren und Aminosäuren. B-Vitamine kommen in einer Vielzahl von Lebensmitteln vor, darunter Fleisch, Fisch, Geflügel, Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Vollkornprodukte und grünes Blattgemüse. Ein Mangel an B-Vitaminen kann zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, darunter Anämie, Müdigkeit, Hautprobleme, neurologische Störungen und Probleme mit dem Nervensystem. Speziell auf Wechseljahresbeschwerden abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel enthalten diese Vitamine in dafür angepassten Mengen. Für Frauen, die unter vaginaler Trockenheit und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr leiden, können vaginale Feuchtigkeitscremes oder Hormonpräparate verschrieben werden. Und einige Frauen finden Linderung durch natürliche Heilmittel wie Akupunktur, Yoga, Meditation und Entspannungstechniken. Diese können dazu beitragen, Stress abzubauen und das Wohlbefinden zu steigern. Es ist oftmals nicht die eine effektive Behandlungsmethode, sondern eine Kombination vieler. Und wenn Sie nun darüber nachdenken, ob auch Männer entsprechende Beschwerden haben können: Es scheint tatsächlich so, dass immer mehr Männer davon betroffen sind. Jedenfalls ist das der Eindruck, wenn man in den vergangenen Jahren die Presselandschaft beobachtete. Aber daran ist absolut nichts. So soll an den Beschwerden wie Müdigkeit, abfallende Leistungsbereitschaft oder Erektionsstörungen das abnehmende Testosteron schuld sein. Die angebliche Lösung: teils kostspielige Hormonpräparate. Objektive Studien aber haben belegt, dass nichts davon stimmt. Es scheint eher so, als dass die Pharmaindustrie nur zu gerne ein weiteres Geschäftsfeld eröffnen möchte. So bleibt es dabei, dass die Wechseljahre leider ein weibliches Problem bleiben. Und noch ein Appell an die Männer: Jetzt nicht einfach entspannt zurücklehnen, sondern bei solchen Beschwerden einen Arzt aufsuchen und vor allem sich bewusster und gesünder ernähren. Die berüchtigte „Bier-Plauze“ muss nicht sein. Raffen Sie sich auf, seien Sie aktiv, dann sind einige Beschwerden schnell verschwunden.

Zyklothymie

Von |2024-02-27T13:08:37+01:00Februar 27th, 2024|

Autorin: Anne Klein

Zyklothymie

„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ – dieses berühmte Goethe-Zitat beschreibt die Gefühle von Menschen, die an bipolarer Störung erkrankt sind. Früher wurde die Krankheit als „manisch-depressiv“ bezeichnet. Die Zyklothymie dagegen ist milder in den Stimmungsausschlägen, sie wird in den internationalen Klassifikationen der Erkrankungen als eine psychische Störung bezeichnet, die mit hypomanen und depressiven Phasen im Wechsel einhergeht, hierbei aber nicht die Schwere einer wiederkehrenden Depression oder einer bipolaren Störung erreicht. Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen ist in der Regel nicht oder nur geringgradig eingeschränkt, die Kontrollfähigkeit ist stets erhalten. Zyklothymien finden sich nicht selten im familiären Umfeld von Menschen mit bipolaren Störungen, es handelt sich um eine deutlich abgeschwächte Form der bipolaren Störung. Die Problematik muss zur Erfüllung der diagnostischen Kriterien langjährig bestehen. Wenn auch nur eine deutliche depressive oder manische Phase vorliegt, muss die Diagnose entsprechend geändert werden. Man kann sie salopp vielleicht auch als Launenhaftigkeit bezeichnen.

Phasen

Innerhalb der Zyklothymie treten unterschiedliche Phasen mit verschiedenen Symptomen auf. Während einer depressiven Phase fühlen sich die Betroffenen häufig antriebslos, leiden unter Konzentrations- und Schlafstörungen (Ein- und/oder Durchschlafstörungen), zeigen ein vermindertes Selbstvertrauen oder sind weniger gesprächig als üblich. Auch weitere typische depressive Symptome können im Rahmen einer Zyklothymia auffällig werden, z. B. sozialer Rückzug, Interessenverlust oder Pessimismus hinsichtlich der Zukunft. Der Betroffene empfindet ein Gefühl der Niedergeschlagenheit und kann seiner eigenen Person nur noch in sehr geringem Maße Wertschätzung entgegenbringen. Er fühlt sich schuldig und wälzt Gedanken, ohne zu Lösungen zu kommen. Zwischen solchen Phasen, in denen die Stimmung nach oben oder unten ausschlägt, liegen oft Monate, in denen sie stabil bleibt.

Im Verlauf einer Periode mit gehobener Stimmung kann es zu einem vermehrten Antrieb und einem verminderten Schlafbedürfnis kommen. Oftmals zeigen Betroffene in dieser Phase auch ein erhöhtes Selbstwertgefühl, einen ungewöhnlich kreativen Denkstil und eine gesteigerte Gesprächigkeit. Auch das sexuelle Verlangen kann in einer solchen Phase gegenüber dem Normalzustand gesteigert sein. Neben einer guten Stimmung hat der Betroffene eine gesteigerte Aktivität im Berufs- und Privatleben. Dabei richten sich seine Handlungen häufig auf Dinge, die ihm Lust verschaffen, aber die Gefahr unangenehmer Folgen in sich bergen (risikoreichere geschäftliche Projekte, üppige Einkäufe, euphorisch geschlossene neue Kontakte). Er hat das Gefühl, mit wenig Schlaf gut auszukommen, ist ungewöhnlich gesprächig und fällt möglicherweise durch seine psychomotorische Unruhe auf. Gedanken und Themen, mit denen er sich befasst, wechseln schnell. Der Betroffene verfügt in dieser Phase über ein sehr hohes Selbstwertgefühl, das sich bis hin zu leichtem Größenwahn steigern kann.

Ursachen

Sowohl die Hypomanie als auch die leichte Depression können Reaktionen auf äußere Ereignisse sein oder sich einfach ohne ersichtlichen Grund entwickeln. Eine Zyklothymie wird meist im jungen Erwachsenenalter bemerkt. Häufig tritt sie bei Menschen auf, in deren Familie es Fälle von bipolarer Störung gab. Bei einem eher seltenen, negativen Verlauf der Zyklothymie entwickelt der Patient selbst eine bipolare Störung.
Übrigens: Im deutschen Sprachgebrauch werden die Begriffe Zyklothyme Störung, Zyklothymie und Zyklothymia heutzutage zumeist synonym gebraucht. Ursprünglich wurde der Begriff „Zyklothymie” 1880 von dem deutschen Psychiater Karl Ludwig Kahlbaum eingeführt, der damit die These betonen wollte, dass es sich bei den manischen und depressiven Episoden um „zyklie-rende” Phasen der gleichen Krankheit handelt. Auch aktuell wird der Begriff „Zyklothymie” aus diesen historischen Gründen im deutschen Sprachraum zum Teil noch anders verwandt als in den internationalen Diagnose-Systemen und in Anlehnung an Kahlbaum manchmal analog zu den Begriffen Bipolare Erkrankung oder Manisch-depressive Erkrankung genutzt.
Die Diagnose „Zyklothymie“ wird dann gestellt, wenn die Betroffenen für die Dauer von mindestens zwei Jahren unter zahlreichen Episoden mit hypomanen Symptomen und zusätzlichen zahlreichen Episoden mit depressiven Symptomen leiden. Die Dauer der einzelnen Krankheitsepisoden muss mindestens vier Tage betragen.

Behandlung

Viele Menschen mit einer Zyklothymie leiden unter ihrer starken Launenhaftigkeit. Nicht nur zwischenmenschliche und familiäre Beziehungen, sondern auch die beruflichen Leistungen können hierunter leiden. Betroffene sollten somit zumindest dahingehend geschult werden, dass sie ihre Gemütsschwankungen besser einordnen können und versuchen, die Stimmung zu stabilisieren. Empfohlen wird somit eine psychoedukativ und supportiv ausgerichtete Psychotherapie, ebenso können Stimmungsstabilisatoren (mood stabilizer) als Medikamente eingesetzt werden, wenn Betroffene dies wünschen. Auch darf nicht vergessen werden, dass die Zyklothymie auch ein Vorbote einer bipolaren Störung sein kann, die dann unbedingt behandelt werden sollte. Letztlich hängt die Art der Behandlung der Zyklothymie auch von dem individuellen Leidensdruck und Veränderungswunsch des Betroffenen ab. Sind die Symptome und der Leidensdruck stärker ausgeprägt, behandelt man wie bei einer Bipolaren Störung: Bei der Akuttherapie wird zunächst versucht, mithilfe sogenannter stimmungsstabilisierender Medikamente (Lithium) akute manische oder depressive Symptome zu lindern. Neben den verordneten Medikamenten helfen unterstützende psychiatrische Gespräche. Manchmal kann auch die stationäre Aufnahme in einer spezialisierten Klinik sinnvoll sein. Auch um einer nächsten Phase vorzubeugen, geht es darum, die Stimmungslage langfristig zu stabilisieren und einen Rückfall in eine depressive oder manische Episode zu verhindern. Häufig werden dabei Antidepressiva oder weiterhin Stimmungsstabilisierer wie Lithium verordnet. Daneben kann auch eine psychotherapeutische Langzeitbehandlung hilfreich sein, bei der Erkrankte darin unterstützt werden, (wieder) einen normalen Alltag zu führen. Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Prognose ist jedoch, die Diagnose anzunehmen und zu lernen, langfristig mit ihr zu leben. In vielen Regionen gibt es Selbsthilfegruppen für Menschen mit einer Bipolaren Störung und deren Angehörige. Aktuelle Kontaktadressen finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen.

Abnehmen, aber wie?

Von |2024-02-27T13:08:51+01:00Februar 27th, 2024|

Kontakt

Mark Warnecke GmbH
Flaßkuhle 6
58452 Witten

amsport-shop.de

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Abnehmen, aber wie?

Die Diät, die mit 30 noch gut funktioniert hat, verfehlt ab 40 mit Sicherheit ihre Wirkung. Das liegt an einer simplen Sache: Mit Anfang bis Mitte 40 beginnen bei Frauen häufig die Wechseljahre, die Hormone spielen verrückt. Eine Zeit, in der sich bei vielen Fettpölsterchen ansammeln, da der Körper den Stoffwechsel herunterfährt. Verantwortlich für die gesamte Misere ist in erster Linie der weibliche Stoffwechsel, der sich ab Mitte 30 immer weiter verlangsamt. Wenn nun in diesen ohnehin trägem Stoffwechsel hinein eine Diät gemacht wird, schaltet der Körper um auf „Notprogramm Hungersnot“, dann wird nämlich buchstäblich jedes Salatblatt im Körper so lange verwertet, bis auch daraus Energie gespeichert werden kann. Ist man sich dessen bewusst und man lässt sich auf diese neuen Umstände ein, kann man alles verändern – sogar dauerhaft. Die meisten kennen Diäten, es gibt davon jede Menge. Nach einer Diät schließt sich meist das Problem mit dem Jojo-Effekt an. Was also tun? Ab 40 gehören Salz und einfache Kohlenhydrate auf die Liste der Lebensmittel, die man nur noch in kleinen Mengen essen sollte: Sie binden Wasser im Körper – und führen somit zu Wassereinlagerungen. Komplexe Kohlenhydrate, magerer Fisch und Fleisch sowie (nicht blähendes) Gemüse sollten hingegen unbedingt auf dem Speiseplan stehen – und das nicht nur während einer Diät. Vorsicht bei Obst und „gesunden“ Smoothies, das sind oft die Naschereien von Abnehmwilligen, die jeden Diätansatz verhindern. Der hohe Zuckergehalt pusht immer direkt die Insulinausschüttung und gerade zwischendurch wird dann die Fettverbrennung sofort unterbunden und man nimmt nicht ab, obgleich man hungert. Zudem macht die Fruktose im Obst primär dick.

Spezielle Ernährungsprogramme

Um einen sichtbaren Effekt der Gewichtsreduktion zu spüren, setzen manche Abnehmwillige auf Ernährungsprogramme, die eine oder mehrere Mahlzeiten durch speziell formulierte Shakes, Riegel, Suppen oder andere Nahrungsergänzungsmittel ersetzen, man nennt sie auch Formuladiäten. Der Vorteil dieser Produkte ist, dass sie kalorienkontrolliert sind und eine ausgewogene Mischung aus Kohlenhydraten, Proteinen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen enthalten, die eine ausreichende Ernährung sicherstellen. Und sie sind wirksam. In zahlreichen Studien konnte der Effekt nachgewiesen werden.
So ergab eine Meta-Analyse von Clifton et al. (2018), dass Formuladiäten im Vergleich zu herkömmlichen Diäten zu einer signifikanten Gewichtsabnahme führen können. Die Autoren stellten fest, dass Personen, die Formuladiäten verwendeten, im Durchschnitt mehr Gewicht verloren als diejenigen, die traditionelle kalorienreduzierte Diäten einhielten.
Eine weitere Studie von Smith et al. (2020) untersuchte die Langzeitwirkungen von Formuladiäten auf das Gewichtsmanagement. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen, die Formuladiäten als Teil eines strukturierten Gewichtsmanagementprogramms verwendeten, dazu tendierten, ihr Gewicht langfristig besser zu kontrollieren als diejenigen, die keine Formuladiäten verwendeten.

Vorteile von Formuladiäten

Formuladiäten bieten eine Reihe von potenziellen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Diäten. Ein Hauptvorteil ist die einfache Zubereitung der Mahlzeitenersatzprodukte, die besonders für Menschen mit einem hektischen Lebensstil oder einem vollen Terminkalender hilfreich sein kann. Des Weiteren bieten sie eine präzise Kontrolle über die Kalorienzufuhr, da die Produkte kalorienarm und portioniert sind. Dies erleichtert es den Anwendern, ihr Kalorienziel zu erreichen und eine negative Energiebilanz aufrechtzuerhalten, was für die Gewichtsabnahme entscheidend ist. Ein weiterer Vorteil von Formuladiäten ist ihre hohe Compliance-Rate. Studien zeigen, dass Menschen, die Formuladiäten verwenden, eher langfristig an ihrem Programm festhalten als andere, die herkömmliche Diäten einhalten. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass Formuladiäten einfacher zu befolgen sind und den Anwendern ein schnelles Erfolgserlebnis bieten.

Risiken und Bedenken

Wie immer gibt es auch bei Formuladiäten einige Nebenwirkungen zu bedenken. Ein häufig genanntes Anliegen ist der Mangel an Vielfalt und die Einschränkung der Lebensmittelwahl. Da Formuladiäten hauptsächlich aus Shakes und Suppen bestehen, können sie zu einer eingeschränkten Geschmacksvielfalt führen und den sozialen Aspekt des Essens beeinträchtigen. Auch kann es durch die stark kalorienreduzierte Diät zu einem möglichen Verlust an Muskelmasse kommen, wenn die Rezeptur nicht sehr proteinreich ist. Obwohl Formuladiäten eine ausreichende Proteinzufuhr gewährleisten sollen, können sie dennoch nicht immer die gleiche proteinaufbauende Wirkung wie eine ausgewogene Mahlzeit bieten. Um eine Formuladiät abzusetzen, ohne einen Jojo-Effekt zu riskieren, ist es wichtig, den Übergang allmählich und kontrolliert zu gestalten. Dies kann durch eine schrittweise Erhöhung der Kalorienzufuhr erfolgen, indem man nach und nach normale Mahlzeiten wieder einführt und dabei auf eine ausgewogene Ernährung achtet.

Menopause

Von |2024-02-27T13:08:58+01:00Februar 27th, 2024|

Kontakt

NanoRepro AG
Untergasse 8
35037 Marburg
Deutschland

www.nanorepro.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Menopause

Die Menopause ist ein natürlicher körperlicher Prozess im Leben der Frau, der meist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr beginnt. Die Anzeichen sind von Frau zu Frau verschieden. Einige bemerken ihre Menopause daran, dass die Menstruation erst unregelmäßig ist und schließlich ganz aufhört. Andere machen die Beobachtung, dass sich ihr Leben aufgrund verschiedener Symptome wie Hitzewallungen, Haarausfall, Schlafstörungen, vaginale Trockenheit usw. verändert. Bevor die Regel endgültig ausbleibt, ist der Zyklus in vielen Fällen bereits unregelmäßig. Häufig werden Frauen zu Beginn der Menopause noch einmal schwanger, weil sie fälschlicherweise davon ausgegangen sind, nicht mehr fruchtbar zu sein. Umgangssprachlich wird der Zeitraum, in dem sich die hormonellen Veränderungen abspielen, Wechseljahre genannt. Für viele Frauen gehen die Wechseljahre sowohl mit seelischen als auch körperlichen Veränderungen einher. Stärke und Häufigkeit der Beschwerden sind individuell unterschiedlich. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen und Kopfschmerzen plagen am meisten. Während dieser Zeit können die Spiegel an Östrogen, Progesteron und anderen Hormonen stark schwanken und entsprechende Unregelmäßigkeiten hervorrufen. Ein erstes Zeichen für den Beginn der Wechseljahre ist, dass der Zyklus unregelmäßiger wird. Auch andere Begleiterscheinungen wie Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen sind Anzeichen beginnender Wechseljahre. „Oftmals schreiben Frauen solche Beschwerden Stress und fehlender Entspannung zu, obwohl diese psychischen Symptome dann hormonell bedingt sind“, sagt Dr. Christian Albring, niedergelassener Gynäkologe aus Hannover. „Wir empfehlen Frauen, in dieser Phase möglichst viel körperliche Bewegung und Sport zu treiben. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßige Aktivität Beschwerden lindern kann und die Lebensqualität verbessert. Zudem hilft Sport dabei, das Gewicht zu halten und eben das psychische Wohlbefinden zu steigern“, rät der Gynäkologe. Generell sollten Sie drei Mal pro Woche mindestens 30 bis 40 Minuten Sport treiben. Optimal geeignet sind Aqua-Gymnastik, Schwimmen, Radfahren, Gymnastik und Stretching. Achten Sie darauf, dass immer ein leichtes Ausdauertraining mit Muskeltraining kombiniert wird. Ist durch diese einfachen Maßnahmen keine ausreichende Besserung der Beschwerden zu erzielen oder schränken andere Symptome wie Scheidentrockenheit, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen die Lebensqualität weiter ein, kann die Einnahme von Hormonen sinnvoll sein. Der Arzt kann bei Scheidentrockenheit zusätzlich eine lokal wirksame Hormontherapie oder eine Intimpflegesalbe verschreiben.

Kognitive Probleme

In den Wechseljahren bemerken viele Frauen auch Probleme mit ihrem Gedächtnis und ihrer Aufmerksamkeit. Studien dazu lassen vermuten, dass die geistigen Probleme von Frauen in dieser Übergangsperiode unabhängige Prozesse sind und nicht die Folge von schlechtem Schlaf oder von Stimmungsschwankungen auftreten. Auch die im Februar 2022 im Fachblatt „Menopause“ veröffentlichte indische Studie kam zu ähnlichen Ergebnissen. An ihr nahmen 404 Frauen im Alter von 40 bis 65 Jahren teil, wovon sich 107 im Stadium der Prämenopause befanden, 90 in der Perimenopause und 207 in der (späten) Postmenopause. Anhand von Fragebögen stellten die Forscherinnen fest, dass je nach Schwere der Wechseljahrsymptome die kognitive Leistungsfähigkeit nachließ. Die Frauen, die am stärksten über Symptome wie Depression, Angstzustände und nachlassendes Lustempfinden klagten, hatten auch Defizite bei der Aufmerksamkeit und beim Erinnerungsvermögen. Auch die sprachlich-visuellen Fähigkeiten waren im Vergleich zu Frauen mit leichten Wechseljahrsbeschwerden stärker eingeschränkt.

Hormonproduktion testen

Um sicher zu gehen, dass es sich bei den verschiedenen Symptomen auch tatsächlich um einen Hormonabfall handelt, können sich Frauen bei ihrer Frauenärztin oder auch im Selbsttest in einer Urinprobe testen, ob sich zum Beispiel ihr follikelstimulierendes Hormon (FSH) verändert hat und sich die Frau tatsächlich im Prozess der Menopause befindet. So kann sie die erforderlichen Schritte einleiten, um ihren Körper gesund zu halten und Gesundheitsrisiken vermeiden, die mit den Wechseljahren einhergehen z. B. Osteoporose, erhöhter Blutdruck oder erhöhte Cholesterinwerte.
Die meisten Frauen fühlen sich ihren Symptomen hilflos ausgeliefert. Aber man kann Situationen und Dinge meiden, die Hitzewallungen auslösen. Begünstigt wird das Auftreten von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen insbesondere durch Situationen und Umstände, durch sich die Blutgefäße erweitern. Typische Auslöser hierfür können Wärme, Heißgetränke sowie der Genuss von Alkohol oder Koffein sein. Um mit Hitzezuständen besser umgehen zu lernen, können Betroffene ihren Organismus ein Stück weit darauf trainieren. „Mit Hilfe von Wechselduschen oder -bädern sowie regelmäßiger körperlicher Aktivität können die Blutgefäße trainiert und seelische Anspannungen abgebaut werden“, rät Dr. Albring. „Neben Ausdauersportarten haben sich das Erlernen von Entspannungsmethoden, wie autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden bewährt.“

Natürliche Wirkstoffe

Und was hilft sonst noch gegen die Beschwerden? Neben der Hormontherapie, die jede Frau im Gespräch mit ihrem Gynäkologen auch auf ihre Risiken abwägen sollte, können auch Präparate mit pflanzlichen Wirkstoffen akute Beschwerden lindern helfen. Besonders wirksam sind dabei Phytoös-trogene (Isoflavone), Pflanzenhormone aus Rotklee oder Extrakte aus den Wurzeln der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa), dem Wilden Yams oder aus grünem Tee. Soja-Isoflavone reduzieren Hitzewallungen und wirken positiv auf Herz-Kreislauf-Funktionen und Knochenstoffwechsel. Auch Baldrian, Eisen in seiner bioverfügbarsten Form und die essenzielle B-Vitamine in Form von Folsäure, Vitamin B12 und B6 können Hormondefizite ausgleichen. Yams, wissenschaftlich bekannt als Dioscorea, ist eine Knollenpflanze, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen der Welt angebaut wird. Sie wird seit Jahrtausenden in der traditionellen Naturkunde eingesetzt. Die sekundären Pflanzenstoffe in Yams und Rotklee gehören zur Gruppe der Phytoöstrogene und weisen eine ähnliche Struktur wie das weibliche Hormon Östrogen auf. Vitamin B6 trägt zudem zu der Regulierung der Hormontätigkeit bei, während Eisen Müdigkeit verringern kann und Vitamin B9 und B12 die psychische Funktion unterstützen.

Allergien

Von |2024-01-29T11:34:23+01:00Januar 29th, 2024|

Autor: Peter M. Crause

Allergien

Oftmals sind vermeintlich ganz normale Symptome wie ein Jucken, Übelkeit oder Magenprobleme die ersten Anzeichen für Allergien. Zumeist wird diesen Problemen keine größere Aufmerksamkeit geschenkt. Wer jedoch regelmäßig bestimmte, wiederkehrende Probleme hat, der sollte sich untersuchen lassen. Pollen können Auslöser sein. Und dieses Problem ist nicht verstärkt auf dem Lande zu sehen, sondern vielmehr in den Städten. Europaweit ist die Pollenmenge in den vergangenen Jahren angestiegen, berichtet ein Forscherteam um Prof. Annette Menzel von der Technischen Universität München. Städte sind davon besonders betroffen: Im Durchschnitt lag der Zuwachs der Pollenmenge dort bei drei Prozent, in ländlichen Gegenden bei einem Prozent pro Jahr. Angesichts des Klimawandels wird sich dieser Trend noch verstärken, sind die Wissenschaftler überzeugt.

Heuschnupfen

Mit dem Pollenflug beginnt für Millionen Heuschnupfen-Geplagte die Zeit von Niesreiz und geröteten Augen. In Deutschland leidet heute etwa jeder Vierte an Allergien, Tendenz steigend. Der Klimawandel gilt als einer der Faktoren, die die Entstehung von Allergien begünstigen: Laborversuche und einige Freilandstudien haben gezeigt, dass eine höhere Kohlendioxid-Konzentration in der Luft das Pflanzenwachstum und damit die Pollenproduktion beschleunigen können. Mildere Temperaturen und zugewanderte Pflanzenarten sorgen zudem für eine längere Pollenflugsaison. Wie stark die Pollenbelastung europaweit angestiegen ist, hat nun ein internationales Forscherteam um die Ökoklimatologin Prof. Annette Menzel von der Technischen Universität München gezeigt. Die Wissenschaftler werteten hierzu langjährige Pollentrends aus 13 europäischen Staaten über mindestens 10 Jahre aus. Das Fazit der Forscher: Besonders Städte sind vom Anstieg der Pollenkonzentration in den vergangenen Jahren betroffen. In Europa müssen sich Allergiker in Zukunft auf eine noch höhere Allergiebelastung einstellen, ist sich Annette Menzel sicher. „Das Stadtklima ist heute bereits wärmer und trockener, hinzu kommt eine höhere Luftverschmutzung“, sagt die Wissenschaftlerin. Die Ökoklimatologin nutzt urbane Gebiete deshalb als „Experimentierfeld“, um Klimafolgen besser vorherzusagen. Durch die dichte Bebauung liegt die Temperatur in sogenannten urbanen Wärmeinseln um ein bis drei Grad höher. Auch CO2- und Schadstoffwerte in der Luft sind dort oft erhöht; größere Ozonmengen sind hingegen im Umland großer Städte zu verzeichnen. Eine Entwarnung für Landbewohner gibt Annette Menzel dennoch nicht: „Wir finden in städtischen Gebieten bereits heute die Bedingungen vor, die wir künftig ebenfalls für ländliche Gegenden erwarten.“ Zukunft könnten mit kombinierten Auswertungen von Allergen-Messungen, Pollenflug und Wetterdaten bisherige Allergie-Modelle deutlich verbessert werden und damit die Behandlung von Allergikern neue Impulse bekommen. Fakt ist, dass die einzig echte Therapie gegen Allergien die Hyposensibilisierung, also die langsame Gewöhnung an das Allergen, ist. Und statt mit Pollen-Extrakten könnten die Ärzte künftig mit den allergenen Proteinen, den eigentlichen Allergie-Auslösern, impfen.

Vorbeugen

Es gibt keine absolute Garantie dafür, dass man Allergien vollständig verhindern kann, da die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle spielt. Allerdings gibt es einige Maßnahmen, die das Risiko von Allergien verringern können. So kann man die genetische Veranlagung nicht ändern, aber es ist hilfreich zu wissen, ob Allergien in der Familie vorkommen. Dies kann dazu beitragen, frühzeitig auf mögliche Allergie-Auslöser zu achten. Studien haben zudem gezeigt, dass gestillte Babys möglicherweise ein geringeres Risiko für die Entwicklung von Allergien haben. Stillen fördert die Entwicklung eines gesunden Immunsystems. Hinzu kommt eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren. So kann das Risiko von Allergien verringert werden. Es wird empfohlen, potenziell allergene Lebensmittel wie Erdnüsse, Fisch und Eier einzuführen, wenn das Kind alt genug ist, um feste Nahrung zu sich zu nehmen. Rauchexposition während der Schwangerschaft und im frühen Kindesalter kann das Allergierisiko erhöhen. Es ist wichtig, das Rauchen zu vermeiden und Rauchexposition zu minimieren. Weiterhin besagt die sogenannte „Hygienehypothese“, dass zu viel Sauberkeit und der Einsatz von Antibiotika das Immunsystem schwächen können. Einige Studien deuten darauf hin, dass eine gewisse Exposition gegenüber Mikroben in der Umwelt das Immunsystem stärken kann.

Falsches Schuhwerk

Von |2024-01-29T11:32:56+01:00Januar 29th, 2024|

Autor: Peter M. Crause

Falsches Schuhwerk

Gerade bei Kindern sieht man es sofort: Da finden sich Schuhe an den Füßen, die entweder viel zu klein sind oder auf „Wachstum“ gekauft wurden. Gerade das aber ist für die Entwicklung der Kinderfüße absolutes Gift. Als vor einigen Jahren eine Studie der Betriebskrankenkasse publik wurde, staunten viele Eltern nicht schlecht. Fast zwei Drittel der untersuchten Kinder trug damals nicht die richtigen Schuhe; entweder waren sie zu groß, oder zu klein oder auch zu eng. Das führt bei fast einem Viertel zu Druckstellen, zu Schwielen und anderem. Und sogar mehr als 10 Prozent der Kinderfüße waren so mitgenommen, dass diese in medizinische Behandlung mussten. Was damals erschreckend war, würde heute mit Sicherheit ähnliche Ergebnisse ans Tageslicht bringen, denn immer noch ist das Schuhwerk der lieben Kleinen so gar nicht richtig ausgewählt.

Richtige Auswahl

Wer für sein Kind die richtigen Schuhe sucht, sollte einige einfache Regeln beachten. Gelingt dies, dann dürften irgendwann in der Zukunft solche Zahlen besser werden: Nahezu 100 % aller Neugeborenen kommen mit gesunden Füßen auf die Welt, werden aus ihnen Erwachsene, dann haben nur noch 40 %
von ihnen gesunde Füße. Was also ist zu tun? Bedenken Sie, dass sich das Wachstum Ihrer Kinder in Schüben den Weg bahnt. Nicht Tag für Tag ein wenig, sondern mehrfache Entwicklungsschübe mit starken Ausschlägen bestimmen das Wachstum. Abgeschlossen wird dieser Prozess vollkommen unterschiedlich und individuell, die Regel ist aber, dass Mädchen etwa mit 14 ihren Wachstumsprozess im Prinzip beenden und Jungs mit 15. Und bis zu diesem Alter kann man eine Menge falsch machen, was dann sogar zu Gelenkproblemen oder Muskel- und Durchblutungsstörungen schon in jungen Jahren führen kann – von den leider üblichen Senk-, Spreiz- oder Plattfüßen ganz zu schweigen. Haben Sie einen weichen und biegsamen Schuh gefunden, dann sehen Sie sich die Sohle an: Diese muss rutschfest sein, schließlich soll der Schuh Ihr Kind auch schützen. Je nach Jahreszeit ist das Obermaterial immer eine Diskussion. Grundsätzlich sollte es leicht und luftdurchlässig sein, aber auch wasserabweisende oder gar -dichte Winterschuhe gibt es heutzutage mit einer Funktionsmembran. Eine Schicht, die Wasser vom Fuß fernhält und gleichzeitig die heiße Luft und die Feuchtigkeit im Schuh nach außen transportiert. Nicht jede Funktionsmembran funktioniert aber auch so, wie man sich das denkt. Daher ist es manchmal besser, wenn der Schuh nicht ganz wasserdicht, dafür aber atmungsaktiver ist. Denn wenn kein Wasser hereinkommt, aber auch keine Feuchtigkeit heraus, stehen die Kinder nach einer Weile ebenso im „Wasser“, als hätte der Schuh keinen Schutz vor Wasser. Auch auf das Gewicht sollten Sie achten. Ist der Schuh ein wahrer „Klotz am Bein“, geht dies auf die Gelenke und die Wirbelsäule. Viele Schuhe besitzen auch eine festere Kappe. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch orthopädisch sinnvoll. Zum einen kann damit das Rutschauto brachial angeschoben und abgebremst werden, ohne dass die Schuhe sofort auseinanderfallen, und zum anderen stabilisiert diese das Fußlängsgewölbe.

Große Probleme

Sind die Füße ausgewachsen, dann steht bei Erwachsenen vielfach die Optik im Vordergrund. Hauptsache schön. Dass man sich so aber orthopädische Probleme anläuft, interessiert erst, wenn es meist schon zu spät ist. Gerade Frauen können von exzessiven High-Heels-Vorlieben später das sprichwörtliche Lied singen. Andersherum ziehen sich Männer abseits von Büroarbeit oft schwere Outdoor-Schuhe an, als ob es gilt, einen Achttausender zu besteigen. Bedenken wir: Unsere Füße sind darauf ausgelegt, das Körpergewicht bei jedem Schritt abzufedern. Werden Schuhe getragen, die eine zu starke Unterstützung des Fußgewölbes geben, wird der natürliche Knick und die Senkung des Fußgewölbes unterbunden. Die Fußmuskulatur, die diese Aufgabe eigentlich übernimmt, wird dadurch geschont und geschwächt. Viele Fehlstellungen der Hüfte oder auch Rückenbeschwerden stehen im Kontext der Füße. Wenn die Füße zu schwach oder unterschiedlich stark muskulär ausgebildet sind, werden unbewusst Ausweichbewegungen gemacht, die zu muskulären Dysbalancen führen können. Um seinen Füßen und dem gesamten Körper etwas Gutes zu tun, ist es daher zeitweise sinnvoll und ein gutes Training, barfuß zu laufen. Aber das muss gelernt werden. Die Füße sollten sich langsam an die neuen Belastungen gewöhnen können. Die Fußmuskulatur benötigt wie jeder andere Muskel auch Zeit, um sich anzupassen. Lassen Sie sich in Ihrem Schuhgeschäft daher beraten und suchen Sie bei Problemen einen Arzt oder Orthopäden auf.

Pflegejahre

Von |2024-01-29T11:31:24+01:00Januar 29th, 2024|

Autor: Peter M. Crause 

Pflegejahre

Was waren das für paradiesische Zustände für Frauen: Jahrzehntelang ging es beim Thema Pflege und Pflegeprodukte ausschließlich um sie. Alles drehte sich um wunderschöne Weiblichkeit. Und plötzlich ist alles anders. Teilt Frau sich den Körperrasierer mit ihrem Mann oder sucht verzweifelt die Tagescreme. Das aber muss nicht sein, denn die Kosmetikindustrie hat den Männerkörper für sich entdeckt. Das Ergebnis ist eine ganze Fülle von Produkten, die Mann zwingend braucht, um im richtigen Licht zu stehen. Dabei geht es aber weniger um das vor noch einiger Zeit angesagte Bild eines androgynen Helden, sondern Männer dürfen wieder ruhig als solche erkennbar sein. Nur eben wesentlich gepflegter, bitte.

Haare am Körper

Fangen wir mit einem Haarwuchs an, der unkompliziert selbst zu entfernen ist – den Achselhaaren. Wer noch glaubt, diese seien sexy, der irrt. Mann darf ruhig kahle Achseln haben, denn das hat noch einen weiteren großen Vorteil: weniger Geruch. Haare sind nämlich eine wahre Brutstätte für Bakterien und erleichtern es diesen, ans Werk zu gehen, um ihren Duft in die Welt zu setzen. Denn genau sie sind es, die auf unserer Haut leben und Teile des Schweißes verarbeiten. Das Abfallprodukt wiederum ist, was unsere Nasen so sehr beleidigt. Weniger Haare hemmen also nicht das Schwitzen, aber der Schweiß kann schneller von der Kleidung übernommen und abtransportiert werden. Bedenken Sie aber: Nur weil Sie sich die Achselhaare rasieren, ist es noch nicht vollständig mit der Geruchsbildung erledigt. Ein Deodorant muss zwingend sein. Klassische Deos überlagern nur den Schweißgeruch mit Parfüm.

Jetzt wird’s haarig

Brust und Rücken – je älter die Herren der Schöpfung werden, desto wilder der Haarwuchs. Wahre „Silberrücken“ wurden schon in Schwimmbädern gesichtet. Mit einer Wuchsstärke, die selbst unseren damals in den Wäldern beheimateten Urahnen gut gestanden hätte. Gut, dass es heutzutage Kleidung gibt und wir diesen massiven Haarwuchs nicht mehr benötigen. Was aber beim Sonnenanbeten dagegen tun? Mit der Nassrasur fängt es an. Zwei große Marken teilen sich den Markt der Nassrasierer weitestgehend auf. Da heißt es ausprobieren. Wichtig ist, den richtigen Rasierer zu wählen. Während typische Gesichtsrasierer auf harte Barthaare aus sind, gehen die Körperversionen deutlich zarter zu Werke. Daher sollten Sie Beine und andere Körperteile mit solchen Produkten enthaaren, schließlich soll die Rasur in keiner Blutlache enden. Der Rasierschaum bietet den Klingen eine ansprechende „Rutschbahn“ und vermeidet das Hängenbleiben und schließlich den Schnitt. Immer gegen die Wuchsrichtung rasieren und zwischen den einzelnen Zügen ausspülen. Dieses Prozedere kann man auch mit einer etwas unkomfortableren Trockenrasur erreichen. Hierbei sind die Klingen der Rasierer zusätzlich geschützt, um Verletzungen auszuschließen. Und keine Angst: Die Haare wachsen nicht stärker als zuvor. Der Nachteil der Rasur ist, dass sie alle paar Tage wiederholt werden will.

Zieht durch

Nur für echte Helden eignen sich Epiliergeräte. Diese Geräte reißen die Haare mitsamt der Wurzel aus der Haut. Klingt fies. Ist es auch. Daher nur an Hautpartien verwenden, wo Sie dies aushalten. Der Vorteil der Epilierer ist, dass Anwender gleich bis zu vier Wochen Ruhe vor neuem Haarwuchs haben. Im Gegensatz zur Rasur also ein echter Vorteil. Und wer sich zum Epilieren entschließt, der hat nach einigen Anwendungen den Dreh raus und der Schmerz verliert sich. Moderne Geräte verfügen zudem noch über Zusätze wie Kühlkissen und anderes, welche den Epilierschmerz auch für Einsteiger mildern. Ob Kaltwachsstreifen oder Warmwachsanwendung – wer mithilfe von Wachs die Haare entfernt, benötigt ebenfalls etwas Leidensfähigkeit. Nach dem Auftragen des Wachses werden die Haare mit einem Ruck aus der Haut gerissen. Und wie beim Epilieren ist danach für bis zu einem Monat Ruhe an der Haarkampffront. Die Alternative: der Laser. Mithilfe einer lasergestützten Haarentfernung dauert die Enthaarung an Unterschenkeln und Schienbeinen etwa 20 Minuten. Während der gesamten Prozedur liegt der Patient bequem auf einer Behandlungsliege, dann wird der Laser Stück für Stück an die behaarten Hautpartien herangeführt. Die Behandlung ist nahezu überhaupt nicht schmerzhaft und absolut kein Vergleich zu Epilierer oder Wachs. Nach der Behandlung empfindet man ein leichtes Wärmegefühl über einen kurzen Zeitraum, daher wird die gestresste Haut nach jeder Sitzung mit hochwertigen Pflegeprodukten beruhigt und gekühlt. Traut euch, ihr Männer.

Bitte aufstehen!

Von |2024-01-29T11:29:04+01:00Januar 29th, 2024|

Autorin:  Anne Klein

Bitte aufstehen!

Nach dem Aufstehen sitzen wir beim Frühstück, um dann sitzend mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Im Büro angekommen, sitzen wir wiederum ca. vier Stunden bis wir zum Mittagessen gehen, wo wir wieder sitzen. Dann verbringen wir weitere vier Stunden sitzend im Büro am Schreibtisch. Mit dem Auto fahren wir wieder sitzend nach Hause. Es folgt das Abendessen mit der Familie, wo wir dann wieder sitzen. Dann landen die meisten sitzend auf der Couch, um sich zu entspannen. So verbringen wir in Summe 12 Stunden sitzend pro Tag! Wer sich kaum bewegt und nicht gerade liegt, steht oder geht – der sitzt. Gelegenheiten dafür gibt es viele. Nicht nur in der Kita, Schule, zu Hause und auf dem Weg dorthin – auch im Park, auf dem Spielplatz oder im Schwimmbad laden Bänke zum ausgiebigen Sitzen ein. Denn Sitzen ist bequem und gibt Raum zum Ausruhen. Braucht der Körper diese ständigen Ruhepausen tatsächlich? Oder ist es nicht eigentlich genau andersherum und der Körper braucht Erholungspausen vom ständigen Sitzen?

Immer längere Sitzzeit

Mehr als durchschnittlich neun Stunden verbringen die Menschen in Deutschland laut DKV-Report Tag für Tag sitzend, Tendenz steigend. Gesund ist das nicht, und erst recht nicht nötig. Denn der Mensch ist für die Bewegung geboren. Das ist mehr als eine Floskel, es ist ein wissenschaftlicher Fakt. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren die Menschen täglich 10, 20 oder gar 30 Kilometer zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs. Heute bringen es die meisten kaum noch auf 700 Meter. Für den Rücken ist das fatal, denn fehlende Bewegung bedeutet auch, dass viele Muskeln verkümmern. Für eine aufrechte Haltung aber braucht es eine kräftige Muskulatur. Sonst reicht schon eine kleine falsche Bewegung, um zum Beispiel einen Hexenschuss auszulösen. Körperliche Bewegung gilt deshalb längst als der beste Rückenschutz.
Theoretisch. Praktisch hat sich die durchschnittliche Sitzzeit eines jeden Deutschen an Werktagen in den letzten sieben Jahren kontinuierlich gesteigert, wie der DKV-Report der Deutschen Krankenversicherung und der Deutschen Sporthochschule Köln belegt: Im Jahr 2023 lag diese pro Tag bei 554 Minuten, also über neun Stunden, und hat sich damit seit der letzten Befragung um eine halbe Stunde verlängert (2021: 523 Minuten). Dabei würde eine Verminderung der täglichen Sitzzeiten durch Bewegung das Sterberisiko erheblich reduzieren, betont Ingo Froböse, Professor an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Und appelliert: „Lass deine Gesundheit nicht sitzen!“

Mehr Bewegung

Wie aber lässt sich mehr Bewegung in den Alltag bringen? Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hat dazu einige einfache und praktikable Ideen:

  • Erledigen Sie Besorgungen öfter zu Fuß.
  • Nehmen Sie eher mal die Treppe statt den Aufzug.
  • Holen Sie das Fahrrad aus dem Keller.
  • Schon mit 15 Minuten Fußweg zweimal täglich in mäßigem Tempo zur Bahn oder zum Einkaufen können auch Couch-Potatoes die Hälfte ihres Tages solls erreichen. Es darf auch gerne etwas mehr sein.
  • Nutzen Sie die Warteschlange an der Kasse oder Haltestelle sinnvoll: Machen Sie sich zum Beispiel mal ganz lang, als ob Sie wie eine Marionette an einem imaginären Faden nach oben gezogen würden, und strecken Sie so die Wirbelsäule. Dehnen Sie die Muskulatur, indem Sie sich zur Seite neigen oder sanft den Oberkörper nach links und rechts pendeln.
  • Im Arbeitsalltag können neben einem ergonomischen Arbeitsplatz krankengymnastische Übungen Beschwerden verhindern. Lassen Sie sich hierzu von einem Therapeuten beraten oder nutzen Sie eines der vielen Bürogymnastik-Programme der Krankenkassen. Die kleinen Trainingseinheiten für zwischendurch sind meist gut am Schreibtisch oder im Stehen durchführbar – ohne zusätzliche Hilfsmittel.
  • Mit Positionswechseln und abwechslungsreichen Bewegungen lässt sich der häufigste Grund für Rückenschmerzen verhindern: Muskelverspannungen. Verändern Sie möglichst oft Ihre Sitzposition. Sitzen Sie zum Beispiel mal mehr nach vorne gebeugt, mal aufrechter, dann wieder ganz entspannt nach hinten gelehnt.
  • Unterbrechen Sie Ihre Sitztätigkeit öfter durch Stehphasen: Kurzbesprechungen oder Telefonate lassen sich beispielsweise auch gut am Stehpult erledigen, und statt dem Kollegen am Ende des Flures eine Mail zu senden, ist ein kurzer Gang manchmal eine gute Alternative.
    Wenn Sie mehr Bewegung in Ihr Leben einbauen, haben Sie bestimmt auch weniger „Rücken“.

Diese Lebensmittel stärken die Leber

Von |2024-01-29T11:27:02+01:00Januar 29th, 2024|

Autorin: Anne Klein

Diese Lebensmittel stärken die Leber

Die Leber muss so einiges aushalten, denn sie entgiftet unseren Körper. Umso wichtiger ist es, sie mit einer bewussten Ernährung zu stärken. Als Organ-Schwergewicht von fast eineinhalb Kilogramm übernimmt die Leber im Körper einen bemerkenswerten Job. Sie baut Alkohol und Medikamente ab, steckt fettes Essen und Zucker weg und fungiert sogar als „Türsteher“ für unbekannte Substanzen, indem sie diese erst einmal einer Prüfung unterzieht. Die andere Seite der Medaille: Jeder dritte Deutsche hat eine Fettleber. Durch ungesunde Ernährung riskieren viele damit Leberzirrhose, Herzkrankheiten und Demenz. Dabei wäre die Leber ein echtes Regenerations-Wunder – mit dem richtigen Essen. Es gibt einige Lebensmittel, die schaden der Leber, andere stärken sie.

Darauf verzichten

Zur richtigen Ernährung in puncto Leber-Gesundheit gehört auch, gezielt bestimmte Lebensmittel zu meiden. Neben alkoholischen Getränken sind das auch zuckerhaltige und fettige Nahrungsmittel. In Deutschland leiden laut der Deutschen Leberstiftung rund fünf Millionen Menschen an einer Fettleber. Auf diese fünf Lebensmittel sollten Sie der Gesundheit zuliebe verzichten: Palmöl: Das billige und ökologisch umstrittene Speisefett, ist in fast allen Fertigprodukten, vor allem in Süßigkeiten, zu finden. Es besteht zu rund 80 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und ist daher schädlich für die Leber. Rotes Fleisch: Wer sich massenweise Wurst, Schinken oder Speck auf seinen Teller lädt, riskiert ebenfalls eine Lebererkrankung. Zucker: Bei übermäßigem Konsum von zuckerhaltigen Essen oder auch Getränken, wie Softdrinks (Cola, Limonade und Co.), werden entzündliche Chemikalien (Zytokine) freigesetzt, Giftstoffe können nicht mehr richtig verarbeitet werden. Vitamin A: Der Körper kann nur eine begrenzte Menge an Vitamin A aufnehmen und verarbeiten. Überschüssiges lagert sich in der Leber ab – und hemmt dort die eigentlichen Organ-Prozesse. Paracetamol: Kaum ein Medikament passiert nicht die Leber. Dadurch wird das Organ anfällig für die in den Arzneimitteln beinhalteten Nebenwirkungen. Das Schmerzmittel Paracetamol bricht die Leberzellen auf und schadet ihnen.

Gut für die Leber

Grapefruit: Mit reichlich Antioxidantien befeuern Grapefruits die Leberreinigung und verhelfen so zu einer Regeneration und einer verbesserten Leberfunktion. Knoblauch: Allicin, Selen und Schwefelverbindungen gehören zu den Wirkstoffen, die die Leberenzyme aktivieren und so den Entgiftungsvorgang fördern. Grüner Tee hilft mit seinen Antioxidantien dabei, gegen Fettansammlungen anzugehen, sie aufzulösen und auszuscheiden. Linsen verbessern die Lebergesundheit durch ihren Wirkstoff Arginin, der insbesondere die Ausscheidung des Giftstoffes Ammoniak fördert und dadurch die Hirnfunktion schützt. Die Kohlsorten Brokkoli, Rosenkohl, Rotkohl und alle weiteren Angehörigen der Familie der Kreuzblütler wirken intensiv reinigend und sind in der Lage, Giftstoffe zu neutralisieren. Dank ihres hohen Wassergehalts und des Tripeptids Glutathion wirken Tomaten entschlackend und unterstützen damit die Arbeit der Leber. Zitronen enthalten viel Vitamin C und wer morgens als Erstes heißen Zitronensaft trinkt, regt die Gallenfunktion und Darmaktivität an. Avocados fördern die Regeneration der Leber. Rote Bete kann Schwermetalle aus dem Blut filtern und den Körper entgiften. So unterstützt das in ihnen enthaltene Betanin mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften die Leberzellen bei ihrer Entgiftungsarbeit und filtert sogar Schwermetalle heraus. Polnische Wissenschaftler der Universität Posen fanden 2013 heraus, dass ein Glas Rote-Bete-Saft am Morgen wegen des enthaltenen Betanins nachweislich vor Leberschäden schützen kann. Auch Quinoa, vor 6000 Jahren schon Grundnahrungsmittel der Inkas, soll die Lebergesundheit fördern. Wie US-Forscher 2019 herausfanden, verbesserten sich die Leberwerte inklusive Cholesterin und damit einhergehende Entzündungen bei fettleibigen Mäusen schlagartig nach einer Kur mit dem südamerikanischen Lebensmittel. Schon in der Antike schwor man auf die Kraft der Artischocke, mit der sich die reichen Römer ihrer durch zahlreiche Festgelage in Mitleidenschaft gezogene Leber Linderung verschafften. Die in der Artischocke enthaltenden Bitterstoffe, darunter Cynaropikrin, sorgen dafür, dass mehr Magensäure gebildet wird. Das erhöht die Gallensäure-Produktion der Leber, was bedeutet: Das Fett hat keine Chance, sich in der Leber abzusetzen. Dazu gibt es verschiedene Studien, zum Beispiel die aus dem Jahr 2018 aus Qatar und dem Iran mit dem Ergebnis: Nach einer achtwöchigen Behandlung mit Artischockenextrakt verbesserten sich bei etwa 80 Prozent der 41 Teilnehmenden die Werte der Leberenzyme signifikant.

Der gereizte Darm

Von |2024-01-29T11:25:24+01:00Januar 29th, 2024|

Kontakt

Panaceo International GmbH
Finkensteiner Straße 5
A-9585 Villach-Gödersdorf

www.panaceo.com

Werbebeitrag/ Autorin: Anne Klein

Der gereizte Darm

Reisen, lange Autofahrten oder Restaurantbesuche sind für Betroffene mit einem Reizdarm-Syndrom tabu. Stress verschlimmert zudem noch die Beschwerden. Durchfall, Krämpfe, Blähungen und Verstopfung sind typische, sich abwechselnde Symptome eines Reizdarms. Zehn bis 15 Prozent aller Menschen in der westlichen Welt sind davon betroffen. Nicht bei allen Betroffenen sind die Symptome so ausgeprägt, dass sie zum Arzt gehen. Nur etwa ein Drittel aller Reizdarm-Patienten leidet unter besonders starken Beschwerden. Die Erkrankung ist chronisch und bis heute unheilbar. Nur die Auswirkungen lassen sich lindern. Besonders fatal: Weil keine organischen Ursachen auf das Reizdarm-Syndrom hinweisen, haben Ärzte es schwer, eine Diagnose zu finden. Das ist auch der Grund, warum die Umwelt viele Betroffene als Hypochonder abstempelt. Vorwiegend Stress oder eine gestörte Darmflora werden im Moment als mögliche Erklärungen herangezogen. Manche Betroffene verbinden ihre Symptome auch mit bestimmten Nahrungsmitteln, insbesondere Kohlehydraten.

Ursachenforschung

Einige Studien zeigen, dass viele Patienten eine gestörte Darmmotorik haben. Diese Fehlfunktion führt zu Blähungen, Krämpfen, Durchfall oder Verstopfung. Verantwortlich dafür sind Koordinationsstörungen im Bauchhirn, dem enterischen Nervensystem, das alle Verdauungsfunktionen steuert. Dadurch gerät die Darmmotorik außer Takt. Die Signalübermittlung zwischen Nerven und Darmmuskeln ist also fehlerhaft. Die exakte Ursache dafür kennt man noch nicht. Zusätzlich reagieren Reizdarmpatienten äußerst empfindlich auf Dehnungsreize, die während der Verdauung auf den Darm wirken. Gesunde Menschen nehmen diese normalen Verdauungsvorgänge gar nicht wahr. Reizdarmpatienten empfinden sie jedoch zum Teil als Schmerzen. Je ballaststoffreicher und damit schwer verdaulicher die Kost ist, desto schlimmer werden die Beschwerden. Schwedische Forscher haben noch eine andere Stelle ausgemacht, die als Erklärung für die Beschwerden dienen könnte: die Gene. Manchen Menschen scheint ein Enzym zu fehlen, das dabei hilft, die Mehrfachzucker in ihre Bestandteile zu zerlegen.

Reizdarm behandeln

Der beste Schutz vor dem Reizdarm-Syndrom ist eine intakte Darmflora und die Minderung der Stressfaktoren. Patienten mit Reizdarmsyndrom haben in der Regel auch einen Mangel an bestimmten Milchsäurebakterien. Insofern ist es sinnvoll, die Zufuhr von Probiotika (insbesondere „Bifidobakterium bifidum“) rechtzeitig in den Alltag einzubauen. So bleibt das Verhältnis von „guten“ Darmbakterien und krankheitserregenden Keimen ausgewogen. So gesehen gelten die Bifidobakterien auch als sekundäre Prävention für diejenigen, die seit Jahren an diesen Beschwerden leiden. Auch Durchfälle, die durch krankmachende Bakterienstämme ausgelöst werden und die sich besonders unter Antibiotikagabe gut vermehren können, können durch Milchsäurebakterien verhindert bzw. zumindest gelindert werden. Die Behandlung richtet sich nach den fünf unterschiedlichen Beschwerdegruppen: Schmerzen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen und psychische Probleme, also Stress. Krampflöser gegen Schmerzen, Verstopfung wird mit PEG-Elektrolyt-Lösungen behandelt und mit die Peristaltik anregenden Medikamenten. Blähungen sind stark von der Ernährung abhängig. Stark blähende Nahrungsmittel müssen die Patienten also meiden. Zusätzlich helfen entschäumende Medikamente. Programme zur Stressbewältigung, etwa Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training, haben sich bewährt. Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern: Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel. Ihre Wirkstoffe entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen, ein natürlicher, löslicher Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung. Übrigens: Wärme hilft bei allen fünf Beschwerdegruppen. Wärmekissen sind häufig eine gute Alternative zu Medikamenten.
Auch mit hochwertigen Naturmineralien, wie zum Beispiel den Zeolithen, kann man ganz einfach die Darmwand stärken und das Entgiften unterstützen. Dabei handelt es sich um ein Mineral vulkanischen Ursprungs, das zu den bedeutendsten Naturmaterialien auf der Erde gehört. Es ist vielen gar nicht bekannt, dabei hat es eine einzigartige Wirkung: es ist äußerst bindungsfähig und kann im Magen-Darm-Trakt bestimmte Schwermetalle (Blei, Arsen, Kadmium, Chrom und Nickel) sowie das Stoffwechsel-Abfallprodukt Ammonium wie ein Schwamm aufsaugen bzw. binden und schonend über den Stuhl ausleiten. Es sorgt gewissermaßen für den sicheren Abtransport der gebundenen Schadstoffe und entlastet so die körpereigenen Entgiftungsorgane wie Nieren und die Leber. Dabei ist zu beachten, dass nur hochwertige Zeolithe, die auch als Medizinprodukt zugelassen sind, die Wirkung der Entgiftung einhalten.

Nach oben